OB Salomon nur auf 2. Platz

Am 6.Mai zweiter Wahlgang in Freiburg notwendig

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(Quelle: Stadt Freiburg)

Freiburg : Oberbürgermeister Salomon unterliegt in erster Wahlrunde
..Sieger ist der 33 Jahre alte Martin Horn, der von der SPD unterstützt wird. Horn erhielt 34,7 Prozent, der 57 Jahre alte Salomon nur 31,3 Prozent. Die ehemalige grüne und nun unabhängige Stadträtin Monika Stein bekam 26,2 Prozent. …Die CDU hatte keinen eigenen Kandidaten aufgestellt, prominente Freiburger CDU-Mitglieder hatten aber zur Wahl Salomons aufgerufen. Der SPD-Kandidat Horn schnitt auch in bürgerlich-ländlichen Stadtbezirken, die früher als CDU-Hochburgen und später als die Salomons galten, überraschend gut ab…Salomon und auch die CDU hatten die Wechselstimmung in der viertgrößten Stadt Baden-Württembergs offenbar unterschätzt. Die Ergebnisse in den Stadtbezirken zeigen, dass Salomon nur in mehrheitlich bürgerlich Bezirken wie Herdern oder Günterstal vorliegt, selbst im ökologischen Vorzeigestadtteil Vauban bekam Horn 24,3 Prozent, Salomon nur 21,4 Prozent….Sollte Stein zur Wahl Horns aufrufen, womit in Freiburg gerechnet wird, dürften Salomons Chancen auf eine dritte Amtszeit äußerst gering sein….Als möglicher Nachfolger des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) dürfte Salomon nun wohl ausscheiden…
(faz.net. 16 Jahre sind für jeden Bürgermeister genug. Danach kommt nichts mehr außer teurer Denkmalpflege zur Selbstdarstellung.)

Grünen-Politiker stolpert im ersten Wahlgang über Zuwanderung
OB-Wahl Freiburg: Schallende Ohrfeige für Amtsinhaber Salomon
Von H.G.
Sensation in Freiburg: Im ersten Wahlgang bekam Oberbürgermeister Dieter Salomon (Grüne) von den Wählern eine schallende Ohrfeige. Er unterlag deutlich dem Neu-Freiburger Martin Horn mit 31,3 zu 34,7 Prozent und muss nun um sein Amt bangen. Der Amtsinhaber verlor im Vergleich zu 2010 mehr als 19 Prozentpunkte. Die Stichwahl findet am 6. Mai statt. Der/die Kandidierende mit den meisten Stimmen wird dann neuer Oberbürgermeister der Stadt im Breisgau. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis lag die Lehrerin Monika Stein mit 26,2 Prozent auf Platz 3. Die anderen vier Kandidaten rangierten unter ferner liefen. Salomon saß zwei Amtsperioden und 16 Jahre fest im Sattel. Er wurde vom liberal-konservativen Bürgertum unterstützt. Die CDU als zweitstärkste Kraft im Gemeinderat brachte nicht die Kraft auf, einen eigenen Kandidaten aufzustellen. Salomons Hauptkonkurrent Horn wird von der SPD unterstützt und kommt aus Sindelfingen. Die übrigen Kandidaten sind sämtlich unabhängig außer der linksgestützten Kandidatin Stein. Wie PI-NEWS im Vorfeld berichtete, musste Salomon mit einer Quittung für seine laxe Politik in Sachen Zuwanderung und Wohnungsmangel rechnen. Hinzu kam, dass sich die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl in der ehedem beliebten baden-württembergischen Stadt im Zuge der Flüchtlingskrise massiv verschlechterte. Manche sprachen bereits vom „shithole“ Freiburg. Fakt ist, dass sich mitten in der Stadt ein Drogenumschlagsplatz einnistete und Freiburg als Kriminalitätshochburg Baden-Württembergs traurige Berühmtheit erlangte. Bundesweite Empörung löste der Mord an der 19jährigen Studentin Maria Ladenburger durch einen afghanischen Asylbewerber aus, der vorgab, 15 Jahre zu sein, aber mindestens 21 Jahre alt war, als er das Mädchen nachts brutal vergewaltigte und anschließend ertränkte.
Der unterlegene Amtsinhaber glaubt, dass ihm die Bürger im ersten Wahlgang „einen Schuss vor den Bug“ geben wollten, ihn dann aber schließlich wählen würden. Die Wahlbeteiligung lag in Freiburg mit 51 Prozent höher als 2010.
(pi-news.net)

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