Ohne Algenplage durch das Jahr

Klare und schöne Teiche in drei Schritten

(lifePR) – Vor größeren Algenplagen bleibt kaum ein Gartenteichbesitzer verschont. Vor allem im Frühjahr und Sommer entdeckt man sehr häufig grünes Wasser im Teich. Auslöser hierfür sind verschiedene Faktoren, die in der wärmeren Jahreszeit zusammenkommen.

Zum Wachstum benötigen Algen Licht, das in den sonnenreicheren Monaten sehr lange zur Verfügung steht. Außerdem gelangen durch den Eintrag von Laub, Blüten und Pollen, aber auch über das Fischfutter viele Nährstoffe in Form von Phosphat in das Teichwasser. Phosphat ist für Algen die wichtigste Nahrungsgrundlage. Bereits 0,035 Milligramm pro Liter genügen, damit sie sich explosionsartig vermehren.

Wasserwerte im Blick behalten
Moderne Messgeräte aus dem Handel liefern dem Teichbesitzer in Minutenschnelle Informationen zu wichtigen Wasserwerten. Mit dem Photometer AQUA-CHECK von Söll zum Beispiel lässt sich nicht nur der Phosphatgehalt bestimmen, sondern zum Beispiel auch pH-Wert, Ammonium, Nitrit und Nitrat sowie, mit Hilfe von Tröpfchentests, die Karbonat- und Gesamthärte des Wassers.

Vor einer Behandlung des Teichwassers ist es daher ratsam, die wichtigsten Wasserwerte zu überprüfen.

Teichwasser stabilisieren
Stellt man dann fest, dass die Karbonathärte unterhalb des Werts von 5°dH liegt und der pH-Wert außerhalb des empfohlenen Bereichs von 7,5 und 8,5, so lässt sich mit einem wasserstabilisierenden Mittel wie TeichFit von Söll leicht gegensteuern. Das Produkt stellt innerhalb von nur 15 Minuten die Werte in einem für Fische optimalen Bereich ein und sorgt für ein stabiles und artgerechtes Teichklima. Dadurch, dass TeichFit pH-Wert-Schwankungen verhindert, können sich im Wasser natürliche „Algenfresser“ wie Kleinkrebse optimal entwickeln.

Algenprobleme müssen nicht sein
Sieht man sich mit massivem Algenbefall konfrontiert, so muss man ihn nicht einfach hinnehmen. Fadenalgen kann man mit dem FadenalgenVernichter von Söll zu Leibe rücken. Das Pulver wird gezielt auf die zu beseitigenden Algennester gestreut, wo es Aktivsauerstoff freisetzt und die Zellwände der Algen zerstört. Bereits nach kurzer Zeit können die Algenreste abgekeschert werden. Den pH-Wert des Wassers beeinflusst das Mittel nicht, was wiederum den Fischen im Teich zu Gute kommt.

Hat man es mit grünem Wasser zu tun, so sind meist Schwebealgen die Ursache. Für einen öligen Film auf der Wasseroberfläche sind sogenannte Cyanobakterien verantwortlich, die häufig auch als „Blaualgen“ bezeichnet werden. Besonders bewährt gegen beide Algenarten hat sich AlgoSol von Söll. Der enthaltene Lichtfilter SpektroSorp verringert die Lichtausbeute der Algen und hindert sie so am weiteren Wachstum. Für besonders hartnäckigen Algenbefall gibt es AlgoSol forte.

Nährstoffbindung unverzichtbar
Nach einer Algenbekämpfung sind im Teichwasser extrem viele Nährstoffe (Phosphat) enthalten. Die überschüssigen Nährstoffe müssen gebunden werden, will man erneutem Algenwachstum vorbeugen. Für eine schnelle Reduzierung von Phosphatspitzen hat sich der Turbo PhosphatBinder von Söll bewährt. Das Produkt befindet sich in einem praktischen gebrauchsfertigen Einsatzbeutel, der direkt in den Filter eingebracht werden kann. Weil das Produkt dort dauerhaft mit nährstoffhaltigem Wasser umspült wird, kann das Phosphat im Nu gebunden werden. So schützt der Turbo PhosphatBinder zuverlässig vor neuen Algenplagen.

Achtung! Algizide sind stets vorsichtig zu verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Extra-Tipp: Das Söll-Teichpflegevideo erklärt die drei Schritte für eine erfolgreiche Pflege und Aufbereitung des Wassers leicht verständlich.

Gefragt

Wächst das Interesse am klassischen Handwerk wieder bei jungen Menschen, weil sie erkannt haben, dass kein Werk je einen Master loben wird, aber sehr wohl immer einen Meister?

Gelesen

Bier oder Blut? Wer hat das beste trojanische Pferd im politischen Stall?

