Linke Schlagseite

Etwas zum Schmunzeln: Ein Blattmacher der BZ erklärt den Lesern Zeitung lesen

bzfasent

(tutut) – Ist Journalismus Auslegungssache? Nach der Badischen Zeitung scheint es so zu sein. Die hat inzwischen so viel linksgrünsozialistische Schlagseite, dass sie extra eine Art Vorleser und Erklärer braucht. In den Kirchen sind hierfür Prediger auf der Kanzel bekannt. Der Islam hat es da einfacher mit dem direkten Diktierdraht zu Allah und alles wortwörtlch in einem Buch aufgeschrieben. Aber Badische Zeitung. Dort muss jetzt wohl ein ehemaliger Chefredakteur auslegen, was  als Zeitung unter die Leute gebracht werden soll.

Ein Beispiel: Unter der Rubrik „Wir müssen reden“ widmet sich Thomas Hauser dem Thema „Antisemitische Straftaten – Statistiken sind wichtig, man muss sie aber lesen können“. Was er denkt, was er vorhat und was dann auch der Leser denken und meinen soll, dass kann sich jeder wohl denken. „In der Kürze liegt zwar bekanntlich die Würze, aber auch eine Quelle von Unzufriedenheit und Missverständnissen“. Da wird Ihnen, den Lesern, nun geholfen. Ombudsmann sei Dank.

So wie er, hat noch niemand Zeitung erklärt. Denn dabei handelt es sich um ein Puzzle-Spiel der Zeitungsmacher. Der Leser hat nun die Aufgabe, diesem Werk zu folgen. Kurz, Kurz, Kurz, Lang, Lang, Lang, Kurz, Kurz, Kurz. In der Funkersprache heißt das SOS. Oder: Rette sich, wer kann, vor einer Zeitung. Der Ombudsmann sendet ein Notsignal und verrät, wie die BZ  Zeitung macht. Linke Schlagseite und vor dem Untergang SOS!

Ist der Leser beispielsweise  unzufrieden der gewürzten Kürze wegen, muss er wissen: „Auf der anderen Seite ist das Platzangebot in Zeitungen begrenzt, und wer sich beim Lesen beobachtet, wird feststellen, dass er sich nach einem langen Artikel auf kurze knappe Informationen freut oder nach einem schweren Text bunte Nachrichten sucht, gerne auch zum Schmunzeln“. Ja, der Ombudsmann lässt schmunzeln. So hat jemand, der seit über 50 Jahren verantwortlich Zeitung macht, und dies mit Erfolg (sprich: Geschäft), noch nie Zeitung gelesen oder gar produziert.

Der BZ-Erklärer verrät die heutige Bastelanleitung: „Kurzum, eine Zeitung muss einen gewissen Rhythmus haben, sie ist eine Mischung aus unterschiedlichen Längen und Stilformen, Texten, Bildern und Grafiken. Darin besteht die Kunst des Blattmachers“. Jetzt wird auch jeder verstehen, warum  Zeitungen die Leser weglaufen und für  immer mehr Irgendwasmitmedienien die „Kunst des Blattmachers“ eine brotlose wird. Irgendwann muss das Wissen darüber verloren gegangen, was eine Zeitung ist. Das heißt einfach: Nachricht, Information und nicht Blätterteigfüllung.  Auf den Inhalt kommt es an!

Wer erklärt nun aber einem ehemaligen und einem aktuellen Chefredakteur der Badischen und aller anderen Zeitungen im Land, was Leser für ihr Geld wünschen? Sie wollen nicht bevormundet werden mit Propaganda, egal, ob es um sich um linke oder rechte oder zum Ärgern oder zum Schmunzeln handelt.  Sie wollen nicht politisch korrekt belehrt und angelogen werden. Sie  wollen keine populistische linksgrünsozialistischversüffte Volkszeitung mit Lücken und Lügen. Sie wollen keinen Ombudsmann, der Statistiken politisch passend erklärt.

Was will der Leser, was darf er wollen? Ganz einfach: „Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe, wenn sie in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse  Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt“. Und: „Die Presse hat alle Nachrichten vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit, Inhalt und Herkunft zu prüfen“. Wo das steht? Im Landespressegesetz. Ab und zu dort reinschauen, Ihr Chefredakteure und Ombudsmänner! Schön, dass wir mal darüber geredet haben. Nehmt Eure Leser ernst und behandelt sie nicht wie unmündige Kinder. Dann klappt es auch mit der Auflage. Übrigens, fast wäre der Hinweis vergessen worden: Es gibt guten und schlechten Journalismus.

Keine Panik auf der Titanic

Potemkin schreibt am „Koalitionsvertrag“ mit

Von Gastautor Gernot Schmidt

Wäre Berlin ein Theater, wäre es nur recht und billig, würde für das, was da derzeit von Parteien und Mitgliedern der geschäftsführenden Regierung aufgeführt wird, Eintritt erhoben.

Mehr von diesen Aufführungen und wir würden gar nicht merken, dass die leckgeschlagene Titanic, während die Bordkapelle unverzagt aufspielt, bereits bedenklich ihr Heck hebt bzw. unser Land in eine merkwürdig entspannte Schussfahrt übergegangen ist.

Da wird der Hoffnungsträger Schulz von seiner Partei abserviert, weil er im zuvor selbst abgelehnten Postengeschacher den Hals nicht vollgekriegt hat und Schulzens Schwester schilt die SPD eine „Schlangengrube“. Schulz ist also weg und Scholz kommt, obwohl Schulz noch schnell nach Gutsherrenart Andrea Nahles zur Parteivorsitzenden „ernannt“ hatte. Aber die scheint nicht beliebt zu sein. Scholz, der den Charme eines Schrankenwärters ausstrahlt und offensichtlich von der Hamburger SPD auch nicht gerade geliebt wird, erntete am politischen Aschermittwoch der SPD in Bayern für ein „Moin, Moin“ brausenden Beifall. In Bayern!!! Wo sind wir hingekommen? Scholz hatte ebenfalls nachdrücklich abgelehnt, in ein Kabinett Merkel einzutreten und wird jetzt Finanzminister, was die Genossen aber nicht zu stören scheint.

Der Komödiendichter Aristophanes hätte einen weiteren Sieg bei den Lenäen verbuchen können, wären ihm solcherlei Irrungen weiland eingefallen.

Frau von der Leyen hatte sich bereits in der letzten Legislaturperiode ewige Meriten erworben, als sie die Bundeswehr „familienfreundlich“ umbauen ließ und die Streitkräfte für Lesben, Schwule, Transgender usw. usf. öffnete, nach dem Motto: Man(n) muß ja lieb zueinander sein. Mittlerweile, so meine Information, würden 20 Kamerad*innen morgens Lippenstift auftragen. Wie nett, dass man auf deren Befindlichkeiten endlich Rücksicht nimmt, wobei die Frage im Raume steht, ob ein (männlicher) Soldat, der im falschen Körper lebt, nunmehr die Damenwaschräume aufsuchen darf. Schwierig.

Rücksicht nehmen hoffentlich auch die Arbeitgeber jener Soldatenfrauen, die am Köln-Bonner Flughafen einige Tage länger ausharren und ungeplant ihren Urlaub verlängern müssen, weil ihre Gatten wegen defekter Flugzeuge auf ihrem Heimflug vom Auslandseinsatz in Mali gestrandet sind. Bei einem Ersatzflugzeug, das zur Heimholung ausgesandt worden war, traten ebenfalls Schäden auf. Es wird derzeit in Katar repariert. Eine Maschine der Ministerin war wohl angekündigt, so ein Bericht, aber das hat irgendwie dann doch nicht geklappt. Vielleicht war es wichtiger, die Maschine zur Rückholung des deutsch-türkischen Journalisten Yüzel anzubieten, denn so kam wenigstens Geld in die Kasse.

Geld ist auch bitter nötig, muss doch das Heer bereits Helikopter des ADAC anmieten, damit seine Piloten üben können. Außerdem müssen Ersatzteile für die defekten eigenen Hubschrauber angeschafft werden.

Die Ersatzteilbeschaffung für die deutsche „U-Boot-Waffe“ gestaltet sich ebenfalls schwierig, so dass sämtliche (!) Boote auf Reede vor sich hin gammeln. Berichte, sie würden von den Mannschaften wöchentlich in einer anderen Farbe gestrichen, entbehren allerdings jeglicher Grundlage; Farbe gibt es ebensowenig wie die notwendigen Ersatzteile.

Dass der Großteil der Panzer nicht einsatzfähig ist, beunruhigt unsere geschäftsführende Oberbefehlshaberin Merkel wenig. So etwas war vor 30 Jahren in ihren Heimatgestaden ja auch üblich. Allerdings hat die Bundeswehr die Quote der NVA (1:3, ein einsatzbereiter Panzer kam auf 3 defekte Exemplare) bereits unterboten.

Im Winter können die noch intakten Panzer sowieso nicht eingesetzt werden, denn es mangelt den deutschen Bundeswehrsoldaten an Winterbekleidung, Zelten, Schutzausrüstung etc. Deshalb wird es wohl nichts mit der Führungsrolle im kommenden Jahr bei der schnellen Einsatztruppe der Nato.

Natürlich blieb auch die dritte Waffengattung nicht von Ungemach verschont. Die Luftwaffen-Tornados auf dem Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein bleiben im Hangar. Da die Streitkräfte nicht nur dem Minderheitenschutz in den eigenen Reihen sondern auch dem Klimaschutz im Globalen verpflichtet sind, wird dem Kerosin der Kampfjets Biodiesel beigemischt, damit wenigstens der CO2-Stiefelabdruck der Jäger keine Menschen ferner Länder per Klimawandel kollateral umbringt. Leider hatte ein offensichtlicher Ökofreak übereifrig zu viel Biodiesel beigemischt, so dass die Flugzeuge nun gar nicht fliegen dürfen. Das nennt man dann wohl Klimaschutz par excellence.

