365 Tage Urlaubsstimmung?

Eine Frage der Einstellung: bis zum nächsten Mal

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(lifePR) – Kaum hat sie begonnen, ist sie für viele auch schon wieder vorbei – die schönste Zeit des Jahres. Gefühlt gestern die Koffer gepackt, heute wieder zurück im Alltag? Gerade das Büro betreten, schon ist die Entspannung verflogen und alles was bleibt ist Bräune? Nicht so in diesem Jahr! Jan Mikulica, Psychologe und Experte für User Experience bei HolidayCheck, verrät, mit welchen Tipps und Tricks das Urlaubsgefühl bis zur nächsten Reise erhalten bleibt – und darüber hinaus!

 1. Urlaubsgefühl in Dauerschleife
Greifen Sie auf Ihre ganz persönlichen emotionalen „Cues“ zurück: Elemente, die sie mit der angenehmen Zeit im Urlaub verbinden. So zum Beispiel die Musik. Ein regionaler Hit lief in Strandbars und im Taxiradio rauf und runter? Wenn Sie ihn wieder hören, belohnt Sie Ihr Gehirn mit entsprechend positiven Emotionen. Schalten Sie den Song zu Hause auf dem Sofa ein und träumen Sie sich zurück an den Strand!

 2. Es sind die kleinen Dinge
Nicht nur während der Ferientage sollten Sie sich hin und wieder etwas gönnen. Damit sind keineswegs kostenaufwändige Investitionen gemeint: das Glas Rotwein auf dem Balkon, ein Besuch im Massagesalon, ein Teller Pasta beim Lieblingsitaliener – es sind die kleinen Belohnungsmomente, die es uns ermöglichen herunterzuschalten und Kräfte zu sammeln.

 3. Die Schönheit im Alltäglichen
Die Psychologin Dr. Papdopoulos bringt es auf den Punkt: Eine Städtereise zwischendurch kann den gleichen positiven Effekt haben, wie eine mehrwöchige, von langer Hand geplante Karibikreise. Auch ein Arbeitnehmer in Konstanz verirrt sich im Alltagstrott – und vergisst, dass er inmitten eines Feriendomizils lebt. Wie gut kennen Sie sich in Ihrer eigenen Heimat aus? Besorgen Sie sich einen Reiseführer und lassen Sie sich überraschen, was es vor der eigenen Haustüre zu entdecken gibt.

 4. Heute kommt Urlaub auf den Tisch!
Im Urlaub haben Sie das beste Curry der Welt gegessen? Auch solche Reize können Sie reaktivieren. Mit Gewürzen von vor Ort macht das Nachkochen zu Hause gleich doppelt Spaß. Erweitern Sie Ihr altbewährtes Kochrepertoire um die lokalen Spezialitäten Ihres Reiseziels. Ihr Freundeskreis wird begeistert sein, wenn Sie ein authentisches Menü zaubern.

 5. Kleine Pause, große Wirkung
Nach dem Urlaub steigt die Lust auf Arbeit, das Engagement nimmt zu und Burnout-Erscheinungen nehmen ab – dies zeigt eine Studie von Prof. Dr. Sonnentag der Universität Konstanz. Damit dieser positive Effekt nicht allzu schnell wieder abflacht, sollten Sie versuchen achtsamer durch den Tag zu gehen. Kognitive Trainings und körperzentrierte Übungen wie Taijiquan erhalten die Urlaubsstimmung.

6. Ein Leben neben dem Smartphonedisplay
Sie waren im Urlaub zeitweise ohne Smartphone unterwegs und haben es genossen? Interessant, dass man nach kurzer Zeit wieder in Verhaltensmuster verfällt, die man während der schönsten Zeit des Jahres bereitwillig ablegt hat. Warum solche „Offline-Phasen“ nicht auch in den Alltag integrieren? Im Zweifelsfall helfen Apps wie „Offtime“, die die Smartphone Nutzung entsprechend der Nutzervorgaben einschränken.

