Kauder signalisiert Unterstützung

Spaichinger Bürgermeister: positive Resonanz auf Umgehungs-Resolution

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Vor 22 Jahren: Einer von zahlreichen Berichten und Kommentaren zu einer unendlichen Geschichte der Spaichinger Umgehung, die langsam zum Mythos wird und als Nessie von der Prim in die Geschichte eingehen dürfte.

(tutut) – MdB Volker Kauder (CDU) hat positiv reagiert auf eine Resolution des Spaichinger Gemeinderats an ihn. Er will das Bemühungen um eine Umgehungsstraße zur Einstufung in den Bundesverkehrswegeplan als vordringliche Maßnahme unterstützen. Dies teilte Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher mit.

In der Resolution des Gemeinderats wird auf die Wichtigkeit der Ortsumfahrung Spaichingen – Balgheim hingewiesen und um die Hilfe des Abgeordneten Kauder gebeten. Wie der Bürgermeister berichtet, habe er auf Wunsch der Gemeinderates Volker Kauder angeschrieben und ihn um Unterstützung gebeten. Volker Kauder habe zugesagt, dass er bei der dieses Jahr geplanten Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes dafür Sorge tragen wolle, dass die Umgehungsstraße in den sogenannten vordringlichen Bedarf eingestuft werde.

Aus dem Antwortschreiben des Abgeordneten Kauder sei ersichtlich, dass der Bund die Einstufungen wie in den letzten Fortschreibungen auch beibehalten wolle. Die Landesregierung hatte bei ihrer Empfehlung an den Bund eine andere Kategorisierung vorgeschlagen und darauf gedrängt, dass der Bund die Dringlichkeit von Maßnahmen im künftigen Bundesverkehrswegeplan unterscheiden solle. Nach Ansicht der Landesregierung sei es ratsam, bei den Bundesstraßen zu unterscheiden nach Autobahnen, Bundesstraßen, die bereits gebaut werden könnten, weil sie Planfeststellungsverfahren durchliefen und die Planung abgeschlossen sei, und nach Bundesstraßen, die erst geplant werden müssten wie im Falle von Spaichingen.

Nach der Landesempfehlung gewinne Spaichingen innerhalb dieser Kategorie eine hohe Bedeutung und werde als besonders notwendig angesehen. Damit erklärte sich das Land bereit, die Planungskosten für Spaichingen zu stellen, wenn der Bund diese Wichtigkeit im Bundesverkehrswegeplan ebenfalls anerkenne. Volker Kauder habe mitgeteilt, dass er die Vordringlichkeit der Maßnahme ebenfalls sehe und sich für diese Einstufung einsetzen wolle.

Der Mai ist gekommen…

ARAG Experten geben Tipps rund um den Start in den Wonnemonat

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(lifePR) – …, die Bäume schlagen aus. Aber nicht nur die Bäume benehmen sich zu diesem Anlass etwas eigenartig – so manchen Zeitgenossen sticht jetzt gehörig der Hafer. Doch auch und gerade zu Beginn des Wonnemonats sollte man einige Dinge beachten. ARAG Experten raten daher zu Vorsicht und Rücksichtnahme bei Tanz in den Mai.

Großer Maibaum
Bei Maibäumen handelt es sich um meist große, hochstämmige, verzierte Bäume, die an zentralem Platz im Ort bei einer festlichen Veranstaltung aufgerichtet werden. Besonders in Baden-Württemberg, Bayern und Österreich ist das feierliche Aufstellen eines Baumstammes auf dem Dorfplatz üblich. Da es sich bei dieser Art Maibaum oft um wahre Riesen handelt, sind einige Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. So dürfen z.B. nur solche Personen mit Motorsägen oder Winden arbeiten, die in der Handhabung dieser Geräte unterwiesen und geübt sind. Für das Fällen, Bearbeiten (Entasten und Entrinden) und Transportieren eines Baumes sind nur entsprechende Fachkräfte wie Waldarbeiter oder ausgebildete Feuerwehrleute und Gemeindearbeiter einzusetzen. Bei all diesen Arbeiten müssen die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen der Unfallverhütungsvorschrift „Forsten“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (GUV-V C 51) beachtet werden.

Beim Transport ist außerdem darauf zu achten, dass das verwendete Fahrzeug den Bestimmungen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) entspricht und die Vorschriften der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) über die Ladung eingehalten werden. Nur wenn das Aufstellen und Abbauen eines Maibaums unmittelbar im Auftrag der Gemeinde geschieht, stehen die dabei beteiligten Personen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Gemeinde tritt in diesem Fall als Unternehmer auf, die Helfer werden arbeitnehmerähnlich tätig. Die Gemeinde ist damit nicht nur verantwortlich für die sichere Durchführung aller Arbeiten. Sie muss auch dafür sorgen, dass die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen beachtet werden.

