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Wem g’hört’s?

Ansichtssache: Die Vorwürfe wiegen sehr schwer
 Von Regina Braungart
…Allerdings ist eine Anklage noch kein Verfahren vor einem Gericht oder gar eine Verurteilung. Die Unschuldsvermutung gilt so lange, bis ein Urteil gesprochen ist.Zumindest bis das Gericht entschieden hat, ob es ein Hauptverfahren eröffnet, sollte Bürgermeister Schuhmacher sein Amt auch weiter ausüben.Ruhen lassen sollte er es aber, wenn er tatsächlich vor Gericht stehen sollte. Das wäre zum Wohle der Stadt ein Signal der Korrektheit, bis Recht gesprochen ist.
(Schwäbische Zeitung. Zuchtmeisterin des Heubergs bestimmt, was Recht und was Unrecht ist? Aber Hallo! Metropoljustiz in einem Lokalblatt mit Vorverurteilung? Gibt’s keine Skandale, dann macht frau sie selbst?)

Bürgermeister der Rechtsbeugung angeklagt
Rathauschef von Spaichingen soll eigene Bußgeldverfahren manipuliert haben / Auch Untreue bei Dienstwagennutzung?
…Vom Landratsamt Rottweil war am Freitag keine Auskunft darüber zu erhalten, ob der aus der CDU ausgetretene Schuhmacher wegen der Anklage mit einer Suspendierung zu rechnen hat.
(Badische Zeitung. Auf Augenhöhe mit einer darniederliegenden Presse? Landratsamt Rottweil ist für den Landkreis Tuttlingen zuständig?)

Strafbefehl für Rathauschef
Gericht sieht Untreue beim Schultes von Efringen-Kirchen
Das Amtsgericht Lörrach hat am Freitag einen Strafbefehl gegen den Bürgermeister der Gemeinde Efringen-Kirchen, Wolfgang Fürstenberger, erlassen. Dem CDU-Politiker werden Vorteilsannahme und Untreue vorgeworfen. Das Gericht folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die eine Bewährungsstrafe gefordert hatte. Fürstenberger hat nun zwei Wochen Zeit, sich zu äußern. Lehnt er den Strafbefehl ab, kommt es zu einer öffentlichen Hauptverhandlung…Ihm war vom ehemaligen Hauptamtsleiter — und einstigen Mitbewerber um das Amt — vorgeworfen worden, er habe private Ausflüge als Dienstreisen deklariert und Restaurantbesuche mit der Familie unsauber oder falsch abgerechnet — stets zu Lasten der Gemeinde. Darüber hinaus habe sich Fürstenberger von Mitarbeitern einer Firma, die für die Bahn am Bau des Katzenbergtunnels beteiligt war, Arbeiten im Garten erledigen lassen…Fürstenberger hatte eine Verfehlung eingeräumt, weitere Vorwürfe wurden nicht weiter untersucht, da sie zu lange zurückliegen und verjährt sind oder als geringfügig angesehen werden…
(Badische Zeitung. Bürgermeister-Bashing in der CDU ist die neue Mode in einer Partei, wo sich einer als Neuanfang verkaufen will? Hat sie sich die ganze Zeit versteckt, die Tuttlinger Lichtgestalt, als passives Mitglied, oder nicht doch eifrig mitgemacht?)

Die Partei erwartet eine klare Zäsur“
BZ-Interview mit Guido Wolf, Landtagspräsident, der die Südwest-CDU, wenn sie ihn denn lässt, aus der Opposition zurück an die Macht führen will

