Gelesen

aixheimhütte

Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort, und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort. (Joseph Freiherr von Eichendorff)

Skilift-Hersteller Leitner
 „Seilbahnen erobern die Stadt“
Skilifte – gut und schön. Die Zukunft aber liegt für das Südtiroler Unternehmen Leitner eher in urbaner Umgebung. Ob Expo, Bundesgartenschau oder Nahverkehr: Der Umsatz mit Seilbahnen in der Stadt steigt
(faz.net. Die einen bauen Türme, die anderen blicken von ihren Höhen in die Röhre: Spaichingens Blick bleibt am Kirchturm hängen.)

Bürgermeister ist weiter krank
Der Frittlinger Bürgermeister Martin Leo Maier ist weiterhin krank geschrieben. Wie sein Stellvertreter Raimund Bader mitteilte, ist die Folgebescheinigung seiner Arbeitsunfähigkeit bis 31. März 2016 eingegangen. „Die Amtsgeschäfte werden nach wie vor von mir wahrgenommen“, so Bader. Maier ist seit Juni krank geschrieben.
(Schwäbische Zeitung. Ursachenforschung Fehlanzeige? Erinnert sich die Leserschaft noch, welchen Aufwand sich Redaktinsleiter Regina Braungart geleistet hat, als der Dürbheimer Bürgermeister krankgeschrieben war? Selbst der Mantel des Blattes musste hierfür herhalten, als sei der Dürbheimer Bürgermeister ein landesweit wichtiger Promi!)

Weg mt dem Weihnachtsspeck
Spaichinger Diätexertin gibt vor Silvester
Tipps zum richtigen Essverhalten.
(Schwäbische Zeitung. Wer wollte das wissen? Sind alle Spaichinger krank? Es gibt keine richtige Ernährung, sollte sich langsam auch mal in Lokalredaktionen herumsprechen! Genügt es nicht, wenn möglicherweise ein Lokalblatt auf Diät ist?)
Volkshochschule organisiert Seminare
„Volkskrankheit Diabetes Typ 2 – Wenn die Bauchspeicheldrüse streikt“ heißt ein VHS-Abendseminar mit Heilpraktiker Dr. rer.nat. Daniel Simon am Donnerstag, 21. Januar, um 19 Uhr in Kursraum 2…
(Schwäbische Zeitung.Doktor Heilpraktiker?)
Sponsoren für frisches Obst und Gemüse gesucht
Europäisches Schulfruchtprogramm in Wurmlingen läuft aus
(Schwäbische Zeitung. Will eine EUdSSR  nicht auslöffeln, was sie den Völkern einbrockt? Jetzt wird auch vorgeschrieben, was die Leute essen sollen?)
Depressionen bei Männern nehmen stark zu
AOK veröffentlicht Zahlen für den Landkreis Tuttlingen
(Schwäbische Zeitung. Und Auflagen nehmen ab? Ist das nicht verständlich?)

Freut euch, ihr Christen!
Beuroner Chor und „Swabian Brass“ bieten anspruchsvolles Programm in der Abteikirche
(Schwäbische Zeitung. Jesu sein Gesangverein?)
Bücher sind immer noch ein Renner
Weihnachtsausstellung der katholischen öffentlichen Bücherei Denkingen kommt prächtig an
(Schwäbische Zeitung. Wohin rennen sie denn?)
Kirchenfenster erzählen Geschichte(n)
(Schwäbische Zeitung. Jeden Tag fensterlt eins in Trossingen?)
Weihnachtsgedanken im Wald
(Schwäbische Zeitung.Statt Pfeifen?)

Mehr als 100 Jäger nehmen an Drückjagd teil
Teilnehmer sind in den Revieren Talheim, Esslingen und Seitingen-Oberflacht unterwegs
….Bekanntlich sind unsere Wälder sehr wildreich und dennoch wurden bei dieser Drückjagd, wie es im Fachjargon heißt, lediglich vier Sauen, zwei Rehe und drei Füchse geschossen. Diese wurden waidgerecht „zur Strecke gebracht“…
(Schwäbische Zeitung. Halali und Halleluja! 100 Jäger sind der paar Viecher Tod, ist das nicht unfair?)

Schlagerstars berühren Herzen der Fans
(Schwäbische Zeitung. Wer in Kolbingen mit Anfassen?)

Volles Haus bei CDU-Senioren
Weihnachtliche Feier auf dem Dreifaltigkeitsberg
(Schwäbische Zeitung. Wie lange noch?)

(Trossingen) Bedrohter Mann streckt seinen jugendlichen Angreifer mit Faustschlag nieder
Ein betrunkener 17-Jähriger hat am Montagabend, gegen 21.30 Uhr, an der Ecke Wagnerstraße/Litschlestraße einen vorbeigehenden Passanten mit einem Messer bedroht. Zuvor hatte der Bursche den 27-Jährigen in belästigender Weise nach einer Zigarette gefragt. Als es dem Angesprochenen zuviel wurde und er den lästigen Jugendlichen deswegen zur Rede stellte, zog der unvermittelt ein Messer aus der Jacke und bedrohte den Mann. Davon unbeeindruckt streckte der Bedrohte seinen alkoholisierten Angreifer mit einem kräftigen Faustschlag nieder und hielt ihn bis zum Eintreffen der verständigten Polizei fest. Die Tatwaffe wurde beschlagnahmt, der Jugendliche einem Erziehungsberechtigten in Obhut gegeben.
(Polizeipräsidum Tuttlingen)

