Wie die Lemminge

Der Bundestag stürzt sich wieder in das griechische Fass ohne Boden

dachschadengriech

Je größer der Dachschaden, desto schöner der Aufblick zum griechischen Götterhimmel.

(tutut) – Leider macht niemand Deckel auf das griechische Fass ohne Boden, in das sich gerade wieder der deutsche Bundestag mit dem Geld der Steuerzahler gestürzt hat. Das Geld anderer für andere auszugeben, ist wohl das Einzige, zu dem Politiker fähig sind. Dafür gibt es nicht einmal griechischen Wein, sondern Beißfrechheiten ohne Ende gegen helfende Hände. Wer einmal betrügt, dem glaubt man immer wieder, auch wenn er jedes Versprechen bricht? Schon das Märchen von der Wiege der Demokratie in Griechenland ist eine Lüge. Griechenland ist Orient, ist Dritte Welt und schnorrt sich durch Europa wie die Berufsbettler in deutschen Fußgängerzonen.

Sind die Deutschen so gedächtnisstutzig, dass sie entweder die letzten sechs  Jahre  verschlafen oder vergessen haben? War da nicht seither was mit Griechenland, einer wirtschaftlichen Nullnummer, die wie ein Virus die EU und den Euro infiziert hat, was zu allgemeiner Gehirnschwindsucht führte? Bei deutschen Politikern in beängstigendem Maße zunehmend zu beobachten.

Günter Ederer, der am  meisten ausgezeichnete Wirtschaftsjournalist in Deutschland, hat in seinem Buch „Träum weiter, Deutschland! – Politisch korrekt gegen die Wand“, erschienen 2011, festgestellt: „Die von New York ausgehende akute Bedrohung der Finanzmärkte war gerade so abgewendet worden, als wir mit einem neuen Gau konfrontiert wurden: mit der Griechenland-Krise. Wieder stand angeblich der Zusammenbruch der Weltfinanzmärkte bevor, wieder gab es scheinbar keine Alternative zur Rettung, als die Steuerzahler für das Chaos zur Kasse zu bitten. Alles wie gehabt. Und wieder wurden der Neoliberalismus und die ungezügelten Märkte dafür verantwortlich gemacht. Es ist leicht, die Griechenland-Krise den Spekulanten in die Schuhe zu schieben. Im Januar und Februar 2010 attackierten sie im großen Stil den Euro. Das war eigentlich konsequent und logisch. Unübersehbar lebten die meisten europäischen Staaten über ihre Verhältnisse, spendierten ihren Bürgern mehr, als sie zur Verfügung hatten. So stiegen vor allem in Südeuropa die Staatsschulden“.

Und jetzt, fünf Jahre danach, erlebt Deutschland einen Wolfgang Schäuble in der selben Rolle. Nichts dazugelernt Deutschland? Fällt Griechenland, fällt Europa? Mir alle nach, Ihr Lemminge? Merkel und Schäuble und die ganze Bundestagsresterampe besoffen vom griechischen Wein, tanzend den Sirtaki auf dem europäischen Vulkan? Der Einheitsblock der deutschen Politik ist eine Schande für Deutschland. Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger immer wieder selber. Günter Ederer erinnert daran, wie simpel Politik funktioniert, da von Simpeln gemacht. Bis 2009 regierte in Griechenland der Koservative Konstantinos Karamanlis. In seine Legislaturperiode fiel die Wiederwahl des konservativen Portugiesen José Manuel Barroso als EU-Kommissions-Präsident, früher war er mal Kommunist, dann haben es wohl die USA geschafft, ihn umzupolen. Ein Strippenzieher aus Südeuropa sollte für Barroso werben.Deshalb, so Ederer, war ein Kassensturz in Griechenland unerwünscht, weil der die Tricksereien aufgedeckt hätte. Die Rechnung ging auf, eine Parlamentswahl beim Zwerg Griechenland konnte nichts mehr stören. Der Sozialist Papandreou musste dann das riesige Staatsdefizit beichten.

Jahrelang hatten die Griechen die Statistik gefälscht. Günter Eederer: „Warum aber ist diese offensichtliche Aufblähung der volkswirtschaftlichen Leistung bei gleichzeitigem Verstecken der Schulden niemandem aufgefallen? Wie hat Goldmann Sachs, der US-Finanzgigant, Griechenland dabei geholfen, die Bilanzen zu fälschen? Auf all diese Fragen treffen zwei Antworten zu: Aus den oben erwähnten politischen Gründen wurde den Griechen vieles nachgesehen und aus der Gewissheit, dass schon irgendjemand für die Schulden aufkommen würde, haben die Banken gegen alle kaufmännischen Grundsätze verstoßen und weiter nach Athen überwiesen. Schließlich betrug die Staatsverschudung 130 Prozent und Griechenland drohte die Zahungsunfähigkeit“.

Inzwischen beträgt die ständig steigende Staatsverschuldung Griechenlands 175,1 Prozent des Bruttoinlandprodukts oder 320 Milliarden Euro. Da Merkel und Schäuble nicht gestorben sind, geht das Märchen von der Volksverarschung in Deutschland weiter. Der Jurist Bundesfinanzminister Schäuble, der von der Materie sicher so wenig Ahnung hat wie die Physikerin Bundeskanzlerin, mahnt die armen Griechen, die Europa am Nasenring durch den Morast ziehen:  „Solidarität hat auch etwas mit Verlässlichkeit zu tun“. Wer auf Merkel und Schäuble setzt, ist verlassen. Was geht uns dieser Zwerg Griechenland an? Haben die zuviele europäische Leichen in ihrem Keller versteckt?

