Gesinnungs-Totalitarismus

mauervolk

Die Zerstörung der Freiheit: Das Beispiel Pirna

Von Vera Lengsfeld

„In diesem Lande leben wir, wie Fremdlinge im eigenen Haus“. Diesen Vers von Friedrich Hölderlin hat in längst vergangenen DDR-Diktatur-Zeiten der Liedermacher Wolf Biermann als Titelzeile für eines seiner Lieder gewählt.

Heute empfinden täglich mehr Menschen so wie einst Hölderlin. Das Land, in dem sie aufgewachsen oder dem sie nach einer unerwartet erfolgreichen Friedlichen Revolution beigetreten sind, verändert sich unter unseren Augen rasend schnell. Man verliert den festen Boden unter den Füßen, die Verhältnisse nehmen immer mehr den Charakter von Treibsand an.

Formal gilt das Grundgesetz noch, de facto ist es ausgehöhlt wie ein Schweizer Käse. Wir haben einen Justizminister, der die Zensur wieder eingeführt hat und nicht weiß, dass die Ehe und Familie immer noch unter besonderem Schutz des Grundgesetzes stehen.

Wir haben Parteien, die an der politischen Willensbildung mitwirken sollen, aber eifrig damit beschäftigt sind, die politische Willensbildung zu unterbinden, indem im Wahlkampf bewusst alle Themen ausgespart werden, die den Bürgern wirklich Sorgen machen.

Warum wird die chaotische Einwanderung nicht gestoppt? Warum werden nach wie vor wehrfähige junge Männer ohne Papiere ins Land gelassen? Warum wird das Asylgesetz als Einwanderungsgesetz missbraucht, statt klare Regeln für die Einwanderung zu schaffen? Warum werden Verschärfungen des Asylgesetzes beschlossen, aber nicht angewandt? Warum gibt es nur minimale Abschiebungen von Kriminellen und Gefährdern? Warum behauptet die CDU in ihrem Wahlprogramm, sie lehne Einwanderung in die Sozialsysteme ab, hat als Regierungspartei aber den hunderttausendfachen Nachzug von Familienangehörigen „Geflüchteter“ in die Sozialsysteme beschlossen? Warum soll die Gleichberechtigung der Frau am „Runden Tisch“ mit den Neubürgern aus tribalistischen Strukturen ausgehandelt werden, wie die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Özoğuz in einem Grundsatzpapier fordert, und auf welche emanzipatorischen Errungenschaften sollen wir Frauen in Zukunft kultursensibel verzichten?

Über diese und ähnliche Fragen soll nach dem Willen der Altparteien ein Mantel des Schweigens gebreitet werden. Wer sie dennoch anspricht, wird sofort in die rechtsradikale Ecke gestellt oder gar als Nazi verunglimpft.

Im sächsischen Pirna sollte am kommenden Donnerstag auf Einladung von örtlichen Unternehmern ein Bürgerforum stattfinden, bei dem Interessierte der AfD-Bundestagskandidatin Frauke Petry Fragen stellen können sollten. Der Hintergrund für diese private Einladung war, dass die Stadt Pirna Petry keinen Raum zur Verfügung stellen wollte. Veranstaltungen unter freiem Himmel soll Petry nicht machen, das hat ihr der Staatsschutz empfohlen. Man könne für ihre Sicherheit und körperliche Unversehrtheit nicht garantieren.

Dafür sorgt die Antifa, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Plakate zu zerstören, Wahlhelfer anzugreifen, Kandidaten zu attackieren, ihre Autos anzuzünden, ihre Büros zu demolieren, Veranstaltungen mit Schreien und Ghettoblastern zu stören. Das alles findet seit Monaten statt, ohne dass es eine Missbilligung der Altparteien dafür gab. Nach den Exzessen beim G20-Gipfel in Hamburg der Antifa wenigstens den Geldhahn zuzudrehen, blieb, wie es zu erwarten war, eine leere Drohung.

Im Gegenteil. Politiker aller Altparteien überschlagen sich mit Warnungen vor den „Nazis“ der AfD, die der Antifa als Legitimation dienen. Ein Argument, das tatsächlich gebraucht wird, lautet, es wäre doch richtig, der AfD Räume zu verweigern. Es wäre schließlich hilfreich gewesen, hätte Goebbels nicht im Sportpalast auftreten dürfen. Es wird tatsächlich öffentlich vom Einzug der Nazis in den Bundestag geschwafelt, obwohl es gerichtlich untersagt wurde, die AfD rechtsextrem zu nennen und der Verfassungsschutz trotz mehrfacher Aufforderung durch die Politik, vor allem durch Justizminister Maas, die Partei nicht unter Beobachtung genommen hat.

Die Pirnaer Verwaltung hat sich im Kampf gegen vermeintliche Nazis mehr als verdient gemacht, auch wenn sie dabei zweierlei Recht praktizieren musste. Das wird in Zeiten, wo Recht und Gesetz hinter die Gesinnung und das Gefühl zurückzutreten haben, nicht mehr als Problem angesehen. Die praktische Demontage des Rechtsstaats, die das bedeutet, wird billigend in Kauf genommen.

Die Stadt Pirna schickte dem Pächter der Turnhalle, in der das Bürgerforum stattfinden sollte, ein Schreiben, in dem steht, dass die Turnhalle „ausschließlich für sportliche Zwecke“ genutzt werden dürfe. Für einen anderen Zweck sei die Genehmigung weder beantragt, noch erteilt worden.

Allerdings haben genau in dieser Halle mindestens drei CDU-Veranstaltungen stattgefunden. Ob für diese Veranstaltungen eine extra Genehmigung gefordert und erteilt wurde, kann erst durch eine Akteneinsicht geklärt werden. Jedenfalls scheint dem Pächter die Notwendigkeit einer solchen Genehmigung nicht bewusst gewesen zu sein, obwohl schon mindestens 3 Parteiveranstaltungen in seiner Halle stattgefunden hatten.

Die Stadt hätte allerdings die Möglichkeit gehabt, die Genehmigung unter Auflagen unbürokratisch zu erteilen. Dass sie das nicht getan hat und damit den politischen Willensbildungsprozess ihrer Bürger behindert hat, spricht für die hysterische Angst, die das Politikkartell inzwischen vor einer Konkurrenz hat. Die sorgfältig abgesteckten Claims könnten aufgemischt werden, wenn die AfD in den Bundestag einzieht und mit ihr wieder eine Opposition, die diesen Namen verdient.

Ob die immer heftiger geschwungene Nazikeule wirklich noch abschreckt, ob sie nicht inzwischen weitgehend wirkungslos geworden ist, oder der AfD sogar zusätzliche Wähler an die Urnen treibt, bleibt eine offene Frage. Klar dagegen ist, dass es sich um eine ungeheuerliche Verharmlosung des Nationalsozialismus handelt. Wenn die Demokratin Frauke Petry, die sich nachweislich gegen rechtsradikale Tendenzen bei einzelnen AfD-Mitgliedern einsetzt, ein Nazi sein soll, kann der Nationalsozialismus ja nicht so schlimm gewesen sein. Die staatsfinanzierten Kämpfer gegen Rechts, Politiker und Journalisten, die Nazi-Vergleiche inflationär benutzen, zeigen damit nur, dass sie nichts aus der Geschichte zweier Diktaturen gelernt haben.

Der Ausweis eines Demokraten ist nicht seine Gesinnung, sondern dass er alle Mittel einer totalitären Diktatur, Verunglimpfung, Ausgrenzung, im schlimmsten Fall Ermordung Andersdenkender, scheut, wie der Teufel das Weihwasser. Nicht eine Einheitsmeinung, sondern der offene Dialog, die Kontroverse, der Austausch und die Gewichtung von Argumenten, die Achtung vor dem Einzelnen charakterisieren eine demokratische Gesellschaft. Das Recht steht über der Gesinnung, gilt für alle gleichermaßen ohne Ansehen der Person oder ihrer Stellung.

Jeder hat eine Stimme und das Recht, sich in die öffentlichen Angelegenheiten einzumischen.

Nicht eine selbsternannte „Elite“ bildet das Herz der Demokratie, sondern der mündige Bürger.

Aber von Bürgern, gar mündigen, will unser Politik- und Medienkartell nichts mehr wissen. Es bevorzugt den eifrigen Abnicker. Das ist aber genau die Figur, die der Geschichte unseres Landes nicht gut getan hat.

Die mündigen Bürger unseres Landes haben die Gelegenheit, die kommende Bundestagswahl zur Abstimmung über den Gesinnungs-Totalitarismus zu machen, der sich über unser Land gelegt hat und Demokratie und Rechtsstaat zu ersticken droht.
(vera-lengsfeld.de.)

Muslimische Parallelgesellschaft

Islamische Regeln in dänischen Schulen

Von Judith Bergman

(Englischer Originaltext: Islamic Rules in Danish Schools
Übersetzung: Daniel Heiniger)

Die Nord-Vest Privatschule in Kopenhagen wurde von dänischen Behörden bei einem unangekündigten Besuch genauer untersucht, nachdem Unterrichtsmaterialien gefunden wurden, die den Dschihad lobten und junge Menschen zum Dschihad ermutigen. Luqman Pedersen, ein dänischer Konvertit zum Islam, gestand den Behörden ein, dass die Schule eine muslimische Parallelgesellschaft schaffen wolle.

Zwei ehemalige Lehrerinnen der Schule Nord-Vest beschrieben, wie die Kinder an der Schule über Dänen im Sinne von „sie und wir“ redeten. In einem Poesiewettbewerb der Schule verfassten mehrere Kinder Gedichte, in denen sie den Wunsch äußerten, die Beine und Hände der „Dänischen Schweine“ zusammenzuschlagen und zu brechen.

„Ich unterrichte Religion, aber ich durfte das Christentum nicht unterrichten. Stattdessen unterrichtete ein besuchender Imam aus dem Irak das Christentum. Ich könnte mir vorstellen, dass einige der Jungen, die ich unterrichtete, möglicherweise radikalisiert worden sind“, sagte eine Lehrerin. Die Lehrerinnen versuchten, Politiker und Behörden auf einige der Probleme, die sie beobachtet hatten, aufmerksam zu machen, aber niemand hörte zu.

Einige muslimische Schulen in Dänemark scheinen antisemitische Lehrer einzustellen, Geschlechterungleichbehandlung durchzusetzen, Gewalt gegen Schüler anzuwenden, ganz allgemein schlechte Bildung anzubieten und den Dschihad zu lehren.

In Dänemark gibt es 26 muslimische Schulen. Während sie unabhängig von den öffentlichen Schulen arbeiten, fördert der Staat sie stark – wie andere unabhängige Schulen in Dänemark auch – und deckt 75 % ihres Budgets ab. Die Nachfrage nach muslimischen Schulen in Dänemark ist in den letzten zehn Jahren gestiegen, da die muslimischen Schulen ihre Schülerzahl seit 2007 um fast 50% gesteigert haben und mittlerweile fast 5.000 Schüler betreuen. (Es ist jedoch unbekannt, wie viele muslimische Kinder in den so genannten „Koranschulen“ lernen, wo Islam und Arabisch nach der Schule solchen Kindern unterrichtet werden, die keine muslimische Tagesschule besuchen. Koranschulen – wie in der dänischen TV-Dokumentation „Scharia in Dänemark“ gezeigt – stehen nicht unter staatlicher oder kommunaler Aufsicht).

Die dänischen Bildungsbehörden untersuchen derzeit sieben muslimische Schulen, weil sie die Gesetze für unabhängige Schulen nicht befolgt haben. Dazu gehört auch, dass sie die Schüler auf das Leben in der dänischen Gesellschaft vorbereiten und ihnen Demokratie und Gleichberechtigung beibringen müssen. Das entspricht mehr als einem Viertel aller muslimischen Schulen. Die erste muslimische Schule wurde 1980 in Dänemark eröffnet. Fast vierzig Jahre später scheinen dänische Politiker die Herausforderungen, die einige dieser Schulen für die dänische Gesellschaft darstellen, erst langsam zu begreifen und ernst zu nehmen.

Dänische Nachrichtenredaktionen stellten diesen Sommer einige dieser Herausforderungen vor:

Der Schulleiter der Al Quds School in Kopenhagen, Waleed Houji, hat auf seinem Facebook-Profil antisemitische Bilder der muslimischen Terrororganisation Hamas veröffentlicht. Ein Klassenlehrer an der selben Schule, Naji Dyndgaard, ein Konvertit, schrieb antisemitische Beiträge auf Facebook.

Eine andere Schule, die Iqra-Schule, wird von dänischen Schulbehörden untersucht, weil sie die Kinder nicht darauf vorbereitet, Teil der dänischen Gesellschaft zu werden. Der ehemalige stellvertretende Leiter der Schule, Imam Shahid Mehdi, betrieb eine Website, auf der Muslime aufgefordert wurden, keine nicht-muslimischen Freunde zu haben. Die Schule sagte auch den Schülern, dass es verboten sei, einen Freund oder eine Freundin zu haben.

Eine Schule wird auch für den Verkauf ihrer Gebäude an Ali Laibi Jabbar im Dezember 2016 untersucht — Jabbar ist ein führendes Mitglied der Almuntadar Muslim Vereinigung in Malmö, Schweden, die Teil der iranischen Organisation von Ayatollah Ali al-Sistani, der Imam-Ali-Stiftung, ist. Jabbar behauptet, er habe die Gebäude nur zu Investitionszwecken gekauft. Anfang September gab der ehemalige Schulleiter Luqman Pedersen, ein dänischer Konvertit zum Islam, gegenüber den Behörden zu, dass die Schule eine muslimische Parallelgesellschaft schaffen wolle; er sagte ihnen auch, dass der Plan des neuen Käufers sei, die Gebäude in ein islamisches Kulturzentrum umzuwandeln, was auch die Schule einschließen würde.

