Der 17. Juni, Tag des Zorns

Unser alter Nationalfeiertag: Tag der Patrioten

Von M. SATTLER

Am kommenden Sonntag feiern wir wieder unseren alten Nationalfeiertag, den 17. Juni. Dieser Tag erinnert die Staats- und Parteiführer in Berlin traditionell daran, dass die Deutschen nicht immer nur lieb und nett bleiben, wenn man sie schlägt. Die Deutschen können auch anders.

Bislang lassen die Deutschen die Umvolkung ihres Landes mit erstaunlicher Nervernstärke über sich ergehen. Jeden Tag eine Horrormeldung: Kontrollverlust, Staatsversagen, Korruption und wieder eine neue Leiche, wieder eine Tote, deren Blut an Merkels Händen und den Händen ihrer gesamten Clique klebt. Und dennoch gehen die Deutschen weiter brav zur Arbeit, zahlen immer höhere Steuern, um die immer höheren Kosten der Umvolkung zu bezahlen, stecken den Kopf in den Sand, wenn ihre eigenen Kinder auf der Schule von den amtlich protegierten Türken und Arabern gemobbt, verprügelt und beschimpft werden. Nirgendwo fliegen Steine gegen diesen Staat und dessen Instititionen, nirgendwo geht ein Rathaus in Flammen auf. Alles bleibt ruhig, denn so sind die Deutschen: ein zivilisiertes, braves, ganz und gar nicht heißblütiges Volk, das auch im Angesicht des Schreckens die Nerven behält.

Diese Eigenschaft der Deutschen, selbst unter widrigsten Umständen die Nerven zu behalten, zählt sicher zu ihren großen Stärken. Sie haben diese Eigenschaft in ihrer Geschichte aber immer wieder auch teuer bezahlen müssen. Der 9. November 1918, jene Revolte gegen die Macht der Militärs im späten Kaiserreich, hätte, da sie ja sowieso stattfand, zwei Jahre früher sicher mehr bewirken können als einen zu diesem Zeitpunkt völlig unsinnigen Dolchstoß gegen die eigene Verhandlungsposition in der Endphase von Waffenstillstandsgesprächen. Der 20. Juli 1944 kam definitiv mindestens fünf Jahre zu spät und hätte Millionen Menschen das Leben gerettet, wenn man den Anfängen tatsächlich von Anfang an mit allen notwendigen Mitteln gewehrt hätte. Einzig der 17. Juni 1953 war ein zeitlich gesehen nahezu perfekt gelungener Versuch, das Joch der Unterdrückung durch die russischen Besatzer und deren deutsche Lakaien von der Partei „Die Linke“ (damals: SED) im genau richtigen Moment abzuschütteln.

Im Rückblick waren alle drei Aufstände, 9. November, 20. Juli und 17. Juni, obwohl teilweise gescheitert und allesamt in ihrer jeweiligen Epoche umstritten, historisch gerechtfertigt und notwendig. Die Deutschen waren in ihrer Geschichte keineswegs immer nur duldsame Schafe auf dem Weg zur Schlachtbank, sondern sehr wohl dazu fähig, ihre eigenen Metzger zu fressen oder zumindest politisch schwer zu verletzen. Wir sind im Rückblick heute sehr dankbar, dass es diese drei Erhebungen gegeben hat.

Andererseits sind wir auch froh, dass manche Aufstände in unserer Geschichte gescheitert sind. Hätten 1968 in Westdeutschland die 68er, so wie sie damals tatsächlich dachten, unter ihrem Führer Rudi Dutschke Erfolg gehabt, hätte dies in Westdeutschland wahrscheinlich zu einem stark maoistisch beeinflussten Regime geführt, das uns allen, sicher auch infolge des Attentats auf Dutschke, erspart blieb. Wäre Hitlers Marsch zur Feldherrenhalle 1923 geglückt, hätten wir zehn Jahre länger eine Diktatur nach Mussolinis Vorbild im Land gehabt.

Der historische Vergleich zeigt uns somit, dass die Nervenstärke der Deutschen in der Bunten Republik der Gegenwart – einen echten Aufstandsversuch gegen die bunte „Herrschaft des Unrechts“, die illegitime Massenansiedlung von Millionen Arabern, Afrikanern und anderen Leuten, die bei uns nichts zu suchen haben, hat es bislang noch nicht gegeben – sowohl zum Vorteil als auch zum Nachteil der Deutschen sein kann.

