Das Leiden einer Stadt

Soll Spaichingen zu einem Tollhaus werden?

(tutut). Gab es nicht klare Gründe, möglicherweise sind ja gar nicht alle in die Öffentlichkeit gelangt, weshalb der frühere Leiter des Spaichinger Bauhofs seinen Posten aufgegeben hat? Vor über einer Woche wurde vor dem Arbeitsgericht um Formulierungen im Arbeitszeugnis gestritten, ein Routinefall. Muss irgendwo mehr gelogen werden als in Arbeitszeugnissen, und zwar gesetzeshalber? Kein Wunder, dass der Fall also noch nicht beendet ist.

Das Lokalblatt hat jetzt darüber berichtet, ohne Ross und Reiter zu nennen, außer den den Bürgermeister als Vertreter der Stadt, natürlich. Dabei war die Sache schon vor über einer Woche. Da in dem Bericht ohne Zeitangabe erwähnt wird, dass mehr als üblich Zuhörer die Verhandlung verfolgten und auf Frage der Richterin eine Teilnehmerin geantwortet habe: „Wir sind die Mitleidenden“, muss sich das Blatt die Frage erlauben lassen, warum es auch hier wieder nicht Ross und Reiter nennt? Dabei ist es doch nur ein Stück mehr aus dem Spaichinger Tollhaus, zu dem einige Bürger die Stadt umzubauen versuchen. Darunter leidet eine ganze Stadt. Wenn Bericht, dann richtig, wäre sonst Schweigen nicht besser, als Halbheiten und Andeutungen zu verbreiten?.

Ist es so schwer zu sagen, was wohl jeder Spaichinger vermuten kann, dass eine bestimmte Gruppierung in Spaichingen als Bürgermeistergegner offenbar keine Gelegenheit auslässt, sich in Szene zu setzen? Mit von der Partie war auch wieder eine Spaichinger Grundschullehrerin, die als Anzeigerin gegen den Bürgermeister aufgefallen ist, ohne offenbar Konkretes vorbringen zu können. Müsste da nicht längst die Schulbehörde auf den Plan getreten zu sein, um zu überprüfen, ob diese Lehrerin noch die Kriterien erfüllt, die an Pädagogen gestellt werden müssen?

Baden-Württemberg goes global

Treffen im April – Wirtschaftsinitiative bwcon will Mittelstand fit machen

(lifePR) – Welche Chancen bieten globale Märkte für Unternehmen aus Baden-Württemberg? Wie sehen erfolgreiche Geschäftsmodelle für die Beschaffung und den Absatz von Dienstleistungen und Gütern in anderen Ländern aus? Welche Ländermärkte sind relevant und interessant und welche eher schwierig? Diesen und weiteren Fragen geht die Special Interest Group Globalisierung der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected / bwcon nach.

Ziel der Special Interest Group (kurz: SIG) Globalisierung ist es, Unternehmen aus Baden-Württemberg gezielt zu vernetzen und fit für den globalen Wettbewerb zu machen. Zu den Mitgliedern zählen renommierte Vertreter der ITK-Branche aus Freiburg und Stuttgart. Darunter beispielsweise der E-Mail-Marketingspezialist Inxmail, der Portalsoftware-Hersteller United Planet sowie der Anbieter von Netzwerk- und Security-Lösungen datadirect.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe treffen sich regelmäßig, um eigene Erfahrungen mit globalisierten Märkten auszutauschen und wichtige Informationen praxisorientiert zusammenzutragen. Anschließend werden diese Informationen für alle bwcon-Mitglieder länder- und themenspezifisch aufbereitet und im Rahmen von Veranstaltungen zur Verfügung gestellt. Sourceconomy-Geschäftsführer Till Hahndorf und der Stuttgarter Unternehmensberater Ulrich Benz von W&B Management Consulting leiten die SIG Globalisierung. Ihr Fokus liegt auf der Schaffung von effektiven Serviceangeboten für die Mitglieder von bwcon und auf der Stärkung des Standortes Baden-Württemberg im globalisierten Absatz- und Beschaffungsmarkt – gerade in der Informationstechnologie.