Kleiner Maibaum
Daneben gibt es auch den Brauch, dass die jungen, unverheirateten Männer eines Dorfes vor den Häusern aller unverheirateten Frauen kleinere Maibäume, sogenannte Maien (meistens Birken oder im Oberschwäbischen Tannen), als „Gunstbeweis“ aufstellen. In einigen Teilen Deutschlands, zum Beispiel im Rheinland, im Bergischen Land, in Franken und in Schwaben, ist es üblich, dass männliche Jugendliche nur am Haus ihrer Angebeteten einen Baum anbringen. Im Allgemeinen sind das vor allem mit buntem Krepppapier geschmückte Birken. Aber Vorsicht! Das Gesetz setzt dem liebestollen Treiben Grenzen! In § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ist seit 2010 bundesweit einheitlich festgelegt, dass Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September nicht abgeschnitten werden dürfen.

Bäume, die im eigenen Haus- oder Kleingarten stehen, sind von dem Verbot zwar ausgenommen. Allerdings sollten man laut ARAG Experten abklären, ob es in der fraglichen Kommune eine Baumschutzsatzung gibt, die das Fällen verbietet bzw. eine Genehmigung dafür verlangt. Und wenn sich Vögel den Baum als Nistplatz ausgesucht haben, muss das Vorhaben ebenfalls zurückstehen. Denn nach § 39 Abs. 1 BNatSchG ist es verboten, „Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.“

Gilt für die Kommune, in der der ersehnte Maibaum wächst, eine Baumschutzsatzung, dürfen Bäume nur unter bestimmten Kriterien mit einer Erlaubnis gefällt werden. Diese Kriterien sind:
– Baumart – unter die Baumschutzsatzung fallen je nach Bundesland verschiedene Baumarten
– Baumgröße – diese kann die jeweilige Naturschutzbehörde nach eigenem Ermessen festlegen, so erfasst die Baumschutzsatzung in manchen Bundesländern Bäume mit einem Stammumfang ab 60 Zentimetern, bei anderen wiederum erst ab 80 Zentimetern
– Zeitpunkt zum Fällen – hier gilt allgemein, dass der Schutz von Pflanzen und Tieren bzw. Vögeln innerhalb der Vegetationszeit und der Nist- bzw. Brutzeit Vorrang hat, demnach darf ein Baum nur im Spätherbst und im Winter gefällt werden, doch die genauen Kalenderzeiten unterscheiden sich von Kommune zu Kommune, nicht erlaubt ist das Baumfällen generell von Anfang März bis Ende September

Gefällter Maibaum
Diese Behörden erteilen Genehmigungen zum Baumfällen:
– Naturschutzbehörde – wenn es darum geht, Bäume zu fällen, weil sie als störend empfunden werden
– Forstamt – wenn es darum geht, Bäume in einem Wald zu fällen
– Ordnungsamt oder die Katastrophendienste – wenn es darum geht, wegen durch Naturkatastrophen (Blitzeinschlag, Sturm, Überschwemmung) entstandener Gefahren Bäume so schnell wie möglich fällen zu lassen

Gekaufter Maibaum
Wer sein Herzblatt unbedingt mit einem Maibaum beglücken will, sei gewarnt! Birken-Diebstahl kann nämlich teuer werden. In Bonn wurde ein 22-Jähriger zu einer Geldstrafe verurteilt. Er wollte im Wald einen Maibaum schlagen und fand am Wegesrand ein bereits abgesägtes Exemplar. Beim Aufladen des Baumes wurde er von der Polizei erwischt und angezeigt. Das Diebesgut durfte der junge Mann zwar behalten, die dicke Rechnung kam aber am Schluss – 400 Euro Geldstrafe! Einige Gemeinden bieten inzwischen Maibaum-Birken zum Verkauf an. So hat beispielsweise das Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft einige Maibaum-Verkaufsstellen eingerichtet. Die Bäume sind frisch geschlagen oder können selbst abgesägt werden. Im Köln-Bonner Einzugsgebiet lohnt ein Blick auf www.maibaumaktion.de mit Rundum-Service. Da kann man bereits geschmückte Bäume ordern und das vertrocknete Exemplar am Ende sogar wieder abholen lassen.

Tanz in den Mai
Ob man es nun „Tanz in den Mai“ oder „Walpurgisnacht“ nennt – der nächste Morgen ist frei und nur noch wenige Arbeitnehmer und Gewerkschafter sind an diesem Tag der Arbeit auf den Beinen, um ihren Forderungen Ausdruck zu verleihen. So hat sich der 30. April in den vergangenen Jahren zur ultimativen Partynacht des Jahres gewandelt. Nicht nur in den Clubs und Discotheken tanzt man dem Wonnemonat entgegen; auch in vielen „Off-Locations“ ist ordentlich etwas los. Ob die lärmempfindlichen Nachbarn das lautstarke Treiben auch tief in der ersten Mainacht noch dulden müssen, ist fraglich. Denn nur wenn von offizieller Seite die Party als Brauch gilt (Karneval, Silvester), darf es nach 22 Uhr lauter werden.

