Gelesen

barackspaich

Spaichingen: auf dem Berg Barock, im Tal Barack.

(tutut)Wer schreibt, der bleibt. Wenn es nur so wäre. „‚Die Füße sind der beste Heimatforscher‘, sagte einst Johann Wolfgang von Goethe, der – wie auch Hermann Hesse – den Kreis Tuttlingen bereiste“.  Statt zu bleiben, haben sie aber ihre Füße unter den Arm genommen. Wie viele andere, die der Landkreis Tuttlingen auf seiner website nicht erwähnt, ob es nun Kaiser Friedrich III. war, der im 15. Jahrhundert sich beschwerte,  dass bei einem Besuch in Tuttlingen sein Pferd im Straßenkot steckenblieb, oder Lenin, der nach der Durchfahrt in Russland Revolution machte, wofür bs jetzt niemand Tuttlingen die Schuld daran gegeben hat. „Wir laden Sie herzlich ein, unsere einzigartige Naturlandschaft bei einem Besuch in unserem Kreis selbst kennen zu lernen“, lockt das Landratsamt, nicht ohne zu fragen: „Was ist das eigentlich, der Landkreis Tuttlingen? Ist es die Summe aller Gemeinden von Aldingen bis Wurmlingen? Sind es 734 qkm einzigartige Naturlandschaft oder 135.000 Mitbürgerinnen und Mitbürger, bekannt für Fleiß und Ideenreichtum? Vielleicht auch die beispielhafte Wirtschaftskraft unserer Industrie? Oder ist es etwa das Landratsamt mit seinen Dienstleistungen und seinen Einrichtungen für Gesundheit, Bildung und Verkehr? Jeder Bürger des Landkreises Tuttlingen hat schon einmal mit seinem ‚Kreis‘ zu tun gehabt. Doch für viele ist es ein Gebilde, das sie nur schwer beschreiben können. Unsere kleine Kreisbeschreibung hilft hierbei sicher weiter“. Landkreis unser, der du bist geboren, als eine Verwaltungsreform kreißte und ein Mäuslein übersah. Die Heimatkundler Goethe und Hesse suchten das Land, wo de Zitronen blühen, in der Weite. Johann Peter Hebel erbarmte sich Tuttlingens und schuf Gesellenweltliteratur als Plagiat mit dem Kannitverstan. Ist es dieser Tradition geschuldet, dass sich der Kreis ein „Kulturamt“ leistet, in dem nun an Geschichte herumgebastelt wird, damit Geschichtsklitterung oder mutmaßliche Fälschung einen Amtsstempel kriegen? Echt ist dagegen Karl Elsener, der  lernte Messerfachkraft an der Donau und lässt mit seinem weltberühmten Schweizer Messer einen Stahlstrahl auch auf Tuttlingen fallen. Er hat, wenn man so will, vielseitiges Rüstungsknowhow in die Schweiz exportiert.  Nur bemerkt hat das von den radikalen Pazifisten noch niemand, sonst müssten die Friedensbewegten pausenlos im Aesculapkreisel mit Empörungsdemos rotieren. Ende der 1880er-Jahre entschied sich die Schweizer Armee für die Anschaffung eines neuen, klappbaren Soldatenmessers, das unter anderem beim Essen sowie beim Zerlegen des damaligen Standardgewehres helfen sollte, dem Schmidt-Rubin-Infanteriegewehr Modell 1889. Die verlangten Werkzeuge waren daher Klinge, Dosenöffner, Schlitzschraubenzieher und Ahle. Da damals kein Schweizer Unternehmen die nötigen Produktionskapazitäten hatte, wurden die ersten 15.000 Messer im Oktober 1891 von der deutschen Messermanufaktur Wester & Co. aus Solingen geliefert. Ende 1891 übernahm dann Karl Elsener aus Ibach, heute Victorinox, die Herstellung. Auch zahlreiche andere Messerhersteller aus Deutschland und der Schweiz fertigten diese Messer und seine Nachfolgemodelle, darunter das 1893 unter dem Namen Paul Boéchat & Cie. gegründete Unternehmen Wenger, welches heute auch zu Victorinox gehört. 1897 wurde der Begriff  „Schweizer Offiziers- und Sportmesser“ als Handelsmarke geschützt. Heute haben Messer im Krieg unter Zivilisten längst die Feuerwaffen überholt, Ergebnis eingewanderter Kulturbereicherung. Was hat das mit dem Landkreis Tuttlingen zu tun? Gute Frage. Nix mit Nix natürlich. Denn TUT, das ist: „Ein Landkreis in reizvoller Landschaft“. Die Frage ist stets nur: Wer reizt gerade wen?  Es lohnt sich, genau hinzuschauen, denn: „An, über oder in den Seitentälern der Jungen Donau spielt sich alles in diesem Landkreis ab“. Und dann die Sensation: „Da geschieht etwas ganz und gar Einmaliges: Die Donau verschwindet einfach und hinterlässt ein ausgetrocknetes Flussbett…Wo aber ist die Donau geblieben?“ Die Antwort ist klar: Die Donau ist ein Badener.

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Aalen
Pfarrer trägt aus Protest gegen Alice Weidel Kopftuch in der Messe
Die AfD-Abgeordnete Alice Weidel spricht von „Kopftuchmädchen“ und „Taugenichtsen“. Der Aalener Pfarrer Wolfgang Sedlmeier reagiert und protestiert gegen Alltagsrassismus. Die Gemeinde ist begeistert.
(Schwäbische Zeitung. Mein Gott, hat er sie verlassen? Seine Scheuklappen genügen doch! Von welcher Rasse sind Kopftuchmädchen und Taugenichtse? Nix verstehn? Wo ist Jesus mit der Geißel?  Geht’s den Kirchenbeamten im Dienste einer Diktatorin gegen das Volk zu gut?)

Ausgaben des Landes für Asyl-Anwälte fast verdreifacht
2017 wurden einem Bericht zufolge für Asylklagen Prozesskostenhilfe im Gesamtumfang von 363 000 Euro gewährt. Hauptgrund für die Entwicklung sei die steigende Zahl an Asylklagen.
(Schwäbische Zeitung. Wo bleiben die Klagen wegen des Verdachts mutmaßlicher Beihlfe?)

Staffellauf gegen Rüstungsexporte in Oberndorf gestartet
1.100 Kilometer für den Frieden
Mit einem bundesweiten Staffellauf wollen Friedensaktivisten auf schwere Menschenrechtsverletzungen hinweisen. Los ging es am Standort eines Waffenherstellers aus Baden-Württemberg.
(swr.de. Wo ist die Nachricht? Muss jeder Schmarren beworben werden, auch wenn er noch so Unfug ist? Was sind „Friedensaktivisten“? Sind das nicht auch nur „Gutmenschen“ mit Teddys gegen Messer und Bomben? Davonlaufen statt kämpfen?)

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NACHLESE
Sanktionen Trumps
Trumpfkarte sticht auch gegen Deutschland
Die US-Sanktionen gegen den chinesischen Technologiekonzern ZTE bleiben bestehen. Die Firma darf für die nächsten sieben Jahre, keine Elektronik-Teile von US-Firmen für seine Produkte mehr beziehen. Zentrale Patente im Bereich Kommunikationselektronik und Software sind im Besitz amerikanischer Firmen. Europa und auch China sind von ihnen abhängig. Der chinesische Mobilfunk-Hersteller ZTE muss aktuell schlechte Nachrichten aus Washington lesen: Am Donnerstag beschloss das Komitee für Fördermittel des Washingtoner Repräsentantenhauses Sanktionen gegen ZTE aufrecht zu erhalten – nur wenige Tage nachdem US-Präsident Donald Trump noch per Twitter angedeutet hatte, diese Sanktionen vielleicht auszusetzen….Das Beispiel ZTE zeigt deutlich, wie abhängig die Weltwirtschaft von US-Chip-Technologie sowie Software und Lizenzen für Kommunikationselektronik ist… Im Bereich Hightech sind die USA Weltmarktführer….Ohne Modems von Intel, Software von Google, Chips von Qualcomm oder Patent-Lizenzen von Qualcomm funktioniert die Digitalisierung nicht….„Die Verflechtungen und Abhängigkeiten in der gesamten IT-Branche sind erheblich und nicht einfach auflösbar. Bei Routern etwa kommen rund 30 Prozent aller Teile von US-Herstellern“, kommentiert Bernhard Rohleder, Geschäftsführer des Digital-Verbandes Bitkom, im Gespräch mit WELT. „Europa hat sich vor Jahren aus der Entwicklung bestimmter Schlüsseltechnologien zurückgezogen. Diese Entscheidung lässt sich nicht einfach rückgängig machen.“ …„Deutsche Schlüsselbranchen wie der Automobil- oder Maschinenbau, aber auch die Finanzbranche und viele Dienstleister sind für die Digitalisierung ihrer Produkte und Dienstleistungen auf Technologien aus den USA angewiesen“, kommentiert Rohleder. Insbesondere die beiden deutschen Vorzeige-Industriezweige Automobil und Maschinenbau müssen aufgrund ihrer Digitalisierungsstrategien immer öfter ins Teileregal der US-Elektronikbranche greifen….Für die Auswertung der Daten aus Industrie 4.0-Systemen mit intelligenten Algorithmen benötigen die deutschen Maschinenbauer ebenfalls US-Technologie..
(welt.de. Merkel hat nicht geschlafen, eine DDR’lerin aus einem zurückgeblebenen Unrechtsstaat kann kein modernes demokratisches Industrieland führen, weil sie sowas nie kennengelernt hat. Für sie war und ist fast alles Neuland. Also widmet sie sich der Dritten Welt, das erinnert sie mehr an ihre alte Heimat. Ihr Hof feiert sie dafür, und das Volk folgt wie stets seinen Führern unter die brechenden Mauern. Dafür kriegt es Bundesverdienstkreuze für linksgrünsozialistische Besoffenheit. )
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Exklusiv
Kommunikationspanne im Fall Ellwangen
Kretschmann erfährt von Meuterei erst aus den Nachrichten
(Stuttgarter Nachrichten. Eine Stümperregierung ist nicht exklusiv, so wenig wie das, was jeder weiß. Hätte sich was geändert? Läuft doch weiter wie gehabt mit den falschen illegalen „Flüchtlingen“.)

