Gelesen

Offen gesagt…nicht ganz dicht?

Bahn bekennt sich nach „Irritationen“ doch zum Ausbau der Gäubahn
Bahnchef Grube lenkt im Gespräch mit Guido Wolf ein
(Schwäbische Zeitung. Ist schon Sonntagsläuten am Donnerstag?)

Interview:
„Obama ist mein Cousin 11. Grades“
Olaf Erik Manz hat Tuttlinger Verwandtschaftsbeziehungen zum US-Präsidenten erforscht
(Schwäbische Zietung. Wieviele einfachen Leute haben zuhause einen Stammbaum mit Karl dem Großen hängen? Warum nicht am Anfang anfangen? Gott hatte Adam und Eva, die hatten Kain, Abel und Seth, Kain erschlug Abel, hatte aber keine Nachkommen, Seth ist der Stammvater aller Menschen, während nur seine Mutter die Stammmutter gewesen sein kann? Verstanden? Und wo ist Platz für Obama von Tut? Wofür soll der gut sein?)

Große Schweinezucht geht Rechtsweg weiter
(Warum landet Schwarzwälder Bote mit Schweinezucht auf dem Rechtsweg sechsspaltig in der Schwäbischen Zeitung?)

Beleidigung im Nutzerforum
Pseudonym schützt nicht vor der Polizei
Wer unter Pseudonym andere im Internet beleidigt, kann sich seiner Anonymität nicht mehr sicher sein. Zumindest beim „Darmstädter Echo“ haben Ermittler nun per Durchsuchungsbeschluss die Herausgabe des Klarnamens eines Lesers erzwungen.
(faz.net. Warum versteckt sich ein längst entdeckter Hauptmitarbeiter des Spaichinger Lokalblatts namens Zdenko Merkt immer noch auf einer Internetplattform des Blattes hinter einem Pseudonym Stanly Notes?)

Nachgefragt:
„Der ganze Verein ist in Aktion“
abra
Der Musikverein Balgheim feiert am 28. und 29. Juni sein zehnjähriges Bestehen. Regina Braungart hat Dirigent Bodo Hermerschmidt (Foto: Verein), zu diesem Anlass gebeten, mehrere Halbsätze ganz spontan zu vervollständigen…
(Schwäbische Zeitung. Müssen sonst immer Leser halbe Sachen selbst vervollständigen? Kriegen sie in Zukunft nur noch eine halbe Zeitung?)

Praxis zieht vom Marktplatz ins Gesundheitszentrum
Auch Arbeitsunfälle werden künftig in der orthopädisch-chirurgischen Praxis im Gesundheitszentrum behandelt
(Schwäbische Zeitung. Kein Platz für Anzeigenteil für eine geschäftliche Reklameangelegenheit? Dazu noch ein sinnfreies fremdes Füllfoto?)

Frauengespräch thematisiert Burnout
Das Thema beim nächsten Heuberger Frauengespräch am Morgen lautet „Burnout – bevor ich auf der Strecke bleibe, aus tiefen Quellen Kraft schöpfen“. Referent ist Josef Epp, Klinikseelsorger, Buchautor und Religionslehrer…
(Schwäbische Zeitung. Neue Serie „Heuberger Frauen burnen out“?)

Interview: „Trossinger wussten, wohin sie wollen“
Stadtarchivar Martin Häffner führt am Montag durch die Vergangenheit der Vorstadt
(Schwäbische Zeitung. Wer? Unbekannte Wesen in ihrer unbekannten Stadt?)

Hans Schlenker verstorben
(Schwäbische Zeitung.Warum wird in Trossingen nicht gestorben?)

Gemeinde hält sich bei Spinnfabrik Optionen offen
Wurmlingen will Entwicklung des Areals selbst bestimmen – Veränderungssperre soll Bauvorhaben verhindern
(Schwäbische Zeitung. Was wird Gauck sagen?)

Beim Sommerfest stellt die TGSO ihre neue Vereinsfahne vor
(Schwäbische Zeiutng. Verstand in der Trompete?)

Ines Rabus ist nun hauptamtliche Katechetin
Nach mehr als einjähriger Vorbereitungszeit hat die pastorale Mitarbeiterin das entsprechende Zertifikat erhalten
Passend zum Hochfest der Geburt Johannes des Täufers am 24. Juni ist Ines Rabus nun hauptamtliche Katechetin und Religionslehrerin im Kirchlichen Dienst…konnte Ines Rabus im Rahmen einer kleinen Feier in der Kapelle des Priesterseminars und des Instituts für Fort- und Weiterbildung das Zertifikat aus den Händen von Domkapitular Paul Hildebrand mit großer Freude entgegen nehmen.
(Schwäbische Zeitung. Was für eine Trossinger Sensation, Jesus und sein Johannes ohne Zertifikate werden neidisch sein, nicht aber katholische Kirchenmänner.)

Erste Wanderführung auf neuem Donauwanderweg
Teilnehmer gehen durch das trockene Flussbett auch zu den Versickerungsstellen des Flusses
Stadtführer Herwig Martin begleitet am Samstag, 28. Juni, die ersten offiziellen Führungen zur Donauversickerung seitdem der neue Wanderweg eröffnet wurde.
(Schwäbische Zeitung. Vorher sind sie darüber geflogen?)

Klinik beeindruckt prominenten Gast
Gerlinde Kretschmann, Landes-First-Lady, informiert sich in der Einrichtung in Tannheim
(Wer? Was im Schwarzwälder Boten Promi ist, muss auch in die Schwäbische?)

