Unter Druck

Tageszeitungs-Auflagen sinken weiter –  Auch bei der  Schwäbischen Zeitung

heubergerbotehaus

(tutut) – Die Auflagenzahlen zum 2. Quartal 2015 bestätigen auch bei der Schwäbischen Zeitung den stetigen Trend bergab. Es ist schon erstaunlich, wie die Verlage auf die deutsche Zeitungskrise reagieren: mit immer schlechterer Qualität. Bei Personal und Produkt. Ein Zusammenhang, der an sich logisch ist, denn nur mit guten Kräften wird man eine gute Zeitung machen können. Das Hauptkriterium des Zeitungsmachens scheint inzwischen der Preis zu sein: Billig müssen die Arbeitskräfte sein. Und so sehen die Blätter auch aus. Ein Großteil der Seiten wird inzwischen mit Pressemitteilungen gefüllt. Und deren Niveau schafft es natürlich, noch das niedere der Redaktionen zu unterbieten. Fakten, Fakten und an die Leser denken: Das ist wohl das Letzte, auf das heute die Verlage kommen, wenn sie sich die Schwindsucht ihrer Blätter anschauen.

Die Monopoltageszeitung im Kreis Tuttlingen, die Schwäbische Zeitung, hält ihren Auflagenschwund bei. Ende des 2. Quartals 2014 lag die gesamte Druckauflage noch bei 172 968 Exemplaren. Verkauft wurden 167 968, Abos: 158 833. Ende des 2. Quartals 2015 war die Druckauflage auf 168 036 gesunken. Verkauf: 166 980. Abos: 156 103.

Im Kreis Tuttlingen ist die Druckauflage zwischen 2. Quartal 2014 und 2. Quartal 2015 von 21 311  auf 20 451 gesunken. Der Verkauf sank von 20587 auf 20092, die Abos von 19 672 auf 19 124.

Diese Zahlen hat die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbereitung von Werbeträgern e.V. (IVW)  veröffentlicht. Insgesamt stellt die IVW zu der Situation der Tageszeitungen fest: „Von den deutschen Tageszeitungen wurden einschließlich der Sonntagsausgaben und aktuellen Sonntagszeitungen im 2. Quartal des laufenden Jahres durchschnittlich pro Erscheinungstag 18,81 Mio. Exemplare verkauft. Die Tagespresse verliert damit gegenüber dem Vorjahr 4,88 Prozent ihrer verkauften Auflage (2/2014: 19,78 Mio. Exemplare). Weiter im Aufwind ist hingegen die Anzahl der Zeitungsexemplare, die als ePaper verkauft werden: ihr Anteil am Gesamtergebnis der Tagespresse hat sich binnen Jahresfrist um fast ein Drittel von rund 0,56 Mio. Stück in 2/2014 auf aktuell 0,74 Mio. Verkäufe elektronischer Zeitungsausgaben erhöht.

Für die Gesamtauflagen deutscher Presseerzeugnisse sind im zurückliegenden 2. Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahr stabile bis sinkende Verlustraten zu verzeichnen. So bleiben die aktuell festgestellten Auflagenrückgänge der Tagespresse auf dem Niveau vom Jahresbeginn. Bei den Gesamtverkäufen der Publikums-  und Fachzeitschriften liegen die Verluste hingegen um jeweils rund einen Prozentpunkt unter den für das 1. Quartal 2015 im Jahresvergleich ermittelten Auflagenrückgängen. Positiv fällt die aktuelle Bilanz für die ePaper-Auflagen der Tageszeitungen und für die Gesamtverbreitung der Kundenzeitschriften aus“.

Gefragt

Haben Zeitungsleser schon bemerkt, dass Zeitungen immer mehr zu Zeitungssysmbolen werden? Wir tun nur noch so, wenn wir schreiben, und dazu gibt es dann ein schönes Symbolfoto, beispielsweise einen Einbrecher mit Maske – extra für den Fotografen? – ein paar Handschelllen, ein Bett in einer Gefängniszelle, und irgendwann gibt es nur noch ein Ortsschild oder ein Kreiswappen und ein weißes Blatt zum Selberschreiben? Sind nicht viele Zeitungen bereits auf dem Weg zum totalen Informationssysmbol? Wir tun nur so, es merkt eh niemand?

Gesagt

Die Landesregierung muss nun Taten liefern und die wenigen konkreten Zusagen rasch umsetzen.
(Guido Wolf. Soll sich nicht erst mal kümmern, wer Taten tut täten?)