Zwei ehemalige Lehrerinnen der Nord-Vest-Schule, Henriette Baden Hesselmann und Gitte Luttinen Ørnkow, beschrieben eine Schulkultur der Einschüchterung und Gewalt, wobei der Schulvorstand die Schüler in arabischer Sprache anschrie und verprügelte. Sie fügten hinzu, dass alle ihre Schüler zugaben, dass sie auch zu Hause geschlagen wurden. Der Judenhass war unverkennbar, wie der Geographielehrer herausfand, als er wegen der Feindseligkeit der Schüler beinahe eine Lektion über Israel vorzeitig beenden musste. Einem anderen Lehrer wurde gesagt, dass er keine Sterne in die Kinderbücher zeichnen solle, um den Kindern zu zeigen, dass sie es gut gemacht hätten, da der Stern an den Davidstern erinnere. Die Mädchen durften nicht am Schwimm-, Sport- oder Musikunterricht teilnehmen.

Die Lehrerinnen versuchten, Politiker und Behörden auf einige der Probleme aufmerksam zu machen, die sie beobachtet hatten, aber niemand hörte ihnen zu.

Nach diesen Enthüllungen wollen nun mehrere dänische Oppositionsparteien, darunter auch die Sozialdemokraten, muslimische Schulen vollständig verbieten. Laut Mette Frederiksen, Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei:

„… es ist keine gute Idee mit muslimischen Schulen.“ Wenn Sie ein Kind in Dänemark sind, ist es unglaublich wichtig, dass Sie in der dänischen Kultur und im dänischen Alltag aufwachsen. Egal wie man es dreht, eine unabhängige islamische Schule gehört nicht zur Mehrheitskultur in Dänemark… Ich mag auch nicht die fehlende Gleichheit in den Schulen und diese hasserfüllten Worte gegen unsere jüdischen Minderheiten. Es betont, dass wir Parallelgesellschaften haben.“

Die Regierung ist jedoch nicht begeistert; sie sagt, sie befürchtet, dass die Schließung der Schulen verfassungswidrig ist und gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt.

(Judith Bergman ist Kolumnistin, Anwältin und politische Analystin. Quelle: Gatestone Institute)

„Mörderisch-tollkühn“

Singt die SZ  ein Loblied auf Mut der Terroristen, für Idealismus zu morden?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael Mannheimer *)

„Mörderisch-tollkühner Mut für die höhere Idee des Islam ist also das neue Ideal, das uns von Presseerzeugnissen vorgehalten wird, die einst für die offene Gesellschaft standen.
An alle Zweifelnden aber enthalten islamistischen Attentate eine Botschaft: Schaut her, es gibt noch Leute, die ihr Leben für etwas Höheres einsetzen. Das fehlt euch Westlern!“
(David Berger zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung)

DIE SÜDDEUTSCHE ZEITUNG (SZ): NULL AHNUNG VOM ISLAM – ABER EIN VEHEMENTER VERTEIDIGER DIESES MORDSKULTS
Die Alpenprawda hat wieder mal zugeschlagen – und gezeigt, wes Geistes Kind sie ist. Sie ist ohne jede Frage islamophil – voll auf der Seite des Islam. Wenn nicht bereits vom Islam unterwandert.

In der SZ bezeichnet der unsägliche Heribert Prantl, der wohl null Ahnung vom Islam hat, sich aber dennoch immer wieder dezidiert über diesen äußert, diesen Mordskult immer noch als “Friedensreligion” – und lässt Prantl sogar verkünden, dass der Islam eine “tolerante Religion” sei.

Er bezog sich damals dabei auf Sure 2, 256 („‚Kein Zwang im Glauben’”). Und ebenso: „Darum lass den gläubig sein, der will, und den ungläubig sein, der will“ (Sure 18, 29). Ja, das stimmt ebenfalls, allerdings nur unter einer Bedingung:Diese Zwanglosigkeit galt also – vorerst, als der Islam noch schwach war – nur für Nichtmoslems. Moslems haben keine Wahl, als beim Islam zu bleiben.

Wer den Islam verlässt (Apostasie), den erwartete zwingend die Todesstrafe. (s. u. „Abrogation“)
Solange man kein Muslim ist, war man also (vorübergehend) “frei“. Und diesen Widersinn interpretiert der studierte und promovierte Jurist und jetzige Chefredakteur der SZ, Heribert Prantl, als Beweis, dass der Islam eine friedliche Religion sei. Man fragt sich, gewisse Journalisten Drogen nehmen, dass sie des logischen Denkens nicht mehr fähig zu sein scheinen.

DER VERS “ES HERRSCHT KEIN ZWANG IM GLAUBEN”, IST LÄNGST ABROGIERT
Über den Fakt der Abrogation (darüber habe ich einen wissenschaftlichen Essay verfasst) hat Prantl anscheinend ebenfalls null Ahnung. Denn der Koran ist – entgegen seines Selbstanspruchs – eines der widersprüchlichsten Werke überhaupt. Er zerfällt de facto in 2 Teile: in den früh-islamischen Teil, als Mohammed noch in Mekka lebte und dort versuchte, mit Christen und Juden klarzukommen. Genauer: Diese zum Wechsel zum Islam zu nötigen.

Niemand tat das: Im Gegenteil: die von Mohammed über Jahre so bedrängten Mekkaner planten, ihn zu ermorden. Im gelang in letzter Minute die Flucht nach Medina, wo der zweite Teil des Islam – und damit des Koran – beginnt:

Ab da (“Medinensische Phase“ des Islam) gibt es keine Friedensangebote mehr an “Ungläubige”. Ab da wird deren bedingungslose Vernichtung gefordert.

Da der Islam von sich jedoch behauptet, im Koran das perfekte, widerspruchsfreie göttliche Buch in der Hand zu haben, mussten Islamgelehrte die im Koran enthaltenen Widersprüche lösen. Sie taten dies, indem sie das Prinzip der “Abrogation” erfanden: Will heißen: frühislamische Worte Allahs und Mohammeds werden durch spätislamische Worte beider getilgt. (lat: abrogare = tilgen) mit der Begründung, ein älterer Mohammed sei weiser, als er es in seiner Jugend war. Dass auch dies in Widersinn in einem Buch ist, das sich als perfekte Schrift Allahs ausgibt (wusste Allah nicht, dass sich seine früheren Eingebungen (die Verse des Islam) mit späteren Eingebungen nicht vertragen würden? Wenn nein – dann ist er kein Gott. Wenn ja, dann ist er ein Gott, der bewusst seine Gemeinde in die Irre führt.

MOHAMMED: „TÖTET JENE, DIE DEN ISLAM VERLASSEN“
Daher sehen Islam-Exegeten den Vers, dass es keinen Zwang im Glauben gäbe, als abrogiert an.

Yousef Al-Qaradhawi, einer der renommiertesten und populärsten Islamgelehrten unserer Zeit, streicht die überlebenswichtige Bedeutung der Todesstrafe bei Apostasie heraus und weist auf folgendes hin:

„Wenn sie die Todesstrafe bei Apostasie abgeschafft hätten gäbe es heute keinen Islam mehr.“
„Der Islam hätte mit dem Tod des Propheten aufgehört zu existieren.“
„Also hat das Festhalten an der Todesstrafe bei Apostasie geholfen, den Islam bis heute zu erhalten.“

Ursprünglich habe der Vers (“Kein Zwang im Glauben”), so Islam-Exegeten, allgemeine Gültigkeit gegenüber Nichtmoslems besessen, sei allerdings später durch Vers 9:73 in Bezug auf die Polytheisten und durch Vers 9:29 in Bezug auf die Schriftbesitzer in seiner Gültigkeit aufgehoben worden. [Siehe Yohanan Friedmann: Tolerance and Coercion in Islam. Interfaith Relations in the Muslim Tradition. Cambridge University Press, 2003. S. 102 und die dort angegebene Literatur]

Zahlreichen anderen Überlieferungen zufolge sei der Vers durch Vers 9:5 abrogiert worden.

Vers 29 des Kapitels 9 (s.o.) des Korans ist die eine spät-islamische Koran-Stelle, wo Muslime explizit angewiesen werden, gegen Juden und Christen Krieg zu führen und sie zu unterwerfen – die „Völker des Buches“.

Und der Vers 30 „…Ihren Glauben an Allah verleugnend, aufgrund der Worte der Juden, `Uzayr [Ezra] wäre der Sohn Allahs‘ und der Worte der Christen ‘der Messias wäre der Sohn Allahs‘“. Muslime müssen sie auch bekämpfen, „weil sie Aas, Blut, Schweinefleisch, etc. als rechtens erachten,“ und weil „sie nicht zum Islam übertreten.”
…abrogiert die von Prantl als “Beweis” für die Toleranz des Islam genannte frühislamische Stelle ebenfalls in totaler Weise.

Prantl scheint sich den Koran nie vorgenommen zu haben – sondern bezieht wohl sein Wissen aus seinen engen Kontakten zu islamischen Imamen in Bayern – z.b. den fragwürdigen Imam Idriz.

Dieser hat ihm vermutlich den Bären von der islamischen Toleranz aufgebunden – und Prantl hat dies 1:1 übernommen. Dass er sich nicht den Koran vorgenommen hat, um die von den Imamen zitierte Stelle zu verifizieren zeigt, dass schon der nächste Vers diese angebliche Toleranz des Islam tilgt. In Sure 2:257 heißt es:

„Allah ist der Freund der Gläubigen: Er führt sie aus den Finsternissen ans Licht. Die aber nicht glauben, deren Freunde sind die Verführer, die sie aus dem Licht in die Finsternisse führen; sie sind die Bewohner des Feuers; darin müssen sie bleiben.“

Was für Denkbehinderte wie Prantl wie folgt interpretiert werden muss:

1.“Allah ist der Freund der Gläubigen” bedeutete: Er ist nur der Freund von Moslems. Und kein Freund von Nichtmoslems. Sogar deren Feind (dazu müsste Prandtl jedoch den ganzen Koran lesen, um dies zu verstehen)

2.“Die aber nicht glauben, deren Freunde sind die Verführer, die sie aus dem Licht in die Finsternisse führen; sie sind die Bewohner des Feuers; darin müssen sie bleiben.” bedeutet: Wer nicht an alle und den Islam glaubt, der landet in der Hölle.

Längst wurde auch die angebliche Zwanglosigkeit, als Nichtmoslems sich dem Islam anzuschließen, verworfen. Ungläubige dürfen, ja müssen gezwungen werden, zum Islam zu konvertieren. Das ist die letzte Aufforderung, die sie hören, bevor ihn der Kopf abgetrennt wird, wenn sie dieser Aufforderung nicht nachkommen sollten. Siehe etwa

Nun, ich will dieses Thema hier nicht länger vertiefen, da jedem, der sich auch nur ansatzweise mit dem Islam befasst hat, die Intoleranz dieses Tötungskults (300 Mio. im Namen Allahs und Mohammeds bislang getötete “Ungläubige”) sofort ins Auge sticht.
SZ: „WARUM IN DER EMPÖRUNG ÜBER DEN ISLAMISCHEN TERROR AUCH NEID STECKT“

Was sich die SÜDDEUTSCHE jedoch vor wenigen Tagen geleistet hat, ist ein weiteres Stück an Ungeheuerlichkeit, ja an Anbetung eines Mordkults seitens einer der ehemals führenden deutschen Zeitungen. Sie schreibt – man höre und staune:

„Warum in der Empörung über Terror auch Neid steckt”.

Will heißen: Wir, die Empörten, sind empört nicht wegen der Morde seitens Moslems (Die Süddeutsche unterscheidet immer noch Islam und Islamismus!), sondern weil wir in Wirklichkeit neidisch sind auf Menschen, die sich für ihre Ideologie opfern.

Ob sie dies auch über Selbstmordaktionen der SS im Dritten Reich geschrieben hätte? Und wenn nicht: Warum nicht? Im Dritten Reich hatten hunderte SS-Elitesoldaten sich bei Selbstmordaktionen beteiligt, um dem Feind zu schaden. Auch ein Grund, neidisch zu sein, Herr Prantl?
(Michael Mannheimer, 19.9.2017)
***
Von „schwabenland-heimatland“, 18.09.2017
Süddeutsche: „Warum in der Empörung über Terror auch Neid steckt“.
Das schlägt wirklich dem Fass den Boden aus.
In der Ausgabe der Süddeutschen Zeitung (Chefredakteur Heribert Prantl, Islamwelcome-Verrückter) vom 14.Sept. 2017 findet man einen Kommentar als Gastbeitrag von Christoph Türcke mit dem Titel:
„Warum in der Empörung über Terror auch Neid steckt“ .