Der Kongress tanzt
Die „Stuttgarter Zeitung“ will sich neue Geschäftsfelder erschließen. Nach den (erfolgreichen) Vorbildern von „Zeit“ und „Süddeutscher Zeitung“ steigt der Verlag ins gehobene Kongressgeschäft ein. Doch schon die Premiere, die sich der Zukunft von Städten widmet, scheitert. StZ-Chefredakteur Joachim Dorfs bringt das Kunststück fertig, im Vorfeld des zweitägigen Events das Bahn- und Städtebauprojekt Stuttgart 21 zu verschweigen.
(kontextwochenzeitung. Können Journalisten Geschäfte machen, wenn sie Journalismus nicht können? Kurt Tucholsky: „Früher kamen die Ereignisse in die Zeitung; heute werden die Ereignisse von der Zeitung ereignet“.)

Forsa-Umfrage
Mehrheit hält Steinmeier für besten Merkel-Nachfolger
40 Prozent der Deutschen wünschen sich einer Umfrage zufolge Außenminister Steinmeier als nächsten Kanzler nach Angela Merkel. Selbst bei Konservativen ist der Sozialdemokrat beliebter als die Konkurrenz aus der Union.
(spiegel. de. Erwin Teufels einfache Leute machen es sich sehr einfach? Ob sich Steinmeier deshalb zur Frau umwandeln wird? Übrigens: Sind Sie auch nicht gefragt worden und gehören zu den 60 Prozent, die ihn nicht als Merkel wollen?)

Wölfchen und der Grube

Lässt sich angenackstes Image des MP-Kandidaten in spe noch retten?

Guido Wolf (links)  und Rüdiger Grube  – warten auf den Zug nach Nirgendwo?

(tutut). Sollen der Staatsrundfunk und der Rüdiger Grube von der Bahn nun versuchen, das gewaltig angeknackste Image des CDU-Kümmerers aus dem Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen retten,nachdem dieser mit seiner Gäubahn endgültig auf einem Abstellgleis gelandet ist? Ob der Versuch einer neuen Weichenstellung hierfür in einer Meldung des SWR allerdings aus der Sackgasse führt, in der Guido Wolf mit seiner Gäubahn gelandet ist, dürfte fraglich sein.

Denn Wolf, mit der gern verwendeten Zertifizierung eines Landtagspräsidenten geadelt, von dem nicht wenige im Land anzunehmen scheinen, dass dieser in Stuttgart sogar regiere statt nur reagiere, bringt jetzt wie stets, wenn es um Bahnverkehr geht, den Vorstandsvorsitzenden Grube ins falsche politische Spiel. Denn der gehört auch zu der Gruppe der Kümmerer, die herhalten muss, wenn die eigentlich Verantwortlichen nicht die Absicht haben, sich tatsächlich um das zu kümmern, was sie angeht.

Denn die Bahn ist eine Deutschland-AG, und ihr Chef ist ein Deutschland-Angestellter. Einer, der dort wirklich das Sagen hat, ist Wolfs Tuttlinger Kollege Volker Kauder. Der aber heißt Kannitverstan, geht es um seinen wahren Job, nämlich um den eines Wahlkreisabgeordneten.

So also meldete der SWR ganz unverbindlich Altes: „Bahn strebt weiterhin Ausbau der Gäubahn an“. Wer immer strebend sich bemüht, findet manchmal ja auch ein blindes Korn.In diesem Fall aber, da laut SWR, der sich auf eine „Mitteilung der Bahn“ bezieht – ist das nicht ein schöner Zug? – hat „in einem Spitzengespräch mit dem Vorsitzenden des Interessenverbandes Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn, Landtagspräsident Guido Wolf“, der  Vorstandsvorsitzende Grube weiteres Streben der Bahn „zugesagt“. Ob aufgesagt, nachgesagt, das Ergebnis ist immer dasselbe. Sagt er.

Weiterhin ist das Ganze eben sagenhaft. Denn „Einsatzbereite Neigetechnikfahrzeuge stünden absehbar aber nicht zur Verfügung, so Grube weiter. Er verwies auf ein Fahrplankonzept, das seiner Meinung nach Verbesserungen ohne Neigetechnikzüge im Fern- und Nahverkehr bringe. Kürzere Reisezeiten könnten damit allerdings nicht erreicht werden“. Irgendwie stumpf, dieses „Spitzengespräch“. Warum meldet der SWR solchen Bullshit überhaupt? Weil der Wolf auch ein Streber ist, der anstrebt, Ministerpräsidenten-Kandidat der CDU zu werden und nicht nur mit der Gäubahn unter Dampf steht und deshalb ein Imageproblem hat, weil angekündigte Züge nicht kommen?

Warum ist er eigentlich immer noch „Vorsitzender des Interessenverbandes Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn“, obwohl er den gewichtigen Posten eines Tuttlinger Landrats, der ihn auf diesen Zug aufspringen ließ, gar nicht mehr hat? Als Landtagspräsident muss er doch gar nicht mehr Zügle fahren, da wird er per Staatskarosse durchs Ländle kutschiert. Kann sich noch jemand einen Reim darauf machen? Wen kümmert’s?

