Klimaschwindel: AfD-Abgeordnete führen SPD-Umweltministerin vor

Auf klare Fragen nur ausweichende Antworten

Von MICHAEL LIMBURG, EIKE-Institut

Bei der Fragestunde im Deutschen Bundestag führten am Mittwoch drei Abgeordnete der AfD die neue Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) vor. Auf einfache klar formulierte Fragen gab sie im besten Politchinesisch nur ausweichende, phrasenhafte Antworten, die mit keinem Wort auf die Fragen selber eingehen.

Svenja Schulze, als ehemals freiberufliche Werbe– und PR-Expertin (Wikipedia) nie um eine – und sei sie auch noch so abwegig – Phrase verlegen, zeigte wieder einmal, worauf es beim „MinisterIn“ werden ankommt.

Auf Kommando, oder auch ohne, sinnfreies Bla, bla, bla abzusondern – frisch vom Phrasengenerator memoriert – aber auf keinen Fall eine sachliche Frage sachlich zu beantworten. Dafür wären ja Fachkenntnisse nötig, die bei einer solchen Laufbahn nur stören und daher unbedingt zu vermeiden sind.

Daher gilt es für diesen Job als Auswahlkriterium Nr. 1, möglichst keinerlei Ahnung vom Fach und seinen Themen zu haben, aber stramm der Partei-Ideologie zu folgen, der man verpflichtet ist.

Diese besondere Eignung der MinisterIn Svenja Schulze wurde einmal mehr durch drei Abgeordnete der AfD gefordert, die anlässlich der aktuellen Frage-Stunde zur Vorstellung des in allen Bereichen seine Ziele verfehlten „Klimaschutzberichtes“ der deutschen Bundesregierung, auf vier klar formulierte Fragen, einfache klare Antworten erbaten.

Einige Stilblüten der MinisterIn Svenja Schulze aus der Fragerunde:
Auf die Frage (samt Nachfrage Min. 2:30) des Abgeordneten Steffen Kotré, ob die Regierung Beweise dafür hätte, dass das menschgemachte CO2 ursächlich für die Erwärmung nach der kleinen Eiszeit verantwortlich Svenja Schulze:
„Wir werden uns darauf vorbereiten, dass es Klimaschutzveränderungen (Minute 1:30) gibt“
„Wir haben einen Klimawandel und wir müssen etwas dagegen tun“.
Laut dem Abgeordneten Karsten Hilse (ab 3:20) folgt das IPCC einer Ideologie (3:52). Dagegen verwahrte sich die MinisterIn ausdrücklich und nahm die „Forscherinnen und Forscher“ des IPCC vehement in Schutz (ab 4:28), die
„…betrieben ganz im Sinne ihrer Wissenschaft ihre Forschungen“.
Beifall von den völlig ideologiefreien GrünInnen und anderen im Saal.
Um der MinisterIn etwas Nachhilfe zu erteilen, hilft es, sich mal wieder den Auftrag des IPCC und damit seiner „Forscherinnen und Forscher“ in Erinnerung zu rufen (Hervorhebungen von mir).
Zum IPCC Mandat:
The IPCC does not conduct any research nor does it monitor climate related data or parameters. Its role is to assess on a comprehensive, objective, open and transparent basis the latest scientific, technical and socio-economic literature produced worldwide relevant to the understanding of the risk of human-induced climate change, its observed and projected impacts and options for adaptation and mitigation.
Das IPCC führt keine Forschung durch oder überwacht klimabezogene Daten oder Parameter. Seine Rolle besteht darin, auf einer umfassenden, objektiven, offenen und transparenten Grundlage die neueste wissenschaftliche, technische und sozioökonomische Literatur zu bewerten, die weltweit für das Verständnis des Risikos des vom Menschen verursachten Klimawandels, seiner beobachteten und prognostizierten Auswirkungen und seiner Anpassungs- und Vermeidungsoptionen relevant ist.

Nichts anderes dürfen die IPCC „Forscherinnen und Forscher“ als den „vom Menschen verursachten Klimawandel“ erforschen. Sie finden zwar dafür keinen Beweis, aber dann haben sie eben nicht lange und intensiv genug geforscht.

Denn, damit auch gar nichts schief geht, bei der Erfüllung des Auftrages an die „Forscherinnen und Forscher“ die Gefahr des menschgemachten Klimawandels um jeden Preis nachzuweisen, hat sich die Mutterorganisation des IPCC, die UN, in ihrer UNFCC (United Nations Frame Work Convention on Climate Change)-Rahmenvereinbarung, beeilt zu definieren, was das Wort „Klimawandel“ nach ihrem Verständnis nur sein darf:
A change of climate which is attributed directly or indirectly to humanactivity that alters the composition of the global atmosphere andwhich is in addition to natural climate variability observed over comparable time periods.

Ein Wandel des Klimas, der direkt oder indirekt auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist,verändert die Zusammensetzung der globalen Atmosphäre und wird zusätzlich zur natürlichen Klimavariabilität beobachtet über vergleichbare Zeiträume

Wann immer man also vom „Klimawandel“ spricht oder schreibt, ist damit ausschließlich der menschgemachte Klimawandel gemeint. An etwas anderem darf das IPCC und seine „Forscherinnen und Forscher“ überhaupt nicht forschen. Hier einige weiterführende Erläuterungen zu den völlig schwammigen Grundlagen, auf denen das IPCC – per Definition völlig „ideologiefrei“ versteht sich – seine Forschungen aufbaut.

Auf den (erneuten) Hinweis von Karsten Hilse (Minute 4:00) , dass die deutsche Anstrengung bei völliger Dekarbonisierung des Landes nur eine Minderung hypothetischer zukünftiger Erwärmung um 0,00065 ° C zu Folge hätte, ging die MinisterIn überhaupt nicht ein, sondern schwärmte von der deutschen Vorreiterrolle als führender Techniklieferant.

Wohl dem Lande, das solche MinisterInnen hat.
(pi-news.net)

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