Vorfall in Donaueschinger Flüchtlingsunterkunft
Sicherheitsdienst im Fokus der Polizei
In Donaueschingen sind rund 1.700 Flüchtlinge untergebracht. Einige von ihnen klagen über Missstände in der Unterkunft und mangelnde ärztliche Versorgung. Doch nicht alle vor Ort teilen diese Eindrücke. Am Montag wurde bekannt, dass Polizei und Staatsanwaltschaft einen Fall von Körperverletzung in der Unterkunft in Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) prüfen. Ein Flüchtling gab an, dass er von drei Security-Mitarbeitern geschlagen und beraubt worden sei…
(swr.de. Fragt mal jemand nach den Ursachen? Wer sagt, dass Deutschland das Sozialamt der Welt sein muss? Weiß das ein „Zdf-Heute-Show-Deppenwolf“?)

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(facebook.com/GuidoWolfinfo. Und täglich grüßt der Weihnachtswolf. Ist nicht bald Osterhasi?)

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Parteien-Selbstbedienung
Die Mitgliederzahlen der Parteien sinken. Auch die Spenden gehen zurück. Dafür steigt die staatliche Parteienfinanzierung. Bei dieser Selbstbedienung sind sich Abgeordnete von Regierung und Opposition einig.
(faz.net. Warum sollte es anders sein, wenn es nur um Macht und Geld geht?)

Reform-Stillstand
Parlamente sind in der Krisenepoche nur Statisten
Ob Schuldenkrise, Terrorismus oder Flüchtlinge: Die deutsche Spitzenpolitik ist heute vor allem mit Notlagen-Management beschäftigt. Nationale Sachthemen bleiben auf der Strecke – mit fatalen Folgen.
(welt.de. Deutschland hat mit Ermächtigungen für chaotische undemokratische Schwachmaten Routine. Glotze und BILD, das Schröder-Rezept pflegt auch seine Nachfolgerin mit „exklusiven“ Urlausbildern in BILD, denn das Volk ist so blöd zu schaffen, während sie das Land abschafft.)

Abscheuliches Dokument
Fatwa Nr. 64: Mit dieser kranken Norm regelt der IS die Versklavung von Frauen.
Systematisch versklavt die Terrormiliz Islamischer Staat tausende Frauen und Mädchen. Nun sollen US-Spezialeinheiten ein absurdes Dokument erbeutet haben: Eine Fatwa gibt eine islamisch-rechtliche Belehrung über den Umgang mit den Sklavinnen – detailliert und mit abscheulicher Selbstverständlichkeit.»
(focus.de.Quoten und Gleichstellungsbeauftragte sind für deutsche Frauen wichtiger?)

Neues Sozialhilfegesetz
Weniger Hilfe vom Staat: Nahles will Hartz IV für EU-Ausländer beschränken
Die CSU nimmt bei ihrer Klausur Anfang Januar in Wildbad Kreuth die Belastungen durch den Flüchtlingsandrang in den Blick. Ein Aufregerthema will der Koalitionspartner SPD schon vorher abräumen.»
(focus.de. Was hat die gegen Ausländer?)

Eigener „Soli“ findet keinen Anklang
Kosten der Flüchtlingskrise: Länder planen 17 Milliarden Euro für 2016 ein
Eine knappe Million Flüchtlinge ist im Jahr 2015 nach Deutschland gekommen – diese gilt es auch im Folgejahr zu versorgen. Die Länder planen dafür rund 17 Milliarden Euro ein. Der Vorschlag eines eigenen Flüchtlings-„Solis“ findet dennoch wenig Anklang.»
(focus.de. Deutschland deine dummen Länder. Für die eigenen Leute ist nichts da! Ist das nicht Hochverrat gegen die dümmsten Kälber?)

Glimmstängel vor dem Aus
Die EU-Kommission greift durch: Zigarettenpackungen sind ab kommenden Mai großflächig mit Schockbildern und Warnhinweisen bedruckt. Die Konsequenz einiger Hersteller: Mindestens elf Zigarettenmarken werden nicht neu gestaltet, sondern vom Markt genommen.»
(focus.de.Gleichzeitig wird von der EU Tabakanbau gefördert. Siehst du die Gräber dort im Tal? Das sind die Nichtraucher, die lebten auch einmal.)

Arbeitsmarkt 2016
In Südeuropa entstehen mehr Jobs als in Deutschland
Lange litten Spanien und Italien unter hoher Arbeitslosigkeit, aber 2016 werden sie laut Beratungsfirma EY mehr Jobs als Deutschland schaffen. Dabei knackt Deutschland seinen Beschäftigungsrekord. mehr…
(welt.de. Wer hat, der hat, der braucht keine Beratungsfirma xyz.)

EU-Kommissar ist nicht zufrieden
Oettinger stellt deutsche Asylpolitik in Frage und fordert harte Einschnitte
EU-Kommissar Günther Oettinger hat die deutsche Asylpolitik grundsätzlich in Frage gestellt und harte Einschnitte bei den Asylbewerberleistungen gefordert. Nur so könne die Magnetfunktion Deutschlands verringert werden.
(focus.de.Darauf ein Oettinger! Wem sagt er das? Medien, denen er als digitalisierter Kommissar nichts bieten kann?)