Übrigens: Das Dichtwerk der Bahn zieht weitere Geleise. Die Stuttgarter Zeitung springt gleich auf den dpa-Zug, welcher dem Wolf wohl nicht ungesonnen ist: „Grube setzt sich für Gäubahn ein“. Das Wölfle und der Grube. „Bahnchef Rüdiger Grube will sich beim Bundesverkehrsministerium für einen schnellen Ausbau der Gäubahn stark machen. Grube habe am Samstag bei einer Versammlung des Interessenverbands Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn in Tuttlingen zugesagt, sich noch vor der Sommerpause mit Nachdruck für das Bauprojekt einzusetzen, sagte der Tuttlinger Landrat Guido Wolf (CDU), der Vorsitzender des Interessenverbands ist. Er bestätigte damit einen Bericht des Südwestrundfunks (SWR). Zudem solle die Gäubahn einen neuen Namen bekommen“. Und aus Wolf wird Geißlein?

Scheinen die bei dpa und der Stuttgarter und auch sonstwie nicht mehr im richtigen Zug zu sitzen? Denn: „Grube habe zugesagt, er und Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) würden sich in den nächsten Wochen mit Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) treffen, um ihn vom Gäubahn-Ausbau zu überzeugen, sagte Wolf. ‚Beim Bund gibt es keinen besseren Trumpf als dieses Wort des Bahnchefs. Wenn er sich in dieser Form zu einem Streckenausbau äußert, dann lässt das keine Zweifel zurück.'“

Stopp! Dieser Zug endet hier. Haben Sie’s nicht auch bemerkt? Wolf Landrat und noch nicht Geißlein? Verkehrsminister Ramsauer? Kein Anschluss mehr unter dieser Verbindung? Umstieg verpasst? Alles zurück auf Anfang. Natürlich hat die Stuttgarter Zeitung dies geschrieben. Das war allerdings, jetzt halten Sie sich fest: am 11.Juli 2010!

Was für ein Blatt hat denn Wolf da seit Jahren in der Hand? Sind seine Trümpfe lauter Luschen? Womit will er seinen Gegenkandidaten aus- und die Mitglieder und dann die Bürger unwiderstehlich bestechen?

 

Flunker-Ferien und schummelfrei

ARAG Experten warnen davor, eigenmächtig die Schulferien auszuweiten

Der Sonnenschirm wartet schon.

(lifePR) – Zu Beginn und Ende der Schulferien macht sich bundesweit ein Phänomen breit, das als „Flunker-Ferien“ oder „schummelfrei“ bekannt ist. Eltern verlängern eigenmächtig die Ferien ihrer Kinder, meistens um ein günstiges Urlaubsschnäppchen wahrnehmen zu können oder um die Urlaubszeit der Eltern und Kinder besser unter einen Hut bringen zu können. Pünktlich zu Beginn der Sommerferien klären die ARAG Experten, welche Folgen das eigenmächtige Freinehmen haben kann.

Schulfrei gibt es nur aus wichtigen Gründen
Die besten Reiseschnäppchen, Sonderangebote zum Urlaub und die günstigsten Hotelzimmer haben oftmals einen großen Fehler: Sie fallen nicht in die Schulferienzeit. Um dennoch mit der Familie in den Urlaub fahren zu können, umgehen manche Eltern einfach die Ferienzeiten in den Bundesländern und lassen ihren Nachwuchs ein paar Tage vor oder eben nach Beginn der Schulferien „blaumachen“. Während eine Freistellung vom Unterricht in gravierenden Fällen, etwa dem Tod eines nahen Angehörigen oder dem 80. Geburtstag der Großmutter, durchaus von der Schule genehmigt wird, gilt dies für eine einfache „Urlaubsverlängerung“ nicht. Mit mehreren Stichproben an deutschen Flughäfen macht die Polizei auf das Phänomen „Flunker-Ferien“ derzeit aufmerksam.

Auch ehrliche Anfragen können zum Ziel führen
Wollen Eltern ihre Kinder also vom Unterricht befreien lassen, damit diese länger am Strand spielen können, müssen sie dies beantragen. Geht es um einen bis drei Tage, können meist die Klassenlehrer entscheiden. Würden die Kinder länger als drei Tage fehlen, muss die Schulleitung zustimmen. Wird dem Antrag der Eltern nicht stattgegeben, und die Kinder fehlen dennoch zu Beginn oder Ende der Ferien, handelt es sich um eine „Nichtwahrnehmung des Unterrichts“, die in manchen Fällen sanktioniert wird.

Das Ordnungsamt kann in solchen Situationen Strafgelder verhängen, die zwischen 500 und 2.500 Euro schwanken können. Meist ist die Höhe des Ordnungsgeldes von den Bestimmungen des Bundeslands abhängig. Bevor diese höchste Form der Strafe verhängt wird, stehen allerdings zunächst eine Verwarnung durch die Schulleitung oder ein Zeugniseintrag auf der Liste der abgestuften Sanktionsmöglichkeiten.

Gefragt

Erasmus von Rotterdam hat „Das Lob der Torheit“ gesungen. Ist es in Merkel-Deutschland nicht Fleisch geworden, denn wo Tore sind, sind auch Toren, wie Umfragezahlen vom Stern-RTL-Wahltrend laut jüngster Sonntagsfrage beweisen, da die CDU um 2 Prozent  zulegt auf 41, und Meinungsforscher sagen, die Union profitiere von Angela Merkels WM-Besuch? Ob sich die SPD weiterhin über ihre mickerigen  23 Prozent freuen kann, die Grünen über ihre starren 10 Prozent, die Linke um minus 1 über 9 Prozent, die AfD über immerhin 7 Prozent, während die FDP unverändert im 4-Prozent-Grab liegt? Was für ein Lebensgefühl herrscht in Deutschland, wenn Forsa-Chef Manfred Güllner meint, die CDU profitiere vom WM-Besuch der Kanzlerin, weil sie mit ihrem Abstecher nach Brasilien und den Fotos aus der Kabine der Nationalmannschaft das Lebensgefühl der Mehrheit getroffen und damit auch die Union nach oben gezogen habe, während in Wirklichkeit alle zusammen ganz unten gelandet sind auf Kosten der Steuerzahler und begleitet  von allen Jubelblödmedien?

