Gelesen

arbeitzukunft15

Zukunft mit den stärksten Gegnern von Reformen und der stärksten Bundestagsgruppe neben den sogenannten öffentlich Bediensteten?

FDP will befristete Sonderumlage von Mitgliedern erheben
Zur besseren Finanzierung der anstehenden Landtagswahlen will die ums Überleben kämpfende FDP ihre Mitglieder zusätzlich zur Kasse bitten. Ein Parteisprecher bestätigte am Samstag einen Bericht der „Südwest Presse“, wonach der Bundesvorstand beim Parteitag vom 15.bis zum 17. Mai in Berlin eine befristete Sonderumlage vorschlagen will.
(Südwest Presse. Griechenland lässt grüßen? Haben Theurer und Rülke schon abgedankt? Oder wollen sie ein Fass ohne Boden aufmachen? Wird eine schlechte Fußballmannschaft durch Geld besser oder durch andere Spieler? Übrigens: Warum veröffentlicht die Südwest Presse einen dpa-Bericht, der sich auf die Südwest Presse bezieht?)

Wir wollen die Hochschulen noch weiter stärken
Fraktionsvorsitzender Guido Wolf MdL hat sich bei einem Besuch der Universität Tübingen über die Rolle der Spitzenforschung und die wirtschaftliche Bedeutung der Universitäten im Südwesten informiert. „In keinem anderen deutschen Flächenland ist der wirtschaftliche Erfolg nachweislich so eng mit der Leistungsfähigkeit der Hochschulen verknüpft“, sagte Wolf nach dem Gespräch mit Rektor Professor Bernd Engler und weiteren Mitgliedern der Tübinger Hochschulleitung: „Daher ist die Politik gut beraten, stets ein offenes Ohr für die Anliegen und Bedürfnisse der Universitäten zu haben.“…„Wir bekennen uns klar zur Stärkung unserer Hochschullandschaft und werden unseren Hochschulen immer ein verlässlicher Partner sein“, betonte Wolf.„Die Universitäten im Südwesten stehen nicht im Wettbewerb mit Ostfriesland oder Oberammergau, sondern in einem harten Konkurrenzkampf um die besten Köpfe mit den leistungsstärksten Hochschulen der Welt“, sagte Engler…
(cdu-bw.de. Warum werden Ostfriesland und Oberammergau genannt, wenn Tuttlingen gemeint ist? Sollte sich nicht jemand mal um Wolfs offenes Ohr  kümmern?)

Tobias Schumacher
Ihr Bürgermeisterkandidat für Allensbach
28. März 2015  |  Besuch und Gespräch im Kloster Hegne
Neuigkeiten
Bei strahlendem Sonnenschein war ich gemeinsam mit meiner Verlobten Luisa im Kloster Hegne zu Besuch. Provinzassistentin Sr. Josefa führte uns auf einem interessanten Rundgang durch die Klostermauern, bei dem die religiöse, spirituelle und kulturelle Bedeutung von Hegne für Allensbach und die gesamte Region sehr deutlich wurde. Im Anschluss daran hatte Provinzoberin Sr. Benedicta-Maria alle Schwestern zum persönlichen Austausch eingeladen. Über die Gastfreundschaft, das große Interesse, die Offenheit habe ich mich sehr gefreut…
(tobias-schumacher.de. Jetzt auf einem religiösen, spirituellen und kulturellen Trip mit den „Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz“? Wo hat er denn seine Frau gelassen, der katholische Verlobte? Ist die Ehe vom Past oder wegen eines Formfehlers geschieden worden? Wer hat mit wem persönlich getauscht?)

CDU-Nachwuchs will liberalere Alkohol-Verkaufsregeln
Der CDU-Nachwuchs setzt sich für liberalere Alkohol-Verkaufsregeln in Baden-Württemberg ein. «Wir wollen das nächtliche Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen kippen», sagte der Landesvorsitzende der Jungen Union, Nikolas Löbel, am Samstag beim Landesparteitag der Nachwuchsorganisation in Mülheim an der Donau (Landkreis Tuttlingen).
(Südkurier. Drogen oder Saufen, ist der Parteienachwuchs nicht berauschend?)

