Gambia: das Auswärtige Amt warnt

Warum wird nicht auch vor Gambiern in Deutschland gewarnt?

gambiafahne

(tutut) – Angesichts der geringen Bevölkerungszahl von 1,8 Millionen Einwohnern machen Gambier unter illegalen straffällige Immigranten in Deutschland einen sehr unangenehm auffallenden Anteil aus. Als Land ist Gambia eine Missgeburt, eine Flussuferbesiedelung mitten im Land Senegal und nicht etwa in einem deutschen Nachbarland. Das Auswärtige Amt hat Gambia eine umfangreche Reisewarnung gewidmet. Deshalb ist es erstaunlich, dass zwar vor Reisen nach Gambia gewarnt wird, nicht aber vor Gambiern in Deutschland, obwohl es doch die sein müssten, welche die Warnungen veranlassen. Insofern muss es in Deutschand niemand wundern, dass immer wieder vor allem Gambier durch Kriminalität auffallen, besonders auch als Drogenhändler. Die Frage ist nur: Wer lässt die hier ins Land? Ohne Reisepass, zum Beispiel,. kommt kein Deutscher in Gambia hinein, und sein Aufenthalt ist auch begrenzt und an Geld und Rückreisepapiere gebunden. Aber im Gegenzug scheint jeder Gambier ohne Papiere nach Deutschland zu gelangen. Und dann passiert, was wohl passieren muss: Gambier gegen zwei Frauen in Freiburg!  Wer Afrikaner und Araber in Deutschland auf Augenhöhe behandelt, ja sogar Einheimischen  gegenüber bevorzugt, hat von dieser Welt nichts verstanden. Der bereitet Illegalen aus einer wenig entwickelten Zivilisation hier ein Paradies. Was blüht einem Gambier mit Drogen zuhause? Sogar Todesstrafe! Und hier? Allenfalls  Bewährung oder kommode Unterbringung in einem Gefängnis mit mehr Komfort als normales Leben in Gambia bringen kann.

Außenminsterium als Reiseführer – auszugseise
Kriminalität / Terrorismus: Angesichts möglicher terroristischer Aktivitäten in der ganzen Region Westafrika können auch in Gambia Anschläge gegen westliche Einrichtungen oder Staatsangehörige nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber verdächtigen Gegenständen und Personen geraten.

Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es im Großraum Serrekunda und Banjul zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder „Regelverstöße“ (z.B. Verstöße gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften) seitens der gambischen Ordnungskräfte geahndet, die sich davon ein kleines Zubrot erhoffen. Besucher sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen und nach der Einreise nur eine Kopie des Reisepasses mit sich führen. Auf das Mitführen von Taschen sollte verzichtet werden. Empfehlenswert sind Brustbeutel oder Bauchgurte, um Geld sicher zu verwahren. Einsame unbewachte Strände sollten gemieden werden. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.

Es liegen Hinweise vor, dass es in den Touristengebieten verstärkt zu Betrugsversuchen im Zusammenhang mit Liebesbezeugungen oder Heiratsabsichten kommt, welche zu Geldforderungen oder Forderungen nach einer Einladung zur Beantragung eines Visums führen. Reisende sollten diesbezüglich Vorsicht walten lassen.

Reisen über Land/Straßenverkehr: Grundsätzlich wird empfohlen, bei Reisen in fremde Umgebung nach Einbruch der Dunkelheit und/oder allein besondere Vorsicht walten zu lassen, sowie bei Dunkelheit nicht über Land zu fahren, da erhöhte Unfallgefahr besteht.

Die Fähre über den Gambia-Fluss bei Banjul zur Weiterreise nach Senegal gilt als unsicher, von einer Benutzung wird daher abgeraten.

Verhaftungen: Es kann zu willkürlichen Verhaftungen sowie Einschränkungen bei der konsularischen Betreuung von Haftfällen kommen. Auslandsvertretungen werden häufig nicht über Verhaftungen informiert und der Zugang zu Inhaftierten wird erschwert. Nach einer Verhaftung muss mit längerem Gefängnisaufenthalt gerechnet werden. Die Haftbedingungen entsprechen nicht europäischem Standard.