Unglaublich, was diese linke Zeitung zur Verharmlosung des Islamterrors veröffentlicht. Zuerst kommt der Kommentar eigentlich noch ganz sachlich daher. Zitat:

(..) „Der Islamismus rückt näher. Die Erschütterung nach jedem neuen Attentat, wie wir sie in den letzten Wochen immer wieder erlebt haben, ist echt. Aber längst hat die Politik zu einer Sprachregelung gefunden. „Abscheu und Entsetzen angesichts eines unmenschlichen und feigen Verbrechens“ ist die immer wiederkehrende Formel.
Unmenschlich: zweifellos. Die Attentäter interessiert nicht, ob sie Frauen oder Kinder, Staatsbedienstete oder Privatleute, Sympathisanten oder Feinde mit in den Tod reißen; Hauptsache, es sind möglichst viele…“

Doch dann ändert sich sehr schnell der Kontext und eine ganz andere Richtung – und nun heisst es:
„Aber „feige“? Sind Menschen, die in eine Menschenmenge fahren oder schießen, in der Gewissheit, dass sie ihre Tat gar nicht oder nur kurz überleben könnten, feige? Ihr Überfall auf Ahnungslose ist heimtückisch.
Ihre Auftraggeber mögen feige sein. Sie selbst sind es nicht. Ihre Tat zeigt ungeheuren Mut – zwar nicht jenen besonnenen Mut, den Aristoteles als Tugend pries, sondern einen mörderisch-tollkühnen. Aber auch der verlangt etwas, was im Westen immer mehr zum Fremdwort geworden ist: Selbstüberwindung.(…)“

Aber, wie viele würden für demokratische Prinzipien gar ihr Leben einsetzen?
Wer da für die eigene Person ganz ohne Zweifel ist, der hebe die Hand. An alle Zweifelnden aber enthalten die islamistischen Attentate eine Botschaft: Schaut her, es gibt noch Leute, die ihr Leben für etwas Höheres einsetzen. Das fehlt euch Westlern!
Deshalb eure permanente Unruhe, euer Zwang zu ständigem Wirtschaftswachstum, eure Sucht nach Neuem, eure gigantische Unterhaltungs-, Ablenkungs- und Zerstreuungsmaschinerie, an die ihr euch klammert, als wäre sie ein Gott, obwohl ihr genau wisst, dass sie keiner ist. Besinnt euch auf den wahren Gott – unseren Gott. Schließt euch uns an!
In der Empörung über Fundamentalismus steckt auch Neid.
Und so lautstark der aufgeklärte Westler diese Botschaft als verbohrt von sich weisen mag, einen Stich versetzt sie ihm doch. Sie lässt ihn spüren, dass Aufklärung, kritische Prüfung, Diskussion nicht an sich gut sind, sondern nur ein Zweitbestes.
Wer sie nötig hat, dem fehlt das Beste: die sich von selbst verstehende Gewissheit, das wortlose Einverständnis. Und wer sehnte sich danach nicht? (..)
Der islamistische Terror legt den Finger in die Wunde der „postheroischen Gesellschaft“, die von Herfried Münkler und anderen Interpreten konstatiert wird und die vorerst nur im Westen gedeiht.
Sie hängt Staat und Nation nicht mehr so hoch, dass man sich dafür in Militärdienst und Zivilleben aufopfern müsste. Opfer sind ihr suspekt. Die Urbedeutung von „heroisch“ aber ist „opferbereit“. Der Heros war ursprünglich der junge Mann, der der griechischen Muttergöttin Hera dargebracht wurde. (..)
(..) „Sind Menschen, die in eine Menschenmenge fahren oder schießen, in der Gewissheit, dass sie ihre Tat gar nicht oder nur kurz überleben könnten, feige? Ihr Überfall auf Ahnungslose ist heimtückisch. Ihre Auftraggeber mögen feige sein.
Sie selbst sind es nicht. Ihre Tat zeigt ungeheuren Mut – zwar nicht jenen besonnenen Mut, den Aristoteles als Tugend pries, sondern einen mörderisch-tollkühnen. Aber auch der verlangt etwas, was im Westen immer mehr zum Fremdwort geworden ist: Selbstüberwindung.“
(..) Wer keine Helden braucht, hat aber mal welche gehabt Das soll nicht mehr sein, lautet der postheroische Tenor. Statt dass Nationen ihre Armeen aufeinanderhetzen und ihre Kriegstoten dann zu Helden verklären, sollten sie sich auf das Motto von Brecht besinnen: „Unglücklich das Land, das Helden nötig hat.“
Eine wirklich freie und solidarische Gesellschaft braucht keine. Da muss sich niemand mehr für irgendwelche höheren Werte oder Zwecke aufopfern. Das ist richtig – zeigt aber, wie weit der gepriesene Westen von solcher Freiheit und Solidarität entfernt ist. Kommt er ohne Polizei und Militär aus? Öffnet er seine Landesgrenzen für alle Bedürftigen? (..)

Bemerkung:
Der zweiseitige Text hört sich nun gesamt so an, als wäre die heroische Tat der Selbstaufopferung eines Terroristen das fehlende Selbstmord-Gen der westlichen Welt, dem wir nachtrauern sollten, die Terroristen die Helden sind, die für ihre Ziele und Ideale mit aller Konsequenz einstehen.(..). (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/kultur/debatte-warum-wir-neidisch-auf-terroristen-sind-1.3654049-2

Unglaublich. Der Text ist ist quasi ein Art Loblied an die Terroristen für ihren Mut, andere Menschen in ihrem Idealismus (wenn auch bei uns zu recht als Wahn und Fanatismus bezeichnet) zu ermorden. Wie verrückt ist das denn?!

David Berger: Loblied auf die Helden des Dschihad
Auch Dr. David Berger von philosophia perennis widmet sich dem Thema und schreibt dazu (Quelle: https://philosophia-perennis.com/2017/09/18/sueddeutsche-zeitung-die-massaker-der-muslimischen-terroristen-zeigen-ungeheuren-mut/):

„Ob Politiker deshalb wirklich neidisch und vor allem deshalb über zu wild gewordene LKWs oder unkontrollierbare Äxte und Messer empört sind, wage ich nicht zu beurteilen.

Aber dass wir noch etwas davon entfernt sind, dass Menschen bei uns aufgerufen werden, als Märtyrer für Merkel zu sterben, um dann im Himmel immerzu 70 Merkels als Mutti zu haben, trifft natürlich zu.

Aber für solchen Galgenhumor ist vermutlich hier nicht der passende Ort. Denn der Artikel des Autors Christoph Türke, dem die SZ als „Philosophen“ so viel Platz einräumt, steigert sich zu einem regelrechten Loblied auf die Helden des Dschihad:

„Sind Menschen, die in eine Menschenmenge fahren oder schießen, in der Gewissheit, dass sie ihre Tat gar nicht oder nur kurz überleben könnten, feige? Ihr Überfall auf Ahnungslose ist heimtückisch.

Ihre Auftraggeber mögen feige sein. Sie selbst sind es nicht. Ihre Tat zeigt ungeheuren Mut – zwar nicht jenen besonnenen Mut, den Aristoteles als Tugend pries, sondern einen mörderisch-tollkühnen. Aber auch der verlangt etwas, was im Westen immer mehr zum Fremdwort geworden ist: Selbstüberwindung.“

Mörderisch-tollkühner Mut für die höhere Idee des Islam ist also das neue Ideal, das uns von Presseerzeugnissen vorgehalten wird, die einst für die offene Gesellschaft standen. Die zunächst als psychisch kranke Einzeltäter qualifizierten Mörder von Nizza, Paris, Brüssel, Berlin, London und Barcelona werden nun von der Süddeutschen Zeitung mit der Federführung des unsäglichen Heribert Prantl – wen wundert´s – zu Helden der Selbstüberwindung erklärt.

Und wer sich nun die Augen reibt und sagt, dieser Passus müsse wohl aus der Monatsschrift des „Islamischen Staats“ statt aus der SZ stammen, für den wird wenige Zeilen später noch einmal ganz klar gestellt:

„An alle Zweifelnden aber enthalten islamistischen Attentate eine Botschaft: Schaut her, es gibt noch Leute, die ihr Leben für etwas Höheres einsetzen. Das fehlt euch Westlern!“

Die Islamisierung Deutschlands ist schon viel weiter fortgeschritten, als wir es realisieren. Die meisten von uns werden noch erleben, wie man Anis Amri, Mohamed Salmene Lahouaiej Bouhlel und wie all die anderen selbstlosen Helden noch heißen mögen, die in den nächsten Monaten und Jahren Schlagzeilen machen, zur Ehre der Volksaltäre erhoben werden.

Ganz ehrlich: Ab heute schäme ich mich, dass in dieser Zeitung mehrere lobende Beiträge über meine Person erschienen sind.“ (David Berger)
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Dem ist auch von meiner Seite (MM) nichts mehr hinzuzufügen.
P.S.: Man beachte deshalb auch die – wenn auch wenigen Kommentare – zu diesem selbsternannten „Philosophen“ an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig – Chr. Türcke von der SZ.

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*) Michael Mannheimer („MM“) ist ein überparteilicher deutscher Publizist, Journalist und Blogger, der die halbe Welt bereist hat und sich auch lange in islamischen Ländern aufhielt. Seine Artikel und Essays wurden in mehreren (auch ausländischen) Büchern publiziert. Er gilt als ausgewiesener, kritischer Islam-Experte und hält Vorträge im In- und Ausland zu diversen Themen des Islam. Aufgrund seiner klaren und kompromißlosen Analysen über den Islam wird er seitens unserer System-Medien, der islamophilen Parteien und sonstigen (zumeist linken) Gruppierungen publizistisch und juristisch seit Jahren verfolgt. Viele seiner Artikel erscheinen auch bei conservo. MM betreibt ein eigenes Blog: http://michael-mannheimer.net/ , auf dem Sie auch für Mannheimers Arbeit spenden können. (SPENDEN AN MICHAEL MANNHEIMER: Kontoinhaber: Michael Merkle/Mannheimer, bei:otpdirekt Ungarn, IBAN: HU61117753795517788700000000, BIC (SWIFT):  OTPVHUHB. Verwendungszweck: Spende Michael Mannheimer. (Überweisungen aus dem europäischen Ausland sind kostenlos)

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kauderlenk

Wenn sie reif sind, fallen sie ab.

(tutut)„Gesundheit!“ können sich die Tuttlinger an einem „verkaufsoffenen Sonntag“ zurufen. Denn an solchen Tagen der Hektik, welche dem Sonntagsschutzgebot des Grundgesetzes zuwider laufen, könnte es schon an die Gesundheit gehen. Deshalb veranstalten sie gleichzeitig eine  „neue Messe“: Gesundheitstage. Es scheint, da haben sich ProTut und Stadtmarketing wirklich etwas Besonderes einfallen lassen. Dagegen macht die Verfassung keinen Stich, denn die schreibt vor: „Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt“. Seinerzeit waren verkaufsoffene Sonntage mit Gesundheitstagen noch nicht erfunden. Die Buchheimer haben noch mehr Glück. Ein Tuttlinger Redaktionsleiter scheint sie zu beneiden, sie stehen nämlich vor einer „echten Wahl“, im Gegensatz zu…Ja zu was? Denkt er etwa an die Bundestagswahl, wo es nur eine Wahl aller gegen einen gibt? Und das Dorf mit 670 Einwohnern, bei der Verwaltungsreform damals wohl vergessen, leistet sich jetzt auch was: nach dem jahrzehntelangen ehrenamtlichen Bürgermeister einen hauptamtlichen. Hat der alte seinen Job nicht gut gemacht? Gibt’s was zu tun? Oder ist Geld übrig? Daran scheint in Deutschland Überfluss zu herrschen, eine „CDU“-Kanzlerin gibt es mit vollen Händen zur Weltrettung aus. Was für eine politische Gigantin, die in gleichgeschaltet anmutenden  Medien Schonzeit genießt wegen des von ihr angerichteten Chaos mit Blick auf die Wiederwahl, und dort der „blutige Amateur der Politik„, welcher sich „ans geostrategische Schachbrett“ gesetzt hat. Gemeint ist der amerikanische Präsident,  welcher im Falle eines Falles Deutschland vor sich selbst retten muss. Selbstrettung betreibt Spaichinger Gutmenschentum, unter dem Geschichtsschirm des französischen Verteidigungsministeriums fern jeder deutschen Souveränität, und an Merkels Rockstoß mit ihren „Flüchtlingen“ hängend, alles möglicherweise  für einen Riesenasylschwindel stehend. Damit aber nicht genug. Das Christenblatt aus Oberschwaben lässt einen „Erzabt“ wüten, der mal 26 000 Benediktiner anführte – wohin? Sollte er nicht beten und arbeiten statt schwätzen? Er hat herausgfunden: „Gewissenlosigkeit, Betrug und Korruption zerstören den Zusammenhalt der Gesellschaft“. Das wird dem Papst gar nicht gefallen. Doch! Als Linkem schon. Denn die Kirche ist gar nicht gemeint. Noch einmal Glück gehabt. „Hart ins Gericht“ geht der heilige Mann „mit der Elite der deutschen Wirtschaft“. Hat er was gegen die sprudelnden Milliarden aus der Kirchensteuer? Er fordert, „dass Manager im Falle ihres Versagens für die entstandenen Schäden die Haftung übernehmen“ und meint „die jüngsten Skandale in der Autoindustrie“. Da können Manager in der Kirche aufatmen. Ihre Skandale in der Kirchengeschichte beiben wohl tabu. Verbrannt ist verbrannt. Die reale Welt ist eine andere. „Grüne und CDU uneins über Gülle-Regeln„. Freue Dich, du bodenständiges Baden-Württemberg. Kretschmann, der Retter ist da. Er wird’s schon richten. Gerade soll er einem Sozialarbeiter und einer Studenabbrecherin als Dritter in der Mitte auf Großplakaten ihre Pfründe im Bundestag sichern helfen. Was hat er damit zu tun? Er hat ein neues „gescheites Auto“, einen Diesel. Was reitet gerade eine landeseigene Hochschule in Kehl, also regiert von grün-schwarz Links, die sich nun als Popanz auf die Fahne schreibt:Kampf gegen die Korruption„. Kennen die sich aus in den Rathäusern? Vielleicht ein bisschen? Wohl kaum? Politik ohne Korruption? Wo gibt es sowas? An Hochschulen?  Es wird eng im Land. Im Gedränge ist nun selbst einem  Stadtpartron namens „Lambertus“ das „10 000 Euro teure Wappen“ gestohlen worden. Einmal darf geraten werden: In Freiburg natürlich. „Die nagelneue Statue war erst im Mai vor dem Münster aufgestellt worden“. Vier Monate können eine lange Zeit sein. Zwölf Jahre allerdings auch. Deshalb bietet die BZ als „Plus“ dies an:Merkels Dankeschön-Wahlkampf in Freiburg„. Die hat im Vorbeifahren doch nicht etwa die Badenova-Reklame gesehen, wo es überall heißt: „Danke“?, und damit ihre Sandfrauchenrede aufgepeppt?  Wer sich noch mehr Erbauliches aus dem Kuriositätenkabinett der „Presse“ erhofft, wird auch in der BZ nicht enttäuscht: „Siegmund Stanke hat die Verwandlung eines Schwalbenschwanzes fotografiert“. Na denn.