Gelesen

Wer Obst sät, wird Kuchen ernten.

Neuer Erzbischof leistet Eid
Der designierte Erzbischof der Diözese Freiburg, Stephan Burger, hat im Stuttgarter Neuen Schloss seinen Treueeid vor der Landesregierung geleistet. Ein aus dem Jahr 1933 datiertes Reichskonkordat schreibt dieses Ritual vor…
(Südkurier. Heil, heil Gänsche? Übel! Was leistet er sich sonst noch? Matthäus 5,34: „Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron, noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs. Auch solst du nicht bei deinem Haupt schwören, denn du vermagst nicht einziges Haar weiß oder schwarz zu machen. Eure Rede sei: Ja, ja, nein, nein, was darüber ist, das ist vom Übel“.)

Kirchengemeinde feiert
Konzert mit Sängerknaben am Patrozinium-Abend
pm
(Schwäbische Zeitung. Was gibt’s zu feiern, Jesu Gesangverein?)Zu seinem Fest schenkt der Pfarrer ein Buch
Manfred Müller feiert am 20. Juli goldenes Priesterjubiläum in Spaichingen
(Schwäbische Zeitung.Hat er die Bibel durch?)
Domkapitular spendet Sakrament der Firmung
(Schwäbische Zeitung. Kostet wohl nichts,wenn die Kirche spendet – das Gruppenbild?)
Chöre geben Kirchenkonzert
(Schwäbische Zeitung.Halleluja auch in Frittlingen?)

Gedanken können im runden Kopf die Richtung ändern
Psychologe und Wirtschaftsingenieur Bernhard Trenkle gibt am 2. Juli mit viel Humor Einblick in seine Thesen
pm
(Schwäbische Zeitung. Das Runde muss in Rottwel nicht ins Eckige, dafür in die Schwäbi?)

Farben bringen Freude
Die Malstunde mit Eleftheria Bihler aktiviert Bewohner des Dr.-Karl-Hohner-Heims
(Schwäbische Zeitung. Sagt Maler Klecksel in Trossingen den alten Leut‘?)

Auflösung des Judo-Clubs ist vollzogen
Vermögen geht an befreundete Clubs und an die Stadt Trossingen
(Schwäbische Zeitung. Gürtellos?)

Hubert Deuringer mit 90 Jahren verstorben
(Schwäbische Zeitung.Gestorben wird nicht in Tros?)

Klingenstein bleibt Ortsvorsteher
Der Möhringer Ortschaftsrat hat mit Herwig Klingenstein den bisherigen Ortsvorsteher wiedergewählt.
Hartmut Wanderer steht Eßlingen vor
Hartmut Wanderer wird wohl neuer Ortsvorsteher von Eßlingen.
(Schwäbische Zeitung. Redaktion weiß nicht, dass der Gemeinderat  erst die Ortsvorsteher wählt?)

Klaviervirtuose kommt nach Wurmlingen
Daniel Stenway aus Mazedonien spielt auf Einladung seines Freunds Wilfried Leibinger
(Schwäbische Zeitung. Wer?)

Wohneigentums-Förderprogramm läuft holprig an
(Schwarzwälder Bote in Schwäbischer Zeitung.Holpriger als dieser Textversuch aus VS?)

Siebenmorgen: Museen durch Internet-Konkurrenz gefordert
Die Museen müssen stärker auf das Internet reagieren, findet der scheidende Direktor des Badischen Landesmuseums, Harald Siebenmorgen. «Sie müssen dort nicht nur ihre Schätze und ihr Wissen zugänglich machen, sondern ansonsten auch die Präsentation
der Stücke im Museum selbst überdenken», sagte er in Karlsruhe.
(Südkurier.Müssen Museen wie beispielsweise in Spaichingen nicht ihre Existenzberechtigung hinterfragen? Muss da nicht das schönste Gerbäude der Stadt aus der Totenstarre geweckt werden?)

Alte Villa wird wieder zum Leben erweckt
Mit 100 000 Euro beteiligt sich die baden-württembergische Denkmalstiftung an den Sanierungskosten für die ehemalige Villa Hubertus in Beuron (Kreis Sigmaringen).
(Südkurier. Vergammeln lohnt sich?)

Anwälte wegen NSA-Spähaffäre besorgt
Deutsche Rechtsanwälte fürchten wegen der Spähaffäre um den US-Geheimdienst NSA, das Vertrauen ihrer Mandanten zu verlieren. «Der Anwalt ist Teil der Rechtspflege, Bürger sollten sich ihm ohne Angst anvertrauen können», sagt der Präsident des Deutschen
Anwaltvereins, Wolfgang Ewer, der Nachrichtenagentur dpa…
(Südkurier. Um seine Regierung muss Deutschland nicht besorgt sein, welche stets den Hinterausgang der USA als Eingang benützt?)