„Wir haben wieder ein Ziel vor Augen“
Der Vorsitzende der Jungen Union des Kreises Martin Numberger über die neue Geschlossenheit
Bei einem außerordentlichen Landestag am Samstag in Mühlheim hat die Junge Union Baden-Württemberg ihr „junges Landtagswahlprogramm“ beschlossen. Redakteurin Katharina Pütz sprach mit dem JU-Vorsitzenden des Landkreises, Martin Numberger, über das Programm und seine Eindrücke von der Veranstaltung…Uns ist wichtig, dass Schulden abgebaut werden. Dass junge Leute nicht mehr die finanziellen Lasten vorheriger Generationen tragen müssen…
(Schwäbische Zeitung. Werden die jungen Leute nun darauf verzichten, von der älteren Generation auf deren Kosten ausgehalten zu werden? Seit wann hat der Landkreis einen JU-Vorsitzenden? Warum fragt die Redaktörin nicht nach dem, was die JU wirklich bewegt, nämlich an Tankstellen nächtens an Stoff zu kommen, um ihn hinter die Binde gießen zu können?)

Gute Stimmung beim 10. Internationalen Männerballetttreffen
In der Wollmatinger Halle trafen sich am Samstag Tänzer zum großen Internationalen Männerballetttreffen. Das Treffen fand bereits zum 10. Mal statt und lockte zahlreiche Zuschauer in die Halle.
(Südkurier. Konnte der Allesbacher Bürgermeisterkandidat seine Tanzübungen der CDU Spaichingen auch vorführen?)

Lange Einkaufsnacht in Stuttgart
Shoppen, Schlemmen, Schwofen
Bis 24 Uhr in den Geschäften stöbern, verschiedenen Bands lauschen oder Häppchen probieren – die lange Einkaufsnacht am Samstag hat nach Stuttgart gelockt.
(Stuttgarter Nachrichten. Stuttgart auf den Spuren von Kleinststädten?)

Mordfall Armani
Freiburger Polizei löst Soko „Bach“ auf
Im Fall des getöteten acht Jahre alten Armani haben die Ermittler weiter keine konkrete Spur vom Täter. Die Freiburger Polizei löst seine Sonderkommission „Bach“ trotzdem auf.
(Stuttgarter Nachrichten. Werden es langsam nicht zu viele Sokos, welche die Polizei ergebnislos aufgelöst hat?)

Karlsruhe – und jetzt?
CDU sucht nach Kopftuchverbot
Die Debatte um das Kopftuchurteil geht weiter: Während Grün-Rot an einem verfassungskonformen Schulgesetz feilt, melden sich Christdemokraten mit der Forderung zu Wort, das Kopftuch an Schulen doch noch zu unterbinden.
(Stuttgarter Nachrichten. CDU is lam?)

Erste Frauen und Mädchen aus Nordirak jetzt im Südwesten
Nach langen Vorbereitungen sind die ersten 23 missbrauchten Frauen und Mädchen aus dem Nordirak im Südwesten angekommen. Die Gruppe sei am Samstag angereist, sagte der Chef der Staatskanzlei, Klaus-Peter Murawski (Grüne), am Sonntag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.
(Südkurier. Gibt es mal keine Probleme, dann sorgt Grün-Rot dafür.)

73-Jähriger fällt von Sulky und stirbt
Ein 73 Jahre alter Mann ist in Bad Urach (Kreis Reutlingen) von einem Sulky gefallen und gestorben. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war das Pferd an dem einachsigen Pferdeanhänger aufgeschreckt und über einen Acker galoppiert. Durch den unebenen Boden kippte der Sulky um.
(Südkurier. Seniorennachnmittag verpasst?)

Verband fordert bessere Bedingungen für Milchbauern
Milchbetriebe im Südwesten leiden aus Sicht des Landesbauernverbands zunehmend unter hohen Produktionsauflagen. Die Kosten durch Wettbewerbsverzerrungen und bürokratische Hürden – insbesondere infolge von Eingriffen durch die Politik – summierten sich
(Südkurier. Welch ein Jammer.)

