Gesagt

Ich bin schon auch Teil der Lösung.
(Angela Merkel. Das Problem ist nicht die Lösung des Problems.)

Bekehrungsunterricht

Wo Erdkunde draufsteht, ist Islam drin

bibelallah

(tutut) – Wer’s nicht glaubt, den bestraft nicht nur das Leben. Wenn dafür überhaupt noch genügend Zeit bleibt. Denn Kanzlerin Merkel und Ko.haben nicht geflunkert, als sie  erklärten, der Islam gehöre zu Deutschland. Umgekehrt wird ihr Schuh daraus. Deutschland gehört zum Islam. Mit allem, was sich abgeschafft hat.  An Schulen findet offensichtlich bereits fleißig Bekehrungsunterricht statt. Wie’s aussieht, gibt es bereits eine staatliche Koraneinheitsschule.

Jüngst ging als Randmeldung, wenn überhaupt, als normal durch manche Pressen, dass Eltern bestraft worden waren, weil ihr Kind nicht an einem Moscheebesuch teilgenommen hatte, wegen der Gefahr der Indoktrinierug. Dabei hatte es sich doch nur um Erdkundeunterricht gehandelt. Dies scheint keine Ausnahme gewesen zu sein. Denn wo Erdkunde draufseht, ist wohl neuerdings Islam drin.

So berichtet  Anabel Schunke auf  Tichys Einblick über die Meldung einer Mutter, deren Tochter aus der siebten Klasse einer Realschule in Nürnberg  aus dem Erdkundeunterricht  ein „Kleines Wörterbuch“  mit nach Hause gebracht hatte. Demnach wurde offenbar versucht, den Kindern beizubringen, dass zwischen Christentum und Islam kein Unterschied besteht.

Deshalb bekamen sie folgende Übersetzungshilfe:

Gott = Allah
Kirche = Moschee
Bibel = Koran
Kirchturm = Minarett
10 Gebote = Scharia
Pfarrer = Imam
Jesus = Mohammed
Sonntag = Freitag
Kirchenglocken = Muezzin

Klìngelt es noch immer nicht in diesem Land? Ruft niemand nach dem Kinderschutzbund, oder besser noch:nach dem Verfassungsschutz? Werden Äpfel und Birnen gleichgesetzt, werden Kinder in Schulen religiös indoktriniert, und das in Fächern, welche mit Religion nichts zu tun haben? Nichts ist wohl unmöglich in diesem Land! Selbst in Bayern. Scharia gleich Zehn Gebote, wer wäre darauf gekommen?  Was Bayern unter Erdkunde versteht, verrät der Lehrplan: „Die Schüler entwickeln Interesse an ihrem eigenen Lebensraum und an der Vielfalt der natürlichen und kulturellen Erscheinungen auf der Erde. Die Auseinandersetzung mit fremden Räumen und Kulturen im steten Vergleich mit dem eigenen Lebensumfeld trägt dazu bei, dass sie offen werden für Fremdes und Vorurteile überwinden. Dies sind unabdingbare Voraussetzungen für eine langfristige Völkerverständigung. Durch die Einbindung aktueller Phänomene werden den Schülern Weltkenntnis und Weltverständnis vermittelt, so dass sie auch auf zukünftige Entwicklungen vorbereitet sind“. Da ist es also wieder, das ganze politisch korrekte Wischiwaschi. Schulen und Kinder dürfen es ausbaden. Interkulturelles Multikulti mit Abschaffung Deutschlands.

Das Lehrmaterial, so Isabel Schunke, ist voll davon. So sind beispielsweise Beiträge wie folgender offenbar jetzt Erdkunde: Interviews mit verschleierten Frauen verschiedener Einstellung zum Beruf und der Schüleraufgabe, eine eigene Einstellung zum Schleier  zu erarbeiten. Als Hilfestellung bietet ein Kasten im Lehrbuch folgenden Text von „zwei deutschen Geographen“:

„Freiheit hinter dem Schleier?
Muslimische Frauen betonen heute verstärkt die Schutzfunktion des Schleiers. Er erlaubt es ihnen, sich ohne Furcht vor männlicher Belästigung in der Öffentlichkeit zu zeigen. Eine verschleierte Frau kann sich auch wesentlich freier bewegen als eine modern gekleidete Muslimin, deren Verhalten argwöhnisch beobachtet wird. Die herkömmliche Kleidung schützt die Frauen vor Anfeindungen. Sie können relativ ungehindert soziale Kontakte pflegen, Gespräche mit anderen Frauen (und auch mit Männern) führen oder Bildungseinrichtungen besuchen“.