Umfrage zeigt: Globalisierung macht vor Baden-Württemberg nicht Halt
Welch enorme Bedeutung das Thema Globalisierung für Unternehmen in Baden-Württemberg hat, zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage unter den Mitgliedern von bwcon, die am 6. März 2014 im Rahmen der Kick-off-Veranstaltung in Stuttgart veröffentlicht wurden. Über 60 Mitglieder haben an der Online-Umfrage teilgenommen, die das bwcon-Mitglied emergent actio durchgeführt hat. So sind über 80 Prozent der befragten Unternehmen bereits im Ausland aktiv oder befinden sich in der Planungsphase zu diesem Schritt. Vor allem Unternehmen aus dem Software-Bereich treiben die Internationalisierung stark voran. Die wichtigsten Absatzmärkte neben Österreich und der Schweiz sind aktuell die USA und Frankreich. Im Bereich der Beschaffungsmärkte liegen die USA und Indien vorn.

Über 60 Prozent der befragten Unternehmen wünschen sich Unterstützung bei der Anbahnung von Geschäftsbeziehungen ins Ausland. Ganz oben auf der Liste stehen dabei die Vermittlung von Ansprechpartnern und die Beratung zur richtigen Vorgehensweise. Diese Wünsche nimmt die SIG Globalisierung auf und bietet baden-württembergischen Unternehmen künftig spezielle Serviceleistungen an. Neben Beratungsdiensten und einer Informationsdatenbank zählen hierzu unter anderem die Qualifizierung und Vermittlung von Business Bridges zur Geschäftsanbahnung in Absatzmärkten sowie die aktive Unterstützung bei der Suche nach Vertriebs- und Businesspartnern.

Vermittlungsservice der SIG Globalisierung
Bereits jetzt können die Unternehmen außerdem einen Vermittlungsservice der SIG Globalisierung in Anspruch nehmen, um Kontakte zu Clustern in definierten Ländern aufzubauen und Kooperationen zu vereinbaren. Darüber hinaus wird eine Globalisierungs-Checkliste entwickelt, anhand derer jedes Unternehmen selbst einschätzen kann, ob es die nötigen Voraussetzungen für die Anforderungen der Globalisierung erfüllt.

Das nächste Treffen der SIG Globalisierung findet am 9. April 2014 in Freiburg statt. In Rahmen dieses Business Roundtable „THINK GLOBAL II“ stellt der Freiburger E-Mail-Marketinganbieter Inxmail seine praktischen Erfahrungen mit der erfolgreichen Gründung von Außenstellen in Australien, Frankreich und Italien vor. Der Geschäftsführer von datadirect berichtet über seine Erfahrungen mit China und Rechtsanwalt Gerhard Manz von der Kanzlei Friedrich Graf von Westphalen wird rechtliche Tipps für die Gründung von Auslandsniederlassungen geben.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Da die Plätze jedoch begrenzt sind, wird um Anmeldung bis zum 3. April 2014 gebeten. Weitere Informationen zur SIG Globalisierung und Anmeldung auf der Webseite der SIG Globalisierung.

Gefragt

Wer in der Politik behauptet, nicht Tyrann sein zu wollen, sondern neue Politik oder neues Miteinander anzustreben, kaschiert der damit nicht bloß eine eklatante Führungsschwäche?

Gelesen

Nix verstehen?

Turbo-Abi ade?
Immer mehr wollen auf G9-Gymnasien
Immer mehr Eltern und Schüler schalten beim Abitur den Turbo aus: Damit liegen die Baden-Württemberger im bundesweiten Trend. Doch Grün-Rot will beim Gymnasium vorerst nicht so weit gehen wie Rot-Grün in Niedersachsen.
(Stuttgarter Zeitung. Die gehen nicht, die stehen nicht, die liegen längst im Staub ihrer Verkündigungen. Was haben 17-jährige Unmündige mit mangelnder Reife gebracht?)

