Gegen den Hunger

8,3 Millionen aus Deutschland für 20 Projekte in 7 Ländern


(lifePR) – 8,3 Millionen Euro stellt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) jährlich für einen bilateralen Treuhandfonds mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zur Verfügung. Mit diesem Fonds werden Projekte finanziert zur Überwindung von Hunger und Mangelernährung weltweit.

Dazu gehört vor allem die Entwicklung und Umsetzung weltweiter Standards, wie den „Freiwilligen Leitlinien für den Zugang zu Land und anderen natürlichen Ressourcen“, die im Rahmen des Welternährungsausschusses bei der FAO im Jahr 2012 verabschiedet wurden. Aktuell werden 20 Maßnahmen in 7 Ländern realisiert.

Insgesamt hat das BMEL den Treuhandfonds seit 2002 mit mehr als 102 Millionen Euro gefördert. Damit wurden 86 Vorhaben umgesetzt. Ein Großteil der Gelder fließt in Projekte, die Regierungen und Zivilgesellschaft dabei unterstützen, eigene Strategien zur Ernährungssicherung und gegen Unter- und Mangelernährung zu entwickeln.

Die Finanzierung des Treuhandfonds ist ein freiwilliger Beitrag der Bundesregierung, um unter anderem die Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu erreichen. Die Projekte werden gemeinsam mit der FAO geplant und im Einklang mit dem Afrika-Konzept der Bundesregierung gestaltet. Neben übergreifenden, thematischen Vorhaben waren und sind Afghanistan und Länder Afrikas regionale Schwerpunkte dieses Engagements.
Weitere Informationen: www.bmelv.de/treuhandfonds-fao

Gefragt

Ob all die Leute, selbst langgediente Kommunalpolitiker, die sich vom Sendungsbewusstsein gepackt sehen, Kommunalpitik zu machen und auf Listen zu kandidieren, es mal schaffen werden, wenigstens zu kapieren, dass es in Baden-Württemberg keine Stadtratswahlen gibt, sondern nur Gemeinderatswahlen, und die Bürgervertretung auch in Städten einfach nur Gemeinderat heißt? Wer es anders will, warum wandert der nicht in andere Bundesländer aus?

Gelesen

Hegau Tower – Screenshot der website.

Tragödie löst in Singen große Bestürzung aus
Der Chef der städtischen Wohnbaugesellschaft GVV, Roland Grundler, hat sich am Samstag mutmaßlich durch einen Sprung vom Hegau-Tower das Leben genommen. OB Häusler ist tief schockiert.
(Südkurier. Fast von antiker Dimension: Hat an diesem Akt einer Singener Tragödie GVV die CDU mitgeschrieben? website GVV: „Roland Grundler (Geschäftsführer), Diplom Verwaltungswirt FH, Betriebswirt VWA, Geschäftliche Aktivitäten: Geschäftsführer der GVV Städtischen Wohnbaugesellschaft Singen GmbH, Mitgeschäftsführer der Hegau Tower GmbH, Kaufmännischer Geschäftsführer der Schlachthof Singen GmbH,  Geschäftsführer der GVV-Service GmbH, Mitgeschäftsführer verschiedener GBR, u.a. ARGE Markthallenareal Radolfzell, Verbandsratstätigkeiten: Verbandsrat im VBW Stuttgart (Verband Baden-Württembergischer Immobilien- und Wohnungsunternehmen),  Mitglied im Fachausschuss „Multimedia und It“ des GDW Berlin (Gesamtverband der Deutschen Wohnungswirtsc, Leiter des Fachausschusses „Multimedia und It“ des VBW, Mitglied in mehreren Fachausschüssen des VBW und Leiter der Arbeitsgemeinschaft „Bodensee-Oberland“ des VBW, Ehrenamtliche Tätigkeiten: MIT-Kreisvorstand, 1. Vorstand FC Singen 04″.)

Paulys Bekenntnis zu Stadt-Tugenden
Die Amtseinführung des neuen Donaueschinger Oberbürgermeisters Erik Pauly gerät zum Wertschätzungs-Kanon. 600 Gäste besuchten gestern Abend die Donauhallen…
Neben der Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Landrat Sven Hinterseh, Pfohrens Ortsvorsteher Gottfried Vetter, dem Landtagsabgeordneten Leo Grimm und dem Tuninger Schultes für den Bürgermeister-Sprengel waren dabei Paulys Amtsvorgänger und jetziger Bundestagsabgeordneter Thorsten Frei ans Mikrofon getreten,..
(Südkurier. Großer Bahnhof an der Quelle. Vom Spaichinger MdL Leo Grimm (FDP) bekam der neue OB ein Donaueschinger Trikot mit der Nr.1.)

Foto: Marc Eich

Eric Pauly: „Ich arbeite für Sie!“
Seine Vision für Donaueschingen 2030: „Ich sehe eine blühende Stadt, starke Stadtte…Landtagsabgeordneter Leopold Grimm wünschte ihm zupackende Hände, mit denen er das Wohl der Stadt mehre. Eric Pauly sei nun der erste Unternehmer der Stadt und die Bürger seine Arbeitgeber…
(Schwarzwälder Bote. Meinte nicht einmal ein früherer Spaichinger Bürgermeister, Visionen seien gefährlich, er habe keine?)