Blutritt im Nieselregen
Mit Regenjacken und Plastikhüllen für die Fahnen und Standarten haben fast 3000 Reiter die Heilig-Blut-Reliquie durch Weingarten (Kreis Ravensburg) begleitet. Mit von der Partie war auch Landtagspräsident Guido Wolf (CDU), der aus Weingarten stammt. „Im letzten Jahr war ich offizieller Vertreter der Landespolitik und saß deshalb nicht im Sattel, sondern stand auf dem Rathausbalkon“, sagte er. „Da wurde mir klar, dass ich lieber ein Mitmacher denn ein Zuschauer bin.“ Der CDU-Politiker ist bereits zum 37. Mal bei der Reiterprozession dabei…„Mein Vater war aktiver Blutreiter, so dass ich bereits im Alter von 14 Jahren seinem Beispiel gefolgt und mitgeritten bin…Zwar seien sechs Stunden im Sattel – bei Wind und Wetter – kein Vergnügen, aber „eine bereichernde Erfahrung“. Zudem gebe es das berühmte „Blutreiter-Gen“, sagte Wolf. „Einmal dabei, immer dabei!“
(Stuttgarter Nachrichten. Blut zu Wasser? Hat sich niemand einen blutigen Wolf geritten, der sich in Weingarten schon mal eine blutige Nase geholt hat, als er beschloss, Kommunalpolitiker zu werden und für den OB kandidierte? Wussten Sie, dass der Blutritt bis ins 17. Jahrhundert mit einer Grenzumgehung des Gebiets von Weingarten verbunden. war? Dabei zogen die Väter mit ihren volljährig gewordenen Söhnen los und erteilten ihnen an markanten Punkten Ohrfeigen als Gedächtnisstärkung. Ist auch der Wolf ein Opfer dieser altmodischen Art der Gentechnik?)

Schlappe für Hermann
Feldversuch mit Riesen-Lastern geht weiter
Der Feldversuch mit den umstrittenen Riesen-Lastern kann weitergehen: Baden-Württemberg ist mit seiner Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert.
(Stuttgarter Nachrichten. Aller Laster Anfang überlasten Regierung?)

Schmid: Keine neuen Schulden auch über 2016 hinaus denkbar
Baden-Württembergs Finanzminister Nils Schmid (SPD) hat seinen Vorstoß, im Wahljahr 2016 auf neue Schulden zu verzichten, nun auch auf die Folgejahre ausgeweitet. „Die Effekte der Konsolidierung sind dauerhaft.Daher erscheint die Fortsetzung der Null auch für 2017 folgende denkbar und wünschenswert“, sagte Schmid der „Südwest Presse“ (Freitag).
(Südwest Presse. Schmid denkt? Denkste!)

Koalitionsstreit über den Weg zur Nullverschuldung
(Südwest Presse. Zuviele Nullen stehen im Weg?)

Unterricht darf wegen der Weltmeisterschaft später beginnen
Bis spätnachts Fußball gucken und dann ausschlafen? Schulen dürfen zwar während der Fußball-WM später anfangen – doch wegen organisatorischer Probleme lassen viele wohl lieber die Finger davon.
(Südwest Presse. Munter nach müdem Kick?)

 

Längere Sperrzeiten bringen Erfolg
Die längeren Sperrzeiten in der Tuttlinger Innenstadt zeigen Wirkung: Die Zahl nächtlicher Ordnungsstörungen sowie Straftaten verschiedener Deliktsbereiche gingen in Tuttlingen seither um bis zu 90 Prozent zurück. Auch sonst ist die Kriminalstatistik 2013 sehr erfreulich.
(Die Neckarquelle. Das freut den Statistikmacher?)

Das Weiße Rössl nimmt Formen an
Wetterbedingt waren am Montag fast keine Badegäste im Naturbad Troase, doch es herrscht geschäftiges Treiben. Frank Golischewski und sein Team haben mit den Bühnenaufbauarbeit für das „Weiße Rössl“  begonnen. Dessen Premiere ist am Samstag.
(Die Neckarquelle. Trossinger See-und Flusspferdchen machen Synchronschwimmen?)

Osterweiterung
Ukraine, Moldau und Georgien sollen in die EU
EU-Kommissar Stefan Füle sieht in der Erweiterung das „mächtigste Instrument“ zur Umgestaltung Osteuropas. Die europäische Perspektive für die drei Länder sei der beste Anreiz für Reformen.
(welt.de. Warum nicht: Deutschland und Frankreich und GB machen Platz?)

Kollektive Depression
Eine tiefe Identitätskrise hat in Frankreich den Erfolg des Front National Marine Le Pens beflügelt. Die Franzosen fühlen sich abgehängt. Die Schuld dafür geben sie der EU und Deutschland.
(faz.net. Muß wieder ein Krieg her? Hat da nicht mal ein gewisser Herr oettinger gesagt während einer Veranstaltung der Studentenverbindung Ulmia in Tübingen: „In einer Wohlstandsgesellschaft gibt es weniger Dynamik als in den Aufbaujahren nach dem Krieg. Wir sind in der unglaublich schönen Lage, nur von Freunden umgeben zu sein. Das Blöde ist, es kommt kein Krieg mehr. Früher, bei der Rente oder der Staatsverschuldung haben Kriege Veränderungen gebracht. Heute, ohne Notsituation, muss man das aus eigener Kraft schaffen“?)