Schleier ist Schutz, erfahren die Schüler. Frauen waren in Deutschland bisher also völlig schutzlos. Dank CDU-Merkel wird das Land unterm Schleier nun endlich nicht nur offen, mit der Gefahr, nicht ganz dicht zu sein, aber vor allem sicher. Hat sie das nicht gerade wieder betont? Glaubt’s Leute, sonst bestraft Euch Merkel oder Ihr müsst wieder in den Erdkundeunterricht zur Bekehrung!

 

 

 

Gelesen

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Wenn es weihnachtet, werden viele Spaichinger ganz krippelig.

(tutut) – Das überreiche Deutschland, welches Asien und Afrika zur Invasion eingeladen hat, leistet sich bedürftige Kinder? Sind die Teddys ausgegangen? Was einheimischen Kindern offenbar fehlt und die sich wünschen, das berichtet das Spaichinger Lokalblatt und lässt hierfür den Kinderschutzbund Spaichingen als „pm“ sprechen, ist „warme Kleidung“. Überall in der Stadt stünden deshalb Weihnachtsbäume mit erntereifen Karten herum, welche gepflückt werden wollen. Die Karten sind Wunschzettel von „Kindern aus bedürftigen Familien“. Das Landratsamt habe „450 berechtigte Kinder aus Spaichingen und dem Umland angeschrieben“, die nun auf Spenden warteten. Unter 20 Euro machen die es aber wohl nicht. Denn gewartet werde auf Spender, „die gerne einen Kinderwunsch im Wert von etwa 20 Euro erfüllen wollen“. Wie sind dem Landratsamt 450 spendenberechtigte Kinder mit gewisser unbescheidener Anspruchshaltung eingefallen, wenn dieses Amt nichts dabei findet, überall im Landkreis illegale Immigranten zu verteilen, von denen wohl niemand hier sein dürfte, würden Gesetze in Deutschland  nicht mit Füßen getreten? Einheimsche Kinder dagegen frieren? Was ist das für ein furchtbares Land?

hundewinterjacken

Futter für hungrige Vögel, Winterjacken für Hunde, ist da warme Kleidung für frierende Kinder in Spaichingen und Umgebung vergessen worden, welche nun an 450 vom Landratsamt  gemeldeten Berechtigten gespendet werden soll? Illegale Immigranten gehen vor? 

Ob sich auch im Kreis Tuttlingen herumsprechen wird, was im Kreis Rottweil gerade angekommen ist? Dort ist der Sozialetat über die 100-Millionen-Marke gesprungen, wie der Schwabo berichtet, wobei die Ausgaben um 16,5 Millionen Euro steigen, 20 Prozent. Grund: Unterbringung und Betreuung einer hohen Zahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern.  Allein die Personalkosten des Sozialdezernats liegen bei nahezu 8 Millionen Euro. Landrat Dr. Michel, selber Elch, kritisiert jetzt  die Elchewenn er auf etwas hinweist, worüber sich der Tuttlinger Landrat mit Bürgermeistern im Tross ausschweigt: Notwendig sei es, den Bürgern angesichts der durch Zuwanderung entstandenen Situation mit offenem Visier gegenüberzutreten. Der Schwabo: „Vor rund einem Jahr hätten viele führende Wirtschaftsvertreter und Politiker angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen fast ausschließlich von den Chancen für den Arbeitsmarkt und der Bewältigung unserer demografischen Probleme durch Zuwanderung gesprochen. In bester Absicht sollte damit die Akzeptanz für die Flüchtlingswelle geschaffen werden. Die Menschen aber hätten schnell bemerkt, dass gut gemeinte Erklärungen oft weit an den Fakten und den Herausforderungen an unsere Gesellschaft vorbeigegangen seien, was zu einem Vertrauensverlust und dem Erstarken der Populisten geführt habe“. Deshalb fordert der Rottweiler Landrat, Rechtswirklichkeit zum entscheidenden Maßstab zu machen. Menschen, die kein Bleiberecht hätten oder nur aus wirtschaftlichen Gründen hier seien, müssten in ihre Heimatländer zurückgeführt werden. „Die Bürger, aber auch wir davon betroffenen Behörden, haben kein Verständnis dafür, dass hier dem geltenden Recht keine Umsetzung folgt“. Ist es nicht interessant; dass einzelne Behörden anscheinend beginnen, sich an ihre Aufgaben zu erinnern, weil das ganze Propaganda-Theater über „Flüchtlinge“ als illegale  Immigranten beim Volk schon lange nicht mehr verfängt und die Menschen sich in diesem Land nicht mehr zuhause und wohl fühlen? Jetzt müssten nur noch Medien beginnen, nicht an der realen Welt vorbeizuschreiben. Oder lauschen sie  weiter Blockflöte und Gesang?