Bundestagspräsident Lammert dringt auf Änderung des Wahlrechts
Der Bundestagspräsident Lammert hält es für inakzeptabel, dass nicht klar ist, wie viele Abgeordnete bei einer Wahl wirklich in das Parlament einziehen werden. Einen Willen zur Reform gebe es aber in keiner Fraktion, so Lammert.
(faz.net. Warum nicht Parlamente auflösen, die nichts zu sagen haben und die niemand braucht? Wer nichts kann, muss nicht als Politiker durch den Steuerzahler ausgehalten werden.)

Unter der Schellenkappe

Gute Laune, Unterhaltung und Fröhlichkeit

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(tutut) – …Alle Götter sollen mich strafen, wenn es etwas Glücklicheres gibt als den Menschenschlag, den man mit den Titeln Narr, Tor, Esel, Gimpel und ähnlichen für mich allerliebsten Namen bezeichnet. Das scheint euch vielleicht auf den ersten Blick eine dumme und ungereimte Behauptung, und doch trifft sie den Nagel auf den Kopf. Denn erstens: unbekannt ist diesen Leuten die Furcht vor dem Tode – weiß Gott, eine schlimme Sache –, unbekannt ein quälendes Gewissen; die Märchen von den Toten ängstigen sie nicht, Gespenster und Geister schrecken sie nicht; keine Furcht vor drohendem Unglück martert sie, keine Erwartung kommenden Glückes foltert sie; kurz, die tausend Sorgen, die diesem Leben zusetzen, schlagen ihnen keine Wunden.

Sie kennen nicht Scham, nicht Scheu, nicht Ehrgeiz, nicht Neid, nicht Verlangen, und schließlich, wenn sie fast so stumpf sind wie das liebe Vieh, sind sie – fragt nur die Theologen – zur Sünde selbst unfähig. Sei nun so gut, du dummer Weiser, und erwäge, wieviel Angst und Sorge auf dein Herz Tag und Nacht einstürmt und es zermartert, trag alles Weh und Leid deines Lebens auf einen Haufen zusammen – dann wirst du endlich erkennen, wieviel Schweres ich meinen Dummköpfen erspare.

Und nicht nur sie selbst sind in einem fort lustig und scherzen, trällern und lachen; auch jedem andern, wohin sie kommen; bringen sie Behagen, gute Laune, Unterhaltung und Fröhlichkeit mit: man möchte glauben, die Güte der Götter habe sie just dazu der Welt geschenkt, daß in den düstern Ernst des menschlichen Lebens ein Sonnenstrahl scheine. Kein Wunder also, daß sonst zwar gar nicht jeder einem jeden gefällt, in einem Toren aber der eine wie der andere ein Kind vom eigenen Fleisch und Blute sieht. Alles will ihn um sich haben, ihn füttern, streicheln, umarmen; alles eilt herbei, ist ihm etwas zugestoßen; ungestraft darf er sagen und tun, was er will. Und wie es keinen Menschen reizt, ihn zu kränken, so lassen ihn auch die wilden Tiere in Ruhe: sie wittern sozusagen seine Unschuld.

Die Toren gehören eben auch wirklich den Göttern, vor allem mir, und darum sind sie mit Recht bei jedermann angesehen. Die mächtigsten Könige sogar haben an ihnen die größte Freude, und mancher könnte ohne seinen Narren keinen Bissen zu sich nehmen und keinen Schritt tun, ja, er hielte es ohne ihn überhaupt keine Stunde aus.

Darum steht aber auch der Mann in der Schellenkappe beträchtlich höher im Rang als die griesgrämigen Herren im Doktorhut, deren zwei oder drei man sich schandenhalber freilich auch hält. Warum er aber höher steht, ist kein Rätsel und kein Wunder. Jene Weisen haben ihren Fürsten nur langweiliges Zeug auszukramen, und, trotzend auf ihr Wissen, scheuen sie sich nicht, recht oft »in empfindliche Ohren die Lauge der Wahrheit zu spritzen.« Bei den Narren aber finden die Herren das, worauf allein sie Jagd machen, wo und wie es sei: Unterhaltung, Gelächter und Zeitvertreib…
(Erasmus von Rotterdam, „Das Lob der Torheit“)

Geblitzt?

Beteiligung privater Firmen macht Geschwindigkeitskontrolle ungültig

radarpoli

(lifePR) – Wer bei einer Geschwindigkeitsmessung nicht der Polizei, sondern einer Kommune ins Netz geht, sollte ab sofort unbedingt eine Verteidigung in Erwägung ziehen. Der Hintergrund: Kommunale Ordnungsbehörden bedienen sich zur Abwicklung ihrer Aufgaben bei der Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr – so auch bei Geschwindigkeitsverstößen – öfters der Hilfe privater Firmen.

Diese Praxis steht bereits seit längerem in der Kritik und wird von Verkehrsrechtsexperten als rechtswidrig erachtet – zu Recht, wie eine Angelegenheit vor dem Amtsgericht Bergisch Gladbach nun zeigt: Dort wurde ein Verfahren eingestellt, weil durch die Beteiligung privater Personen ein Verstoß gegen grundgesetzliche Regelungen angenommen wurde. In der Folge konnten die Messung und das Foto nicht mehr als Beweismittel herangezogen werden, wodurch eine Verurteilung nicht möglich war!