Doppelpass-Debatte
Die Südwest-SPD will sich nicht fügen
Mit ihrer Initiative zur Abschaffung der Optionspflicht ist Grün-Rot in Berlin gescheitert. Die Südwest-CDU ist mit dem Kompromiss zum Doppelpass zufrieden. Die SPD will keine Ruhe geben.
(Stuttgarter Zeitung. Will der Landesvorsitzende auch Türke sein?)

Sehr gutes und offenes Gespräch
Kretschmann trifft Pietisten – „Tolerantes Miteinander“
Ministerpräsident Kretschmann hat sich Vertretern von Evangelikalen und Pietisten getroffen, um über den umstrittenen Bildungsplan zu diskutieren. Dass Schule Toleranz vermitteln soll, darüber war man sich wohl einig.
(Stuttgarter Zeitung. Hat der Kretschmann in Religion gefehlt? Weiß er nicht, dass keine monotheistische Religion tolerant sein kann?)

Bilkay Öney auf Twitter
Der Job tut dem Aussehen nicht gut
Dass Politik kein Zuckerschlecken ist, hat Integrationsministerin Bilkay Öney festgestellt. Die Ministerin fühlt sich wohl um Jahre gealtert und hat das jetzt auf ihrem Twitter-Account mit zwei Fotos von sich belegt.
(Stuttgarter Zeitung. Keine Chancen? Politisch sah sie aber schon vorher sehr alt aus.)

Ewige Sommerzeit-Debatte
Südwest-FDP will Zeitumstellung abschaffen
Haben Sie auch keine Lust mehr, die Uhren zweimal im Jahr vor- und wieder zurückzustellen? In Baden-Württemberg entdeckt jetzt die Politik das Thema. Erhört wird sie wohl nicht.
(Stuttgarter Zeitung. Wäre sie dann noch im Bundestag?)

Auch in Stuttgart geht das Licht aus
Earth Hour in Baden-Württemberg
Stiftskirche, Altes Schloss, Rathaus – an all diesen und noch mehr öffentlichen Gebäuden in Stuttgart geht am Samstagabend für eine Stunde das Licht aus. Auch Privathaushalte sind aufgefordert mitzumachen. Und natürlich wird es nicht nur in der Landeshauptstadt dunkel.
(Stuttgarter Zeitung. Wieviele Stunden bleibt der Verstand ausgeschaltet?)

Nils Schmid über Landtagswahl
CDU-Aspiranten alle „Mappus 2.0“
Nur mit Grün. Ein Wechsel des Partners nach der Landtagswahl 2016 ist für SPD-Parteichef Nils Schmid völlig undenkbar.
(Stuttgarter Zeitung. Muss er auch nicht denken. Das bleibt er SPD nächstes Mal erspart oder es übernehmen die Pferde von Kretschmanns und Wolfs Blutritt.)

Feierlichkeiten im Residenzschloss
Der Frieden von Rastatt
Vor 300 Jahren war das Residenzschloss der Markgrafen von Baden in Rastatt Schauplatz für ein wichtiges Kapitel in der Geschichte: Am 6. März 1714 unterzeichneten Vertreter von Frankreich und Österreich einen Vertrag, der als Frieden von Rastatt in die Geschichtsbücher einging. Er beendete den Spanischen Erbfolgekriege und schuf damit Voraussetzungen für den Wiederaufbau der zerstörten Gebiete am Oberrhein. Viele glanzvolle Schlösser entstanden in der nachfolgenden Periode, etwa in Karlsruhe, Bruchsal und Mannheim.
(Stuttgarter Nachrichten. Ob die alle Kriegen dazwischen zusammenkriegen, um diese auch zu feiern?)

Viertele und Medikamente gegen die Einsamkeit
Die Zahl der suchtkranken Senioren ist in acht Jahren um 25 Prozent gestiegen. Eine bessere Vernetzung der Beratungs- und Alteneinrichtungen und Schulungen für Angehörige sollen helfen.
(Stuttgarter Nachrichten. Was sollen Kenner sonst trinken?)

