Kundenbefragung: Mobilfunkanbieter 2014

Mobilfunkdiscounter beliebter als Telekom, Vodafone & Co.

(lifePR) – Unterwegs telefonieren oder ins Internet gehen, Kurznachrichten versenden oder Musik auf das Smartphone laden – nichts geht mehr ohne Mobilfunk. Es verwundert deshalb nicht, dass sich neben den Netzbetreibern auch Reseller und zahlreiche Mobilfunkdiscounter ohne eigenes Netz am Markt tummeln. Doch welcher Anbieter ist nun wirklich günstig, bietet einen guten Service und überzeugt auch mit seinen Leistungen? Spannende Erkenntnisse liefert eine Kundenbefragung des Deutschen Instituts für Service-Qualität in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Computerbild.

Insgesamt fiel das Urteil für die Branche nur befriedigend aus. Während acht Unternehmen ein gutes Qualitätsurteil erzielten, schnitten weitere neun Anbieter befriedigend und einer lediglich ausreichend ab. Auffällig dabei: Von den guten Unternehmen waren gleich sieben Mobilfunkdiscounter. Erst auf Platz acht landete der erste Reseller, also Anbieter, der Tarife aus verschiedenen Mobilfunknetzen offeriert. Noch weiter hinten – und zwar auf den letzten vier Plätzen – rangierten die vier Netzbetreiber O2, Telekom, Vodafone und als Schlusslicht Base/E-Plus.

Bei der Wahl des Mobilfunkanbieters gaben günstige Tarife einen wichtigen Ausschlag. Fast 57 Prozent der Befragungsteilnehmer führten diesen Grund an. Relativ häufig spielte zudem ein gutes Netz eine Rolle (rund 21 Prozent). Doch auch Kundenfrust war keine Seltenheit. Am häufigsten waren dabei Kunden von Base/E-Plus betroffen. Aus dieser Gruppe gaben über 45 Prozent an, schon eine negative Erfahrung mit ihrem Anbieter gemacht zu haben.

Immerhin zeigten sich insgesamt fast drei Viertel (72 Prozent) der Mobilfunkkunden mit dem Preisniveau zufrieden. Während jedoch die Gesprächskosten rund 69 Prozent der Befragten positiv stimmte, wurde das mobile Internet von vergleichsweise vielen Kunden noch immer als zu teuer angesehen: Über 38 Prozent der Befragungsteilnehmer gaben hierfür keine positive Bewertung ab. Auch beim Service offenbarten sich Mängel: Fast ein Drittel aller Befragten (rund 32 Prozent) war hier mit dem eigenen Anbieter nicht zufrieden.

Kunden der vier Netzbetreiber wurde zudem die Frage gestellt, wie zufrieden sie mit dem Netzempfang seien. Das Ergebnis, das separat vom Gesamtfeld ausgewertet wurde: Die Telekom hatte die Nase vorn (Urteil: „sehr gut“) vor Vodafone („gut“). „Kunden der beiden kleineren Netzbetreiber O2 und E-Plus zeigten sich deutlich weniger zufrieden“, so Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität. „O2 landete vor Base/E-Plus – doch beide kamen in puncto Netzempfang nicht über ein ‚Ausreichend‘ hinaus“.

Als beliebtester Mobilfunkanbieter ging Blau.de mit dem Qualitätsurteil „gut“ aus der Kundenbefragung hervor. Als Zufriedenheitsgarant stellte sich das Preisniveau heraus: 86 Prozent der Kunden gaben hierfür eine positive Bewertung ab. Auch hinsichtlich der Leistungen erreichte das Unternehmen ein sehr gutes Ergebnis, und nirgendwo war die Weiterempfehlungsbereitschaft seitens der Kunden so ausgeprägt wie bei Blau.de. Der zweite Rang ging an Aldi Talk (Gesamturteil ebenfalls „gut“). Hier waren die Kunden mit den Leistungen des Anbieters – zu denen etwa Tarifangebot und Vertragsbedingungen zählten – im Branchenvergleich am zufriedensten. Zudem beurteilten über drei Viertel derer, die sich zu Aldi Talk äußerten, das Preisniveau positiv. Auf dem dritten Rang platzierte sich Yourfone.