Wachstumskritiker Niko Paech und die Wende zum Weniger
Donaueschingen –  Professor aus Oldenburg propagiert die Reduktion als einzig mögliche Zukunft.
(Südkurier. Einzig allein diese Welt ist alternativlos, aber kein gutsituierter Aussteiger, dessen Gehalt wohl vom Steuerzahler überwiesen wird. Will die Region zurück ins 19. Jahrhundert mit dekadenter Lust am eigenen Untergang, wenn sie solche Priester der apokalyptischen Reiter auftreten lässt?)

Zwei Tage rund um Freizeit, Outdoor und Jagd
Jagd- und Outdoormesse startet mit Rede von Landtagspräsident Guido Wolf
Die zweite Jagd- und Outdoormesse wird am heutigen Samstag, 29. März, in Kirchen-Hausen eröffnet. Um 10.30 Uhr wird der FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm die Messe eröffnen, zuvor wird bereits Landtagspräsident Guido Wolf um 9.15 Uhr eine Rede halten…
(Südkurier. Jagdszenen des Landtags im Geisingen? Übrigens: 12 000 Besucher hat der Südkurier am Wochenende dort gezählt nach der Eröffnung durch  MdL Leo Grimm.)

„Ochsen“ erwacht zu neuem Leben
(Schwarzwälder Bote. Als Stier oder Kuh?)

Lothar Späth
Verlassen nach 51 Ehe-Jahren
Sie waren ein starkes Team: 51 Jahre lang hielt Ursula Späth (76) ihrem berühmten Ehemann Lothar Späth (76, CDU) den Rücken frei. Im Alter haben sie sich nun überraschend getrennt. Ursula Späth ist aus dem Haus in Leonberg ausgezogen. Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident zu BILD am SONNTAG: „Ja, ich lebe allein.“…Damit sind die Späths nicht allein, denn der Trend zur Spät-Trennung nimmt zu. 2001 ließen sich nur 9,1 Prozent der Paare noch nach der Silberhochzeit scheiden. Heute sind es 20 Prozent…
(bild.de. Nach der Goldenen späthe Reue? Statt C kein DU?)

Sotschi-Teilnehmer geehrt
Kretschmann würdigt Athleten
Kretschmann würdigt Leistungen von Sportlern in Sotschi. Am Samstag empfing er die Sportler der Olympischen und Paralympischen Winterspiele im Neuen Schloss in Stuttgart.
(Stuttgarter Zeitung.Behindert und nichtbehindert = gleich?)

Landeschef der SPD
Schmid mit seiner Partei nicht zufrieden
(Stuttgarter Teitung. Dreht er’s einfach um? Warum sucht er sich nicht eine andere?)

Wolfgang Schäuble
„Unser Schuldenstand ist krisenbedingt hoch“
Finanzminister Schäuble (CDU) wehrt sich dagegen, dass die „schwarze Null“ reine Symbolik ist. Trotz seines Sparkurses zögen die Investitionen an – und das Konsumklima sei so gut wie lange nicht.
(welt de. Erst macht er die Krise und Schulden und dann hat er und das Land die Krise. Warum bleibt er nicth daheim bei Bambi nach 41 Jahren Bundestag!)

Staatliche Preiskontrollen
Lasst dem Geld freien Lauf!
Mit Mindestlöhnen und Mietbremsen fingert Schwarz-Rot an freien Preisen herum. Das kann nur schiefgehen: Was scheinbar billig ist, wird dann in Wirklichkeit teurer. Ludwig Erhard wusste, warum.
(faz.net. Der Musterliberale, Minister, Kanzler, CDU-Vorsitzender, baden-württembergischer MdB Ludwig Erhard wurde erst 1966 Mitglied der CDU, war also 1963 parteiloser Bundeskanzler. Gerd Habermann in „Freiheit oder Knechtschaft? – Ein Handlexikon für liberale Streiter: „Die fast vergessene Ikone der Sozialen Marktwirtschaft. Erhard wollte eine Gesellschaft von Eigentumsbürgern, nicht die ‚komfortable Stallfütterung‘  des Wohlfartsstaates, wie wir sie inzwischen haben. Sein Argument war: nicht immer umfassendere Umverteilung des Sozialprodukts, sondern dessen Mehrung – ‚Multiplikation, nicht Division des Sozialprodukts‘- Je mehr Wohlstand und Eigentum, desto weniger Sozialpolitik sei notwendig. Schließlich könne sie ganz absterben. Seine christlich-sozialistischen Gegner argumentierten dagegen: Je wohlhabender wir werden, desto mehr soziale Sicherung können wir uns leisten. Die ’soziale Sicherung‘ avancierte zum Selbstzweck, ein folgenreicher Irrweg“.)