Vizepremier Akdag
„Pflicht türkischer Politiker, in Deutschland aufzutreten“
Die Regierungen in Berlin und Wien wollen Wahlkampfauftritte türkischer Politiker in ihren Ländern nicht zulassen. Österreichs Kanzler Kurz sagte, Auftritte türkischer Politiker vor den türkischen Wahlen seien „unerwünscht“. Der türkische Vizeregierungschef fordert die Bundesregierung auf, Wahlkampfauftritte türkischer Politiker zu erlauben. Es sei das demokratische Recht der Türken in Deutschland, über Ideen der Politiker informiert zu werden, so Akdag. Er verstehe nicht, warum das früher möglich war – und jetzt nicht mehr….
(welt.de. Warum macht es Deutschland den Türken so schwer, wieder nach Hause zurückzufinden? Hierfür gibt es doch extra Gesetze.)

Platini gibt „Mauschelei“ bei Frankreichs WM-Triumph zu
Michel Platini hat es jetzt ganz offen zugegeben, dass bei der WM-Auslosung 1998 getrickst wurde. Es sollte und musste der Weg zum Traum-Finale zwischen Frankreich und Brasilien geebnet werden.
(welt.de. Betrügerische Schlammspiele widerlegen Herbergers Fußball. Man weiß, wie es ausgehen muss und wird.)

Linke Clubszene will AfD-Demo „crashen“
Berlin: Linksfaschismus als Partyevent
Die Linksverstörten Berlins scharren schon in den Startlöchern zu einem neuerlichen Sturm gegen Demokratie und Meinungsfreiheit. Am Sonntag, dem 27. Mai, hat die AfD eine Großdemonstration in Berlin geplant.Ab 12 Uhr soll das Regierungsviertel im Blau der AfD gefärbt sein. Die Veranstaltung „Zukunft Deutschland“ startet vor dem Berliner Hauptbahnhof am Washington-Platz. Es soll ein Tag der Abrechnung mit der verantwortungslosen Politik Angela Merkels werden, so die AfD. Man wolle ein deutliches Zeichen setzen, dass es so nicht weitergehen dürfe. Unter anderem werden Beatrix von Storch, Jörg Meuthen und Georg Pazderski als Redner erwartet, Guido Reil wird die Veranstaltung moderieren.Wie erwartet formieren sich nun die linken Deutschlandvernichter. Zu den üblichen Hirnlosen mit ebensolchen immer gleichen Parolen wird diesmal auch die Berliner Clubszene mobilisiert.
Für eine totalitäre Gesellschaft
Unter dem Motto „AfD wegbassen“ rufen Clubbesitzer ihre Klientel zum Aufmarsch gegen die AfD, deren Demo man „crashen“ wolle, auf. In einer gemeinsamen Mitteilung der „Clubbesitzer*innen“ ist zu lesen:
*  Berlins Clubkultur ist alles, was die Nazis nicht sind und was sie hassen: Wir sind progressiv, queer, feministisch, antirassistisch, inklusiv, bunt und haben Einhörner. Auf unseren Dancefloors vergesellschaften sich Menschen mit unbegrenzten Herkünften, vielfältigsten Begehren, wechselnden Identitäten und gutem Geschmack. Demgegenüber verkörpern AfD und Pegida ein repressives, heteronormatives, antifeministisches und rassistisches Bild von Gesellschaft. Ihr Ziel ist die völkische Formierung, die Rekonstituierung nationalistisch-homogener Staaten und die Stigmatisierung von allen, die nicht dazugehören sollen. [..] Dieser Zustand ist nicht tanzbar. Deshalb wird unsere Party ihren Aufmarsch crashen. Wir laden die Berliner Feierszene zur Afterhour – den AfD-Aufmarsch wegbassen!*
Die Clubs sähen sich in ihrem kreativen Handeln bedroht, heisst es. Dass diese „unbegrenzten Herkünfte mit ihren vielfältigsten Begehren und wechselnden Identitäten“ tagtäglich Deutsche massakrieren, vergewaltigen, überfahren oder gar wegbomben wollen und eines der „vielfältigen Begehren“ erzwungener Sex mit deutschen Mädchen, Frauen und gelegentlich auch schon Ponys ist, scheint dabei ins Konzept der zum Großteil grün-rot-wählenden Deutschlandhasser zu passen – haben sie sich doch den Volkstod auf ihre Fahnen geschrieben. Den meisten Partygängern, die sich nun diesem Aufruf anschließen werden, wird in Ermangelung von Bildung, wirklicher Reflexion oder weil das Hirn von Drogen sowieso zersetzt ist, wohl auch gar nicht auffallen, dass diese von ihnen mitgetragene Diktatur der Toleranz nur das Gebahren des Totalitären ist. (lsg)
(pi-news.net)bärenwagen

Totalitäre Tollitäten: Berlin juckt’s im Fell. Steht das „Land“  überhaupt auf dem Boden des Grundgesetzes?

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Zuverlässig links blind
Kann sich die Polizei wirklich auf die Politik verlassen?
Von Klaus-Rüdiger Mai
Innenminister Pistorius gibt den Getriebenen: „können nicht“ und „müssen“, statt: wollen wir das nicht hinnehmen und werden wir mit aller Härte reagieren. Muss der Minister zur Verteidigung des Rechtsstaates getragen werden? Am Freitagabend zogen nach eine Demonstration ca. 60 Personen, von denen die meisten vermummt waren und der links-radikalen Szene zugeordnet werden, vor das Haus eines Polizisten in Hitzacker und bedrohten ihn und seine Familie. Spätestens seit der linken G-20-Randale in Hamburg wurden und werden auf linksextremistischen Websites die privaten Anschriften von Polizeibeamten veröffentlicht, um die Beamten einzuschüchtern….Bekennt man sich nur in der Phrase zur Polizei und lässt sie in der Praxis im Stich? Dem Minister, den verantwortlichen Politikern kann man nur noch mit Johann Wolfgang von Goethe entgegenrufen: „Der Worte sind genug gewechselt, Laßt mich auch endlich Taten sehn!“ Ihr seid nicht dafür gewählt, entsetzt zu sein, sondern zu handeln!
(Tichys Einblick. Befehl ist Befehl, sagt der Büttel. Zuerst müssten Staatsbeamte beginnen, im Namen des Volkes Gesetzen und nicht Politikern zu folgen. Augustinus: „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“. Der Rechtsstaat ist weg, was also ist Deutschland unter „CDU“-Merkel noch?)
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Polizei fängt Schulschwänzer am Flughafen ab – zehn Anzeigen gegen Eltern
Etliche Schulschwänzer hat die Polizei in Bayern kurz vor dem Abflug in den Urlaub geschnappt. In zehn Fällen seien die Eltern beim zuständigen Landratsamt angezeigt worden, teilte die Polizei nach Kontrollen am Allgäu Airport in Memmingen mit. Sie müssten nun mit einem Bußgeld rechnen.
(focus.de. Früh übt, wer ein Freizeitdeutscher werden soll. Wer illegal straffällig reinkommt, den kontrolliert die Polizei weiterhin nicht? In der gleichen Zeit waren es wie viele Hunderte oder Tausende?)