Als vorteilhaft wird sich diese Nervenstärke erweisen, wenn unser heutiger Staat seine ständigen Versprechungen vom Paradies der Bunten Republik am Ende wirklich hält und sich das Warten auf dieses Paradies für die Deutschen im Rückblick gelohnt hat. Auch wenn der Leidensdruck der Deutschen derzeit jedes Jahr ansteigt, besteht bei vielen Deutschen ja durchaus noch die Hoffnung, dass dieses ganze Abenteuer am Ende doch gut für sie ausgeht: die Hoffnung, dass es eben doch nicht zu einem Bürgerkrieg kommt oder dass die staatlich angesiedelten Muslime bei uns doch kein Gemetzel unter Christen und sonstigen Andersgläubigen anrichten werden, wie sie dies früher oder später sonst auf der Welt zu tun pflegen, sobald sie irgendwo regional in der Mehrheit sind.

Die Hoffnung auch, dass unser Staat trotz allen Staatsversagens und Kontrollverlustes die Dinge letztlich wieder in den Griff bekommen wird und man eines Tages, wie in anderen Ländern, vielleicht auch in Deutschland wieder sicher mit der U-Bahn fahren kann. Wenn sich all diese Hoffnungen erfüllen werden, werden die Deutschen im Rückblick sehr froh sein, dass sich ihr Jahr für Jahr immer mehr aufgestauter Zorn gegen diesen Staat nicht allzu verfrüht entladen hat. Das Warten könnte sich lohnen.

Erfüllen sich diese Hoffnungen allerdings nicht und kommt es am Ende sowieso zum Bürgerkrieg, bleiben die üblichen muslimischen Greuel auch uns nicht erspart, dann werden es die Deutschen andererseits im Rückblick sehr bedauern, diesem Staat und seiner Unrechtsherrschaft so viel Zeit gelassen zu haben. Man wird dann im Nachhinein wieder jede Menge schlaue Analysen lesen, dass den Deutschen viel Leid erspart geblieben wäre, wenn sie lieber fünf Jahre zu früh als fünf Jahre zu spät ihre hart erprobten starken Nerven verloren hätten.

Der 17. Juni, unser alter Nationalfeiertag – für viele PI-NEWS-Leser sicher auch heute noch unser einzig wahrer Nationalfeiertag –, ist insofern ein Glücksfall unserer Geschichte, weil er belegt, dass die Deutschen durchaus ein feines Gespür dafür haben, wann ein Staat fertig hat. Auch wenn der Aufstand des 17. Juni aus politischer Sicht zunächst scheiterte, hätte dieser Aufstand zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können. Acht Jahre lang, seit 1945, hatte man dem kommunistischen Experiment bereits Zeit gegeben, in der Realität nachzuweisen, dass seine graue Theorie tatsächlich liefert, was sie vollmundig verspricht. Fünf Jahre früher wäre der Aufstand verfrüht und ungerecht gewesen, da man jedem neuen Experiment seine Anlaufschwierigkeiten zugestehen muss.

Fünf Jahre später jedoch hätte man im 17. Juni der Deutschen nur noch eine verspätete Nachahmung des Aufstands der Ungarn gesehen – die Chance der Deutschen, ein besonderes historisches Zeichen zu setzen, wäre verpasst. Das Jahr 1953 war daher perfekt. Genau in diesem Jahr 1953 war alle Hoffnung verloren, das System für jedermann erkennbar endgültig schrottreif. Alles, was nach 1953 kam, war nur ein mühsames Herumklempnern an einem Staatskonzept, das unfähig war, zu liefern, was es versprach. Der Zorn, der sich am 17. Juni 1953 in der gesamten russischen Besatzungszone entlud, war mehr als gerecht.

Auch für unsere Bunte Republik tickt die Zeit. Der Nachweis, dass der ethnische Umbau Deutschlands letztlich doch zu irgendeinem Nutzen der Deutschen ist, wie man uns ständig weismacht, und nicht zu ihrem Schaden, steht noch immer aus. Und mit jeder neuen Leiche wächst der Zorn. In der oben genannten Menge schlauer Analysen, die die Epoche der Bunten Republik in Zukunft aus der historischen Rückschau betrachten werden, werden die schlauen Analysten jener Tage daher ebenfalls genau dieser Frage nachgehen: Wie endgültig schrottreif war die Bunte Republik bereits im Jahr 2018?

Allen Lesern am kommenden Sonntag einen nervenstarken 17. Juni 2018!

In diesem Jahr findet am 17. Juni der friedliche „Tag der Patrioten“ statt. Bisher sind Kundgebungen in Mödlareuth (Kandel ist überall mit Björn Höcke), Dresden (Pegida), Bottrop (Mütter gegen Gewalt), Fellbach (Fellbach wehrt sich), Nürnberg (Pegida), München (BPE), Hannover und Lahr angesetzt. Wer noch eine Veranstaltung organisieren möchte, melde sich bitte bei: tag.der.patrioten@web.de
(pi-news.net)

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