Fremdenhass und Rassismus: christlich

Die Bibel taugt nicht als Gebrauchsanweisung für eine Ethik

götter

(tutut) – Wer seinen Gauben ernst nimmt, wird sich wundern. Denn er landet nicht weich auf dem Plüschsofa der ökumenischen Basis des Eia-Popeia-Christentums, sondern marschiert beim IS mit. Fremdenhass, Rassismus und Völkermord  sind zutiefst christlich. Wer sich an die Bibel hält, bekommt dort die Gebrauchsanweisung für sein Leben. „Wort des lebendigen Gottes“, wie in jeder katholischen Messe behauptet wird.

Was im Alten Testament steht, ist nicht Nazi, sondern jüdisch und damit zum Christentum mutiert. Die Bibel ist voll von Grausamkeiten, welche Menschen anderen Menschen antun. Deshalb sollte sie vor Kindern unter Verschluss bleiben und nicht noch extra in Kinder-Bibelwochen auf den „Tisch des Herrn“ gelegt werden in der Hoffnung, freiwillig wird  niemand darin herumblättern.

Denn was da zu finden ist, muss sprachlos machen und sollte den
Verfassungsschutz alarmieren. Die Bibel ist voll von Verrücktheiten und Irren, angefangen bei einem Gott, welcher in Eifersucht, Neid und Rachsucht der Oberverrückte sein muss. Mose, zum Beispiel, dient gleich allen drei orientalischen Religionen als Patriarch. Beispielhaft, wie er Gotteszornbefehle ausführt und allein wegen des goldenen Kalbes 3000 seiner Stammesangehörigen umbringen lässt.

Der Blutrausch Gottes war damit nicht gestillt, die Medianiter soll Mose auch noch alle machen. Die Männer werden abgeschlachtet, die gegnerischen Städte niedergebrannt, Frauen und Kinder verschont. Diese Milde macht Mose wütend, nun müssen noch alle Jungen und alle Fruen umgebracht werden, bis auf Jungfrauen. Das Ganze war ein Völkermord, denn die Massaker passierten im Land der Medianiter.

Als Frauen der Israeliten von Moabitern verführt wurden, Baal anzubeten, lässt der eifersüchtige Judengott Mose wieder Rache nehmen: „Nimm alle Oberen des Volkes und hänge sie vor dem Herrn auf im Angesicht der Sonne, damit sich der grimmige Zorn des Herrn von Isreal wende“. Und so geht das durch das ganze Alte Testament, in Stein gemeißelt und bis heute als erstes Gebot. Die Konkurrenzgötter sind der Grund, warum er eine Reihe von Völkern aus ihren Ländern vertreiben lässt. Fortsetzung ist noch im Gang, von welchem Gott auch immer.

Wer also selbst aus der Bundesregierung heraus dem Volk immer noch eine Ethik meint predigen zu müssen: aus der Bibel kann sie nicht stammen. Von der Kanzlerin angefangen haben die Leute ihr Buch nicht gelesen, wobei die Kanzlerin üblicherweise Bücher beurteilt, ohne sie gelesen zu haben. Mord und Totschlag in der Bibel alles  symbolisch? Trick 17? Ethnische Säuberungen wie bei Mose gehen weiter bei Josua, voll Massakern und Fremdenfeindlichkeit. Stimmt so alles nicht, mit den  Posaunen von Jericho? Die Moral von der Geschicht‘ ist entscheident, und die ist nicht anders als die von heutigen Diktatoren und Massenmördern.

Wer sich die Mordbubereien dieses Gottes anschaut, erkennt, dass seine Befehle sehr genau sind. Da wird unterschieden zwischen nahen und fernen Ländern. Die einen mussten den Eroberern weichen, die anderen sich ihnen unterwerfen. Die Folgen unterscheiden sich nicht vom IS und anderen religiösen Eiferern. Tod den Männern, Sklaverei den Frauen zum Behelf der Fortpflanzung. Das galt den ferneren Ländern. In den näherern  zur Gewinnung von Lebensraum war die Totalausrottung angesagt.

Wer davon heute nichts weiß, hat wohl auch keine Ahnung, welche Moral im Alten Testament gepredigt wird, vermutlich nicht von Kirchenkanzeln: Todestrafe für Verfluchen der Eltern, Ehebruch, Geschlechtsverkehr mit der Stiefmutter oder der Schwiegertochter, Homosexualität, Ehe mit einer Frau und ihrer Tochter, Sodomie (Tod auch dem Tier!), Arbeit am Sabbat. Beispielsweise sammelt ein Mann am Sabbat Brennholz. Gott bestand auf  Steinigung. Und da beten noch immer Menschen zu einem solchen Ungeheuer? Übrigens: Das Neue Testament ist nicht viel besser. Lesen! Auch einer Kanzlerin zu empfehlen, gerade weil sie Pfarrrstöchterlein ist. Gruß auch all den bigotten Talshowherumsitzern und -herumsitzerinnen.

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