„Nö. Tschö.“
(lawblog.de, Udo Vetter)
Dass die Generalbundesanwaltschaft nicht in der NSA-Affäre ermitteln will, stößt bei Strafverteidiger Udo Vetter – gelinde gesagt – auf Unverständnis: „Aber wenn der Generalbundesanwalt sich lächerlich machen und – leider – das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Justiz weiter untergraben will, bitteschön. Möglicherweise haben wir ja ohnehin mit nichts anderem gerechnet.“
(bildblog.de. Von Staatsanwaltschaften was anderes gewöhnt in Deutschland? Agieren die nicht stets nach himmlischen Weisungen aus der Politik, falls es ein bisschen politisch sein könnte?)

EU-Wahl: Das Ende der Europäischen Union
Eine Kolumne von Georg Diez
Die europäischen Eliten versagen, aber die Medien interessiert nur das Kräuseln auf der Oberfläche der Macht. Kein Wort über Inhalte, kein Wort über die Gründe dieses Wahlergebnisses – stattdessen panisches Vorwärts…Am Montag taten ja noch fast alle so, als sei nichts gewesen, diese Wahl ein Hagelsturm aus dem Nirgendwo, ein Frühlingsgewitter, das vorüberzieht, sie wollten ihre Papierhüte aufsetzen und weiterwursteln – während sich die französische Demokratie gerade in ihre Bestandteile zerlegt mit dem Triumph des Front National und der Korruption von Sarkozys UMP und einem anämischen Sozialisten als Präsidenten, da redeten sie in den Zeitungen, wie immer, über innenpolitische Scharaden und das Postengeschacher, diese Ersatzbefriedigung eines sinnentleerten politischen Journalismus.Besonders bei ARD und ZDF wirkte es diese Woche endgültig so, als säßen dort ein paar bezahlte EU-Politkommissare, die die Nachrichten schreiben:…Es ist so geistlos wie geschichtsvergessen, was da geschrieben wird – was von den öffentlich-rechtlichen Sendern gesendet wird, grenzt dagegen oft schon an Propaganda:…Rolf-Dieter Krause von der ARD immerhin hat es mal gereicht, er nannte Angela Merkels wirklich historischen Stunt eine Schande – zu dumm aber auch, dass die „mächtigste Frau der Welt“ so wenig von demokratischen Prinzipien hält…man kann den rechtspopulistischen Parteien einiges vorwerfen, aber wenn die Demokraten selbst die Demokratie mit solcher Verachtung behandeln, sie benutzen und verbiegen, bleibt den Le Pens und Luckes dieser Welt fast nichts mehr zu tun…Der Protest richtet sich doch in weiten Teilen nicht gegen den Euro an sich, sondern zuerst gegen eine Politik, die Banken rettet zum Preis ganzer Volkswirtschaften…
(spiegel.de. An was erinnert das, wenn Politik und Medien wie gleichgeschaltete Dumpfbacken agieren?)

Christin im Sudan
Todeskandidatin war bei Geburt ihres Babys angekettet
Neue Details zu der im Sudan zum Tode verurteilten Christin: Laut ihrem Ehemann hat Mariam Jahia Ibrahim Ishak ihre Tochter angekettet im Gefängnis zur Welt gebracht. Zwei Jahre darf sie sich um das Kind kümmern – dann droht ihr der Galgen.
Syrien: Islamistische Terrorgruppe tötet Dorfbewohner
Radikale Islamisten sollen im Norden Syriens drei kurdische Dörfer überfallen haben. Sie töteten laut Augenzeugen mehrere Menschen – darunter auch Kinder.
(spiegel.de. Noch mehr Islamunterricht in BW?)

Gibt Leo Grimm Landtag auf?

Südkurier meldet Ambitionen auf Präsidentenamt des FC 08 Villingen

(tutut). Eigentlich ist es weder Sensation noch Überraschung, was der Südkurier jetzt gemeldet hat: „FC 08 Villingen: Grimm stellt sich als Präsident zur Verfügung“. Denn schon am 1. April schrieb Wolfgang Gerster in „wir-in-vs.de“, sich auf die Badische Zeitung beziehend, von Rumoren im Vorstand des FC Villingen und von Einigkeitsappellen im Vorstand. Und dann heißt es da: „Martin Braun selbst hat in den vergangenen Wochen – wie zuvor auch schon wir-in-vs.de – das Gerücht geschürt, dass der ehemalige Präsident Leo Grimm erneut das Präsidentenamt beim FC 08 übernehmen könnte. Grimm ist bekanntlich schon jetzt Trikotsponsor, gehört zu den größeren Geldbringern für den Club und scheint – entgegen früherer Aussagen – nicht mehr abgeneigt zu sein. Eingedenk seiner eigenen negativen Erfahrungen aus seiner ersten Amtszeit – die mit einem Eklat und seinem Rücktritt endete – dürfte Grimm, der inzwischen über die FDP-Liste im baden-württembergischen Landtag sitzt, aber nur dann einsteigen, wenn weitere Geldgeber die Sicherheit für einen zumindest ausgeglichenen Etat bringen“.