Null Promille
Grünen-Chefin dringt auf rigoroses Alkoholverbot
Der Proteststurm irritiert sie nicht: Simone Peter, Vorsitzende der Grünen, möchte die Null-Promille-Grenze für alle Autofahrer durchsetzen. Als liberale Kraft sieht sie ihre Partei ohnehin nicht.
(welt.de. Wie einst in der DDR? Trotzdem war der dort der Anteil der durch Alkohol bedingten Unfälle so hoch wie im westen. Denn was wurde dort gesoffen! Können die Grünen denn nüchtern ertragen werden?)

Gastbeitrag
Europa vom Kopf auf die Füße stellen
Das Subsidiaritätsprinzip ist die Lösung für fast alle Probleme der Europäischen Union. Öffentliche Aufgaben sollen so nah wie möglich an den Menschen erledigt werden.
Von Erwin Teufel
…Eine zunehmende Zahl von europäischen Bürgern lehnt Europa ab oder steht ihm skeptisch gegenüber. Es gibt zwar Ursachenbündel für diese Haltung: zum einen die Begründung, Europa sei ein undurchschaubares Gebilde in Brüssel, bürokratisch, zentralistisch, bürgerfern, undemokratisch, unüberschaubar.Die zweite Ursache für die zunehmende Ablehnung ist die Euro-Krise der vergangenen fünf Jahre. Bei den Bürgern der Zahlerländer ist es eine Sorge, dass der Preis für die Milliarden der Rettungsfonds letztlich den Bürgern auferlegt wird…Wäre es zur Politischen Union gekommen oder wären von allen Mitgliedstaaten der Eurozone die Stabilitätskriterien eingehalten worden, so wäre es nicht zur Krise des Euro gekommen…Am besten wäre eine Politische Union…Das Subsidiaritätsprinzip ist die Lösung für fast alle Probleme der Europäischen Union. Es denkt Europa vom Bürger her und will Europa von unten nach oben bauen und nicht den Menschen über den Kopf stülpen. Europa muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden…
(faz.net. Von der Sowjetunion lernen, heißt, nicht die EUdSSR wollen. Hat Erwin Teufel nicht die Verwaltungsreform konterkariert mit dem Erhalt kleinster Orte und Kreise und will jetzt eine politische Union von Ländern, die nicht zusammenpassen? Im Forum der FAZ erfährt Erwin Teufels Beitrag überwiegend eine Abfuhr. Hier nur zwei Beispiele: „Da hat Erwin Teufel einmal den Raum in der FAZ und was kommt raus? Plattitüden, Allgemeinplätze. Leider keine Analyse und auch keine Lösung(en). Nicht jeder ehemalige in Verantwortung gestandene Politiker hat es „drauf“ noch ernstgemeinte und lesenswerte Vorschläge zu machen. Vielleicht würde es zu einer Mitherausgeberschaft bei den Stuttgarter Nachrichten aber noch reichen“.- „Wer glaubt, dass in einer Europäischen Union, in der die Empfängerländer die Mehrheit bilden, auf dauer günstigere Konditionen für die Geberländer rauskommen ist entweder sehr naiv oder Mitglied bei der CDU. Deutschland wird nie für die Schulden anderer Länder aufkommen, das war die Lüge der CDU mit der sie Deutschland in den Euro getrickst hat, schwarz auf weiß auf deren Wahlplakat „Was kostet uns der Euro“. Wer der CDU ihre jetzigen Geschichten abnimmt, glaubt auch noch, dass die nie bei den Eurobonds einknicken werden. Diejenigen, die sich beim letzten Satz angesprochen fühlen, können ja mal nach Projektbonds und Schäuble suchen, er hat sie bereits angekündigt“.)

Städtebau
Von der Gesellschaft gekränkter Architektenstolz
Dass Bürger in die Städte streben und „Licht, Luft, Sonne“ mit Etagenwohnungen tauschen, wird von einer ganzen Generation von Planern verdrängt. Ein Symptom der Hilf- und Orientierungslosigkeit.Kaum ein zweiter Berufsstand erlebt und erleidet eine so tiefe Sinnkrise wie der des Architekten. Jahrzehntealte Grundüberzeugungen scheinen nicht mehr zu tragen. Neue Wohnwünsche stellen alte Begriffe vom lebenswerten Wohnen, wie sie die architektonische Moderne vor 80 Jahren geprägt hatte, infrage.  Gesellschaftliche Umwälzungen wie Alterung, Schrumpfung, Migrantenzuzug und Zunahme der Singlehaushalte (die bereits mehr als 50 Prozent der großstädtischen Haushalte ausmachen), lassen alte Wohnideale (und mit ihnen Wohnlagen, Wohnungszuschnitte, Wohnungsausrüstungen) als überholt erscheinen…
(welt.de. Die heutigen Neubaugebiete, vor allem auf dem Land, sind die Sanierungsgebiete der Zukunft.)

Eine unendliche Geschichte?