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Jetzt kommen die Riesenschiffe nach Basel
Um den Güterengpass wegen des deutschen Tunnelbau-Murks bei Rastatt zu beheben, dürfen bis Ende Oktober deutlich längere Schiffe in den Rheinhäfen anlegen. Bis zu 135 Meter lang dürfen die Schiffe sein, die bis Ende Oktober nach Muttenz und Birsfelden fahren. Das bewilligten ihnen die zuständigen deutschen Behörden und das Bundesamt für Verkehr (BAV).Die Massnahme soll die Misere im Güterverkehr wegen der voraussichtlich bis zum 2. Oktober dauernden Sperre der Linie Basel-Karlsruhe nach einer Schienensenkung in einem Tunnel bei Rastatt beheben helfen. Wie das BAV am Mittwoch schreibt, kann die Schifffahrt auf dem Rhein einen Teil der blockierten Waren übernehmen. Zwischen Basel und Rheinfelden dürfen allerdings nur Schiffe mit einer Länge von maximal 110 Metern verkehren. Das betrifft konkret die südlichen Hafenteile Birsfelden und Muttenz. Auf Anfrage der Rheinhäfen lässt das BAV nun in Absprache mit dem Verkehrsministerium des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg Schiffe mit bis zu 135 Metern Länge zu. Diese längeren Schiffe haben noch freie Kapazitäten… Die Ausnahmeregelung gilt bis zum 31. Oktober. Weil die Fahrt durch die Stadt Basel nautisch anspruchsvoll ist, gelten strenge Auflagen. Dazu zählen etwa ein obligatorischer Lotse…Bereits heute sind auf dem Rhein unterhalb der Mittleren Brücke in Basel Schiffe bis zu 135 Meter Länge zugelassen…
(Basler Zeitung. Gute Idee. Der Rhein ist durch Schiffahrt noch nicht ausgelastet.)

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NACHLESE
Druck auf Grenze: In Ceuta wählen Flüchtlinge zwischen Stacheldraht und Todesströmung
Immer mehr Flüchtlinge versuchen, Europa von Afrika aus über Spanien zu erreichen. Sie starten an der Küste Marokkos über das Meer oder über die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla auf dem Landweg. Und mit den Zahlen steigen auch die Sorgen von Hilfsorganisationen und Grenzschützern.
(focus.de. Vor falschen „Flüchtlingsmedien“ hilft wohl nur noch die Flucht. Wer will solchen Quatsch noch lesen, hören oder sehen? Lücken und Lügen.)
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Forsa-Umfrage
Deutsche sehen Zuwanderung als größtes Problem – doch das ändert sich langsam
(focus.de. Weil „Zuwanderer“, sind das keine „Flüchtlinge“ mehr, zunehmen?)

YouGov-Erhebung
Laut neuem Umfrage-Modell ist das Rennen um den dritten Platz so gut wie entschieden
Im Endspurt vor der Bundestagswahl überschlagen sich die Umfrageergebnisse. Ein neues Modell des Meinungsforschungsinstituts YouGov sieht die AfD nach der Bundestagswahl mit 12 Prozent und 85 Sitzen deutlich als drittstärkste Kraft im Bundestag.
(focus.de. Da fehlen noch ein paar Prozent. Wer wählt denn Merkels Flöten?)

Innenminister de Maizière: Haben „12 oder 13 Terroranschläge“ verhindert
Wenige Tage vor der Bundestagswahl hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) in einem Interview unter anderem über eine mögliche russische Einmischung in den deutschen Wahlkampf und über den Schutz vor Terroranschlägen gesprochen.
(focus.de. Verzhlt? Wieviele verantwortet die Regierung? Über 20 Tote. Niemand zuständig? Wieviele Tsunamis und Erdbeben hat der verhindert? Warum verhindert niemand Merkel?)

Schnittmengen zwischen den Ideologien
Sascha L. wird „Islamist“ – und der NDR wundert sich
Nicht erst seit den fundierten Analysen von Michael Stürzenberger – und seiner darauf folgenden Verurteilung wegen Beleidigung des Islam und Beleidigung der Merkelschen Staatsdoktrin – wissen wir, dass es gewichtige Schnittmengen zwischen den perversen Ideologien der Weltgeschichte gibt. Wenn Sozialisten zu Nationalsozialisten werden (wie etwa Horst Mahler) oder Nationalsozialisten zu „Islamisten“ wechseln, dann ist das kein bloßer Zufall, sondern das Ergebnis einer inneren Verwandtschaft dieser Ideologien, die sich den Hass und die Einteilung der Menschen in qualitativ unterschiedliche Klassen in die Glaubensbekenntnisse geschrieben haben. Sascha L. aus Northeim ist einer von denen, die sich bei Nazis und „Islamisten“ gleichermaßen wohl fühlen wie auch bei der roten SA. So wie die linksextremen Gewalttäter der Antifa (z.B. zuletzt in Hamburg) wollte auch Sascha L. seinen (Selbst-)Hass an der deutschen Polizei auslassen und sich durch das Töten von Polizisten bei seinen Freunden (und bei Allah) Ansehen und Anerkennung verschaffen. Der NDR schreibt: „Sascha L. soll vorgehabt haben, Polizisten in Sprengfallen zu locken. Diese Sprengfallen soll er selbst gebaut und mithilfe eines Mitangeklagten auch ausprobiert haben. Die Generalstaatsanwaltschaft in Celle wirft ihm vor, eine Apparatur entwickelt zu haben, mit der er aus 15 Metern Entfernung Polizisten hätte töten können. […]“.  Sascha L. soll früher Neonazi gewesen und heute ein Anhänger der Terrormiliz IS sein – laut Anklage hatte er Videos vorbereitet, in denen er dem IS die Treue schwört. Die Ermittler dachten zunächst, dass Sascha L. ein Einzeltäter sei, weil es zunächst keinerlei Hinweise auf eine Kommunikation mit möglichen Mittätern gab. Doch er hatte möglicherweise drei Unterstützer – diese Männer sind ebenfalls angeklagt…Ein 27-jähriger Afghane und ein 28-jähriger Türke waren so angetan von seinen Plänen, dass sie Geld überwiesen für die Tötung der Polizisten, die ihrer Meinung nach Allah sehr gefallen könnte. Aber auch ein Bekannter von Sascha L. aus der Neonazi-Szene mochte dem bunten Treiben nicht fernbleiben und filmte einige Probesprengungen. Mit ihm unterhielt sich Sascha über alte Zeiten und alte Themen. So schimpften sie besonders gern über Juden, wie der NDR herausfand:…Und hier übersteigt das eigens Recherchierte den Horizont der Journalisten vom NDR: Da will einer für den Islam Polizisten töten und schimpft dann zur selben Zeit mit einem rechtsextremen Kumpel über Juden?! Antisemitismus ist ja durchaus ein Merkmal, das sowohl in der rechtsextremen als auch in der islamistischen Ideologie verbreitet ist – aber dass Menschen aus beiden extremistischen Lagern eine gewaltbereite Schnittmenge entwickeln, das wäre schon ungewöhnlich.Ganz ratlos bleibt hier ein staatlicher NDR zurück, der die Welt nicht mehr versteht.
(pi-news.net. Aus ihrer Parallelwelt heraus verstehen Staatsfunker die Realität nicht.)

Gegen die AfD ist im Wahlkampf scheinbar alles erlaubt!
Schandmäuler
Von CANTALOOP
Man muss nicht lange suchen, um sie zu entdecken. In allen nur denkbaren Formen erhalten sie derzeit eine große mediale Präsenz. Unsere Besorgten, Wohlmeinenden und Besserwissenden, überwiegend dem linksgrünen Spektrum entstammend, die aktuell, so ganz kurz vor der „Schicksalswahl“, ihre gnadenlose Hatz auf alle Andersdenkenden eröffnet haben. Jetzt werden wirklich alle Hemmungen, Reflexe und Bedenken abgelegt, die ein wohlerzogener, höflicher und demokratisch gesinnter Mensch eigentlich immanent in sich trägt. Jetzt kommt das reine, unverfälschte und sonst immer sorgsam verborgene Zweit-Ich so mancher Zeitgenossen zum Vorschein. Selbst gar nicht zu wählen, sei immer noch besser, als womöglich der AfD seine Stimme zu geben, wird den Bürgern gar vom CDU-Kanzleramtschef angeraten. Damit spuckt man der bestehenden demokratischen Ordnung praktisch ins Gesicht.Scheinbar ist eben nicht nur im Krieg und in der Liebe alles erlaubt – auch gegen den politischen Gegner von „rechts“ ist nun wirklich jedes Mittel recht. Die finale Schlacht um die Futtertröge und Machtpositionen ist im Begriff, das Deutschland, das wir kennen, komplett umzukrempeln – und demokratisch legitime Positionen dem eigenen Gutdünken nach, umzuinterpretieren. Eine andere Meinung zu vertreten, als die sattsam bekannten System-Apparatschicks und deren Anhänger vorgeben, gilt fortan nicht mehr als Grundrecht – sondern wird als eine Art von Verbrechen ausgelegt und mancherorts sogar kriminalisiert. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit konservativ-liberalen Positionen, anstelle von pauschalen Vorverurteilungen, findet selbstredend nicht statt. Aus gutem Grunde. Alleine der Verdacht, womöglich „rechts“ zu sein, genügt heutzutage bereits, um vollständig vom gesellschaftlichen Diskurs ausgeschlossen zu werden. Denn diesen wollen die „Regimegetreuen“ lieber untereinander gestalten. Das musste auch der bekannte Medienanwalt Joachim Steinhöfel feststellen, nachdem er ein Interview mit FDP-Chef Christian Lindner führte. Glücklicherweise ist der „Steve McQueen“ der Anwaltsgilde keine Mimose und durchaus in der Lage, sich dennoch angemessen behaupten. Da wird die AfD vom Grünen Parteivorsitzenden mit Migrantenbonus unverblümt in Korrelation mit Ausschwitz gebracht, aus gesetzeskonformen Konservativen werden laut Hubertus Heil und Sigmar Gabriel von der SPD kurzerhand Rechtsextremisten. Von Stegner und Konsorten einmal ganz zu schweigen. Normale Bürger, die ihre Partikularinteressen seriös, korrekt und regelkonform vortragen, werden als Hasser und Vollidioten deklariert. Nicht nur, dass dies ein besonders schlechter Stil ist – solch ein despektierliches Verhalten entbehrt selbstredend auch jeder demokratischen Grundlage. Und ist demzufolge in einem freien, aufgeklärten und säkularen Land mehr als unangemessen….Rechten wird das „Menschsein an sich“ von einigen dieser Meinungsbildner regelrecht abgesprochen. Was noch vor einigen Jahren als vollkommen normal und selbstverständlich galt, wird heutzutage als rechtsextrem angesehen. Paradigmatisch gesehen; „nach links ist alles erlaubt, nach rechts wird alles verboten“. Ein gespaltenes Land, das immer mehr seine Contenance verliert. Geifernde, aufgestachelte Linke, die in ihrem ohnmächtigen Zorn sogar nicht einmal mehr davor zurückschrecken, mit dem PKW direkt in den AfD–Stand einer Fußgängerzone zu fahren, oder auch Plakatierer körperlich anzugreifen. Der Zweck heiligt eben die Mittel. So mutet es zumindest dem Betrachter von außen an. Es erhärtet sich auch zunehmend der Verdacht, dass durch diese verstörende Handlungsweise der System-Protagonisten von Linkspartei bis FDP der Eindruck entstehen soll, dass es eigentlich gar nicht mehr erlaubt ist, anders zu denken und vor allem zu wählen, als es diesen Herrschaften genehm erscheint. …Es war also zu vermuten, dass es in dieser Phase des Wahlkampfes schmutzig wird. Jeder Politiker jenseits des Systemparteien-Konglomerats war sich dessen bewusst – und hatte Zeit, sich darauf einzustellen. Soll nur keiner behaupten, diese neuerlichen Angriffe kämen aus heiterem Himmel. …So geht man auch als Intellektueller mit Anfeindungen unterhalb der Gürtellinie um – und nicht anders. Derweil alle hyperkorrekten Mitläufer, selbsternannten Blockwarte und andere Vorzeigebürger ihre Freundeslisten in den sozialen Netzwerken auf die „richtige“ politische Gesinnung ihrer Mitbürger hin überprüfen und sich selbst mit absolut reinem Gewissen präsentieren, wird komplett verkannt, was eigentlich ursächlich für die Polarisierung der Bewohnerschaft unseres Landes ist. Bildung, Gerechtigkeit und Digitalisierung seien die absolut vordringlichsten Themen unserer Zeit – nach Ansicht der Parteigranden, die allesamt in genau definierten Umlaufbahnen um die „ewige“ Kanzlerin kreisen. Gleichwohl werden die wirklich relevanten Belange der Gesellschaft einfach übergangen, oder als die bekannten Einzelfälle und Zeitgeist-Entwicklungen heruntergespielt. Die Themen, die den Bürgern wirklich auf den Nägeln brennen, sind jedoch allseits bekannt und glasklar zu benennen. Die Menschen haben vielerorts Angst davor, abends überhaupt noch auf die Straße zu gehen – aber leider haben sie noch mehr Angst, die dafür verantwortlichen Zustände konkret zu benennen und sich eindeutig zu positionieren. Das Prinzip Hoffnung ist allgegenwärtig. Diese stirbt bekanntlich zuletzt. Aber sie stirbt. Für ein Deutschland, in dem ein jeder dahergelaufene Nichtsnutz doppelt so viel „wert“ ist wie ein steuerzahlender Ingenieur. Dort, wo ein „alleinreisender Minderjähriger“ aus dem Mahgreb bis zu 5.000.-€ im Monat kosten kann. In dem laut aktuellen CDU-Wahlplakaten „jeder alles werden kann“ und es dennoch die meisten Zugereisten aus Arabien und Afrika partout nicht schaffen, sich vollständig von der staatlichen Alimentation zu entkoppeln. Wozu auch? So wie derzeit fast 43 % der türkischstämmigen Bürger schlicht nicht am Arbeits- bzw. Wertschöpfungsprozess beteiligt sind, wird sich auch die weitere Entwicklung der Abermillionen von Neubürgern seit 2015 gestalten. Wer etwas anderes glaubt, ist schlichtweg nicht realistisch.
(pi-news.net. Da hat die „CDU“ Glück gehabt, die ist als rechte Partei noch rechtzeitig linksextremsozialistisch geworden.)