6,7 Millionen Euro für die Tourismusinfrastruktur
Die grün-rote Landesregierung fördert mit 6,7 Millionen Euro den Tourismus im Südwesten. Insgesamt werden Vorhaben in 29 Kommunen unterstützt, wie Tourismusminister Alexander Bonde (Grüne) am Freitag in Stuttgart mitteilte.
(Südkurier. Bonde jetzt auch Anreißer? MitSteuergeld?)

Freudenstädter Frauen drängen in den Kreistag
(Südkurer. Mit Kreißsaal verwechselt?)

Dürbheimer Bürgermeister beantragt Entlassung
Der leerstehende Rathaussessel in Dürbheim (Kreis Tuttlingen) könnte ab Sommer wieder besetzt werden. Der über viele Monate hinweg krankgeschriebene bisherige Bürgermeister habe bis Mitte Mai seine Entlassung beantragt, sagte der Erste Landesbeamte beim Landratsamt Tuttlingen, Stefan Helbig, am Freitag.
(Südkurier. Wem hat er das gesagt? Wird im Rathaus neben dem Sessel als neuen Insignien eines Bürgermeisters jetzt auf dem Boden gesessen?)

Die Umfrage zum Politbarometer …
… wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 25. bis 27. März 2014 bei 1.255 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Parteianteil von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Parteianteil von 10 Prozent rund +/- zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: CDU/CSU: 43 Prozent, SPD: 29 Prozent, Linke: 8 Prozent; Grüne: 10 Prozent, AfD: 4 Prozent, FDP: 2 Prozent.
(zdf.de. Wo bleibt die Partei Bibeltreuer Christen, die PBC?)

Protest in Minneapolis:
Mit Judensternen gegen die Nazi-Party
Ganz still, ohne etwas zu sagen, reihten sie sich vor dem „Gasthof zur Gemütlichkeit“ in Minneapolis auf. An ihren Mänteln befestigten sie Judensterne, in ihren Händen hielten sie Wäschebeutel, als würden sie deportiert werden. Wenn sie jemand fragte, was sie mit der Aktion erreichen wollten, reichten sie leise einen Zettel mit ihrer Botschaft: „Als Antwort auf die ‚World War II Party‘ sprechen wir lautlos im Namen derer, die das nicht mehr können. Wir glauben, dass diese Veranstaltung nicht komplett ist, ohne die Opfer anzuerkennen.“
(spiegel.de. Amerika kann es besser. Müsste Deutschland nicht die USA verbieten wegen dortiger Meinungsfreiheit? Hier gibt’s schon Tumulte und Gewalt, weil ein paar NPD’ler nicht ertragen werden können?)

Was nun, Herr Pradel

Warum gibt der Dürbheimer Bürgermeister Alfred Pradel sein Amt auf?

Alfred Pradel (links), ein Mann auch der Medien.

Die Antwort

Die Entscheidung war letztendlich eine Güterabwägung, auch in Verantwortung gegenüber meiner Familie. Ich denke, niemand kann ermessen, was sich in den letzten Monaten ereignet hat. Jede Äußerung des Landratsamtes wurde vom örtlichen Blatt und der Ortsredakteurin Braungart oder ihrem Adlatus Hochheuser in epischer Breite, manchmal in drei verschiedenen Rubriken ausgebreitet. Einige Male kam ich mir fast wie ein besonders wichtiger Mensch vor, bei den vielen Bulletins. Erstaunt war ich über manche Informationen, offensichtlich ganz aktuell, das lustige ist nur, ich habe mit den Redakteuren nie geredet.