Gefragt

Warum finden in Zeiten der Digitalisierung und schnellsten Kommunikation immer noch Landespressekonferenzen statt, obwohl es gar keine Landespresse mehr gibt?

Gesagt

Die sogenannte Entfremdung des Menschen von Gott, von der Natur,  ja von sich selbst  – das zählte spätestens seit der Romantik zu den Lieblingsthemen unserer Dichter, Denker und sonstigen Geistesgrößen. Die wenigsten von ihnen fanden jedoch eine vorwärtsgerichtete, lebensbejahende und trotzdem bodenständige Lösung. Doch die gibt es! Der Schwäbische Albverein steht seit 1888 mustergültig dafür! Er beweist: Technischer Fortschritt und zunehmende zivilisatorische Errungenschaften bedeuten nicht zwangsläufig, dass sich die oder der Einzelne von der Natur verabschieden muss. Es existiert ein hoch wirksames und gleichwohl risikofreies Gegenmittel: eben, sich dem Schwäbischen Albverein anzuschließen! Man muss da nicht seinen Arzt oder Apotheker konsultieren, denn früher zumindest war es für die und alle anderen Honoratioren Ehrensache, selber Albvereinsmitglied zu sein.
(Guido Wolf, 2013. Es gab sogar Zeiten, da Nichtarier und Marxisten den Albverein verließen und der Vorsitzende des Hauptvereins nicht mehr gewählt werden musste, sondern vom Reichsführer der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine berufen wurde, ohne dass Arzt oder Apotheker zu konsultieren waren.)

Gelesen

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Herrschen laut Ansicht von Lokalblattredakteurin Regina Braungart überall in den Familien Zustände  wie offenbar bei ihr („Jeder hat einen Onkel, eine Tante, die antisemitsch oder nazistisch waren“. ), was bedeuten dann Hitler und Hindenburg gewidmete Bäume für das Denkinger Rathaus? Nazisippenhaft?

Strittige Termine
Landtagspräsidium rügt CDU-Kandidat Wolf
Weil er Termine wahrnimmt, zu denen er als Parlamentspräsident eingeladen worden war, hat der CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf vom Landtagspräsidium eine Rüge kassiert.Zwischen CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf und den Regierungsfraktionen ist heftiger Streit entbrannt. Mit grün-roter Mehrheit rügte das Landtagspräsidium CDU-Fraktionschef Wolf, weil er Termine wahrnimmt, zu denen er in seiner früheren Funktion als Parlamentspräsident eingeladen worden war. Wolf wies die Kritik zurück, forderte eine Rücknahme der Rüge sowie eine Entschuldigung.Der Grünen-Politiker Uli Sckerl sagte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch in Stuttgart: „Das Forum eines überparteilichen Landtagspräsidenten darf nicht für Wahlkampfauftritte eines Spitzenkandidaten der CDU genutzt werden.“ Der CDU-Fraktionschef sollte nach Überzeugung von Grün-Rot seine als Landtagspräsident zugesagten Termine seinem Amtsnachfolger Wilfried Klenk (CDU) übergeben. Seine Fraktion denke derzeit weder an eine Rücknahme noch an eine Entschuldigung, sagte Sckerl. SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel, der die Rüge beantragt hatte, ließ lediglich wissen: „Wir klären die Lage im nächsten Präsidium.“ Dieses tagt am 9. Juni. Konkret ging es um ein Grußwort von Wolf bei einem Christlichen Pädagogentag am kommenden Samstag in Walddorfhäslach (Kreis Reutlingen). Wolf will die Einladung wahrnehmen, die er noch in seiner Funktion als Landtagspräsident erhalten hatte…
(Stuttgarter Zeitung. Wer hat die Regierungsfraktionen aufgeweckt? Hat Wolf es nicht schon seit Jahren bunt getrieben mit dem Amt des Landtagspräsidenten und dies der Lächerlichkeit preisgegeben? Ihn jetzt erst zu rügen ist ein Witz. Das Mindeste ist, dass er sich entschuldigt, aber der Mann hat überhaupt kein Gespür für das, was sich schickt. Tuttlinger Landratsamt!)

Ziege „Joggili“ hilft bei Inklusion
Familienentlastender Dienst feiert 15-jähriges Bestehen – Aktion „Promis treffen Behinderte“ startet
…Als kleines Zicklein sollte „Joggili“ zum Metzger gebracht werden. Gerettet wurde das Tier vom Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Baden-Württembergischen Landtag, Guido Wolf, der die kleine Ziege damals für einen symbolischen Euro kaufte…Die Idee, „Joggili“ mit einem FED-Teilnehmer besuchen zu gehen, entwickelte die Geschäftsführerin des FED, Karin Jesse, gemeinsam mit Wolf…“Wir wollen im Rahmen unseres Jubiläums nun jeden Monat einen Promi aus der Region kennenlernen,.. aber nicht bei der Arbeit, sondern privat“, erklärt Karin Jesse den Aktionstag. Gemeinsam mit Genadi Mantay, einem Teilnehmer des FED, kam sie daher zu Wolf und Ziege auf den Risiberg.
(Schwäbische Zeitung. Bockmist? War damals nicht ein Förster Vorsitzender der CDU-Fraktion? Worin besteht die Inklusion zwischen Wolf und Geißlein?)

CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf beim Kurpfälzer Frühschoppen
37. Mittelstands-Kundgebung auf dem Maimarkt am Sonntag, 3. Mai 2015, um 10.30 Uhr im Festzelt: „Starkes Land braucht starken Mittelstand – wir schaffen Zukunft!“ Er ist mit Baden-Württemberg eng verbunden: Guido Wolf war langjähriger Bürgermeister der Stadt Nürtingen, bevor er Landrat von Tuttlingen wurde. Seit 2006 sitzt er als CDU-Wahlkreisabgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg, zu dessen Präsident er im Oktober 2011 gewählt wurde. Seit November 2014 ist Wolf Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl 2016, seit Januar 2015 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg…Der Kurpfälzer Frühschoppen wird getragen durch die MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, Kreisverband Mannheim, MIT Kreisverband Bergstraße, die Kreishandwerkerschaft Mannheim, den Bund der Selbständigen (BdS) Kreisverbände Mannheim und Rhein-Neckar sowie den Kreisbauernverband Rhein-Neckar-Kreis…
(maimarkt.de. CDU-Propagandaveranstaltung! Der „langjährige Bürgermeister“ von Nürtingen war ein nicht vom Volk gewählter 1.Hauptamtlicher BM, der schon nach sechs Jahren, also vor Ablauf der ersten Amtsperiode, ins Tuttlinger Landratsamt wechselte. Dort ließ er sich in die zweite Amtsperiode wählen, um nach einem Jahr wiederum  das Amt aufzugeben. Auf so jemand ist Verlass? Der Mensch, der Zukunft schaffen kann, muss erst noch erfunden werden. Er macht ja nicht einmal das, was er selbst Mann und Frau laut Schöpfung aufträgt: „Kinder auf die Welt zu bringen“. Ein Schwafler vor dem Herrn. Jurist!)

Kreisjäger lehnen neues Jagdgesetz ab
(Schwäbische Zeitung. Schonfrist für den Kreis TUT? Kein Bock auf Bock, sondern auf Keilerei?)

Leidenschaftlich gekochte Pasta
Gisela Bühler macht Gerichte für ersten
„Nudelsonntag“ der Bürgerstiftung
(Schwäbische Zeitung. Basta Pasta, es lebe das Fliegende Spaghettimonster!)

Kasper rettet die Prinzessin
(Schwäbische Zeitung. Ist denn schon Kardinalsfasnet?)

Verein bietet Schnupper-Fliegen an
(Schwäbische Zeitung. Mit Klatsche?)

Filter fängt in Spaichinger Unternehmen Feuer
(Schwäbische Zeitung.Keine Fiegen?)

Glück: Land muss bei Flüchtlingspolitik
die eigenen Chancen erkennen
Parteiübergreifend das Asylrecht durch legale Zuwanderungsmöglichkeit ergänzen
In der aktuellen Landtagsdebatte zum EU-Flüchtlingsgipfel sagte der integrationspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Andreas Glück:
„Es ist nicht das Europa, das ich will, vor dessen Grenzen Flüchtlinge ertrinken. Wir sind bestürzt über die zahlreichen Opfer im Mittelmeer. Nach dem Sondergipfel in Brüssel müssen wir feststellen, dass dort zahlreiche Themen ausgeblendet wurden. Weder bei der Schaffung eines europäischen Verteilungsschlüssels noch bei der wichtigen Frage anderer legaler Zuwanderungsmöglichkeiten kam man voran.
(fdp.landtag-bw.de. Wenn dies nicht sein Europa ist, will er dann Afrika hier haben? Wer braucht Zuwanderung in einem übervölkerten BW? In welcher Welt lebt dieser Arzt?)

Busstreik in der Region:
Verärgerte Pendler, verunsicherte Eltern
Das war kein guter Tag für die Kunden der Südbadenbus-Gesellschaft: Am Mittwoch wurden sie zu Streikopfern. Verständnis hatte eigentlich keiner.
(Südkurier. Was sind Pendler?)

CDU-Fraktion standhaft
Parlamentsreform wird nicht rückgängig gemacht. Wolf appelliert, bei Altersvorsorge-Regelung zu bleiben. Modell Versorgungswerk hat derzeit keine Chance.
(Südkurier. Appell, Marsch? Nimmt den jemand ernst in der Fraktion?)

Realschüler in Heidelberg
Erst im Rausch, dann in der Klinik
In Heidelberg haben etwa 500 Realschüler auf den Neckarwiesen ihren Abschluss mit reichlich Alkohol gefeiert. Um 27 Schüler mussten sich Sanitäter kümmern, sieben kamen in eine Klinik.
(Stuttgarter Zeitung. Das ist nicht einmal untere Reife. Wo waren die Erziehungsberechtigten und die Polizei?)