Achgut.Pogo-Format
Broders Spiegel: Europäische Falschwähler!
Unsere Bundesregierung weiß wie keine andere, was gut für Europa ist. Dummerweise gibt es immer mehr Europäer, die das anders sehen und – noch schlimmer – auch noch anders wählen. Während die Deutschen trotz zunehmenden Murrens, offenbar die Alternativlosigkeit der Bundeskanzlerin mehrheitlich weiterhin anerkennen, stimmen die Wahlbürger in anderen EU-Staaten einfach so ab, wie sie wollen und ignorieren sogar bewusst all die wohlmeinenden Warnungen aus Berlin und Brüssel. Ist das im Sinne EU-Europas überhaupt noch hinnehmbar?
(pi-news.net)

Das Konsum-Karussell
Traumschiff Versorgungsstaat: Milch und Honig fließen schon reichlich
Von Emil Kohleofen
Wichtigster Faktor für Wirtschaftswachstum und Bruttosozialprodukt ist jenseits des großen Teichs alleine das „Consumer Spending“, also der private Konsum von Waren und Leistungen…Und bis heute mögen sie der Meinung sein, dass sie nebenbei endlich das Rezept für das Paradies auf Erden gefunden haben: Die Bevölkerung vermittels einer allmächtigen Produktionsmaschinerie bequem auf ewig zu versorgen. Das Kunststück, sie von einer allumfassenden Medienindustrie dauernd abgelenkt zu halten und durch eine umfassende Überwachungstechnologie so gut zu kontrollieren, dass sie nicht auf dumme Ideen oder die schiefe Bahn kommen, beherrschen sie bereits. ...
(Tichys Einblick. Wer wird da noch das Grundgesetz vermissen, wenn er dafür Landesgartenschauen mit Blödfunk und Blödzeitung voll Schunkeln und Schenkelklopfen bekommt?)

Bosnien-Herzegowina
Erdogans umstrittener Wahlkampf in Sarajevo
Der türkische Präsident Erdogan hat bei einem Wahlkampfauftritt im bosnischen Sarajevo um Stimmen im Ausland lebender Türken geworben. Er rief die Teilnehmer der Kundgebung dazu auf, – Zitat – der ganzen Welt ihre Stärke zu zeigen und seiner Partei bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen zu einem Rekordergebnis zu verhelfen. Mehr als drei Millionen Auslands-Türken können ab 7. Juni ihre Stimme per Briefwahl abgeben. Nach Angaben der Union Türkisch-Europäischer Demokraten reisten etwa 10.000 Menschen nach Sarajevo, um Erdogan zu sehen. Die Hälfte kam aus Deutschland….
(deutschlandfunk. Warum folgen die Türken nicht ihrem Führer in die Türkei? Deutschland kann mit Gesetzeserfüllung Beihilfe leisten.)

Löw verteilt Rückennummern 1 bis 27: Verraten sie, wer noch aus dem Kader fliegt?
Joachim Löw hat die Rückennummern für sein vorläufiges WM-Aufgebot bekanntgegeben – sind sie schon ein Hinweis darauf, wen er noch aus dem Kader streicht?
(focus.de. Warum ist Löw noch nicht geflogen?)

Denn sie wissen nicht, was sie tun…
Die Marx-Brothers und die Pfingstbotschaft
Von PETER BARTELS
Weihnachten … Ostern … Pfingsten waren mal die Hochfeste der Christenheit. Sie sind längst verkommen zu den drei wichtigsten zusätzlichen Freitagen der Gewerkschaften. “Gnade Marx” dem, der an den jeweils zweiten Feiertagen, den Montagen, rüttelt. Eher geht ein Kamel durch Allahs Nadelöhr, werden sechs Feiertage am Stück für den Ramadan eingeführt. Aber “Gott-sei-Dank” haben die beiden Hohepriester der Kirchen gerade wieder gesagt, wie die Apostel Pfingsten eigentlich gemeint haben. Damals, als sie sich vor Angst im ersten Stock irgendeiner Bude Jerusalems trafen, das Brot brachen, das “Blut des Herrn” tranken, also den Wein süffelten. Vielleicht haben sie aus Angst vor den jüdischen/römischen Häschern zuviel davon gekippt. Vielleicht war auch nur der eine oder andere bekifft – Hasch war ja schon seinerzeit eine Art Nahrungsergänzungsmittel. Und, wie das so ist, hat plötzlich einer gestammelt: Ich sehe ein Flämmchen über deinem Kopf, Bruder. Und, wie das so ist, was einer sieht, sehen plötzlich alle: Ich auch, ich auch …! Und, wie das eben so ist, fängt einer plötzlich an Kauderwelsch zu stammeln… Schenken wir uns die Pointe “Ich auch…” Halten wir den gläubigen Weisen zugute, die daraus später den Kathechismus meißelten, dass es tatsächlich Gott gewesen sein kann, der tatsächlich in Gestalt einer Taube über die Zottel der Fischer-Köppe flatterte – drinnen der Heilige Geist! Denken wird an Zeus und den Stier, den Schwan gar … Jedenfalls haben die christlichen Weisen schließlich aus der Columbidae in den späteren Jahrhunderten die Dreifaltigkeit machten; das Dreieck der Christenlehre – der Vater, der Sohn und der Heilige Geist! Die Säulen der Ewigkeit. An die wir uns im Abendland jedenfalls seit 2000 Jahren lehnen und immer wieder scheuern und aufrichten. Ja, wir wurden durch Ozeane von Blut gejagt; aber wir Christen haben die “Heiden” durch dieselben Ozeane hingeschlachtet; heute wurden die Römer längst von den Moslems beim Christen-Schlachten abgelöst. Und Jesus sieht als “Prophet” aus dem Koran zu … Abraham auch. Aber der war seinerzeit ja eh Stammvater der Semiten insgesamt, also der Juden UND der heutigen Moslems … Da sowohl der Ablaß (Kirchensteuer) als auch die Sandalen-Sozialisten auf der Kanzel längst Jahr um Jahr hunderttausende Christen aus den Kirchen vertreiben, tut es natürlich Not, dass besonders zu christlichen Hochfesten wie Pfingsten die Höchsten christlichen Pharisäer in kostbaren Ornaten vor die Rest-Christen treten und den Erklärbär heucheln. Kardinal Marx heißt der von der Sektion Katholen, Bischof Bedford Strohm von der Sektion der Evangelen. Das sind genau die, die das Christentum neulich am heiligsten Ort der Christenheit, auf dem Tempelberg in Jerusalem, verleugneten. Ach was, ad finitum zu den Akten der Religionsgeschichte legten – sie rissen sich das Kreuz vom Hals, versteckten es in der Soutane, um “Allah” nicht zu beleidigen. Und für dieses Kreuz starben Millionen Christen überall auf der Erde. Immer noch … Jetzt also Pfingsten 2018. Kardinal Marx machte die kleinen Äuglein noch kleiner, die vollen Backen leuchteten noch roter, und er las den allerletzten Gläubigen die Leviten, natürlich Merkels Zentralkomitee via Staatsfernsehen first: Etwa so: Die wundersame Sprachverwirrung an Pfingsten war schon damals der Auftrag Jesus’, das Evangelium in alle Länder zu verbreiten…” Der andere Ober-Pharisäer, Bedford Strohm, legt einen drauf: “Für uns als Christen ist das Kreuz nicht Gegenstand des Streites unterschiedlicher politischer Überzeugungen, sondern für uns ist das Kreuz das Zeichen unseres Herrn …” Das Kreuz sei deshalb gerade in den Identitätsdebatten unserer Tage etwas so Kostbares, “weil es für die Verwandlung der Logik, der Gewalt und der Ausgrenzung in eine Logik der Liebe und der Gemeinschaft steht und genau darin Humanität ausstrahlt.”
Weisse Bescheid, Jesus, Du wunderbarster aller Juden, Du heiligster aller Menschen? Und dabei ist mir völlig wurscht, ob Du die “Hure” geküßt hast oder nicht … In Gottesnamen Gottes Sohn! Wir sind ja angeblich alle Gottes Kinder, also auch Söhne, wie Du. Und Töchter, klar; laß Dir da bloß nichts von diesen  Gender-Genoss/Innen einreden. Ich weiß, diesmal würdest Du nicht die Händler aus dem Tempel jagen, diesmal würdest Du die brokatgewandeten Verhandler der Ablass-Gehälter, die goldenen Klingelbeutel-Halter zum Teufel jagen. Wo ausgerechnet Dein Kardinal (Cardinalis= wichtig) zum größten Wichtigtuer Deiner Christen wird. Erst verleugneten sie Dich da, wo Dich schon Petrus dreimal verleugnet hat, im himmlischen Jerusalem. Dann schrumpft er Dein Kreuz zum politischen Taktstock: Das Kreuz ist kein politisches Symbol! Ja, was denn sonst war es zwei Jahrtausende lang?? Wer hat das Christliche Abendland gemacht? Und damit den Menschen auf diesem Planeten die Regeln des Miteinanders gegeben? Vom Bastel-Wastl bis zu Facebook? Von den Kathedralen bis zum Königreich der Himmel? Es war Dein Kreuz! Nicht Zeus, nicht Ahura Mazda, nicht Haré Krisna, nicht Buddha, schon gar nicht Allah – es war das Kreuz. Und dieses Kreuz war immer politisch. Matthias Matussek, “148” Jahre SPIEGEL (und immer noch) bester Feuilletonist Deutschlands, machte mich auf den weisen (Philosophen und Journalisten!!) Chesterton aufmerksam, der einst vom Papst zum “Verteidiger des Glaubens” geadelt wurde. Und dieser zum Katholizismus konvertierte Brite sagte in seiner “Orthodoxie” auf Seite 71: „Wir sind auf dem besten Weg, ein Geschlecht hervorzubringen, dass so bescheiden ist, dass es nicht einmal mehr an das Einmaleins glaubt. Uns drohen Philosophen, die am Gravitationsgesetz zweifeln und den Verdacht hegen, es handele sich dabei um ein boßes Hirngespinst ihrer selbst…” Und: „Den Sanftmütigen und Schwachen gehört die Erde, aber die modernen Skeptiker sind sogar zu schwach, um das, was ihnen gehört, in Anspruch zu nehmen.” Chesterton, der Philosoph (Gredo: “Der gesunde Menschverstand”) hat das nicht im Herbst 2015 geschrieben, dem Tag in dem Merkel und der Mainstream den Verstand verlor – er schrieb es lange vor dem Hitler-Krieg… Fazit? “White Rabbit oder: Der Abschied vom gesunden Menschenverstand“, Matthias Matussek. Rettet Euren Verstand, wenn schon nicht die Seele …
(pi-news.net)