Aber ganz im Ernst, das Lokalblatt, das sich als Zeitung für christliche Kultur und Politik betitelt, hat der anonymen Denunziation, der Beleidigung, der Verleumdung und anderen Spielarten der Diskreditierung in den Kommentarfunktionen Tür und Tor geöffnet. Das Perfide daran, die „Schwäbische“ gibt sich auch noch dazu her, anonyme Schmierereien wiederum anonym weiter zu transportieren. Viele Freunde und Bekannte, Rathäuser und andere öffentliche Stellen wurden so mit Mails bombardiert, Absender „info@schwaebische.de“. Das Renommee des Landkreises und das der Zeitung gesteigert hat dies sicherlich nicht. Ganz im Gegenteil. Und wenn die Ortsredakteurin meint, ich habe das Handtuch geworfen, dann irrt sie sich, wie so oft, einmal mehr.

Auch Aussagen aus der Dienstgemeinde, die im Prinzip Kriegserklärungen gegen mich waren, anonyme Drohanrufe bei uns zu Hause, waren nicht mehr geeignet, den Dienst wieder anzutreten. Was mich verwundert hat, ist die Tatsache, dass immer wieder interne Vorgänge zu meinem „Fall“ in anonymen Mails und in den Telefonaten zitiert wurden. Und aus diesen Vorgängen heraus kamen dann die Drohungen, dass ich, sollte ich zurückkehren, mein blaues Wunder erleben werde.

Hätte ich mit Personenschutz zurückkehren sollen? Die ganzen Vorgänge haben insbesondere meine unbeteiligte Familie stark belastet, deshalb auch die jetzt getroffene Entscheidung. Aber wenn ich mir die ganzen Vorgänge rund um die Wiederwahlen in Spaichingen und meiner Dienstgemeinde, um den Spaichinger Bürgermeisterkollegen in den letzten Wochen, die Nominierungen zur Kreistagswahl und vieles andere anschaue, dann wundert mich nichts mehr.

Wahlkampfhilfe der Evangelischen Kirche?

Sind 20 Leute ein Spaichinger Generationentreff?

(tutut). Eine zufällige Momentaufnahme auf dem Spaichinger Marktplatz: Bitte mal schnell auf beiden Fotos durchzählen: Wieviele Personen, junge und alte, sind da zu sehen? Richtig! Mehr als 20 Menschen. Findet hier ein Treffen der jungen und der alten Generation von Spaichinger statt? Darauf muss frau ja erst mal kommen. Ja, frau kommt auf so allerhand in Spaichingen, wenn der Tag lang und die Langeweile groß ist.

Nicht jede  immerhin druckt diese ihre Langeweile in Bücher und liest und lässt daraus auch noch vorlesen, eine, die Spaichingen und offenbar auch ihrer Familie längst den Rücken gekehrt hat, aber vermutlich immer noch die Plattform des Lokalblatts für ihre Selbstdarstellung braucht. Jüngst war dies auf einer völlig ganz neuen und sensationellen Veranstaltung in Spaichingen der Fall. „Generationen treffen sich zum Gespräch –
Im evangelischen Gemeindehaus tauschen Jung und Alt Ideen zur gegenseitigen Unterstützung aus“ posaunte das Lokalblatt hinaus, weil dort 20 Leute zusammengekommen waren.

Sie waren wie das Blatt, welches einen Fünfspalter mit Foto diesem Bullshit widmete, dem Ruf der Erfinderin der Randgruppenschau gefolgt, zufällig Spitzenkandidatin einer Liste, welche auch als zweite Garnitur oder gar Resterampe der CDU angesehen werden könnte. Und dies alles nur, dem Bericht folgend, um irgendwo eine kaputte Glühbirne auszuwechseln? Ist inzwischen den Lesern ein Licht aufgegangen, welche inzwischen schon wundersame Pressemitteilungen von neugeborenen Geißlein lesen dürfen? Wievielen Generationentreffs mögen Spaichinger Leser gestern oder heute schon begegnet sein, irgendwo in Spaichingen, sicherlich mehr als 20 Wahlkämpfern einer Liste, denen ein naiver – oder etwa nicht? – Pfarrer „aufgeschlossen“ begegnet ist und Wahlkampfhilfe geleistet hat? Weitere Veranstaltungen dieser Art sind angesagt. Eine Drohung? Apropos Licht im Dunkeln: Wieviele Frauen braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln? Darüber macht man keine Witze!

