16 000 putzige Plagegeister

Biber verursachen an den bayerischen Flüssen immer größere Schäden

biberklein

(obx) – Sie sehen richtig putzig aus, verursachen aber entlang der bayerischen Flüsse – vor allem an den Ufern der Donau in Ostbayern – immer größere Schäden: die Biber. 120 dieser Großnager wurden in den sechziger und siebziger Jahren im Zuge der allgemeinen Renaturierungsbemühungen in Bayern ausgesetzt.

Heute tummeln sich nach Expertenschätzungen entlang der bayerischen Flüssse und Bäche bereits wieder 16.000 Tiere – doppelt so viele wie noch 2005.

Vor allem an der Donau zwischen Regensburg und Passau fällen die Biber Uferbäume in Serie. Schützende Drahtgeflechte um die Bäume bleiben oft wirkungslos. Jetzt werden Forderungen auf Freigabe großzügigerer Genehmigungen zum Abschuss der Biber lauter.

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) kontert: „Die Biber sind unverzichtbar für die Artenvielfalt in Bächen. Sie schaffen mit ihren Dämmen nicht nur Schutz vor Hochwasser, sondern bieten in ihren Bauten auch Hunderten von  bedrohten Tierarten Lebensraum“, sagte  BUND-Vorsitzender Hubert Weiger.

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