Der Mobilfunkdiscounter punktete vor allem mit hohen Zufriedenheitswerten im Bereich Service. Hier erzielte das Unternehmen als einziger Anbieter das Qualitätsurteil „sehr gut“. Zudem war der Anteil der Kunden, die über ein erlebtes Ärgernis berichteten, mit unter neun Prozent so niedrig wie bei keinem Konkurrenten. Unter den Netzbetreibern und Resellern erreichte Phone House die höchsten Zufriedenheitswerte (Qualitätsurteil: „gut“).

An der Online-Befragung nahmen insgesamt 3.008 Kunden teil, die in den letzten sechs Monaten die Leistungen eines Mobilfunkanbieters in Anspruch genommen hatten. Im Mittelpunkt der Panel-Befragung standen die Meinungen zu den Bereichen Leistungen, Preisniveau und Service. Kundenärgernisse sowie die Weiterempfehlungsquote flossen ebenfalls in die Gesamtbewertung ein. Berücksichtigt wurden alle Mobilfunkanbieter – Netzbetreiber, Reseller und Mobilfunkdiscounter -, zu denen sich jeweils mindestens 100 Kunden geäußert hatten. Dies traf auf 18 Unternehmen zu.

Gelesen

Spaichinger Marktplatzgotik.

Zum Nachlesen!
Ein waschechter Kommunaler
Zum Wahlkampfauftakt der Lahrer CDU stellt Landtagspräsident Guido Wolf politische Eckpunkte vor
Landtagspräsident Guido Wolf bezeichnet sich selbst als »waschechter Kommunaler«, auch wenn sein Hauptaugenmerk mittlerweile auf der Landespolitik liege. Die Nähe zur Parteibasis, zur Bevölkerung sei eines der zentralen Kriterien einer erfolgreichen Politik. Die Vernachlässigung dieser Vorgabe sei einer der Hauptgründe für die Abwahl der von der CDU geführten Landesregierung im Jahr 2011. Das damals verlorengegangene Vertrauen müsse durch eine gute Arbeit in den Kommunen und Landkreisen zurückgewonnen werden. Wolf, der sechs Jahre lang Erster Beigeordneter der Stadt Nürtingen war und neun Jahre lang als Landtrat in Tuttlingen gewirkt hat, skizzierte die zentralen Eckpunkte seiner Politik…Auf den Ausbau der Rheintalbahn und der A 5 angesprochen, forderte er einen verstärkten Druck auf die Landesregierung und die Bahn…
(Lahrer Anzeiger. Ein abwaschbarer Landtagspräsident macht CDU-Propaganda in eigener Sache, weil er MP werden will? War Kommunalpolitiker nicht ein misslungener Versuch im Heimatort Weingarter als OB-Kandidat?  Ansonsten war er nicht vom Volk gewählt als Kommunaler. Ist für A5 und Rheintalbahn nicht der Bund zuständig?)

„Im Herzen bin ich ein Kommunaler geblieben“
Landtagspräsident Guido Wolf gab sich zum Kommunalwahlkampf-Auftakt in Lahr kämpferisch / CDU sieht sich gut aufgestellt
Zum Auftakt des Kommunalwahlkampfs hat der amtierende Landtagspräsident Guido Wolf am Dienstag der Lahrer CDU einen Besuch abgestattet. Bei Schnitzel und Spätzle ließ er die Listenkandidaten in der Dammenmühle wissen, welche Rolle die politische Basis für ihn persönlich und das Land spielt. „Zurück zur Basis!“ Mit dieser Parole beendete Guido Wolf seine Ansprache vor rund 60 Parteifreunden. In seiner rund einstündige Rede übte der als Kandidat für das Amt des baden-württembergischen Ministerpräsidenten gehandelte Wolf zum Teil heftige Kritik an der rotgrünen Landesregierung...“Mit der DB zu diskutieren ist nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig“, ließ der ehemalige Tuttlinger Bürgermeister die Parteifreunde wissen…Mit einem Reim („Schiene und Bus aus einem Guss“ ) leitete er über zu den Themen Energiewende, Gesundheit und Breitbandausbau…
(Badische Zeitung. Ist CDU-Politik und Kritik an der Landesregierung Aufgabe eines Landtagspräsidenten, dessen Herkunft  von hinter den sieben Bergen – „der ehemalige Tuttlinger Bürgermeister“ – nicht sonderlich bekannt zu sein scheint?  Wann war er Kommunalpolitker? Wer hat eine darniederliegende CDU-Fraktion, die einem SPD-OB seit Jahren nachläuft, aufgestellt? Weniger Gemeinderat als in Lahr geht nicht.)

