Rabenschwarz

Die CDU und die Schafe

(tutut). Während sich ein Wolf aufmacht, die Herde zu übernehmen, sorgen sich in einer rabenschwarzen Geschichte CDU-Politiker um die Schafe. Was wie Satire klingt, ist  echte Landespolitik. Die Verzweiflung muss groß sein, wenn als ernsthafter Beitrag in der CDU erscheint, was sich wie ein geistiger Hammelsprung anhört.

Die StZ schreibt: „Der Nabu-Landesvorsitzende André Baumann wandte sich unterdessen gegen einen Vorstoß der CDU zu Pickverletzungen von Schafen durch junge Kolkraben. Die Kolkraben-Junggesellen liebten es, ‚auf den Schafen zu reiten und auf sie zu picken‘, erklärte Baumann. Dadurch könne es bei den Schafen zu Krankheiten mit teilweise tödlichem Verlauf kommen. Ziel einer angewandten Forschungsarbeit an der Uni Hamburg sei es, den jungen Kolkraben dieses Verhalten abzugewöhnen. ‚Die CDU sollte dieses Thema nicht parteipolitisch ausschlachten‘, kritisierte Baumann. Die CDU-Landtagsabgeordneten Klaus Burger und Karl Rombach sprachen am Montag von einem ‚Zweiklassen-Tierschutz‘ und forderten die Landesregierung auf, sich in dieser Frage nicht auf den im Bundesnaturschutzgesetz bestimmten Schutz des Kolkraben zurückzuziehen. ‚Wir sind es unseren Schafhaltern aus Tierschutzgründen und auch zur Vermeidung von wirtschaftlichen Nachteilen schuldig, in der Sache tätig zu werden‘, erklärte Burger“.

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