Schwarzwälder Bären haben neue Badewanne
Die Bären im alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald in Bad Rippoldsau-Schapbach haben jetzt stets eine gut gefüllte Badewanne: Der ehrenamtlich tätige Rentnertrupp des Parks, Herrmann Huber, Otto Armbruster, Günther Hering und Reinhard Neef, rückten mit Unterstützung des Bärenpark-Teams einen alten Steintrog in Position…
(Schwäbische Zeitung. Weiß jemand in Tut, wo Bad Schapsau überhaupt liegt, dort wo sich eine Gemeinde einen Bären hat aufbinden lassen, der viel Geld kostet und nichts bringt, was ja wohl das Alternative an einer gewinnbringenden Ausgabe ausmacht, und nun baden geht? Das sind auch keine Schwarzwälder Bären, sondern psychisch gestörte von überall her.)

Polizei zieht positive Southside-Bilanz
(Schwäbische Zeitung.Und morgen geht’s im Begleitorgan wieder dagegen? Sonst niemand, der auch was sagen will?)

Maria Magel stellt im Landratsamt aus
(Schwäbische Zeitung. Warum?)

Nach Kreistagswahl-Korrektur wird Unbehagen laut
(Schwäbische Zeitung. War die Wahl falsch, nicht die Auszählung?)

Grüne: CDU drückt sich um Verantwortung ihrer Atompolitik
Der Landtag diskutiert heute über den Umgang mit radioaktiven Abfällen. Die Grünen werfen der CDU vor, zwar jahrelang die Atomkraft befürwortet zu haben, sich aber heute gegen eine Zwischenlagerung von Abfällen in Philippsburg zu sperren.
(Südkurier. Grün-Rot macht mit EnBW und Fessenheim keine Atompolitik?)

Entschärfung von Weltkriegsbombe in Pforzheim
Tausende Menschen in Sicherheit gebracht
Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe mussten in Pforzheim am Dienstagabend mehrere Hundert Menschen ihre Wohnungen verlassen. Bauarbeiter hatten den Blindgänger wenige Stunden zuvor freigelegt.
(Stuttgarter Zeitung. Warum soviel Theater um eine Bombe? Hat Pforzheim nicht Schlimmeres überlebt?)

Castoren nach Philippsburg
Kretschmann mahnt zu Ruhe in der Debatte
(Stuttgarter Zeitung. Schlaf Kindlein, schlaf?)

Interview mit Nils Schmid
Der Finanzminister sieht sich bestätigt
Mit seinem Vorstoß, im Wahljahr 2016 die Schuldenaufnahme des Landes auf Null herunterzufahren, hat Finanzminister Nils Schmid (SPD) die Grünen verstört. Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die Seinen wollen bis 2020 Zeit lassen. Doch ein Urteil gibt Schmid Rückenwind.
(Stuttgarter Zeitung. Juckt’s den Bürger? Der hat schon 25 000 Euro an deutschen Schulden pro Kopf auf dem Soll-Konto und rührt sich nicht.)

Bayern passt besser zur Schweiz als zu Deutschland
Kaum Arbeitslose, hohe Löhne, niedrige Mordrate. Die Lebensqualität in Bayern und Baden-Württemberg kommt der Schweiz nah – mit Nord- oder Ostdeutschland ist der Süden kaum vergleichbar.
(welt.de. Werden Grün-Rot und Schwarz-Rot das nicht bald ändern? Bis 1870 war der Süden ja noch mit dem Norden verfeindet.)

Steuerzahler alimentieren ungezügeltes Monopol
Fußball ist ein Milliardengeschäft. Vor allem für die Fifa, einen selbstherrlichen Monopolverband mit überkommenen Strukturen. Übrigens: Jeder deutsche Steuerzahler ist ein Co-Finanzier der Fifa.
(welt.de. Finanziert der Steuerzahler nicht alle Fußballgeschäfte mitsamtz Staatseinsatz mit?)

Schwäbisches Familienunternehmen gegen chinesische Investoren

Global Player in der KISS Filmnacht im Freilichtmuseum

(tutut). Ein Film mit Charme und Tiefgang: „Global Player – Wo wir sind isch vorne“ wird am  Mittwoch, dem 2.Juli, um 19:30 Uhr im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck gezeigt. Das Thema des Films könnte aktueller nicht sein. Kleine Firmen, die von großen Konzernhaien geschluckt werden, dazu alte Unternehmensphilosophien, die neuen weichen müssen. Auch die Schwaben bleiben davon nicht verschont.

Regisseur Hannes Stöhr nutzt diesen Hintergrund für seine tragische Komödie rund um die Familie Bogenschütz. Das fiktive Unternehmen Bogenschütz & Söhne in Hechingen ist typisch für diese Region: Ein alteingesessener Familienbetrieb, in dem hochwertige Maschinen hergestellt werden. Die Ingenieurskunst aber die verliert schnell an Wert, wenn die Chinesen Patentrechte ignorieren und die Maschinen schlicht nachbauen.

Walter Schultheiß brilliert in der Person des 90-jährigen Familienpatriarchs und Seniorchefs, einem unterhaltsamer Nörgler, der für die schönsten Lacher in dieser Komödie sorgt. Er verkörpert die Generation der Gründer auf eine wunderbar bärbeißige und trotzige Art. Man spürt, dass es ihm um mehr geht als nur um den Kampf gegen die „Jungspunde“, für die seine Kinder, allen voran Christoph Bach als Michael, stehen.

Sein Sohn Michael Bogenschütz hat einen undankbaren Job. Als Geschäftsführer des Familienbetriebs steigt ihm der tyrannische Senior auf den Kopf, während die Aufträge ausbleiben. Dem Vater und den sorglosen Geschwistern, die als Gesellschafter lieber ihr Erbe verleben, will er die drohende Pleite verheimlichen und hofft auf chinesische Investoren. Da schießt der grimmige Erzeuger jedoch undiplomatisch quer und auch die Chinesen, die seine Produkte ungeniert raubkopieren, wollen ihn endgültig über den Tisch ziehen.