Dazu passt, dass der Zonenjesus aus Rostock wieder ein paar unpassende Worte verlieren muss, obwohl er nun mal von Tuten und Blasen keine Ahnung hat und es an der Zeit wäre, seine Familienverhältnisse zu richten oder abzutreten, denn so einer ist kein Aushängeschild für Deutschland. Die Welt schreibt: „Vor der Debatte hatte Bundespräsident Joachim Gauck die sich abzeichnende Mehrheit im Bundestag für eine Verlängerung des Hilfsprogramms für Griechenland begrüßt. ‚Das Parlament ist verantwortungsbereit und nimmt sich der Sache mit großer Ernsthaftigkeit an‘, sagte Gauck in einem Interview des Hörfunksenders MDR Info. Der Bundestag stelle sich der Frage, was Europa gewinne, wenn ein Teil der Gemeinschaft verloren gehe. Zu den sozialen Problemen in Griechenland sagte Gauck: ‚Es gibt eben diese schwierigen Situationen, dass man durch ein Tal der Tränen hindurchgehen muss, um dann mit einer reformierten Gesellschaft wieder Erfolge zu haben.‘ Deutschland sei solidarisch. Das werde nicht nur durch gute Worte, sondern auch durch sehr viele Mittel deutlich, die die Bundesrepublik bereitstelle. ‚Wir sind da nicht der große Buhmann, wie Teile der Medien und der Politik in Griechenland uns darstellen‘, sagte Gauck“.

Geht’s noch? Ist der Mann noch Herr seiner Worte? Denen kann nur mit Günter Ederer entgegengehalten werden, denn der weiß, wovon er spricht: „Ein Staat, der so hemmungslos wie Griechenland gegen internationale Verträge verstößt und auf Kosten anderer seine Staatsbürger verwöhnt, muss damit rechnen, Insolvenz anmelden zu müssen. Die Griechenland-Rettung ist eigentlich ein politischer und wirtschaftlcher Skandal. Politisch, weil gegen den Vertrag von Maastricht verstoßen wird, wirtschaftlich, weil wieder einmal den Banken das Risiko abgenommen wurde. Damit wird das Vertrauen in die EU-Institutionen geschwächt, und die Steuerbürger büßen wieder einmal für die Sünden anderer“. Merkel und Gauck kommen aus einem Pleiteland, welches 40 Jahre bis zum Ende  am Tropf anderer hing. Es müsste wohl mit den toten griechischen Göttern zugehen, dieses Land nicht auch zum Teufel gehen zu lassen! Merkel und Schäuble führen die Lemminge weiter an.

Leben vor 5000 Jahren

Saisonstart in den Unteruhldinger Pfahlbauten am Bodensee am Sonntag

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(lifePR) – Unternehmen Sie den ersten Ausflug zum Saisonbeginn nach einem langen Winter in den Pfahlbauten. Wie hat das Leben Anfang März vor 5000 Jahren am Bodensee ausgesehen?

Auf über 4000 Pfählen zeigt das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen wie in der Stein- und Bronzezeit am Bodensee gelebt wurde. Am kommenden Sonntag, 01.03.2015 öffnet das Pfahlbaumuseum für die Saison 2015 wieder seine Pforten.

Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher gleich zu Beginn: Ein virtueller Tauchgang zu den Fundstellen der Pfahlbauten zeigt, woher wir unser Wissen über diese geniale Bauweise haben und wie das Leben vor tausenden von Jahren ausgesehen hat. Einige Neuerungen in den rekonstruierten Bauten aus der Stein- und Bronzezeit lassen die damalige Welt noch greifbarer werden. Große Teile der Steganlage wurden ebenfalls erneuert und zeigen die beeindruckenden Möglichkeiten der Architektur vor tausenden von Jahren.

Werkzeuge, Schmuck und Wissenswertes zur Ernährung der frühen Zeit finden Sie im Welterbesaal der Pfahlbauten in der Dauerausstellung mit über 1000 Originalfunden.

Öffnungszeiten März:
Samstags und sonntags 9 – 17 Uhr durchgehend.
Montag – Freitag Besuch im Rahmen einer öffentlichen Führung um 14.30 Uhr.
Kontakt: Pfahlbaumuseum Unteruhldingen, Strandpromenade 6, 88690 Uhldingen-Mühlhofen, Tel. 07556/928900, mail@pfahlbauten.de.

Gefragt

Ist es nicht peinlich, wie Städte versuchen sich beim SWR einzuschmeicheln als Tatorte für  Kriminalfilme? Wer außer  Freiburg als gekrönte grüne Kriminalitätshauptstadt des Südwestens kommt denn sonst noch in Frage?

Gesagt

Ich habe gesagt, etwa die Hälfte im Kabinett werden Frauen sein. Und alles, was ich sage, gilt.
(Guido Wolf, in der „Welt“. Etwaige Ähnlichkeiten mit dem, was gilt, das sagt er  auch.)

Gelesen

spaich1900

Auf zum neuen Jerusalem!

Leserbrief:
Denunziantentum darf
keinen Platz haben
(Schwäbische Zeitung. Da hat ein Michael Winker offenbar nichts von dem verstanden, über das er zu schreiben versucht. Lebt er nicht auch im Denunziantenstadl Spaichingen? Verewigt in über 2000 Aktenseiten sind Anzeigen gegen den Bürgermeister? Und wo ist das Zentrum dieses Denunziantenstadls? Müsste er ja wohl wissen. Für den Witz der Woche in diesem Zusammenhang sorgt Regina Braungart, – wie lange hält der Verlag sie noch as Redakteurin in Spaichingen? –  welche es fertig kriegt, nicht nur einen solchen  „Leserbrief“ unkommentiert abzudrucken, obwohl sie ja wissen müsste, dass der Inhalt Stuss ist, ausgerechnet sie aber nichts dabei findet, genau neben diesem Leserbrief selbst einen Aufmacher zu schreiben, dessen Inhalt sich genau mit dem beschäftigt, was den Denunziantenstadl Spaichingen ausmacht: erneut eine Anzeige gegen den Bürgermeister wegen Korruptionsverdacht in Zusammenhang mit den Erweiterungsplänen der MS Spaichingen. Diese hat ja eine Gemeinderatsmehrheit unter Tobias Schumacher am Ort vereitelt , so dass das Unternehmen nach Trossingen umzieht. Jetzt geht es also um den seinerzeit öffentlich bekanntgewordenen Aktienbesitz des Bürgermeisters der MS Spaichingen, vom Landratsamt nicht als hinderlich für die Verhandlungen zwischen Stadt und Unternehmen bezeichnet. Ist es  Denunziantentum,  wenn zur Bürgermeisterkandidatur eines Spaichingers mit Halbwahrheiten einer recherchefaulen Lokalzeitung  nachprüfbare Fakten zukommen? Warum tummelt sich der Hauptmitarbeiter des Lokalblatts mit unmaßgeblichen Meinungen anonym im Internetplattforum des Lokalblatts? Geht der Schreiber des Leserbriefs davon aus, dass Zeitungen von Denunziantentum leben? Ist er es gewohnt, im Haus- und Magenblatt bei jedem Artikel auch die Quellen genannt zu bekommen, woher Informationen stammen? Lauter Denunzianten füllen die  Zeitungen? Was allerdings ist davon zu halten, wenn eine Redakteurin in Spaichingen in einer Pressemitteilung des aus Spaichingen stammenden Bürgermeisterkanddaten herumfuhrwerkt, ohne dass dies für den Leser erkennbar ist? Was ist davon zu halten, wenn jeder Spaichinger auf den ersten Blick erkennen muss, dass das, was eine andere Zeitung ahnungslos als „pm“ des Kandidaten veröffentlicht, eben nur die halbe Wahrheit ist, das in Spaichingen erscheinende Blatt aber darüber nicht nur hinwegsieht, sondern dies auch noch schönt? Es wäre nicht schlecht, wenn im Denunziantenstadl Spaichingen, den gewisse Leute eher zu einem Zentrum  von Scheinheiligkeit und Bosheit ausbauen zu scheinen, Ernüchterung einkehren würde nach täglicher Selbstbespiegelung. Fängt ein Michael Winker mal gleich damit an? Spaichingen ohne Denunziantentum -. da  bliebe nur ein kleines Dorf. Auch nicht schlecht!)