Geschwindigkeitsüberwachung ist hoheitliche Aufgabe
Dabei scheint es so einfach. Artikel 33 Abs. 4 des Grundgesetzes sagt: „Die Ausübung hoheitsrechtlicher Befugnisse ist als ständige Aufgabe in der Regel Angehörigen des öffentlichen Dienstes zu übertragen, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis stehen.“ Damit steht im Grundgesetz eindeutig, dass hoheitliche Aufgaben – so auch die Geschwindigkeitsmessung – grundsätzlich durch Beamte bzw. Beschäftigte im öffentlichen Dienst wahrgenommen werden müssen.

Einem Zeitungsartikel des Kölner Stadtanzeigers nach war auch die Richterin des Amtsgerichts davon überzeugt, dass die Praxis der Stadt mit dieser Regelung nicht vereinbar ist. Um das Gesicht der Stadt zu wahren, kam es in dem Verfahren – wie so oft – nicht zu einem Freispruch für die beschuldigte Autofahrerin, sondern das Verfahren wurde eingestellt.

Zur Wehr setzen, wenn der Führerschein in Gefahr ist!
Die neuerliche Entwicklung lässt Autofahrer und Anwälte hoffen, dass sich auch andere Gerichte vermehrt dieser Auffassung anschließen. Für Betroffene, deren Führerschein durch eine kommunale Messung – ob mobil aus einem Auto heraus oder stationär von einem Starenkasten – in Gefahr ist, bietet die Entscheidung eine sehr gute Verteidigungsmöglichkeit: Selbst wenn der Vorwurf stimmen sollte und ausnahmsweise zu schnell gefahren wurde, sind mit der Argumentation die Beweise, also Messung und Foto, nicht gerichtsverwertbar.

Dementsprechend werden die verhängten Sanktionen keinen Bestand haben und der Führerschein bzw. das Punktekonto wird vor Schlimmerem bewahrt. Zudem übernimmt die Rechtsschutzversicherung in der Regel die Kosten der anwaltlichen Vertretung.
Tim Geißler,Rechtsanwalt,http://gks-rechtsanwaelte.de/

Polizeiberichte

polizistinwerbung

(Tuttlingen-Nendingen) Verdächtige Koffer kontrolliert aufgesprengt
Mehrere verdächtige Koffer wurden am Sonntagnachmittag durch Spezialisten des Landeskriminalamtes am Waldrand von Tuttlingen-Nendingen vorsorglich kontrolliert aufgesprengt. Nachdem ein Grundstückseigentümer mehrere unbekannte Koffer in seiner Holzhütte aufgefunden hatte und nicht genauer verifiziert werden konnte, was sich in den Koffern befand, wurde der Bereich von der Polizei weiträumig abgesperrt und gesichert. Zuvor wurde in einem der Koffer augenscheinlich Sprengmittel gesichtet. Nachgeforderte Delaborierer des LKA Baden-Württemberg begutachteten die Koffer und kamen zu dem Entschluss, diese aus Sicherheitsgründen kontrolliert durch Sprengung zu öffnen. Der Inhalt der Koffer wurde anschließend als pyrotechnische Chemikalien sowie Elektronikbauteile identifiziert. Wer die Koffer letztendlich in der Holzhütte untergebracht hat, ist nach bisherigen Ermittlungen nicht bekannt. Die Polizei ermittelt nun wegen Verstoßes gegen das Sprengstoff, sowie das Waffengesetzt. Zeugen, die in letzter Zeit verdächtige Personen und Fahrzeuge, insbesondere mit mehreren Koffern, in Nendingen im Bereich Ursental, wahrgenommen haben, werden deshalb gebeten, sich mit dem Polizeirevier Tuttlingen (Tel. 07461 941-0) in Verbindung zu setzten.

(Rietheim-Weilheim) Hund beißt Mädchen – Polizei sucht Zeugen
Am Sonntag in der Zeit von 18.00 Uhr bis 18.15 Uhr ist eine 17-Jährige auf einem Feldweg hinter der Firma Marquardt von einem Hund gebissen worden. Die junge Frau war zusammen mit einer Freundin unterwegs, als ein Hund auf die beiden zugerannt kam und nach dem Mädchen schnappte, wobei unter anderem sowohl der Pullover als auch die Jacke zerrissen wurden. Der Hundebesitzer, welcher anschließend hinzukam, leinte seinen Hund lediglich an und ging davon, ohne sich um die beiden zu kümmern. Die geschockten jungen Damen gingen daraufhin nach Hause und berichten den Vorfall. Eine anschließende Absuche des Bereiches, um den Hundehalter zur Rede zu stellen, verlief negativ. Bei dem Hund dürfte es sich um einen Boxer mit dunklem Fell und ca. 50-60 cm Schulterhöhe mit dunkelgrüner Leine handeln. Der Hundehalter war ein etwa 170-175 cm großer, schlanker, deutsch sprechender Mann, im Alter zwischen 40 und 50 Jahren. Er trug zur Tatzeit eine olivgrüne Jacke, so wie einen 3-Tage-Bart. Beamte des Polizeirevieres Tuttlingen (Tel: 07461 941-0) ermitteln nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und bitten um Zeugenhinweise.