 7. Arbeit hier, Freizeit dort
Die Regel klingt so simpel und altbekannt, und trotzdem fällt es vielen Menschen schwer, sie einzuhalten: Trennen Sie Freizeit und Beruf! Lassen Sie die Arbeit im Büro – nicht nur während des Urlaubs sondern das ganze Jahr über. Prof. Dr. Binnewies empfiehlt, „heilige Zeiten“  und „räumliche Strategien“ zu definieren: Das Wochenende gehört Ihnen und am Esstisch wird nicht gearbeitet.

 8. Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub
Die Vorfreude auf den Urlaub macht Sie schon Monate vor der Reise nachweislich glücklicher – darauf deutet eine Studie von Dr. Nawijn von der Erasmus Universität in Rotterdam hin. Beginnen Sie schon kurze Zeit nach Ihrer Rückkehr mit der Planung der nächsten Auszeit. Vorfreude ist bekanntlich die schönste aller Freuden. Und sie kann Energie für so manch arbeitsintensiven Monat liefern!

Das Liberland des Nordens

Ohne Bares, nur mit Kreditkarte durch Norwegen?

Von Frank Schäffler

Es war ein aufopferungsvoller Selbstversuch. Mein Norwegenurlaub! Die Frage war: Gelingt es mir, ohne Bargeld und nur mit Kreditkarte durch Norwegen mit dem Wohnmobil zu kommen? Ist also etwas dran an der großen Geschichte, dass das Bargeld immer mehr zurückgedrängt wird? Bisher hatte ich nur darüber geschrieben. Jetzt wollte ich den ultimativen Praxistest machen. Am besten schien es mir, direkt in die Höhle des Löwen zu fahren – nach Skandinavien. Immerhin gelten die Nordländer als Vorreiter des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. In meinem Buch „Nicht mit unserem Geld“ habe ich der Diskriminierung des Bargeldes und seinen Hintergründen ein ganzes Kapitel gewidmet. Bargeld sei der in Münzen geschlagene Teil unserer Freiheit, schrieb ich darin vor anderthalb Jahren.

Der Tripp nach Norwegen führte mich über das Legoland in Billund/Dänemark. Jede Cola, jedes Eis, das meine Kinder nachfragten, konnte ich bargeldlos bezahlen. Lediglich das eine oder andere kleinere Fahrgeschäft, das sie nutzen wollten, erforderte die harte Münze. Da mussten sie dann halt mal passen.

In Norwegen angekommen war dann die bargeldlose Welt wieder in Ordnung. Alles, aber wirklich auch alles konnte dort mit der Kreditkarte bezahlt werden. Vom Müsliriegel in Stavanger über den Kaffee in Bergen bis zum Campingplatz am Hardangerfjord konnte alles mit dem eigenen guten Namen entrichtet werden. So kam ich fast zwei Wochen gut über die Inseln, Fjorde und Seen.

Doch halt: In den tiefen Tälern, hinter den Bergen in Dalen in der Telemark gibt es einen Ort der Freiheit, wo fast nur Bares Wahres ist. Der dortige Campingplatzbetreiber, ein Holländer, leistet den Mastercards und Visas dieser Welt erbitterten Widerstand. Er akzeptiert nur Bares – und Bitcoin! Um das Nachmittagseis meiner Tochter zu bezahlen, zückte ich mein Smartphone und bezahlte mit der Cyberwährung 7,62 mBTC, umgerechnet 2,01 Euro.

Zwar gab es morgens keine frischen Brötchen, aber irgendwie ist der Campingplatz Dalen so etwas wie das Liberland des Nordens. Auf einer kleinen Insel zwischen zwei Bergmassiven gelegen, trotzt einer dem Überwachungsstaat und dem staatlichen Geldmonopol. Was will man mehr im Urlaub.

Frank Schäffler,  geboren 1968 in Schwäbisch Gmünd, war von 2005 bis 2013 Abgeordneter des Deutschen Bundestages. In der FDP initiierte er 2011 einen viel beachteten Mitgliederentscheid gegen den Europäischen Stabilitätsmechanismus. Er ist Gründer des klassisch-liberalen Think Tanks „Prometheus – Das Freiheitsinstitut“ und ist Mitglied der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft.