Gelesen

stilblütedenk

Um Stil und seine Blüten geht es offenbar schon  seit Jahren auch in dem Gebäude dahinter, im Denkinger Rathaus.

Leserbrief: „Nur noch blanker Hass“
Leserbrief zur Denkinger Bürgermeisterwahl:
„Denkinger Hasstiraden…. langsam wird es beschämend, was sich in unserem Ort abspielt…Ewald Kaufmann,Denkingen
(Schwäbische Zeitung. Ist es etwa nicht beschämend, was im Umfeld der Wahl von Wuhrer und seinen Unterstützern geschehen ist? Wäre es nicht Aufgabe einer Zeitung zu berichten, anstatt einen Anhänger des Bürgermeisters über angeblich Anonymes wettern zu lassen? Warum kommen Zuschriften nur von der Bürgermeisterseite?)
Ansichtssache:
Scharfmacher nützen der Sache nicht
Von Regina Braungart
(Schwäbische Zeitung. Wo war die Redakteurin, die Sanftheit in Person wie eine besorgte Gemeindeschwester um ihre unartigen Kinder,  in all den Wuhrer-Jahren? Hat sie nichts mitgekriegt vom Ortsgeschehen, von Scharfmacherei aus einem bestimmten Lager, war sie nicht stets auf der Seite des Bürgermeisters, wenn dieser sogar in die Angelegenheiten einer Stadt Spaichingen und in die dortige Bürgermeisterwahl auch mit ihrer Hilfe eingegriffen hat? Was sollte die Farce mit einer Zweitauszählung zweieinhalb Wochen nach der Wahl? Es scheint, den Verlautbarungen  des Landratsamtes in der Zeitung zu folgen, dass diese Behörde befangen ist und den Wahleinspruch gar nicht beurteilen kann. Was für einen Job macht in dieser Angelegenheit Landrat Bär, der abendliche Gratulant des Bürgermeisters?  Regina Braungart vermisst bei einem anonymen Flugblatt ein Impressum? Wäre es dann noch anonym? Warum vermisst sie das Impressum nicht beim Flugblatt des Bürgermeisters? Fragt sie sich nicht, ob es vom Bürgermeister stammt oder von seinen Jubeldenkingern?)

Schüler sind jetzt Forstexperten
(Schwäbische Zeitung. Und das Blatt beweist demnächst, dass die Erde eine Scheibe ist?)

Ein harmonisches Gartenfest
(Schwäbische Zeitung. Besteht aus einem Akkordeonspieler in Durchhausen?)

Grundschüler sammeln rund 1200 Euro für haitianische Kinder
(Schwäbische Zeitung. Wer glaubt das?)

Kreis macht beim schnellen Internet Tempo
Ein Fachbüro soll die Strukturplanung für ein kreisweites Glasfasernetz übernehmen
(Schwäbische Zeitung. Mit Guido Wolf im Schneckengang?)

Wir suchen die schönsten Sommerbilder
(Schwäbsche Zeitung. Warum nicht gleich in die Tonne? Macht das Blatt nicht schon genug Altpapier?)

CDU-Wolf greift Kretschmann an
Landtagszoff nach Flüchtlingsgipfel
Nach dem Flüchtlingsgipfel im Neuen Schloss gibt‘s in der Landespolitik ordentlich Knatsch. CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf (53) wirft der Landesregierung vor, die Sorgen der Kommunen nicht ernst genommen zu haben.Ministerpräsident Winfried Kretschmann (67, Grüne) kontert, dass Wolf gar nicht alles mitbekommen habe. Er sei schließlich früher gegangen…Weitere Kritik kam von Gemeindetagspräsident Roger Kehle (61, CDU)…
(bild.de. Ist der Wolf (Credo seit vielen Tagen: „Ich bin begeistert von meiner CDU…“) nicht ein verkleideter schwarzer Pudel, der nichts zu sagen hat und lieber Lust auf Zukunft verkündet, denn auf Politik, da diese Arbeit macht, und er die verantwortliche Merkel nicht erreicht, die gerade in Tirol beim Messner den Yeti spielt?)