Asylbewerberkriminalität
Vergewaltiger waren polizeibekannt
Nach der Vergewaltigung eines 16 Jahre alten Mädchens im Landkreis München durch eine Gruppe von drei Afghanen sind neue Details bekannt geworden. Demnach waren alle drei Täter bereits zuvor straffällig geworden.
(Junge Freiheit. Gibt es auch eine Abteilung Verbrecherbewerbung? Wann kennt Polizei das Land, seine Bewohner und ihre Aufgabe?)

Schleuserkriminalität
Razzia in Thüringen: 35 illegale Einwanderer arbeiteten als Paketboten
Bei einer großangelegten Razzia im Raum Erfurt hat die Bundespolizei am Dienstag 35 Paketboten festgenommen. Sie stehen im Verdacht, illegal nach Deutschland eingereist zu sein. Die Einwanderer sollen mit gefälschten rumänischen Pässen ausgestattet worden sein.
(Junge Freiheit.Kein Wunder, dass die meisten Paketboten nicht Deutsch sprechen?)

MerkelTextSchäuble

Zum ersten Mal bleibe ich am Sonntag daheim
Von Henryk M. Broder
…Nur noch ein paar Tage Tage, dann ist der Wahlkampf vorbei. Und wir können aufatmen. In den Talkshows wird es wieder um relevante Themen gehen…alles, was von diesem Wahlkampf übrig bleiben und für ewige Heiterkeit sorgen wird, wird die Einladung von Martin Schulz an Angela Merkel sein, einer von ihm geführten Regierung als seine Stellvertreterin beizutreten.Ich selbst kann es kaum abwarten, bis die Wahlplakate aus dem Straßenbild verschwunden sind. Jedes einzelne ist eine Beleidigung für den Wähler, der sich fragen muss, warum die Parteien nicht längst das getan haben, was zu tun sie jetzt versprechen. Und alle zusammen sind sie ein gigantischer Beitrag zur Umweltverschmutzung, denn sie müssen nicht nur hergestellt und platziert, sondern am Ende auch „entsorgt“ werden.Ich wundere mich, dass noch niemand ausgerechnet hat, wie viele Tonnen Altpapier dabei anfallen, wie viele Bäume „sterben“ mussten, um Aphorismen wie „Familien sollen es kinderleichter haben“, „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ und „Von weniger Europa hat keiner mehr“ zu verbreiten. Ist das ein verantwortungsbewusster Umgang mit unseren Ressourcen?…Eine…Bilanz gibt es für die Wahlplakate nicht. Obwohl sie aus einer Zeit stammen, in der das „Fräulein vom Amt“ noch die Telefongespräche vermitteln musste und Droschken von Pferden gezogen wurden. Warum verlegen die Parteien ihren Wahlkampf nicht ganz ins Internet?…So war es immer und so soll es bleiben. Ich aber bleibe zum ersten Mal an einem Wahltag daheim. Und in vier Jahren, wenn wieder gewählt wird, gebe ich meine Stimme der Partei, die als erste auf Plakatwerbung verzichtet. Und wenn es eine der Blockflöten ist.
(welt.de. Eine Stimme wenigstens für Altmaier?)

Kanzlerin flüchtet bei Wahlkampftour in Hallen und Zelte
Merkel versteckt sich vor ihrem Volk
Von MARKUS WIENER | Die nicht enden wollenden Pfiffe und Buhrufe auf Angela Merkels Wahlkampftour haben offenbar die Wetterfühligkeit der Kanzlerin erhöht. Reihum werden seit einigen Tagen quer durch die Republik Merkels öffentliche Wahlkundgebungen unter freiem Himmel kurzfristig „aus Witterungsgründen“ in geschlossene Räume und Hallen verlegt.Mit peniblen Zugangskontrollen durch CDU-Ordner, damit man gefälligst unter sich bleiben kann. Ohne störende Wutbürger und anderes murrendes Volk, wie die Rheinische Post die Szenerie am Dienstag vor einer Tennishalle in Schwerin aufschlussreich wiedergibt, in die Merkel wegen der „schlechten Wettervorhersage“ umgezogen ist, während draußen die Sonne von einem leicht bewölkten Himmel lachte: „Vor der Halle wird lautstark diskutiert.  ‚Wer sich benimmt, kommt rein‘, sagt ein Ordner. Auch Polizisten drängen die Protestler ab und erteilen manchen Platzverweise. ‚Nur wer systemkonform ist, kommt rein‘, keift eine Frau zurück. ‚Das ist Faschismus‘, ruft ein Mann. ‚Wie in der DDR‘, ergänzt eine Frau wütend. ‚Wenn wir Flüchtlinge wären, dürften wir rein‘, ruft ein anderer Mann.     […] Das Sortieren von Merkel-Hassern und ihren Anhängern ist den Ordnungskräften offensichtlich gelungen. In der Halle taucht die Kanzlerin in eine andere Welt ein. Wahlkämpfer von der Jungen Union tragen Merkel-Shirts und halten Plakate hoch. Ihre Rede wird nur von Applaus unterbrochen. Auf dem Marktplatz in Schwerin wäre das anders gewesen. Doch die Veranstaltung wurde kurzfristig in die Halle fern der Innenstadt nahe dem Siebendörfer Moor verlegt – angeblich wegen der schlechten Wettervorhersage. Nun ist es heiter bis wolkig. Dass Merkel an diesem Abend keine Fernseh-Bilder mehr produziert, bei denen Pfeif- und Pöbel-Konzerte ihre Wahlkampfrede stören, darüber wird man in der CDU erleichtert sein“. Das Volk hat eben das Vertrauen der Kanzlerin verspielt – selbst schuld, jetzt muss es halt draußen bleiben! Doch am Sonntag wird das in den Wahllokalen nicht mehr möglich sein 
(pi-news.net. Wer will die denn sehen, geschweige hören?)

Der Zweck heiligt wieder mal die Mittel
NDR macht mit geklauten Daten Stimmung gegen die AfD
Von DUCK
Kurz vor der Bundestagswahl werden von den Mainstream-Medien alle Register gezogen, um gegen die AfD Stimmung zu machen. Lange haben die „Enthüllungsstories“ in den Schubladen gelegen, um nun – Überraschung! – auf den letzten Metern noch mal möglichst viel Schaden für die Alternativen anzurichten. Man merkt die (Propaganda)-Absicht und ist verstimmt. Der NDR war sich jetzt nicht zu schade, eine ältere Story hervor zu kramen und als Scoop zu verkaufen. Dass die Informationen dazu illegal beschafft – nämlich gehackt – wurden, störte den linkslastigen Sender offensichtlich nicht.Wie im Falle der gehackten Weidel-Mails heiligt der Zweck mal wieder alle Mittel.Es geht um den stellvertretenden Bundesschatzmeister der AfD, Bodo Suhren, einen niedersächsischen Polizeiamtsrat. Er soll Dienstgeheimnisse an die Parteispitze „verraten“ haben, wie der NDR „recherchiert“ haben will.
Die Story stammt vom März 2017, und sie ist dünn.
Plötzlich ist der Pressekodex nicht so wichtig
Allerdings bleiben Fragen offen, die sich der NDR und das Niedersächsische Innenministerium gefallen lassen müssen: Wieso bringt der NDR erst sechs Tage vor der Wahl den Bericht? Haben die „Recherchen“ so lange gedauert? Die dem NDR vorliegenden Informationen entstammen von internen AfD-Mails, die offenbar gehackt und angeblich dem NDR „zugespielt“ worden sind. Der NDR arbeitet also mit illegal beschafften Informationen. Von wem wurden sie gehackt? Ist der NDR ein Informations-Hehler? Es ist fraglich, ob sich das mit dem Pressekodex vereinbaren lässt. Dort heißt es: „Bei der Beschaffung von personenbezogenen Daten, Nachrichten, Informationsmaterial und Bildern dürfen keine unlauteren Methoden angewandt werden“. Weitere gehackte Mail-Informationen betreffen die niedersächsische Flüchtlingslage und waren nur für den Dienstgebrauch. Darin war von immerhin „einer halben Millionen Flüchtlingen in knapp zwei Monaten“ die Rede. Es ist deshalb zu fragen, ob und warum die brisante Faktenlage damals geheim gehalten und der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht wurde? In einer anderen an den Parteivorstand weitergegebenen vertraulichen Information ist von der Gefährdungslage bei AfD-Politikern die Rede. Da die Polizei sicher die Pflicht hat, gefährdete Politiker zu warnen, wäre diese Information ohnehin zum Parteivorstand gelangt. Es wäre allerdings im Nachgang interessant zu erfahren, ob die gefährdeten AfD-Politiker tatsächlich gewarnt worden sind. Der Beschuldigte soll den polizeilichen Mailaccount für private Zwecke genutzt haben. Das ist kritikwürdig, geschieht aber in deutschen Amtsstuben wie in Betriebsbüros geschätzt täglich hunderttausendfach. Je nachdem, welche Betriebsvereinbarungen dazu geschlossen worden sind, ist es erlaubt oder eben nicht. Wer erwischt wird (oder erwischt werden soll) muss für Peanuts unter Umständen schwer büßen, wenn nämlich aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird (werden soll). Was aber gar nicht geht, ist, wenn das Niedersächsische Innenministerium die mutmaßliche Verfehlung auf Nachfrage des NDR öffentlich macht und damit den Schutz des Mitarbeiters in einem laufenden Verfahren verletzt. Treffen die Vorwürfe zu, muss Suhren mindestens mit disziplinarrechtlichen Ermittlungen rechnen. Aber bis dahin gilt die Unschuldsvermutung. Auch für AfDler.
(pi-news.net. Regiert Faschismus in Deutschland? Wenn ja, wecher ist es?)