BZ: Wo muss sich die CDU im Land beweisen?
Wolf: Erstens beim Politikstil. Wir arbeiten daran, uns stärker an den Menschen zu orientieren, es geht um weniger Abgehobenheit, mehr Verankerung an der Basis. Danach sehnen sich die Leute geradezu, in der Partei, aber auch außerhalb. Inhaltlich muss auch das Thema Bewahrung der Schöpfung wieder eine wichtigere Rolle spielen…Ich will der FDP nicht das Wasser abgraben…zu verschenken haben wir nichts…Ich war nie der große Polterer und werde es nie werden. Aber gelegentlich muss man als Parteipolitiker unter seinesgleichen auch mobilisieren, und da ist auch mal ein Witz erlaubt…Im Übrigen weiß Winfried Kretschmann, dass ich ihn menschlich schätze…Es geht in der Politik darum, erwachsene Lösungen zu finden. Und wenn man in der CDU für einen Neubeginn stehen will, dann muss man sich auch von Ritualen lösen. Also nicht ein Amt haben wollen als Sprungbrett ohne Rücksicht auf einen Konflikt. Der wäre geeignet gewesen, eine Lagerbildung in Fraktion und Partei zu produzieren…Meine Motivation ist ganz klar: nicht neue Gräben aufreißen, sondern alte zuschütten. Wir haben 2016 nur dann eine Chance, wenn wir gemeinsam marschieren…Nicht totale Absicherung war mein Ziel, sondern Mut, Übernahme von Verantwortung und Risiko haben bei mir immer dazugehört. Man wächst auch an seinen Aufgaben. Deshalb fühle ich mich gerüstet. Und die positiven Rückmeldungen bestärken mich…Wer sechs Jahre Bürgermeister in Nürtingen war, weiß um urbane Räume… Internet ist ein ganz wichtiges Stichwort, da wird viel zu wenig getan, wobei ich selbstkritisch anmerke, auch wir hätten schon mehr tun müssen. Da steckt unheimlich viel Zukunftsmusik drin. Das Wirtschaftsland Baden-Württemberg ist einfach viel zu langsam unterwegs. Und beim Ärztemangel im ländlichen Raum ist es bereits fünf nach zwölf…Wir müssen überall mehr für die ältere Generation tun. Ich halte es für zwingend, dass die künftige Landesregierung einen eigenständigen Demografiebeauftragten mit Kabinettsrang hat…Ich bringe ein Profil mit, von dem ich überzeugt bin, dass es eine Alternative ist. Ich verkörpere den personellen Neubeginn. Die Partei erwartet eine klare Zäsur...…Er ist katholisch und verheiratet.
(Badische Zeitung. Phönix Wolf als Neubeginn aus der Asche der CDU? Wo hat er sich denn, bis er 50 war, versteckt? Nicht im bequemen öffentlichen Dienst, nachdem sie ihn in Weingarten nicht gewählt haben wollten? Wie will er seine Gräben mit Stielen ohne Schaufeln zuschütten und dann als Spatensoldat marschieren? Die Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung. Katholisch ist er, das reitet er vor. Verheiratet, hält er das noch vor?)

Europa-Park ist „nachhaltiges Reiseziel“
Erste Destination im Land
…“Nachhaltiger Tourismus liegt im Trend und wird für unsere Gäste in Baden-Württemberg immer wichtiger. Mit dem Nachhaltigkeitscheck hat die grün-rote Landesregierung ein Instrument geschaffen, mit dem sich die Tourismusdestinationen gleichzeitig nachhaltig entwickeln und noch besser am Markt positionieren können“ , sagte Tourismusminister Alexander Bonde am Freitag im Europa-Park,
(Badische Zeitung. Jetzt überzieht aber Bonde seine Witze! Steigt der in jede Achterbahn? Die Baz setzt noch eines drauf und zeigt den Europa-Park ganzseitig auf Fotos wie er aussieht, wenn noch keine Besucher da sind. Da könnte sich die Schwäbi noch eine Scheibe abschneiden: Heuberg ohne Metropolen!.)

Leserführung: Kirchturm, garniert mit Alpenseglern
Eine wunderbare Aussicht, ein romantischer Sonnenuntergang und Flugspiele der Alpensegler – das war unsere Leserführung auf den Turm der Tuttlinger Stadtkirche in Kurzfassung. 15 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich von BUND-Experte Berthold Laufer nicht nur den Turm zeigen, sondern auch erklären zu lassen, warum sich die Alpensegler dort so wohl fühlen. ..
(Schwäbische Zeitung. So kriegt ein Lokalblatt Niveau, und Tuttlinger kommen mal hoch hinaus?)