Thomas Strobl ist der einzige bekannte CDU-Politiker, der sich dauernd selbst überholt, aber es gleichzeitig nicht schafft, sich einzuholen.  Der Schwiegersohn und Stellvertreter und übrig geblieben von einer CDU-Auflösung in Baden-Württemberg als Landesvorsitzender, der den Schalter zum Lichtausmachen nicht findet, will lauf focus „die Abschiebepraxis und Ausweisung abgelehnter Asylbewerber in Deutschland drastisch verschärfen“.  Als ausgemachter Forderer und Warner der in Berlin regierenden Partei  rechnet er 2017 in Deutschland mit „voraussichtlich einer halben Million Ausländer ohne Bleiberecht“. So will er laut „Bild am Sonntag“  ausgerechnet  „einen nationalen Kraftakt ! Wir können nicht 500 000 Ausländer ohne Bleiberecht in unserem Land dulden“. Jetzt soll’s die Nation richten, was seine Mutti angerichtet hat? Wie blöd ist das denn? Strobls Rezept, der als Innenminister in BW nicht für Sicherheit sorgen kann, ist haarsträubend. Er fordere „dringend neue Instrumente für Rückführungen und Abschiebungen. Sonst untergraben wir das Vertrauen der Bürger in unseren Rechtsstaat“. Von welchem Rehtsstaat redet der? Der ist weg, aber die Leute sind nun mal da, ist Merkel doch egal, wenn sie schuld daran ist,wie sie selbst erklärte. Strobl faselt  von „einem deutschen Rückführungszentrum in Ägypten“. Die werden sich bedanken, wenn sie das erfahren! Wer so viel Unfug an einem Sonntag unters Volk wirft, dem ist nicht mehr zu helfen. Warum hat Strobl nicht Klempner gelernt? Überfordert? Dann wüsste er, dass bei einem Rohrbruch es zuerst darum geht, das Loch zu stopfen und nicht, das Wasser aufzusammeln! Kennt der Jurist Strobl keine Gesetze? Erschreckend, welche Ahnungslose  in der Politik gelandet sind. Merkels Stellvertreter. Stimmt.

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PROSTFAKTISCH!
Nur Geschmacksverirrte, die den Rebensaft gemeinhin literweise aus dem Pappkarton schlürfen, können frohlocken über den heißen Zuckersaft namens Glühwein – sie haben ohnehin jeden Morgen Kopfweh.
(Dirk Uhlenbruch, Schwäbische Zeitung.)

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Grenznahe Kraftwerke bleiben in Betrieb
Schweizer sagen „Nein“ zum Atomausstieg
Mit überraschend deutlicher Mehrheit haben die Schweizer nach einer ersten Hochrechnung gegen einen schnellen Ausstieg aus der Atomkraft gestimmt. Für Baden-Württemberg heißt das: Die grenznahen Meiler Beznau und Leibstadt bleiben in Betrieb.
(swr.de. Nein, für Baden-Wrttemberg und Deutschand heißt das: Hier wohnen die Blöden mit Merkel und grüner Technikfeindlichkeit.)atomschweiz

Landgericht und Staatsanwaltschaft bekommen mehr Stellen
Hoher Besuch in Rottweil – Justizminister Guido Wolf hat heute das Landgericht und die Staatsanwaltschaft in Rottweil besucht. Dabei hat er die Gelegenheit genutzt, um über aktuelle justizpolitische Themen zu sprechen..
(regio-tv.de. Ist er gewachsen?)

Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf überreicht in Stuttgart Wolfgang Bolsinger das Verdienstkreuz am Bande
Der baden-württembergische Minister der Justiz und für Europa, Guido Wolf, hat am Mittwoch  vor rund 300 Gästen in Stuttgart Wolfgang Bolsinger aus Waldstetten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Bundespräsident Gauck hat dem langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden des Kolping-Bildungswerks Württemberg den Verdienstorden, der umgangssprachlich als „Bundesverdienstkreuz“ bezeichnet wird, für sein vielfältiges gesellschaftliches Engagement verliehen.
(Justizministerium. Wer?  Lebt der alte Holzmichel auch noch? Hat sich der Justizminister von der ordnungsgemäßen Hervorziehung des Bukreuzes überzeugen müssen oder hatte er als Grüßaugust gerade Zeit für eine Staatsaktion für Kirche und Kolping?)

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Träge Wissenschaftler
Wo bleibt der Aufschrei gegen billigen Populismus?
Die „postfaktische Ära“ ist Nonsens. Wer ihr das Wort redet, verachtet das aufgeklärte Denken, das uns den Fortschritt sichert. Wissenschaftler sind in der Verantwortung, dem populistischen Kokolores etwas entgegenzusetzen.
(faz.net. Ist eine linkspopulistische Berliner Wissenschaftlerin, die nicht bis 3 zählen kann,  nicht die Erfinderin des Postfaktischen? Wer entdeckt das Postfäkalische in der Politik?)

Behindertensportler des Jahres
Vanessa Low und Niko Kappel ausgezeichnet
Sie sprang Weltrekord im Weitsprung. Er gewann im Kugelstoßen. Beide holten Gold in Rio. Die Paralympics-Sieger Vanessa Low und Niko Kappel sind „Behindertensportlern des Jahres“.
(faz.net. Wie wird manfrau das?)

Streit zwischen EU und Türkei
„Will die Türkei EU-Mitglied werden oder nicht?“
EU-Kommissionspräsident Juncker kritisiert die Haltung der Türkei. Diese wolle die Schuld an einem möglichen Ende der Beitrittsverhandlungen der EU zuschieben
(faz.net. Was für Beitrittsverhandlungen?)

Weniger strenge Vorgaben
Regierung will Bauvorhaben in der Stadt erleichtern
Die Bundesregierung will das Bauen in den Metropolen einfacher machen. Dazu soll die neue Baugebietskategorie „Urbanes Gebiet“ eingeführt werden, die weniger strenge Vorgaben beinhalten soll.
(faz.net. Jedem seine Höhle?)

Politik Bestechung
Deutsche Beamte werden zunehmend korrupter
Betrug, Vorteilsnahme, Untreue: Immer mehr Staatsdiener lassen sich schmieren. Manchmal reichen schon Konzertkarten, um Beamte zu bestechen. Eine Bundesbehörde ist besonders korrupt…Die meisten Vorwürfe betreffen das Auswärtige Amt. Es verzeichnete elf neue Strafverfahren gegen insgesamt 15 Beschuldigte. Zehn Verdachtsfälle beziehen sich auf unsaubere Vergabe von Visa…
(welt.de. Der ganze Fisch stinkt. Links linkt? Politik, Polizei und Justiz vergessen mit Aufhebung der Grenzen und Masseninvasion?)

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NACHLESE
Gottesdienste, Adventsgeschichten, Gesang
Facebook-Live-Beten mit FOCUS Online – am 1. Advent aus München
Abschalten vom Alltagsstress und Eintauchen in besinnliche Vorweihnachtszeit: Das erwartet Sie bei FOCUS Online im größten Facebook-Live-Beten-Event. Los geht es mit Adventsstimmung und afrikanischem Gottesdienst. Seien Sie dabei: Am 1. Adventssonntag aus der Nikodemuskirche in München.
(focus.de. Volksverblödung ohne Blockflöte? Bleibt Deutschland Medien was anderes übrig? Merkels Befehl ausgeführt. Gute Nacht! Warum ncht abschalten – oder wann kommen endlich die Preußen?)