Nur, wenn die Familie an einem Strang zieht, kann die Firma in Hechingen auch zum „Global Player“ werden. Die Erhaltung des Lebenswerkes ist eine tief tragische Komponente des Films. Doch der Humor kommt nicht zu kurz. Fast schon absurd wirken die zählen Verhandlungen mit den chinesischen Großinvestoren, wenn Maultasche auf Essstäbchen trifft. Zusammen mit einem typisch schwäbischem Dialogwitz, einem wunderbaren Setting zwischen verträumtem Landleben und asiatischer Kühle sowie authentischen Figuren mit Ecken und Kanten wird aus dem Film mit regionalem Touch eine Zustandsbeschreibung der allgemeinen Wirtschaftssituation.

Als besonderes Highlight stellt sich Regisseur Hannes Stöhr im Anschluss an den Film den Fragen der Zuschauer.

KISS Filmnacht „Global Player“ am 2. Juli 2014 um 19:30 Uhr. Karten kosten 6,50€ (Kinder 3€) an der Abendkasse oder unter 07461/926 3204. Weitere Informationen unter www.freilichtmuseum-neuhausen.de

„Westbindungen“ auf dem Rückzug

Binationale Ehen heute seltener als in den 1960er und 70er Jahren


(lifePR) – Politisch mag Deutschland „im Westen“ felsenfest verwurzelt sein, im Liebesleben der Deutschen ist die „Westbindung“ auf dem Rückzug: Heiraten zwischen Deutschen und US-Amerikanern, Briten oder Franzosen sind heute viel seltener als in den 1960er und 70er Jahren. Das gilt besonders für die deutsch-amerikanischen Verbindungen, deren Hoch-Zeit die frühen 1960er Jahre waren: Damals waren viele amerikanische Soldaten in Deutschland stationiert, die einen modernen „way of life“ verkörperten. Das war für viele junge deutsche Frauen attraktiv, die zwar nicht Elvis Presley, aber zu Tausenden weniger prominente US-Amerikaner heirateten. Schon Mitte der 1960er Jahre ebbte dieser Boom ab, innerhalb weniger Jahre halbierten sich die Heiratszahlen, blieben dann bis 1990 konstant und sind nach der Wende weiter zurückgegangen (1). Der auffällige Einbruch der Heiraten mit Amerikanern Ende der 1960er könnte mit dem amerikakritischen Stimmungsumschwung zu Zeiten des Vietnam-Kriegs, vielleicht auch mit ernüchternden Erfahrungen mit Soldaten-Ehen, zu tun haben. Der Rückgang seit der Wende dürfte nicht zuletzt im Abzug von Soldaten aus Deutschland begründet sein.

Für letztere Erklärung spricht, dass nach der Wende auch die Zahl der deutsch-britischen und der deutsch-französischen Ehen zurückgegangen ist. Der Rückgang der deutsch-französischen Ehen muss aber noch andere Gründe haben, denn sie gehen schon seit den 1970er Jahren sukzessive zurück (2). Damals erreichte ihre Zahl das Maximum, das aber auch damals schon bescheiden war. Heute liegt ihre Zahl noch niedriger als zu Beginn der 1960er Jahre, also vor dem deutsch-französischen Freundschaftsvertrag Adenauers und De Gaulles (3). Und dies trotz des jahrzehntelangen Austausches, der nicht nur Politik, Wirtschaft und Kultur, sondern auch das Menschliche und die Jugend umfasst: Partnerschaften zwischen Städten, Kommunen, Schulen etc. führen Deutsche und Franzosen zusammen. Die vielen Begegnungen haben aber nicht zu mehr völkerverbindenden Ehen geführt. Das ernüchternde Bild wird auch nicht besser, wenn man den Wandel der Lebensformen in Rechnung stellt. Zwar hat die Heiratsneigung abgenommen und sich das nichteheliche Zusammenleben ausgebreitet (4). Aber instabile Lebensabschnittspartnerschaften stiften nicht dieselbe Gemeinsamkeit wie Ehen, auch nicht zwischen den Völkern. Und aus stabilen Lebensgemeinschaften werden meistens früher oder später Ehen (5). Geheiratet wird vor allem dann, wenn Kinder kommen (sollen). Binationale Heiraten bleiben deshalb ein guter Indikator für Völker-Verbindungen, die Kinder und damit Zukunft haben.

Aus dieser Sicht bemerkenswert sind die deutsch-türkischen Ehen, die mit großem Abstand die Rangliste der binationalen Ehen anführen (6). Zu ihnen zählen auch Ehen, in denen eingebürgerte männliche „Türken“ Frauen aus der Türkei heiraten. Aber das sind eher Ausnahmen. Denn die Mehrheit der Ehen wird zwischen deutschen Frauen und türkischen Männern geschlossen. Türken sind für deutsche Frauen die bevorzugten ausländischen Ehepartner. Ihnen folgen, mit Abstand, die Italiener. Offensichtlich haben deutsche Frauen eine gewisse Vorliebe für „Südländer“. Die Heiratspräferenzen der Männer richten sich eher nach Osten, insbesondere nach Polen. Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1990 haben diese Verbindungen sprunghaft zugenommen; ihre Zahl übertrifft bei weitem die der Ehen mit Frauen aus dem „Westen“ (7). Sicherlich hat das auch Wohlstandsgründe: Für Polinnen ist die Heirat nach Deutschland wirtschaftlich attraktiver als für Frauen aus Großbritannien oder Frankreich. Eine wichtige Rolle spielen auch kulturelle Faktoren, nicht zuletzt Kenntnisse der deutschen Sprache. Auf dieser Ebene der privaten Verständigung bahnt sich eine langsame, aber deutliche „Ostverschiebung“ an (8). Medien und Politik nehmen das (noch) nicht wahr, sie brauchen zum Verstehen der sozialen Realität mal wieder etwas länger.