Nach der Gruppenvergewaltigung in Tübingen
Palmer spricht von einem schrecklichen Einzelfall
Die Stadt sei sicher, sagt der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer nach der Gruppenvergewaltigung, bei der eine 24-Jährige von mehreren Männern mitten in der Stadt missbraucht worden war. Die Tatverdächtigen sind schnell gefasst worden.
(Stuttgarter Zeitung. Wenn’s nicht Deutsche sind, sind’s Einzelfälle? Warum wird die Herkunft der Männer immer noch verschleiert? Sie sind angeblich Deutsche, die in einer „ausländischen Sprache“ miteinander gesprochen haben.)

28 Prozent Migrationshintergrund

Im Raum Stuttgart anteilig die meisten Menschen mit Migrationshintergrund

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(tutut) – Nach Angaben des Mikrozensus lebten im Jahr 2013 fast 3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund 1 in Baden‑Württemberg. Damit hatten mehr als ein Viertel (knapp 28 Prozent) der rund 10,6 Millionen Baden‑Württemberger einen Migrationshintergrund. Hiervon besaßen rund 1,2 Millionen eine ausländische Staatsangehörigkeit, etwas mehr als 1,7 Millionen waren deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund. Damit lag der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung bei knapp 12 Prozent, der Anteil der Deutschen mit Migrationshintergrund bei gut 16 Prozent.

28 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund jünger als 20 Jahre
Die Bevölkerungsgruppe der Menschen mit Migrationshintergrund weist eine deutlich jüngere Altersstruktur auf als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. Im Jahr 2013 lebten knapp 818 000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (Altersgruppe 0 bis unter 20 Jahre) mit Migrationshintergrund in Baden‑Württemberg. Damit waren fast 28 Prozent und damit mehr als ein Viertel der Migranten jünger als 20 Jahre. Bei den Menschen ohne Migrationshintergrund waren rund 16 Prozent und damit deutlich weniger unter 20 Jahre alt. Der Anteil der 65-Jährigen und Älteren hingegen fiel bei den Menschen mit Migrationshintergrund erheblich niedriger aus als bei den Menschen ohne Migrationshintergrund. Während von den Baden‑Württembergern mit Migrationshintergrund nur rund 10 Prozent 65 Jahre oder älter waren, lag dieser Wert bei den Baden‑Württembergern ohne Migrationshintergrund bei fast 24 Prozent.

Die Region Stuttgart wies im Vergleich der baden-württembergischen Regionen mit fast 31 Prozent den höchsten Migrantenanteil auf. Die Stadt Stuttgart als Zentrum der Region übertraf diesen Wert mit einem Anteil von rund 39 Prozent noch deutlich. Werte über dem Landesdurchschnitt waren darüber hinaus in den Regionen Rhein‑Neckar mit annähernd 30 Prozent, Heilbronn-Franken (gut 28 Prozent) sowie in der Region Mittlerer Oberrhein (knapp 28 Prozent) zu verzeichnen. Weit unterdurchschnittliche Werte waren in der Region Südlicher Oberrhein (23 Prozent) sowie in den Regionen Bodensee‑Oberschwaben und Donau‑Iller (jeweils knapp 22 Prozent) anzutreffen.

70 Prozent der Baden‑Württemberger mit Migrationshintergrund erwerbstätig
Im Jahr 2013 waren nach den Ergebnissen des Mikrozensus rund 5,5 Millionen Baden‑Württemberger erwerbstätig, davon fast 1,5 Millionen bzw. rund 26 Prozent mit Migrationshintergrund und knapp 4,1 Millionen (fast 74 Prozent) ohne Migrationshintergrund. Knapp 5,4 Millionen Erwerbstätige zählten zur Altersgruppe von 15 bis unter 65 Jahren (1,4 Millionen mit und gut 3,9 Millionen ohne Migrationshintergrund). Diese Altersgruppe wird für gewöhnlich zur Berechnung der Erwerbstätigen- und Erwerbslosenquoten 2 herangezogen. Die Erwerbstätigenquote, welche die Zahl der erwerbstätigen Personen zur Bevölkerung im Alter von 15 bis 65 Jahren ins Verhältnis setzt, lag im Jahr 2013 in Baden‑Württemberg bei rund 76 Prozent.

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Bei den Menschen mit Migrationshintergrund derselben Altersgruppe betrug die Erwerbstätigenquote im Jahr 2013 rund 70 Prozent. Die Erwerbstätigenquote der Baden‑Württemberger ohne Migrationshintergrund lag 9 Prozentpunkte über der Quote der Baden‑Württemberger mit Migrationshintergrund (fast 79 Prozent). Die Erwerbslosenquote insgesamt lag 2013 bei etwas über 3 Prozent. Die Erwerbslosenquote der Bevölkerung mit Migrationshintergrund betrug fast 6 Prozent, die der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund knapp 3 Prozent.