Ich bin leidenschaftlicher Kommunalpolitiker …
… und deshalb möchte ich sehr gerne Bürgermeister in Allensbach werden. Ein anderer Job reizt mich nicht. Darauf können sich alle Bürgerinnen und Bürger verlassen!
von Tobias-Schumacher
(Südkurier.de. Jetzt kommentiert der Bürgermeisterkandidat aus Spaichingen für Allensbach bereits – sehr gerne? – Berichte im Südkurier über sich selber im Südkurier. Ist es mit seine Leidenschaften nicht so eine Sache? Kann er sich noch an seine Promi-Hochzeit erinnern? Hat er da – „katholisch, verlobt“ – wie er jetzt wirbt, nicht auch was versprochen? Das Spaichinger Rathaus? Und das Versprechen nicht halten können? War die sogar kirchlich vollzogene Ehe ungültig? Sind Tobias Schumachers sogenannte Freunde in Wirklichkeit seine größten Feinde? Haben die während des Bürgermeisterwahlkampfes in Spaichingen nicht dafür gesorgt mit unappetitlichen Geschichten, die zum eigenen Rücktritt eines CDU-Stadtrats führten, dass seine Gewinnchancen auf Null fielen? Ist das, was in Spaichingen passiert aufgrund von konzertiertem Denunziantentum, nicht die nächste Niete, die  wiederum  Auswirkungen auf den Bürgermeisterkandidaten Tobias Schumacher haben dürfte? Oder glaubt der wirklich, er könne über den Südkurier öffentlich weismachen lassen, er habe mit den Vorkommnissen in Spaichingen nichts zu tun, sein Name sei nun Seehase? Schätzt er damit seine Möglichkeiten als CDU-Kreisvorsitzender und maßgeblicher CDU’ler in Spaichingen nicht als zu gering ein, während er ja gegenüber dem Südkurier nachträglich ausgerechnet mit seinen Wahlergebnissen als CDU-Mann geprotzt hat, obwohl er in seiner Bewerbung diesem CDU-Gewicht noch versucht hat, keinerlei Bedeutung beizumessen und sich als eine Art einfaches CDU-Nebenbei-Mitglied darzustellen? Wer über die Mehrheit im Spaichinger Gemeinderat gebietet und entsprechend Entscheidungen für oder gegen die Stadt beeinflusst, sollte der nicht vermeiden, den Eindruck zu erwecken, er halte andere Menschen für blöd, beispielsweise in Allensbach?)

Kauder gibt Griechenland eine letzte Chance
Volker Kauder, CDU/CSU-Fraktionschef, hat am Freitag im Bundestag für eine Verlängerung des Griechenland-Hilfspakets gestimmt. Er habe das aus Überzeugung getan und nicht, um den deutschen Regierungskurs zu unterstützen, versicherte der Abgeordnete des Wahlkreises Rottweil-Tuttlingen auf Anfrage…
(Schwäbische Zeitung. Wieviele Steuermilliarden hat seine Chance? Er hat dafür gestimmt, weil er gegen die Politik von Merkel ist. Überzeugender geht’s nicht!)

Leitartikel
Fall Alessio:
Aufarbeitung von Verfahrensfragen ist zu wenig
Sind Behörden nur dafür verantwortlich, dass Regeln eingehalten werden, egal was am Ende steht? Richtig wäre, dass Verantwortung nicht nur in den Prozessen, sondern auch in deren Ergebnissen gesucht wird…
(Badische Zeitung. In Tuttlingen bleibt’s dabei: Operation gelungen, Kind tot? Alles richtig gemacht?)

Böttinger Hang bewegt sich
Umfangreiche Sanierungen drohen – Minder: „Hätte nie bebaut werden dürfen“
(Schwäbische Zeitung. Wo will er hin?)

Wenn die Funkamateure auf Kontaktsuche sind
Zwei Niederländer senden vom Lemberg aus in alle Welt – Reporter hat eine sehr interessante Begegnung
rm
Begegnung auf dem Lemberg für Reporter Richard Moosbrucker:...
(Schwäbische Zeitung. Hat das Lokalblatt jetzt den ehemaligen Schulleiter angestellt, und der darf dann im Blatt über sich selber schreiben? Halleluja!)

Ein Schiff legt in Tuttlingen ab
Kunstprojekt von Richard Allgaier soll vom Aesculapium aus auf Reisen gehen
Hanns-Peter Knaebel, Richard W. Allgaier und Guido Wolf (von links) mit dem Schiff, dessen Bronzeabguss auf Reisen geht.
(Schwäbische Zeitung. Es geht eine CDU-Träne auf Reisen? Wird das ein U-Boot aus der Tuttlinger Bronzezeit? Was für ein Schmarren. Der neueste Wolfsche Wahkrampfschlager?)