Kiehn, Fritz,
Geburtsdatum/-ort: 15.10.1885; Burgsteinfurt/Westfalen Sterbedatum/-ort: 01.09.1980; Trossingen  Beruf/Funktion:  Unternehmer, Mitglied des Reichstags – NSDAP
Kurzbiografie: …1908 Umzug nach Trossingen und Reisender für den Kartonagenhersteller Birk-Koch 1912 Übernahme eines Papierwarenladens in Trossingen
1915-1918 Kriegsfreiwilliger im I. Weltkrieg 1920 Aufnahme der Produktion von Efka-Zigarettenpapier und Etablierung des mittelständischen Efka-Werks 1930-1945 Eintritt in die NSDAP und Gründung zahlreicher Ortsgruppen, führender Aktivist und Finanzier der württembergischen NSDAP, ab 1931 NSDAP-Gemeinderat, zeitweilig 1. Beigeordneter, ab 1932 Mitglied des Reichstags – NSDAP; 1938 Aufnahme in den persönlichen Stab Heinrich Himmlers und Berufung in den „Freundeskreis Reichsführer SS“ und Parteigerichtsverfahren vor dem Obersten Parteigericht: 1939 Amnestie; bis 1943 persönliche Bereicherung bei der „Arisierung“ jüdischen Eigentums 1933/34 Ernennung zum Präsidenten der Handelskammern Rottweil und Stuttgart sowie des Württembergischen Industrie- und Handelstages 1945 Flucht und Inhaftierung durch US-Soldaten in Innsbruck, anschließend Haft in 14 verschiedenen Internierungslagern und Gefängnissen der Alliierten 1948-1949 Verfahren der Landgerichte Ellwangen und Sigmaringen wegen Mordverdachts („Röhmputsch“) und Erpressung jüdischer NS-Verfolgter: mangels Beweisen eingestellt; Haftentlassung und Entnazifizierung als „Minderbelasteter“ 1949-1972 Mittelständischer Unternehmer als Eigentümer mehrerer, meist in Württemberg gelegener Unternehmen; Aufbau eines betrieblichen Versorgungsnetzes für ehemalige Nationalsozialisten 1950-1954 Empfänger eines Großkredits des Landes Württemberg-Hohenzollern (Anmerkung: Gebhard Müller!); Mitglied des Bundestags Fritz Erler erwirkt die Einsetzung eines Landtagsuntersuchungsausschusses zur Klärung der Subventionsvergabe an Kiehn; ohne greifbare Resultate aufgelöst, vom Landgericht Tübingen wegen Meineids vor dem Ausschuss angeklagt, 1954 gemäß 2. Straffreiheitsgesetz für NS-Straftaten eingestellt, 1953 Wiederwahl in den Trossinger Gemeinderat erneut mit höchster Zahl der abgegebenen Stimmen, 1972 Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten erzwungenes Ausscheiden aus der Leitung des Efka-Werks … Auszeichnungen: Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Trossingen (1935), 1945 aberkannt, 1955 stillschweigend wieder zuerkannt; Benennung eines zentralen Trossinger Platzes nach dem Ehrenbürger Kiehn (1960); Ehrensenator der Universität Innsbruck (1966)…
(http://www.leo-bw.de web /guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/121925579/biografie.Eigenauskunft der Pattform: „Landeskunde entdecken online
LEO-BW ist das landeskundliche Informationssystem für Baden-Württemberg – bereitgestellt zum sechzigjährigen Jubiläum der Gründung des Südweststaats 2012. Das Internetangebot ist ein Beitrag des Landes Baden-Württemberg zur kulturellen Bildung und zur Informationsgesellschaft. LEO-BW wendet sich an alle Bürgerinnen und Bürger Baden-Württembergs –  alteingesessene wie auch neu hinzugezogene – und darüber hinaus an alle Menschen, die sich für das Land interessieren. Wissenschaftlich Forschende erhalten einen vernetzten Zugang zu landeskundlichen Angeboten. Auch für den Schulunterricht bietet LEO-BW eine breite Palette von Materialien. Damit leistet LEO-BW einen Beitrag zur Stärkung der Medienkompetenz.LEO-BW bietet einen freien Zugang zu hochwertigen Informationen, multimedialen Inhalten, Quellen und Literatur aus und über Baden-Württemberg. Mit einer einzigen Anfrage sind landeskundliche Basisinformationen aus verschiedenen Bereichen gebündelt erreichbar.LEO-BW wird als Kooperationsprojekt inhaltlich getragen von zahlreichen namhaften Institutionen (->Partner). Die beteiligten Häuser bürgen für die Seriosität und Attraktivität des Angebots. Federführend bei der Umsetzung und Steuerung von LEO-BW ist das Landesarchiv Baden-Württemberg.LEO-BW wird stetig erweitert. Institutionen, die Interesse an einer Kooperation haben und dem Portal landeskundliche Inhalte zur Verfügung stellen möchten, finden hier Informationen zu den Rahmenbedingungen.“ Noch Fragen zu Trossingen, der einstigen Nazi-Hochburg, nach dem Krieg ein Rückzugsort von Nazi-Größen? U.a. landete dort auch der Spaichinger NSDAP-Ortsgruppenleiter Maurer. Kiehn ist nach dem Krieg auf dem Ticket der Freien Wähler wieder ins den Trossinger Gemeinderat eingezogen, seine Kontakte waren vor allem zu CDU und FDP hervorragend. Färbt er nicht noch immer ab auf Trossingen und Trossinger? Warum füllt sein Afrika-Plunder im Trossinger Museum eine ganze Etage? Was hat das mit Heimatmuseum zu tun? Nicht eher eine Fritz-Kiehn-Gedenkstätte?)