(Tuttlingen) Zeuge bemerkt Einbruch in Frisörsalon
Ein bislang unbekannter Täter ist in der Sonntagnacht gegen 23 Uhr in der Gartenstraße in ein Frisörgeschäft eingestiegen und wurde hierbei von einem Zeugen entdeckt. Der Täter ist zuvor durch ein Toilettenfenster im Innenhof in das Gebäude gelangt. Ein Zeuge bemerkte dies und leuchtete mit seiner Taschenlampe in den Salon, wobei sich der Täter versteckte. Als die Polizei mit zwei Streifenwägen zu Tatort kam, war der Täter bereits geflüchtet, woraufhin mehrere Personen im Bereich der Gartenstraße kontrolliert wurden. Über die Schadenshöhe und das erlangte Diebesgut ist bislang nichts bekannt. Hinweise nimmt das Polizeirevier Tuttlingen (Tel: 07461 941-0) entgegen.

(Trossingen) Suchhund erschnüffelt vermisste Altenheimbewohnerin
Der Einsatz eines Flächensuchhundes hat am zweiten Weihnachtsfeiertag zum Auffinden einer vermissten Altenheimbewohnerin geführt. Die 88-Jährige hatte am späten Samstagnachmittag unbemerkt das Altenheim in der Wagnerstraße verlassen und war nicht mehr zurückgekehrt. Gegen 18 Uhr wurden deshalb umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet, an dem knapp 50 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Trossingen, des Technischen Hilfswerks und des Deutschen Roten Kreuzes beteiligt waren. Ein Flächensuchhund des Deutschen Roten Kreuzes konnte die vermisste Frau gegen 19.20 Uhr auf einem abgelegenen Spielplatz im Bethel-Park erschnüffeln. Die 88-Jährige war bereits stark unterkühlt. Sie wurde in die Obhut des Rettungsdienstes übergeben. Weitere, bereits georderte Suchhunde aus dem Raum Rottweil, Tuttlingen und Balingen mussten somit durch den schnellen Sucherfolg nicht mehr zum Einsatz kommen.

(Trossingen) Versuchter schwerer Raub in Sportwettengeschäft – Zeugen gesucht
Zwei unbekannte Täter wollten in der Sonntagnacht, gegen 23.20 Uhr, ein Sportwettengeschäft in der Dr. Karl-Hohner-Straße ausrauben. Nachdem bereits alle Gäste das Geschäft verlassen haben, war der Inhaber gerade am Aufräumen, als es an der Tür klopfte. Nachdem er hinausging um nachzusehen, standen zwei komplett schwarz gekleidete, mit „Scream-Masken“ maskierte Personen vor ihm und bedrohten ihn mit einer Waffe. Der Geschäftsinhaber konnte die Täter nach kurzer Rangelei in die Flucht schlagen, wobei er sich leicht verletzte. Beide rannten schließlich in Richtung Hauptstraße davon, ohne Beute zu machen. Personen, die insbesondere in der Nacht von Sonntag auf Montag verdächtige Wahrnehmungen im Bereich Trossingen gemacht haben, werden dringend gebeten, sich mit dem Polizeirevier Spaichingen (Tel: 07424 9318-0) in Verbindung zu setzen.

(Spaichingen) Unbekannte beschädigen Stromverteilerkästen
Mehrere Stromverteilerkästen wurden in der Zeit von vergangenem Samstag auf Sonntag in der Max-Planck-Straße und Einsteinstraße im Bereich der Kreuzung zum Westring von Unbekannten stark beschädigt. Die Täter haben offensichtlich solange gegen die Verteilerkästen getreten, bis diese im unteren Bereich brachen, wobei ein Sachschaden von circa 5.000 Euro entstand. Hinweise zu der Tat nimmt das Polizeirevier Spaichingen (Tel: 07424 9318-0) entgegen.

(Rottweil) Rottweiler beißt Terrier
Ein freilaufender Rottweiler verbiss sich am Montag gegen 0 Uhr in der Neckarstraße in einen kleinen Terrier und verletzte diesen. Dem Rottweiler war es zuvor gelungen, sich beim Gassi gehen aus dem Halsband seines Besitzers zu reißen. Dieser konnte schlimmeres verhindern, indem er seinem Hund nacheilte und die beiden Hunde schließlich trennen konnte. Der Terrier war erheblich verletzt und musste von einem Tierarzt behandelt werden.                                                         (Polizeipräsidium Tuttlingen)

Gefragt

Was ist aus den Ankündigungen von Guido Wolf  zur  Begrenzung der Völkereinwanderung geworden außer Politikergeschwätz am Kittelzipfel seiner Vorsitzenden Angela Merkel?

Gesagt

Wir kämpfen dafür, dass in Zukunft gegen die CDU nicht regiert werden kann.
(Guido Wolf. Schwarzer Guerillero.)

 

 

Gelesen

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Das unbekannte Spaichingen, es bisher in einem Dschungel versteckt. Und siehe da: Aus einem häßlichen Flecken wird  durch  Wiederentdeckung  der  Gartenpflege ein schönes  Stück Stadtpark.