Wirtschaftsbereich »Handel, KFZ, Gastgewerbe« auf Platz 1
Zwei Drittel der erwerbstätigen Baden‑Württemberger im Alter von 15 Jahren und älter waren im Jahr 2013 in den drei Wirtschaftsbereichen »Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe« (fast 28 Prozent), »Öffentliche und private Dienstleistungen« (knapp 23 Prozent) und im Bereich »Handel; KFZ; Gastgewerbe« (16 Prozent) beschäftigt. Deutlich geringere Anteile wiesen die übrigen Wirtschaftsbereiche wie bspw. der Bereich »Grundstücks-/Wohnungswesen; wirtschaftliche Dienstleistungen« (knapp 10 Prozent), der Bereich »Verkehr; Lagerei, Kommunikation« (nahezu 7 Prozent), das Baugewerbe und die öffentliche Verwaltung (jeweils knapp 6 Prozent) auf. Im Wirtschaftsbereich »Handel; KFZ; Gastgewerbe« ist der Anteil der Erwerbstätigen mit Migrationshintergrund mit rund 32 Prozent am höchsten, dicht gefolgt von den Wirtschaftsbereichen »Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe« mit einem Migrantenanteil von rund 30 Prozent und dem »Baugewerbe« mit einem Migrantenanteil von gut 29 Prozent.

Im Bereich »Verkehr; Lagerei, Kommunikation« lag der Anteil der Migranten an allen Erwerbstätigen bei fast 28 Prozent, im Bereich »Grundstücks-/ Wohnungswesen; wirtschaftliche Dienstleistungen« wiesen rund 26 Prozent der Beschäftigten einen Migrationshintergrund auf. Vergleichsweise geringe Migrantenanteile wurden in den Wirtschaftsbereichen »Öffentliche Verwaltung« (knapp 12 Prozent) und in der »Land- und Forstwirtschaft; Fischerei« (rund 8 Prozent) festgestellt.
1
Migrationshintergrund im weiteren Sinn (siehe i-Punkt).
2
Nach dem im Mikrozensus zu Grunde liegenden Labour-Force-Konzept der ILO gliedert sich die Bevölkerung nach ihrer Beteiligung am Erwerbsleben in Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Erwerbslose) sowie Nichterwerbspersonen. Die Erwerbstätigenquote beschreibt den Anteil der Erwerbstätigen an der gleichaltrigen Gruppe in der Gesamtbevölkerung, die Erwerbslosenquote beschreibt den Anteil der Erwerbslosen an der gleichaltrigen Gruppe der Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Erwerbslose).

Zwölf Multitools fürs Fahrrad

Ohne passendes und vielseitig einsetzbares Werkzeug muss niemand aufs Rad

Werkzeugkasten im Hosentaschen-Format: An diesem Minitool ist so ziemlich alles dran, was man für eine umfassende Fahrradreparatur braucht.

(lifePR) – Haben auch Sie noch einen Fahrradknochen im Keller? Wer sich jetzt fragt, seit wann Fahrräder ein Skelett haben, kennt ihn wohl nicht mehr, den Zehnloch-Schlüssel für jene Sechskantschrauben und -muttern, die einst so ziemlich jede Schraubverbindung am Rad ausmachten. Doch für den Knochen und seinen platten Verwandten, den Mehrzweckschlüssel aus Flachstahl, gibt es kaum noch etwas zu tun. „Am modernen Fahrrad findet sich im Grunde keine Sechskantmutter mehr“, erklärt Stefan Scheitz vom Fahrradhersteller Felt  gegenüber pressedienst-fahrrad GmbH.  „Die einzige Ausnahme bilden Nabendynamos beziehungsweise Getriebenaben mit Vollachse. Erwähnen sollte man vielleicht noch Pedale, die einen 15er-Maulschlüssel benötigen.“

Seit 1950 auf dem Vormarsch
Fast überall sonst hat inzwischen der Innensechskant die Regie übernommen, auch als „Inbus“ bekannt – kurz für „Innensechskantschraube Bauer & Schaurte“. „Die ersten Senkkopfschrauben mit Innensechskant finden sich ab 1950 an Rennradkomponenten“, so Dieter Schreiber vom Park-Tool-Vertrieb Grofa; inzwischen hätten sie die klassischen Sechskantschrauben vollständig verdrängt. Doch der Inbus ist neuerdings selbst in Bedrängnis: Die Torxschraube („Sechsrund“) ermöglicht flächige statt punktueller Kraftübertragung – was die Lebensdauer der Schraubenköpfe erhöht – und setzt sich an Highend-Bauteilen zunehmend durch. Nicht zuletzt gibt es hier und da am Fahrrad, etwa an Schaltwerk und Umwerfer, noch die eine oder andere Kreuzschlitzschraube.