Buntes Kaleidoskop
Ein Jahr voller Glück
Der Ökumeneausschuss widmet sich dem
Thema mit Veranstaltunge.Spaichingen
(Schwäbische Zeitung. Welche Ökumene, der Papst kennt keine, zum Glück? Sind da nicht ein paar Leute dabei, die mit Spaichingens Glück wenig am Hut haben? Foto dazu mit ewig lockender Jungfrau aus dem Archiv?)

Realschüler besuchen Feuerwehr
(Schwäbische Zeitung. Kinderferienprogramm?)

Kinder erkunden Aldinger Schule
(Schwäbische Zeitung. Zurück in die alte Volksschule mit Gruppenfoto?)

So geht’s auch?

Die Platte des Anstoßes
Die Stadt hat in Möhringen einen Buswendeplatz gebaut, der nicht funktioniert
(Schwäbische Zeitung. Wendet er sich nicht?)

Trossingen
(Schwäbische Zeitung. Halbe Seite Todesanzeigen: Trossinger im Krieg oder Schmalspurzeitung für Vollabonnenten?)

Die rechtsextreme Szene formiert sich
Die „Freien Kräfte Schwarzwald-Baar-Heuberg“ zeigen Flagge und rufen Polizei auf den Plan
(Schwäbische Zeitung. Machtergreifung oder tote Hose in der Region? Was weiß der Schreiber?)

Rechtsprechung 2013

Job und Finanzen: Urteile aus dem vergangenen Jahr

(lifePR) – Im vergangenen Jahr war einiges los in Deutschlands Gerichtsälen. Es gab zahlreiche wegweisende Urteile. Einige muten allerdings auch kurios an oder rufen sogar Kopfschütteln und Unverständnis hervor. Die interessantesten rechtswirksamen Urteile aus 2013, die das Thema Geld und Arbeit betreffen, haben ARAG Experten zusammengetragen.

iPads für alle?
Nimmt ein Arbeitnehmer nicht an der betrieblichen Weihnachtsfeier teil, so hat er auch keinen Anspruch auf das bei dieser Gelegenheit an die anwesenden Mitarbeiter verschenkte iPad mini im Wert von rund 400 Euro. Dies stellte laut ARAG das Arbeitsgericht Köln klar (Az.: 3 Ca 1819/13).

Privates Telefonat im Job ist nicht versichert
Beschäftigte, die an ihrem Arbeitsplatz im Rahmen eines privaten Telefonates einen Unfall erleiden, stehen laut ARAG in der Regel nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung (LSG Hessen, Az.: L 3 U 33/11).

Auf dem Foto festgehalten...
Ein Beschäftigter, der freiwillig an einem Termin teilnimmt, bei welchem zu Repräsentationszwecken ein Gruppenfoto der Belegschaft angefertigt wird, erklärt damit sein Einverständnis zur Veröffentlichung des Bildes auf den Internetseiten seines Arbeitgebers. Er hat laut ARAG auch nach einer Kündigung keinen Rechtsanspruch darauf, dass das Foto entfernt wird (LAG Rheinland-Pfalz, Az.: 6 Sa 271/12).

Smiley darf nicht geändert werden
Hat ein Arbeitgeber die Angewohnheit, bei der Unterzeichnung von Briefen und Dokumenten den Anfangsbuchstaben seines Namens in ein lächelndes Smiley zu verwandeln, so darf er laut ARAG seine Unterschrift bei Unterzeichnung eines Arbeitszeugnisses nicht in ein mit heruntergezogenen Mundwinkeln versehenes Smiley umwandeln (ArbG Kiel, Az.: 5 Ca 80b/13).

Unerlaubte Drogentests
Das Jobcenter darf einen Hartz-IV-Empfänger zur Klärung seiner Erwerbsfähigkeit nur dann auffordern, sich einem Drogentest zu unterziehen, wenn konkrete Hinweise auf eine Abhängigkeit vorliegen. Anderenfalls liegt laut ARAG eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts vor (LG Heidelberg, Az.: 3 O 403/11).

Beschäftigung bis zum Schluss
Ein Arbeitnehmer hat bis zum Ende der Kündigungsfrist grundsätzlich einen Beschäftigungsanspruch. Ein Recht zu einer Freistellung besteht laut ARAG nur dann, wenn eine Weiterbeschäftigung schwerwiegende Interessen des Arbeitgebers verletzen würde (LAG Hessen, Az.: 18 SaGa 175/13).