Nicht nur Klimaschutz sondern auch Umweltschutz können unsere Soldaten, wie „heute“ vermittelt: In einem Werbefilm der Truppe führen Scharfschützen ihre Waffen vor, deren Zielfernrohr sie mit einem aus einer alten Plastikflasche gebastelten Blendschutz versehen haben. Der werkseitige Blendschutz ist nicht beschafft worden. Klasse, die Plastikflasche belastet nicht das Meer.

Aber alles halb so schlimm: Am 20. Februar äußerte sich der „Generalinspekteur“ – den Namen habe ich nicht so ganz mitbekommen, in derselben „heute“-Sendung, es seien wohl gewisse Probleme aufgetreten, aber die Bundesregierung habe ja beschlossen, diese bis 2030 (sic!) zu beheben. Wer das beschleunigen möchte, kann für die notleidende Bundeswehr ein Spendenkonto einrichten.

Während also – bildlich gesprochen – der Notstrom auf der Titanic ausfällt, schwadroniert Frau von der Leyen von gleißender Festbeleuchtung: Auf der Münchener Sicherheitskonferenz spricht Sie über Deutschlands wachsende Verpflichtungen innerhalb der Nato und dass die Bundeswehr international mehr Verantwortung übernehmen, sowie ihren Einsatz im Irak ausweiten werde. Als Solistin im Münchener „Luftgitarrenwettbewerb“ bekommt Frau vdL jedenfalls Bestnoten.

Solche Potemkin‘schen Dörfer findet man übrigens auch zuhauf im Koalitionsvertrag.
Ab 2021– Wohltat zur Wahl 2022 oder wenn doch nicht, vom Wahlvolk längst vergessen – wird der Soli schrittweise abgeschafft (S.68), Steuern werden nicht erhöht dafür aber der Beitragssatz für die Arbeitslosenversicherung gesenkt. Wie das finanziert werden soll, bleibt selbstredend offen.

Hingegen wird „die Digitalisierung des Gesundheitswesens“ als „eine der größten Herausforderung des Gesundheitswesens in den nächsten Jahren“ (S.101) angesehen. Ich hätte da eher an den Kampf gegen Krebs gedacht. Oder, um wieder mal global zu denken, Durchfall; Diarrhöe, an der viele unserer Neubürger leiden, ist die häufigste Todesursache weltweit.

Dann will man „Fluchtursachen bekämpfen und nicht Flüchtlinge“ (S.103). Unter „Flüchtlinge bekämpfen“ versteht die GroKo offensichtlich Grenzkontrollen und mögliche Abweisung an der Grenze, wie es das Gesetz etwa bei fehlenden Papieren vorsieht; denn solcherlei bleibt im Vertrag unerwähnt. Man hält offensichtlich die Titanic noch immer für unsinkbar.

Vielmehr setzt man darauf, dass „Klimaschutz“ in Sachen „Fluchtursachen“ (ebd.) hilfreich ist. Gleichgültig, ob „Klimaschutz“ etwas bewirkt oder nicht, kann dem Verfasser dieses Programmpunktes galoppierender Schwachsinn im Endstadium attestiert werden; Deutschland wird nach eigenem Bekunden die selbstgesetzten sogenannten „Klimaschutzziele 2020“ gar nicht einhalten können.

Es ist, als ob der Kapitän der Titanic zu seiner Beruhigung das Szenario durchspielt, wie wohl die Rettung vonstattengehen würde, wenn man in irrsinniger Selbstüberschätzung nicht nur Feuerwerks- sondern auch Notsignalraketen in Southampton an Bord genommen hätte und die vorbeidampfenden Schiffe nicht nur freundlich den Gruß ebenfalls mit weißen Raketen erwidern würden.

Überhaupt: Klimaschutz
„Wir gewährleisten die internationale Wettbewerbsfähigkeit insbesondere energieintensiver Industrien, sichern damit unsere integrierten Wertschöpfungsketten und sorgen für einen umfassenden Schutz vor carbon leakage.“ heißt es auf Seite 143. Da bin ich ja mal gespannt. Die „Verlagerung von CO2 intensiver Produktion ins Ausland mit weniger strengen Auflagen“ (carbon leakage) soll verhindert werden. Wie das mit „Marktwirtschaft“ und unserem Recht einhergehen soll, ist schleierhaft. Unzweifelhaft würde es aber kosten, wenn die betreffenden Firmen nicht schon vor Beschluss eines diesbezüglichen Gesetzes längst abgewandert sind.

Und weiter: „Wir bekennen uns zur deutschen Verantwortung für den internationalen Klimaschutz und sorgen für einen weiteren Aufwuchs der internationalen Klimaschutzfinanzierung durch Deutschland im Rahmen der Erhöhung der ODA-Mittel (Mittel für Öffentliche Entwicklungszusammenarbeit – die also für die Bürokratie und nicht für den Klimaschutz gedacht sind).“

Dafür, dass sich Deutschlands „Verantwortung für den internationalen Klimaschutz“ auf maximal 0,16 % beläuft, bläst man auch hier wieder kräftig die eigentlich leeren Spendierhosen auf, wobei der Begriff „Aufwuchs der (…) Klimaschutzfinanzierung“ zugegebenermaßen zumindest herzerwärmend und poetisch anmutet.
Gleichwohl fragt sich der informierte Leser, woher neben den Mitteln für diesen unbezifferten „Aufwuchs“ die ebenfalls nicht genannten 3.500.000.000.000 Euro herkommen sollen, die für den weiterhin angestrebten Klimaschutzplan 2050 (S.143) anfallen werden, und wer für die restlichen 3,84%-Verantwortung die fälligen 84.000.000.000.000 € bezahlt, nachdem Trump abgewunken hat. Frankreich ist auch raus: Die schalten ihre drei oder vier Kohlekraftwerke ab, wie Herr Macron auf der Weltklimakonferenz in Bonn letztes Jahr umjubelt versprach, und produzieren dafür mehr CO2-freien Atomstrom, was der allgemeinen Freude keinen Abbruch tat.
Herr Macron hatte an anderer Stelle auch verkündet, Europa „stärken“ zu wollen, womit er implizit meint, dass Deutschland für die Stärkung zahlen muss. Dem wird denn auch gehorsamst im Koalitionsvertrag Rechnung getragen: „Wir brauchen (in der EU) eine entschlossene und substanzielle Außen-, Sicherheits-, Entwicklungs- und Menschenrechtspolitik aus einem Guss. Wir wollen die dafür zur Verfügung stehenden Mittel deutlich stärken, um die immensen internationalen Herausforderungen zu bewältigen.“ (S.144)

Hier vermerkt der Koalitionsvertrag erstaunlicherweise, wie die „Finanzierung“ stattfinden soll:
„Im Rahmen der jährlichen Haushaltsaufstellung ab 2018 bis 2021 wird die Koalition zusätzlich entstehende Haushaltsspielräume prioritär (Anm.d.V.: „Verteidigung“ steht auf Platz Nr. 5 in der Prioritätenliste auf S. 68) dazu nutzen, neben den Verteidigungsausgaben zugleich die Mittel für Krisenprävention, humanitäre Hilfe, auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit ausgehend von der Grundlage des 51. Finanzplans angemessen zu erhöhen im Verhältnis von eins zu eins beim Verteidigungshaushalt zu Ausgaben im Rahmen der ODA-Quote (Krisenprävention, humanitäre Hilfe, Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit). Diese Erhöhungen dienen der Schließung von Fähigkeitslücken der Bundeswehr und der Stärkung der europäischen Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich wie auch gleichermaßen der Stärkung der zivilen Instrumente der Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen einer umfassenden gemeinsamen Friedens- und Sicherheitspolitik. Deutschland wird verbindlich mit dieser Haushaltspolitik und der Koppelung von Verteidigungsausgaben und ODA-quotenfähigen Ausgaben sowohl dem Zielkorridor der Vereinbarungen in der NATO folgen als auch den internationalen Verpflichtungen zur weiteren Steigerung der ODA-Quote nachkommen, deren beider Absinken bereits 2018 verhindert werden muss.“ (S.145)

Mit einem solchen „Finanzierungsmodell Hoffnung“ sollte mal ein Normalbürger um einen Kleinkredit für den Erwerb eines Faltbootes bei einer Bank vorsprechen. Es würde als Pausenclown betrachtet. In der Politik landen solche Phantasten im Kabinett.
Fazit: Bei Lichte betrachtet sollte kein Eintrittsgeld sondern eine verpflichtende Vergnügungssteuer erhoben werden, um wenigstens die Männer an den Lenzpumpen zu bezahlen, damit der Spaß irgendwie noch ein wenig weitergeht!
(vera-lengsfeld.de)

Merkel und ihre sechs politischen Zwerge

Für „Verteidigung und Streitkräfte“ darf Ursula von der Leyen weiterhin dilettieren

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist *)

Merkel hat Sonntag, 25.02.18, die sechs Minister benannt, die von der CDU in der Großen Koalition zum Zuge kommen sollen – wenn es zu einer GroKo mit der SPD kommen sollte.

Es ist bezeichnend, welche Ministerien sie ohne Not der SPD überlassen hat, um diese in die GroKo zu locken. In CDU-Kreisen ist von „Verrat“ die Rede.

Da ist zunächst das Finanzministerium zu nennen, das Olaf Scholz übernehmen soll. Es ist seit Jahren das wichtigste Ministerium – besonders im Hinblick auf die steigenden finanziellen Herausforderungen in Europa – u.a. durch den möglichen Brexit.