 

Pfahlbaukino als neues Erlebnis

Saisonstart im Freilichtmuseum Pfahlbauten Unteruhldingen am Bodensee


(lifePR) – Noch wird gestrichen und geputzt in den Pfahlbauten in Unteruhldingen am Bodensee. Am Samstag, dem 29. März, ist Start in die neue Saison, die bis zum 2. November dauert. Täglich ab 9.00 Uhr werden die Besucher eingeladen, die Welt der ersten Bauern, der Fischer und der frühen Händler hautnah zu entdecken.

Auch 2014 wartet das größte Freilichtmuseum Deutschlands wieder mit einer Neuerung auf. Nach dem großen Erfolg der Multimediashow „ARCHAEORAMA“ 2013, in der die Besucher wie Archäologen in die Steinzeit eintauchen können, ist dieses Jahr das Pfahlbaukino das neue Erlebnis.

In der Sonderausstellung „Das Erbe der Pfahlbauer – Faszination Weltkulturerbe“ werden über 1000 Originalfunde aus den Kulturerbestätten rund um den Bodensee gezeigt. Für Schulklassen sind neben den Führungen durch die 23 Häuser umfassende Freilichtanlage Schwerpunktführungen mit Feuer machen und pädagogische Projekte im Programm. Mehr unter www.pfahlbauten.de, Info-Telefon 07556/928900.

Gefragt

Sind denn alle mit dem Demelsack geschlagen, die meinen, behinderte Kinder können normalem Unterricht folgen? Was für ein Unfug wird den Inklusionisten noch einfallen? Abitur füer jeden, der bis 10 zählen kann? Haben erfahrungsgemäß nicht 75 Prozent aller Förderschüler mindestens eine Lernbehinderung, wenn nicht gar in der geistigen Entwicklung?  Soll die Hauptschule so tot gemacht werden? Wann kapieren sozialistische „Bildungspolitiker“, dass manche Menschen einen niedrigen IQ haben, was nun mal Fakt ist? Diese zu fördern, soll in einer normalen Klasse funktionieren, statt in Förderschulen, die Minderbegabungen angemessen sind?

Gelesen

Kunst darf auch Hörner aufsetzen.

Runter vom Balkon
Auch in dieser Woche gibt es wieder dünnere Zeitungen. Baden-württembergische Journalisten streiken, um ihre Verleger zu einem Abschluss zu zwingen. Kontext-Autor Bruno Bienzle erklärt, warum das so schwierig ist. Unter anderem, weil die Pressebengels zu lange auf dem Balkon gesessen haben. Ja, wir Journalisten sind Besserwisser…Nur in eigener Sache tun wir uns schwer, wie der seit Monaten sich hinziehende Tarifkonflikt der Printmedien zeigt…Tatsächlich aber steht nicht weniger als das Berufsbild der Journalisten auf dem Spiel…Wir Journalisten sollten darüber nicht vergessen, uns an der eigenen Nase zu packen, haben wir uns doch in Zeiten satter zweistelliger Renditen gern hätscheln lassen mit den Zuckerle der Verleger wie komfortables Tarifwerk, Zusatzurlaub, steuerfreier Sonntagszuschlag. Darüber geriet das Thema innere Pressefreiheit, also Mitbestimmung in Tendenzfragen, aus dem Blickfeld… Mit der bequemen Beobachterrolle muss Schluss sein. Wir sind Dienstleister mit dem Medium der Sprache und der Bilder. Wir reflektieren die Wirklichkeit tunlichst nicht von oben, sondern auf Augenhöhe mit unseren Kunden, den Noch-immer-Lesern…Dies setzt Unabhängigkeit von politischen und wirtschaftlichen Interessen voraus. Verleger, die ihre Zeitungen kaputtsparen, diese zu Verlautbarungsorganen und Amtsblättern degenerieren, indem sie mit von PR-Agenturen konzipierten Sonderveröffentlichungen sowie mit dem ungeprüften Abdruck von Pressemitteilungen Journalismus vortäuschen, sollten sich nicht länger auf den Tendenzschutz berufen und den ermäßigten Mehrwertsteuersatz beanspruchen dürfen… wäre Waffengleichheit zwischen Herausgebern und ihrem schreibenden und gestaltenden Personal vonnöten. Die aber ist nicht einmal andeutungsweise vorhanden…(Autor) Bruno Bienzle, Jahrgang 1943, war bis 2007 Leiter der Lokalredaktion der „Stuttgarter Nachrichten“.
(kontextwochenzeitung. Ist es nicht spaßig, wie ein Lokalblatt in Spaichingen eine Serie über Betriebsräte und Betriebsratswahlen lostritt und offenbar unter dem Banner der drei schwarzen Punkte auf gelbem Feld schon so blind ist, dass die Balken im eigenen Auge gar nicht mehr gesehen werden? Wie ist’s denn so mit der Mitsprache im eigenen Laden? Kein Thema? Könnte d a s die Leser nicht mal brennend interessieren?)