Richtfest in Rottweil
Ein Riesenturm für Aufzug-Tests
Mehr als 230 Meter hoch ist ein Turm im schwäbischen Rottweil, mit dem Aufzüge getestet werden sollen. Nun feiern die Bauarbeiter Richtfest.
Der Rohbau für die höchste Besucherplattform Deutschlands steht: Der Aufzugtestturm in Rottweil hat die erste Zielmarke von 232 Metern erreicht. Am Mittwochnachmittag erwartet Thyssen-Krupp rund 200 geladene Gäste zum Richtfest.Der Turm wuchs seit Baubeginn im März täglich um rund 3,6 Meter in die Höhe. Gearbeitet wird im Dreischichtbetrieb rund um die Uhr. Das Innere des Turms wird aus 12 Schächten bestehen, oben soll Deutschlands höchste öffentlich zugängliche Aussichtsplattform entstehen. Von Ende kommenden Jahres an wollen Ingenieure im Turm Hochgeschwindigkeits-Aufzüge testen – mit einer Geschwindigkeit von bis zu 64,8 Kilometern je Stunde.
(faz.net. Im Vergleich zum übrigen Stadtpanorama von Rottweil wirkt der Turm provozierend wie ein Eselpimmel!)turmrottweilspaich

MENSCHEN
Kretschmann ist Opa. Winfried Kretschmann , 67, ist das erste Mal Großvater geworden. Der Junge sei am Montag zur Welt gekommen – am Geburtstag von Kretschmanns Ehefrau Gerlinde, sagte ein Regierungssprecher am Dienstag in Stuttgart.
(Badische Zeitung. Seinen Worten und Denken nach ist Herausforderer Guido Wolf schon lange Opa, ohne Kinder!)

Nordschwarzwald
Neuer Ärger um den Nationalpark
Gut ein Jahr nach Gründung des Nationalparks Nordschwarzwald gibt es neuen Ärger um das grün-rote Prestigeprojekt. Grund ist das geplante Besucher- und Informationszentrum am Ruhestein. Der ehemalige Finanzminister und CDU-Landtagsabgeordnete Willi Stächele kritisiert eine „völlig unklare Kostenplanung“. Stächele hatte mit anderen Abgeordneten der CDU-Landtagsfraktion das Finanz- und Wirtschaftsministerium von Nils Schmid (SPD) zur Aufklärung über die aktuelle Kostenplanung aufgefordert. Nun liegt die Antwort vor. Darin räumt das Ministerium ein, dass „eine Angabe zu den Betriebskosten derzeit nicht darstellbar“ sei. Für Stächele ist das ein Unding. „So kann man an ein solches Großprojekt doch nicht herangehen“, sagte er am Dienstag…der Neubau soll zusammen mit dem Bau eines Verwaltungsgebäudes rund 20,5 Millionen Euro kosten….
(Schwarzwälder Bote. Vier Jahre war er weggetaucht, jetzt wagt er wieder Wahlkampf nach dem Verfassungsbruch und der Demontage als Landtagspräsident. Besser, er hättes es gut sein lassen mit der Politik, die Zukunft liegt hinter ihm. Andere CDU’ler können nicht genug Nationalpark kriegen.)

Einwanderungsgesetz
Schmiedel nimmt CDU in die Pflicht
Weil sich die CDU weigere, über ein Einwanderungsgesetz einen regulären Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen, hat der SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel der CDU im Landtag eine Mitschuld gegeben.
(Stuttgarter Zeitung. SPD liegt doch mit Merkel im Bett.)

Neues Programm im Land
Schwächeren Schülern soll geholfen werden
Nicht jeder findet einen Ausbildungsplatz. Ein neues Programm soll schwächeren Schülern auch ohne Abschluss auf die Sprünge helfen – mit viel Praxis im Betrieb und Betreuung an der Schule. Die Regierung ist mit ersten Tests zufrieden.
(Stuttgarter Zeitung. Ist bald das Abi im Kindergarten erreicht?)

Ethik-Zentrum in Tübingen
Die Ethik fragt nach dem richtigen Handeln
Seit 25 Jahren unterstützt das Tübinger Ethik-Zentrum die Wissenschaft in vielen Bereichen auf ihrer Suche nach dem richtigen Handeln im Sinn eines guten Lebens.
(Stuttgarter Zeitung. Gut leben allenfalls die Schwätzer dieses Zentrums davon.)