Sonntag, Leute!

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Niemand ist so glücklich, daß nicht unter denen, die sein Sterbebett umstehen, einige sein sollten, die sein herannahendes Ende willkommen heißen. War er auch ein trefflicher und weiser Mann, so findet sich doch am Ende noch jemand, der zu sich selbst sagt: Nun werden wir doch von diesem Zuchtmeister erlöst, endlich wieder frei aufatmen können. Zwar hat er sich gegen keinen von uns streng gezeigt, aber ich hatte doch immer das Gefühl, als verdamme er stillschweigend uns alle. Das kommt vor beim Tode eines Rechtschaffenen. Wie vieles andere aber mögen wir noch an uns haben, um derentwillen mancher uns loszuwerden wünscht? Daran denke in deiner Sterbestunde! Und du wirst leichter von hinnen scheiden, wenn du dir dies noch vorstellst: Ich soll eine Welt verlassen, aus der selbst meine Genossen, für die ich so viel gekämpft, gebetet und gesorgt habe, mich hinwegwünschen, indem sie davon eine etwaige Erleichterung hoffen. Warum sollte sich also einer an ein längeres Verweilen hier festklammern? Und doch scheide deshalb mit nicht geringerem Wohlwollen gegen sie von hinnen, bleibe vielmehr deiner eigentümlichen Sinnesart getreu und gegen sie freundlich, wohlgesinnt, mild; dein Abschied geschehe nicht mit Unwillen, als wenn du gewaltsam von ihnen gerissen würdest, sondern, wie die Seele des selig Sterbenden sanft dem Körper sich entwindet, so muß auch dein Scheiden aus ihrem Kreise sein. Denn die Natur hat dich einst an sie geknüpft und gekettet, aber jetzt löst sie das Band wieder. So will ich denn von ihnen, wie von meinen Hausgenossen, nicht mit Sträuben, sondern ohne Zwang mich ablösen lassen. Denn auch dies gehört zu den Forderungen der Natur.
(Marc Aurel)

Gefragt

Ist es nicht schon zu spät, wenn Menschen in Deutschland Merkel jetzt  als Ohrfeigengesicht entdecken?

Gesagt

Wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit. Unsere Werte müssen sich auch im Zeitalter von Globalisierung und Wissensgesellschaft behaupten.
(Angela Merkel. Sie schafft das – ab.)

Gelesen

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Hier badet der Hüfinger mit den Augen in römischen Ruinen.

Gras fressen statt Ausblick genießen
...sagt Annett Brunner, die stellvertretende Leiterin des Landwirtschaftsamts. „Tuttlingen ist ein klassisches Durchzugsgebiet für Wanderschäfer, die, je nach Jahreszeit, ständig zwischen Rhein und Schwäbischer Alb pendeln.“ Foto: dorina Keilbach
(Schwäbische Zeitung. Solange eine Volontärin nicht ins Gras beißen muss, geht’s noch?)

Ein Fest für alle Christen
Kirchengmeinden bereite das zweite
ökumenische Gemeindefest vor…..Arbeiten Hand in Hand:Hermann Polzer und Pfarrer Johannes Thiemann. Foto: Regina Braungart …Dieses Mal soll nach Beschluss beider Kirchengemeinderatsgremien der Erlös für eine überkonfessionelle Begegnungsstätte in der Stadt verwendet werden…Noch immer werden Kuchenspender/innen und auch Helfer gesucht…
(Schwäbische Zeitung. Ökumene kann es nach Definition der Katholischen Kirche nicht geben, und Christen wird es nach den Glaubensregeln in Spaichingen auch nicht geben. Ist ein Hermann Polzer – was für ein Christ ist der? – als Vorsitzender des „Ökumeneausschusses“ nicht ein Beweis? Sage mir, mit wem Du verkehrst, und ich sage Dir, wer Du bist: Luthers Verein ist nur noch einem Götzendienst verpflichtet im Zeichen grüner Gockel?  Wieviele konfessionslose Tempel zum Kuchenessen braucht Spaichingen noch? Kein Wunder, dass Massen den Kirchen entfliehen! Verkündigt Regina Braungart eine  Veranstaltung aus Absurdistan? Seneca: „Religion gilt dem gemeinen Manne als wahr, dem Weisen als falsch und dem Herrscher als nützlich“.)
Großes Fest auf dem Berg
Noch Kuchenspenden gesucht für Jubiläum
(Schwäbische Zeitung. Fehlt’s an Rührteig?)