Umstrittener Bildungsplan
Kretschmann spricht mit Evangelikalen und Pietisten
Die Debatte um den Bildungsplan wird ziemlich emotional geführt. Ministerpräsident Kretschmann will Dampf rausnehmen und geht auf die evangelikalen und pietistischen Gemeinden zu, die sich besonders am Thema sexuelle Vielfalt stoßen. Indes steht die nächste Demo an.
(Stuttgarter Zeitung. Wann spricht er mit den Pferden über den Weingartner Blutritt? Steht die Kirche des FSM auch schon ins Haus?)

Hermann Bareiss wird 70 Jahre alt
Ein Baiersbronner mit Visionen
Hermann Bareiss, der Patron des Luxusferienhotels in Baiersbronn-Mitteltal feiert seinen 70. Geburtstag ganz groß. Schließlich hat der Hotelier in seiner Heimatgemeinde schon etliche gewinnbringende Projekte angestoßen
(Stuttgarter Zeitung. Hat er Engel gesehen?)

Energiewende
Deutsche kämpfen gegen den Windrad-Wahn
Der Widerstand gegen Windräder wird zur Massenbewegung: Ein deutschlandweites Bündnis wehrt sich gegen den Bau neuer Anlagen – vor allem, wenn sie ausgerechnet in Naturschutzgebieten entstehen.
(welt.de. Gegenwind. Wann wird um preiswerteren Strom und Verlängerung der AKW-Laufzeiten gekämpft und nicht mehr die eigenen Metzger selber gewählt?

Neues Turnier: Uefa beschließt Einführung der Nations League
Europas Nationalmannschaften kämpfen ab 2018 um einen weiteren Titel: Die Uefa hat die Einführung einer Nationenliga verabschiedet. Über den neuen Wettbewerb soll auch die EM-Qualifikation möglich sein.
(spiegel.de. Sport lässt sich als Geschäft auch ohne Pferd totreiten.)

Schweizer Sprit soll teurer werden
In den meisten grenznahen deutschen Gemeinden herrscht eine Tankstellen-Armut. Nur eine Tankstelle ist im Jestetter Zipfel am Hochrhein noch übrig. Eine Preiserhöhung im Nachbarland Schweiz nähme deutschen Autofahrern den Sparvorteil beim Tanken.
(Südkurier. Tankstellen zurück aus der Schweiz?)

Opposition wettert gegen neues Jagdgesetz
Die Opposition hat das neue Jagdgesetz am Donnerstag im Landtag erneut hart kritisiert. Grün-Rot gängele und bevormunde mit «ideologischer Verbotskultur» nicht nur die 40 000 Jäger im Land, sondern auch die Landwirte, sagte der FDP-Abgeordnete Friedrich Bullinger in Stuttgart
(Südkurier. Grün gegen Grün neben das Schwarze?)

