Leselust?

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Drei Buchtipps: Weimer, Scholdt und Weißmann – Vom konservativen Minimum zum konservativen Manifest!

Die Flüchtlings-Eskalationen bringen patriotischen Kreisen erheblichen Zulauf. Menschen begehren auf, wollen den Wahnsinn nicht mehr geschehen lassen. Das betrifft ganz viele, die nicht „konservativ“, „freiheitlich“ oder gar „rechts“ sind. Das betrifft vor allem ganz normale Bürger, die plötzlich realisieren: So kann es nicht weitergehen.

Dass man gegen Massenzuwanderung und Aushebelung des Rechtsstaates ist, bleibt aber mittlerweile oftmals nur der erste Schritt auf dem Weg in eine neue Weltsicht. Denn die offenen Grenzen, Sittenverfall, Verwahrlosung unserer Städte – sie alle betreffen keine kurzfristigen Entwicklungen. Es sind Ergebnisse der anhaltenden katastrophalen Politik in Deutschland.

Immer mehr Menschen begreifen das und suchen weiter nach Antworten, sie stoßen weiter vor, informieren sich. Sie möchten Zusammenhänge herstellen und sich selbst politisch „verorten“ können. Dabei wird deutlicher denn je: Konservativ-sein ist wieder am Kommen!

Wolfram Weimer hat das wie kaum ein Zweiter erkannt. Seine neue Schrift „Das konservative Manifest“ erkennt eine riesige Marktlücke. Weimers „Zehn Gebote der neuen Bürgerlichkeit“ sollen diese schließen. Das preiswerte Buch ist in der Tat zur rechten Zeit erschienen. Denn oft weiß man zwar instinktiv, vom Gefühl her, warum man nicht mit Roten, Grünen usw. klar kommt. Aber was macht es aus, das Konservative? Das Bürgerliche? Unser freiheitliches Fundament?

Weimer schildert es hervorragend anhand der wichtigsten Begriffe des Konservativen. Ob Familie oder Heimat, Eigentum oder Religion – der Autor macht klar, was wie wo von Belang ist und wieso diese Begriffe für die neue Bürgerlichkeit so wichtig sind. Weimers Buch sollte jedem in die Hand gedrückt werden, der frisch bekehrt die Merkel-Union verlassen hat oder sein FAZ-Abo aus dem Fenster warf.

Einen Schritt weiter geht Günter Scholdt. Der Literaturwissenschaftler aus dem Saarland hat „Das konservative Prinzip“ vorgelegt. Auch dieses Buch ist kurz, klein, preiswert – und hilfreich in Phasen der Selbstpositionierung. Es geht über Weimer insofern hinaus, als dass es nicht stark habituell, sondern auch ideenpolitisch argumentiert. Scholdts Handreichung ist eben das: eine Handreichung! Und zwar für ein widerständiges, ordnendes, tätiges Leben. Das Leben eines Bürgers im besten Sinne. Abgeschlossen wird die konservative Grundlagenreihe durch Karlheinz Weißmanns Büchlein „Das konservative Minimum“. Es ist ein wenig lustig, dass diese Schrift mit „Minimum“ wirbt und Weimer mit „Manifest“. Denn eigentlich kann man es auch umgedreht gewichten. Aber sei’s drum, gut für Deutschland sind sie beide. Weißmann stellt die entscheidenden Fragen: Was ist „Konservativ“? Wer ist ein „Konservativer“. Welche grundsätzliche Haltung sollte er mit jedem anderen teilen können, der sich ebenfalls als Konservativer versteht? Was kann man selbst tun, um als Bürger, als Konservativer für Familie und Heimat Positives zu bewirken?

Zweifelsohne: Die Zeit der deutschen Misere ist die Zeit des In-sich-Gehens, die Zeit der Besinnung, die Zeit der Stärkung. Es ist die Zeit der inhaltlichen Lektüre. Es ist Zeit für Weimer, Scholdt und Weißmann. Es ist Zeit für das Ende der Deutungsmacht von Habermas & Co. Endlich.
» Wolfram Weimer: „Das konservative Manifest“ (9,99 €)
» Günter Scholdt: „Das konservative Prinzip“ (8,50 €)
» Karlheinz Weißmann: „Das konservative Minimum“ (8,50 €)
(pi-news.net)

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