Give Box soll wieder öffnen
abra
Die Give-Box soll wieder belebt werden. Das Hüttchen, in das Menschen ihre übrigen Gegenstände und Kleider legen und aus dem dann andere Menschen, die sie brauchen können sie wieder herausholen, ist im Februar wegen Vermüllung geschlossen worden…Jetzt hat Harald Niemann die Patenschaft für das Häuschen übernommen und will es zusammen mit Angela Wanke und weiteren Mitstreitern Ende September wieder eröffnen.
(Schwäbische Zeitung. Warum entfernt das Städtchen dieses Lieblingsmüllplätzchen von Redaktörinchen Regina Braungart nicht? Muss ihr Lieblingsfraktionsvorsitzenderchen noch weitere Karrierchen im Blättchen machen?)

Leserbrief:
Früher war wirklich alles besser
(Schwäbische Zeitung. Da schildert ein Leserbriefschreiber namens Rolf Reichert eine Scheinwelt, die durch getrübte Erinnerung entstanden sein kann. Allein schon einen „Stadtrat, der an einem Strang gezogen hat“, hat es vor 40 Jahren nicht gegeben. Vielleicht geht er in seinem Gedächtnis 80 oder 70 Jahre zurück, da hat es so etwas auch in Spaichigen gegeben. Daran wird demnächst in einer Wanderausstellung der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof erinnert. Meint er, dass da wirklich alles besser war? Ein bisschen Geschichtskenntnis könnte nicht schaden, bevor solche Weisheiten verbreitet werden wegen gefällter Bäume, was einstimmig vom Gemeinderat beschlossen worden war, alle also an einer Säge gezogen haben?)

Bürgerinitiative lädt zur Sternwanderung auf Plettenberg
Thema ist die geplante Erweiterung des Steinbruchs durch Holcim
(Schwäbische Zeitung.In Deutschand geht’s immer dagegen, genügen  die vielen Narrenvereine noch immer nicht?)

Ein Bienenstich erwischt jeden Imker
(Schwäbische Zeitung. Sonst bleibt ein Trossinger stichfrei?)

Sonntagsläuten:
Willkürgrenzen
…Pfarrer i.R. Hubert Fetzer, Gosheim
(Schwäbische Zeitung.Heiliger Bimbam mit üblichem Brimborium an der Realität vorbei. Gott i.R.?)

Milchbauern protestieren vor Kauders Bürotür
Landwirte machen ihrem Ärger um den Milchpreis mit einer Staffelfahrt Luft – Kundgebung in Stockach
(Schwäbische Zeitung. Warum arbeiten sie nicht bei Heckler & Koch? Wohnt der „Europaabgeordnete“ zu weit weg?)

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Ä grüner Hirsch isch er scho! (CDU Baden-Württemberg, Screenshot)

Meerrettichbauern rechnen mit Einbußen von 40 Prozent
Scharfe Wurzeln im Hitzestress: Meerrettichbauern rechnen wegen der extremen Trockenheit dieses Sommers mit einer um rund 40 Prozent geringeren Ernte.
(Badische Zeitung. Scharf, diese Bauern! Wenn das Wetter nicht wäre.)

SC-Stadion: Land schießt 16 Millionen Euro zu
Bisher hat die Landesregierung 10 Millionen Euro für die neue Arena des SC Freiburg in Aussicht gestellt – nun sollen es 16 Millionen werden. Das hat unter anderem damit zu tun, dass der Neubau auch der Uni nützt.
(Badische Zeitung. Landestoren? Für ein Geschäft mit Millionenumsatz wird Steuergeld hinausgeworfen?)