Flüchtlingsrat mahnt besseren Umgang mit Schutzbedürftigen an
Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg dringt auf einen besseren Umgang mit besonders schutzbedürftigen Asylsuchenden. Als solche gelten etwa Behinderte, Traumatisierte und Schwangere
(Südkurier. Fort mit den Einheimischen! Die sind nicht zu integrieren in den Grün-Roten Sozialismus.)

Tierschützer sorgens ich um den Feldhasen im Südwesten.
Osterhase in Gefahr? Sorge um den Feldhasen im Südwesten
Wer soll an Ostern nur all die bunten Eier bringen? Um den Feldhasen steht es im Südwesten nicht gut. Krankheiten, Jäger und eine intensive Landwirtschaft sind seine Feinde.
(Südkurier. Wenn der Wolf die Gäubahn gerettet hat, kann er auch den Osterhasen retten. Nur was tun mit den überhandnehmenden „Tierschützern“?)

Mappus schließt Rückkehr in Politik nicht kategorisch aus
Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) schließt auf längere Sicht eine Rückkehr in die Politik nicht grundsätzlich aus. «Man soll bekanntlich niemals nie sagen», sagte er der «Pforzheimer Zeitung» (Samstag). «Ich würde es nicht ausschließen.
(Südkurier. Heult der Wolf schon?)

Landesnaturschutzpreis würdigt Einsatz für Streuobstwiesen
Für ihren Einsatz zum Erhalt von Streuobstwiesen haben 20 Initiativen von Bürgern den Landesnaturschutzpreis erhalten. Naturschutzminister Alexander Bonde (Grüne) sagte am Samstag zur Verleihung in Stuttgart,..
(Südkurier. Hilft’s der Birne?)

Drohende Staatspleite:
Griechenland bittet Russland um Hilfe
Griechenland kämpft verzweifelt gegen die Pleite. Weil die Verhandlungen mit den Geldgebern stocken, sucht Athen nun nach Unterstützung in Russland. In Brüssel und Berlin beobachtet man die Annäherungsversuche misstrauisch.
(spiegel.de. Noch mehr Beweise für Scheitern von EU und Euro und der Unfähigkeit von Merkel und Ko. gesucht?)

Kreuzfahrt-Boom auf der Donau

Allein in Regensburg legten letztes Jahr 1044 Kreuzfahrtschiffe an

5.1.2

Foto: obx-news

(lifePR) – obx.  Immer neue Schiffe, immer mehr Gedränge in den Häfen von Regensburg und Passau: Einen Boom erlebte im letzten Jahr auch das Flusskreuzfahrt-Geschäft auf der Donau.

Alleine in Regensburg legten 2014 insgesamt 1.044 Kreuzfahrtschiffe an, gegenüber 2013 entspricht das einer Zunahme um 32 Prozent. Bei rund 200 Passagieren pro Schiff sind das rund 200.000 Besucher, überwiegend auch aus Übersee, die den Geschäften in den Städten zusätzlichen Umsatz bescheren.

Vorteil für die Urlauber: Die Kreuzfahrtpreise purzeln. Mit 60 Euro pro Nacht inklusive Vollpension auf dem Schiff sind die Passagen auf den schwimmenden Hotels günstiger als manche Übernachtung in Gasthöfen an Land.

Auf dem Irrweg

Europäische Armee: Juncker hat den Knopf gedrückt

Von  Frank Schäffler

Jean-Claude Juncker ist ein gewiefter Fuchs. Er weiß welchen Knopf er drücken muss, um eine breite Debatte zu entfachen. Am vergangenen Wochenende gelang ihm das mit dem Vorschlag zur Gründung einer europäischen Armee. „Eine gemeinsame Armee der Europäer würde Russland den Eindruck vermitteln, dass wir es ernst meinen“, diktierte er Journalisten ins Mikrofon. Die Forderung sprach die Europaromantiker genauso an wie die Falken, die ein entschlossenes Vorgehen gegen Russland einfordern. Selbst die Bundeskanzlerin, die Juncker nicht gerade zu ihrem Freundeskreis zählt, ließ erklären, dass sie sich dies langfristig vorstellen könne. Langfristig ist in diesem Zusammenhang eine Umschreibung, wenn man es eigentlich nicht will, aber es nicht so sagen kann.