Übrigens:
Super­GAU
Von Ingeborg Wagner
(Schwäbische zeitung. Falls die Schreiberin weiter vorhaben sollte, Journalistin zu sein, hüte sie sich vor dem Gau, denn der ist bereits der Größte anzunehmende Unfall und damit auch nicht durch Sprachvergewaltigung in Lokalblättern zu steigern!)

„Jesus ist das größte Weihnachtsgeschenk“
Kinder der Gosheimer Juraschule führen das Musical „Sonderbar“ auf
(Schwäbische Zeitung. Was sagt der Kinderschutzbund? Ist das eine Konfessionsschule?)

Schüler aus Sallanches besuchen Spaichingen
Die Spaichinger Realschule und das Gymnasium haben kurz vor Weihnachten 29 Schüler aus dem Lycée St. Joseph aus der Partnerstadt Sallanches begrüßt. Bürgermeister Hans Georg Schumacher empfing…
(Schwäbische Zeitung. Unterm Berg geschrieben und redigiert, dort, wo man nicht einmal den Namen des Bürgermeisters kennt. Warum kommt so etwas als „pm“, Offenbarungseid einer zu sehr mit sich selbst beschäftigten Lokalredaktion?)

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Guido Wolf: Integrationskurse müssen verpflichtend sein
Integrationskurse für Flüchtlinge müssen nach Ansicht von CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf verbindlich sein. «Sprache ist natürlich ein ganz wichtiger Schlüssel zur Integration», sagte er dem Sender SWRinfo am Montag. «Integrationskurse, die wir in all unseren Kommunen anbieten – das muss verpflichtend, das muss verbindlich sein», sagte er…Der CDU-Spitzenkandidat zur Landtagswahl im März 2016 bekräftigte seine Forderung, dass die Flüchtlingszahlen reduziert werden müssten.
(Schwäbisches Tagblatt. Jetzt auch Hochdeutsch für alle? Integrationskurse in der CDU? Hat er nicht auch neun Minuten mitgeklatscht, als Merkel angekündigt hat, das Land zu schaffen? Der Kümmerer Wolf weiß, dass das alles die Wiederhlung von der Wiederholung seines Geschwätzes ist. Vorschreiben kann er nichts, allein regieren wird er auch nicht, wenn überhaupt. Was er den Grünen vorwirft, die Leute zu drangsalieren, will er selbst einführen? Hat solche Leute Schäuble jüngst nicht Dumpfbacken genannt?)

Fast 13 000 neue Flüchtlinge über Weihnachten
Von Heiligabend bis Sonntag wurden 12740 Flüchtlinge bei der Einreise registriert. Das teilte die Bundespolizei am Montag mit.
(bild.de. Verstehen dies Merkel, die CDU-Klatscher mit Nachplapperern wie Guido Wolf als Einwanderungsbegrenzung?)

Ministerpräsident Kretschmann zur Flüchtlingskrise
„Daran sollten sich alle beteiligen“
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält es für nötig, die Fluchtursachen weiter zu bekämpfen. Das dürfe nicht aus dem Blick geraten, sagte der Grünen-Politiker im SWR.
(swr.de. Was hat er plötzlich gegen den Islam? Will er den nicht flächendeckend Kindern eintrichtern lassen?)

Ärger in der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen
Mit fliegendem Stock und Stein verletzt
Drei Asylbewerber wurden festgenommen und mehrere Menschen verletzt: Das sind die Folgen von Streitereien in der LEA Ellwangen. Die Polizei rückte nicht nur einmal dorthin aus.
(swr.de.Probleme mit bunter Kultur?)

Schwäbisch Gmünd erwägt nach Anschlag Überwachung
Kampfansage an alle radikalen Tendenzen
Nach dem Anschlag auf den Rohbau eines Flüchtlingsheim in Schwäbisch Gmünd soll die Baustelle nach Plänen der Stadt überwacht werden. Die Polizei sucht konkret nach 15 Personen.
(swr.de. Gesetze außer Kraft setzen, Grenzen nicht  bewachen  und Hunderttausende unregistriert im Land herumlaufen lassen, das ist nicht radikal?)

Mehrfamilienhaus in Schwetzingen geflutet
Erneut ein fremdenfeindlicher Anschlag?
In Schwetzingen ist offenbar absichtlich ein Mehrfamilienhaus unter Wasser gesetzt worden. Hier sollten unter anderem Flüchtlinge untergebracht werden.
(swr.de. Warum nicht mal an die Ursachen rangehen? Wird nicht das ganze Land geflutet?)

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Sonderregelung für Staatsdiener
Beamten-Witwen bekommen dreimal so viel Geld wie Hinterbliebene von Arbeitnehmern
Hinterbliebene von Arbeitnehmern haben bei der Rente im Vergleich zu Beamten-Witwen und -Witwern das Nachsehen. Sie erhalten weitaus weniger Geld im Alter. Beamten-Witwen sind deutlich besser gestellt, Grund dafür ist eine Sonderregelung für Staatsdiener.»
(focus.de. Es müssen ja auch andere bezahlen.)