Verfassungsrichter heben Versammlungsverbot für Heidenau auf
Das Bundesverfassungsgericht hat das Versammlungsverbot für das sächsische Heidenau komplett aufgehoben. Das sagte ein Sprecher am Samstag in Karlsruhe.
(spiegel.de. Wer steckt die Verantwortlichen gegen das Grundgesetz in den Knast?)

Höchstleistungen bei WM
Kenias Athleten unter Verdacht
Kenia ist bisher die überragende Nation bei der Leichtathletik-WM in Peking. Dopingfahnder betrachten die Erfolge mit Argwohn.
(spiegel.de. Bitte einen Spitzensportler nennen, der nicht unter Verdacht stehen kann.)
Doping Experten nennen IAAF-Kontrollsystem mangelhaft
„Unverkennbare Beweise für Blutdoping“: Zwei australische Wissenschaftler verschärfen ihre Kritik am Kontrollsystem des Leichtathletik-Weltverbandes. Die IAAF schöpfe ihre Möglichkeiten im Kampf gegen Dopingsünder nicht aus
(spiegel.de. Soll ja nichts rauskommen.)

EU-Parlamentspräsident prangert EU-Länder an
Weltweit sorgt Europas Flüchtlingskrise für Besorgnis: Uno-Chef Ban warnt vor einer weiteren Eskalation. EU-Parlamentspräsident Schulz spricht von einem „eklatanten Versagen einiger Regierungen“
(spiegel.de. Wer? Kleinstadtbuchhändler Schulz? Was erlauben!)

Migration Bouffier erwartet eine Million Asylsuchende
Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier zieht die Prognose der Bundesregierung über die zu erwartenden Flüchtlingszahlen in Zweifel. Er spricht von einer Herausforderung, die Deutschland noch auf Jahre fordern werde.
(faz.net. Nächster Volkstest einer politischen Nullnummer? Dürfen die Bürger von ihm nichts erwarten?)

Öffentlich-Rechtliche
ARD und ZDF wollen mehr Gebührengelder
ARD, ZDF und Deutschlandradio melden einen erheblichen Mehrbedarf für die kommende Gebührenperiode ab 2017 an. ARD-Chef Lutz Marmor sagt: „Gute Programme kosten Geld.“ Es geht um viele Millionen Euro.
(welt.de. Wenn die mit 7,5 Milliarden keine guten Programme können, dann mit 10 noch weniger. Sender zumachen! Wer braucht immer noch die Nazipropaganda und  Hitlerserien, die Wiederholungen, Schrot? Zwangsabgaben stoppen. Gutes ist keine Frage des Geldes.)

„Positive Anreize schaffen“
EU will eine Milliarde Euro zahlen – wenn Afrika seine Flüchtlinge zurücknimmt
Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Europa, die Politik sucht nach Lösungen. Nun plant die EU, afrikanische Länder dazu zu bewegen, Migranten ohne Anspruch auf Asyl wieder zurückzunehmen. Die Belohnung: mehr als eine Milliarde Euro. Entwicklungsexperten halten wenig von dem Plan.
(focus.de. Blöder geht’s nicht? Wenn sie nicht hier sein sollten, warum sind sie dann hier? Wieviele Billionen sind bereits in Afrika versickert?)

„Hau ab“ in Heidenau
CDU-Politiker Spahn vergleicht Antifa mit NPD
Mit „Hau ab“-Rufen wurde Sachsens Innenminister in Heidenau vom Hof gejagt. Das verleitet CDU-Politiker Spahn dazu, die Antifa mit der NPD zu vergleichen. Auf Twitter handelt er sich großen Ärger ein.
(welt.de. Nazis waren Sozialsten – Worin soll also der Unterschied bestehen?)

Kennen Sie den schon?

Landratsamt Tuttlingen witzt:  Wuhrer Wahlgewinner, weil Denkingen es sagt

tutknoten

Knoten geplatzt im Landratsamt Tuttlingen?