Gericht erlaubt Abschiebungen nach Afghanistan
Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat im Fall eines abgelehnten Asylbewerbers aus Afghanistan bestätigt, daß in seinem Heimatland keine generelle Bedrohung für jeden Rückkehrer bestehe. Auch nach dem Anschlag auf die deutsche Botschaft in Kabul Ende Mai sei die Bedrohungslage „in den einzelnen Provinzen stark unterschiedlich“.
(Junge Freiheit. Was für ein Theater. Warum sind Illegale im Land? Politik, Polizei und Justiz vor Gericht!)

straßschädendanke

Kanzlerin kommt nach No-Go-Gießen
Gießen: Kultureller Austausch an 28-Jähriger vor Merkel-Auftritt
Von WINSTON KIRCHBERG
Merkel kommt! Am Donnerstag, dem 21. September, wird die Bundeskanzlerin des „Großen Austausches“ im Wahlkampf auch in Gießen sprechen. Ähnlich wie in Rosenheim und vielen anderen Städten ihrer großen „Tor-Tour“ wird sie sich – nur verbal – dabei mit der neuen Vergewaltigungswelle im „Merkelsommer 2017“ konfrontiert sehen.
Täter und ideologische Mittäter – Hinweise an die Kripo
   In der Nacht auf Montag wurde in der Gießener Innenstadt eine 28-Jährige vergewaltigt. Die Frau war zu Fuß unterwegs, als die männliche Person sie von hinten plötzlich packte und auf die andere Straßenseite zog. Vor einer Garage forderte die Fachkraft von der Frau, sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen. Noch bevor es dazu kam, gelang es der 28-Jährigen, sich loszureißen. Der Täter konnte die Frau aber wieder einholen, schlug sie und zerrte sie an den Haaren in eine Einfahrt. Dort kam es dann zu einem sexuellen Übergriff.  Die Frau konnte sich wenig später erneut losreißen und auf die Straße rennen. Als ein vorbeifahrender Autofahrer stehen blieb, flüchtete der Täter. Die Kriminalpolizei Gießen fahndet nach einem Mann, der etwa 25 Jahre alt und 180 Zentimeter groß sein soll. Der Täter soll dunkle kurze Haare, eine normale Statur, einen dunklen Teint sowie einen Bartansatz haben. Er soll eine blaue Jeans und ein sogenanntes „Longsleeve“ getragen haben. Laut Zeugenangaben soll er „Deutsch mit leichtem Akzent“ gesprochen haben. Wirkungsvolle Maas-Nahmen: Bessere Beleuchtung gegen Rapefugees! Im Februar wurde eine Frau in der Frankfurter Straße in Gießen von drei Unbekannten überfallen und vergewaltigt. Kurz vor der Unterführung unter der Lahnstraße sei sie von drei Männern in einer ihr nicht verständlichen Sprache angesprochen, zunächst „rumgeschubst“ und schließlich vergewaltigt worden. Ob die Frau mehrfach und von allen drei Tätern missbraucht wurde, dazu wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nichts sagen. [..]  Ob die mutmaßlichen Täter der – laut Polizei – alkoholisierten Frau gefolgt waren, ihr auflauerten oder zufällig auf sie trafen, ist völlig unklar. Nach der Beschreibung der Frau sollen die Männer alle dunkle Haare haben. Einer der Männer, er wird von ihr als Haupttäter beschrieben, sei etwa 1,60 Meter groß, habe einen dunklen Teint und einen hellen Pulli mit einem weißen Querstreifen getragen. [..] Gießens Frauenbeauftragte Friederike Stibane spricht sich unterdessen dafür aus, vor allem die Verbindungswege am Rande der Stadt so zu beleuchten, dass ein weitgehend gefahrenloses Passieren möglich ist. Wobei es eine absolute Sicherheit ohnehin niemals gebe. „Wenn jemand beabsichtigt, eine Frau zu überfallen, werden wir das nicht verhindern können.“ Zumal selbst auf öffentlichen Plätzen Frauen sexuell belästigt würden. Auch plädiert Stibane für den Einsatz von Videokameras – „vorausgesetzt, sie werden eingesetzt, wenn es darum geht, eine Straftat aufzuklären“.
Immer mehr sexuelle Inkulturationen mit Pfefferspray
Im Mai wurden an einem Sonntag zwei „Übergriffe durch Männer“ angezeigt: In beiden Fällen konnten Polizeibeamte wenig später den mutmaßlichen Verdächtigen aufgrund der Zeugenhinweise dingfest machen. In einem Fall hatte offenbar ein 28-Jähriger aus Somalia in Gießen eine Spaziergängerin angesprochen und sich danach entblößt. Als der Mann die Frau mit Gewalt bedrängen wollte, setzte sie Pfefferspray ein. Der geflüchtete Somalier flüchtete daraufhin „dorthin wo der Pfeffer wächst“. Wenig später klickten die Handschellen…
„Mutti“ kommt  – auf den Schandplatz! Der Gießener Anzeiger berichtet:
„Im Bundestagswahlkampf macht Kanzlerin Dr. Angela Merkel am Donnerstag deshalb in Gießen Station – nämlich auf dem Brandplatz, mittlerweile „Schandplatz“ im Volksmund. Zuletzt war die Christdemokratin, die mit ihrem Besuch den heimischen Kandidaten Prof. Helge Braun unterstützt, 2013 in der Stadt. Auch damals stand die Schicksalswahl zum Bundestag bevor. Neben ihr wird nun auch der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier als Redner auf der Bühne erwartet.  [..] Die CDU rechnet mit regem Interesse an dem Auftritt und empfiehlt deshalb, rechtzeitig da zu sein. Denn die Plätze sind begrenzt. Zum letzten Gastspiel der Unionspolitikerin 2013 in Gießen kamen 3.000 Menschen auf den Schiffenberg.Angesichts der interkulturellen Übergriffe der letzten vier Jahren dürfte es diesmal aber ungemütlicher für „Mutti“ werden.
(pi-news.net. Es wird ihr doch hoffentlich nichts passieren?)

Gefragt

Woran misst sich der „volle Erfolg“, der von Käsblättern in der Regel über Heckenfeste verkündet wird? Wer ist voll, wer der Erfolg? 

Guten Tag!

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Welch ein Unterschied: Heute gibt’s gar keine Hasen mehr, nur grünen Klee für die Kälber. (Ausstellung „Freiheitsbewegungen in Deutschland“, Bundesarchiv, Rastatter Schloss)

Leselust?

lügenmedien

Lügen die Medien?: Propaganda, Rudeljournalismus und der Kampf um die öffentliche Meinung.
von Jens Wernicke (Autor), Walter van Rossum (Mitwirkende), & 23 mehr
Taschenbuch: 368 Seiten, EUR 18,00
Verlag: Westend

Über das Buch

Die Mehrheit der Bürger vertraut den Medien nicht mehr.

Der Begriff der Lügenpresse geistert durchs Land. Viele haben erkannt: Eine von Konzerninteressen, Hochglanzwerbung und politischer Agitation à la „Deutschland geht es so gut wie nie zuvor“ (Angela Merkel) geprägte „Berichterstattung“ hat mit ihrer sozialen Realität nichts mehr gemein. Eine „Kernschmelze des Vertrauens“ (Edelman Trust Barometer 2017) findet statt.

SPD-Urgestein und Herausgeber der NachDenkSeiten Albrecht Müller kritisiert die Medien daher als „Kampfpresse“. Nach seinen Worten sind die Medien zu Sprachrohren der Mächtigen verkommen und stehen Gewehr bei Fuß, wenn es etwa um die Legitimation von Sozialabbau geht. Andere Medienkritiker werfen den Medien sogar Propaganda vor und verweisen auf eine Berichterstattung, die kein Problem damit hat, entgegen journalistischer Standards mit Lügen den Weg in eine Politik zu ebnen, für die Kriege und das Anstacheln von Feindseligkeiten selbstverständlich geworden sind.

Fest steht: Die Einseitigkeit und Parteilichkeit vieler Medien ist kaum mehr zu ertragen. Wenn selbst führende Politiker inzwischen eine „erstaunliche Homogenität“ (Frank-Walter Steinmeier) und mangelnde Meinungsvielfalt der Presse beklagen, wird deutlich: Wir befinden uns in einer tiefgreifenden Krise, die nicht länger hinzunehmen ist. Doch warum? Was sind die Probleme und Ursachen? Und ist ein ehrlicher und ausgewogener Journalismus überhaupt noch denk- und vorstellbar?

Der Medienmainstream beantwortet diese Fragen üblicherweise mit Aussagen wie „Wir sind nicht gesteuert, Fehler passieren jedem einmal“ oder verortet die Krisenursachen mit der Behauptung „Das ist doch alles Verschwörungstheorie!“ beim Publikum selbst.

Eine umfassende und vielstimmige Medienkritik tut daher not. Eine Kritik, die den Bürgern die „intellektuellen Waffen“ (Pierre Bourdieu) an die Hand gibt, derlei Ausflüchte und Entmündigungsversuche als das zu erkennen, was sie sind: Versuche psychischer Manipulation. Eine Medienkritik also, die für die Bürger Partei ergreift und sich bewusst ist, dass „die Propaganda für die Demokratie (dasselbe ist) wie der Knüppel für einen totalitären Staat“ (Noam Chomsky).

Zu Wort kommen die Journalisten Walter van Rossum, David Goeßmann, Ulrich Teusch, Volker Bräutigam, Ulrich Tilgner, Stephan Hebel, Werner Rügemer und Eckart Spoo. Die Wissenschaftler Noam Chomsky, Uwe Krüger, Rainer Mausfeld, Jörg Becker, Michael Walter, Erich Schmidt-Eenboom, Klaus-Jürgen Bruder, Kurt Gritsch und Daniele Ganser. Sowie mit Maren Müller, Hektor Haarkötter, Sabine Schiffer, Gert Hautsch, Rainer Butenschön, Markus Fiedler und Daniela Dahn wichtige Stimmen aus der Zivilgesellschaft.

Aus „Lügen die Medien?“:

„Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie sind die eigentlichen Regierungen in unserem Land. Wir werden von Personen regiert, deren Namen wir noch nie gehört haben. Sie beeinflussen unsere Meinungen, unseren Geschmack, unsere Gedanken. (…) Ob es uns gefällt oder nicht, Tatsache ist, dass wir in fast allen Aspekten des täglichen Lebens, ob in Wirtschaft oder Politik, unserem Sozialverhalten oder unseren ethischen Einstellungen, von einer (…) relativ kleinen Gruppe Menschen abhängig sind, die die mentalen Abläufe und gesellschaftlichen Dynamiken von Massen verstehen. Sie steuern die öffentliche Meinung, stärken alte gesellschaftliche Kräfte und bedenken neue Wege, um die Welt zusammenzuhalten und zu führen.“ Edward Bernays

„Indoktrination ist keineswegs inkompatibel mit der Demokratie. Vielmehr (…) ihre Essenz. (…) Ohne Knüppel, ohne Kontrolle durch Gewalt (…) muss man das Denken kontrollieren. Dazu greift man zu dem, was in ehrlicheren Zeiten Propaganda genannt wurde.“ Noam Chomsky

„Jeder mächtige Staat verlässt sich auf Spezialisten, deren Aufgabe es ist, zu zeigen, dass das, was die Starken tun, nobel und gerecht ist, und dass es die Schuld der Schwachen ist, wenn diese leiden. Im Westen nennt man diese Spezialisten ‚Intellektuelle‘, und sie, mit kaum nennenswerten Ausnahmen, erfüllen ihre Aufgabe mit großer Fertigkeit und Selbstgerechtigkeit, egal wie lachhaft ihre Behauptungen sind, in dieser Praxis, die sich bis zu den Ursprüngen aufgezeichneter Geschichte zurückverfolgen lässt.“ Noam Chomsky

„Die Massenmedien im eigentlichen Sinn haben im Wesentlichen die Funktion, die Leute von Wichtigerem fernzuhalten. Sollen die Leute sich mit etwas anderem beschäftigen, Hauptsache, sie stören uns nicht – wobei ‚wir‘ die Leute sind, die das Heft in der Hand halten. Wenn sie sich zum Beispiel für den Profisport interessieren, ist das ganz in Ordnung. Wenn jedermann Sport oder Sexskandale oder die Prominenten und ihre Probleme unglaublich wichtig findet, ist das okay. Es ist egal, wofür die Leute sich interessieren, solange es nichts Wichtiges ist. Die wichtigen Angelegenheiten bleiben den großen Tieren vorbehalten: ‚Wir‘ kümmern uns darum.“ Noam Chomsky

„Wir stecken heute mitten im Informationskrieg. Immer mehr Menschen erkennen das und wachen sozusagen auf. Diese wachen Menschen lehnen Kriegspropaganda ab und versuchen, sich ein eigenes Bild von der Welt und den politischen Ereignissen zu machen, zum Beispiel indem sie verschiedene alternative Medien konsumieren. Es ist heute wichtig zu verstehen, dass die Massenmedien in diesem laufenden Informationskrieg benutzt werden, um die Menschen zu lenken und zu steuern.“ Daniele Ganser

„Die gegenwärtigen Formen repräsentativer Demokratien sind Elitedemokratien, also de facto Wahloligarchien. Seit ihren historischen Anfängen wurde die Idee einer ‚repräsentativen Demokratie‘ mit der Absicht entwickelt, das als irrational, infantil und launenhaft angesehene ‚dumme Volk‘ von politischer Macht und Einfluss fernzuhalten. Die Etablierung einer repräsentativen Demokratie war also explizit dazu gedacht, eine wirkliche Demokratie im Sinne der Ermöglichung einer angemessenen Teilhabe, also Partizipation, der Bürger am Gemeinwesen und einer Volkssouveränität zu verhindern. Worum sollten Machteliten auch ein Interesse an wirklicher Demokratie haben, wo eine solche doch ihren Status gefährdete?“ Rainer Mausfeld

„Die deskriptiven Aspekte der tatsächlichen Funktionsweise der Medien innerhalb der Herrschafts- und Machtbeziehungen in kapitalistischen westlichen Demokratien sind seit mehr als hundert Jahren vielfältig untersucht worden, und es gibt zu diesem Thema reiches empirisches Material. Es belegt in geradezu überwältigender Weise, dass die Medien vorrangig dazu dienen, den gesellschaftlichen und ökonomischen Status derer zu stabilisieren, in deren Besitz sie sind oder von denen sie ökonomisch abhängig sind. Das impliziert insbesondere, dass sie die politische Weltsicht der jeweils herrschenden ökonomischen und politischen Eliten vermitteln, sodass natürlich auch die Auswahl und Interpretation von Fakten hierdurch bestimmt ist.“ Rainer Mausfeld

„Gegenwärtig haben die Leitmedien in ihrer Bereitschaft und Willfährigkeit, das Weltbild transatlantischer neoliberaler Eliten zu vermitteln, ganz offensichtlich jedes Maß verloren. Das hat zur Folge, dass die Medien Fakten, die nicht in dieses Weltbild passen, immer hemmungsloser verschweigen oder verzerren. So erschaffen sie medial eine gesellschaftliche und soziale Realität, in der die wichtigsten Fragen gar nicht erst vorkommen und die tatsächlichen Konflikte vernebelt und verschleiert werden.“ Rainer Mausfeld