Interview:
„Frauen tragen ungleich mehr Lasten“
Zum Frauentag organisieren Elke Schaldecker und Ursula Berner Veranstaltungen
(Schwäbische Zeitung. Der Kommunismus triumphiert? Da sie an diesen Lasten länger zu tragen haben, müssen sie auch länger leben? Schlimm!)

„Man sollte in der Kirche mutiger sein“
Ehemaliger Ministerpräsident Teufel spricht bei der Seelsorgeeinheit Klippeneck-Primtal
(Schwäbische Zeitung. Wer zwingt ihn da hinein? Steht es nicht jedem frei, sich aus der kindlichen Indoktrinierung zu lösen? Nur weiljemand im früheren Vorderösterreich auf die Welt kommt, muss er automatisch sein Leben lang katholisch sein? Was für eine Leistung!)
Oblatenpater Tönnis spricht über Flucht und Heimat
Der Kirchenchor St. Michael zeigt sich harmonisch
(Schwäbische Zeitung. Nach dem Landespater der Oblatenpater: Klerikalenblatt? Hosiana!)

Bürgermeister setzt sich beim Kreis für Familie Merai ein
…Bürgermeister Clemens Maier versicherte gestern gegenüber unserer Zeitung, er sei in Kontakt mit dem Landratsamt und versuche zu erreichen, dass Fadi Merai, seine Frau Hajer Hamdan und ihre fünf Kinder die zwei Monate in Trossingen bleiben können, die bis zur eigenen Wohung zu überbrücken sind…
(Schwäbische Zeitung. Warum greift der Bürgermeister nicht in Syrien ein, damit die Familie wieder nach Hause kann? Dann wählen die ihn vielleicht auch!)

Wohin morgen um 20 Uhr?
Gleich drei Abendveranstaltungen finden zur selben Zeit in Trossingen statt
(Schwäbische Zeitung. Wie bitte? Ist der Rottweiler drauf gekommen? Warum sind in Trossingen noch Menschen, obwohl die auch woanders sein könnten, wo mehr los ist?)

Biker kommen erstmals zum Beten
(Schwäbische Zeitung. Was soll sonst jemand zu Trossingen einfallen?)

Messerstecherei in Asylunterkunft
Bei einem Streit zwischen Flüchtlingen in einer Asylunterkunft in Sigmaringen ist ein Mann durch Messerstiche schwer verletzt worden.
(Schwäbische Zeitung. Gehört zu Baden-Württemberg!)

Kinder für die Fülle der Kultur begeistern
VHS-Projekt „Die Kultur-Entdecker“ bietet eine Flughafen-Führung und einen Knigge-Kurse für die Jüngsten an
(Schwäbische Zeitung. Für so etwas wird Steuergeld verbraten? Ist die VHS TUT auf kultureller Geisterfahrt?)

Kreis hat beste Arbeitslosenquote im Land
(Schwäbische Zeitung. Ist es nicht die niedrigste?)

Kriminalstatistik
Freiburg ist Kriminalitätshochburg
Land ist im Bundesvergleich sicher / Zahl der Straftaten weitgehend konstant / Drei von fünf Delikten werden aufgeklärt.
(Badische Zeitung. Spitzenstellung verteidigt: Grün macht’s möglich.)

Die Mopsfledermaus setzt der Blumberger Sauschwänzlebahn weiter zu
Die Mopsfledermaus erschwert der Blumberger Sauschwänzlebahn weiterhin das Dasein. Das Landratsamt im Schwarzwald-Bar-Kreis hat für diesen Winter sowie für den Winter 2015/16 ein absolutes Fahrverbot von November bis Ende März verhängt.
(Südkurier. Mopsfledermaus als Spitzenkandidat! Der Wolf ist ein Nichts dagegen.)

Südwesten will im März missbrauchte Frauen aus Syrien aufnehmen
Baden-Württemberg will nächsten Monat die ersten sexuell misshandelten Flüchtlinge aus Syrien und dem Nordirak aufnehmen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte den «Stuttgarter Nachrichten» (Freitag): «Im März werden die ersten dieser traumatisierten Mädchen und jungen Frauen nach Baden-Württemberg kommen.» Die erste Gruppe von Flüchtlingen werde rund 20 Personen umfassen. Insgesamt würden «auf absehbare Zeit bis zu 600 Mädchen und Frauen zu uns kommen».
(Südkurier. BW wird das Frauenhaus der Welt? Was sollen die hier? ABM für grüne Sozialarbeiter und Psychologen?)

Singen zeigt morgen Flagge
Acht Jahre nach der letzten Kundgebung rechter Gruppen bereitet sich die Stadt Singen auf eine Demonstration der NPD am morgigen Samstag in der Innenstadt vor. Die rechtsextreme Partei hat die Hegaumetropole als Schauplatz eines Aufmarsches ausgewählt, obwohl sie in Singen politisch keinerlei Rolle spielt und sonst auch nicht präsent ist. Erwartet werden höchstens bis zu 100 Demonstranten. Dennoch zeigt die Stadt unterm Hohentwiel deutlich Flagge und bekommt dabei kräftig Unterstützung aus dem Landkreis Konstanz.
(Südkurier. Meinungsfreiheit nur für auserwählte Antifa und linke Krawallbrüder? Wieso ist eine Demonstration ein Aufmarsch? Aus dem Wörterbuch des Unmenschen?)

Rabbiner: Bei Gefahr Kippa durch Mütze ersetzen
Die Warnung des Zentralrats der Juden in Deutschland vor dem Tragen der Kippa in Problemvierteln sieht der badische Landesrabbiner Moshe Flomenmann gelassen. «Das ist nichts Neues, das ist Realität – schließlich haben die Übergriffe auf Juden in den vergangenen Jahren zugenommen», sagte Flomenmann der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag in Stuttgart. Die Kippa sei nicht heilig, sondern nur ein Bekleidungsstück, das ein Jude durch eine andere Mütze ersetzen könne, wenn er sich bedroht fühle. Es sei für jüdische Männer Tradition, aus Ehrfurcht vor Gott ihren Kopf zu bedecken…
(Südkurier. Hat Gott sie mit Kappe geschaffen? Wieviele blödsinnige menschengemachte Traditionen gibt es auf der welt, derentwegen sich Menschen umbringen? Welche Religion steckt hinter derDoofenkappe?)