Insofern ist der Schachzug Junckers gelungen, denn es lenkt die öffentliche Diskussion weg von den internen Problemen der EU rund um den Euro und die Schuldenkrise in Europa, hin zu einem visionären Projekt – dem europäischen Bundesstaat mit einer eigenen Armee. In diesem Bundesstaat wäre der Kommissionspräsident auch nicht mehr Kommissionspräsident, sondern Regierungs-Chef der Vereinigten Staaten von Europa. Und das Europaparlament wäre ein Parlament, das eine eigene Gesetzgebungskompetenz hätte, selbst Steuern erheben könnte und sogar eine eigene Verschuldungsmöglichkeit besäße – kurzum: eine Supermacht, die es mit den Großen dieser Welt aufnehmen kann. Diese Vorstellung ist durchaus populär. Herrscht doch zuweilen der Eindruck, dass Europa seinen Wohlstand nur erhalten kann, wenn es sich mit China, USA und Russland auf Augenhöhe bewegt – auch militärisch. Doch anders als in China, USA und Russland gibt es in Europa keine Tradition eines Superstaates. Alle Hegemonialmächte in der Geschichte Europas waren nicht von Dauer und umfassten nie ganz Europa.

Die Tradition Europas ist daher eine andere. Es ist wie Wilhelm Röpke es formulierte, die Vielheit in der Einheit, die das Wesen Europas ausmacht. Die kulturelle Vielfalt, die wirtschaftliche Prosperität und der Non-Zentralismus sind die Stärken Europas. Es ist der Wettbewerb im Kleinen, der nicht nur die Freiheit des Einzelnen sichert, sondern auch Wohlstand schafft.

Denn wenn die Größe eines Landes die Voraussetzung für Wohlstand und Freiheit wäre, dann wäre Norwegen das Armenhaus Europas und der Schweizer Freisinn mit Wilhelm Tell untergegangen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Nicht der Zentralismus schafft mehr Freiheit und mehr Wohlstand, sondern zerstört beides. Deshalb ist der Europäische Bundesstaat mit einer eigenen Armee ein Irrweg. Wer soll die Befehlsgewalt darüber haben? Jean-Claude Juncker? Das Parlament der Europäischen Union? Die sicherheitspolitischen Traditionen Frankreichs und Großbritanniens auf der einen Seite und Deutschlands auf der anderen Seite sind so fundamental unterschiedlich, dass man nicht einmal das „neutrale“ Finnland oder Österreich heranziehen muss, um klar zu machen, dass dies nicht unter eine Hut passt.

Es ist ein großes Verdienst in Deutschland, dass die Bundeswehr eine Parlamentsarmee ist. Jeder Einsatz muss durch das Plenum des Bundestages gebilligt werden. Für die Regierung ist dies immer wieder eine Gratwanderung, die eine öffentliche Debatte über den Sinn und Unsinn des jeweiligen Militäreinsatzes auslöst. Je abstrakter und zentralistischer die Ebene der Entscheidung über den Einsatz deutscher Soldaten ist, desto leichter fällt diese Entscheidung. Deutsche Soldaten sollen nicht zur Weltpolizei werden, auch nicht unter dem Dach einer europäischen Armee.

Die Westbindung durch die Nato hat den Frieden in Europa über Jahrzehnte gesichert. Die Einbindung in das transatlantische Verteidigungsbündnis ist deshalb der richtige Platz für Deutschland. Das gegenseitige Beistandsversprechen hat bei den kleineren und größeren Nato-Partnern Stabilität und Vertrauen erzeugt. Daran zu rütteln hieße, den Frieden in Europa aufs Spiel zu setzen.

Frank Schäffler, geboren 1968 in Schwäbisch Gmünd, war von 2005 bis 2013 Abgeordneter des Deutschen Bundestages. In der FDP initiierte er 2011 einen viel beachteten Mitgliederentscheid gegen den Europäischen Stabilitätsmechanismus. Er ist Gründer des klassisch-liberalen Think Tanks „Prometheus – Das Freiheitsinstitut“ und ist Mitglied der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft.

Sonntag, Leute!

schneehaufentros

Winter, ade!