„Es gibt einen wichtigen Punkt der Pressefreiheit, der in Deutschland fast nie zur Sprache kommt. Und zwar die innere Pressefreiheit in den Redaktionen. Die ist nämlich keineswegs überall gegeben. Ich hab das ja nun am eigenen Leib über viele Jahre beim Spiegel mitgemacht, aber ich weiß es auch aus anderen Redaktionen. Es ist nicht so, dass, wenn der Redakteur oder der Reporter, der eine Sache recherchiert hat und etwas für richtig oder für falsch erkannt hat, dass das dann automatisch auch so im Blatt erscheint. Sondern es kommt immer noch sehr häufig vor, dass Kollegen, die hervorragende Arbeit gemacht haben und die hervorragend schreiben und recherchieren, nicht das schreiben dürfen und können, was eigentlich der Wahrheit entspricht. Sondern es wird zurechtgebogen, kleingemacht, zurechtgekürzt, wenn es den jeweiligen Gesinnungen, Absichten und Interessen ihrer Vorgesetzten nicht entspricht.“ Harald Schumann

„Es gibt häufig politische und wirtschaftliche Interessen von Chefredakteuren und Verlegern. Und die werden von oben nach unten durchgestellt und viele Kollegen werden gezwungen, sich dem zu beugen. (…) Ich durfte (beim Spiegel) zu allen Themen der politischen Ökonomie de facto nicht schreiben. (…) Zu kritisch, zu links, nicht angepasst genug. Das wurde nicht begründet, sondern, wenn ich die Themen vorschlug, bekam ich die Aufträge nicht, da konnte ich gar nicht erst anfangen. (…) Das muss man wirklich sagen: Das ist in der deutschen Presse gang und gäbe, dass Chefredakteure oder Ressortleiter ihren Untergebenen sagen, was sie zu denken haben, dass Vorgaben gemacht werden, was sie recherchieren dürfen und was nicht, und dass viele junge Kollegen daran gehindert werden, überhaupt kritische Journalisten zu werden, weil ihre Vorgesetzten das gar nicht wollen.“ Harald Schumann

„Was die institutionelle Implementierung auf Grundlage der Agenda 2010 anging, kann man das sicherlich sagen, ja. Allerdings denke ich, dass nicht unerhebliche Teile der Bevölkerung, insbesondere im Milieu der klassischen Arbeiterschaft, den propagierten Reformvisionen gegenüber skeptisch oder ablehnend blieben. Der Erfolg des Reformmarketings bestand hier eher darin, durch die symbolische Destruktion des traditionellen Sozialstaatsmodells dessen Befürwortern die Gegenwehr massiv erschwert zu haben. (…) Es ging nicht nur darum, Akzeptanz für Reformen hervorzurufen, sondern im ganz konkreten Sinne darum, neue Sichtweisen auf das Soziale zu schaffen und die Bürger durch die Kraft der bildgewaltigen ‚erzieherischen‘ Botschaften der PR-Kampagnen in ökonomisch aktive und eigenverantwortliche Subjekte zu verwandeln.“ Michael Walter

„Ohne Zweifel kommt im Reformdiskurs, über den wir hier sprechen, eine überhebliche, ja arrogante Haltung der Eliten gegenüber den vermeintlich ‚einfachen Leuten‘, insbesondere der klassischen Arbeiterschaft, zum Ausdruck. Die gesamte Debatte ist von einem deutlichen ‚Klassismus‘ durchzogen. Das bereits angesprochene Aktivierungsdogma, das Ende der 1990er Jahre zum Leitbild der Reformer wurde, beruht ja auf einem grundsätzlich negativen Menschenbild, das in aller Deutlichkeit bereits in Roman Herzogs berühmter ‚Ruck-Rede‘ artikuliert wurde, die zu einem programmatischen Bezugspunkt für die Reformdebatte und auch die Reforminitiativen geworden ist: Der Mensch ist von sich aus ein träges Wesen, dessen Antriebskräfte durch den, wie Herzog es formuliert, ‚überbordenden Sozialstaat‘ über die Jahre erlahmt sind. Daher bedarf es einer entschiedenen Aktivierung von außen – wie eben beispielsweise durch die sogenannten Hartz-Gesetze –, um diese eingeübte Trägheit in ökonomisch produktive Eigeninitiative zu verwandeln.“ Michael Walter

„Die Frage ist, ob wir tatsächlich dieser Form der sofort erkennbaren, direkten Staatszensur ausgesetzt sind. Ich denke nicht. (…) Nach den Recherchen rund um die Wikipedia bin ich zu dem Schluss gekommen, dass wir jedoch eine weiche, nicht direkt fühlbare Staatszensur in Deutschland haben. Offensichtlich wird diese beispielsweise dadurch, dass eine überwiegend mit Steuergeldern finanzierte Stiftung wie die Amadeu Antonio Stiftung den Auftrag des Gesetzgebers bekommt, digitale soziale Medien, in diesem Falle Facebook, auf ‚Hate Speech‘, also Hassreden beziehungsweise volksverhetzende Reden, hin zu untersuchen und diese dann zu zensieren.“ Markus Fiedler

„Jeder Journalist, Autor und Redakteur hat doch auch eine Familie zu ernähren. Und jeder weiß: Wenn er zu viel nachforscht in Themenbereichen, die unbequem für die herrschenden Eliten sind, dann ist er seinen Job los. Will man das? Nein! Also macht man weiter mit Themen, die nicht so problematisch sind. Oder man grölt mit der Masse. Aber nur so lange, bis ein Leitmedium eine andere Richtung vorgibt, dann grölt man halt anders. Die Bevölkerung wird so allerdings nicht informiert. Das Resultat ist eher Desinformation, denn Entscheidendes fehlt und soll das ja auch.“ Markus Fiedler

„Der Tendenzschutzparagraph schränkt in den Medienunternehmen die sowieso völlig unzureichende Mitbestimmung von Betriebsräten und Gewerkschaften noch weiter ein. Kein Angestellter ist so leicht auf die Straße zu setzen wie ein Redakteur. Das macht ihn nicht gerade wehrhaft, wenn es darum geht, wie es im unverbindlichen Ehrenkodex des Deutschen Presserats heißt, seine ‚publizistische Aufgabe fair, nach bestem Wissen und Gewissen, unbeeinflusst von persönlichen Interessen und sachfremden Beweggründen‘ wahrzunehmen.“ Rainer Butenschön

„Um es kurz zu machen: Innere Pressefreiheit gibt es nicht. Macht und Ohnmacht sind im Medienbetrieb auf verschiedene Rollen verteilt. Das gilt es im Interesse der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft nicht länger zu ignorieren.“ Rainer Butenschön

„Wir sollten sagen, was ist, wir sollten mit Kritik an den derzeitigen Zuständen nicht sparen. Wir sollten darauf drängen, in den Massenmedien endlich mehr Demokratie zu wagen. Wir sollten dazu entsprechende Initiativen entwickeln und versuchen, diese organisiert etwa über Gewerkschaften und Volksentscheide durchzusetzen. Wir sollten uns dabei bewusst sein, dass wir gegen mächtige Gegner antreten und dass wir die heiligste ihrer heiligen Kühe infrage stellen: Ihr uneingeschränktes Verfügungsrecht über ihr privates Eigentum und also die Produktionsmittel.“ Rainer Butenschön

„Die Initiative Nachrichtenaufklärung möchte darauf aufmerksam machen, dass viele Themen medial unter den Tisch fallen, die gesellschaftlich relevant sind und eine Mehrheit der Bevölkerung eigentlich angehen würden. Mit den ‚Top Ten der vergessenen Nachrichten‘ beleuchten wir jedes Jahr zehn dieser vernachlässigten und ignorierten Themen etwas näher und versuchen, sie in den Medien doch noch auf die Agenda zu heben.“ Hektor Haarkötter

„Wollte man etwas differenzieren, würde man sagen, dass es persönliche und institutionelle Gründe für die Vernachlässigung von Themen in den Medien gibt. Zu den persönlichen Gründen zählt beispielsweise die Komplexität mancher Stoffe, beispielsweise bei wissenschaftlichen Themen. Arbeitsverdichtung und Zeitdruck führen auch dazu, dass nicht nachhaltig recherchiert und berichtet werden kann, das heißt, Themen und Geschichten werden nur ereignisorientiert beleuchtet, aber nicht weiterverfolgt. Zu den institutionellen Gründen für Themenvernachlässigung zählt der politische Tendenzschutz von Medienhäusern, also dass bestimmte Geschichten nicht erzählt werden, weil sie politisch oder ideologisch nicht ins Bild einer Redaktion oder eines Verlegers passen. In der Medien- und Kommunikationswissenschaft sprechen wir hier vom ‚News Bias‘, also der expliziten oder impliziten Unausgewogenheit journalistischer Darstellung.“ Hektor Haarkötter

„Diese fehlende Distanz führt dazu, dass ein verengtes Spektrum an Perspektiven und Meinungen entsteht. Auffassungen, die im Politikbetrieb oder im Mainstream der Wirtschaftswissenschaft marginalisiert sind, kommen auch in der Berichterstattung viel zu selten zum Tragen – als wäre es nicht Aufgabe des Journalismus, gerade auch diesen Auffassungen in Abgrenzung zu den vorherrschenden Interessen Raum in der öffentlichen Debatte zu verschaffen. So versagen die Medien viel zu oft an der Aufgabe, eines der Lebenselixiere der Demokratie zu fördern: das Denken in Alternativen.“ Stephan Hebel

„Der leitende Mitarbeiter der Organisation Gehlen und später des BND Kurt Weiß hatte die Parole ausgegeben, dass die schlechte nachrichtendienstliche Erfolgsbilanz durch gute Pressearbeit wettzumachen sei. Methodisch ging der Dienst dabei nach einem ‚Do ut des‘-Prinzip vor: Den stets informationshungrigen Medienvertretern wurden Geheimdiensterkenntnisse zugespielt, für die sie sich mit einer wohlwollenden Berichterstattung bedankten.“ Erich Schmidt-Eenboom

„Für die Geschichte bis zum Ende des Kalten Kriegs galt, dass nahezu alle Leitmedien mehr oder weniger stark von Vertrauensjournalisten des BND durchsetzt waren. Auch bei meinen gegenwärtigen Arbeiten stoße ich immer wieder auf neue Fälle von Symbiosen des Dienstes mit Journalisten in der Altbundesrepublik. Auf der anderen Seite stand häufig das Bemühen der Dienste, missliebige Journalisten zu diffamieren, auszuspähen und zu observieren. Ich habe es am eigenen Leibe erfahren und damit die Initialzündung für einen Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestags geliefert. In dessen Vorfeld hat es der BND 2005 noch einmal unternommen, meinen Kollegen Andreas Förster über einen Agenten aus Leipzig auszuforschen, nachdem ich mit Förster ans Tageslicht gebracht hatte, dass der BND mich von 1994 bis 1996 bespitzelt hatte. Die einhellige Verurteilung der rechtswidrigen Maßnahmen des BND gegen Journalisten über alle Bundestagsparteien hinweg in den Abschlussberichten hat dann dafür gesorgt, dass der Dienst seither – zumindest soweit man weiß – auf eine systematische Ausspähung von Medienvertretern verzichtet.“ Erich Schmidt-Eenboom

„Zur NS-Publizistik gehörten nämlich auch mehrere Medien des Außenministeriums und das von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels herausgegebene Edel-Magazin Das Reich. Und mit viel größeren Auflagen für das breite Publikum zudem die fünf von Goebbels lizensierten ‚Reichszeitungen‘, die sich schon vor 1933 für Hitler eingesetzt hatten: die damaligen bürgerlichen Qualitätsmedien Frankfurter Zeitung, Berliner Börsen-Zeitung, Kölnische Zeitung, Deutsche Allgemeine Zeitung und Neues Wiener Tageblatt. Sie wurden von den Nazis gefördert, um auf Dauer auch die ‚normalen‘ Bürger auf Linie zu halten. Diese Medien repräsentierten NS-Deutschland dann auch in den von der Wehrmacht besetzten Staaten; sie wurden dort mit Genehmigung von Goebbels und des Oberkommandos der Wehrmacht verkauft und erhöhten ihre Auflage damit noch weiter. Aus diesen Medien wurden die meisten der führenden Journalisten der nach 1945 lizenzierten Medien rekrutiert.“ Werner Rügemer

„In der Tat sind viele PR-Agenturen inzwischen übermächtig geworden und lenken als ein gewichtiger Akteur die Geschicke der Welt aus dem Hintergrund mit. Konkret beherrschen vier gigantische PR-Verbundsysteme die gesamte Welt von Werbung, Public Relations, Medien und Consulting. Im Grunde kann jeder sie für jeden denkbaren Zweck anheuern: einen Präsidenten stürzen, die blutige Niederschlagung eines Aufstandes aus den Medien heraushalten, einen von langer Hand beabsichtigten und geplanten Krieg endlich lostreten, indem man ihn auf manipulativste Art und Weise der Bevölkerung ‚schmackhaft‘ macht, und so weiter.“ Jörg Becker