Wird Franck Ribéry bald Deutscher?
Seit 2007 lebt der Bayern-Star mit seiner Familie bereits in Deutschland und nun liebäugelt der Franzose mit der deutschen Staatsbürgerschaft. „Ich habe ein gutes Gefühl und wir leben die deutsche Mentalität“, sagte Ribéry.
(Südkurier. Klar, Moslem muss zu Deutschland.)

Schuldenkrise: Bundestag beschließt Verlängerung der Griechenland-Hilfen
Der Bundestag hat der Verlängerung der Griechenland-Hilfen zugestimmt. Eine große Mehrheit von 542 Abgeordneten stimmte für das Paket – obwohl sogar Abgeordnete der Regierungskoalition ihr Veto eingelegt hatten.
(spiegel.de. Ist da eine Mafia in der EU am Werk? Lässt sich doch mit den Altersbezügen der Abgeordneten verrechnen! Regiert in Deutschland etwa ein Pöbel gegen das Volk?)

Schuldenkrise
Die Griechen haben ihr Geld außer Landes geschafft
Im Januar sind 27 Milliarden Euro ins Ausland abgeflossen – und die Wirtschaft schrumpft noch stärker als befürchtet. Das Risiko für Deutschland wächst. Ifo-Präsident Hans Werner Sinn fordert ein Ende der Notkredite von Notenbanken.
(faz.net.Im Gegensatz zu den Griechen dappen nur die tumben Deutschen ihrer stümperhaften Regierung nach. Wenn’s die Griechen nicht tun, muss Deutschland den Euro verlassen.)

Wegen Russland-Krise
Von der Leyen verstärkt Panzertruppe
Als Reaktion auf die Russland-Krise stellt Verteidigungsministerin von der Leyen die unter Vorgänger De Maizière festgelegten Obergrenzen für große Waffensysteme in Frage. Sie will zudem ein weiteres Panzer-Bataillon aktivieren.
(faz.net. Zum Schießen, die Frau. Wo ist eine Russland-Krise? Werden die Kita-Panzer aus DDR-Zeiten wieder entmottet?)

Denunziantentstadl Spaichingen

Neuer Versuch, Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher in Misskredit zu bringen

Razzia wegen Korruptionsverdachts
LKA-Beamte und Staatsanwaltschaft
durchsuchen unter anderem das Rathaus
Razzia im Rathaus wegen Korruptionsdelikt
Staatsanwaltschaft Stuttgart durchsucht fünf Objekte gleichzeitig mit 24 Beamten
Von Regina Braungart
(Schwäbische zeitung. Wer sonst außer Regina Braungart kann so herumdilettieren? In einem Zug wird bei ihr aus einem Korruptionsverdacht sofort ein Korruptionsdelikt! Gibt’s sie noch, die Schwäbische Z e i t u n g? Wer wohl außer Spaichinger Denunziantentum kann hinter dieser Aktion stehen? Eine Stadt schafft sich nicht ab, sondern macht Selbstmord, während die einstige Spaichingen-Partei, die CDU,  sich seit Jahren ruiniert und in ihrem Ruin andere wohl mitnehmen will. Mitläufer hat sie ja schon genug gefunden, während der große Vorsitzende dem Bodensee zustrebt. Ob mit einem Ruf im Land wie Donnerhall aus Spaichingen Chancen bestehen, am Bodensee Bürgermeister zu werden nach der Pleite vor drei Jahren in Spaichingen und den seither anhaltenden Querelen in der Stadt?  Und die drei Spaichinger Ehrenbürger schweigen belämmert, fahren lieber Zügle oder reformieren den Papst?)

Bürgermeister Hans Georg Schumacher in „Radio 7“ zu den Vorkommnissen:

Tatsache ist, dass gestern die Staatsanwaltschaft bei mir war und eine Durchsuchung durchgeführt hat. Es ginge um den Zusammenhang mit der Erweiterung der Firma (Anmerkung: MS Spaichingen) in Spaichingen und im Zusamenhang mit einem von mir und meiner Frau gehaltenen Aktienpaket, was wir seit mehreren Jahren geringfügig als Anteil an dieser Firma haben. Ich habe umfassend geprüft, ob ich aufgrund des Aktienanteils in irgendeiner Weise befangen wäre. Ich habe es auch mit dem Landratsamt abgeklärt, ich habe zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens mein Amt des Bürgermeisters ernst genommen, habe die Verhandlungen auch so geführt im Interesse der Stadt. Ich bin mir sicher, dass das Ganze politisch motiviert ist.

Anmerkung: „Radio 7“ ist ein mehrheitlich vom Schwäbischen Verlag geführter privater Radiosender.

Die Vorgeschichte:

Bericht von Donnerstag, 22. Mai 2014
Mitteilung aus dem Stadtspiegel Spaichingen zur MS Spaichingen GmbH
Gemeinderat erteilt Maschinenfabrik eine Absage
CDU; Harald Niemann, und Grün-Rot lehnen Verhandlungspaket des Bürgermeisters ab
Es war eine große Chance mit kalkulierbaren Risiken für Spaichingen, sagt Bürgermeister Schuhmacher auf die Ablehnung der CDU Fraktion, Harald Niemanns und der Fraktion Grün-Rot im Gemeinderat, die Maschinenfabrik unter den Bedingungen der Ergebnisse monatelanger Verhandlungen in Spaichingen zu halten.

Es geht ein Unternehmen, welches 50 Jahre in Spaichingen zahlreiche Mitarbeiter beschäftigt und Wohlstand geschaffen hat.

Es ging in der Gemeinderatssitzung am vergangenen Montag um nicht mehr, als die Frage des Verbleibs eines Traditionsunternehmens in Spaichingen, welchem Spaichingen viel zu verdanken hat. Es ging um nach dem Eindruck vieler Besucher der Gemeinderatssitzung im keine sachliche Auseinandersetzung in der Angelegenheit, denn vielmehr um eine Machtdemonstration eines Gemeinderatsblocks auf Kosten nachhaltiger Entwicklung Spaichingens.