SPD-Fraktion: 20 000 Vollzeit-Beschäftigte im Land brauchen Hartz IV   
Mehr als 20 000 Arbeitnehmer mit Vollzeitjob im Land sind nach Angaben der SPD-Fraktion trotzdem auf Hartz IV angewiesen. Die geplante Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 2015 an sei «gut für alle», betonte der SPD-Abgeordnete Rainer Hinderer am Donnerstag im Stuttgarter Landtag.
(Südkurier. Durch Mindestlohn werden von diesen Vollzeitbeschäftgten viele ihren Job verlieren, denn bei höherem Lohn wird auch mehr Leistung verlangt. Frankreich hat seit 60 Jahren Mindestlohn, zur Zeit 9,53, und hohe Arbeitslosigkeit. Wer stellt Geringkönner für hohe Löhne ein?)

Sprachnotstand an der Uni
Studenten können keine Rechtschreibung mehr
„Vorrausetzung“, „wiederrum“, „Kommulitionen“ – eine genervte Politik-Dozentin berichtet über den abenteuerlichen Umgang mit der deutschen Sprache in Seminararbeiten.
(faz.net. Dafür haben sie doch die Saufreife?)

Bilanz: Bahn-Chef Grube macht Wetter für Gewinneinbruch verantwortlich
Trotz eines Passagierrekords hat sich der Gewinn der Bahn im vergangenen Jahr mehr als halbiert. Laut Rüdiger Grube hat vor allem das schlechte Wetter den Staatskonzern „nasskalt erwischt“. Das Gehalt des Bahn-Chefs sank wegen der schwachen Zahlen  um rund eine Million Euro.
(spiegel.de. „Keiner redet vom Wetter, nur wir, die Bahn“.)

Ihr Freund Harvey

Ein Wolf ist zum unsichtbaren Riesenhasen der Medien geworden


(tutut). In der Komödie „Mein Freund Harvey“ ist die Haupterson ein etwa zwei Meter großer weißer unsichtbarer Hase. In Baden-Württemberg ist es nicht ein unsichtbarer Riesenhase, den immer mehr glauben zu sehen, sondern ein kleiner einsamer Wolf. Die Schwäbische Zeitung hat ihn als erster entdeckt und zu ihrer Lichtgestalt gemacht, dann kam lange nichts, da ein CDU-MdL es einem personalen Missgeschick seiner Partei verdankte, von der Hinterbank plötzlich ans Oberlehrerpult wechseln zu dürfen.

Seither zieht er im Land umher als eine Art Brezeldent, wo er auftaucht, glaubt das Publikum, ihn in neuen Kleidern zu sehen, reif zum König, denn da herrscht in der Partei gerade ein Schisma. Zuviele Häuptlinge ohne Indianer. Wie im Film „Willkommen Mr. Chance“, wo in einen harmlosen Menschen infolge seiner Beschränktheit allerlei Genialität hineingeheimst wird, schreibt inzwischen in den Medien in einem Kettenbriefstem einer vom anderen ab und macht einen Landtagspräsidenten zum möglichen Ministerpräsidentenkandidaten der CDU.

Nun aber merken sie, dass er über solche Absichten noch kein öffentliches Wörtchen hat verlauten lassen, aber die Dose ist geöffnet worden, die Medien sind verschnupft, dass sie auf sich selbst hereingefallen sind, geben aber einem anderen die Schuld und meinen nun, den Wolf selbst zum Jagen tragen zu müssen. Wenn er aber nicht will,nicht kann?

Hat je mal jemand darüber geschrieben, aus welcher Asche dieser Phönix plötzlich aufgetaucht sein soll? Obwohl er vorher niemand aufgefallen ist, wird er plötzlich zum Freund Harvey der baden-württembergischen Medien, deren Ruf wie Donnerhall einer sich nicht entziehen können soll, aus dem Staatsministerium ein Tuttlinger Landratsamt zu machen? Wer ergreift zuerst das Hasenpanier? Er oder sie? Es ostert!