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merkeldemagoge

Merkel gegen Merkel
Die Kanzlerin will es noch einmal wissen. Aber sie ist nicht die Lösung, sondern ein Teil des Problems. Der Kurs bleibt in jedem Fall sozialdemokratisch. Doch solange die kostenlose Rundumversorgung wie ein monetärer Magnet nach Arabien und Afrika ausstrahlt, laufen alle „Asylpakete“ ins Leere....Wer die Pfarrerstochter zur letzten Fackelträgerin der Demokratie stilisiert, tut dies aus Eigennutz. Unsere europäischen Nachbarn akzeptieren Deutschland als Führungsmacht allenfalls beim Zahlen. Im stillen denken sich die schmeichelnden Staatsmänner: Uns ist keine Last zu groß, die Deutschland für uns trägt. Notfalls schüren wir eben den Schuldkomplex. Das funktioniert immer. Siehe Griechenland. Noch können wir uns das leisten. Aber was, wenn Deutschland vom Bannstrahl des Trumpschen Protektionismus besonders hart getroffen wird? Sind die Strafaktionen gegen Volkswagen und die Deutsche Bank erst der (versteckte) Anfang eines folgenschweren Handelskrieges mit den Vereinigten Staaten? Nicht einmal Luxemburg wird dann Deutschland beistehen. Schon jetzt katzbuckeln nämlich unsere „europäischen Freunde“, um einen Termin beim neuen Herrn des Weißen Hauses zu bekommen. Um Merkel-Deutschland wird es einsam. Denn der Geisterfahrer sind wir.
(Junge Freiheit. Niemand nimmt der Geisterfahrerin das Lenkrad aus der Hand und steuert das Land wieder auf einen besseren Weg und nicht in Wüste oder Savanne.)

Präsident Gauck
„Bei Volksentscheiden bin ich skeptisch“
„Nicht jeder fühlt sich als Weltbürger“ – Bundespräsident Joachim Gauck im Gespräch mit der „Welt am Sonntag“ über den allgemeinen Europafrust, die Gefahren des Populismus und die Wahl Donald Trumps…Zum Ende seiner fünfjährigen Amtszeit stürzen die ganz großen Fragen auf Joachim Gauck ein… (welt.de. Sturzgebirt der Redaktion? Wen interessiert denn so etwas? Er hat nichts zu sagen. Ach, würde er doch mal schweigen! Es ist nach Zwölf für ihn. Aber muss der Krampf als Zumutung auch noch veröffentlicht werden? Der Mann weiß doch nicht, worüber er redet.)

Gefragt

Gibt’s ein Kraut, das gegen alle Blättlein gewachsen ist, auf welchen für Heilwunder der  Natur  und ihre Propheten geworben wird?

Gesagt

„America first!“, „We make America great again!“, „We want our country back!“
(Donald Trump. Gewinner der Präsidentschaftswahl in den USA)

Sonntag, Leute!

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Sich nicht mit dem einlassen, der nichts zu verlieren hat
Denn dadurch geht man einen ungleichen Kampf ein. Der Andre tritt sorglos auf: denn er hat sogar die Scham verloren, ist mit allem fertig geworden und hat weiter nichts zu verlieren. Daher wirft er sich zu jeder Ungebührlichkeit auf. So schrecklicher Gefahr darf man nie seinen unschätzbaren Ruf aussetzen, der so viele Jahre zu erwerben gekostet hat und jetzt in einem Augenblick verloren gehen kann, indem ein einziger schmählicher Unfall so vielen heißen Schweiß vergeblich machen würde. Der Mann von Pflicht- und Ehrgefühl nimmt Anstand, weil er viel zu verlieren hat: Er zieht sein Ansehn und dann das des Andern in Erwägung: Nur mit Behutsamkeit läßt er sich ein und geht dann mit solcher Zurückhaltung zu Werke, dass die Vorsicht Raum behält, sich zu rechter Zeit zurückzuziehen und sein Ansehen in Sicherheit zu bringen. Denn nicht einmal durch einen glücklichen Ausgang würde er das gewinnen, was er schon dadurch verloren hätte, dass er sich einem Unglücklichen aussetzte.
(Baltasar Gracian, „Handorakel und Kunst der Weltklugheit“)

Straßenkampf „Monopoly“

Spaichinger Wirtschafts-Clans spielen „Meine Straße, Deine Straße“

mittlererweg

Ist manchmal ein Mittlerer Weg nicht der besste?

(tutut) – Der Kampf um Straßen und Häuser,  als Gesellschaftsspiel gut bekannt  unter dem Namen „Monopoly“,  ist in Spaichingen jetzt als lokale Version zu haben. Was Clans in Berlin oder Düren recht ist, „meine Straße! Weiß Du!“, ist Spaichinger Clans billig. Die Wirtschaft  hat den Straßenkampf  zur Selbstdarstellung entdeckt und niemand hält sie auf. So billig war Reklame noch nie zu haben.