„Alles was wir im Bereich des Sozialen und zugunsten unseres Wohlstandes tun können, lässt sich aus der unternehmerischen Tätigkeit der mittelständischen Betriebe am Ort ableiten. Nur deren Schaffen und Wirken, ermöglicht es uns, Schulen und Kindergärten und vieles anderes zu bauen und zu unterhalten. Wer dies nicht versteht, kann keine tragfähige Entscheidung zugunsten Spaichingens treffen“, urteilt der Bürgermeister enttäuscht über das Abstimmungsverhalten – gerade der CDU Fraktion im Rat, in deren Reihen ein wichtiger Vertreter eines Kreditinstituts sitzt, welches von sich behauptet, ganz nah am Mittelstand zu sein und welches auch von Unternehmen wie der Maschinenfabrik lebt. Gerade dieser Vertreter hat sich den ganzen Abend nicht einmal zu Wort gemeldet und den Versuch unternommen, die Angelegenheit aus verschiedenen Blickwinkeln zu durchleuchten. Hier war aus meiner Sicht ganz klar erkennbar, dass man mit Fraktionszwang auf Kosten einer für Spaichingen wichtigen Entscheidung, Stärke und Einheitlichkeit zeigen wollte. Dass dies der Angelegenheit nicht gerecht wird, wurde billigend in Kauf genommen“ teilt Bürgermeister Schuhmacher nach der Sitzung mit.

Die Geschäftsleitung der Maschinenfabrik und der Vorstand der Muttergesellschaft machten in einem umfassenden Vortrag klar, um was es dem Unternehmen geht und welche Chancen sich für Spaichingen ergäben, wenn das Unternehmen am Standort Spaichingen bliebe. Zwar sei das finanzielle Engagement der Stadt beträchtlich, allerdings böte man mit einer Mietgarantie auf vier Jahre, der kostenlosen Lieferung von Wärme für die Dauer von 12 Jahren und einer beträchtlichen Stundung des Kaufpreises für die Bestandimmobilie auf mehrere Jahre mit anschließender zinsloser Tilgung des Restdarlehens auf weitere Jahre eine für die Stadt sehr gute Lösung an, die die Chance bietet, die finanziellen Aufwendungen der Stadt komplett refinanzieren zu können. Das Unternehmen würde in Spaichingen darüber hinaus 35 Mio € finanzieren, was den Handwerkern und der Stadt insgesamt zugute käme.

Die Fraktion der Freien Wähler und die FDP Fraktion sahen für Spaichingen im Angebot des Unternehmens eine große Chance. Beide stimmten für den Verwaltungsvorschlag, der als Ergebnis monatelanger Verhandlungen und Beratungen im Gemeinderat zur Beschlussfassung stand. Die CDU kritisierte, der Bürgermeister habe nicht frühzeitig und hinreichend informiert, weswegen sie sich – die Mitglieder CDU Fraktion – zu keiner Zustimmung durchringen könnten. Zwar wolle man auch den Erhalt des Unternehmens am Ort, allerdings nicht um jeden Preis. Das Unternehmen würde Risiken auf die Stadt verlagern wollen, welche für die Stadt nicht abschätzbar seien. Bürgermeister Schuhmacher hätte auch keine hinreichende Risikobeurteilung vorgenommen und keine – aus Sicht der CDU-  verlässliche Zahlen vorgelegt, die eine Entscheidung möglich machen würden.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU sagte, man müsse in eine solch wichtige Entscheidung die Bürgerschaft mit einbeziehen, deswegen schlage die CDU einen Bürgerentscheid in der Sache vor. In die gleiche Richtung argumentierten die Mitglieder der Fraktion Grün-Rot und Holger Merkt, der kritisierte, die Verwaltung habe nicht hinreichend die Risiken abgeschätzt und nachvollziehbar dargelegt.

Bürgermeister Schuhmacher ließ von der Kritik nichts gelten. Jeder Gemeinderat habe schon seit mehr als vier Monaten Kenntnis von den Plänen der Maschinenfabrik. Jeder Gemeinderat wurde ausdrücklich von der Geschäftsleitung mehrfach eingeladen und aufgefordert, sich mit der Geschäftsleitung auszutauschen und sich Informationen vor Ort zu holen. Lediglich die Freien Wähler und die FDP hätten hiervon Gebrauch gemacht. Auch die von der FDP Fraktion angebotenen Sondersitzungen auf dem Rathaus  wurden seitens der CDU aus Termingründen abgesagt. Jeder Gemeinderat hat alle Informationen, die die Verwaltung hatte, unmittelbar erhalten. Es gab zahlreiche nichtöffentliche Sitzungen in denen die Risiken umfassend hätten diskutiert werden können und zum Teil diskutiert worden sind. Im Übrigen sei jedem Gemeinderat klar gewesen, dass Zeitdruck bestehe, weil das Unternehmen schon vor Monaten signalisiert habe, mit der Motorentechnik zwischen Weihnachten und Drei König 2015/16 umziehen zu müssen. Ein anderes Zeitfenster sei aus Gründen des Betriebsablaufs nicht denkbar. Nun zu bemängeln, man brauche mehr Zeit, sei aus Sicht des Bürgermeisters nicht in Ordnung, weil man bei gewissenhaftem Befassen mit der Angelegenheit alle Informationen erhalten hätte. Die Anregung eines Bürgerentscheids sei ein Bekenntnis dafür, dass man keine Verantwortung übernehmen wolle. Man sei gewählter Vertreter der Bürgerschaft und habe sie insoweit zu vertreten. Die Bürgerschaft mit den Zahlen, die der Gemeinderat kennt zu belasten, würde der Angelegenheit mit Sicherheit nicht gerecht, weil sich kein Bürger aufgrund der Komplexität der Sache ein umfassendes Bild machen könne.

Schuhmacher kritisierte daneben, dass es schon bedenklich sei, wenn Gemeinderäte aus nichtöffentlicher Sitzung „plaudern“ und sich die Vorlage für die nichtöffentliche Sitzung in einem Bericht und einer Ansichtssache der Ortsredakteurin der Tageszeitung fast 1:1 wieder fände. Man müsse sich nicht wundern, wenn das Vertrauen von Firmenleitungen in die Stadt verloren geht, wenn Gemeinderäte ihre Verschwiegenheitspflichten verletzten.

Am Ende kam es zu einer Entscheidung, in der die CDU Fraktion, Rot-Grün, Harald Niemann und Holger Merkt nicht bereit waren, die beabsichtigte Wärmeabgabe des Unternehmens an die Stadt bedingungslos zu akzeptieren, auch wenn diese Wärme für die ersten 12 Jahre kostenfrei zugesagt worden ist.