 

Löw verteilt Rückennummern 1 bis 27: Verraten sie, wer noch aus dem Kader fliegt?
Joachim Löw hat die Rückennummern für sein vorläufiges WM-Aufgebot bekanntgegeben – sind sie schon ein Hinweis darauf, wen er noch aus dem Kader streicht?
(focus.de. Warum ist Löw noch nicht geflogen?)

Denn sie wissen nicht, was sie tun…
Die Marx-Brothers und die Pfingstbotschaft
Von PETER BARTELS
Weihnachten … Ostern … Pfingsten waren mal die Hochfeste der Christenheit. Sie sind längst verkommen zu den drei wichtigsten zusätzlichen Freitagen der Gewerkschaften. “Gnade Marx” dem, der an den jeweils zweiten Feiertagen, den Montagen, rüttelt. Eher geht ein Kamel durch Allahs Nadelöhr, werden sechs Feiertage am Stück für den Ramadan eingeführt. Aber “Gott-sei-Dank” haben die beiden Hohepriester der Kirchen gerade wieder gesagt, wie die Apostel Pfingsten eigentlich gemeint haben. Damals, als sie sich vor Angst im ersten Stock irgendeiner Bude Jerusalems trafen, das Brot brachen, das “Blut des Herrn” tranken, also den Wein süffelten. Vielleicht haben sie aus Angst vor den jüdischen/römischen Häschern zuviel davon gekippt. Vielleicht war auch nur der eine oder andere bekifft – Hasch war ja schon seinerzeit eine Art Nahrungsergänzungsmittel. Und, wie das so ist, hat plötzlich einer gestammelt: Ich sehe ein Flämmchen über deinem Kopf, Bruder. Und, wie das so ist, was einer sieht, sehen plötzlich alle: Ich auch, ich auch …! Und, wie das eben so ist, fängt einer plötzlich an Kauderwelsch zu stammeln… Schenken wir uns die Pointe “Ich auch…” Halten wir den gläubigen Weisen zugute, die daraus später den Kathechismus meißelten, dass es tatsächlich Gott gewesen sein kann, der tatsächlich in Gestalt einer Taube über die Zottel der Fischer-Köppe flatterte – drinnen der Heilige Geist! Denken wird an Zeus und den Stier, den Schwan gar … Jedenfalls haben die christlichen Weisen schließlich aus der Columbidae in den späteren Jahrhunderten die Dreifaltigkeit machten; das Dreieck der Christenlehre – der Vater, der Sohn und der Heilige Geist! Die Säulen der Ewigkeit. An die wir uns im Abendland jedenfalls seit 2000 Jahren lehnen und immer wieder scheuern und aufrichten. Ja, wir wurden durch Ozeane von Blut gejagt; aber wir Christen haben die “Heiden” durch dieselben Ozeane hingeschlachtet; heute wurden die Römer längst von den Moslems beim Christen-Schlachten abgelöst. Und Jesus sieht als “Prophet” aus dem Koran zu … Abraham auch. Aber der war seinerzeit ja eh Stammvater der Semiten insgesamt, also der Juden UND der heutigen Moslems … Da sowohl der Ablaß (Kirchensteuer) als auch die Sandalen-Sozialisten auf der Kanzel längst Jahr um Jahr hunderttausende Christen aus den Kirchen vertreiben, tut es natürlich Not, dass besonders zu christlichen Hochfesten wie Pfingsten die Höchsten christlichen Pharisäer in kostbaren Ornaten vor die Rest-Christen treten und den Erklärbär heucheln. Kardinal Marx heißt der von der Sektion Katholen, Bischof Bedford Strohm von der Sektion der Evangelen. Das sind genau die, die das Christentum neulich am heiligsten Ort der Christenheit, auf dem Tempelberg in Jerusalem, verleugneten. Ach was, ad finitum zu den Akten der Religionsgeschichte legten – sie rissen sich das Kreuz vom Hals, versteckten es in der Soutane, um “Allah” nicht zu beleidigen. Und für dieses Kreuz starben Millionen Christen überall auf der Erde. Immer noch … Jetzt also Pfingsten 2018. Kardinal Marx machte die kleinen Äuglein noch kleiner, die vollen Backen leuchteten noch roter, und er las den allerletzten Gläubigen die Leviten, natürlich Merkels Zentralkomitee via Staatsfernsehen first: Etwa so: Die wundersame Sprachverwirrung an Pfingsten war schon damals der Auftrag Jesus’, das Evangelium in alle Länder zu verbreiten…” Der andere Ober-Pharisäer, Bedford Strohm, legt einen drauf: “Für uns als Christen ist das Kreuz nicht Gegenstand des Streites unterschiedlicher politischer Überzeugungen, sondern für uns ist das Kreuz das Zeichen unseres Herrn …” Das Kreuz sei deshalb gerade in den Identitätsdebatten unserer Tage etwas so Kostbares, “weil es für die Verwandlung der Logik, der Gewalt und der Ausgrenzung in eine Logik der Liebe und der Gemeinschaft steht und genau darin Humanität ausstrahlt.”
Weisse Bescheid, Jesus, Du wunderbarster aller Juden, Du heiligster aller Menschen? Und dabei ist mir völlig wurscht, ob Du die “Hure” geküßt hast oder nicht … In Gottesnamen Gottes Sohn! Wir sind ja angeblich alle Gottes Kinder, also auch Söhne, wie Du. Und Töchter, klar; laß Dir da bloß nichts von diesen  Gender-Genoss/Innen einreden. Ich weiß, diesmal würdest Du nicht die Händler aus dem Tempel jagen, diesmal würdest Du die brokatgewandeten Verhandler der Ablass-Gehälter, die goldenen Klingelbeutel-Halter zum Teufel jagen. Wo ausgerechnet Dein Kardinal (Cardinalis= wichtig) zum größten Wichtigtuer Deiner Christen wird. Erst verleugneten sie Dich da, wo Dich schon Petrus dreimal verleugnet hat, im himmlischen Jerusalem. Dann schrumpft er Dein Kreuz zum politischen Taktstock: Das Kreuz ist kein politisches Symbol! Ja, was denn sonst war es zwei Jahrtausende lang?? Wer hat das Christliche Abendland gemacht? Und damit den Menschen auf diesem Planeten die Regeln des Miteinanders gegeben? Vom Bastel-Wastl bis zu Facebook? Von den Kathedralen bis zum Königreich der Himmel? Es war Dein Kreuz! Nicht Zeus, nicht Ahura Mazda, nicht Haré Krisna, nicht Buddha, schon gar nicht Allah – es war das Kreuz. Und dieses Kreuz war immer politisch. Matthias Matussek, “148” Jahre SPIEGEL (und immer noch) bester Feuilletonist Deutschlands, machte mich auf den weisen (Philosophen und Journalisten!!) Chesterton aufmerksam, der einst vom Papst zum “Verteidiger des Glaubens” geadelt wurde. Und dieser zum Katholizismus konvertierte Brite sagte in seiner “Orthodoxie” auf Seite 71: „Wir sind auf dem besten Weg, ein Geschlecht hervorzubringen, dass so bescheiden ist, dass es nicht einmal mehr an das Einmaleins glaubt. Uns drohen Philosophen, die am Gravitationsgesetz zweifeln und den Verdacht hegen, es handele sich dabei um ein boßes Hirngespinst ihrer selbst…” Und: „Den Sanftmütigen und Schwachen gehört die Erde, aber die modernen Skeptiker sind sogar zu schwach, um das, was ihnen gehört, in Anspruch zu nehmen.” Chesterton, der Philosoph (Gredo: “Der gesunde Menschverstand”) hat das nicht im Herbst 2015 geschrieben, dem Tag in dem Merkel und der Mainstream den Verstand verlor – er schrieb es lange vor dem Hitler-Krieg… Fazit? “White Rabbit oder: Der Abschied vom gesunden Menschenverstand“, Matthias Matussek. Rettet Euren Verstand, wenn schon nicht die Seele …
(pi-news.net)