Polizist schießt Mann auf Wache an
Er wollte eine Anzeige aufgeben, war auf der Wache jedoch falsch. Als die Beamten das einem 28-Jährigen klar machen wollen, rastet der Mann aus und greift zwei Polizisten mit einem Messer an. Diese wehren den Mann mit Schüssen ab, der Angreifer wird lebensgefährlich verletzt.
(Stuttgarter Zeitung. Umgekehrt wird ein Titel daraus!)

Flüchtlinge im Land
Druck auf abgelehnte Bewerber soll steigen
Die grün-rote Regierung sieht sich zwischen Flüchtlingsinitiativen, die weniger Abschiebungen fordern und den Kommunen, die auf mehr Rückkehrer drängen, im Zwiespalt.
(Stuttgarter Zeitung. Wer macht ungebetenen Gästen die Tür auf?)

Kampf gegen PKK und IS
USA stellen sich hinter die Türkei
Der türkische Präsident Erdogan beendet den Friedensprozess mit den Kurden. Im Land werden immer mehr Anhänger der PKK und des IS sowie linke Aktivisten verhaftet. Die USA stehen fest an Erdogans Seite.
(StuttgarterZeitung. Wann kommen die Sanktionen gegen die USA? Merkels Freunde, früher waren’s die Sowjets,  unterstützen  jeden Unrechtsstaat, solange er irgendwo auf der Welt für Chaos sorgt und Europa stört.)

Attacken auf Flüchtlingsheime:
Nennt sie endlich Terroristen!
Eine Kolumne von Sascha Lobo
Was sich in Deutschland gerade vollzieht, ist die Geburt eines neuen Terrorismus. Völkisch motivierter, mit „Notwehr“ begründeter Terror, beheizt vom Hass im Netz, vorangetrieben von Abernazis. Es wird Zeit, ihn auch so zu nennen…
(spiegel.de. Als was möchte der Spiegel genannt werden für eine solchen Unfug? Sind Deutsche betroffen, ist es doch wohl eine Straftat,oder? Da offenbar eine Regierung gegen ihr Volk gewalttätig agiert, ist diese regierung laut Grundgesetz nzu entfernen, auch per Gewalt: Artikel 20 GG. Auch Terrorismus nach dem Tunnelblick des Spiegels? Wieviel hundert „Flüchtlinge“ beherbergt der Spiegel inzwischen?)
Umgang mit Flüchtlingen:
Das kalte Herz der Politik
(spiegel.de. Was ist das für in lächerliches, überflüssiges Blatt geworden!)

Spiegel und FAZ vor dem Zusammenbruch:
Die geistige Insolvenz der Leitmedien
Udo Ulfkotte
Die Auflagenverluste der »Qualitätsmedien« werden immer dramatischer. Das belegen die jüngsten Quartalszahlen. Mehr und mehr Lohnschreiber werden sich wohl bald einen neuen Job suchen müssen. Aber das wird schwierig. Denn die meisten von ihnen haben keinen ordentlichen Beruf erlernt…Im Einzelverkauf verlor der Spiegel 7,5 Prozent der Kunden im zweiten Quartal 2015, im Abo rund sechs Prozent. Beim Stern ging es 6,4 Prozent nach unten. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hat im Gesamtverkauf kaum zu glaubende 13,5 Prozent eingebüßt, das sind 41 298 Exemplare weniger als im zweiten Quartal 2014. Und damit hat die FAZ jetzt nur noch eine verkaufte Auflage von knapp 265 000 Exemplaren. Die Süddeutsche Zeitung verlor in dem einen Quartal mehr als 14 000 Kunden, Die Welt rund 7500, die linke Berliner taz mehr als 5000. Auch bei den Wochen- und Sonntagszeitungen geht es steil bergab. Die Bild am Sonntag verlor 8,7 Prozent, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 13 Prozent (das sind 41 000 Kunden weniger).Diesen andauernden Aderlass hält auf Dauer kein Unternehmen durch. Schließlich ist es die Hauptaufgabe von Medien nicht etwa, Informationen zu verbreiten, sondern Geld zu verdienen…Wohin man in der deutschen Medienlandschaft derzeit auch schaut, überall herrscht panische Angst in den Redaktionsstuben: Angst vor Entlassungen…Nüchtern betrachtet sind die Journalisten und Verlagshäuser daran allerdings selbst schuld. Wenn ein Produkt keine Käufer findet, dann stimmt mit dem Produkt etwas nicht…Die Insolvenz von Medien ist stets auch eine geistige Insolvenz.Könnte es vielleicht sein, dass die Bürger (also die Brötchengeber der Journalisten) es schlicht satt haben, von vielen Journalisten einseitig und politisch korrekt »informiert« zu werden?…Tatsache ist: Die Zahl der traditionellen Zeitungsleser bricht radikal zusammen. Das ist kein Wunder: Denn wer die Lügenpresse auf ihre Fehler anspricht, der wird als Idiot abgestempelt. Auch das ist ein Zeichen der geistigen Insolvenz.
(kopp-verlag.de. Auch Medien und ihre Macher leiden unter Demenz. Verlage wissen nicht, was ihre Aufgabe ist, ihre Angestellten wissen nicht, ob sie noch einen richtigen Beruf lernen sollten. Wie wär’s mit Journalismus?)

