Linke Randgruppe

Die SPD auf dem Weg zur verdienten Selbstvernichtung

(www.conservo.wordpress.com)

Von Young German *)

Es ist nur das Alter und ihre unglaublich gute Vernetzung im politischen System, die die SPD am Leben erhalten. Was wäre die Partei ohne Vereine, Gewerkschaften, Kirchen und andere parteinahe Organisationen? Ein leeres Gerüst, das sich nur noch mit Mühe oberhalb der 15-Prozent-Marke halten kann und eigentlich nur noch davon lebt, dass Zeitungen wie „Zeit“ und die „Süddeutsche“ positiv über sie schreiben. Die allermeisten Journalisten ticken erwiesenermaßen links, und die Sympathien für die Sozialdemokraten sind in den Redaktionen noch deutlich größer, als beim Rest der Bevölkerung. Galten die Sozialdemokraten vielleicht 1960 bei einigen Pappnasen noch als «Cool/knorke», dürfte sich demnächst der Mitgliedsausweis der Genossen zum Schenkelklopfer in der Öffentlichkeit verwandeln.

Macht um jeden Preis gilt auch bei den SPD´lern, wie man gut an Martin Schulz und dem erbärmlichen Schauspiel sehen konnte, das den Bundesbürgern im vergangenen Jahr geboten wurde. Dass die SPD tatsächlich die Dreistigkeit besaß, die Bürger für so dumm verkaufen zu wollen, sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen. Schulz, Eurokrat und Millionär, der sein Leben lang noch nie einen guten Dienst für sein Vaterland geleistet haben dürfte, sollte als bürgernaher Politiker und SPD-Kanzler an die Spitze kommen. Dass es sogar mal einen Schulz-Hype/Zug gab, will heute kaum noch jemand wissen, geschweige denn daran erinnert werden, dass er sich daran beteiligt hat. Schon damals war eigentlich klar, dass der von den Medien aufgebauschte Hype in sich zusammenfallen musste. Er stand von Anfang an auf tönernen Füßen.

Interessanterweise richtet sich die SPD jetzt ganz langsam offen in Richtung linken Rand aus. Angeführt von Unsympath Ralf Stegner, der Zurückweisungen an der Grenze kategorisch ablehnt, soll zusammen mit den von jeglicher Realität entfremdeten Jusos der Sturm auf die Barrikaden geprobt werden. Dass leicht lauchige, wenig imposante, etwas träge Asta-Studenten und ein Kevin Kühnert nicht gerade das A-Team vom Dienst sein dürften, muss hier wohl niemand erklärt werden.

Mit der SPD geht es nur in eine Richtung. Links trudelnd Richtung Abgrund, wo sie auch definitiv hingehört. Nach ca. 150 Jahren ist auch langsam die Luft raus, der Drops ist gelutscht, und die Arbeitnehmer werden sowieso schon länger nicht mehr von der SPD vertreten, sondern höchstens getreten. Und zwar meistens in den Hintern, wenn sie sich nach der Stimmenabgabe für die Sozialdemokraten umdrehen. Was von der Arbeiterpartei übrig ist, schlurft leidvoll über die bundesrepublikanische Politikbühne und kreischt bei jeder noch so peinlichen Gelegenheit «Rechtsruck!».

Der versteinerte Apparat der SPDler, ein fester Zusammenschluss aus gut vernetzten Verdi-Vorständen und rötlichen Lehrern oder Sozialarbeitern, vertritt keine Interessen des ganzen Volkes mehr. Nur die von Transgenderpersonen, Islamisten und den eigenen Parteisoldaten. Sie werden mit dem derzeitigen Personal weiter nach links rücken, dabei lauthals den Rechtsruck aller anderen beklagen und sich dann am linken Rand der Republik mit Grünen, LINKE, DIE PARTEI und einem gewissen Anteil der linken CDU-Wählerschaft um Stimmen streiten müssen.

(Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2018/07/10/die-spd-weg/)

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