Praktisch: schlanke Schlüssel
Da alle drei Schraubenarten mit schlanken Schlüsseln bedient werden, liegt es natürlich nahe, diese in einem kompakten Werkzeug zu bündeln – dem Minitool. In der Basisvariante, wie sie etwa das „I-Beam IB-1“ (17,95 Euro) von Park Tool darstellt, sind Inbusschlüssel der Größen 3 bis 6 mm an Bord, dazu noch ein aufgesteckter 8-mm-Bit, den man für einige aktuelle Pedale benötigt, und ein Flachschraubendreher. „Mit diesem Minitool kann man bereits eine Menge Einstellungen am Fahrrad vornehmen“, erläutert Schreiber: „Lenker und Vorbau justieren, Sitzhöhe einstellen, Pedale montieren, Schaltung nachstellen.“ All jene Dinge also, die auf einer normal verlaufenden Radtour anfallen – doch was ist, wenn unterwegs mal wirklich etwas kaputtgeht?

Bei Park Tool heißt die Lösung „MTB-3.2“ (34,95 Euro): Das mehrteilige Werkzeug, dessen Kunststoff-Halbschalen gut in der Hand liegen, ist zusätzlich zu den üblichen Inbus- und Torxschlüsseln mit drei Speichenschlüsseln, Kettennietwerkzeug und Pedalschlüssel ausgerüstet. Sogar ein Hilfsmittel zum Auseinanderdrücken von Scheibenbremsbelägen ist an Bord.

Mini oder Multi oder beides?
Mit einem guten halben Pfund Gewicht ist das MTB-3.2 kein echtes Minitool mehr, dafür aber ein vollwertiges Multitool, das sich gut im Satteltäschchen oder im Bike-Rucksack befördern lässt. „Großer Funktionsumfang geht auch leicht und flach“, erklärt Daniel Gareus von Cosmic Sports, dem deutschen Vertriebspartner des Zubehöranbieters Crank Brothers. Dessen Modell „Pica Premium“ (49,90 Euro) kann mit knapp 170 Gramm auch in der Trikottasche transportiert werden. Das Tool mit arretierbaren Werkzeugen kommt ebenfalls mit allen wichtigen Inbus- und Torx-Größen, Speichenschlüsseln und Kettennieter. Einen numerisch noch größeren Funktionsumfang bietet das „BTL-42XXL“ (34,95 Euro) von BBB, das sich, anders als der Name vermuten lässt, nur beim Einsatzbereich groß macht. Mit dem – wie gesagt fast schon anachronistischen – Steckschlüsselsatz lassen sich sogar bei älteren Rädern viele Reparaturen machen.

Apropos: „Ein neues Rad kann auch neues Werkzeug bedeuten: Wer moderne Elffach-Schaltungen nutzt, sollte sicherstellen, dass der Kettentrenner am Multitool mit schmaleren Ketten kompatibel ist“, empfiehlt Marc Remmert vom Großhändler Sport Import. Selbst wenn man persönlich noch auf den bewährten Zehnfach-Standard setzt, könne es ja vorkommen, dass man einem Trainingskameraden mit ganz neuer Technik aushelfen müsse.

Die Spezialisten unter den Minis
In dieser Hinsicht kann auch das Multitool des Reifenspezialisten Schwalbe (19,90 Euro) hilfreich sein: Mit Schlüsseln zum Ein- und Ausdrehen von Ventileinsätzen ist es äußerst hilfreich, wenn man einen Schlauchlosreifen mit Pannenmilch befüllen muss oder wenn ein aufgeschraubter Pumpenkopf das Ventil gelockert hat.

Speziell an Fully-Fahrer wendet sich der „Toolmanator-16“ (44,95 Euro) von Blackburn, denn dieses Werkzeug ist sogar mit einer Mini-Luftpumpe ausgestattet – freilich einer für Luftfedergabeln und -dämpfer, nicht zum Reifen aufpumpen. „Wer auf der Biketour den Dämpferdruck regulieren will, muss normalerweise eine Dämpferpumpe dabeihaben – da ist das Blackburn-Tool eine sehr gute Alternative“, urteilt Vincent Stoyhe vom Mountainbike-Experten Nicolai.

Überhaupt sind Tools mit Spezialanwendungen, sprich Alleinstellungsmerkmalen sehr beliebt bei den Herstellern. Lezyne etwa liefert beim „Rap 21 LED“ (34,95 Euro) eine Mini-Taschenlampe mit, die auf den 5-mm-Inbus aufgesteckt wird und die man sich bei einer Montage zu nachtschlafender Zeit zwischen die Zähne klemmen kann. Ein Miniwerkzeug ganz anderer Art hat die Marke von MTB-Legende Tom Ritchey im Programm: Der „Torque Key“ (19,90 Euro) ist ein handlicher, auf wahlweise 4 oder 5 Nm geeichter Drehmomentschlüssel; mitgeliefert werden sechs Bits zum Aufstecken. „Praktisch ist das etwa bei der ersten Fahrt mit einem neuen Rennrad“, findet Cosmic-Mann Gareus. „So kann man unterwegs auch Carbonteile wie Vorbau, Lenker und Sattelstütze exakt justieren, ohne Gefahr zu laufen, mit falschen Drehmomenten aus dem Handgelenk Rahmen oder Komponenten zu beschädigen.“