Es müssen nicht immer Pfarrer, Vögel oder Gehölz sein,  um Mensch und Arbeit Adressen zu geben.  Straßengewerbe  bekommt in Spaichingen einen völlig neuen Klang. Unternehmertum nimmt, was es kriegt, und das sind jetzt Straßen. Als Wohltäter von Spaichingen nicht sonderlich bekannt und gewürdigt, soll nun Hermann Winker eine Straße bekommen. Ob unter dem Namen zur historischen Instruktion auch Ostfront und Peenemünde stehen werden oder allein „Hewi“ genügen muss, das müssen wohl noch die Historiker in Rathaus und Gemeinderat entscheiden.

Mit Muttern ist angefangen worden, nun  kann hochgeschraubt werden bis zu den höchsten Unternehmerträumen. Eine Mehrheit hat sich’s ausgedacht, und Spaichingens Bürgermeister Schuhmacher wird sich sein Teil gedacht haben: Lass sie laufen! In jedem „Monopoly“ drohen Pleiten, Pech und Pannen bis zurück auf Los. Ob’s allerdings der Stadt zur Zierde gereicht, dass sie zum Selbstbedienungsladen  von Lobbyisten und ihrer Klientel wird, und dies  ohne  Bezahlung, das ist eine Frage, die nicht mit Ja zu beantworten ist.  Falls jemand nach einer geistig-moralischen Wende in Spaichingen gerufen haben sollte: Ein Echo ward bisher noch nicht gehört.

So werden sie nun weiterspielen ihre „Monopoly“, wo im Straßen- und Häuserkampf der gewinnt, welcher alle anderen in die Insolvenz getrieben hat.  Es ist eines der weltweit erfolgreichsten Brettspiele. Das Brett hat allerdings auf einem Tisch zu liegen und nicht vor dem Kopf.

„Hilfsbedürftige mit Helferwillen“

afrikapersonwasser

Genügt es Weißer zu sein, um in Afrika helfen zu können?

Von Volker Seitz

Der ehemalige Peace Corps Landesdirektor in Kamerun, Robert L. Strauss, schrieb 2008 in der New York Times: „The name of the game has been getting volunteers into the field, qualified or not.“ Daran hat sich bis heute nichts geändert. In diesem Punkt ähneln sich das Peace Corps, also das Friedenscorps der USA, in dem Freiwillige helfen sollen, das Verständnis zwischen Amerikanern und Angehörigen anderer Völker zu fördern, und „Weltwärts“, der deutsche „entwicklungspolitische Freiwilligendienst“. Tausende unerfahrene junge Leute werden in Entwicklungsländer geschickt. Wem nutzt dieses Engagement, in dem ausdrücklich kein Fachwissen vorausgesetzt wird, wirklich?

In dem Blog http://torben-in-ghana.blogspot.de ist z.B. zu lesen „Als Weißer wird man hier ganz anders wahrgenommen und behandelt. Auf den Märkten wird man von fast jedem (und das können in zehn Sekunden auch mal schnell zehn Leute sein) angesprochen, von den Kindern oft mit Obroni (‚Weißer‘). Das Bild vieler GhanaerInnen ist: Er ist weiß, er hat Geld. Und das stimmt sogar, denn alleine mit meinem Taschengeld steht mir doppelt so viel Geld wie einem einfachen Angestellten zur Verfügung.“ Und: „Gegen Ende bin ich an meine psychische Belastungsgrenze gestoßen, weil ich mir die Frage gestellt habe: Wieso braucht man Weltwärts-Freiwillige, um Missstände aufzuzeigen, die Entwicklungshelfer seit Jahrzehnten nicht in der Lage waren zu lösen?“

Die Armen haben keine Möglichkeiten, sich zu wehren. Da werden junge Leute um die Welt geschickt, um Jobs zu erledigen, für die in den betreffenden Ländern genügend Personal zur Verfügung stünde. Man müsste die Menschen in diesen Ländern nur anleiten und angemessen bezahlen. Man stelle sich den Aufschrei an einer hiesigen Schule oder in einem Kindergarten vor, wenn, um beim Beispiel zu bleiben, ein ghanaischer Schulabgänger hierher käme, um deutsche Kinder in Englisch zu unterrichten oder Kindergartenkinder zu erziehen. Es würde wohl erst einmal nach seiner Qualifikation gefragt.