Diese Anmerkung von Martin Braun, der Trainer und Vorstandssprecher des FC Villingen ist, bekräftigt nun der Südkurier mit Aussagen von Leo Grimm: “ ‚Ich werde antreten, wenn es vom Verein gewünscht wird‘, sagte der 51-Jährige“. Wie er dies anstellen will, als Unternehmer, Landtagsabgeordneter und gerade in den Spaichinger Gemeinderat und in den Tuttlinger Kreistag wiedergewält, deutet Grimm laut Südkurier an: „Neben der Firma und dem politischen Mandat nun auch noch Vereinspräsident? ‚Ja, ich weiß, das ist viel. Aber ich werde dafür bei anderen Dingen etwas kürzertreten‘, kündigt Grimm an“.

Kleines Einmaleins: Wo wird er kürzer treten können? Bei seinen beiden frisch gewählten Mandaten geht es nicht, dass er das Unternehmen aufgibt, ist ebenfalls nicht zu erwarten. Bleibt also nach dem Artikel die logische, aber offenbar von der Zeitung nicht gestellte  naheliegende Frage: Gibt Leo Grimm das Landtagsmandat auf? Logisch wäre es ja, denn was nützen der FDP noch ein paar einzelne Flieger, wenn es an Start-und Landebahnen fehlt? Sie können dann auch nur abstürzen. Deshalb muss unten eine Basis geschaffen werden, wenn die Partei noch Zukunft haben will. Kerrnerarbeit in der Kommunalpolitik ist notwendig. Hierzu ist langer Atem und Kondition notwendig. Mit schnellen Erfolgen ist nicht zu rechnen.

Nach Eigenauskunft ist „wir-in-vs.de (ist) eine Plattform für Themen aller Art aus Villingen-Schwenningen und der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die Plattform will zu einer breiten Diskussion über vornehmlich kommunale Themen anregen und hat nicht den Anspruch, Berichterstattung und Kommentierung der Tageszeitungen zu ersetzen, sondern allenfalls zu ergänzen“.Verantwortlich ist Wolfgang Gerster, „langjähriger Lokal- und Sportjournalist bei verschiedenen Zeitungen und Redaktionen in der Region. Freiberuflicher Mitarbeiter bei überregionalen Zeitungen und beim Rundfunk“. Wolfgang Gerster betont, viel spannender als eine beschworene Einigkeit im VS-Vorstand bleibe die Frage, ob es den Verantwortlichen gelinge, „die immer noch massiven wirtschaftlichen Probleme zu lösen“. Davon werde nämlich letztlich abhängen, ob es möglich sein werde, “durch die Verpflichtung des einen oder anderen etablierten Spielers, die sportliche Gesamtqualität” zu steigern, wie es in einer Pressemitteilung des FC Villingen heiße.

Martin Braun,der Vorstandssprecher und Trainer des FC Villingen, war zuvor  Pressesprecher des SC Freiburg und ist beschäftigt in dem Spaichinger Unternehmen MS Spaichingen. Wolfgang Gerster schreibt: „Eine andere spannende Frage ist auch, welche Rolle Braun selbst in dem sich abzeichnenden Personalkarussell spielt. Wenn Grimm sich tatsächlich erneut zum Präsidenten würde wählen lassen, wäre es durchaus denkbar, dass Braun den durch die Ankündigung von Wolfgang Häßler vakanten Posten des Sportvorstands mit übernimmt, um danach zeitnah seinen Job als Trainer zur Verfügung zu stellen. Mit dem A-Schein-Inhaber Markus Knackmus rückt zur neuen Saison  ein potentieller Nachfolger ins Trainerteam ein. Auch mit Jago Maric, der noch ein Jahr Vertrag als Fußballspieler hat, laufen Gespräche im Hinblick auf dessen Aufnahme ins Trainerteam. Braun ist ja inzwischen im Betrieb des FC 08-Freundeskreis-Mitglieds Armin Distel beschäftigt und dürfte neben seiner dann noch erweiterten Vorstandstätigkeit kein gesteigertes Interesse, aber vieleicht auch nicht mehr die Zeit finden, bis zu sechs Mal pro Woche für einige Stunden auf dem Sportplatz zu stehen. Als Manager könnte er den Verein in seinem Sinne lenken. Den Machtkampf im Vorstand hatte Braun schon mit seiner Vertragsverlängerung als Trainer und dem angekündigten Rückzug von Wolfgang Häßler gewonnen“.