Olaf Scholz hat neben Erfolgen in der – auch ohne ihn – boomenden Hansestadt Hamburg zwei große Pleiten zu verantworten:

* Die verkorkste Olympia-Bewerbung und

* das Regierungs- und Polizeiversagen im Zusammenhang mit dem G 20 Gipfel im Juni 2017 – eine Blamage Deutschlands vor der gesamten Welt. Nach eigenen Aussagen hat Scholz mit Blick auf die Herausforderungen für die innere Sicherheit den Gipfel mit der jährlichen Hafenfeier auf eine Stufe gestellt. Ein weitsichtiger Mann?

Neben dem Finanzministerium hat Merkel auch auf das Außenministerium verzichtet, das gemeinsam mit dem Finanzministerium den weiteren Weg Deutschlands in Europa und in der Welt bestimmen wird, da Merkel schon seit Jahren auf ihre Richtlinienkompetenz verzichtet. Man kann nur hoffen, dass die vollmundigen Erklärungen im Koalitionsvertrag nicht realisiert werden können – auch durch die Verweigerung der mittelosteuropäischen Staaten.

Die sechs politischen Zwerge der CDU

Fünf Zwerge stehen für „Weiter so“ – flankiert durch die Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, von der keine Kritik an Angie zu erwarten ist. Dazu ist sie der Kanzlerin zu ähnlich.

Der einzige Neuling im Kabinett ist ihr größter Widersacher in der Partei. Sie holt ihn mit knirschenden Zähnen in ihr Kabinett, um ihn „einzuhegen“.

Für das Aufgabenfeld „Verteidigung und Streitkräfte“ darf Ursula von der Leyen weiterhin dilettieren – mindestens für zwei Jahre.

Dies geschieht, obwohl in den letzten Tagen der Wehrbeauftrage und zwei ehemalige Generalinspekteure sowie der Vorsitzende des deutschen Bundeswehrverbandes der geschäftsführenden Verteidigungsministerin ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt haben. (siehe auch den Kommentar des Verfassers „Die letzte Chance“, www.conservo.wordpress.com vom 20.02.2018)

Für die aktiven und Millionen ehemaliger Soldaten ist das ein Schlag ins Gesicht.

Diese akzeptieren den – oder das – Primat der Politik. Sie wollen keine „demokratische Armee“, sondern eine „Armee in der Demokratie“.

Die Politik will jeden Staatsbürger „mitnehmen“ – von der sog. “Flüchtlingspolitik“ bis hin zur Verkehrspolitik. Warum werden die Soldatinnen und Soldaten nicht mitgenommen? Sie gehen mit höherem Risiko in Auslandseinsätze, weil Regierung und Parlament nicht willens oder fähig sind, sie bestmöglich auszustatten.

Natürlich haben sie weder Recht noch Anspruch, die Besetzung des Verteidigungsministeriums mitzubestimmen.

Im Bericht des Wehrbeauftragten gibt es erschütternde Berichte über Einzelfälle, die in der Bundeswehr nichts zu suchen haben. Frau von der Leyen hat solche Einzelfälle gezielt aufgebauscht, um sich als die einzig mögliche Retterin darzustellen. Sie sprach gar von „Haltungsfehlern“ in den oberen Rängen der militärischen Führung. Leider ohne öffentliche Reaktion der militärischen Führung. Im Gegenteil, dies haben die unwürdigen Untersuchungen in Einrichtungen der Bundeswehr – auch in Abwesenheit der betroffenen Soldaten – ergeben.

Der Gipfel war das Abhängen des Bildes des ehemaligen Verteidigungsministers und ehemaligen Kanzler Helmut Schmidt in der nach ihm benannten BW-Universität in seiner Heimatstadt Hamburg.

Ein Minister oder eine Ministerin mit Scham- und Schuldgefühl hätte nach dieser fehlgeschlagenen Aktion freiwillig der Rücktritt verkündet – unter Verzicht auf den Großen Zapfenstreich.

Die Zukunft von vdL soll im Ausland liegen

Angeblich gibt es für vdL zwei Optionen in Brüssel:

Sie könnte Nachfolgerin der Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik; Frederica Mogherini, zu werden.

Warum? Weil Deutschland „dran“ ist.

Vielleicht erklärt die Aussicht auf diesen Posten ihr persönliches Engagement in Sachen PESCO (Permant Structured Cooperation) – eine weitere der unzähligen europäischen Verteidigungsinitiativen, die alle eine stille Beerdigung erfahren haben.

Dieses Eintreten dürfte die Chance gefährden, Nachfolgerin des NATO-Generalsekretärs Jens Stoltenberg zu werden. Auch hier, weil Deutschland wieder „dran“ ist.

Die europäische Verteidigungsinitiative wird in NATO-Staaten als Konkurrenz zur NATO gesehen.

Das gilt in erster Linie für die Finanzen. Bereits heute erfüllen nur wenige Staaten die „Forderung“ der NATO, die Verteidigungsausgaben, die bis 2024 auf zwei Prozent des Bruttoinlandproduktes zu steigern. Dazu fehlt im „Koalitionsvertrag“ und im 51.Finanzplan der Bundesrepublik jeglicher Hinweis (siehe Kommentar des Verfassers vom 20.02.18: https://conservo.wordpress.com/2018/02/20/kabinettsumbildung-eine-letzte-chance-fuer-unsere-soldaten/).

In seinen Verteidigungsausgaben steht Deutschland mit 1,2 Prozent nahe an einem „Abstiegsplatz“ mit negativen Auswirkungen auf das Ansehen Deutschlands in anderen NATO-Staaten.

Der NATO-Generalsekretär steht vor allen Dingen in der Pflicht, die NATO-Staaten um angemessene Verteidigungsanstrengungen – sprich höhere Ausgaben – zu bitten(!!!)

Mit den festgelegten deutschen Verteidigungsausgaben bis 2021 können nur die gravierendsten Defizite der Bundeswehr gemildert werden.

Ein Appell von Frau von der Leyen an andere Staaten, höhere Verteidigungsausgaben zu leisten, dürfte auf taube Ohren bei NATO-Staaten stoßen.

Beide Aufgaben in EU und in der NATO erfordern Fingerspitzengefühl, Diplomatie und Diskretion. Keine hervorstechenden Tugenden der medienaffinen vdL.

Fazit und Ausblick

Die Einzelfälle im Bericht des Wehrbeauftragten erschüttern das Ansehen der Bundeswehr.

In den Augen eines langjährigen Truppenführers – von der Kompanie- bis zur Divisionsebene – ist das Gesamtbild, das der Wehrbeauftragte zeichnet, viel gefährlicher. Er zeichnet das Bild einer Armee, deren Geist und „Inneres Gefüge“ schwer angeschlagen sind.

Die Frage „Wofür dienen und kämpfen wir?“ wird gem. Bericht zu wenig gestellt und unzureichend beantwortet.

Das zu ändern, ist eine Herkulesaufgabe, die in einer Legislaturperiode nicht bewältigt werden kann – schon gar nicht in – maximal? – zwei Jahren durch vdL und ihre „alte Mannschaft“.

Es werden mindestens zwei schwere Jahre für die Soldaten der Bundeswehr werden – geführt von einer politischen Leitung und einer militärischen Führung, die beide dringend einen personellen Neuanfang brauchten.

Nur die Kanzlerin und CDU-Parteivorsitzende hätte es in der Hand, diese dramatische Lage unserer Streitkräfte zu verbessern, wenn sie es denn wollte.

Allein dem Verfasser fehlt der Glaube an derartige Wunder.

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*) Brig.General a.D. Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe.

Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision….Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London.

In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch. Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Publizist, u. a. bei conservo.

CDU goes AfD: Angela Merkel – die Hinrichtung!

Eugen Abler zerlegt seine Partei-Vorsitzende

Von PETER BARTELS
Es war eine Hinrichtung, über die PI-NEWS bereits berichtete: Eugen Abler, CDU, legte seine Vorsitzende Angela Merkel, wie einst die Franzosen ihre Marie Antoinette, auf’s Schafott: „Sie haben uns auf dem Altar des Zeitgeistes geopfert …“ Kein Gauland, keine Weidel, kein Meuthen (nicht mal Höcke) hätte das besser machen können…

CDU-Ritterschlag für die AfD … Eugen Abler: “Sie haben die (christlichen) Werte des C verraten … Dafür tragen Sie die Verantwortung … Sie haben nur eine Ausgaben-Koalition geschaffen … Die Zuwanderung verändert unser Land … 80 Prozent sind Islam … Es ist naiv zu glauben, dass die sich anpassen werden …100 Millionen Christen werden auf der Welt verfolgt, die meisten vom Islam … Der Islam darf lügen, auch uns belügen … Ich fordere ein Bekenntnis des Staates zum Kreuz … Die Ehe für alle ist Verrat an christlichen Grundwerten … Sie haben das einfach abgeräumt an jenem Schwarzen Freitag … Sie haben eine gottlose Gesellschaft geschaffen …”

Dabei sollte der Sonderparteitag der CDU doch nur das übliche “Durchwinken” werden: “Honeckers Liebling” hatte doch längst mit den Sozis Deutschlands finalen Untergang beschlossen, die Nickesel und Wendehälse “ihrer” CDU sollten doch nur noch “alternativlos” abnicken. Wie immer. Dabei hätte die Watschelente gewarnt sein können: Hatten sich beim letzten Parteitag nur “um die fünf Redner” angemeldet, waren es diesmal schon morgens “um die 25”, staunte der Phoenix-Reporter. Nicht so GröKatz Merkel. Wie Vorgänger Gröfaz: General Wendt, entsetzen Sie mir Berlin… Oder der Grösoz und seine Ochs und Esel …

