Alles Bluff!

Die scheinheilige Welt der unsauber gewendeten Energie

cornkraftwerk

Hier werden Lebensmittel vergast.

(tutut) – Man nehme ein paar Begriffe, die bereits zur totalen Unverständlichkeit verdreht worden sind, und schon steht sie sauber da, die unsauber gewendete Energie. Die scheinheiligen Sektenpriester und Weltenretter im Namen von Ökologie, Nachhaltigkeit und Klimaschutz scheinen sich ihr Walhalla bereits auf Erden zuzubereiten. Das Paradies ist nah und machbar. Noch eine Konferenz oder vielleicht zwei, und schon  winkt zwar nicht das ewige Leben, aber der Tod in einer sauberen Welt. Dass dem so ist, haben auch die Weltverbesser und Vielflieger unter der sozialistischen Sonnenblume gemerkt und lenken sich seitdem mit einer bunten Vielfalt von  Genderswingerspielchen ab. Was ist daran nachhaltig? Alles Bluff!

Flohmärkte und Sperrmüllabfuhren kennzeichnen die Kurzlebigkeit einer Wegwerfgesellschaft, und niemand gerade von den grünen Weltrettungsfuzzis, die dort herumschwirren wie die Motten um das Licht, merken nicht, dass gerade sie Teil einer katastrophalen Vernichtung von Energie, Material und Logistik sind. Einem Wachstum von Menge und Material an und in Produkten, die eigentlich niemand braucht, als weiße Salbe für das Gewissen ein Nachhaltigkeitstanz gegenüber. Auf der einen Seite wird ein Markt befriedigt, auf der anderen Seite diesem ein guter Zweck eingeredet. Und der heiligt bekanntlich jedes Mittel. Dass Umweltbewusstsein und Handeln nicht miteinander zu tun haben, führen stets die Grünen vor. Die können sich im Wasserreichen Deutschand Wassersparen auf die Fahne schreiben, gleichzeitig aber ganze Flüsse und Seen zum Teufel jagen.  Der Mensch, also auch der grüne, hat kein Problem damit, falsches Handeln mit richtigem Denken zu deckeln.

Ein einfaches Beispiel: Effizienzsteigerung ist ohne Ressourcenverbrauch nicht möglich, ja, verlangt zusätzlichen Aufwand. An dieser schlichten Rechnung ist zum Beispiel eine Nahwärmeversorgung wie beispielsweise in Renquishausen gescheitert.  Ein bisschen Nachdenken hätte dies vermeiden lassen können. Wer nur auf Energieeffizienz schaut, übersieht den Aufwand. Ohne enorme Subventionen würde sich auch niemand so etwas antun wie Passivhäuser, Windraft-oder Solaranlagen. Warum kommt die Elektromobilität nicht voran? Weil hohe Subventionen fehlen, über die aber dauernd geredet wird. Noch wird an einer ungenügenden Speichertechnologie herumexperimentiert, es fehlen notwendige Infrastrukturen wie Ladestationen, Wartungseinrichtungen.

Und der Strom aus der Steckdose muss auch erst produziert werden. Und das bei den mit teuersten Preisen in der Welt.  Dass auch die Entsorgung sogenannter grüner Produkte eine Menge Geld kostet, wird ebenfalls übersehen wie schon vorher der Energieverbrauch bei der Herstellung von Solaranlagen oder der Flächenverbrauch, ebenso für Windräder.  HInzu kommen Leitungstrassen, Speicherbecken. Es gibt keine erneuerbare Energie, so wenig, wie dieses Wort etwas verspricht, was es nie halten kann. Selbst wenn solche Produkte importiert werden, werden Material- und Energieverbrauch nur verlagert. Umweltentlastungen hier sind meist Milchmädchenrechnungen, da exportiert ins Ausland.

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