Spektakuläre Vulkane

Fazinierende Landschaften und tickende Zeitbomben


Ätna auf Sizilien.

(lifePR) – Tickende Zeitbombe und atemberaubende Landschaft zugleich – Vulkane sind einfach faszinierend. Einige sind ständig in Bewegung, andere schlummern seit Jahrtausenden. Jeder der majestätischen Hügel ist einmalig und stets eine Reise wert. HolidayCheck.de stellt zehn spektakuläre Vulkanlandschaften vor.

Mount Bromo / Indonesien
Auf der indonesischen Insel Java ist dieser Kraftprotz zu Hause. Er gehört zum Tengger-Massiv, einer ganzen Vulkan-Nachbarschaft. Die Asche spuckende Landschaft ist gerade in der Dämmerung eine wahre Augenweide. Wie eine große Familie versammeln sich Bromo (vorne links), Batok (rechts) und der große Semeru (hinten links). Die launischen Hügel können allerdings auch anders: Regelmäßig bebt hier die Erde – dann ist es Zeit sich in Sicherheit zu bringen.

Fuji / Japan
In einer friedlichen Idylle zwischen rosa Kirschblüten erhebt sich der weiß gepuderte Gigant. Unglaubliche 3776 Meter über dem Meeresspiegel ragt der Riese aus der Landschaft und sorgt für ein außergewöhnliches Panorama. Wer den Vulkan aus nächster Nähe sehen möchte, muss nur auf den Bus warten. Mit dem geht’s zunächst hoch auf 2300 Meter. Der restliche Abschnitt muss aber zu Fuß zurückgelegt werden.

Stromboli / Italien
Zwar ist die gleichnamige Insel auf der Karte kaum zu finden, aber der Vulkan zählt zu den tüchtigsten weltweit. Die meist ungefährlichen Eruptionen finden mehrmals stündlich statt. Beste Voraussetzungen für einen Ausflug auf den Berg. Mit einem Schutzhelm ausgestattet, geht’s für Besucher hoch auf den Gipfel. Kurz nach Sonnenuntergang lässt sich ein atemberaubendes Naturschauspiel beobachten, wenn die leuchtende Lava aus dem Schlot schießt.

Mayon / Philippinen
Der wahrscheinlich schönste Vulkan der Welt! Wegen seines perfekt geformten Kegels, ist er ein wundervolles Postkartenmotiv. Schon bei der Ankunft am Flughafen von Legazpi bietet sich Besuchern ein magisches Panorama. Der Feuer-Riese misst unglaubliche 2462 Meter Höhe und ist mit Abstand der aktivste Vulkan auf der Insel-Gruppe.

Ätna / Sizilien
Der mächtigste Vulkan Europas sorgt immer wieder für dramatische Szenen: Heftige Erdbeben versetzen die Gegend in Angst und Schrecken, dunkle Aschewolken bedecken den Himmel. Nicht selten reißen glühende Lavaflüsse Häuser den Hang hinab. Durch sein Temperament ist der „brennende Berg“ fest in der sizilianischen Mythologie verwurzelt. Die Einwohner der Insel haben bis heute ehrfürchtigen Respekt vor dem Ätna.

Irazú / Costa Rica
Er zählt zu den gefährlichsten und unberechenbarsten Vulkanen des Landes. Von den Indianern wird er zu Recht „grollender Berg“ genannt. Bei einem Ausbruch können Lavastaub und Steine bis zu 500 Meter weit in den Himmel geschleudert werden. Und das ist längst nicht alles: Im Krater des Vulkanes befindet sich ein leuchtend grüner Säuresee. Die aggressiven Schwefeldämpfe sind äußerst giftig und sollten nicht eingeatmet werden.

Mount Ruapehu / Neuseeland
Was auf dem Bild so friedlich anmutet, ist der größte Vulkan Neuseelands. Er liegt im Tongariro-Nationalpark und ist ein beliebtes Ziel für Touristen. Aber Achtung, wenn der Berg wütend wird! Dann bahnen sich gefährliche Schlammwalzen den Weg ins Tal und reißen alles mit, was ihnen in die Quere kommt. Zuletzt riss eine solche Lawine 1953 eine ganze Eisenbahnbrücke mit und tötete 151 Menschen.

Kilauea / Hawaii
Mitten im Urlaubs-Paradies liegt das „Haus des Feuers“! Der Kilauea gilt als der aktivste Vulkan überhaupt. Nahezu dauerhaft zischt, brodelt und raucht es hier. Für die Hawaiianer gehört er fest zum Alltag. Für sie ist er nicht einfach ein Naturspektakel – der feurige Riese versorgt die Insel mit lebenswichtigen Mineralien und fruchtbarem Dünger für die Felder.