Die üblichen ökumenischen Pfaffen ohne Kreuz “segneten” zu Beginn die “Christen”, die längst keine mehr sind (beim übernächsten Mal segnet der Imam garantiert mit). Und dann laberte und lullte Moslem-Muttchen wieder los. Nach der “Begrüßung” der Gewerkschaften und anderer, der Abschied für die von uns “Gegangenen” … Der für die Linken stets nützliche Idiot und ewige Jesuit Geissler … Für Kohl, den “Ehrenbürger Europas”, dem Merkel ihren Aufstieg verdankt und er ihr seinen Fall. Als der verlogene Beifall in memoriam aufbrandet, blickte das GEZ-TV dezent für Merkel weg … Natürlich ließ sich Merkel vorher lieber vom etwas jüngeren, neuen CDU-Muttchen Grütters feiern: “Wir sind die Volkspartei der Mitte”. Als die dann tatsächlich auch noch sagte, Kohl sei beständiger gewesen, als die Mauer aus Stein und der Eiserne Vorhang, strahlte nur die Weinkönigin aus der Pfalz, Merkel mußte wieder verkniffen ins Leere starren; Phoenix hatte gepennt…

Und dann jubelte sich die Alternativlose “alternativlos” zu: Die Wahl im Saarland (jau: 1 Mio Einwohner!!) war ein echter Knaller … Schleswig Holstein hat’s allen gezeigt … (jau: Grün-Gelbe Koalition) … NRW hat die Menschen überzeugt … (Jau: Weil alle dachten, Wahlkämpfer Bosbach kommt, nicht der lasche Laschet …). Drei Landtagswahlen – drei Mal: Ich, Merkel!! Die historisch verlorene Bundestagswahl? Wieso? “Stärkste Kraft”… “Regierungsauftrag” …” Jo, Vertrauen zurückfinden” … “Aber nicht im Jammertal” … ”Keine Selbstfindung” … Wir (ich!) werfen doch nicht den “Auftrag vor die Füße des Wählers” (die AfD-Klatsche wäre ihr gnädiges Ende!!). Und dann gibt sie das Muttchen Courage: Flüchtlinge … Technologie … Unsichere Welt … Globale Verhältnisse … Alles lastet auf uns (Keuch!).

Dann den Eisernen Besen: Sicherheit im Staat … Illegale Immigration … Erfolgreiche Integration … Starkes Europa … “Das alles und noch viel mehr”, schnulzte einst Manuela im süßen Mini. Merkel hat Kiste, nix Mini, nicht mal Maxi, höchstens Konfektionsgröße Hauszelt. Sie spricht ungerührt zum 1000. Mal von starken Familien, mehr Kindergeld (10 Euro), Kita (nicht nur für die Bundeswehr), befristeter Teilzeit, Bildung; von Dildo-“Sex ab Sechs” (Baden Württemberg, Schleswig Holstein) spricht sie natürlich nicht. Auch nicht von ihrer “Ehe für alle”, das tat dann der CDU-Eugen, der offenbar letzte CDU-Mohikaner aus dem Schwabenland: “Eine Schande für eine Christenpartei; Sie geben Millionen zur Rettung von Käfern aus und lassen 200.000 Kinder abtreiben…“

Die CDU-Wendehälse klatschen lieber, weil Muttchen noch “eine Schippe drauflegen” will, sie den “lieben Hermann Gröhe” aus der Nomenklatura gelöscht hat (ab in die Rente!). Nein, das hat nix damit zu tun, dass die CDU-Bürste ihr vor vier Jahren beim Überraschungssieg ein Deutschlandfähnchen ins Patschehändchen drückte. Honeckers Musterliesel hat sie gekonnt und angewidert entsorgt.

Sie läßt lieber Minister de Misere minutenlang ins Polit-Grab klatschen, bis der Palladin selbst den Beifall stoppt, bloß nicht mehr als die Chefin, die doch so schön gelogen hatte: “Du hast Deutschland gedient … Viel erreicht: Mehr Polizisten, neue Chancen für Integration … Konsequenzen für Migrations-Verweigerer … Konsequente Rückführungen … Außengrenzschutz … Wir wollen in einem Land leben, in dem man miteinander spricht, nicht übereinander …“

Gequälte Gesichter, immer mehr mosern, maulen. Nur dreieinhalb Minuten Beifall für Merkel. Aber 97 Prozent Zustimmung zur GroKo. Brecht: Erst kommt das Fressen, dann die Moral!
(pi-news.net)

Kritik an Merkel auf Parteitag in Berlin
Eugen Abler: „Die CDU hat das Profil eines abgefahrenen Reifens“
Es gibt sie noch, die wenigen vereinzelten CDU-Mitglieder, die sich standhaft dem Merkel-Einheitsbrei entgegenstellen. So wie heute der Schwabe Eugen Abler beim CDU-Parteitag in Berlin, der die desaströse Politik von Merkel auf den Punkt brachte: „Die CDU hat das Profil eines abgefahrenen Reifens“. Bezeichnend für den Zustand der Partei, dass die Delegierten während seiner Brandrede kaum zuhören, sondern sichtbar ihr Desinteresse an Andersdenkenden zur Schau stellen.
(pin-ews.net. Das ist übertrieben. Die Räder sind schon ab.)

Gefragt

Ist nicht die Frage, warum es immer mehr und immer größere „Tafeln“ in Deutschland gibt, der eigentliche Skandal und nicht der  seit Tagen groß die Medien füllende Nebenschauplatz über die Frage, ob sich dort auch Unbefugte versorgen dürfen?

Gesagt

Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveränität und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates. Nicht der Bürger steht im Gehorsamsverhältnis zur Regierung, sondern die Regierung ist dem Bürger im Rahmen der Gesetze verantwortlich für ihr Handeln. Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, dass sie demokratische Rechte missachtet.
(Gustav Heinemann, Bundespräsident)

Gelesen

tutlandkreiswappen

(tutut) – Die Verwaltungsreform, aus 63 Landkreisen nur noch 35 zu machen, brachte ein mehr oder weniger großes Problem: Wie ein Kreisbewusstsein schaffen? Jetzt, 45 Jahre danach, lässt sich feststellen: Dieses Projekt ist gescheitert. Mit der Größe der Kreise ist auch die Unübersichtlichkeit gewachsen. Die Menschen brauchen Heimat. Die muss überschaubar und nah sein. Schon das nostalgische Verlangen nach früheren Kfz-Kennzeichen kennzeichnet eine Rückwärtsbesinnung. Mit Schuld an dieser Entwicklung ist auch eine ebenso heimatlos gewordene Lokalpresse, die im Zuge der Monopolisierung der privaten Medien zum Lesen, Hören und Sehen marktbeherrschende Stellungen eingenommen hat, indem Verlage den kleiner gewordenen Kuchen unter sich aufteilen. Verwunderlich, dass sie dabei nicht gestört werden, obwohl eine größere Bedrohung von Meinungs- und Pressefreiheit  nicht denkbar ist als durch Monopol. Wo bleibt die Kartellaufsicht? Hinzu kommt noch, dass die Nähe zwischen Lokalpresse und ihren Lesern abgenommen hat, denn die Zentren von Information und Kommentar liegen immer weiter entfernt. Und da aus Redaktionen technische Produktionsbetriebe geworden sind, bleibt die eigentliche Aufgabe der Presse auf der Strecke. Schlecht bezahlte freie Mitarbeiter mit oft sehr begrenzten journalistischen Fähigkeiten füllen neben Pressemitteilungen den überwiegenden Teil von dem, was sich noch immer Zeitung nennt. Dabei nimmt der Nachrichtenwert mit der Leserschaft stetig ab. Eins bedingt das andere. Früher brauchte ein guter Lokalredakteur rund zwei Jahre, um in Aufgabenbereich und Region zuhause zu sein. Heute kann er das Mehrfache dieser Zeit vor Ort zu sein und trotzdem nie zuhause. Wenn, dann sind den üblichen Verdächtigen eher Freie bekannt als die Hauptberuflichen. Standorttreue von Redaktionsmitgliedern ist kein Pfund mehr, mit dem Verlage wuchern. Belegschaften und deren Qualität sind austauschbar beliebig geworden. Unterstützt wird diese Einstellung noch durch fehlende Konkurrenz. So kämpfen deshalb auch die Kreise vergebens um ihr Image und besonderes (Kreis)Heimatbewusstsein, denn die Interessen von Verlagen sind selten identisch mit den Kreisen oder Regionen, geschweige denn von (Klein)Städten, die früher noch „ihre“ Presse hatten. Oft wirken heute Zeitungen, als würden die Anstrengungen ihrer Redaktionen vor allem dem Füllen von Seiten gelten und nicht dem Inhalt. Und so entstehen Machwerke von Ahnungslosen in Regionen, die sie oft vermutlich nur vom Hörensagen kennen.  Da wird zusammengewürfelt, was nicht zusammengehört. Wer sagt’s ihnen, die sich für ihre eigenen Kundschaft halten und nicht mehr an Leser denken?  Fallende Abozahlen scheinen kein Kriterium für eine sich noch immer als Qualität empfindende „Presse“ zu sein. Aus Verlagen sind Gemischtwarenkonzerne geworden. In deren Geschäften, denn das sind Zeitungen,  spielen Leser keine Rolle mehr. Deshalb ist Besserung nicht in Sicht. Es wird noch schlechter bis zur Beerdigung nach dem Zeitungssterben. Wer sagt dann aber den Kreisen, was sie sind und was sie sein sollen für die Bürger? Da können sie noch so viele Imagekampagnen machen bis zur Kreisbewusstlosigkeit: Heimat findet niemand in Landratsämtern, auch wenn diese inzwischen meinen, Identität stiften zu müssen von der Wiege bis zur Bahre. Auf Irrwegen wird ihnen dies nicht gelingen, solange volksferne Landräte sich zu Bütteln von Parteipolitikern machen.

TutstreifenTuttlingen
Laga: Kommission kommt am 19. April
Jetzt wird es ernst in Sachen Landesgartenschau: Das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat den Besuch der Bewertungskommission für Donnerstag, 19. April, angekündigt.
(Schwäbische Zeitung, Warum wird dies ahnungslos mit einem dpa-Foto von der Chryanthema in der Innenstadt von Lahr illustriert, die mit der dortigen Landesgartenschau in der Pampa außerhalb des Zentrums nichs zu tun hat?)