Winter, ade!
Scheiden tut weh.
Aber dein Scheiden macht,
Daß mir das Herze lacht!
Winter, ade!
Scheiden tut weh

Winter, ade!
Scheiden tut weh.
Gerne vergeß ich dein,
Kannst immer ferne sein.
Winter, ade!
Scheiden tut weh.  

Winter, ade!
Scheiden tut weh.
Gehst du nicht bald nach Haus,
Lacht dich der Kuckkuck aus!
Winter, ade!
Scheiden tut weh.

(Text Hoffmann von Fallersleben,  1835. Musik nach altem fränkischen Volkslied „Schätzchen ade“, zuerst bei Friedrich Silcher, 1827. Klingt harmlos wie ein Kinderlied, hat es aber in sich! Hoffmann von Fallersleben, von dem das Deutschlandlied stammt, war ein Revolutionär. Der „Kuckuck“ gilt als Freiheitssymbol der 1848er-Revolution. In weiteren Gedichten hat der Autor die politischen Verhältnisse in Deutschland als „Winter“ bezeichnet. Das Lied entstand drei Jahre nach dem Hambacher Fest. An ob erster Stelle wurde der Sinn des Liedes nicht bemerkt. In Preußen war es für den Unterricht in der ersten Klasse vorgeschrieben…)

Gefragt

Ist da nicht ein großer Misthaufen ist in den letzten Tagen zum Flugzeugabsturz zusammengeschrieben worden? Warum in manchen Momenten nicht einfach mal innehalten, abwarten und nachdenken, in Medien und Politik?

Gesagt

Des Gesetzes Arm ist so lang wie die Eselsohren des Volkes, in dessen Namen Recht  gesprochen wird.
(Richard Salis)

Gelesen

ringzugspaich

Mancheiner versteht auch im Zug der Zeit nur Bahnhof.

Landtagsspiegel 2015
EDITORIAL
Sie neigt sich bereits dem Ende entgegen, die 15. Wahlperiode des Landtags von Baden-Württemberg. Eine Wahlperiode, die gezeigt hat – und zeigt –, dass wir auf gutem Wege sind zum Bürgerparlament. Durch die Parlamentsreform wurden hierfür wesentliche Voraussetzungen geschaffen. Geprägt wird das Bild der parlamentarischen Arbeit nach wie vor durch wichtige Gesetzesbeschlüsse: die Einführung der Landesverfassungsbeschwerde, das Landesglücksspielgesetz, die Polizeireform, die Errichtung des Nationalparks Schwarzwald, die Neuordnung der Flüchtlingsaufnahme, die Novellierung der Landesbauordnung, das neue Landesjagdgesetz sowie Änderungen am Schulgesetz, um nur einige Beispiele zu nennen. Hinzu kommen die Beratungen in zwölf Fachausschüssen, in drei Untersuchungsausschüssen und in zwei Enquetekommissionen. Ein enormes Arbeitspensum.Politische Entscheidungen können ihre volle Wirkung freilich nur dann entfalten, wenn sien transparent, verständlich und bürgernah vermittelt werden. Die Distanz zwischen Bürgerinnen und Bürgern einerseits und Politikerinnen und Politikern andererseits abbauen, Interesse und Verständnis für politische Vorgänge wecken, Ansehen und Vertrauen gewinnen, dasnsind große Herausforderungen für den Landtag, der hierauf mit einer Vielzahl an Angebotenm reagiert hat. Ist es doch auch mir als neuem Landtagspräsidenten ein vordringliches Anliegen, die Menschen im Land verstärkt anzusprechen und ihnen dadurch deutlich zu machen: Der Landtag ist für alle da. Diesem Zweck dienen „klassische“ Veranstaltungen wie „Landtag
vor Ort“ oder „Schulbesuch vom Landtag“ ebenso wie der Einsatz neuer Medien, sei es bei einem Live-Chat, sei es mit Apps für Smartphones, sei es durch eine moderne Website. Nicht zu vergessen die Live-Übertragungen von Plenarsitzungen im Internet, die seit November 2014 auch in einer barrierefreien Version mit Gebärdensprache angeboten werden. Mit der Generalsanierung des Landtagsgebäudes und dem Neubau eines Bürger- und Medienzentrums schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass noch mehr Menschen am politischen Geschehen in Baden-Württemberg teilhaben können. Das Parlamentsgebäude kann im Frühjahr 2016 wieder bezogen werden.Zunächst jedoch, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, haben Sie zu entscheiden, wer in den Landtag einziehen wird. Die Landtagswahl findet statt im Frühjahr 2016. Schon heute möchte ich Sie ganz herzlich bitten, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und demokratisch mitzubestimmen, wie sich die Vertretung des Volkes zusammensetzt. Ja, bestimmen Sie mit über die Zukunft Baden-Württembergs.
(Landtagspräsident Wilfried Klenk. Mit 23 Guido-Wolf-Fotos auf Erichs Spuren! Schade um das Geld für so ein Geschwafel. Eine Wahl ist noch keine Demokratie. Damit ist auch Hitler an die Macht gekommen. Was soll das Gewäsch von einem Bürgerparlament? Von wem und für wen war es denn bisher? Was soll ein teures Medienzentrum, wenn der Landtag kaum noch jemand interessiert? Wer guckt sich Kasperletheater im Internet an? Das Parlament nickt zur starken Hälfte durch, was die Regierung will, die schwache Hälfte könnte fünf Jahre zu Hause bleiben, hat keinerlei Mitwirkungsrecht, tut aber, so,als sei sie wichtig und würde arbeiten. Dass ein Landtagspräsident für sein bisschen Arbeit überbezahlt ist, hat Klenks Vorgänger Guido Wolf eindrücklich vorgemacht: Wahlkampf für sich als Spitzenkandidat der CDU. Um dem Ganzen noch die Krone ins Gesicht zu hauen, will er jetzt auch noch Termine nachholen, obwohl er doch wusste, dass er bei einer Nominierung nicht mehr zur Verfügung steht. Hat er gar nicht damit gerechnet, von der guten Hälfe von einem Drittel Mitglieder gegen seinen Parteivorsitzenden gewählt zu werden? Was soll eigentlich die penetrante Parteienwerbung in diesem vom Steuerzahler finanzierten Blatt? Und warum wollen alle etwas für die Menschen tun? Für wen denn sonst? Haben sie angst, dass die Leute richtig ticken und wissen, dass es diesen Abgeordneten in erster Linie um ihren Job und ihr Geld geht?)