Strom reicht nicht aus
Wo ist der Strom, wo die Infrastruktur für E-Autos?
Von Redaktion
Elf Milliarden Euro müssten ins Stromnetz investiert werden – damit es nicht zusammenbricht! Zu diesem Schluss kommt eine Studie der TU München. Sollen die Deutschen auch nur zu 30 Prozent elektrisch fahren können,…Aus den Planungen der öffentlichen Haushalte ist nichts an Vorkehrungen bekannt. Das hochgelobte E-Auto wird damit mehrfach zum Subventionsgegenstand: Beim Kauf, weil seine Anschaffung zu teuer ist; beim Betrieb, weil die Ladeinfrastruktur subventioniert wird, zudem möglicherweise auch der Strom, der unter die Subvention für Großabnehmer fällt? Sein Betrieb ist, solang die erneuerbaren Energien faktisch keine große Bedeutung haben, ebenso umweltbelastend wie Herstellung und Entsorgung der Batterie….
(Tichys Einblick. Deppenpolitik.)

Kulturbertrieb
Spätpubertäre Staatskünstler
Campino, die Toten Hosen & Co.: Viele Kulturschaffende surfen auf der Welle des politischen Zeitgeistes. Sie sind hineingewachsen in eine Rolle, die bis 1989 als Merkmal und Relikt des real-existierenden Sozialismus galt: in die des Staatskünstlers.
(Junge Freiheit.Passt zu den Volksredakteuren, die nun als „echte Redakteure“ beworben werden, im Gegensatz zu richtigen guten.)

Aufruf von 154 Professoren:
Ökonomen warnen vor Euro-Haftungsunion
Die Vorschläge von Frankreichs Präsident Macron und EU-Kommissionspräsident Juncker gefährden Europas Wohlstand. 154 Wirtschaftsprofessoren fordern in der F.A.Z. mehr Reformen statt weitere Fehlanreize.
(faz.net. Ausplünderung Deuschlands.)

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50 000 Unterstützer aufgerufen

Wie weiter mit der „Gemeinsamen Erklärung 2018“?

Liebe Unterstützer,

am vergangenen Mittwoch, dem 16.5.2018 haben wir die „Gemeinsame Erklärung“ öffentlich dem Vorsitzenden des Bundestags-Petitionsausschusses, Marian Wendt (CDU), als Petition übergeben. Mit der Annahme durch den Ausschussvorsitzenden ist unsere Erklärung offiziell als Petition anerkannt. Das ist ein wichtiger Etappensieg in der politischen Auseinandersetzung um den Stopp der unkontrollierten Migration.

Nun müssen wir die nächste Hürde nehmen: Wir wollen eine öffentliche Verhandlung unserer Petition im Petitionsausschuss. In diesem Fall wird die Sitzung im Parlamentskanal übertragen, der überall im Land empfangen werden kann und in der Mediathek abrufbar ist.

Um diese öffentliche Anhörung durchzusetzen müssen aber mindestens 50.000 unserer Unterstützer innerhalb einer Monatsfrist erneut entweder per Brief, per Fax oder durch Eingabe in eine noch nicht freigeschaltete Maske des Petitionsausschusses Ihre Unterstützung bekunden. Dabei müssen Name und Adresse angegeben werden. Briefe und Faxe können mit Referenz zur Petition „Gemeinsame Erklärung 2018“ sofort abgeschickt werden. Die Adressen finden Sie unten. Einen Textvorschlag stelle ich auf meine Homepage (vera-lengsfeld.de).

Die Maske für die Online-Bestätigung habe ich gestern gemäß den Hinweisen des Ausschussvorsitzenden eingerichtet, aber auf die Freischaltung durch den Bundestag/den Petitionsausschuss müssen wir noch warten. Das kann laut offizieller Rückmeldung bis zu drei Wochen dauern. Ich werde versuchen, die Freischaltung zu beschleunigen, aber da alle Obleute aller Fraktionen ihr Votum dafür abgeben, muss man mit Verzögerungen rechnen. Sie können die Obleute, die ich unten angebe, auch selbst kontaktieren und Druck machen. Die Monatsfrist läuft aber erst vom Moment der Freischaltung der Eingabemaske.

Positiv zu vermerken ist aber, dass die Petition jetzt auch von Menschen unterzeichnet werden kann, die bisher nicht die Erklärung unterschrieben haben. Und jede neue Unterschrift unterliegt dem Schutz der persönlichen Daten durch den Deutschen Bundestag!

Ich werde über alle relevanten Entwicklungen auf meinem Blog vera-lengsfeld.de, über Facebook und Twitter informieren. Lassen Sie sich durch negative oder Nebelkerzen werfende Berichte linker Journalisten nicht verunsichern!

Sie können aber auch meinen Newsletter bestellen und werden dann direkt informiert, sobald sich neue Entwicklungen, z. B. die Freischaltung der Maske im Petitionsausschuss, ergeben.

Von weiteren Einzelanfragen bitte ich abzusehen. Ich kann die Flut an Mails nicht länger bewältigen.

Mit herzlichen Grüßen!

Ihre

Vera Lengsfeld

Die Obleute im Petitionsausschuss sind:

Union: Gero Storjohann, gero.storjohann@bundestag.de

SPD: Stefan Schwartze, stefan.schwartze@bundestag.de

AfD: Johannes Huber, johannes.huber@bundestag.de

FDP: Manfred Todtenhausen, manfred.todtenhausen@bundestag.de

Linke: Kerstin Kassner, kerstin.kassner@bundestag.de

Grüne: Corinna Rüffer, corinna.rueffer@bundestag.de

Für alle Obmänner Fax: +49(0) 30 227-36878.

Wenn sie anrufen wollen: 030 227 0, dann bitten, mit dem jeweiligen Büro verbunden zu werden.

Wer per Brief oder Fax seine Unterschrift bestätigen will, was ab sofort möglich ist, der nutze bitte diese Adresse:

Deutscher Bundestag
Sekretariat des Petitionsausschusses

Platz der Republik 1
11011 Berlin

Tel.: +49 30 227-35257
Für die Unterschrift bitte dieses Fax: +49 30 227-36053

(vera-lengsfeld.de)

Textvorschlag für Brief oder Fax an den Bundestag

Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Wendt,

hiermit unterzeichne ich die Petition „Gemeinsame Erklärung 2018“, die Sie am 16.05.2015 angenommen haben.

 

Max Muster,  00000 Musterstadt, Musterstraße 0

Mit freundlichen Grüßen!

Der Bürgerkrieg ist in Gang

Traumtänzer einer gefährlichen Willkommenskultur zündeln am Scheiterhaufen

widerstandflag

(tutut) – Ist das Schweigen der belämmerten Welt der Politik und Medien nicht vielsagend?  Ein Staat, der  sich Barbaren ausliefert, demonstriert seine Auflösung. Er hat sich abgeschafft, ist nicht mehr in der Lage, für die Sicherheit seiner Bürger zu sorgen. Und all die gefeierten ehrenamtlichen Taumtänzer einer verfehlten und gefährlichen Willkommenskultur zündeln am Scheiterhaufen dieses Landes. Ein Land wird nicht ehrenamtlich geführt. Wie bekloppt und bescheuert müssen Menschen sein, einer politisch unfähigen Verführerin 11  Minuten Beifall zu klatschen für nichts?   Wenn Deutschland Politik Dummköpfen überlasst, ist es verloren.