Tuttlingen
Musikalisches Liebesgeständnis an die Heimat
Große Stars der Volksmusikszene gaben sich am Samstagabend ein Stelldichein: „Heimat – verdammt ich lieb dich“ lautete das Motto des Abends zum Zuhören, Mitsingen, Mitklatschen und Schunkeln.
(Schwäbische Zeitung. O Heimat! Hansy Vogt und Ko.)

Musikschule Tuttlingen startet durch
Jubiläumsjahr mit fünf großen Konzerten – Los geht’s am Samstag
(Schwäbische Zeitung. Wer fängt sie wieder ein?)

OB-Kandidatin Fridi Miller hat kaum Ahnung von Ravensburg
Fridi Miller, bei der Oberbürgermeisterwahl in Ravensburg die Gegenkandidatin von Amtsinhaber Daniel Rapp, tut sich mit lokalen Themen schwer. Wie sie selbst zugibt, hat sie von der Stadt Ravensburg wenig Ahnung. Statt sich zu Eschersteg, Dreifachturnhalle oder Molldietetunnel zu äußern, betont Miller lieber ihr „menschliches und auf Gemeinschaft beruhendes“ Wahlprogramm…
(Schwäbische Zeitung.Im Ernst? Wie viel Ahnung hat die Redaktion von Kommunalpolitik? Warum wird über eine Juxkandidatin berichtet?)

Warum Trossingen „Harmonikastadt“ ist
(Schwäbische Zeitung. Sagenhaft! Auf so ein Thema ist die Redaktion gekommen?)

Miss2018Anahita Rehbein aus Stuttgart ist Miss Germany 2018
Anahita Rehbein, die 23-jährige Studentin aus Stuttgart, ist die neue Miss Germany 2018! Mit eindeutigem Ergebnis, so ein Pressebericht des Europa-Parks,  wurde sie von einer „prominenten Jury“ (darunter  Wolfgang Bosbach, Ex-„CDU“-MdB und Prof. Dr. Dr. Werner Mang, Schönheitschirurg) offiziell zur schönsten Frau Deutschlands gewählt. Kurz nach 22.00 Uhr nahm sie am Samstag Krone und Schärpe entgegen und flanierte zur deutschen Nationalhymne über die Bühne. Vize-Miss Germany 2018 wurde die 24-jährige Groß- & Außenhandelskauffrau Alena Krempl (Miss Westdeutschland).3. Miss Germany 2018 ist Sarah Deborah Zahn (Miss Bayern). Die 22-jährige ist angehende Erzieherin. Über 5.000 junge Damen hatten sich 2017 für die knapp 150 Vorentscheide der Miss Germany Corporation beworben – alle mit dem großen Traum, ein Jahr lang die Krone der „Miss Germany“ zu tragen! Mit 90-jähriger Tradition ist der Wettbewerb zweifelsfrei die älteste aller Castingshows und 98,7% der Deutschen ein Begriff. Zum 16. Mal fand nun die Endwahl in Deutschlands größtem Freizeitpark ihren glamourösen Höhepunkt.Nach wochenlanger Vorbereitung, unter anderem im Europa-Park, wo Choreograph Marvin Smith mit den Damen die aufwändigen Auftritte für die Wahl inszenierte, und Friseurmeister Francek aus Freiburg mit seinem Team traditionell für großartige Frisuren sorgte, war es am Samstag endlich soweit. Die rund 900 Gäste hatten das Miss-Germany-Finale in der neuen Europa-Park Arena mit einem Galamenü begonnen und bestaunten im Verlauf des Abends das spektakuläre Showprogramm mit Weltklasse-Artisten und Künstlern des Europa-Parks. Höhepunkte waren das Show-Opening aus Pole-Akrobatik unserer Hip Hop Formation „The K. Crew“, eine spektakuläre Luftakrobatik Nummer von Josefine Rickmers am Silk sowie der Gesangsauftritt von Mandy Capristo (Popstars). Weitere Infos, Bilder und Videos zu Miss Germany 2018 auf www.missgermany.de

Guido Wolf
Wir können alles. Außer hochdeutsch. Die neue Miss Germany kommt aus Baden-Württemberg. Herzlichen Glückwunsch an Anahita Rehbein!
(facebook.com/GuidoWolfinfo. Hat schwer zu tun, der Mann, war wieder im Europa-Park. Ortographie kann er auch nicht.)

Rülke: Merkel straft CDU Baden-Württemberg ab
Zu den Meldungen über die Ernennung Jens Spahns zum Gesundheitsminister und die potentiellen CDU-Minister im Bundeskabinett, dem kein Politiker aus Baden-Württemberg angehören dürfte, sagte der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Dr. Hans-Ulrich Rülke:
„Die sich immer klarer abzeichnende Verteilung der CDU-Ministerposten der künftigen Bundesregierung ist eine schallende Ohrfeige für den baden-württembergischen Landesvorsitzenden und Landesinnenminister Strobl. Offensichtlich straft Bundeskanzlerin Merkel die Landes-CDU ab. Anders ist es nicht zu erklären, dass im Bundeskabinett kein CDU-Minister aus Baden-Württemberg mehr sitzen wird. Der galoppierende Bedeutungsverlust der CDU Baden-Württemberg ist nicht zu übersehen.“
(FDP-Landtagsfraktion. Was soll sie mit einem Plüschwolf anfangen? Schäuble ist BT-Präsident, Kauder Fraktionszuchtmeister, was braucht sie mehr?)

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NACHLESE
Verteidigungsministerin unter Druck
Von der Leyen muss neue Bundeswehr-Panne hinnehmen: U-Boote nicht einsatzfähig
Gerade erst hatte sich die geschäftsführende Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) gegen Kritik verwahrt, wonach diverse Waffensysteme der Bundeswehr nicht einsatzfähig seien. Nun folgt die nächste Mängel-Meldung: Der Großteil der modernen U-Boote der Klasse 212 ist einem Bericht zufolge nicht einsatzfähig.
(focus.de. Druck? Taucht sie denn jetzt selbst? Wenn eine geschäftsführende Kanzlerin eine dilettierende geschäftsführende Verteidgungsministerin weiterhin mit der Abwicklung der Bundeswehr betraut, dann hat die ganze Angelegenheit wohl System. Müsste ein Generalbundesanwalt in solchem Fall nicht wegen des Verdachts des Hochverrats Ermittlungen einleiten? Oder sind Amtseide einer Kanzlerin und einer Ministern nur Wischiwaschi fürs Volk, da sie keinerlei rechtliche Folgen haben?)
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Die CDU war nie konservativ
Wer glaubt, die CDU käme dorther, wo die AfD jetzt steht, hat nichts verstanden. Auch wenn Merkel bei der Wahl viele Stimmen verlor – angesichts der Flüchtlingskrise war das Ergebnis ein Erfolg.
(welt.de.Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schreiben sie noch heute. Neueste Entdeckung: Die CDU hat es nie gegeben, denn es über Jahrzehnte kein Programm auffindbar. So wenig wie es eine Merkelkrise gbt, sondern nur eine „Flüchtlingskrise“,  weil eine Kanzlerin vor ihrer angeblichen Verantwortung ja geflohen ist und nix mit Nix zu tun hat.)