Weltbevölkerung bis 2100
Uno-Prognose: Menschheit wächst auf elf Milliarden – Afrika vervierfacht sich
Wir werden immer mehr – international gesehen. National hingegen sieht der Trend anders aus: Während gerade in Afrika und Asien die Bevölkerung wächst und wächst, schrumpft und schrumpft sie in Deutschland.
(focus.de. Deutschland gehört Afrika.)

Ausgaben für Kleidung, Unterkunft, EnergieStreit um Kosten:
NRW-Städte holen sich ihr Geld von den Flüchtlingen zurück
Nur 22 Prozent der kommunalen Kosten für Flüchtlinge übernimmt das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Um sich einen Teil ihrer folglich hohen Kosten zurückzuholen, greifen die NRW-Städte nun zu radikalen Schritten. Sie ziehen den Flüchtlingen Beträge von ihrem Taschengeld ab.
(focus.de. Urlaub mit Taschengeld Drittwelt-Ländlern bieten, kein Wunder, dass Tausende auf so ein Schnäppchen schwimmen.)

„Zu Leben und Werk – Ein Dialog“

Am Sonntag Veranstaltung am Hohenkarpfen zu „Alfred Wais. Magie der Dinge“

hohenkarpfen

(tutut) – Im Rahmen der monatlichen Sonderführungen findet am Sonntag, dem 2. August, um 16 Uhr, eine besondere Veranstaltung in unserer aktuellen Ausstellung „Alfred Wais. Magie der Dinge“ im Kunstmuseum Hohenkarpfen in Hausen ob Verena bei Spaichingen  statt.

Unter dem Titel „Zu Leben und Werk – Ein Dialog“ werden Kustos Dr. Stefan Borchardt und André Wais, jüngster Sohn und Nachlassverwalter des Künstlers, das Publikum gemeinsam durch die Ausstellung führen.

André Wais ist mit der Arbeit und dem Werk seines Vaters sowohl aus der persönlichen Perspektive des Sohnes als auch aus der künstlerischen Perspektive bestens vertraut. Er hat wesentlich zur Gestaltung der aktuellen Ausstellung beigetragen.

Die Ausstellung zeigt aus dem breit angelegten und technisch vielgestaltigen Oeuvre von Alfred Wais (1905–1987) eine Auswahl von Ölgemälden und Radierungen, die die motivisch um die nächstliegenden Gegenstände kreisen, um die Welt, die den Maler alltäglich umgibt. Wais stellt die Dinge nicht dar, er macht sie mit malerischen und grafischen Mitteln lebendig. Den Gegenständen seinen Stillleben, Interieurs, und Landschaftsbildern verleiht Wais als bildnerische Schöpfungen ein mal geheimnisvolles, mal irritierendes Eigenleben.

Charakteristisch für Wais sind in der Form erregte, in der Farbe furiose und in den Motiven fantastische Bildwelten von überbordender Sinnlichkeit und Fülle. Wais schafft Bilder, in denen er die Dinge durch die Macht der Imagination verzaubert und die ihn als einen ebenso wichtigen wie markanten Künstler des deutschen Südwestens ausweisen.

Weitere Informationen zu Ausstellungen und Veranstaltungen der Kunststiftung Hohenkarpfen erhalten Interessenten während der Öffnungszeiten im Museum oder unter Tel. 07424/4017.