Der Südkurier sieht die wirtschaftliche Situation des Oberligisten FC Villingen wohl weniger prekär: „Die Nullachter sind so gut wie schuldenfrei…“ Einen Klub wie den FC 08 Villingen zu führen, „betrachtet Grimm als reizvolle Aufgabe. ‚Der Verein ist sehr gut aufgestellt. Die Leute, allen voran Siegfried Kauder, haben einen guten Job gemacht. Mit Martin Braun hat der Verein außerdem einen hervorragenden Trainer.‘ “ Sollte er von den FC 08-Mitgliedern ins Präsidenten-Amt gewählt werden, habe Grimm bereits konkrete Vorstellungen für die Zukunft. „Der Verein muss noch weiter konsolidieren. Erst dann können wir uns höhere sportliche Ziele setzen.“ Langfristig, so der Südkurier,  halte es Grimm zumindest nicht für ausgeschlossen, den Aufstieg in die Regionalliga in Angriff zu nehmen.

Anmerkung: Der Verantwortliche der NBZ und Autor dieses Berichts und bekanntlich auch als Wahlkreismitarbeiter des Abgeordneten Leo Grimm tätig, kann an dieser Stelle aufgrund der oben genannten Veröffentlichungen hier auch nur als Journalist spekulieren, da er über persönliche Pläne des Abgeordneten selbstverständlich nicht informiert ist. Wäre er das, würde sich eine solche Spekulation natürlich ausschließen.

 

 

 

„Haustiere sind keine Spielzeuge“

Landwirtschaftsminister Schmidt eröffnete Interzoo 2014

(lifePR) – An die Verantwortung der Heimtierbranche und der Tierbesitzer für eine artgerechte Haltung von Haustieren hat der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, zum Auftakt der Interzoo 2014 in Nürnberg appelliert. „Es ist schön, dass Tiere nicht nur im Stall und auf der Wiese, sondern auch in den eigenen vier Wänden einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert einnehmen. Damit Haustiere auch wirklich beste Freunde der Menschen sind, sind der Handel und die Tierbesitzer dafür verantwortlich, dass es den Tieren gut geht und sie artgerecht gehalten werden“, sagte Schmidt in seiner Eröffnungsrede der Interzoo.

Inzwischen leben in fast jedem dritten deutschen Haushalt Menschen und Tiere zusammen. „Die Interzoo hält alles bereit, was sich Tierliebhaber wünschen. Leider gibt es aber im Handel und in den Häusern immer noch Artikel, die vielleicht den Besitzern gefallen, den Tieren das Leben aber schwer machen und in Teilen sogar gefährden“, sagte Schmidt. Für ein gesundes und artgerechtes Leben der Heimtiere seien ihre Halter auf qualitativ hochwertige Produkte angewiesen, die den Tierschutzstandards entsprechen müssen. Zur Verantwortung der Heimtierbranche gehöre zudem eine gute und sachgerechte Beratung der Tierhalter durch die Fachhandlungen. So gehöre ein Goldfisch nicht in ein kleines Rundglas, ein Stachelhalsband nicht um den Hundehals und ein Hamster nicht in eine sogenannte Hamsterkugel.

Eine gute Beratung sei aber nicht nur wichtig beim Verkauf von Heimtierprodukten, sondern insbesondere für den Verkauf von Tieren. „Unüberlegte Tierkäufe, weil das Tier so süß ausschaut, darf es nicht geben. Haustiere sind Lebewesen – keine Spielzeuge und auch kein Wirtschaftsgut. Jeder einzelne Mensch, der sich ein Haustier anschafft, hat eine Verantwortung für das Wohlergehen seines Tieres. Daher muss jeder prüfen, ob er Tiere in seiner Wohnung wirklich artgerecht halten kann“, sagte Schmidt. Er begrüßte die Initiativen des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands (ZZF), die neben einer Beratung vor Ort unter anderem eine Tierhotline, eine Online-Tierarztpraxis und verschiedene Tierhalterportale anbieten, die Tierfreunden Rat und Hilfe bieten.

Schmidt verwies auf die im Auftrag des BMEL erarbeiteten Gutachten und Leitlinien für zahlreiche Haustiere, die Mindestanforderungen an deren artgerechte Haltung definieren. Zudem sieht das Tierschutzgesetz ab dem 1. August 2014 vor, dass dem Tierkäufer beim gewerblichen Handel mit Wirbeltieren schriftliche Informationen über die wesentlichen Bedürfnisse der jeweiligen Tierart mitzugeben sind.

Runder Tisch zum illegalen Welpenhandel
Ein besonderes Anliegen ist Bundesminister Schmidt der Kampf gegen den illegalen Welpenhandel. „Der Gewinn, der mit diesen Welpen erzielt wird, wird auf dem Rücken der Tiere gemacht und ist illegal. Dies darf, zum Schutz der Tiere, aber auch der Verbraucher, so nicht weitergehen“, sagte Schmidt. Auf seine Initiative hin tagt am morgigen Freitag im Rahmen der Interzoo eine Expertenrunde zum Thema „Illegaler Welpenhandel“.

An dem Runden Tisch beraten neben der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbarth, Vertreter von Tierschutzorganisationen, Hundezucht, Veterinärbehörden und Tierheimen die Problematik. Ziel ist es, vorhandene Erkenntnisse und mögliche weitergehende Maßnahmen zur Bekämpfung des illegalen Welpenhandels auszutauschen.

 

Gelesen

O’zapft isch!