9000 Euro für Neuanschaffungen
Stadtbücherei Gummersbach rüstet auf „gegen Rechtsextremismus“
Von SARAH GOLDMANN
Das linksbunte Utopia lebt nicht davon, dass man Positives darüber berichten könnte, sondern dass dieses Positive behauptet, gesetzt, vorausgesetzt wird. Und es lebt zweitens und erst recht davon, dass ständig eine Bedrohung der Utopie herbeifantasiert wird, hier von „rechts“. Wer dann ein Guter im System sein will, muss seine Ergebenheit von Zeit zu Zeit unter Beweis stellen. Was wäre das konkret im Falle einer Bibliothek? Na klar, die Anschaffung entsprechender Literatur. Und die gibt es wohl mehr als genug (und auch solche dahinter, die damit ihren Lebensunterhalt bestreiten). Ein Buch oder ein anderes Medium (gegen Rechts) ist entsprechend dann auch nicht ganz billig, 90 Euro muss man dafür schon auf den Tisch legen, wenn der Bericht der „Oberbergischen Volkszeitung“ tatsächlich zutreffen sollte. Und was, wenn es ausgeliehen wird? Gut, ein Zweitexemplar dazu. Wenn großes Interesse am Thema besteht (oder unterstellt wird)? Vielleicht ein Dutzend Bücher zum Thema? Viel zu wenig. Wenn man als vorbildliche Bibliothek gegen Rechts gelten will, „nimmt man richtig Geld in die Hand“, so wie in Gummersbach. Das war auch nicht besonders schwer, denn das Land NRW hat es ja und gibt’s auch gerne. Gleich 100 Bücher und andere Medien wurden in Gummersbach angeschafft, Durchschnittspreis 90 Euro das Stück, um wirklich alle, bis hin zu Schulklassen, mit der „Bedrohung von rechts“ vertraut machen und den imaginären gemeinsamen Feind bekämpfen zu können:
*   Die Kreis- und Stadtbücherei in Gummersbach sowie das Medienzentrum Oberberg haben rund 100 Bücher und Hörmedien zum Thema Rechtsextremismus im Wert von rund 9000 Euro erhalten. Anlass dafür ist die Initiative ‚NRWeltoffen‘ des Landes Nordrhein-Westfalen als Teil des lokalen Handlungskonzepts gegen Rassismus in Oberberg*.  „Die Bürger haben nun die Möglichkeit, aktuelle und umfassende Literatur zu Rassismus, Rechtsextremismus, Terrorismus, Prävention und Gewaltbereitschaft zu nutzen“, sagt Gudrun Martineau von der Koordinierungsstelle Netzwerk gegen Rechts. Romane, Filme, Biografien oder Sachbücher, aber auch Kinder- und Jugendliteratur stehen zur Verfügung. Sämtliche Titel aus diesem neuen Themen-Fundus können auch in allen anderen teilnehmenden Büchereien Oberbergs bereitgestellt werden. „Zudem werden dem Medienzentrum, vorrangig für den Schulunterricht und online ausleihbar, audiovisuelle Medien zur Verfügung gestellt“, sagt Christian Bürgin, Leiter der Kreis- und Stadtbücherei. Gefeiert wird die Stadtbücherei für ihren Einkauf vom „Netz gegen Rechts“ im Oberbergischen Kreis, „ein großes ländliches Gebiet, in dem so Manches im Verborgenen, abseits der Wahrnehmung der Öffentlichkeit, bleiben kann“, so die Befürchtung der bunten Schnüffler. Deshalb haben sie neben der Indoktrination („pädagogische Maßnahmen für Schülerinnen und Schüler“) auch das „Sammeln von Hinweisen“ im Programm. Daneben das übliche „Information, Aufklärung über und Bewusstmachen von rassistischen, diskriminierenden, fremdenfeindlichen Vorkommnissen oder Haltungen im Alltag“. Was das praktisch bedeutet, weiß man hinlänglich, es reicht von anstößigen Wörtern („Mohr“, „schwarz“) bis zu verdächtigen Zahlenkombinationen (Hausnummer 18 weist zum Beispiel auf den GröFaZ hin, wenn das Haus auf der rechten Straßenseite steht) und so weiter. Dahinter stehen wie immer alle, die anscheinend nicht alle Tassen im Schrank haben. Neben vielen Gemeinden und den üblichen Parteien sind es „Vereine und Organisationen“ wie die Aidshilfe oder „Oberberg ist bunt, nicht braun“, Wohlfahrtsausschüsse, die Kirchen und – neben mehreren Schulen – auch das staatliche Schulamt für den Oberbergkreis. Wer sich ein Bild vom bunten Treiben und der angebotenen Literatur machen will, kann das jederzeit in der Kreis- und Stadtbücherei in Gummersbach und besonders in knapp vier Wochen, am Donnerstag, dem 22. März. Dann können sich interessierte Leser bei den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ einen Überblick über die Literaturbestände in der Ausleihe verschaffen. „Zu dem Termin werden einige Titel aus dem Portfolio in den Räumen der Kreis- und Stadtbücherei vorgestellt.“ Sollten einige unserer Leser demnächst einmal dort sein, würden wir uns über kleine Berichte freuen.
(pi-news.net)

Reste der Bürgerfreiheit bewahren
Die Essener Tafel und jede andere ist frei
Private Tafeln entscheiden selbst, wem sie helfen. Sie sind keiner staatlichen Institution verpflichtet. Und keinen selbsternannten Deutungshoheitsträgern unterworfen.
VON Alexander Wallasch
(Tichys Einblick. Das hat offensichtlich eine Juristin und geschäftsführende Familienministerin nicht kapiert.)

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Verbale Hetze wie „Braune Pest“ und „rassistische Idioten“ gegen Pegida Fürth
Von MICHAEL STÜRZENBERGER
Am Freitagabend wurde bei Pegida Fürth wieder einmal sichtbar, wie linke Hetzer verbal den Boden bereiten, so dass linke Straßenterroristen anschließend patriotische Demokraten attackieren, ihre Autos zerstören, Häuser beschädigen, Fensterscheiben mit Steinen einschmeißen, körperlich verletzen und mit verleumderischen Denunzierungskampagnen beruflich sowie gesellschaftlich zu zerstören versuchen. Im Raum Nürnberg ist für diese verbalen Verleumdung maßgeblich die selbsternannte „Rechtsextremismus-Expertin“ Birgit Mair verantwortlich. Sie und ein weiterer Sprecher der linksextremen Gegendemo warfen in Fürth mit faktisch völlig falschen und stigmatisierenden Beleidigungen nur so um sich. Wer die anständigen demokratischen Patrioten von Pegida Fürth übelst als „rassistische Idioten“, „braune Pest“ oder „rassistische Hetzer“ verleumdet, betätigt sich als verantwortungsloser geistiger Brandstifter. Die seit drei Jahren andauernde Diffamierungskampagne in Fürth und Nürnberg ist ein sehr gutes Beispiel, wie entgegen der belegbaren Tatsachen linke Aktivisten das politische Klima vergiften….Die Diplom-Sozialwirtin Birgit Mair lebt offensichtlich gut aus dem 100-Millionen-Topf des politisch missbrauchten „Kampfes gegen Rechts“ und muss ihre Existenz wohl auf Teufel komm raus rechtfertigen. Seit 2008 sitzt sie im Koordinierungsgremium der „Allianz gegen Rechtsextremismus“ der Metropolregion Nürnberg. Seit 2009 betreut sie die Ausstellung „Rechtsradikalismus in Bayern“ des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung. Seit 2014 arbeitet sie unter anderem als Referentin für das Bayerische Seminar für Politik e.V., die Georg-von-Vollmar-Akademie Kochel/See sowie die Akademie Frankenwarte in Würzburg. 2013 konzipierte sie die Wanderausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“, die bisher mehr als 140 Mal bundesweit gezeigt wurde. Sie beschränkt ihre Aktivitäten aber nicht auf die Aufklärung über wirkliche national-sozialistische Rassisten und Ausländerfeinde, sondern sie bekämpft mit einem blinden Fanatismus alles nicht-linke Patriotische….Da der Islam keine „Rasse“ ist, kann die Islamkritik folglich auch kein Rassismus sein. Es ist vielmehr eine internationale weltweit agierende Bewegung, denn die faschistische Ideologie im Deckmantel einer „Religion“ drangsaliert schließlich weltweit die Menschheit.Die Verleumdungskampagnen von Mair & Co in Nürnberg findet in ähnlicher Form in ganz Deutschland auf vielen Ebenen statt. Politik, Medien, Kirchen, Gewerkschaften und Sozialverbände sind durchsetzt mit fanatischen Linksideologen. Auch der staatsabhängige öffentlich-rechtliche Rundfunk stellt bereitwillig seine Bühne für diese Hetze zur Verfügung. …Bei denkblockierten, sturen und vermummten Linksfaschisten wird man nichts erreichen, aber wer seine Hirnzellen noch halbwegs nutzt, dürfte allmählich die Sinnlosigkeit seines Handelns erkennen. Am Abend nach der Fürther Pegida-Kundgebung habe ich diverse Gespräche mit interessierten Linken geführt, die auf mich zukamen und sich zunehmend Gedanken über den Islam machen. Wir haben es mittlerweile nicht mehr mit einem starren linken Gegenblock zu tun, denn die Front bröckelt so langsam. Angesichts der sich verschlimmernden Zustände auf den Straßen lassen sich linke utopische Traumvorstellungen von schrankenlosem Multikulti auch nicht mehr so leicht rechtfertigen….Leider haben die Polizeipräsidenten in Bayern wohl die Parole ausgegeben, dass ich mit meinen Interviews „provozieren“ wolle. Sowohl in Osterhofen als auch in Fürth und Nürnberg höre ich diesen stereotypen Vorwand von Einsatzleitern immer wieder, damit sie diese Gespräche unterbinden können. Dabei dienen sie der De-Eskalation und der Ausräumung von Missverständnissen, um Linken klarzumachen, dass ihre von gewissenlosen Demogogen eingetrichterten Feindbilder von „rassistischen Nazis“ bei uns überhaupt nicht zutreffen. Sondern dass wir vielmehr klar analsyierende Bürger aus der Mitte der Gesellschaft sind, die die Gefahren des faschistischen Islams spätestens am 11. September 2001 erkannt haben und seit über zehn Jahren öffentlich davor warnen. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses Hochdrehen der linksextremen Propaganda und dei Zensurversuche von Mass, Kahane & Konsorten nun die letzten Zuckungen der 68er-Bewegung sind, die die Zeichen der Zeit nicht zu erkennen vermögen und der Bedrohung durch den Islam nicht nur ratlos gegenüberstehen, sondern ihn auch noch aus linkesdeologischer Verbohrung heraus maßgeblich unterstützen. …Der AfD kommt nun die Aufgabe zu, diesen verheerenden politischen Missbrauch des „Kampfes gegen Rechts“ im Bundestag und in den Länderparlamenten anzuprangern, um anschließend eine Umbenennung dieser Maßnahmen in „Kampf gegen Extremismus“ zu fordern, damit neben den wirklichen verfassungsfeindlichen National-Sozialisten endlich auch dem gewalttätigen Linksextremismus und dem terrorisierenden Islamfaschismus der Saft abgedreht wird.
(pi-news.net)

Minister-Nominierung Spahns zeigt:
Merkel kann ihre Kritiker nicht länger ignorieren
Die Ministerriege der CDU, die Angela Merkel heute der Öffentlichkeit vorstellen will, steht für eine zentrale Botschaft: Ich habe verstanden. Bewahrheiten sich die Namen, die bereits kursieren, dann akzeptiert die Parteivorsitzende und Kanzlerin, dass sie die Befindlichkeiten im eigenen Lager nicht ignorieren kann. Von FOCUS-Online-Korrespondentin
(focus.de. DIe freie Regierungssprecherin Fietz ist für jeden Blödsinn gut. Unter früheren CDU-Regierungen wäre er ein Straftäter gewesen. Wer hat Spahn zu einem Merkel-Kritiker ernannt? Sollte es so aber seIn, dann hat er als Staatssekretär genug gequengelt und kommt jetzt ganz unter ihre Fittiche wie alle anderen von Kauder und Ko. Kompetenz braucht niemand.)