Was das Land gerade erlebt, aber offenbar noch nicht genug ist, um
auf die Straße zu gehen, hat Hans Magnus Enzensberger bereits 1996 in seinem Buch „Aussichten auf den Bürgerkrieg“ beschrieben. Wenn über 1 Milliarde Menschen heute immer noch bereit ist, nach 2000 Jahren auf einen angeblich als Gottessohn gestorbenem Revoluzzer als Erlöser zu warten, weil es so in Märchen steht, dann ist es schon erstaunlich, wie die Gegenwart ignoriert wird.

„Nur Barbaren können sich verteidigen“, zitiert Enzensberger eingangs Nietzsche. Wer regiert im Land,  während dieser Staat nicht einmal reagiert, sondern zurückzuckt? Der wiedererstandene Dreißigjährige Krieg tobt sich aus, so wie er im Nahen Osten Wiederauferstehung feiert. Die deutschen Völker waren schon immer die beste Beute für Mordbuben und Plünderer, selbst aus eigenen Reihen. Die Beispiele in der Geschichte sind unzählig.

„Was  dem Bürgerkrieg der Gegenwart eine neue, unheimliche Qualität verleiht, ist die Tatsache, dass er ohne jeden Einsatz geführt wird, dass es buchstäblich um nichts geht! Damit wird er zum Retrovirus des Politischen. Solange wir dienen können, wurde Politik  als eine Auseinandersetzung betrachtet, bei der es um Interessen ging, und das heißt durchaus  nicht nur um Macht und materielle Ressourcen, sondern auch um Zukunftschancen, also um Wünsche, Projekte und Idee“, schreibt Enzensberger. Wenn man dem gegenüberstellt, dass da einer aus Tuttlingen in Baden-Württemberg herumfährt und erklärt, weil dieses Land seine Heimat sei, müsse er Ministerpräsdent werden. Ist das nicht verrückt? Enzensberger: „In einer Welt, durch die lebende Bomben irren, bleibt nur eine negative Utope übrig – der Hobbessche Urmythos vom Kampf aller gegen alle“.

In dieser Situation werde die Versuchung übermächtig, für das schwer Erklärliche möglichst einfache Erklärungen zu finden. Konservative versprächen sich Rettung  in der Rückkehr zu Tugenden patriarchalischer Ständegesellschaften, die Soziademokratie in ihrer „Abenddämmerung“  verstaatliche die Therapie und nähme in grenzenloser Gutmütigkeit den Verirrten jede Verantwortung für ihr Handeln ab. Schuld sei nie der Täter, sondern immer nur die Umgebung. Auf diese Weise werde das Verbrechen aus der Welt geschafft, weil es keine Täter, sodern nur noch Klienten gebe. Denke man sich einen Atlas, der die räumliche Verteilung überflüssiger Massen zeige, die Regionen der Unterentwicklung und der Unterbeschäftigung und vergleiche diese mit den Herden der großen und kleinen Bürgerkriege, so lasse sich daraus schießen, dass kollektive Gewalt nichts anderes sei als die verzweifelte Reaktion der Verlierer auf ihre aussichtlose ökonomische Lage.

Abschließend in seiner Betrachtung -von 1996 (!) –  stellt Enzensberger fest: „Es gibt biser keinen internationalen Mechanismus  zur Eindämmung der sich vermehrenden Bürgerkriege. Weder die klassische Außenpolitik noch de Weltorganisation ist dazu in der Lage, ganz zu schweigen von der Europäischen Gemeinschaft…Jede Vermittlung setzt bei den Beteiligten den Willen und die Fähigeit voraus, Frieden zu schließen. Gewöhnlich überwiegt jedoch auf allen Seiten der Wunsch, den Krieg bis zur Selbstvernichtung fortzusetzen…Sanktionen und Embargos werden angedroht , aber nicht wirklich verhängt…Gleichwohl zieht jeder Einsatz  die Forderung nach weiteren nach sich…Die Schuldzuweisungen eskalieren wie die Bürgerkriege…Soviel Schuldgefühl, soviel Geld, so viele Soldaten wie nötig wären, um alle Bürgerkriege der Welt stillzulegen, gibt es nicht“. Nur in Deutschland gibt es eine tumbe Torin, die das zu schaffen glaubt und viele Toren, die ihr auf diesem Irrweg folgen und damit ein Land ruinieren.

Dummenfang der Linken

Klonovsky zur „Rasse“ der Kopftücher und Geschichtsklitterung

Zu den Symptomen jedes Paradigmen- und späteren Regimewechsels gehört die Umschreibung der Geschichte. Sie wird auf das neue Ziel hin ausjustiert und gern auch gefälscht. Ein Exempel, wie das hierzulande derzeit läuft.

Unter der Zeile „Nach Islam-Hetze von AfD-Chefin: Muslima erklärt, wie sie deutschen Wohlstand sichert“ veröffentlicht Focus online einen Artikel über eine muslimische Unternehmerin, welcher anhebt mit dem nachgerade legendären Kopftuchmädchen-und-Messermänner-Zitat der Alice Weidel und den Worten: „Für ihre diese rassistische Äußerung fing sie sich eine Rüge von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble ein.“

Zunächst einmal, Genossen, und bevor wir zu Geschichtsfälschung und Dummenfang kommen, ist Weidels Aussage nicht „rassistisch“, denn weder Kopftuchträgerinnen noch Messermänner repräsentieren Rassen, wenngleich gewisse Ethnien in beiden Kategorien die Nasen meilenweit vorn haben; Schäuble sprach seine Rüge wegen angeblicher oder tatsächlicher Diskriminierung von Kopftuchträgerinnen aus. Die Diskriminierung der Messermänner als „Taugenichtse“ hat er bedauerlicherweise nicht gerügt, obwohl gerade diese elanvollen jungen Burschen einen nicht unwesentlichen Beitrag leisten, damit unsere allzu monoethnische Gesellschaft in eine multiethnische umgewandelt werden und der parallel stattfindende „Einwanderungsdjihad“ (Michael Ley) sich eines gewissen Hintergrundterrors sicher sein kann. (Es ist in diesem Zusammenhang übrigens einerlei, aus welchen Motiven die Messer gezückt werden; der Schrecken, den solche Taten verbreiten, erfüllt in einer wehleidigen und überalterten Gesellschaft einen sozusagen objektiven Einschüchterungszweck zugunsten der neuen Herren der Straße, weswegen diese neuen Herren auch nie in den Medien oder von den Blockparteien verbal angegriffen werden, während jeder Medienkeile kriegt, der ihre Anwesenheit hierzulande als unangenehm empfindet.)

Zu Weidels Gunsten sei gesagt, dass die Rüge, die sie empfing, auf einer Vermutung oder Unterstellung fußt, während es als sicher gelten kann, dass der Mann, der sie aussprach, den deutschen Bundestag über seine Kontakte zum Waffenhändler und Lobbyisten Karl-Heinz Schreiber belogen hat, während die Bargeldspende an ihn in Höhe von 100.000 Mark (für Jüngere und Kika-Gucker: das sind mindestens genau so viele Euronen, eher mehr) verschwunden ist. Weidel darf also genüsslich behaupten, von einem Parlamentsbelüger gerügt worden zu sein. „Rüge sprichst du, doch nenn’ ich dich Lüge“ (so ungefähr Froh, „Rheingold“, 2. Aufzug). Aber dieses Fass machen wir heute nicht auf.

Kommen wir zum besagten Focus-Artikel über eine kopftuchtragende Unternehmerin. „Die 27-Jährige Hessin hat vor vier Jahren ihr eigenes Unternehmen in Deutschland gegründet. Für ihr Label entwirft sie Damenbekleidung, aber auch Schals, Turbane und Hijabs, also islamische Kopftücher. Anfangs vertrieb sie die Kleidungsstücke über einen Online-Shop, vergangenen Sonntag öffnete sie auch ihren ersten Laden in Rüsselsheim.“

Sie sichert den deutschen Wohlstand, indem sie Hijabs verkauft. Andere tun dies, indem sie Türkei-Fahnen oder Gebetsteppiche verkaufen, so what?