Die von der CDU durch Antrag gestellte Bedingung, wonach die Wärmeabnahme erst dann zugesagt werden sollte, wenn die Stadt ihrerseits Abnehmer garantieren könne, die mindestens 70% der abgenommenen Wärme auch garantieren, wurde seitens des Unternehmens nach Beschlussfassung abgelehnt.

Damit wurde durch die Beschlussfassung mittelbar der Wegzug eines Unternehmens aus Spaichingen beschlossen.

Eine Ära geht damit zu Ende. Pünktlich zum bevorstehenden 50igsten Geburtstag des Unternehmens in Spaichingen.

 

„Eine Heimsuchung“

Franz Weinmann: ein Priester büßte seine “Zeitmäßigkeit” im KZ

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Franz Weinmann, als Kaplan in Mannheim,1945 im KZ Dachau und 1975 auf einem Pfarrfest. Quelle: Hausacher online-chronik

(tutut) – Während katholische Bischöfe Pater Rupert Mayer aus dem Verkehr gezogen und ins Kloster Ettal gesteckt haben, damit er nicht weiter mit dem Regime im Dritten Reich streiten konnte, heute ist er ein Seliger, hatten Priester wie der gebürtige Deilinger Franz Weinmann nicht soviel Glück. Immerhin hatte er das Glück, drei Jahre das KZ Dachau zu überleben, im Gegensatz zu manchem anderen Priester oder Pfarrer. Die Kirchen hätten sehr wohl etwas tun können für ihr Bodenpersonal, sie haben es aber nur in seltenen Fällen getan.

Viel wichtiger war es ihnen, sich mit den Herrschenden gut zu stellen. So gilt ja das Konkordat zwischen Katholischer Kirche und Hitler noch heute. Franz Weinmann (1909 – 1996 ist nicht in Deilingen aufgewachsen, sondern ab 1912 in Hinterzarten, studierte im Badischen, wo er auch zum Prester geweiht wurde und war iber Stationen wie Mannheim, KZ Dachau, Heiligenzell bei Lahr, vor allem in Hausach tätig und im Ruhestand in Wittichen. Der Leiter der NBZ hat aus seiner Tätigket als Redaktionsleiter von Offenburger Tageblatt und Schwarzwälder Bote im Kreis Wolfach gute persönliche Erinnerungen an Dekan Franz Weinmann in Hausach als einen aufrechten, geradlinigen sympathischen Menschen. An dieser Stelle soll heute und in unregelmäßigen Abständen aus Weinmanns Aufzeichnungen an die Zeit im Dritten Riech und im KZ Dachau berichtet werden, aus seiner Niederschrift vom 11. April 1946 in Heiligenzell, dem Jahrestag sener Entassung aus Dachau unter dem Titel “Eine Heimsuchung – Seelsorgebriefe aus der Verbannung”.

Eine Heimsuchung
Seelsorgsbriefe aus der Verbannung
Von Franz Weinmann

Ein Heiligtum inmitten der Hölle August 1942
Bei unserem inneren, geistigen und religiösen Leben kommt uns zu Hilfe die Tatsache, daß wir Priester eine Kapelle haben. Es ist ein Privilegium, durch Vermittlung des Vatikans, von Berlin uns zugestanden. Wir wundern uns ja darüber. Und wir müssen das als große Wohltat anerkennen. Wir wissen zwar, daß es für die Zwecke des Lagers ein gutes Propagandamittel abgibt; für uns persönlich jedoch ist es ein großer Segen.

Täglich halten wir in aller Frühe, etwa um 4 Uhr, eine heilige Messe für uns. Zelebrieren darf bis jetzt immer nur der gleiche, der vom Lagerkommandanten eigens dazu bestimmt ist. Hoffentlich wird das mal anders. So viele Priester, und nur einer darf an den Altar. Die anderen gehen zur Kommunion. Jeder hat auf seiner inneren Handfläche eine Hostie liegen, die bei der Wandlung vom zelebrierenden Priester mitverwandelt wird. Und bei der Kommunion des Priesters gibt sich jeder selbst das Sakrament. Diese Praxis führten wir ein wegen Mangel an Zeit. Der Morgenappell ist so früh. Sehr oft pfeift es in die unvollendete heilige Messe hinein zum Antreten. Und dann muß Schluß gemacht werden, ob fertig oder nicht. Manchmal kommt es auch vor, daß die SS-Wachen die Gottesdienste stören. Zigarettenrauchend und irgendeine Gotteslästerung auf dem Munde führend, kommen sie herein. Es kam auch schon vor, daß sie dem zelebrierenden Priester den Befehl gaben, aufzuhören, besonders wenn sie betrunken waren. So müssen wir auch manches leiden, wegen der Kapelle, und der eucharistische Gott mit uns. Doch
das wollen wir gern ertragen.

Das Meßopfererlebnis und die sakramentale Vereinigung mit Christus in der Morgenfrühe jedes Tages ist die Wegzehrung für den Gang durch den harten, hungrigen und mit schwerer Arbeit angefüllten Alltag. Und in diesen vergangenen Wochen eines großen Hungersterbens ist es schon manchem zur wahren Wegzehrung für den Gang in die Ewigkeit geworden. Was ist es doch ein großes. Glück für uns: Unser kleines Heiligtum! Es ist unsere einzige übernatürliche Kraftquelle. Und wenn es untertags geschlossen und kein Besuch beim Herrn gestattet ist, dann ist die morgendliche Zwiesprache mit dem eucharistischen Gott um so wertvoller und begehrter. So ist das Heiligtum eigentlich unsere einzig wahre innere Freude inmitten des Leids, und unendlich viel Gnade strömt von dieser Stätte hinein in unsere Seele, unendlich viel Sege.n strömt von hier hinein ins Lager und über Stacheldraht und Mauer hinaus in die Welt. Und wir freuen uns, daß Christus, der sakramentale Gottmensch, die Gefangenschaft mit uns teilt und uns hilft, sie durchzustehen.