Letzter CDU-Kabinettsposten vergeben:
Karliczek soll Bildungsministerin werden
Union und SPD haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Doch in den Parteien rumort es – in der Union stößt die Ressortverteilung auf massive Kritik. Aus Angst, die SPD-Genossen könnten ihre Zustimmung verweigern, trat SPD-Chef Martin Schulz von seinen Ämtern zurück.
(focus.de. Wahnsinn! Eine Kauffrau.)

CDU Merkels neue Mannschaft – ein guter Anfang
(welt.de. Schrecken ohne Ende mit einer Gesetzesbrecherin.)

merkelalleine

Jung ohne Schwung
CDU-Minister für die GroKo: Regierung der zerbrechenden Eisscholle
Merkels Ministerinnen sollen modern und jung aussehen. Aber wer so Versager wie Ursula von der Leyen mitschleppt, macht damit klar: Es geht nicht um Ergebnisse. Es geht um So-Tun-Als-Ob. Nicht Ergebnisse zählen, sondern der Anschein.
VON Roland Tichy
(Tichys Einblick. Merkels Reste auf der Rampe.)

Die Eigenen müssen Vorrang vor den Fremden haben
Nicht die „Tafel“, sondern die Politik ist das Problem!
Von WOLFGANG HÜBNER
Der exemplarische Konflikt in Essen um die Verteilung der Armen- und Bedürftigenspeisung des dortigen „Tafel“-Vereins wirft ein grelles Schlaglicht auf zwei grundsätzliche Probleme: Erstens auf eine Schieflage in der staatlichen Gemeinschaft, zweitens auf die Rangfolge sozialer Unterstützung in Deutschland. Diese Probleme sind nicht gottgegeben, sondern resultieren aus politischem Versagen und ideologischer Verblendung. Wer beides nicht wahrhaben will, kann den Konflikt weder verstehen noch lösen. Es ist eine nicht zu leugnende Tatsache, dass in einem der reichsten Länder der Welt, dem Waren- und Supermoralexportchampion Deutschland, die Zahl derjenigen, die auf wohltätige Verteilungsaktionen der im ganzen Land tätigen „Tafeln“ angewiesen sind, größer geworden ist. Nichts könnte diese skandalöse Schieflage im verwahrlosten Sozialstaat deutlicher dokumentieren. Diese Feststellung beinhaltet in keiner Weise eine Kritik oder Geringschätzung der Tätigkeit der „Tafeln“ und ihrer vielen Helfer und Unterstützer. Schließlich versuchen sie ja nur eine Schieflage zu lindern, die ignoranter politischer Verantwortungslosigkeit geschuldet ist. Selbstverständlich gibt es in jedem Land Lebensversager, Arbeitsscheue und aus unerfreulichen Gründen gescheiterte Menschen. Für sie kann und muss ein Mindestlebensunterhalt organisiert werden, nicht mehr und nicht weniger. Daneben existiert aber auch eine nicht geringe Zahl von Staatsbürgern, die wegen unglücklicher Umstände, privater Tragödien oder unzureichender Altersversorgung auf staatliche oder karitative Hilfe angewiesen sind. Deutschland ist wohlhabend und immer noch gut organisiert genug, um diesen Menschen in nicht demütigender Weise eine würdige, wenngleich keine üppige Teilhabe am Leben in der staatlichen Gemeinschaft zu ermöglichen. Finanziell wäre das überhaupt kein Problem, wenn die Politik in Deutschland nicht dem Wahn verfallen wäre, die Grenzen für Sozialmigranten aus aller Welt zu öffnen, aberwitzige Millionen monatlich für sogenannte „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ zu zahlen und großzügig ethnische Minderheiten zu subventionieren, von deren Population nur ein geringer Teil zum wirtschaftlichen Wohlstand beiträgt. Und damit sind wir schon beim zweiten Problem, nämlich der Rangfolge sozialer Unterstützung. In Essen ist es die schiere konkrete Not, die die dortigen „Tafel“-Verteiler zu der Maßnahme veranlasst haben, deutschen Bedürftigen den Vorrang vor Ansprüchen von Ausländern zu geben. Doch in einer Zwangssituation wurde in Essen grundsätzlich richtig gehandelt. Denn selbstverständlich müssen die Eigenen Vorrang vor den Fremden haben. Allerdings ist das in einem Land, in dem unaufhörlich Selbsthass und Selbstverachtung geschürt und gefördert, jedoch Fremdenliebe bis zur Selbstaufgabe gepredigt und praktiziert wird, alles andere als selbstverständlich. Die persönlich allesamt materiell bestens abgesicherten Freunde und Profiteure der Supermoral jaulen ob der Essener Entscheidung laut auf, allen voran eine SPD-Politikerin, die derzeit geschäftsführende Sozialministerin ist. Doch Katarina Barley hat in ihrem Lebenslauf keine einzige Station, in der sie auch nur peripher Bekanntschaft mit der sozialen Situation von „Tafel“-Bedürftigen gemacht haben dürfte. Das ist ihr nicht vorzuwerfen, aber anzumerken ist es schon. Eine wie sie kann und will sich auch deshalb nicht vorstellen, was den Essener „Tafel“-Verein zu seiner vielkritisierten Entscheidung gebracht hat. Für Barley existiert zudem aus ideologischer Sicht kein Unterschied zwischen den Eigenen und den Fremden. Im Gegenteil: In ihrer universalistischen Gesinnungsethik rangieren die armen oder für arm gewähnten Fremden womöglich noch vor armen Deutschen, die sowieso längst nicht mehr wählen gehen, schon gar nicht mehr die SPD. Es ist völlig unerheblich, ob die natürliche Bevorzugung der Eigenen und des Eigenen von Barleys parteiübergreifenden Gesinnungsgenossen als „Sozialegoismus“ oder gar als „Sozialrassismus“ gebrandmarkt wird. Denn man kann sich darauf verlassen, dass ein Großteil der Eigenen, also der Abstammungsdeutschen ebenso wie ganz besonders der gut integrierten neudeutschen Deutschen, sehr wohl versteht bzw. zu verstehen lernt, nach welcher Rangfolge soziale Unterstützung gegeben werden muss.Da beißt die Maus keinen Faden ab: Der Sozialstaat in Deutschland ist erst einmal für die Deutschen, das Staatsvolk, da. Und wenn dieses Prinzip gilt und auch praktiziert wird, dann wird gewiss noch sehr viel, aber eben nicht alles auch für Fremde übrig sein. Am besten übrigens dort, wo es die nachhaltigste Wirkung entfaltet, also zum Beispiel in Flüchtlingslagern in der Nähe von Bürgerkriegsstaaten wie Syrien oder bei konkreten Projekten der Hilfe zur Selbsthilfe in Schwarzafrika.Das ist alles gar nicht schwer zu verstehen. Doch die parasitär Volkseinkommen und Volksvermögen verschlingende Sozialindustrie, die Betreiber und Profiteure der Umvolkung sowie ein entweder korrumpiertes oder von Moralwahn infiziertes politisches Personal will, mag oder kann das begleitet vom volkspädagogischen Dauerfeuer der dienstbaren Medien nicht begreifen. Umso notwendiger ist es, gerade an konkreten Beispielen wie in Essen zu zeigen: Die Eigenen haben Vorrang vor den Fremden!
(pi-news.net)

Der übliche Pharisäer-Shitstorm
Essener Tafel: Notfalls mit Gewalt zurück auf Kurs
Von Alexander Wallasch
Vor dem Chef der Essener Tafel Jörg Sator verbeugen wir uns, vor einem Mann, dessen Anstand ihn gegen eine Phalanx von selbsternannten Tugendwächtern immun macht….Soziale Medien, Zeitungen, Gewerkschaften, Kirchen, Politiker, Parlamentarier, Parteimitglieder, Regierungsmitglieder, Künstler, NGO’s, die Wohlfahrtsverbände – die Front der Gutmeinenden steht in atemberaubender Geschwindigkeit, gipfelt in der Ansage linksradikaler – womöglich wie Antifa staatlich quersubventionierter Kräfte –  der Tafel mal eine Besuch abstatten zu wollen. Was das heißt, wissen inzwischen immer mehr Bürger, die es nur wagen, öffentlich Kritik an der Bundeskanzlerin zu üben. Notfalls wird also der Focus-Spiegel-Artikel ebenso wie die Minsterpräsidentenhaltung mit Gewalt in die Fresse der aufständischen Tafelhelfer geprügelt.
(Tichys Einblick. Die Gesinnungsdiktatur in diesem Land wird immer schlimmer.)