Osorno / Chile
Im Süden von Chile liegt der „kleine Bruder“ des Fuji, wie die Einwohner ihn liebevoll nennen. Der Vulkan wird hier nicht einfach nur gefürchtet. Vielmehr ist er ein wichtiger Wasserlieferant für die gesamte Umgebung. Wenn der verschneite Gipfel im Frühjahr taut, speist er zahlreiche beeindruckende Wasserfälle und Stromschnellen am Fuße des Berges. Der malerische Vulkan sorgt für einen guten Boden und somit für eine reiche Ernte.

Mount Saint Helens / USA
Am 18. Mai 1980 explodierte der Vulkan Mount St. Helens. Was zurück blieb, war nichts als Verwüstung. Aber nur wenige Tage nachdem sich die Staubwolke gesetzt hatte, erwachte rund um den Berg neues Leben. Zarte Pflänzchen fanden ihren Weg aus der Asche und begrünten die Landschaft. Doch bis heute bleibt die Angst vor einem erneuten Inferno. Für Touristen sind die Hänge aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Gefragt

Ist es nicht sensationell, dass in Spaichingen jetzt erstmals entdeckt worden ist, dass junge und ältere Menschen sich begegnen können? Wenn dies nicht  zum Schlager der Kommunalwahl wird, was denn sonst?

Sonntag, Leute

Wenn du eine Wohltat erwiesen und ein anderer deine Wohltat empfangen hat, was suchst du, gleich den Toren, daneben noch ein Drittes, nämlich den Ruhm eines Wohltäters oder Vergeltung dafür zu erhalten?
(Marc Aurel)

Bekanntmachung des Ministerpräsidenten  über die Stiftung der Ehrennadel
des Landes Baden-Württemberg
Vom 11. November 1982 (GABl. S. 918)
1. Als Dank und Anerkennung für Bürger des Landes, die sich durch langjährige
ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinen oder Organisationen mit kulturellen,
sportlichen oder sozialen Zielen oder in vergleichbarer Weise um die
Gemeinschaft besonders verdient gemacht haben, stifte ich die
Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg.
2. Die Ehrennadel besteht aus Silber und zeigt das große Landeswappen mit der
Umschrift ”Für Verdienste im Ehrenamt”.
Sie wird auf der linken ober en Brustseite getragen.
3. Die Ehrennadel wird vom Mi nisterpräsidenten verliehen.
4. Vorschlagsberechtigt für die Verleihung der Ehrennadel des Landes Baden-
Württemberg sind die Mitglieder der Landesregierung und die Regierungspräsidenten sowie die Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister.
5. Die Einzelheiten über die Ausgestaltung und über die Verleihung werden in besonderen Richtlinien festgelegt.
6. Diese Bekanntmachung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 1983 in Kraft.
Stuttgart, 11. November 1982
Lothar Späth
Ministerpräsident
2 Richtlinien des Staatsministeriums über die Ausgestaltung und Verleihung der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg auf Grund der Bekanntmachung des Ministerpräsidenten
Vom 11. November 1982 (GABl. S. 918)
1. Die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg können Bürger erhalten, die sich
durch ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinen und Organisationen mit kulturellen,
sportlichen oder sozialen Zielen oder in vergleichbarer Weise um die
Gemeinschaft besonders verdient gemacht haben und dieser Auszeichnung würdig sind.
Eine Mindestdauer von 15 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit kann nur in besonders
begründeten Ausnahmefällen unterschritten werden. Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen, die zu verschiedenen Zeiten geleistet worden sind, können zusammengerechnet werden. Ehrenamtliche Tätigkeiten in Organen der
kommunalen Selbstverwaltung, die durch Volkswahl gebildet werden, bleiben außer Betracht; ebenso ehrenamtliche Tätigkeiten vor dem 10. Mai 1945. Dagegen können Tätigkeiten im kirchlichen Bereich berücksichtigt werden.
2. Bei der Prüfung der sachlichen Voraussetzungen ist zu beachten, daß unter
Vereinen und Organisationen mit kulturellen, sportlichen oder sozialen Zielen im
Sinne der Bekanntmachung über die Stiftung der Ehrennadel nur solche zu
verstehen sind, die eine Leistung zugunsten ihrer Mitbürger erbringen und hierbei
eine beachtliche Aktivität entwickeln.
3. Es ist die Aufgabe der Antragsteller, abzuklären, ob der Auszuzeichnende sein
Amt mit aktivem Engagement ausgefüllt hat. Die Voraussetzungen für eine Ehrung
sind dann nicht erfüllt, wenn ein Amt nur nominell wahrgenommen wurde.
4. Vorschlagsberechtigt für die Verleihung sind nach Nummer 4 der
Bekanntmachung über die Stiftung der Ehrennadel des Landes Baden-
Württemberg die Mitglieder der Landesregierung und die Regierungspräsidenten
sowie die Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister.
5. Die Anträge sind in zweifacher Fertigung ohne besonderes Anschreiben an das
zuständige Regierungspräsidium zu richten.
Dabei ist ein Formular entsprechend dem nachstehend abgedruckten Muster* zu verwenden.
6. Das Regierungspräsidium prüft, ob die Voraussetzungen für die Verleihung der
Ehrennadel erfüllt sind und übersendet den Antrag mit seiner Stellungnahme dem
Staatsministerium.
7. Über die Verleihung der Ehrennadel wird eine Urkunde des Ministerpräsidenten
ausgefertigt.