Die deutsche Botschaft in Dakar verfügt in Gambia über ein Verbindungsbüro, welches nicht den gleichen Umfang an konsularischen Dienst-und Hilfeleistungen bieten kann, wie die Botschaft. Entscheidungen über Anträge konsularischer Art (Hilfeleistung, Passanträge etc.) trifft ausschließlich die Botschaft in Dakar.

Seit dem 1994 unblutig verlaufenen Putsch des heutigen Staatspräsidenten Jammeh herrscht in Gambia gespannte innenpolitische Ruhe, die jedoch als volatil zu bezeichnen ist. In den letzten Monaten kam es vermehrt zu antiwestlichen Äußerungen führender Politiker. Im Dezember 2014 hat es in der Hauptstadt Bajul einen bewaffneten Angriff auf den Präsidentenpalast gegeben. Grundsätzlich ist daher bei Reisen nach Gambia Wachsamkeit geboten.

An der Grenze zwischen Senegal und Gambia kann es immer wieder zu Grenzschließungen und Problemen bei der Ein- und Ausreise kommen. Reisenden wird daher geraten, sich vor Ort rechtzeitig über die Lage zu informieren.

Insbesondere an den Stränden kommt es immer wieder zu Belästigungen von Touristen durch junge Männer, die teils aufdringlich ihre Dienste als Führer oder Begleiter anbieten.

Die Bevölkerung in Gambia ist überwiegend muslimisch. Obwohl die Bevölkerung grundsätzlich tolerant ist, sollte auf freizügige Kleidung verzichtet werden.

Vor eventuell geplanten Abstechern in den südlichen Landesteil der Republik Senegal (Casamance) wird empfohlen, die Reise- und Sicherheitshinweise zu Senegal und Guinea-Bissau zu beachten.

Geld/Kreditkarten: Die einheimische Währung, Dalasi, ist außerhalb Gambias nicht konvertierbar. Devisen und Reiseschecks können in Banken und Wechselstuben eingetauscht werden. Es wird dringend vom Umtausch auf dem Schwarzmarkt abgeraten, da solcher inzwischen sehr stark polizeilich verfolgt und entsprechend bestraft wird. Die Ein- und Ausfuhr von Bargeld ist offiziell bis zu einem Gegenwert von 10.000,- US-$ möglich, allerdings kann man sich nicht darauf verlassen, dass dies von den Zollbeamten eingehalten wird.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige: Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich: Reisepass: Ja, Vorläufiger Reisepass: Ja, Personalausweis: Nein, Kinderreisepass: Ja
Visum: Ein Visum wird bei Einreise erteilt und ist 21 bis 28 Tage gültig. Bei einem Aufenthalt von mehr als 28 Tagen muss ein Antrag auf Aufenthaltsverlängerung (gebührenpflichtig: 500,- Dalasi) beim gambischen „Immigration Department“ gestellt werden. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflugticket) sowie genügend finanzielle Mittel für den Aufenthalt nachweisen können. Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird.

Die Einfuhr oder der Besitz von Drogen ist in Gambia nicht erlaubt. Selbst der Besitz kleiner Mengen von Betäubungsmitteln wird mit hohen Geld- und Gefängnisstrafen geahndet. Die gambischen Behörden kontrollieren zunehmend streng.

Besondere strafrechtliche Vorschriften: Deutsche Staatsangehörige unterliegen in Gambia grundsätzlich dem gambischen Strafrecht. Selbst der Besitz kleiner Mengen von Betäubungsmitteln wird regelmäßig mit hohen Geld- und Gefängnisstrafen geahndet.

Jede Form von Kindesmissbrauch ist unter schwere Strafen gestellt.

Es gibt ein Gesetz zur Umsetzung der Todesstrafe für eine Reihe von Straftaten einschließlich Brandstiftung, Mord, Verrat und Menschenhandel. Zuletzt wurde die Todesstrafe in Gambia im Sommer 2012 vollstreckt.

Homosexualität ist in Gambia strafbar und wird mit Gefängnisstrafen von mehreren Jahren geahndet. Hohe Repräsentanten des gambischen Staates haben die Bevölkerung in öffentlichen Reden zur Anzeige Homosexueller aufgerufen. Es gibt Berichte über die vorübergehende Inhaftierung von Homosexuellen, auch Europäern. Das Vorgehen der gambischen Behörden scheint sich eher zu verschärfen.

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