Landesturnfest in Freiburg startet mit Teilnehmerrekord
Mit den ersten Wettkämpfen hat das Landesturnfest in Freiburg begonnen. Noch bis Sonntag sind mehr als 18 000 Teilnehmer aktiv, sagte ein Sprecher der Organisatoren zum Auftakt am Donnerstag.
(Südkurier. Wer schafft die meisten Zäpfle?)

Unionsfraktionschef
Kauder will Talkshows mit AfD-Politikern meiden
Diskutieren mit der AfD? Ohne mich! Unionsfraktionschef Kauder will in keine Talkshows gehen, in die auch die Euro-Kritiker eingeladen sind. Mit den Republikanern habe man sich ja auch nicht abgegeben.
(spiegel.de. Hose voll? Beim Test auf demokratische Waschechtheit eingelaufen? Ist er nicht nur Bierlobbyist, sondern wirft sich auch nicht bei der Versorgung von Christenverfolgern mit Waffen in den Weg?)

Rust
Drei Menschen bei Autounfall mit einem Baum schwer verletzt
(Südkurier. Hat der Baum die Vorfahrt missachtet?)

Zwei neue Abteilungen nehmen Dienst auf
Im Gesundheitszentrum Spaichingen steigt terminliche Verlässlichkeit bei ambulanten Operation
(Schwäbische Zeitung. Schon ausprobiert? Nach Vorschrift? Warum wird das Ärztehaus nicht Ärztehaus genannt?)

Freie Wähler machen weiter
Die Freien Wähler stürzen sich weiter in die Arbeit. Zwar sei man über das nicht so gute Abschneiden bei der Wahl enttäuscht, heißt es in einer Pressemitteilung. „Offenbar wurde die Basisarbeit, die Arbeit auch an kleinen Projekten, nicht so wahrgenommen, dass dies auch honoriert worden wäre.“ …
(Schwäbische Zeitung. Bleibt ihnen was anderes übrig? Wenigstens stürzen sie sich nicht vom Berg oder  in den Ententeich?)

Trossingen
„Ein zweiter Sommer 2013 ist möglich“
(Schwäbische Zeitung. Vorwärts nimmer, rückwärts immer?)

Kuscheltiere trösten Flüchtlingskinder
40 Säcke mit Kuscheltieren sind auf dem Weg von Trossingen nach München und von dort weiter zu syrischen Flüchtlingskindern im Libanon.
(Schwäbische Zeitung. Gibt dort schon einen Friedhof für Kuscheltiere?)

Flüchtlingsexperten alarmieren Grün-Rot wegen Dolmetschermangels
Flüchtlingshelfer und Integrationsexperten fordern von der grün-roten Landesregierung eine flächendeckende und ausreichende Versorgung mit Dolmetschern. «Es muss für jeden Einzelfall eine individuelle Lösung gefunden werden», sagte der integrationspolitische Sprecher der CDU im Landtag, Bernhard Lasotta, der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart…
(Südkurier. Kriegt dann auch der neue Spaichinger Gemeinderat einen ab, welcher Kauderwelsch eines neuen Neben-CDU-Fraktionsvorsitzenden übersetzt? Wie wird man Flüchtlingsexperte?  )

Mögliche Probleme mit der Bremse
Porsche ruft Macan zurück
Ausgerechnet 2500 Wagen seines Zugpferdes Macan muss der schwäbische Sportwagenbauer Porsche in die Werkstatt zurückrufen. Unter Umständen müsse man bei den betroffenen Autos beim Bremsen fester durchtreten. Die Bremsleistung entspreche aber noch den gesetzlichen Vorgaben.
(Stuttgarter Nachrichten. Haben Porsche neuerdings Bremsen?)

Müde Schüler während der WM
Ist späterer Unterrichtsbeginn sinnvoll?
(Stuttgarter Nachrichten. Interessieren sich Schüler für Fußball oder ist Ballalballa jetzt Zwang?)

Reaktion auf Le-Pen-Wahlsieg:
Frankreichs Regierung stoppt Einwanderer-Wahlrecht
Der Europawahl-Sieg des rechtsextremen Front National setzt Frankreichs Regierung unter Druck: Das Wahlrecht für Nicht-EU-Ausländer in Kommunen werde doch nicht eingeführt, erklärte der sozialistische Innenminister.
(spiegel.de. Will die Regierung doch kein neues Volk wählen?)

Bundespräsident auf Katholikentag
Gauck beklagt grassierende Gleichgültigkeit der Deutschen
„Viele Menschen denken, Leben ereignet sich einfach so.“ Bundespräsident Joachim Gauck kritisiert das mangelnde gesellschaftliche Engagement der Deutschen. Das Staatsoberhaupt äußerte sich entsprechend auf dem Katholikentag.
(spiegel.de. Bundesvolksbeschimpfer? Grast er wieder fremd? In welchem Land lebt der denn?)