Der Fußballverkenner

Muss Merkel in den Knast? – Volker Kauder als sinnfreier Spruchbeutel

(tutut). Warum muss Merkel in den Knast? Ist Volker Kauder Tor des Monats? Weshalb hat er nicht gesagt „Nachts ist es kälter als draußen“? Oder „Das ist genauso lang wie breit“? Nein, Volker Kauder wollte wohl kreativ sein und hat den sinnfreien Sprüchen einen neuen hinzugefügt: „Wir sind so gut wie die Bayern im Fußball“ wird er im Lokalblatt zitiert, sogar in einem Aufmachertitel . Ist der nicht hin wie weg? Will er sagen, die CDU ist schon Meister vor der Wahl? Ohne die SPD könnte sie doch nicht regieren. Eine Mehrheit im Bundestag wäre auf der anderen, „linken“, Seite. Spielen die Bayern mit Dortmundern zusammen, um Meister zu werden?

Weltmeister der Vereine, Europameister der Vereine sind sie, und die CDU? Nichteinmal deutscher Meister, dafür aber will sie wieder Tuttlinger Meister werden? Bei Kauder stimmt alles hinten wie vorne hoch? Und wer’s glaubt, bleibt selig, folgt er Kauder als sinnfreiem Spruchbeutel und Fuballverkenner, der nun als ehemaliger deutscher Bierbotschafter des Deutschen Brauer-Bundes in der Hirsch-Bier-Welt in Wurmlingen den Kauder rausgelassen hat? Mal ganz außer sich?

Hat der nicht schon einmal einen sinnfreien Spruch losgelassen, 2010 auf dem Berliner Oktoberfest, als er gesagt haben soll: „Zwei, drei Weizenbier am Tag, die müssen einfach sein“? Und wenn der Tag genauso lang wie breit ist dann muss die CDU-Präsidentin dem Bayern-Präsidenten ins Kittchen folgen und zurücktreten? Wenn schon nichts in der CDU mehr los ist, dann im Glas, wie der Bierbotschafter meinte, als er zum wiederholten Male die Blume errang: „Ich bin der Überzeugung, es ist eine Unkultur geworden, dass in so vielen Gläsern unseres Landes am Abend stilles Wasser hängt – ich bin der Meinung, auch im Glas muss was los sein!“ O’zapft is!

Gelesen

Wer oben ist, den führen alle Wege den Berg hinunter.

Schäuble ist dienstältester Abgeordneter
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist seit Freitag der dienstälteste Bundestagsabgeordnete in der Geschichte der Bundesrepublik. Er löst mit 15.080 Diensttagen den früheren CSU-Abgeordneten Richard Stücklen ab, wie aus einer Aufstellung des Bundestags hervorgeht.
(Miba-Presse. Als Bürgermeister müßte er schon lange weg vom Fenster. Was sagt uns dies? 41 Jahre im Bundestag, klingt das nicht bedrohlich? Die Ortenauer immer noch im 19. Jahrhundert, Hecker war vergebens?)

Den Strom fürs Konzert erzeugen die Besucher selbst
Diesen Samstag macht Offenburg bei der „Earth Hour“ mit
(Badische Zeitung.Mit Biogas?)

Barbara Scheel sorgt für Eklat
Frau des Ex-Bundespräsidenten missfiel ein Galadiner
Es war ein Galadiner im Sternelokal für mehr als 40 Gourmets. Allen hat es geschmeckt, nur einer nicht — und die hat sich dann lautstark beschwert: Barbara Scheel, Frau des früheren Bundespräsidenten, sorgte für einen handfesten Eklat im noblen Freiburger Colombi-Hotel. Deswegen muss sie sich nun laut Südwestrundfunk der Frage stellen, ob sie zu privaten Terminen wie dem im Colombi den Dienstwagen ihres Mannes überhaupt benutzen darf…Mit Chauffeur war sie vor einigen Wochen zum Diner der gastronomischen Gesellschaft Chaine des Rotisseurs im Colombi vorgefahren…
(Badische Zeitung. Na also, gibt es nicht noch Lebenszeichen in einer 2-Prozent-Partei?)

Ein Drittel mehr Einbrüche
Innenminister Reinhold Gall legt die Kriminalitätsstatistik vor
(Badische Zeitung. EU-Erweiterung muß doch zu merkeln sein!)

Die Kreide hat beileibe noch nicht ausgedient
Der Siegeszug digitaler Unterrichtsmedien in den Klassenzimmern des Landes lässt auf sich warten / Eindrücke von der Didacta
(Badische Zeitung. Manche in der Politik essen sie sogar.)

Politik als Jux und Dollerei?

Im Kreis Tut muss sich der Wähler mit Grausen abwenden

Nicht nur im Emmingen-Liptingen, überall werden gerade Schellenbäume aufgerichtet und erklettert.