(1) Das zeigen die Daten des Statistischen Bundesamts zu den „Eheschließungen nach der Staatsangehörigkeit der Ehepartner“, die der Analyse auch im Folgenden zu Grunde liegen.
(2) Datenquelle wie oben. Siehe hierzu: Binationale Heiraten im Zeitvergleich (Abbildung).
(3) Im Jahr 1962 gab es 966, im Jahr 2012 nur 891 deutsch-französische Eheschließungen. Datenquelle wie oben.
(4) Die veränderten Partnerschaftsformen sind ein wesentlicher Aspekt des sog. „Zweiten Demographischen Übergangs“. Siehe hierzu: iDAF-Newsletter der Wochen 13/14 – 2010, http://altewebsite.i-daf.org/294-0-Wochen-13-14-2010.html.
(5) Zur Bedeutung der Ehe für die Familiengründung in Deutschland: i-DAF-Newsletter der Wochen 23-24 / 2011, http://altewebsite.i-daf.org/394-0-Wochen-23-24-2011.html.
(6) Siehe hierzu: Binationale Heiraten in Deutschland (Abbildung).
(7) Siehe hierzu: Binationale Heiraten in Deutschland (Abbildung) sowie Binationale Heiraten im Zeitvergleich (Abbildung).
(8) Dies gilt zumindest für die binationalen Heiraten. Siehe hierzu Abbildung: Verschiebung von West nach Ost.

Gesagt

Der Worte sind genug gewechselt,  jetzt sollen Taten sprechen!
(Heuberger Bote, August 1914)

Gefragt

Wer hat noch Fotos vom Russlandfeldzug mit Napoleon zuhause und stellt diese einem Käseblatt für eine neue Serie zur Verfügung?

Gelesen

Deutschland ballaballa. Alle Schweine gucken wieder?

Southside Nr. 15 ist eine runde Sache
Friedliche 60 000 Festivalbesucher, hochkarätige Bands und gutes Wetter
Von David Zapp und Katharina Pütz
(Schwäbische Zeitung. Das Dreifachsponsering lobt sich selbst?)

Das frühere Finanzamt ist heute Hotel
Auf einem Streifzug durch die Geschichte
begegnet einem Mitterand.Spaichingen
(Schwäbische Zeitung. Und ewig grüßt das Murmeltier. Das heutige Lokalblatt war früher der Heuberger Bote. Heute streift er durch Geschichten, begegnet nur sich selbst und und zieht Leine?)

Ferien am „Hang zum Glück“
Campingplatz Badkap hat nun einen Namen – Das Projekt wird teurer
zak
(Zollern-Alb-Kurier in Schwäbischer Zeitung.Schwarzwälder Bote genügt nicht mehr, das Tuttlinger Lokalblatt zu füllen?)

Reichenbach erwirtschaftet Überschuss
Das Jahr 2013 schließt erfreulich ab – Gemeinde bekommt neue Lampen – Brandschutz in Halle verbessert
(Schwäbische Zeitung. Schulden trotz Überschuss?)

Neue Schlaufüchse kennen richtiges Verhalten
Kinder vor Missbrauch und Mobbing schützen
pm
Die Vorschüler aus Kolbingen und Königsheim haben am Kindergarten Kolbingen einen Schlaufuchskurs abgeschlossen…
(Schwäbische Zeitung. Was ist mit dem Schlaufuchsbandwurm und der Tollwut?)

Der neue Frittlinger Bürgermeister Martin Leo Maier legt Amtseid ab
(Schwäbische Zeitung. Wohin?)

Sommermusikfest klingt italienisch
Boccherini konkurriert mit WM-Fußballspiel – „Volare“ trifft den Nerv des Publikums
(Schwäbische Zeitung. Aldingen nervt?)

Bei Projekt entsteht Rennwagen
Stadtjugendreferat und SCCT wollen Jugendliche ein Cross-Auto bauen lassen
Von Sabine Felker
(Schwäbische Zeitung. Neue Drohbotschaft in Trossingen?)

Interview: „Es ist einfach gute Kunst“
Anna-Maria Ehrmann-Schindlbeck bilanziert die Ausstellung „Eternity“
(Schwäbische Zeitung. Macht nichts, Kannitverstanerin in Tut weiß auch, was schlechte Kunst ist?)

Kinder streicheln einen Hahn
Sommerfest der Kleintierzüchter aus Rietheim-Weilheim bietet den Besuchern Postkarten-Idylle beim Hasenheim
(Schwäbische Zeitung. Neue Postkarten von Weilheim und krumme Eier?)

Interview: „Selbst der Atheist kann sich hier finden“
Hartmut Haug, Besitzer der Lupfenkapelle, über Konzerte und die Kapelle selbst
(Schwäbische Zeitung. Kann es sein, dass sich ein Atheist im Gegensatz zum einfachen Gläubigen gar nicht in einer Kapelle sucht? Warum baut selbst der Teufel eine Kathedrale nebenan?)
Gläubige feiern Erntebittgottesdienst
(Schwäbische Zeitung. Oder so?)

Diebe stehlen Metall für 36 000 Euro
(Schwäbische Zeitung. Wer würde es nicht für weniger machen?)