„Die PR-Industrie missbraucht die Massenmedien bereits seit Jahrzehnten für ihre sehr spezifischen Eigeninteressen. Nach empirischen Studien von Barbara Baerns und René Grossenbacher kann als gesichert gelten, dass PR-Firmen, Pressestellen von Unternehmen und Lobbygruppen die Medienberichterstattung weitgehend bestimmen. Nahezu zwei Drittel aller in den Medien verbreiteten Meldungen sind nicht selbständig recherchiert, sondern stammen aus Pressestellen von privaten und öffentlichen Institutionen oder PR-Agenturen und werden den Redaktionen von sogenannten Medienservices als fertige Artikel ‚häppchengerecht‘ feilgeboten. 80 Prozent aller Nachrichten in den Medien stützen sich auf lediglich eine einzige Quelle, die sich bei weiteren Recherchen dann als eben jene Pressestelle entpuppt, die die Meldung in Umlauf gebracht hat.“ Jörg Becker

„Es ist nicht einfach, die vorgefertigten Textbausteine in Pressemitteilungen und aus Briefings nicht einfach nachzubeten. Das Wording ist darin meist schon vorgegeben, und das ist ganz entscheidend für die Wahrnehmung eines Sachverhalts. So können Sie einen Attentäter etwa als ‚Terroristen‘, ‚Fanatiker‘, ‚Spinner‘, ‚Rebellen‘ oder ‚Freiheitskämpfer‘ bezeichnen und werfen damit jedes Mal ein gänzlich anderes Licht auf ein und dieselbe Tat, auf ein und denselben Sachverhalt. So wird in der Syrien-Berichterstattung beispielsweise zu oft kritiklos die Bezeichnung ‚Rebell‘ übernommen, obwohl nicht ersichtlich ist, worin sich die Islamisten der Al-Nusra-Front von jenen des sogenannten Islamischen Staates unterscheiden sollen. Die vorgenommene Unterscheidung dient dem Interesse von NATO, USA, EU und anderen, das darin besteht, die Gegner Assads mit dem Begriff ‚Terrorist‘ zu verschonen. Das aber ist nichts anderes als durch die Anwendung doppelter Standards organisierte, reine Manipulation, denn in bestimmten anderen Ländern würde man bewaffnete Aufständische auch nicht als Bürgerrechtsaktivisten verharmlosen.“ Sabine Schiffer

„Objektiv und ‚von außen‘ betrachtet laufen Lücken und Lügen am Ende – also in ihrer Funktion, ihrer Wirkung – auf das Gleiche hinaus. Verschwiegene Information, unten gehaltene Information, künstlich hochgespielte Information, dominante Narrative und so weiter – das alles verzerrt die Wirklichkeit, trägt letztlich zu einem unwahren Bild bei.“ Ulrich Teusch

„Vielleicht sollten wir tatsächlich vom Vorwurf des Lügens zum Entscheidenden kommen. Nämlich dazu, dass die Presse für die Macht und die Mächtigen Partei ergreift und ihrem selbstgestellten Auftrag, als ‚vierte Gewalt‘ die drei anderen Gewalten zu kontrollieren und damit Demokratie erst zu ermöglichen, längst nicht mehr gerecht wird.“ Klaus-Jürgen Bruder

„Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von taz bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten. Ähnliches fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt.“ Peter Scholl-Latour

„Massenmedien waren stets Teil des Spiels und also Sprachrohr für den vorherrschenden Konsens unter den Eliten. In aller Regel wirkten sie dabei als Brandbeschleuniger. Und wenn leitende Herren der Branche auch heute noch gerne ‚Objektivität‘, ‚Unabhängigkeit‘ und ‚Überparteilichkeit‘ als Ethos der Zunft proklamieren, dann lügen sie zwar nicht unmittelbar, zeigen aber ein erschreckendes Maß an Reflexionsunfähigkeit und sprechen der Realität mittelbar Hohn. Das ist nicht polemisch gemeint, sondern eine Beschreibung des gängigen Berufsprofils.“ Walter van Rossum

„Jeder Handtaschendieb hat einen Anspruch auf ein detailliertes Protokoll seiner Untat. Wenn es in den fast schon grotesken Wirren des Syrienkriegs zu einem Giftgasanschlag kommt, dann haben unsere Qualitätsjournalisten allerdings keinerlei Mühe damit, binnen Sekunden den Täter zu ermitteln und ein Urteil zu sprechen. Das ist billigster Erregungsjournalismus, der wahrhaft erschütternde Ausmaße angenommen hat.“ Walter van Rossum

„Der moderne Mensch hat inzwischen scheinbar gelernt, dass man ‚Ja‘ sagen muss zu all diesen Zwängen, dass man sich an ihre Spitze setzen muss, um sie ‚mit Überzeugung‘ ausführen zu können und so selbst weiterzukommen. Im Gegensatz zu früheren Herrschaftssystemen ist der bürgerliche Mensch inzwischen mit seiner eigenen Unterdrückung regelrecht identifiziert. Und dass der Journalismus dabei die letzte Bastion unkontrollierter Freiheit sein soll, nur weil das in irgendwelchen Gesetzen steht, mutet doch ziemlich phantastisch an.“ Walter van Rossum

„Die NATO hat nicht aus humanitären Gründen oder gar aus Altruismus in den Kosovo-Konflikt eingegriffen. Letzteres sollte offensichtlich sein, wurde jedoch von vielen Kriegsbefürwortern ausgeblendet. Doch auch die behaupteten humanitären Motive waren nicht zutreffend. Mitte April 1999 sagte der NATO-Oberkommandierende Wesley Clark gegenüber der BBC, man habe die Operationen nach den Weisungen der politischen Führung ausgeführt, sie seien nicht geplant gewesen als Mittel, die ethnischen Säuberungen aufzuhalten. Später hat Clark den wahren Grund für das Eingreifen genannt, indem er zugab, dass der Angriff ein entscheidender Präzedenzfall für das 21. Jahrhundert war: Die ‚Out-of-Area-Strategie‘, die Wandlung der NATO vom Verteidigungsbündnis zur globalen Interventionsmacht, war bereits in den frühen 1990er Jahren vorbereitet und rechtzeitig zum fünfzigsten Geburtstag des Bündnisses am 24. April 1999 umgesetzt worden.“ Kurt Gritsch

„Man kann natürlich auch dem Idealismus der ‚freien Presse‘ folgen. Das ist die Grundhaltung, die uns anerzogen worden ist. Sie macht jedoch keinen Sinn. Die gesellschaftlichen Machtverhältnisse enden ja nicht auf wunderbare Weise an den Toren der Medienunternehmen und Rundfunkanstalten.“ David Goeßmann

„Darüber hinaus findet offensichtlich in Hintergrundkreisen, elitären Vereinen, Think Tanks, exklusiven Konferenzen und an anderen Orten vertraulicher Begegnung ein Abgleich der Perspektiven statt. Dieser lässt Journalisten oft zu Politiker-Verstehern werden, die die Fragen des Publikums nicht mehr stellen, die Rücksichten nehmen und sich für das Gelingen einer bestimmten Politik mitverantwortlich fühlen. Eine solche ‚Verantwortungsverschwörung‘, wie ich es zugespitzt nenne, sah man in jüngster Zeit bei Themen wie Ukraine und Russland, Griechenland und Schuldenkrise sowie bei der sogenannten ‚Flüchtlingskrise‘: Journalisten im Gleichklang mit der Regierung gemeinsam gegen Putin, Syriza, Pegida, oft ohne ernsthaft die Perspektiven und Interessen dieser Herausforderer unseres Establishments zu spiegeln und die Gültigkeit ihrer Argumente zu erörtern.“ Uwe Krüger

„Und dass es hierzulande eine Lügenpresse gibt, sollte spätestens nach Günter Wallraffs Recherchen bei der BILD-Zeitung allgemein bekannt sein. Diese Zeitung, die auflagenstärkste im Lande, steht nicht allein so hässlich auf grüner Flur. Denn ihre Tendenz ist die aller Blätter des Springer-Konzerns, und die publizistischen Interessen der zehn größten Pressekonzerne, denen weit mehr als die Hälfte aller Zeitungen, Zeitschriften und Kommerzsender in Deutschland gehören, unterscheiden sich, wenn überhaupt, auch nur gering voneinander.“ Eckart Spoo

„Wenn eine Gruppe von Medien wider besseres Wissen häufig unwahre Darstellungen veröffentlicht, wenn Texte auf Deutsch gesagt Lügen sind, dann ist der Begriff Lügenpresse auch angemessen. Wenn Medien sich zum Forum machen, auf dem Politiker oder andere Magnaten unwidersprochen Unwahrheiten verbreiten dürfen, obwohl bekannt ist, dass es sich um Unwahrheiten handelt, dann darf von Lügenpresse gesprochen werden.“ Volker Bräutigam

„Zeitungen werden eingestellt, Lokalredaktionen verschwinden, Jobs werden ausgelagert, und so weiter. Es gibt inzwischen ein Heer von sogenannten freien Journalisten, die ihre Dienste anbieten. Die wenigsten davon freiwillig, würde ich meinen. Folglich werden die angestellten Redakteurinnen und Redakteure erpressbar, die Tarifverträge verlieren an Wirkung. Jeder weiß: Wenn ich entlassen werde, finde ich kaum wieder eine vergleichbare Stelle. Wer wagt es da schon, gegen die politische Linie des Verlegers oder seines Chefredakteurs aufzumucken?“ Gert Hautsch

„Nur eine umfassend und wahrheitsgemäß informierte Gesellschaft ist in der Lage, demokratisch, bewusst und angemessen Entscheidungen über das tägliche Leben zu treffen. Von Propaganda beeinflusste Rezipienten werden hingegen zum Spielball diverser Interessen, die nur schwer zu durchschauen sind. Das fängt beim täglichen Verbraucherverhalten an und endet bei der Wahl einer politischen Partei. Dazwischen liegen manipulierte Zustimmungen zu militärischen Einsätzen, zu Massenüberwachung, undemokratischen Gesetzen, zu Kürzungen im Sozialbereich und unpopulären Eingriffen in Verbraucherrechte oder individuelle Lebensentwürfe.“ Maren Müller

„Mein Unmut über die Kritik an meiner Berichterstattung war auch deshalb so groß, weil ich mich schon länger in den Möglichkeiten beschnitten fühlte, als für die Afghanistanberichterstattung verantwortlicher Korrespondent das Scheitern des Westens und auch Deutschlands in Afghanistan aufzuzeigen. So wurde ich regelmäßig nach Bagdad geschickt, wenn ein Kollege aus Mainz in Afghanistan affirmative Berichte über den Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch fertigte. Dass ich später vom deutschen Botschafter in Kabul erfuhr, mein Telefon sei in der fraglichen Zeit abgehört worden, und dass ich den Polizisten, der wegen der Verfolgungsjagd ausgezeichnet wurde, nicht interviewen durfte, bestätigte meine Einschätzung. Erst später erfuhr ich, dass ich im Auswärtigen Amt in Berlin als nicht vertrauenswürdig und damit als nicht zu unterstützender Journalist gewertet wurde.“ Ulrich Tilgner

„Das Auswärtige Amt, das neben dem Bundesministerium der Verteidigung und dem Bundeskanzleramt die Hauptverantwortung für das deutsche Afghanistan-Desaster trägt, fördert vor allem Journalisten, die die Hintergründe des Scheiterns von Entwicklungspolitik aussparen, und zeichnet eher solche Kolleginnen und Kollegen aus, die geneigt sind, westlichen Interventionen positive Aspekte abzugewinnen.“ Ulrich Tilgner

„Die Vorwürfe von Buchautoren wie Albrecht Müller, Harald Schumann, Uwe Krüger, Ulrich Teusch, Walter van Rossum oder Uli Gellermann werden einfach ignoriert. Die von all diesen Kritikern angesprochenen Schmerzzonen bleiben tabuisiert: die Folgen der Rücksicht auf die Interessen der Medieneigentümer und Anzeigenkunden, der Mangel an Zeit und Geld für Recherchen und der Rückgriff auf PR-Agenturen, die Existenz ‚diskreter Fabriken der Desinformation‘ (Peter Scholl-Latour), die Disziplinierung durch Zeitverträge, der Zusammenhang von Karriere und Selbstzensur, die besseren Honorare für Beiträge, die den Mächtigen gefallen, Hofberichterstattung in Folge allzu enger Kontakte mit Politikern, der Mainstream als Parteinahme für die Elite, zu der man selbst gehört, die Kluft zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung, redaktionelle Vorgaben und Anpassungsdruck als Ursache für die Tendenz zu Selbstgleichschaltung, Meinungshomogenität durch Ausgrenzung allzu deutlicher Abweichler. Indem die selbsternannten Leitmedien bei ihrer Selbstreflexion diese Fragen weitgehend aussparen, belegen sie freiwillig den Hauptvorwurf gegen sie: Lügen durch Weglassen.“ Daniela Dahn

„Die großen Zeitungen, Privatsender und Internetplattformen sind Waren, die sich verkaufen und Werbekunden bei Laune halten müssen. Mindestens so große Gefahren wie durch die oben benannten Strukturen drohen von dieser Seite. ‚Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein‘, schrieb Karl Marx 1842 in der Rheinischen Zeitung. ‚Deine Freiheit ist nicht meine Freiheit, ruft die Presse dem Gewerbe zu.‘ Doch die Freiheit des Gewerbes hat gesiegt, Medien unterliegen der totalen Kommerzialisierung.“ Daniela Dahn

„Die kommenden Jahre werden es zeigen: Wird die »politische und wirtschaftliche Macht« gemäß Altschulls »Gesetz« die Kontrolle über die Nachrichten behalten – oder werden »unkontrollierte« Nachrichten das politische und ökonomische Machtgefüge verändern?“ Forschungsgruppe zu Propaganda in Schweizer Medien

(Verlagsinformation)