Mann mit Geschmack
Mario Höltge ist Barkeeper im Hotel Légère und teilt sein Wissen mit Facebook-Fans
(Schwäbische Zeitung. Und das umgefallene Fahrrad ist geflüchtet?)

Sonntagsläuten
Das Weite suchen
…Wie ein Hirt am Morgen, Herr, führst Du mich aus dem dunklen und engen Pferch hinein in den neuen Morgen – jeden Tag gilt dein Versprechen, mich zu führen zu den Ruheplätzen am Wasser. „Du führst mich hinaus ins Weite, du machst meine Finsternis hell!“…Reiner Lehmann, Schuldekan und Diakon, Spaichingen
(Schwäbische Zeitung. Oder so? Ein verirrtes und verlorenes Schaf?)

Interview:
„Wir wollen eine Alternative zu Dorffesten bieten“
(Schwäbische Zeitung. Macht das aus Tuttlingen eine Stadt?)

Eine runde Laune der Natur
(Schwäbische Zeitung. Und die Redaktion hat keie Ahnung,was eine Leserin da fotografiert hat oder ist unfähig, das Phänomen,welches ein sogenannter Hexenring ist, den Lesern zu erklären?)

Ortsumfahrung soll mehr Lebensqualität nach Dunningen bringen
Zwei Minister bei der feierlichen Verkehrsfreigabe des Abschnitts der B 462
Bei der Eröffnung des neuen Abschnitts der Bundesstraße 462, der die Ortsdurchfahrt Dunningens vom Verkehr entlasten soll, ist am Freitag neben einer Menge Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt sowie Landesverkehrsminister Winfried Hermann erschienen. Nach fast genau fünfjähriger Bauzeit wurde die Umgehung gestern ihrer Bestimmung übergeben…
(Schwabo in Schwäbi. Wenn es trotzdem  redigiert und korrigiert würde, wäre das nicht mehr Lesequalität?)

Stein auf Stein
Baubeginn an der „Residenz am Stadtpark“ in Trossingen
(Schwäbische Zeitung. Werden von hier aus die Metropolen auf dem Heuberg regiert?)

Liberalismus in Deutschland
Ehemalige FDP-Politiker wollen neue Partei gründen
Wegen einer „Perversion des Liberalismus“ in ihrer ehemaligen Partei kündigen 35 ehemalige FDP-Politiker an, eine neue liberale Partei zu gründen. Im September soll der erste Parteitag sein…Zu den Initiatoren gehörten Najib Karim, bis vor kurzem stellvertretender Landesvorsitzender der Hamburger FDP, und der frühere Zweite Hamburger Bürgermeister Dieter Biallas, der jahrzehntelang der FDP angehörte. Beide zählten dem Bericht zufolge zum sozialliberalen Flügel der FDP…„Wir sehen, unabhängig vom Wahlergebnis in Sachsen, unser Verständnis von Liberalismus in der Partei nicht vertreten“, sagte Karim…Biallas und Karim unterzeichneten einen Aufruf „Wir brauchen eine neue liberale Partei!“. Darin heißt es dem Bericht zufolge: „Mit dem Wechsel von der sozial-liberalen zur christlich-liberalen Koalition hat der Liberalismus, soweit er politisch von der FDP vertreten wurde, durch das oft kritiklose Aufgreifen rein wirtschaftlicher Wunschvorstellungen geradezu zu einer Perversion des Liberalismus geführt und Besitzstandsdenken über die Ermöglichung von Chancen gestellt.“
(faz.net. Die FDP sieht sich auch in Baden-Württemberg nur noch als Wurmfortsatz der CDU, die ihn sich aber längst hat herausoperieren lassen. Die Wähler haben dies im Gegensatz zur noch verbliebenen Führung erkannt.)

Zu dpa „Südwesten knüpft Reform des Länderfinanzausgleichs an den Soli“
Rülke: „Schmid lebt im Wolkenkuckucksheim“
Baden-Württemberg soll endlich gegen den Länderfinanzausgleich klagen
(fdp.landtag-bw.de. Lebt die FDP noch oder sind das nicht Signale aus den Anfängen der Schöpfung?)

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