Wegen Fehler im Manuskript
Bundespräsident Gauck musste Weihnachtsansprache zweimal aufnehmen
Die Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten musste dieses Jahr zweimal aufgezeichnet werden. Gauck musste die Rede wiederholen, nachdem Mitarbeiter des Bundespräsidialamtes einen Fehler in der ersten Aufnahme entdeckt hatten.»
(focus.de.  Ist er nicht selbst der Fehler?)

Dänischer Premier Rasmussen will Uno-Flüchtlingsregeln verschärfen
Dänemark nimmt vergleichsweise wenig Flüchtlinge auf – trotzdem kommen von der Regierung immer neue Vorschläge zu Verschärfungen in der Asylpolitik. Premier Rasmussen hat jetzt angeregt, die Genfer Flüchtlingskonvention zu ändern.
(spiegel.de. Warum nicht alle nach Genf schicken?)

DGB fordert Ausbildungsprogramm für Flüchtlinge in Ostdeutschland
Zehntausende junge Flüchtlinge dürften sich bald für eine Ausbildung interessieren, während in Ostdeutschland Fachkräfte fehlen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund will deshalb ein Bund-Länder-Programm zur gezielten Qualifizierung.
(spiegel.de. Absurdistan. Schon die Millionen von Arbeitslosen in der EU vergessen? Wo ist Ostdeutschland, sitzen da nicht Polen und Russen?)

Boko Haram greift Stadt mit Selbstmordattentäterinnen und Granaten an
Die islamistische Boko-Haram-Miliz hat die nigerianische Stadt Maiduguri attackiert – mehrere Selbstmordattentäterinnen sprengten sich laut Augenzeugen dort in die Luft. Mindestens 15 Menschen starben.
(spegel.de. Ist das nicht Islam und gehört damit zu Deutschland?)

Historiker schlägt muslimisches Fest als Feiertag vor
Die Deutschen haben große Angst vor dem Verlust ihrer Kultur, analysiert der Berliner Mediävist Michael Borgolte. Als Gegenmaßnahme schlägt er das muslimische Zuckerfest als gesetzlichen Feiertag vor.
(welt.de. Wichtig Wer? Muss jeder Blödsinn veröffentlicht werden, für den sich jemand findet? Religiöser Unfug hat Privatsache zu sein, gehört er sonst nichts ins Irrenhaus? Ist einer, der mittelalterliche Geschichte lehrt, dort stehengeblieben?)

Steinbrück greift Merkel an: „Sie hat die Kontrolle verloren“
Dass Bundeskanzlerin Angel Merkel und der SPD-Abgeordnete Peer Steinbrück keine Freunde mehr werden, ist bekannt. Seit Jahren geraten die beiden immer wieder aneinander. In einem Interview setzte Peer Steinbrück nun wieder zum Angriff an.»…Merkel habe mit der Öffnung der Grenzen und der anschließenden Bildsprache, die sie vermittelt habe, „das Problem nicht in den Griff bekommen“.Das gelte auch für ihren Hinweis ‚Wir schaffen das‘. Er sagte: „Aus der Sicht vieler Bürger hat die Politik die Kontrolle über diesen Flüchtlingsstrom verloren.“…“Asylrecht haben diejenigen, die politisch verfolgt sind, und Flüchtlinge aus Kriegsgebieten müssen aufgenommen werden, haben aber kein dauerhaftes Bleiberecht.“
(focus.de.Die hat noch nie Kontrolle über etwas Richtiges gehabt. Die Hoheit im Land haben Randgruppen von sogenannten dümmlichen Ehrenamtlichen. Schaut das Volk nicht weiter Volksverrätern zu?)

Herborner Bahnhof
An Weihnachten erstochen: Linksradikale verhöhnen ermordeten Polizisten im Netz
Am Morgen des Heiligabend starb ein Polizist am Herborner Bahnhof. Ein 27 Jahre alter Mann war mit einem Messer auf ihn und einen Kollegen losgegangen. Auf der linksradikalen Internetplattform „Indymedia“ wird der getötete Oberkommissar nun als „dumm“ verhöhnt und Solidarität mit dem Polizistenmörder gefordert.»
(focus.de. Ist das nicht der vom sozialistischen Staat verhätschelte linksexremistische Pöbel, der das Land abschaffen will?)

Erdogans Kampf gegen die Kurden gibt dem IS freie Hand
Südosten der Türkei: Erdogans Kampf gegen die Kurden gibt dem IS freie Hand Fotos
Im Südosten der Türkei sind Hunderte Menschen gestorben, die Regierung verweigert kurdischen Abgeordneten sogar das Gespräch. Gleichzeitig macht der IS in der Türkei Jagd auf seine Gegner.
(spiegel.de. CDU-Einheitsdeutschland Sultans Helfer.)

Bildungsministerin Wanka sieht Integrationspflicht für Flüchtlinge
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka fordert Flüchtlinge auf, sich um die Integration zu bemühen. Wer hier bleiben dürfe, müsse die Sprache beherrschen und unseren Wertekanon teilen. Zustimmung bekommt sie aus dem Süden der Republik.
(faz.net.Noch eine aus der DDR, die von Tuten und Blasen keine Ahnung hat und alles durcheinander bringt. Sollte sich mal bilden.)

Regionales EEG-Novelle
Die deutsche Energiewende kommt ins Stocken
„Das ist ein unmittelbarer Angriff auf die deutschen Windkraft-Hersteller“: 2016 soll das Erneuerbare-Energien-Gesetz novelliert werden. Experten warnen vor den Folgen für den Ausbau der Windkraft
(welt.de. Ohne Subventionen eine Flaute mit der Raute.)