Schick und nützlich
Einfache Minitools werden heutzutage schon mal als Werbegeschenk vergeben. Wer sich und anderen eine Freude machen will, greift zu einem edleren Exemplar. Designspezialist Knog packt sein „20 Tool“ (34,90 Euro) in eine elegante, glattflächige Metallbox, die als praktischer Griff dient. Die Ledersattel-Ikone Brooks wiederum bringt mit dem „MT21“ (59 Euro) ein Multitool in Steampunk-Anmutung, das mit einer eleganten Lederhülle geliefert wird und natürlich einen speziellen Ringschlüssel zum Nachspannen von Kernledersätteln aufweist. „So hätte auch ein Multifunktionswerkzeug vor 130 Jahren aussehen können“, urteilt Stahlrahmenfan und Radjournalist David Koßmann.

Moderner gestaltet, dabei ebenso vielseitig und konfigurierbar sind die „Block Tools“ (ab 19,95 Euro) von Lezyne, die in drei Versionen angeboten werden, nämlich Inbus, Torx und Multifunktion. Wer alle drei erwirbt, kann sich aus den verfügbaren Funktionen sein individuelles Tool zusammenstellen, passgenau zum eigenen Fahrrad.

Werkzeug-Highend allerorten also – da ist es schön zu sehen, dass es auch in der Ära von Torx und Inbus etwas für den Freund der guten alten Sechskantschraube gibt: Speziell für Fixie- und Singlespeed-Fahrer bietet Zubehörspezialist Pedro’s aus der Schweiz den „Trixie Chrome“ (34,90 Euro) aus fünf Millimeter starkem Werkzeugstahl an. Dieser verfügt über einen 15er-Ringschlüssel für Achsmuttern sowie einen Hakenschlüssel für die Sicherungsringe von Schraubritzeln. Dazu kommen ein Inbus-Einsatz sowie Schlüssel für 8er- bis 10er-Sechskantschrauben. Das Beste aber: Mithilfe der mitgelieferten Flügelschrauben kann man das sanft geschwungene Werkzeug an den Flaschenhalterbohrungen des Rahmens befestigen. Endlich mal ein schönes Multitool, das weder in der Trikottasche noch im Bike-Rucksack verschwinden muss – und das auch ein ganz kleines bisschen an den guten alten Knochen und seinen flachen Verwandten erinnert.

Gefragt

Haben Sie sich nicht auch schon gefragt, warum sie, falls sie noch eins haben,  ein Zeitungsabonnement nicht gekündigt haben?  Ist es möglich, dass Sie dann den Denkprozess nachvollziehen können, der hinter der Abo-Kündigung von Thilo Baum steht, der auf seinem Blog thilo-baum.de erklärt, warum er den Spiegel gekündigt hat?  Gilt das, was dieser Kommunikationswissenschaftler und Journalist als Gründe vorbringt, nicht auch für jede Zeitung, einschließlich Lokalzeitung, falls diese gewisse Kriterien bei ihrer Arbeit missachten? Sind diese Kriterien nicht auch die, welche Thilo Baum aufzählt, und die da lauten: „Beim ‘Spiegel’ hat man noch nicht begriffen, dass es auch hier um Kundenorientierung geht – die Leute wollen klare Informationen, keine Agitation. Ebenfalls nicht begriffen hat die ‘Spiegel’-Redaktion, dass sie mit ihrem Stil am eigenen Ast sägt. Ob die Mitarbeiter der Abo-Abteilung hin und wieder mal den Redakteuren klarmachen, dass sie nicht weiter ihre Jobs in Gefahr bringen sollen? Ich denke, der ‘Spiegel’ braucht ein völlig anderes Selbstverständnis: Die Leute müssen runter vom hohen Ross und mehr Respekt zeigen nicht nur gegenüber den Leuten, die ihre Gehälter finanzieren, sondern auch vor der Wahrheit.“?  Lässt sich das Wort „Spiegel“ nicht beliebig austauschen, beispielsweise  durch jedes „Käsblatt“, und weiterhin stimmt es?

Gesagt

Bist Du im Herzen, wie mir schien, politisch nicht, nein seelisch grün,
bist heimat- und naturverbunden, du, weil dieselbe oft geschunden,
willst nicht allein, sondern mit andern,du gerne die Natur durchwandern,
willst du in allen Lebensjahren, die Schöpfung achten und bewahren,
nichts andr ́es kann dann besser sein: Werd ́ Mitglied im Schwäbischen Albverein!
(Giudo Wolf, 2013 Plochingen, Landesfest Schwäbischer Albverein. Wolfi, Wolfi, du musst wandern, von der einen Hall‘ zur andern. Das ist schön, das ist schön, Wolfi lass dich bloß im Schwarzwald nicht seh’n.)