(tutut). Da wendet sich der Wähler mit Grausen ab. Was Parteien und Gruppen vor der Kommunalwahl im Kreis Tuttlingen vollführen, ist so dümmlich, dass das Ganze wie ein Plädoyer für die Abschaffung der Demokratie aussieht. Wenn, ja wenn, jemand der für dieses Chaos Verantwortlichen auf die Idee käme, dieses Tun als demokratisches Handeln auszugeben. Hier wird schlicht die Halbinsel Krim auf Tuttlingerisch gespielt. Nur ist weit und breit kein Putin in Sicht, immerhin von einem deutschen Kanzler als lupenreiner Demokrat bezeichnet, der dem Spuk ein Ende setzt,ebenso einer gespenstischen Begleitung im  Lokalblatt, das auf gutem Wege ist, sich selbst schnellstens abzuschaffen.

Da werden Listen aufgestellt und gemeldet, und einen Tag später  gebiert eine Liste eine neue Liste, und der Listenführer hält das wohl für normal. Da werden Kandidaten verhindert, nicht wie einst durch Straßenschlachten, sondern durch Lügen und Drohungen bis hin zu Erpressungen in Hinterzimmern oder Sälen. Ob Liberale („Hat sich die Trossinger Burgbacher-Alt-FDP schon in Spaichingen entschuldigt für die laut Zeitungsbericht aberwitzige falsche Behauptung, es gäbe einen FDP-Beschluss, keine Bürgermeister für den Kreistag auzustellen.“?), Christen, Antichristen, Freie und Unfreie, vereinen sich viele von ihnen nun in einem Pool der Geistlosen, nur darauf aus, dem Wähler ein Schmierenstück aufzuführen, von dem er wohl glauben soll, ihm täte das aus Tut gut? Das Lokalblatt trommelt Begleitung und scheint jedem primitiven Pamphlet Konkurrenz machen zu wollen mit einzigem Ziel: Der Spaichinger Bürgermeister muss weg! Wenn das nicht reaktionär ist, was dann?

Deshalb wird kurz mal die Masche gestrickt, niemand brauche einen Bürgermeister, falls er aus Spaichingen kommt, Dorfschultes ausgenommen, fühlet sich zu Höherem berufen, auch wenn sie hinter ihren Kirchtürmen auch noch Jahrzehnten noch niemand entdeckt hat. Während also ein Spaichinger Bürgermeister außen vor bleiben soll, Spaichinger Interessen im Kreistag zu vertreten, findet es das Blatt normal, wenn ein frischgebackener Bürgermeister aus Aldingen dort hinein wolle, obwohl der noch gar keine Chance hatte, irgendwelche politischen Fähigkeiten zu entwickeln? Die im Blatt als Stimmungsmacher vom Format unsichtbarer Riesenhasen vorgeführten Dörfler und ihr Abklatsch von antispaichinger Interessenvertretern als Politstümper dürfen dann auch noch zusammen mit dem Blatt, welches sich dem Thema Kreispolitik nur unterirdisch zu nähern fähig scheint, Politikverständnis auf Baumschulniveau absondern. Meinen da welche, zwei halbe Dorfschultes machen einen ganzen Spaichinger Bürgermeister wie manche anzunehmen scheinen, zehn schlechte Artikel machen einen guten? Da wichtige Verwaltungsarbeit für das Umland bis auf Aldingen im Spaichinger Rathaus stattfindet, sind da doch wohl nur halbe Portionen auf Krötenwanderung, die sich wie Ochsenfrösche aufblasen?

Es scheinen einige sogenannte Kreispolitiker nicht mitbekommen haben, dass es gar keine Klinik in Spaichingen mehr gibt, sondern nur ein Ärztehaus. Und eine Kreisberufsschule in Spaichingen hat wohl mehr als nur einen dauerhaften Dachschaden.  Die ganze politische Botschaft aus dem Kreis Tuttlingen kann nur einen Zweck haben: Bürgermeister, Gemeinderäte, Kreisräte abschaffen oder besser noch gleich den ganzen Kreis Tut. Bei der Verwaltungsreform ist er einfach übersehen und vergessen worden.

Aber selbst diesem Minikreis ist es bis heute nicht gelungen, so etwas wie ein Kreisbewusstsein zu entwickeln. Überall ragen politische Schreckschrauben und Nervensägen heraus, die nur ein Ziel zu haben scheinen: dem Wähler das Gruseln beizubringen. Das ist ihnen vor dem 25. Mai prima gelungen! Ein Schrecken ohne Ende für Demokratie und Grundgesetz. Laut Definition ist der Kreistag die Vertretung der Einwohner und das Hauptorgan des Landkreises. Der Hinweis, dass die Vertreter der Einwohner von Spaichingen vom Lokalblatt und Dorfbürgermeistern bestimmt werden oder irgendwelchen selbsternannten Möchtegerns, die etwas gegen demokratische Wahlen haben, ist allerdings nirgendwo zu entdecken.

Falls es noch niemand weiß und jetzt nach Veröffentlichungen à la Kleinlieschen noch weniger wissen: Im Kreistag wird Politik gemacht. Wer sich vielleicht als Mistgabel einer bestimmten Politikrichtung verpflichtet sieht, wird sicherlich in erster Linie möglichst viel Mist verbreiten wollen. Oder? Politik als Jux und Dollerei?