Die Daten zur Ausstellung in Kürze:
Ausstellung:  Alfred Wais: Magie der Dinge
Ort:  Kunstmuseum Hohenkarpfen, Hausen ob Verena bei Spaichingen (Landkreis Tuttlingen)
Veranstalter:   Kunststiftung Hohenkarpfen e.V. (Kunstverein Schwarzwald-Baar-Heuberg)
Dauer:  26. Juli – 8. November 2015
Öffnungszeiten:  Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen, 13.30–18.30 Uhr
Information:  Tel. 07424/4017, museum@kunststiftung-hohenkarpfen.de
Katalog:            Stefan Borchardt (Hrsg.): Magie der Dinge,. 96 Seiten, ca. 90 Abbildungen. Fester Einband, ca. € 19,95, €, ISBN 978-3-7630-2711-8

Denkingen hat sich verwählt?

Rudolf Wuhrer alternativlos: Sein Angebot in Empfehlungen  zum  Wahltag

wuhrerwahl

wuhrerwahl24

(Quelle Abbildungen: Flyer von Rudolf Wuhrer, seit 32 Jahren Bürgermeister in Denkingen,  zur Bürgermeisterwahl am 28.Juni, die er mit 52,5 Prozent gewonnen hat vor Manuela Raichle mit 47,39 Prozent. Dem Flyer fehlt das Impressum.)

Anspruch auf Berichtigung

Fehlerhaften Arbeitszeugnissen und wie man dagegen vorgeht

zeugnis

(lifePR) – Erstaunlich viele Arbeitszeugnisse sind fehlerhaft. Das kann berufliche Chancen verringern. Doch keine Sorge: Dagegen lässt sich vorgehen. ARAG Experten sagen, wann dieses angebracht ist – und worauf Sie dabei achten sollten.

Sofort handeln
Ihr Chef hat stets ein hohes Maß an Sorgfalt von Ihnen verlangt. Natürlich zu Recht. Zur Akribie ist er allerdings auch seinerseits verpflichtet – besonders bei der Ausstellung Ihres Arbeitszeugnisses. Die Rechtslage ist eindeutig. Für die Richtigkeit des Arbeitszeugnisses ist der ausstellende Arbeitgeber verantwortlich. Doch auch Sie haben Pflichten. So liegt es an Ihnen, unverzüglich auf Fehler oder Mängel hinzuweisen und diese beseitigen zu lassen. Und das sollten Sie auf jeden Fall machen! Denn wer die Chance zur Korrektur versäumt hat, wird von möglichen neuen Arbeitgebern eventuell als nachlässig eingestuft. Dieses kann dazu führen, dass seine Bewerbung auf dem Stapel mit den uninteressanten Kandidaten landet.

Fehler und Mängel beim Arbeitszeugnis
Nach Expertenschätzungen ist mindestens jedes zweite Arbeitszeugnis nicht ordnungsgemäß ausgestellt. Deshalb sollten Sie das für Ihre berufliche Entwicklung so überaus wichtige Dokument sorgfältig prüfen. Besonders häufig sind folgende inhaltliche Fehler und formale Mängel:

Unvollständige Angaben
Oft tauchen relevante Inhalte schlichtweg aus Unkenntnis nicht im Arbeitszeugnis auf. Es kann jedoch auch taktisches Kalkül dahinterstecken: Der Zeugnisaussteller möchte die Gefahr einer Klage vor dem Arbeitsgericht minimieren. Deshalb verzichtet er auf Bewertungen, bei denen der Beurteilte schlecht abschneiden würde. Doch auch fehlende Inhalte können ein negatives Bild zeichnen. Ein Raumausstatter wird für eine „sehr sorgfältige Arbeitsweise“ gelobt, ohne ein Wort über seine kreativen Fähigkeiten zu verlieren? Für Personalentscheidender spricht das Bände! Diese Taktik des bewussten Weglassens bezeichnet man als „beredtes Schweigen“. Sie wird relativ häufig eingesetzt, ist jedoch unzulässig. Denn beim Arbeitszeugnis gelten die Gebote der Zeugnisklarheit und Zeugniswahrheit. Zudem müssen Tatsachen, an denen künftige Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse haben, genannt werden (so z. B. BAG, Az.: 9 AZR 632/07).

Unglaubwürdiges Lob
Ballen sich in einer Leistungsbewertung die Superlative, werden Personaler ebenfalls wachsam. Zumindest dann, falls sich diese ohne persönliche Würdigung generisch aneinander reihen. Oder wenn das Arbeitszeugnis bei kurzer Verweildauer im Unternehmen unverhältnismäßig lang ausfällt. Das lässt nämlich auf ein sogenanntes „Gefälligkeitszeugnis“ schließen. Ein solches wird für gewöhnlich nach einer unfreiwilligen Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses ausgestellt, zum Beispiel bei einer betriebsbedingten Kündigung und Insolvenz.