CDU-Fraktionsvorsitzender Guido Wolf MdL bei der Firma SDN-Präzisionstechnik Denkingen
Am Freitag, den 20.02.2015 stattete CDU-Landtagsabgeordneter und Spitzenkandidat der CDU im bevorstehenden Landtagswahlkampf, CDU-Fraktionsvorsitzender Guido Wolf MdL, der Firma SDN-Präzisionstechnik in Denkingen einen Besuch ab. Zwei Stunden nahm sich Herr Wolf Zeit zu einer Firmenbesichtigung und einem Gespräch mit
dem Firmenchef Alexander Buschle,Bürgermeister Rudolf Wuhrer und Bürgermeisterstellvertreter Jürgen Thieringer…Jürgen Thieringer nutzte die Gelegenheit, um dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Guido Wolf die Schirmherrschaft für das Ringtreffen im Januar 2016 in Denkingen anzutragen. Spontan sagte Guido Wolf,trotz seiner Terminfülle und des anstehenden Landtagswahlkampfs mit vielen Terminen im gesamten Land, zu. „Nach Denkingen komme ich immer gerne, auch weil ich weiß, dass solche Großveranstaltungen hier bestens organisiert sind und die Denkinger feiern können – gerne übernehme ich diese Schrimherrschaft“, so die freudige Antwort von Guido Wolf…
(Denkingen Aktuell, Mitteilungsblatt der Gemeinde Denkingen, Titelseite. Erinnern Sie sich noch: Der Staatsratsvorsitzende, Generalsekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates und Vorsitzender des Staatsrates…? Aber das ist eine andere Geschichte!)

Ansichtssache:
Viel Wind um nichts
Von Regina Braungart
(Schwäbische Zeitung. Expertin?)