Unfall auf dem Klo
Ein Unfall in Toilettenräumen kann nicht als Dienstunfall anerkannt werden. Das hat das Verwaltungsgericht München entschieden. Demnach ist laut ARAG nur der Weg zur Toilette – oder auch zur Kantine – geschützt, nicht aber der Aufenthalt (VG München, Az.: M 12 K 13.1024).

Eintrag im Führungszeugnis
Strafrechtliche Eintragungen in einem Führungszeugnis sind für sich genommen kein ausreichender Grund, einen Beschäftigten entlassen zu können. Das hat laut ARAG das Arbeitsgericht Cottbus entschieden (ArbG Cottbus, Az.: 3 Ca 317/13).

Arbeitsunfall mit Hund
Wird ein Arbeitnehmer beim morgendlichen Abschied auf dem Weg zur Arbeit von seinem eigenen Hund umgerissen, kann er eine dabei erlittene Knieverletzung als Arbeitsunfall geltend machen. Ein solcher Abschied stellt laut ARAG auch dann eine nur unerhebliche Unterbrechung des Arbeitswegs dar, wenn der Unfallversicherte den Hund erst herbeiruft (LSG Sachsen Anhalt, Az.: L 6 U 12/12).

Kündigung ohne Termin
Die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses, die „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ ausgesprochen wird, ist laut ARAG dann nicht zu beanstanden, wenn der betroffene Beschäftigte durch einen Hinweis auf die maßgeblichen gesetzlichen Fristen erkennen kann, wann das Arbeitsverhältnis enden wird (BAG, Az.: 6 AZR 805/11).

Keine Rückforderung der Rente
Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) kann die Erstattung einer Rentenüberzahlung nach dem Tod des Versicherten nicht grundsätzlich von einem Angehörigen verlangen, auch wenn dieser eine Kontovollmacht besaß. Dies gilt laut ARAG jedenfalls dann, wenn dieser keine Überweisungen getätigt hat und ihm die Kenntnis von der Überzahlung und dem Kontostand fehlt (SG Dortmund, Az.: S 34 R 355/12).

Gelesen

Per Anhalter durch die Galaxis?

Zum Nachlesen!
Aktionsbündnis auf Schrumpfkurs
Am 21. 1. dieses Jahres haben vier Gruppen das „Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21“ verlassen: der BUND Regionalverband Stuttgart, der VCD Landesverband Baden-Württemberg und der PRO BAHN Regionalverband Region Stuttgart – alle drei den Grünen nahe stehend. Ausgetreten ist auch der Stuttgarter Kreisverband der Grünen. Das bedeutet: Die Grünen haben sich offiziell vom außerparlamentarischen Protest gegen Stuttgart 21 verabschiedet…
(kontextwochenzeitung. Wird jetzt mehr Demokratie gewagt?)

Buntes Kaleidoskop
Gemeinderat setzt sich für mehr öffentliche Klos ein
(Schwäbische Zeitung.Große Not in Tuttlingen?)

Sonne reizt zum frühen Balzen
Vögel wandern aber wegen der Schneegrenze
nicht ins Tal ab.Spaichingen
(Schwäbische Zeitung. Oder so? Ist schon Wahlbalz?)

Mitterand in Egesheim verpfiffen
Als Gefangener erfährt der ehemalige französische Staatspräsident auch Versöhnliches
(Schwäbische Zeitung. Noch ein zum Geheimnis erklärter alter Hut?)

Der Narren-Lindwurm schlängelt sich durch Aldingen
(Schwäbische Zeitung. Sprachmüll für ein Karnevalsdorf?)

Dürbheimer Hexenbesen sind Handarbeit
(Schwäbische Zeitung.Flegen die elektrisch?)

Licht in der Finsternis.

Zusammen singt man weniger allein
(Schwäbische Zeitung. Hat’s da einer erfasst, der zu zweit nicht allein ist?)

Kloster bietet neue Einkehrtage an
(Schwäbische Zeitung.Für ein Vergelt’s Gott?)

Film erzählt die Geschichte Trossingens
(Schwäbische Zeitung. Tros gefilmt?)

Gutachter bestätigen Qualität der Musikhochschule
(Schwäbische Zeitung. Noch ein Zertifikat: Wer hat’s bestellt, wer bezahlt?)

Gemeinde braucht neues Bauland
Rietheim-Weilheim investiert 3,5 Millionen Euro in Infrastruktur
(Schwäbische Zeitung. Erst Tal zu und dann ein Tunnel für Umgehung?)