Unprofessionelle Schreibweise
Sie möchten das Arbeitszeugnis selbst formulieren, sodass Ihr Vorgesetzter oder Chef nur noch unterschreiben muss? Rein rechtlich betrachtet ist das – natürlich die Zustimmung des Arbeitgebers vorausgesetzt – durchaus möglich. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie selbst kennen die eigenen Fähigkeiten und Ihr fachliches Know-how am besten. Zudem können Sie mit Entgegenkommen rechnen. Wenn der Unterzeichner Ihren Entwurf akzeptiert, möchte er den Ablauf der Kündigung vermutlich möglichst konfliktfrei gestalten. Kurzum: Sie haben gute Chance auf ein überdurchschnittliches Arbeitszeugnis! Aber Hand aufs Herz: Verfügen Sie wirklich über die erforderlichen Kenntnisse? Wer nicht um die besonderen Regeln und Feinheiten der komplexen Zeugnissprache weiß, kann eine Vielzahl an Fehlern begehen. Insbesondere die gebotene Balance zwischen Wahrheit und Wohlwollen lässt sich ohne entsprechende Erfahrung nur schwer erreichen. Oft das kontraproduktive Resultat: unglaubwürdige Bewertungen, die Personaler sofort als Eigenlob erkennen. Tipp der ARAG Experten: Lassen Sie sich von jemandem helfen, der über die notwendige Kompetenz verfügt. Es gibt auch Dienstleister, die sich auf die Erstellung von Zeugnissen spezialisiert haben. Geben Sie einfach die Begriffe „Arbeitszeugnis“ und „Hilfe“ in Ihre Internet-Suchmaschine ein, um Zeugnisprofis oder Tipps zum Selbstverfassen von Leistungsbewertungen zu finden.

Fragwürdige Formulierungen
Im Arbeitszeugnis kommt es auf jedes Wort an. Formulierungen können widersprüchlich, anders zu verstehen oder sogar verschlüsselt sein. Nicht jeder, der eine Stelle zu besetzen hat, ist der deutschen Zeugnissprache mächtig. Falsche Interpretationen von Aussagen führen aber vielleicht dazu, dass Sie beruflich nicht richtig durchstarten. Sie sollten deshalb unbedingt darauf achten, dass Ihr Arbeitszeugnis in der gesetzlich vorgeschriebenen Klarheit verfasst ist. Beruhigend zu wissen: Als „Geheimcode“ getarnte Kritik (zum Beispiel doppelte Verneinungen und zweideutige Aussagen) ist laut Gesetz nicht erlaubt.

Strukturelle, formale und stilistische Fehler
Der beim Arbeitszeugnis übliche Aufbau sollte eingehalten werden. Die Reihenfolge der Inhalte:

Einleitung, Werdegang, Tätigkeitsbeschreibung, Leistungs- und Verhaltensbeurteilung sowie Schlussformel. Abweichungen sind von Personalchefs nicht gerne gesehen. Vor allem die von Ihnen verantworteten Aufgaben, Ihre Gesamtnote und besondere Erfolge sollten schon auf den ersten Blick erfassbar sein. Ob Eselsohren, Flecken, durchgestrichene Passagen oder Tipp-Ex-Spuren: Äußere Mängel des Arbeitszeugnisses müssen Sie natürlich auch nicht hinnehmen. Dafür ist das Dokument zu wichtig! Der Verfasser hat per Unterstreichung oder Fettdruck etwas hervorgehoben? Aussagen durch Fragezeichen, Ausrufezeichen oder Anführungszeichen betont? Das ist nicht erlaubt. Ebenso wie Rechtschreib- oder Grammatikfehler, die Sie übrigens auf jeden Fall ausmerzen lassen sollten! Um ein angemessenes Erscheinungsbild sicherzustellen, muss weißes Papier (wenn üblich: Geschäftspapier) verwendet werden. Dieses muss mit Schreibmaschine beschrieben oder mit einem Drucker bedruckt werden. Wichtig zu wissen: Auch in Zeiten der Digitalisierung darf Ihr Arbeitszeugnis nicht per E-Mail oder auf anderem elektronischen Weg übermittelt werden (§ 109 GewO).