Nachgefragt:
„Schlimm für Standort Heu­berg“
Die rund 100 Siebe-Mitarbeiter, ganz früher „Alfons Weiß“, in Gosheim kämpfen um einen ordentlichen Sozialplan…Regina Braungart fragte bei Bürgermeister Bernd Haller nach, was die Werksschließung für Gosheim bedeutet.
Es sieht so aus, als ob an dem Schließungsbeschluss der Firma nicht zu rütteln wäre. Was geht Ihnen dabei im Kopf herum und was bedeutet das für Gosheim?
Ich finde es schlimm, dass ich das aus der Zeitung erfahren muss,..
(Schwäbische Zeitung. Wenn’s in der Zeitung steht, ist zu spät. Kriegen  Bürgermeister und Zeitung nicht mit, was in Gemeinden vor sich geht?)

Beim Musikverein Gosheim ist alles in Butter
(Schwäbische Zeiutng. Fettzig?)

Renquishausen bekommt 215 000 Euro
Der Minister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, hat mitgeteilt,..
(Schwäbische Zeitung. Schulden müssen sich lohnen?)

Barbara Otto bleibt an der Spitze des Denkinger Geschichts- und Heimatver­eins
(Schwäbische Zeitung. Die sechsspaltige Sensation zum Wochenende!)

Tiger fährt nach Mannheim
Vater und Sohn holen den Kater zurück
abra
(Schwäbische Zeitung. Regina Braungart macht Zeitung für den Katzentisch?)

Verein Baku yie bestätigt Führung
Durchhauser haben viel vor – Vorsitzende reist zu Patenkindern und Projekten nach Ghana
(Schwäbische Zeitung. Wem hilft’s?)

Landkreis trennt sich von Chefarzt Dr. Geisenberger
Nach knapp drei Jahren wird Dr. Thomas Geisenberger, Chefarzt für die Anästhesie und Intensivmedizin, das Klinikum in Tuttlingen verlassen…Landrat Stefan Bär…“Eine Trennung ist beabsichtigt“, mehr können er derzeit nicht sagen. „Die Gespräche laufen, wir haben Stillschweigen vereinbart.“…“Mit Dr. Geisenberger bekommen wir einen hochqualifizierten Arzt an unsere Klinik, der über medizinische Kompetenz und menschliche Wärme verfügt,“ hatte der damalige Landrat Guido Wolf nach der Wahl durch den Kreistag erklärt.
(Schwäbische Zeitung. Wenn er nicht kann, dann kann er nicht. Der Vorgänger konnte wohl auch nicht?)

Sonntagsläuten
Vom Esel lernen – geht das?
...Pfarrer Thomas Schmollinger, Seelsorgeeinheit Trossingen
(Schwäbische Zeitung. Für Esel bestimmt!)

Bei einem Einbruch greift die Hausratversicherung
Grobe Fahrlässigkeit sollte in der Police zwingend berücksichtigt sein – Es wird nur wenig Bargeld ersetzt…vom Tuttlinger Versicherungsbüro Maier…von der Tuttlinger Allianz-Vertretung…von der Württemberger…
Von Christian Gerards
(Schwäbische Zeitung. Und wo greift der Redaktionsleiter hin? Als Versicherungsagent?)

Radwege bilden kein Netz
Die Strecken in Trossingen enden oft im Nichts
(Schwäbische Zeitung. Mit Nichts ins Nichts – immerhin der Aufmacher.)

Wer ist Guido Wolf?

Umfrage zeigt:  Oppositionsführer und „Spitzenkandidat“ spielt keine Rolle

wolfmikrofon

(tutut) – Nach der neuesten Umfrage von Infratest ist Guido Wolf noch weit entfernt von seinem Anspruch, die Regierung Kretschmann abzulösen. Nicht nur, dass er mit 38 CDU-Prozenten sein Ziel von 40 plus verfehlt, noch schlimmer für ihn ist, dass im Land die meisten fragen: Wer ist Guido Wolf? Während Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Zufriedenheitsgrad auf unerreichbaren Höhen von 72 Prozent schwebt, nur 4 Prozent sagen, sie würden ihn nicht kennen und 18 Prozent, sie seien nicht zufrieden, erreicht sein Herausforderer Guido Wolf einen Zufriedenheitsgrad von 29 Prozent, wobei die Unzufriedenen sogar um 4 Prozent auf 22 gestiegen sind.