„Weidels Äußerungen zeugt für die Unternehmerin vor allem von Unwissenheit: ‚Wenn sie sich mit der Geschichte Deutschlands auskennen würde, wüsste sie, dass die Muslime Deutschland mit aufgebaut haben‘, erklärt sie“, fährt Focus online fort. Damit spiele die Dame „auf die Nachkriegszeit an, als zahlreiche Gastarbeiter aus islamisch geprägten Ländern wie der Türkei, Marokko und Tunesien nach Deutschland kamen und so den ökonomischen Aufschwung mit ermöglichten.“

Dieses Märchen stammt, wie viele Flüchtlingsgeschichten auch, aus tausendundeiner Nacht, doch Focus online übernimmt es nicht nur unkommentiert, sondern die Qualitätsjournalistin erhebt es durch ihre Erklärung in den Rang eines würdigen Lügenpressebeitrags. Nicht ein einziger Gastarbeiter hat Deutschland „in der Nachkriegszeit wieder aufgebaut“, es sei denn, man erklärt die Zeit nach dem Wirtschaftswunder jetzt auch zur Nachkriegszeit. Dann besteht freilich kein Grund, nicht auch die Rüsselsheimer Hijab-Produzentin zu denjenigen zu zählen, die in der Nachkriegszeit leben und schuften.

Schauen wir auf die allgemein und leicht zugänglichen Fakten. 1961, im Jahr des Gastarbeiter-Anwerbeabkommens mit der Türkei – das vor allem auf Druck der USA zustande kam, weil man dem meerengenversperrenden Nato-Partner Türkei an der Peripherie der Sowjetunion etwas Gutes tun wollte –, herrschte in (West-)Deutschland Vollbeschäftigung. Vorausgegangen war ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum, das anno 1955, im wachstumsstärksten Jahr der deutschen Geschichte, den Begriff „Wirtschaftswunder“ hervorbrachte. Sowohl die Wirtschaft als auch die Reallöhne (damals ging das noch zusammen) wuchsen in diesem Jahr um jeweils mehr als zehn Prozent.

Die Investitionen in der Bundesrepublik stiegen von 1952 bis 1960 um 120 Prozent, das Bruttosozialprodukt nahm um 80 Prozent zu. Kein Gastarbeiter war daran beteiligt.

Die deutsche Fahrzeugindustrie hat ihre Produktion zwischen 1950 und 1960 verfünffacht. Industrie und Dienstleister konnten innerhalb weniger Jahre zwei Millionen Arbeitslose sowie die Arbeitsfähigen unter den acht Millionen Vertriebenen und den 2,7 Millionen Menschen, die aus der DDR geflohen waren, in Lohn und Brot bringen. Die erwähnte Vollbeschäftigung trat in den späten 1950er Jahren ein. 1961, im Jahr des Anwerbeabkommens, lag die Arbeitslosigkeit unter einem Prozent, eine absurd niedrige Quote, die tatsächlich einen akuten Arbeitskräftemangel beschreibt. Nur weil das Land mitsamt seiner Industrie und Infrastruktur wieder aufgebaut war, konnte es überhaupt ausländische Arbeitnehmer beschäftigen.

Ab Anfang der 1960er Jahre ging der Investitionsboom langsam zurück, und die ersten Gastarbeiter kamen, damals noch mit dem Willen, sich in die deutsche Gesellschaft einzufügen.

Das sind die Fakten, man findet sie in jedem Wirtschaftslexikon und jeder Chronik dieser Zeit. Den staunenswerten Wiederaufbau haben die Deutschen allein bewältigt. (Nur zur Demolierung seines Landes braucht dieses skurril-emsige Volk, so eifrig vor allem die eigenen sogenannten Eliten auch daran mittun, fremde Hilfe, sei es nun vor 1648, vor 1918, vor 1945 oder nach 2015.) Dass es sich so verhält, ist aber kein Grund, es jedem unter die Nase zu reiben. Irgendwann wird man uns erzählen, dass Millionen Muslime in den Konzentrationslagern der Nazis gelitten haben, bevor Recep der Prächtige mit Allahs Hilfe Hitler niederrang und Deutschland wiederaufbaute, während alle Nazis nach Israel und Paraguay flohen. Kaum saß ein Nazi im Weißen Haus, folgte ihm Paraguay und verlegte seine Botschaft nach Jerusalem! Wenn das kein Beweis ist!
(Im Original erschienen bei michael-klonovsky.de/acta-diurna)
(pi-news.net)

Wie die abgegangenen Römer

Der staatliche Auftrag an die hoch subventionierten Theater

Von Gastautor Bernd Weikl

In der bayerischen Verfassung in Artikel 131,1-3 wird gefordert: „Bildung soll […] auch Herz und Charakter erreichen und die Ehrfurcht vor der Würde des Menschen […] Im Freistaat Sachsen wird es in Absatz 2.3 inhaltlich ebenso formuliert: „[…] Die musische, kulturelle Bildung ist ganzheitlich und hat daher erheblichen Einfluss auf das soziale Verhalten, auf die soziale Kompetenz, auf die Entwicklung demokratischer Haltungen und Strukturen.“

Zur Bildung von Herz und Charakter
Darüber äußert sich bereits Friedrich Schiller in seinen Schriften zur >Ästhetischen Erziehung des Menschengeschlechts<. Er schreibt 1802: „Die Schaubühne ist mehr als jede andere öffentliche Anstalt des Staates eine Schule der praktischen Weisheit, ein Wegweiser durch das bürgerliche Leben, ein Schlüssel zu den geheimsten Zugängen der menschlichen Seele.“ Und in >Die Braut von Messina oder Die feindlichen Brüder, über den Gebrauch des Chores< hat sich Schiller erneut dazu geäußert: „[…] Alle Kunst ist der Freude gewidmet, und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Menschen zu beglücken. Die rechte Kunst ist nur diese, welche den höchsten Genuss verschafft“. Man bedenke: So modern äußerte sich Schiller schon damals und wird heute durch wissenschaftliche Ergebnisse bestätigt.

Musiklernen. Pädagogische Auswirkungen neurobiologischer Grundlagenforschung. In: Scheidegger, Josef / Eiholzer, Hubert (Hrsg.): Persönlichkeitsentfaltung durch Musikerziehung. Aarau, 1997 S. 97–109.
Miller, B. (2001): Gehirn, Sitz der Persönlichkeit, In: Spiegel online, 09. Mai 2001.
Altenmüller, Eckart (2002): Musik im Kopf; in Gehirn & Geist, Nr. 1, S. 18-25

Das erwünschte freudige Erlebnis durch Kunstgenuss führt also nachweislich zur  Ausschüttung von Glückshormonen in unseren „Grauen Zellen“. Es unterstützt bei Rezipienten die im staatlichen Bildungsauftrag deutlich beschriebene und daher unbedingt geforderte Persönlichkeitsentwicklung.

Die Freiheit der Kunst nach Art. 5.3. GG versus Bildungsauftrag
Ein Beispiel dafür ist Albrecht Puhlmann (Intendant der Opernhäuser Hannover und Stuttgart): „[… ]man muss bewusst so pointiert formulieren, um deutlich zu sehen, dass immer neue Schocks und ungeahnte Experimente zur weitgehenden Entfremdung eines genussorientierten und aufbaubedürftigen Publikums führen; [ …] (denn) wenn man die Oper als exterritoriales Gebiet betrachtet, wo man sich wohlfühlt und das wiedererkennt, was man schon vor Jahren gesehen hat, dann würde dies das Ende der Oper bedeuten.“

Ganz ähnlich argumentiert Peter Konwitschny angesprochen auf seine Regie zu Don Giovanni: „Ich habe etwas gegen diese Opernpathetik und mag es auch, diesem konservativen Publikum etwas ins Gesicht zu schleudern […] Es ist nicht unsere Aufgabe die Stücke so zu inszenieren, wie es sich die Autoren vorgestellt haben […]“. Und er fügt verallgemeinernd hinzu: „Wer die Bühne missbraucht, um dort für viel Geld schöne, perfekte Töne zu singen, ist asozial. Ich verstehe da keinen Spaß.“

Ein Präzedenzfall an künstlerischer Freiheit ist die Produktion Tannhäuser an der Deutschen Oper am Rhein am 04. Mai 2013. Es wird von widerlichen Szenen berichtet, die das Publikum schockierten. Nackte Darsteller in gläsernen Würfeln werden dort „vergast“. In der ersten Szene, dem sogenannten Venusberg, wird eine jüdische Familie, unter ihnen Tannhäuser, von Nazis ermordet. Dabei fließt viel Blut, überall sind Hakenkreuze und SS-Uniformen präsent.