Außenminister in der F.A.Z.
Steinmeier regt europäisches Wahlgesetz mit Sperrklausel an
Als Konsequenz aus dem Einzug verschiedener Splitterparteien ins Europaparlament hat Außenminister Steinmeier die Einführung einer europäischen Sperrklausel angeregt…
(faz.net. Warum sperrt er nicht die Völker aus, die SPD hat sich ja schon abgeschafft?)

„Sogenannter Türke“
Erdogans Attacke bringt Özdemir in Gefahr
Die Botschaft des türkischen Premierministers Erdogan in Richtung des Grünen-Vorsitzenden ist knallhart: Dieser sei kein „richtiger“ Türke mehr. Die Sicherheit Cem Özdemirs ist dadurch in Gefahr.
(welt.de. War der bisher nicht Deutscher?)

Anarchie in Libyen
Das tödliche Erbe des Diktators Muammar Gaddafi
In Libyen haben Banden das Sagen. Sie kontrollieren Flughafen und Straßen. Der Staat ist hilflos. Trotzdem machen deutsche Manager hier Geschäfte. Sie arrangieren sich und müssen mit der Angst leben.
(welt.de. Westliche Frühlingsrolle?)

 

 

 

 

 

„Schwabenkinder“

KISS Filmnacht im Freilichtmuseum Neuhausen am 4. Juni um 19:30

Schwabenkiinder in ihrer Heimat.

(tutut). Karge Ernten, bittere Armut und nur der eine Ausweg: die Kinder zum Arbeiten auf die Bauernhöfe in die Bodenseeregion schicken. Der Film „Schwabenkinder“ erzählt sehr eindrücklich vom Schicksal der Schwabenkinder im 19. Jahrhundert. Ein Tiroler Bergdorf 1885: Nach dem Unfalltod seiner Frau weiß Kaspars Vater nicht mehr weiter. Durch die finanzielle Not gezwungen, schickt er den geliebten Sohn in die Fremde. Am Bodensee soll sich der achtjährige Junge bei Bauern verdingen.

Unter dem Geleit des sogenannten Kooperators macht sich Kaspar mit zwölf anderen Kindern zu Fuß auf den über die verschneiten Alpen. Im Schwabenland angekommen, gerät er auf dem Markt an den Landwirt Steinhauser. Für 30 Mark gehört Kaspar nun einem „Saubauern“, der mit seinen Arbeitern unnötig rau umgeht. Selbst der achtjährige Kaspar muss sich dem Terror unterwerfen, darf keine Schuhe tragen und wird für kleine Vergehen schwer bestraft.

Doch Kaspar gelingt es, der Situation zu entkommen. Erst anfangs des 20. Jahrhunderts kehrt er zu seinem Vater zurück.

„Schwabenkinder“ gewann unter anderem 2003 den Deutschen Fernsehpreis, den ersten Preis beim TV-Filmfestival Baden-Baden sowie den Publikumspreis von 3SAT. Er ist freigegeben ab 6 Jahren.

Karten (Erwachsene 6,50€, Kinder 3€) können unter 07461 926 3204 oder info@freilichtmuseum-neuhausen.de vorbestellt werden und sind an der Abendkasse erhältlich.

„Figuren, Räume, Landschaften“

Hohenkarpfen: Sonderführung in der aktuellen Ausstellung  von Werner Rohland

(tutut). Am kommenden Sonntag, dem 1. Juni, um 16 Uhr findet wieder die monatliche Sonntagsführung im Kunstmuseum Hohenkarpfen in Hausen ob Verena bei Spaichingen (Landkreis Tuttlingen) statt.

Im Juni wird der Rundgang durch die aktuelle Ausstellung „Werner Rohland. Figuren Räume Landschaften“ in Form einer Sonderführung stattfinden.
Zum Anlass des 40. Todestages von Werner Rohland – er starb am 3. Juni 1974 werden Dr. Stefan Borchardt, Kustos der Kunststiftung Hohenkarpfen, und Michael Rohland, der älteste Sohn des Künstlers, gemeinsam im Gespräch durch die Ausstellung führen. Im Dialog wird so ein umfassender Einblick in die historischen und persönlichen Dimensionen des Lebenswegs und malerischen Werkes von Werner Rohland gegeben.

Der Maler Werner Rohland, 1899 in Crimmitschau in Sachsen geboren und 1974 in Stuttgart-Bad Cannstatt gestorben, wagte nach verschiedenen Tätigkeiten im Buchdruckergewerbe 1932 den Sprung in die Existenz eines freien Künstlers. Er lebte und arbeitete bis zum Zweiten Weltkrieg am Bodensee, wo er eng mit dortigen Literaten- und Künstlerkreisen verbunden war. Im Krieg wird er zum Sanitätsdienst eingezogen, verliert beim Bombenangriff auf Dresden den größten Teil seines Werkes und muss ein Jahr in französischer Kriegsgefangenschaft verbringen.