Kritik an Flüchtlingspolitik

Im Spaichinger Gemeinderat mangelnde Information durch Kreis beklagt

spaichkirchturm

Im Schatten des Spaichinger Kirchturms und im ganzen Landkreis Tuttlingen wie überall im Land findet eine scheinheilige Gespensterdebatte um Flüchtlinge statt. Andere Meinungen werden als rechtsextremistisch gebrandmarkt. Es ist nur wenige Jahre her, da herrschten in Spaichingen, welches  nicht genug Spenden sammeln kann für eine notleidende Welt, Aufruhr und Schrecken vor dem schwarzen Mann. Ein paar Menschen aus Ghana, schwarz und sogar Christen, brachten Stadt und Kreis unter Führung von Christdemokraten solange in Rage, bis sie endlich nach Königsfeld abgeschoben worden waren. Ein Pfarrer aus Tuttlingen kümmerte sich um diese Menschen, für Spaichinger Pfarrer waren diese Nächsten offenbar zu nahe. Jetzt herrscht offenbar das andere Extrem, anstatt mit dem Thema sachlich umzugehen. Der Kreis sollte die Anregung aus dem Spaichinger Gemeinderat aufgreifen und sich ernsthaft mit dem beschäftigen, was fürdie Menschen mehr und mehr zur Zumutung wird. Und auch die Betroffenheitsgutmenschen sollten ihren Kopf  gebrauchen und Gefühlsduselei mit Nüchternheit tauschen.

(tutut) – Hilfeschrei eines Landrats statt Führung: Die jüngste Sitzung des Tuttlinger Kreistags offenbarte eine ohnmächtige unfähige und untätige Politik gegenüber der hereinströmenden Flut von Flüchtlingen und jener Mehrheit darunter, die vorgibt, Flüchtlinge zu sein, aber keine sind. Dass die Kommunen   für die Politik nur Befehle auszuführen und „Flüchtlinge“ unterzubringen hätten, das wurde in der aktuellen Sitzung des Spaichinger Gemeinderats sowohl von Bürgermeister Schuhmacher wie auch von den Gemeinderäten Müller (CDU) und Grimm (FDP) gegenüber mangelnden Informationen durch den Kreis kritisiert. SPD-Stadtrat Thesz plädierte eher dafür, keine weiteren Fragen zu stellen.

Der Bürgermeistersieht in den Kreis in der Pflicht, klarzustellen, welche Flüchtlinge berechtigte Asylbewerber seien und welche aus sicheren Drittstaaten kämen, wenn von den Kommunen ständig Unterbringungsmöglichkeiten gefordert würden. Auf Menschen aus sicheren Drittstaaten wartete die Abschiebung. Dies müsste für einen Bürgermeister geklärt sein, bevor von den Kommunen eine solidarische Verpflichtung verlangt werde zur Unterbringung von Flüchtlingen. „Da möchte ich vom Landkreis nähere Zahlen haben“, betonte Bürgermeister Schuhmacher. Er könne es nicht vertreten, Geld des Steuerzahlers auszugeben fürLeute, welche aus sicheren Drittstaaten kämen, humanitäre Verpflichtung hin oder her. Es könne nicht angehen, dass dieser Staat einfach ausgenutzt werde von Leuten, welche herkämen in der Hoffnung, hier Geld zu bekommen.

In diesem Zusammenhang krisierte er  den CDU-Fraktionsvorsitzenden Tobias Schumacher, weil dieser immer wieder Grundstücke bzw. Immobilien für die Unterbringung von Flüchtlingen vorschlage, selbst wenn diese in Privatbesitz seien, u.a. ein Gebäude in der Hauptstraße gegenüber dem „Kreuz“ im Stadtbesitz  oder das ehemalige Dinser-Haus in der Bahnhofstraße, obwohl man doch gegen Flüchtlingsunterbringung in Bahnnähe sei.

Stadträtin Kustermann (FWV) kam noch einmal auf den verworfenen Bau eines Flüchtlingsheims in Bahnhofnähe zurück, weil hierfür ein Investor vorhanden sei, um menschenwürdigte Unterkünfte bereitzustellen. Stadtrat Müller schloss sich der Kritik des Bürgermeisters in der Flüchtlingsfrage an, denn aus dem Kosovo seien bisher fast soviele Leute gekommen wie aus Syrien.

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Gefragt

Erkennen Besucher von Gemeinderatssitzungen in Spaichingen die Zusammekünfte noch wieder, wenn sie darüber in der Zeitung lesen?