(tutut) – Der Einspruch gegen die Bürgermeisterwahl in Denkingen ist gelöst. Das Landratsamt Tuttlingen überlässt offenbar Wuhrer selbst die Entscheidung. Da Tuttlingen es in fast zwei Monaten nicht geschafft hat, mit dem Einspruch gegen die Bürgermeisterwahl etwas anfangen zu können, und Landrat Bär und sein erster Landesbeamter Hlbig offenbar total damit überfordert sind, ist Bürgermeister Wuhrer wohl selbst überlassen worden, zu sagen, was Sache ist.

Oder wie soll die gestrige Auskuft einer Cornelia Hugger gegenüber einer Gemeinderätin gewertet werden, welche im Gegensatz zur rechtlichen Situation mitteilte:

„Da der Gemeindewahlausschuss die Gültigkeit der Wahl festgestellt hat, und der bisherige Amtsinhaber wieder gewählt wurde, ist eine Übernahme der Amtsgeschäfte durch seinen Stellvertreter oder die Einsetzung eines Amtsverwesers nicht erforderlich“.

Na, wenn das kein Witz für das Sommerloch ist! Wie sagte noch der Kommunalrecht lehrende Professor an der Hochschule in Kehl: „Solange die Entscheidung aussteht, übernimmt der Stellvertreter die Amtsgeschäfte…Auch während dieser Zeit kann der gewählte Bewerber das Amt noch nicht antreten. Man nennt das aufschiebende Wirkung. Es besteht aber die Möglichkeit, den gewählten Bewerber als sogenannten Amtsverweser einzusetzen…Dazu reicht ein Beschluss des Gemeinderats aus. Außerdem muss das Landratsamt die Wahlanfechtung bis dahin schon zurückgewiesen und die Gültigkeit der Wahl festgestellt haben. Eine eventuelle Klage vor dem Verwaltungsgericht würde dabei keine Rolle spielen“.

Wo lehrt Cornelia Hugger Kommunalrecht, wenn die Frage erlaubt ist?

 

 

Gesund sterben!

Trinken, Rauchen, Essen: Männer leben sorgloser als Frauen

trinkenessenumfrage

(lifePR) –  Männer unterschätzen die Gefahren eines ungesunden Lebenswandels häufiger als Frauen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen TNS-Emnid-Studie, die der Lebensversicherer Canada Life in Kooperation mit dem Risikoforscher und Mediziner Prof. Dr. Klaus Heilmann durchgeführt hat. Ein Großteil der Deutschen verkennt gerade die Risiken, die sie durch ihre Lebensführung selber beeinflussen können. Männer sind besonders sorglos.

Über 1000 Bundesbürger wurden befragt, für wie wahrscheinlich sie den Eintritt von Risiken einer falschen Ernährung, mangelnder Bewegung sowie von Rauchen und Alkoholkonsum halten. „Den wenigsten ist wirklich bewusst, dass eine ungesunde Lebensführung gravierende gesundheitliche Probleme wie Adipositas, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes oder Krebs zur Folge haben kann“, erklärt Professor Heilmann. Laut dem Risikoforscher werden gerade Gesundheitsrisiken in der Bevölkerung stark unterschätzt oder verdrängt. Männer sind besonders sorglos.

Falsche Ernährung: 83 Prozent der deutschen Männer stufen Ernährungsrisiken deutlich niedriger ein als sie tatsächlich sind. Laut Risikoforscher Heilmann stirbt jedes Jahr in Deutschland einer von 110 Erwachsenen auch an den Folgen einer unausgewogenen oder zu fetthaltigen Ernährung. „Obwohl gesundes und bewusstes Essen leicht in den Alltag integriert werden kann, gehen Menschen ein sehr hohes Risiko ein.“ 79 Prozent der befragten Frauen unterschätzen die Gefahren.

Bewegungsmangel: Auch zu wenig Bewegung kann folgenschwer sein. „Zu geringe körperliche Aktivität in Verbindung mit Übergewicht kann Bluthochdruck, Erkrankungen der Herz-Kreislauf-Gefäße und Diabetes verursachen“, so der Risikoexperte. „Etwa einer von 760 Erwachsenen stirbt vorzeitig an den Folgen.“ 65 Prozent der Männer verharmlosen die Gefahren, die zu wenig Bewegung mit sich bringt. Bei Frauen sind es 57 Prozent.