Der Kampf geht weiter
Familie Yildiz gerät durch die Leukämie-Erkrankung von Tochter Ilayda in finanzielle Not
(Schwäbische Zeitung. Sonst nichts in der Region?)

Württemberger Weinradweg

Touristiker im nördlichen Baden-Württemberg organisieren Sternfahrt am 4. Mai

(lifePR) – Vom Taubertal bis Rottenburg am Neckar verbindet der 2013 eingerichtete Württemberger Weinradweg die Weinbaugebiete in Württemberg. Der neue Themenradweg ergänzt damit die Württemberger Weinstraße und den Württembergischen Weinwanderweg als Routen durch den WeinSüden.

Zum Start in die Zweiradsaison soll am 4. Mai der neue Württemberger Weinradweg offiziell eingeweiht werden. Als „Tour de Wein“ organisieren die Touristikgemeinschaften Marbach-Bottwartal, Kraichgau-Stromberg, Neckar-Zaber und HeilbronnerLand eine geführte Radsternfahrt auf dem neuen Weinradweg.

Als passende Ergänzung zur Tour de Wein feiern die Württemberger Weinerzeuger am 3. und 4. Mai ihren Tag der offenen Weingüter. 360° Württemberg lautet das Motto in den Betrieben und lädt dazu ein Weingut und Wengerter „rundherum“ zu erleben.

Gleich mehrere gute Gründe, das erst Wochenende im Mai zu einer Erkundungstour im Weinland Württemberg zu nutzen.

Die Radausfahrt ist als Sternfahrt auf dem Württemberger Weinradweg mit drei Teilstrecken konzipiert. Startpunkte sind Marbach, Maulbronn und Obersulm. Gemeinsames Ziel der jeweils ca. 40 km langen Touren ist Nordheim am Neckar. Hier kann der Tag bei Maibaumfest gemütlich bei einem Glas Wein und einem Vesper ausklingen.

Drei Touren – drei Mottos
Unter dem Thema „Wein-Lese-Tour“ werden auf der Route ab Marbach die Themen Literatur und Wein verknüpft. Auf dieser Tour erwartet die Radfahrer eine Führung durch die Marbacher Altstadt mit Geschichten und Gedichten, amüsante Lesungen und Anekdoten an der Strecke, und eine Mittagsrast in einem empfohlenen Württemberger Besen.

Die Familientour ab Kloster Maulbronn auf der Nebenroute Stromberg-Zabergäu widmet sich den Themen Natur und Wein. Nach dem Tourstart im Klosterhof Maulbronn geht es ins Naturparkzentrum Stromberg-Heuchelberg zur Mittagspause und weiter zum Kaffee-und-Kuchen-Stopp in ein modernes Winzercafé.

Die sportlichste Tour beginnt in Obersulm und fokussiert den Weinbau. Einige Male verlässt die Tour die Württemberger Weinroute, um schöne Aussichtspunkte im Weinland einzubinden. Als Verschnaufpausen sind WeinErlebnisFührungen und eine Kellerführung eingeplant. Zur Mittagsrast wird auch auf dieser Route ein „Empfohlener Württemberger Besen“ angesteuert. Die Kuchen-Rast im Hofcafé „Cafe & Wein“ gibt Kraft für die letzten Meter.

Fahrsicherheit – Bike-Check und Tourleitung
Vor dem Start können die Teilnehmer an allen Ausgangspunkten ihr Fahrrad vom Fachmann gratis durchchecken lassen. Ein ständiges Begleitfahrzeug bietet Sicherheit bei kleineren Pannen oder bei Erschöpfung als Radtransportservice. Wer die RadSaisonEröffnung mit „Rückenwind“ bestreiten möchte, kann nach Anmeldung ein E-Bike für den ganzen Tag mieten.

Geleitet wird die Radtour von zertifizierten Bike- und Touren-Guides HeilbronnerLand und unterstützt durch erfahrene Radgruppenleiter des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC).

Shuttle-Service – bequeme An- und Abreise
Zusätzlich wird ein Shuttle-Service zwischen den drei Startpunkten und dem Endpunkt in Nordheim eingerichtet. Die Touren ab Marbach und Obersulm verlaufen in weiten Teilen entlang von S-Bahn- und Bahnstrecken, so dass die Anreise oder Zwischeneinstiege ebenso individuell geplant werden können.