Donaueschingen trägt Trauer
Der Abzug der Franzosen hat für die Stadt weit reichende Folgen
Von A. Lothar Häring
(Schwäbische Zeitung. Juckt’s jemand in Hüfingen?)

Stephen Burger: Warum ein neuer Erzbischof einen Eid ablegen muss
Relikt aus einer ganz anderen Zeit: Der kommende Erzbischof von Freiburg legt heute den Eid auf die Verfassung abMan darf davon ausgehen, dass sich Stephan Burger und Winfried Kretschmann gut verstehen, wenn der Erzbischof in spe die Eidesformel spricht und die Hand auf eine alte Bibel legt. Beide verbindet noch eines: die Erzabtei Beuron. Für den Ministerpräsidenten ist es das Hauskloster, das er auch als Privatmann aufsucht und den Mönchen beim Choral zuhört. Der Abt von Beuron wiederum heißt Tutilo Burger, er ist der Bruder von Stephan Burger. Dort, an der oberen Donau, wird der neue Freiburger Chef die letzten Tage vor der Weihe verbringen, um noch einmal Kraft zu tanken für ein Amt, das er mehr als 20 Jahre bekleiden kann.
(Südkurier. Was Hitler zusammengefügt hat, darf Gott nicht trennen? Ist ja Staatsbeamter. Wer schafft in der Kirche noch für Gotteslohn, nicht einmal ein Erzkraftkerl?)

Region wehrt sich gegen Lagerung von Atommüll
Die vom Bund angestrebte schnelle Zwischenlagerung von Atommüll aus Deutschland in Philippsburg stößt in der Region auf Widerstand. Wir haben genug Belastungen, uns reicht es, sagte Bürgermeister Stefan Martus (CDU). Auch der Karlsruher Energieversorger EnBW zeigte sich zurückhaltend.
(Südkurier. Philippsburg nimmt nur Gewerbwesteuer? EnBW ist nicht grün-rotes Baden-Württemberg,sondern auf einmal nur Karlsruhe?)

Verlängerung für Oettinger
Das Personaltableau für Brüssel nimmt Gestalt an. Merkel setzt in der EU-Kommission auf bewährte Kräfte. Oettingers Job-Garantie freut auch die Südwest-CDU.
(Südkurier. Ein Tor stört niemand?)

Prostituierte dürfen bleiben
Ganz Friedrichshafen ein Sperrgebiet für Prostitution? Das geht nicht einfach so, befand der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg und setzte eine Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen zumindest für ein Grundstück vorläufig außer Kraft.
(Südkurier. Unliebsame Konkurrenz?)

FDP löst CDU als Seniorenpartei ab
Die FDP hat die ältesten Wähler im Land, fast jeder zweite FDP-Wähler ist ein Senior. Das ergab eine spezielle Auswertung des Wahlverhaltens der Baden-Württemberger bei der Europawahl…Während die Liberalen (Landesergebnis 4,1 Prozent) zu 6 Prozent von Männern im Alter von 70 plus gewählt wurden und bei Männern zwischen 25 und 34 Jahren regelrecht einbrachen (minus 16 Prozent), erlebt die CDU einen „leichten Verjüngungseffekt“…
(Südkurier. FDP stirbt den Wählertod und erlebt einen ganz natürlichen Abgang ohne Rote Liste? Darum jetzt auch ein Seniorentag der FDP im Landtag für „gelingendes Altern“? Wird der Tod abgeschafft, damit wenigstens Ehrenvorsitzende übrigbleiben, nachdem sie die Partei ausgesessen haben?)

Stadt mit Männermangel
Freiburg hat mit Baden-Baden den niedrigsten Männeranteil im Land
(Badische Zeitung. Liegt’s nicht an den grünen Weibern?)

Bio-Lebensmittel verdienen ihren Namen
Verbraucherminister Alexander Bonde stellt in Stuttgart den Ökomonitoring-Bericht 2013 vor
(Badische Zeitung. Wodurch? Weil’s Bonde sagt? Wovon hat der Ahnung?)

Wird Walter Scheel vernachlässigt?
Heimträger informiert Bundespräsidialamt / Kritik an Ehefrau
Der Träger des Pflegeheims, in dem der frühere Bundespräsident Walter Scheel (94) sich aufhält, hat sich hilfesuchend an das Bundespräsidialamt gewandt. Grund sind Meinungsverschiedenheiten zwischen der Heimleitung und Scheels Ehefrau um „fachgerechte Pflege“. Auch ein Freundeskreis FDP-Prominenter erhebt Vorwürfe gegen Barbara Scheel (75). Sie selbst weist die Kritik von sich.
(Badische Zeitung. Sind nicht alle Bundespräsidenten ein Pflegefall? )

Leutheusser kämpft um ihr politisches Comeback
Die Ex-FDP-Ministerin will sich zur Generalsekretärin des Europarates wählen lassen. Widerstand kommt aus der CDU – und Russland: Der Delegierte Leonid Kalaschnikow schießt scharf gegen die Liberale.
(welt.de. Wenn weg, dann weg, noch nicht genug in der FDP hingerichtet?)

Meinung
„Rettet Europa“
Gebt mir gefälligst meine Stimme zurück!
Bei der Europawahl ging es mitnichten um Frieden. Es ging um Pfründen. Und weil sich das beim gegenwärtigen Postengeschacher so schamlos offenbart, muss Europa in Zukunft ohne mich auskommen. von Henryk M. Broder
(welt.de. Millionen schließen sich an?)