30 Prozent geben an, ihn nicht zu kennen! Mit solchen Werte hat er auch  gegen Nils Schmid von der SPD keine Chance. Dieser kommt auf 41 Prozent Zufriedene bei 27 Prozent Unzufriedenen, während 22 Prozent angeben, ihn nicht zu kennen.

Der Spitzenkandidat der FDP, Hans-Ulrich Rülke gehört zu den ferner Laufenden mit tödlichen Werten. Zufrieden: 11 Prozent, minus 3, nicht zufrieden: 14 Prozent, plus 2, für 62 Prozent unbekannt. Mit diesem leichten Pfund kann die FDP nicht gewichten, denn wer es in zwei Wahlperioden als Fraktionsvorsitzender, einmal in der Regierung, einmal in der Opposition, nicht schafft, politisch eine Adresse zu werden, der ist eine Fehlbesetzung.

Wer ist Guido Wolf? Als Landtagspräsident flächendeckend unterwegs, hat er nur erreicht, als CDU-Nobody den Landesvorsitzenden Thomas Strobl knapp zur Strecke zu bringen bei schwacher Mitgliederbeteiligung und Spitzenkandidat für 2016 zu werden. Jetzt merkt er aber, dass Spitzenkandidat nichts ist, es sei denn, über ein Jahr lang findet intensiver Dauerwahlkampf statt. Damit aber würde er die Baden-Württemberger nur verärgern, statt als Wähler zu gewinnen.

Außerdem zeigt sich, dass Wolf ein Hornberger ist, sein Pulver verschossen hat, er hat kein politisches Programm, es sei denn, über Grün-Rot zu schimpfen und selbst an die Macht zu wollen, sei Programm. Als Fraktionsvorsitzender, der Hauk dieses Amt weggenommen hat, hat er bisher nichts zu bieten und auch nichts geboten. Wo sind seine Auftritte im Landtag, die Hauk vergessen lassen?

Also sucht er jetzt verzweifelt nach Bühnen im Land und kommt dabei auf die wahnwitzige Idee, noch Termine abfahren zu wollen, welche mit dem Landtagspräsidenten Wolf abgemacht worden sind, aber keinesfalls mit einem Guido Wolf. Denn, wer ist Guido Wolf? Womit kann er denn Imagepunkte holen im Land? Beispielsweise programmatisch? Da ist Wolf eine Fehlanzeige. Gegen wen? Gegen Kretschmann? Das muss und wird er lassen. Gegen einen Knappen Hermann? Das versucht er und macht sich damit nur lächerlich. Wolf ist bereits dabei,  Unterhaltungsabende von Provinzblättern oder Institutionen zu bestreiten. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass er vernachlässigt, wofür er gewählt worden ist: sein Mandat im Wahlkreis.

Wenn er aus seinem Tief der Unbekanntheit herauskommen will, muss er eine Strategie für die Landtagswahl 2016 entwickeln. Geschaftelhuberei ist keine. Sein Image kann er nur heben, wenn er politisch eine Nummer im Land darstellt. Hierzu muss er natürlich Landesvorsitzender sein. Sein diesbezügliches Herumeiern hat ihm nur geschadet. Als CDU-Landesvorsitzender wäre er eine Hausnummer. Jetzt aber findet allenfalls politisches Synchronschwimmen Wolf-Strobl statt. Als „Spitzenkandidat“ und Fraktionsvorsitzender, der im politischen Tagesgeschäft nicht vorkommt, und wenn, dann mit verkorksten Anschauungen und Sätzen, ist er keine. Ex-Landrat von Tuttlingen ist zu wenig.

Was soll noch alles aus Tuttlingen, kommen, auch wenn es aus Weingarten stammt? Einen Ex-Stellvertretenden Landrat von Tuttlingen gibt es schon. Der heißt Volker Kauder. Der war auch viele Jahre CDU-Kreisvorsitzender, der war sich nicht zu schade für Kärrnerarbeit. In dieser Hinsicht hat Guido Wolf nichts vorzuweisen. Da stehen auf der Habenseite bisher nur ein paar Treppenstufen im persönlichen und öffentlichen Dienst.