Ohne nennenswerte Lebens- und Berufserfahrung kann man keine Entwicklungshilfe leisten. Auch braucht man die unabdingbare Sensibilität für Menschen und Situationen in einem völlig fremden Umfeld. Das Bemühen, als Hobby-Helfer etwas Gutes für die Völkerverständigung tun zu wollen, reicht nicht. „Hilfsbedürftige mit Helferwillen“ hat ein EU-Delegierter in Benin einmal die bleichen jungen deutschen Mädchen und Burschen genannt, die dort „helfen“ wollen. Sie tragen gerne Hosen in Java-Batik-Muster, den „typisch afrikanischen“ Stoffen, oder haben das dünne Haar zu Rasta-Zöpfen gedreht, um ihre Solidarität zu zeigen. Mit Verlaub, viele Afrikanerinnen und Afrikaner finden solche Erscheinungsbilder lächerlich.

In Afrika zählen persönliche Beziehungen und Vertrauen. „Man muss den Afrikanern nicht helfen, weil sie ja ach so arm sind. Es würde schon reichen, wenn man sie in Ruhe lässt. Entwicklungshilfeorganisationen haben in vielen Fällen das freie Unternehmertum zerstört und Afrikaner zu Bettlern gemacht. Wer braucht schon 20-jährige Freiwillige, die beim Brunnen graben helfen. Haben die schon jemals einen Brunnen in ihrer Heimat gegraben? Die wissen nicht einmal, wie ein Brunnen ausschaut“, sagt Jean-Marie Téno, Filmemacher aus Kamerun.

Selbst wenn ihre Egotrips ins Elend nicht viel Schaden anrichten, sie dienen jedenfalls nicht den Menschen, denen sie doch helfen wollen. Wenn Jugendliche vom Rechner, Smartphone weggelockt werden können, finde ich das positiv. Es ist vernünftig, wenn Abiturienten oder Studenten sich in der Welt umsehen, Erfahrungen mit ineffizienten Bürokratien, Korruption sammeln und damit im Alltag denselben Beschwernissen wie Afrikaner unterliegen. Nach der Rückkehr werden ein paar Illusionen beiseite geräumt sein, und es reift die Erkenntnis, dass öffentliche Dinge bei uns meist in geordneten Bahnen ablaufen.

Jugendlichen mit dem deutschen „Weltwärts“-Programm mit Steuergeldern, derzeit sind es jährlich 29 Millionen, einen Abenteuerurlaub zu finanzieren, mag innenpolitisch gewünscht sein, mit Entwicklungshilfe hat es aber nichts zu tun. Zumal die meisten Entwicklungsländer – so habe ich es erlebt – nicht gefragt wurden, ob sie diese Art „Hilfe“ überhaupt wünschen. Kürzlich erzählte mir ein junger Mann, er sei für ein „Aufforstungsprojekt“ ein halbes Jahr in Benin gewesen – und habe keinen einzigen Baum gepflanzt. Es habe Koordinierungsprobleme mit den Stellen vor Ort gegeben.

Manche Politiker wünschen sich, dass Jugendliche durch das Programm eine berufliche Orientierung bekommen. Sollten wir uns dagegen nicht endlich fragen, ob Entwicklungshelfer überhaupt ein Beruf sein sollte? Entwicklungshilfe kann keine lebenslange Aufgabe sein, denn der Sinn der Hilfe soll ja sein, dass sie sich in wenigen Jahren selbst überflüssig macht. Das sagen wir aber schon seit über 50 Jahren. Also machen wir etwas falsch.

Es ist schön, wenn sich junge Menschen für positive Veränderungen einsetzen, aber sie müssen sich dann auch kritische Fragen stellen. Qualifiziert das Aufwachsen in Deutschland automatisch, um in Afrika „helfen“ zu können? Wo kann er oder sie als Abiturient und ohne Ausbildung und Erfahrung tätig werden? Was könnte ein ungelernter Einheimischer nicht auch leisten – und dabei etwas verdienen, um seine Familie zu ernähren?

(Volker Seitz war 17 Jahre in Afrika tätig. Sein Buch „Afrika wird armregiert oder Wie man Afrika wirklich helfen kann“ erschien 2014 bei dtv in 7. überarbeiteter und erweiterter Auflage.)