Ich habe die Leitung des Opernhauses und das Regieteam angezeigt. Am 24. November 2014 und 17. Februar 2015 hieß es im Antwortschreiben der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft und des Generalstaatsanwalts: „Kunst ist einer staatlichen Stil- oder Niveaukontrolle nicht zugänglich; die Anstößigkeit einer Darstellung nimmt ihr nicht die Eigenschaft als Kunstwerk (zu vgl. BVerfG, Beschluss vom 07. März 1990, I BvR 266|86, I BvR 913187, zitiert nach juris).“

Das staatlich hoch subventionierte Schauspiel
Jan Küveler berichtet am 09. April 2016  in der WELT: „Am Münchner Residenztheater inszenierte Frank Castorf Die Abenteuer des guten Soldaten Svejk von Frank Jaroslav Hasek. Wir lesen zur Aufführung: „[…]Bibiana Beglau […] kippt Cola in einen Kanarienvogelkäfig und ruft : Ficki ficki ficki. Papa, Mama, Dutidutzi. Alle sind doof. Angela ist doof […] Es geht um Sex mit Tieren. Der Mensch ist schlecht? […]Blut und Sperma […] Eine ausufernde Romanvorlage, möglichst aus der Feder von Verrückten, Säufern, Antisemiten (oder auch von verrückten saufenden Antisemiten)?“

Und wie denkt der Regisseur Frank Castorf selbst darüber? „ich spucke auf alles, was mich umgibt, das habe ich in der DDR gelernt, und ich werde es auch nicht mehr ändern!“, formuliert er als Berliner Kunstpreisträger 2016 sein Credo und setzt hinzu: „Ich kann im Theater machen, was ich will. Mir gefällt nicht, dass sich das Theater unserer Tage immer mehr nach Zuschauern, Kritikern, Kulturpolitikern richtet.“ Und in der Süddeutschen Zeitung (eine ganze Seite) vom 30. April / 1. Mai 2016 äußerte sich Castorf erneut: „ […] Mich interessiert kein Bürgermeister und Kulturstaatssekretär (…) Ich habe immer gemacht, was mir gefällt […]Mich interessiert unsere Gesellschaft heute überhaupt nicht […]“.

Killerspiel für Kinder, Video- und Printmedien
2012 wurde das Killerspiel CRYSIS 2 in Berlin mit 50.000,– Euro prämiert und zum Computerspiel des Jahres gekürt. Die Jury bescheinigte den Entwicklern „hohen Spielspaß“, der damalige Kulturstaatsminister Bernd Neumann hielt die Laudatio.

„Die heutigen Video- und Printmedien berichten täglich und keineswegs nur nachts vor kleinem Publikum, sondern bei höchsten Einschaltquoten über brutale Handlungen. Ob das 21. Jahrhundert dabei noch Rücksicht auf unsere Jugend nimmt“, verneint die Psychologin, Therapeutin und Autorin Gabriele Baring. Und weiter sagt sie: „Wenn Kinder täglich Gewalt, Morde und Vergewaltigungen im TV und Internet sehen und sich das auch noch in Computerspielen stundenlang ,reinziehen‘, dann prägt sie das. [… ] sie sehen dann Gewalt als Lösung ihrer Probleme.“
Wissenschaftliche Studien bestätigen schon lange Gabriele Barings Aussagen. Sie legen eine deutliche Verbindung zwischen Sehen und Handeln nahe. Eine regelmäßige Beobachtung von Gewalt kann zu einer psychischen Abstumpfung, einer Betäubung gegenüber dieser Gewalt führen.

Jürgen Flimm von der Staatsoper Berlin und der sichtbare Paradigmenwechsel
Der Intendant der Staatsoper Berlin, Jürgen Flimm, schrieb 2016 im Vorwort des Journals Staatsoper: „Buhmann und Buhfrau, (so nennt er das Publikum) und da öffnet sich der Vorhang – o Graus – dann wispert Buhmann seiner Helga ins Ohr: Nabucco in der Tiefgarage, Figaro auf Sohle Sieben, Otello im Weltraum, Maria Stuarda im Großraumbüro, Medea gar als Selbstschussanlage an der Zonengrenze […]Buhmann und Buhfrau trichtern die Hände und schürzen die Lippen, röhren das bibliophile Programmheft. Ja, die tönende Mehrheit hat die Ochsenstimme erhoben, und röhrt und blökt und muht […] rasch steigt der Pegel, der sich bald zu infernalischem Protest dunkler Klangwolken ballt […] und in einer Woche ist Cosí fan tutte – Die Lippen geschürzt! Kehlen geölt! Es soll in einem Eiscafé spielen! Unter lauter Schwulen! Zu Weihnachten! Mit einem lebenden Schaf – Nichts wie hin!!!“ Das „Nichts wie hin“ zeigt die Freude am grausamen hässlichen Erlebnis – den Praradigmenwechsel.

Die Dekadenz im antiken Rom und unser status quo
Pierre Grimal berichtet in seiner Römischen Kulturgeschichte – seltsamerweise, wie es scheint, zugleich über heutige Bühnenproduktionen–: „[…] Die Blüte des Theaters seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. war nicht von Dauer. Zweifellos gab es noch bis zum Ende der Republik Tragödien- und Komödiendichter, doch wurden die Aufführungen mehr und mehr mit nebensächlichen Zutaten überladen und entfernten sich allmählich vom Text […] Nicht selten nahm im Höhepunkt der dargestellten Katastrophe ein zum Tode Verurteilter den Platz des Schauspielers ein. Der mythische König Pentheus zum Beispiel wurde vor den Augen der Zuschauer von den Bacchantinnen in Stücke gerissen; die angezündeten Mauern Trojas wurden zu einer echten Feuersbrunst; Herkules verbrannte wirklich auf seinem Scheiterhaufen – gerade dass Pasiphae nicht noch in der Kuh eingeschlossen war, die man einem Stier darbot, der auf der Bühne freigelassen wurde. Diese Auswüchse lassen sich nicht aus einer besonderen Grausamkeit oder Perversität des römischen Volkes erklären. Apuleius erzählt, dass in Korinth die Veranstalter der Spiele die bewundernswürdige Klugheit  des Esels, der zum Helden seines Romans geworden war, dazu benützen wollten, um das Tier dazu zu bringen, sich öffentlich im Theater mit einer wegen Giftmordes und verschiedener scheußlicher Vergehen verurteilten Frau zu vereinigen. Die Verbrecherin sollte, bevor sie von den Tieren zerrissen wurde, vor aller Augen von einem Esel vergewaltigt werden.“

Quellen:
Weikl, Bernd (2016): Kunst- und Pressefreiheit in Deutschland. Erweiterte Ausgabe. Leipziger Universitätsverlag
Weikl, Bernd (2017): Singen in der Oper, als Therapie und in der Post- und Postpostmoderne. Leipziger Universitätsverlag
(vera-lengsfeld.de)

Gesagt

Heimat gibt es auch im Plural.
(Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident. Er meint wohl Ural?)

FC08 Villingen unterliegt Linx

Südbadisches Pokalfinale vor 2700 Zuschauern in Lahr mit 1:2 verloren

ehrung

Silber für den FC08 Villingen nach dem 1:2 im südbadischen Pokalfinale gegen den SV Linx.

(tutut) – Nach torloser erster Halbzeit mit leichten Vorteilen für den Zweiten der Oberliga Baden-Württemberg, schien der FC 08 Villingen durch Führung gleich nach dem Wechsel gegen den Verbandsligameister und Aufsteiger in die Oberliga, den   SV Linx, alles klar zu machen. Es fehlte  nur das zweite Tor. Je länger die Partie  im südbadischen Pokalfinale vor 2700 Zuschauern in Lahr dauerte, desto mehr schien Linx Mut zu  schöpfen, das Ding noch drehen zu können.

Mit dem zweiten Villinger Tor, allerdings ins eigene Netz 7  Minuten vor Spielende, sah es schon nach Verlängerung aus, aber nicht nach Überraschung. Die schaffte dann tatsächlich Linx gleich danach und besiegelte eine etwas unglückliche Villinger Niederlage. Es hat nicht geklappt wie vor zwei Jahren gegen Oberachern.

Als Oberligaaufsteiger aber hat der FC08 Unwahrscheinliches geleistet. Kein Grund also zur Enttäuschung wegen des Pokals. Wichtiger ist der zweite Platz in der Liga. Durch Relegationsspiele ist jetzt sogar noch der Aufstieg in die Regionalliga Südwest drin. Das wäre die ganz große Sensation! Im Fußball ist vieles möglich Das macht diesen Sport so spannend.

spielszene

Solche Szenen vor den Toren waren selten, sie hatten es aber in sich.