Rote SA spuckt Essen ins Essen
AntiFa-Anschlag auf Tafel – der Linksstaat schlägt zurück!
„Jeder gibt, was er kann“ – auch die MerkelFa engagiert sich jetzt bei der „Tafel Essen e.V.“
Von JEFF WINSTON
Der Anschlag auf ehrenamtlich engagierte Bürger in der Nacht zum Sonntag dürfte die wenigsten Leser der FREIEN MEDIEN überraschen – denn der Linksstaat zeigt einmal mehr seine hässliche Fratze – selbstverständlich steuersubventioniert. „Jeder gibt, was er kann“ steht auf den Transportern der Essener Tafel – und auch die AntiFa-Schutztruppen tragen ihren Anteil dazu bei. Auch sie liefern das, was sie können: krakelhafte Nazi-Schmierereien. Natürlich kann der gewaltige und gewalttätige „Linksstaat im Staat“ noch mehr, Morddrohungen, brutale Anschläge auf Andersdenkende und deren Kinder sowie gezielte Körperverletzungen gegen Merkel-Kritiker, doch vorerst sollte es ein erster Warnschuss sein gegen den Verein „Essener Tafel e.V.“ „Nazis“ und „Fuck Nazis“ prangt nun in roter und schwarzer Farbe auf Türen und Fahrzeugen der Essener Tafel – denn das sind die traditionellen Farben der AntiFa sowie ihres Vorgängers, der SA. „Unbekannte“ durchaus Bekannte haben „das in der Nacht auf Sonntag getan“ und wollten damit „wohl Kritik üben“ (Funke Medien-Gruppe !!) an der Entscheidung des privaten Hilfsvereins, vorerst nur noch deutsche Neumitglieder aufzunehmen – PI-NEWS berichtete als eines der ersten Medien über die Entscheidung. Der Graffiti-Anschlag auf sechs Fahrzeuge und die Türen der Essener Tafel beschäftigen nun die Polizei Essen. …Blöd nur für den Staatsschutz, wenn er gegen die Hintermänner und großzügigen Finanzierer des Anschlags ermitteln muss – den Deutschen Staat – der mittlerweile in Milliardenhöhe die Phalanx der rot-schwarz-grünen Volksschädlinge fördert, anstiftet und deckt. Denn alle Parteien sind im Merkeljahr 2018 mit von der Partie, wenn es darum geht, mit sprudelnden Steuermitteln gegen vernünftige Bürger, mahnende Politiker der Alternative für Deutschland und sozial engagierte Ehrenamtliche einzuschlagen – LINKE, GRÜNE, SPD, CDU und selbstverständlich die CSU. Jörg Sartor, Vorsitzender der Essener Tafel e.V., nahm die Schmierereien äußerlich gelassen: „Wir werden das nicht wegmachen. Soll doch jeder sehen, was es für Idioten auf der Welt gibt.“…
(pi-news.net)

Zeitungpapier

Einseitig ist in keine Richtung gut
Medienkritik im Spiegel: „Die Wut der klugen Köpfe“
Von Rainer Zitelmann
Sechs Seiten widmet der aktuelle SPIEGEL dem Unmut über die „sogenannten Mainstream-Medien“. Ein Leser: „Ich finde es widerlich, dass ich ständig belehrt werde, was ich zu denken habe.“  Eine aktuelle Umfrage des renommierten Institutes für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, an der einst Deutschlands renommiertester Medienwissenschaftler Hans Mathias Kepplinger lehrte, zeigt: 36 Prozent der Befragten stimmen der Meinung zu: „In meinem persönlichen Umfeld nehme ich die gesellschaftlichen Zustände ganz anders wahr, als sie von den Medien dargestellt werden.“ Immerhin 35 Prozent stimmen teilweise zu und nur 26 Prozent sagten, dies treffe (eher) nicht zu….
(Tichys Einblick. Ist es nicht seltsam, dass in Verlagen die Erkenntnis verloren gegangen ist, dass Einseitigkeit keine Abos schafft?)

Oppositionsrolle nicht gefunden
Das Scheitern der FDP in der Opposition
Die FDP muss sich jetzt entscheiden, ob sie liberale Politik machen oder ob sie zum Wadenbeißer der Schwarzrotgrünen werden will. Die Partei hat einen Wählerauftrag bekommen, sie hat ihn angenommen im Nein zu Jamaika, jetzt muss sie ihn aber auch erfüllen.
VON Klaus-Rüdiger Mai
(Tichys Einblick. Seit alle Werte über Bord sind, fehlen politische Rettungsringe.)

Widdewiddewitt

Wir lassen uns die Welt machen: das neue Spaichinger Geschichtsleben

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In Baden-Württemberg haben sich Erinnerungskultvereine unter den Schirm der  nationalen französischen Gedenkstätte Struthof auf dem Gelände des ehemaligen KZ Natzweiler begeben. Hier befindet sich auch ein Friedhof  1118 Franzosen und Französinnen, die hier oder in einem anderen Lager gestorben sind. Das von De Gaulle eingeweihte Mahnmal trägt die Inschrift: „Aux héros et martyrs de la déportation, la France reconnaissante“.  Das Foto ist während eines Konzerts amerikanischer Studenten entstanden, ein Musiker bläst das  Schofar, das Widderhorn, welches seinen Ursprung in der jüdischen Religion hat und rituellen Zwecken dient.

(tutut) – Hätte das Deutsche Reich den Zweiten Weltkrieg gewonnen, wäre Adolf Hitler der größte Deutsche aller Zeiten, von Anfang bis Ende der Geschichte. Hätte, hätte Fahrradkette. Geschichte schreiben stets die Sieger. Das Deutsche Reich hat den Krieg verloren und bedingungslos kapituliert. Nun hat es die Geschichte der Verlierer. Da es immer auch unter Verlierern Menschen gibt, die gerne bei den Gewinnern wären, kriegen diese den Moralischen und machen sich ebenfalls zu Siegern. Ohne Erinnerung ist es nicht schwer, einen Erinnerungskult aufzuziehen. Geschichte aus dritter, aus vierter Hand ist die neue deutsche Geschichte. Wenn es dann noch Fleißkärtchen als Zertifkate gibt für politisch korrekte Anpassung an linksgrünen Zeitgeist, dann ist kein Halten mehr für triumphierende Ahnungslosigkeit. In Spaichingen wird vorgemacht, wie lästige Fakten auf dem Misthaufen der Geschichte geworfen und durch Gefühlsduselei und Stimmungsmacherei bis hin zur Peinlichkeit gegenüber Betroffenen entsorgt werden, wobei selbst nicht Geschichtsklitterung und -fälschung gescheut wird. Sie sind selbstverliebt, aber fern von Thema und Geschichtsforschung dabei, aus einem KZ in Spaichingen ein Spaichinger KZ zu machen. Unwidersprochen.

Wenn es so weiter geht, was ein Verein unter Assistenz einer lokalen Redaktionsleiterin begonnen hat, alles offenbar besser wissend als überlebende Betroffene dieses KZ,  dann wird es am Schluss die Spaichinger geben, die selbst in diesem KZ  als Sklaven inhaftiert waren und jene, die als Nazis und Folterknechte fungierten. Dass sich ausgerechnet bekennende Kirchenleute sich des KZ-Gedenkkults  bemächtigen, sollte zu denken geben. Denn die Kirchen haben allen Grund, in sich zu gehen, waren sie doch damals Teil des linkssozialistischen Systems. Und sind sie es nicht schon wieder?

Wie ist sowas möglich? Wie können Bürger Geschichte für sich aneignen und im Stil der Sieger, in diesem Fall speziell der französischen falschen,  nach Gutdünken für sich umfunktionieren?  Sowas geht nur, wenn eine Gemeinschaft die Kontrolle über sich selbst verliert und Schwarz zu Weiß werden lässt und umgekehrt. Dahinter stecken aber auch Denkfaulheit, Desinteresse und Unbildung. Wer seine Geschichte nicht kennt, hat keine Zukunft. Das heißt, er kriegt aufoktroiert, was er für Vergangenheit zu halten hat und damit in die Zukunft muss. Daran schaffen sie nun emsig in der Gegenwart.

Ein Heimatverein in Spaichingen schaut zu oder ist mit sich selbst  beschäftigt. Eine von der Stadt seit Jahrzehnten angestellte Museumsleiterin hat’s offenbar nicht so mit Geschichte und beteiligt sich sogar aktiv an diesem seltsamen Geschichtsleben. Ein Bürgermeister geht sogar aktiv voran, zumindest hat er bis heute weder zurückgenommen noch sich entschuldigt für seine Umfunktionierung von KZ-Häftlingen zu Zwangsarbeitern. Wenn er dies tatsächlich ernst meint, ist es Geschichtsfälschung.

Wozu gibt es einen Kreisarchivar? Was Geschichte anbelangt, hat er sich mit einem von Dürbheim adoptierten Straßburger Bischof nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Entweder hat dieser Kirchenmann was mit Dürbheim zu tun oder nicht. Punkt. Wünsche sind keine Fakten. Trotzdem ist der Umgang mit Geschichte zum Wunsckonzert verkommen. Nicht nur in Spaichingen sind manfrau dabei, jenseits des Festgestellten und unbeleckt von irgendwelchen Eigenleistungen, die mit ernstzunehmer wissenschaftlicher Forschung auch nur entfernt etwas zu tun hätten, die Pippi Langstrumpf zu geben: „2 x 3 macht 4, Widdewiddewitt, und Drei macht Neune !! Wir machen uns die Welt, Widdewidde wie sie uns gefällt…“

So nimmt eine Stadt es auch hin, plötzlich und nicht nachvollziebar zu einem Zentrum des Holocaust erklärt zu werden und Fakten zu Fakes umgeschrieben zu bekommen. Interessiert niemnd? Spaichingen lässt in einem städtisches Museum Kirchen-Propagandaschau betreiben, ein Bauern- und Judenhetzer Luther wird gefeiert, und keiner findet offenbar etwas dabei, dass ein katholisches Gemeindehaus nach der „Heiligen“ Edth Stein benannt ist, die als Jüdin Nonne wurde und 1942 in einem KZ  wohl nicht ganz unwillentlich starb, aus ihrer Sicht anscheinend einen „Opfertod“ für die „ungläubigen“ Juden. Ihre  Äußerungen wirken antisemitisch. In ihrem Testament schon 1939 schreibt sie: „Schon jetzt nehme ich den Tod, den Gott mir zugedacht hat, in vollkommener Unterwerfung unter Seinen heiligsten Willen mit Freuden entgegen. Ich bitte den Herrn, daß Er mein Leben und Sterben annehmen möchte zu seiner Ehre und Verherrlichung, für alle Anliegen der heiligsten Herzen Jesu und Mariä und der Heiligen Kirche, insbesondere für die Erhaltung, Heiligung und Vollendung unseres heiligen Ordens, namentlich des Kölner und Echter Karmels, zur Sühne für den Unglauben des jüdischen Volkes und damit der Herr von den Seinen aufgenommen werde und sein Reich komme in Herrlichkeit, für die Rettung Deutschlands und den Frieden der Welt, schließlich für meine Angehörigen, lebende und tote und alle, die Gott mir gegeben hat: Dass keines von ihnen verloren gehe“.