Christus im KZ! Ist es nicht etwas Sonderbares? Ist es nicht ein Widerspruch? Ganz gewiß! Nur weil sie die Kraft Christi nicht kennen, haben sie ihn hereingelassen. Nur weil sie an seine sakramentale Gegenwart nicht glauben, haben sie demjenigen hier Wohnung gegeben, den sie sonst so wütend und mit allen Mitteln bekämpfen und um dessentwillen sie uns hierhergebracht. Und weil w i r seine Allmacht und seine Liebe kennen, haben wir ihn freudig aufgenommen. „Und denen, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden … Joh. 1,12.“ So ist es uns ein unsagbarer Trost, ihn hier bei uns zu wissen inmitten von Leid und Schmerzen, Hunger und Not,an der Stätte des Unrechts und der Ungerechtigkeit, des teuflischen Gottesund Menschenhasses, an einer Blut- und Todesstätte!

Ist es nicht letztlich ein Wunder der Allmacht Gottes, daß Christus im KZ ist? Was schadet er doch durch seine Gegenwart dem Teufel an seinem Werk, das der hier so groß gebaut! Was hindert er durch seine Gegenwart den Teufel an der Durchführung seiner Pläne! Warum hat Satan das nicht unterbunden? Weil er ohnmächtig ist gegen Gott und zuletzt ihm auch nur dienen muß. Ist es nicht ein Sieg Christi über Satan, daß es ihm gelungen ist, an „seine Stätte“ zu kommen als sein übermächtiger Gegenspieler? Ja, es ist ein Sieg Christi. Wir spüren hier gar oft die Wunder Gottes. Und Christi Gegenwart an
dieser Stätte ist für uns die sicherste Bürgschaft für Christi Endsieg auch über diese Hölle!

„Herr, laß genug sein…!“ Sommer 1942
Ich hatte vor Wochen ein kleines Erlebnis, das in seiner Schlichtheit eine große Seele verriet. Ein polnischer Priester ging mit mir auf den Ackern der Plantage zu unserm Arbeitsplatz. Er war ganz müde und matt. Der Hunger quälte ihn, wie uns alle in diesem Jahr. Unterwegs sagte er zu mir: „Mein lieber Freund! Ich kann bald nicht mehr. Ich bete manchmal: Gott soll mich sterben lassen. Das Kreuz wird mir zu schwer. Es geht mir wie dem Propheten Elias: ,Herr laß genug sein .. A‘ Dann aber komme ich mir wieder als
Feigling vor. Ich schäme mich, daß ich vor lauter menschlicher Schwäche um den Tod bitte, anstatt um die Kraft zum Kreuztragen und Aushalten.“

Ich konnte ihm zunächst nichts sagen. Die Wunde in seiner Seele lag zu offen da. Diese Offenheit und Ehrlichkeit, mit der er seine Seelenstimmung verriet, schloß mir den Mund. Ob es mir und vielen anderen nicht auch manchmal so erging? Wie oft sagen wir untereinander bei diesem Hungern und ständigen Abnehmen der Körperkräfte: Das ist kein Leben mehr, das ist nur noch ein Vegetieren. Wenn sie uns nur eine Kugel gönnen würden …Es wäre leichter als dieses langsame Dahinsiechen; denn so sieht unser
Leben in diesen Hungermonaten des Jahres 42 aus. Von der SS ist die Parole
ausgegeben: Verr…. sollt ihr durch Hunger! Und tatsächlich gelingt es ihnen.

Täglich sind wir 16 Stunden auf den Beinen bei der Arbeit. Die Kost besteht aus schwarzem Kaffee am Morgen, einer Kraut- oder Rübensuppe am Mittag und einer dünnen Wassersuppe, dem sogenannten „blauen Heinrich“, am Abend. Eine Folge davon ist, daß wir deutsche Priester im Juli und August 42 schon 65 unserer Mitbrüder verloren haben. Die polnischen Priester ungefähr das Dreifache, sind sie ja fast alle schon länger in Haft. Von ihren alten Leuten leben bald keine mehr. Die Sterbeziffer des Lagers beträgt
in diesen Hungermonaten täglich durchschnittlich 100 und mehr.

„Herr, laß genug sein!“ Dies Gebet des polnischen Kameraden ist verständlich. Hunger ist die Losung! Hunger, der Schmerzensschrei der Gefangenen dieser Zeit. „Herr, laß genug sein!“ Meinem Mitbruder aber sage ich nun: „Ich kann dich gut verstehen. Gott nimmt Dir das nicht übel. Aber weißt Du, mir fällt in unserer Lage in letzter Zeit immer das Gebet ein,
das ich auf mein Primizbil schreiben ließ: ,Herr, wo meine Kraft versagt, verlaß mich nicht.
Ps. 70,9.` Dieses Gebet scheint mir die beste Gegenlosung zu sein. Es hat mir schon oft geholfen. Um den Tod habe ich noch nie gebeten, weil ich trotz alledem nicht sterben möchte. Um Freiheit bete ich auch nicht, weil es aussichtslos ist. So bete ich eben im-
mer um das Durchhalten.

Wir haben uns dann auf diese Losung geeint: „Herr, wo meine Kraft versagt, verlaß mich nicht. Ps. 70,9!“ (wird fortgesetzt)

Bundesagentur warnt

Gefälschte E-Mails wegen eines angeblichen Serverausfalls

internetzabzocker

(lifePR) – Bundesagentur warnt vor gefälschten E-Mails, die wegen eines angeblichen Serverausfalls persönliche Daten abfragen.

Derzeit erhalten Internet-Nutzer angebliche E-Mails von der Bundesagentur für Arbeit (BA). Die Empfänger werden gebeten, persönliche Daten an eine gefälschte BA-Mailadresse zu senden. Die Absender sind nicht zu identifizieren.

Bei diesen E-Mails handelt es sich mit aller Wahrscheinlichkeit um Spams, vermutlich mit dem Ziel, an reale Nutzerdaten zu gelangen. Möglicherweise enthalten die E-Mails auch Viren oder Trojaner.

Die BA weist ausdrücklich darauf hin, dass sie in keinerlei Zusammenhang mit derartigen E-Mails steht. Die BA rät daher, verdächtige unaufgefordert erhaltene E-Mails ungelesen zu löschen. Das gilt auch für Mails, die eine Arbeit versprechen, und deren Absender-Adresse und Adresse für Bewerbungen nicht übereinstimmen.

Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter www.ba-audio.de. Folgen Sie der Bundesagentur für Arbeit auf Twitter: www.twitter.com/bundesagentur