Rauchen: Noch immer werden die Gefahren des Rauchens mehrheitlich verkannt. Dabei liegt das Risiko, durch regelmäßiges Rauchen (mehr als 20 Zigaretten pro Tag) vorzeitig zu sterben, laut Heilmann bei 1 zu 180. „Damit ist Rauchen das größte freiwillige Einzelrisiko überhaupt!“ Männer sind auch hier tendenziell sorgloser als Frauen: 74 Prozent der männlichen Deutschen schätzen das Risiko deutlich niedriger ein. Bei Frauen verharmlosen 70 Prozent die Gefahren.

Alkohol: Auch die Gefährdung durch die Volksdroge Nummer Eins wird vor allem von Männern verdrängt: Rund 59 Prozent schätzen das Risiko, durch regelmäßigen Alkoholkonsum vorzeitig zu sterben, geringer als statistisch belegt. Die Risikoeinschätzung von Frauen liegt mit 51 Prozent etwas näher an der Realität. Laut Risikoforscher Heilmann stirbt einer von 650 Menschen mit einem Alkoholproblem vorzeitig. Insgesamt 53 Prozent der Bundesbürger halten die Gefahren von Alkohol für harmloser als sie tatsächlich sind.

Das geringe Risikobewusstsein der Bevölkerung spiegelt sich auch im Vorsorgeverhalten wider. „Noch zu viele Menschen vernachlässigen die Absicherung für den Fall, dass sie schwer krank werden und beruflich kürzer treten müssen“, so Bernhard Rapp, der stellvertretende Deutschlandchef von Canada Life. „Im Ernstfall müssen Betroffene dann neben gesundheitlichen Problemen auch noch die finanzielle Belastung des Verdienstausfalls bewältigen.“ Die Absicherung der Arbeitskraft ist ein Schwerpunkt im Angebot des Lebensversicherers. „Wir versichern Kunden auch gegen das finanzielle Risiko schwerer Erkrankungen und können die bedrohliche Relevanz von Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten bestätigen. Gerade hier müssen unsere Kunden besonders häufig die Leistung in Anspruch nehmen“, so Rapp.

Prof. Dr. Klaus Heilmann war Arzt und Professor der Medizin an der TU München. Als Risikoforscher und Kommunikationsexperte hat er Verbände, Organisationen und Firmen in Fragen der Risikowahrnehmung und -kommunikation beraten. Er ist heute vornehmlich publizistisch tätig. Bernhard Rapp beschäftigt sich seit 1991 aus dem Blickwinkel des Versicherers mit der Absicherung von Risiken. Heute ist er Direktor Marketing und Produktmanagement und stellvertretender Niederlassungsleiter des Lebensversicherers Canada Life Deutschland.
Studiensteckbrief
Institut: TNS Emnid
Methode: Telefonbefragung (CATI Mehrthemenumfrage)
Grundgesamtheit: Bundesdeutsche Bevölkerung ab 14 Jahren
Stichprobe: n = 1.005
Erhebungszeitraum: 2015
Berechnung: Prof. Dr. Klaus Heilmann auf Basis statistischer Daten

Gefragt

Was machen die Ehrenamtsgesundheitsprobleme des Spaichinger CDU-Kreisrats und Fraktionsvorsitzenden der als CDU-Filiale anzusehenden Bewegung Pro Spaichingen im Gemeinderat, Harald Niemann? Hat er die für den 16. Juni gemeldeten Unpässlichkeiten überwunden, welche er seinerzeit so meldete: „Aus persönlichen  und  gesundheitlichen Gründen,  die ausschließlich mit meiner ehrenamtlichen Arbeit im Gemeinderat zusammenhängen dürften, ist es mir nicht möglich an der Gemeinderatssitzung am Montag den 13.06.2015 teilzunehmen“? War er inzwischen beim Doktor?