Die NBZ ist sein Entdecker

Seit 545 Tagen pflegt die NBZ das komische Talent von Guido Wolf

wolfbignews

Ob mit oder ohne Pointe: Jeder Witz hat mal ein Ende. Guido Wolf zählt selbst den Countdown bis zum 13.März: noch 75 Tage.

(tutut) – Es hat lange gedauert, bis auch die Großmedien das komische Talent von Guido Wolf entdeckt haben, des „Spitzenkandidaten der CDU für die Landtagswahl“. Er kam von ganz hinten und schickte seinen Landesvorsitzenden dorthin, wo der meint, weiterhin vorne zu sein. Die zweifellos größte Tat Guido Wolfs bisher ist die Neuauflage des Märchens von des Kaisers neuen Kleidern mit den neuen Kleidern eines regierenden Landtagspräsidenten. Noch nie hatte es vorher jemand in diesem Land geschafft, ein nichtssagendes Amt, welches altgedienten Poltikern das Abwinken erleichtern soll, für sich als unbekannten Jungspund mit knapp über 50 zum Sprungbrett auf die politische Landesbühne zu nutzen. Da die Hauptdarsteller dort allesamt Komparsen sind, wurde dies für Guido Wolf zum Kegelspiel. Fraktionsvorsitzender? Weg mit dem Förster für harte Worte und Geld, und er ward nicht mehr gesehen. Landesvorsitzender? Ja. Nein. Doch. Ruderer braucht auch Guido Wolf für sein Boot. Nur ein Kapitän fehlt für die Leichtmatrosen. Auch Wolf hat kein Patent. Seither ankert er auf der Stelle.

Wenn man einer Gazette aus der Landeshauptstadt glauben darf, dann pflegt er jetzt das Lachen über sich selbst. Denn Guido Wolf ist von deutschen Medien als Clown entdeckt worden, nachdem im Ländle schon kühne Vergleiche mit Pumuckl und Micky Maus gezogen worden waren. Südkurier, Stefan Raab, ZDF Heute Show. Die Medien entdecken Guido Wolf den Clown.

Sein wahrer Entdecker ist allerdings die Neue Bürger-Zeitung. Seit nun 545 Tagen erfreuen die Abenteuer des Schlümpfe-Wolfs und dessen Kampf mit der Tücke des politischen Geschäfts täglich die Leser: „Guido Wolf aber beschloss, Ministerpräsident zu werden
Von  einem, der auszog, um das Gruseln zu lehren – Ein Komik-Roman“. Ist das der wahre Wolf?  „Sind Clowns die besseren Politiker?“ fragte schon „Der Tagesspiegel“ angesichts „grauer deutscher Poltik“. Was eine Glosse sein sollte, scheint ein ernses Problem auch in Deutschland zu sein.

Der Tagesspiegel: „Clowns müssten es in der Politik leicht haben gegen die Eisenfresser. Wäre das nicht eine Möglichkeit zur Belebung des Politikbetriebs? So wird das nie was. Wir müssen uns die Großpolitiker ja nur mal ansehen: Gibt es eine humorlosere Menschengruppe? Lauter Eisenfresser und Aktenordner, und an ihrer Spitze Angela Merkel, die in Augenblicken höchster Entspannung, ja, wie sagte man früher, schmunzelt? Das ist die Chance für professionelle Komödianten. Mit einer einzigen Bemerkung den Kongress zum Tanzen bringen, mit einer spontanen Witzattacke die Luft herauslassen aus dem Aufmuskeln der Machtgiganten, mit höhnischem Gelächter den Sumpf der Korruption ausblasen! In dieser Richtung ließe sich garantiert was machen. Leider ist die Bilanz politisierender Clowns bisher weltweit ziemlich mager“.

Vorschlag der Zeitung in Berln: „Was unser Land dagegen beflügeln könnte, wäre der Einstieg von Harald Schmidt, der sein Talent derzeit als Grafendarsteller auf Kreuzfahrtschiffen vergeudet, zynisch, wie man wohl sagen muss. Wäre er nicht mit Putin ein Duo zum Totlachen?“ Den Berlinern kann geholfen werden. Harald Schmidt wechselt nun ins seriöse Fach der Tatortaufklärer in der Schwarzwald. Einer hat es nicht übersehen und gleich gratuliert: Guido Wolf! Ein Konkurrent weniger in der baden-württembergischen Komödie.

Der CDU-Spitzenkandidat aus Tuttlingen, Hauptbahnhof 1, wandelt bewusst auf den Spuren Don Quichottes, wenn er sich als Polit-Clown geadelt sieht, gezogen durch den eigenen Kakao. Wer unter solchem Ritterschlag als Deppenwolf nicht strauchelt, der tanzt noch auf ganz anderen politischen Hoch-Zeiten. Grün, Rot, Gelb? Hauptsache Grau. Wie Wolf. Clownsmaske, Narrenkappe, Schelle – einem Schaf im Schafspelz ist alles recht. Don Quichotte ist immerhin ein Welterfolg geworden. Ritter von der traurigen Gestalt. Minischterpräsident isch  ja auch was!