1948 lässt er sich in Tiefenbach am Federsee nieder und nimmt am erwachenden Kunstleben in Oberschwaben. Anfang der 1950er Jahre ist er Mitglied der Freien Gruppe in Stuttgart, bewegt sich hier im Kreis um Alfred Wais und Manfred Henninger. Obwohl seine schwäbischen Künstlerfreunde wie er an den gegenständlichen Ausdrucksformen der Malerei festhalten in Zeiten, zu denen die Abstraktion als quasi einzig rechtmäßige zeitgemäße Sprache der Gegenwartskunst gesehen wurde, bleibt er in dieser Gruppe und in der Folgezeit künstlerisch ein Einzelgänger.

Bevorzugte Motive seiner Landschaften und Innenräume, Figurenbilder und Stillleben sind die ihm vertrauten Umgebungen und sein persönliches Umfeld. Stilistisch ist Rohlands Malerei geprägt von seiner entschiedenen Neigung zur französischen Malerei seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert, insbesondere ihrer kultivierten Farbigkeit, kompositorischen Ausgewogenheit und differenzierten flächigen Textur.

Zur Ausstellung erscheint ein von Stefan Borchardt herausgegebenes Begleitbuch im Stuttgarter Belser-Verlag, mit einer Dokumentation zur zeitgenössischen Kunstkritik und einem autobiographischen Text von Werner Rohland.

Die Daten zur Ausstellung in Kürze:
Ausstellung: Werner Rohland. Figuren Räume Landschaften
Ort: Kunstmuseum Hohenkarpfen, Hausen ob Verena bei Spaichingen (Landkreis Tuttlingen)
Veranstalter: Kunststiftung Hohenkarpfen e.V. (Kunstverein Schwarzwald-Baar- Heuberg)
Dauer: 13. April – 20. Juli 2014
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen, 13.30-18.30 Uhr
Information: Tel. 07424/4017, museum@kunststiftung-hohenkarpfen.de
Katalog: Belser-Verlag Stuttgart, 92 Seiten mit ca. 100 Abbildungen, ISBN 978-3-7630-2646-3, Preis 19,95 €

Rente ab 63 abschlagsfrei?

Neue Rentenregeln ab Juli für Altersruhegeld


(lifePR) – Wer 45 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, bekommt ab Sommer dieses Jahres die Möglichkeit, seinen wohlverdienten Ruhestand schon mit 63 Jahren anzutreten. Wer von dieser Gesetzesänderung profitiert und welche Optionen es sonst hinsichtlich des früheren Ruhestandsbeginns gibt, erläutern ARAG Experten.

Kriterien für abschlagsfreie Rente
45 Jahre Beiträge zur Rentenversicherung sind die Eintrittskarte zur Rente mit 63 Jahren. Dies betrifft Arbeitnehmer der Jahrgänge von 1949 (teilweise) bis 1952. Anzurechnen auf die Beitragszeiten sind neuerdings neben Kindererziehungszeiten auch die Zeiten von Arbeitslosigkeit – allerdings nur beim Bezug von ALG I. Bislang ist diesbezüglich keine Befristung vorgesehen, d.h. momentan würde jede Arbeitslosigkeit angerechnet. Dies wird jedoch noch kontrovers diskutiert. Momentan profitierten gerade ältere Arbeitslose von diesem Modell, da sie übergangslos von einer zweijährigen Arbeitslosigkeit in den Ruhestand wechseln und somit die Rentenzeit noch ein Stück vorziehen könnten.

Was wird angerechnet?
Neben den Arbeitslosenzeiten und den regulären Arbeitszeiten sind unter anderem Kindererziehungszeiten anzurechnen. Zudem zählen auch Krankengeldbezug sowie Wehr- und Ersatzdienstzeiten und der Minijob zum Pflichtbeitrag. Generell werden der Deutschen Rentenversicherung Arbeitslosenzeiten und natürlich auch sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen sowie Geburten von Behörden und Arbeitgebern mitgeteilt. Dennoch sollte man sicherheitshalber Belege über rentenrelevante Zeiten sammeln. So kann beispielsweise unter Umständen sogar ein berufsnahes, aber unbezahltes Praktikum mit einem gemittelten Durchschnittsverdienst auf die Rente angerechnet werden.

63 – Grenze für alle?
Das bisherige Rentengesetz sah das Renteneinstiegsalter bei 67 Jahren. Doch auch in diesem Modell wurde für besonders langjährige Einzahler nach 45 Jahren eine Ausnahme gemacht. Sie durften mit 65 Jahren in den Ruhestand eintreten. Dies ist auch das zukünftig vorgesehene Rentenalter. Beginnend mit dem Jahrgang 1953 steigt das errechnete Ruhestandsalter kontinuierlich um zwei Monate an.

Dies bedeutet konkret, dass der 1953 Geborene im Alter von 63 Jahren und zwei Monaten in Rente geht, der 1958 Geborene dementsprechend erst mit 64 Jahren – ab Geburtsjahr 1964 ist dann für alle wieder das Renteneintrittsalter von 65 Jahren vorgesehen. Wer dennoch früher in Rente gehen möchte, kann dies natürlich weiterhin tun. Wie zuvor gilt: 0,3 Prozent Abschlag pro Monat des vorgezogenen Renteneintritts.