Tag der offenen Weingüter
Der „Tag der offenen Weingüter – 360° Württemberg“ am 3. und 4. Mai ist eine Veranstaltung des „Württemberger Weingüter e.V.“ und findet 2014 zum zweiten Mal statt. So individuell wie die Wengerter in Württemberg, so individuell präsentiert jeder Betrieb seine eigenen Highlights. Bei Weinbergrundfahrten, Weinerlebnistouren, Kellerführungen und natürlich Weinverkostungen sind Sie eingeladen, die Weinmacher persönlich kennen zu lernen.

Reiseangebote zum Thema – ein Wochenende rund um den Württemberger Wein
Verschiedene Hotels in der Region bieten an diesem ersten Maiwochenende ein vielfältiges Programm rund um die Themen Wein und Radfahren an. Interessante Pauschalen und Reiseangebote laden zu einem Besuch im WeinSüden Baden-Württemberg ein.

Weitere Informationen zur RadSaisonEröffnung „Tour de Wein“ erhalten Sie bei der Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand, Lerchenstraße 40, 74072 Heilbronn, Tel.: 07131 944-1390, Service@HeilbronnerLand.de, www.HeilbronnerLand.de.

Mehr Informationen zum „Tag der offenen Weingüter“ gibt es unter www.wuerttemberger-weingueter.de und www.HeilbronnerLand.de

Gelesen

Sie tickt und tickt.

Zum Nachlesen!
Glosse zur CDU-Spitzenkandidatur
Der Fahrplan zur Macht
Dem gesicherten Vernehmen nach hat die Landes-CDU das lebhaft diskutierte Problem ihrer personellen Neuaufstellung bereits in aller Stille gelöst. Demzufolge schlug Parteichef Thomas Strobl den CDU-Gremien vor, statt mit einem Spitzenkandidaten in die Landtagswahl 2016 zu ziehen, besser ein Spitzentriumvirat zu installieren. Der Vorstoß wurde mit Erleichterung aufgenommen. „Wenn schon wenig Klasse, dann wenigstens ein bisschen Masse“, kommentierte Alt-Ministerpräsident Erwin Teufel. Nun könne die CDU unbelastet von innerparteilichen Machtkämpfen der Kommunalwahl im Mai entgegen sehen. Und so sieht der Fahrplan für die Rückkehr zur Macht in Baden-Württemberg aus: Landtagspräsident Guido Wolf und CDU-Fraktionschef Peter Hauk tauschen ihre Ämter. Das signalisiert innerparteiliche Erneuerung unter allseitiger Sicherung der Besitzstände. Landesparteichef Thomas Strobl avanciert zum Spitzenkandidaten. Wolf wird Erster Stellvertretender Spitzenkandidat, Hauk gibt den Zweiten Stellvertretenden Spitzenkandidaten. Die Mitgliederbefragung entfällt…
(Stuttgarter Zeitung. Bleibt nur noch die Frage, ob die Stuttgarter Zeitung keinen Kandidaten als geeignet für den Ministerpräsidentenposten hält und deshalb versucht, mit dieser Glosse sich aus der Meinungszwickmühle zu befreien?)

Tierische Rückkehrer
Landtagspräsident Wolf will für Wolf Patenschaft übernehmen
Was haben Wolf,Biber und Wanderfalke gemeinsam? Alle waren sie weg. Ausgerottet oder fast ausgestorben. Und alle sind sie wieder da. Oder im Fall des Wolfes – ganz kurz davor. Jeden Tag könnte der Wolf nach Baden-Württemberg zurückkehren, wie André Baumann, Landeschef des Naturschutzbundes Nabu, sagt. Was jedoch nicht alle begeistert…Wenn das erste Exemplar in den Südwesten kommt, will Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) sogar die Patenschaft übernehmen…
(Badische Neueaste Nachrichten. Muss dann Wolfs Geißbock Joggili auf dem Risiberg dran glauben oder verabschiedet der Landtag ein Lex Lupus?)

Buntes Kaleidoskop
Physiocoach entwickelt Strategien gegen Stress
Susanne Quaiser-Krebs hilft Menschen dabei, einen „besseren Lebensstil“ zu findenDie Belastungen in der Arbeitswelt nehmen zu. Immer mehr Menschen fühlen sich gestresst und fürchten einen Burn-out. Ein noch neuer Ansatz, um die persönliche Lebenssituation zu verbessern, ist Physiocoaching. Die Spaichinger Physiotherapeutin Susanne Quaiser-Krebs hat sich zum Physiocoach fortgebildet. „Es geht darum, einen besseren Lebensstil zu entwickeln“, sagt sie…Ein wirksamer Schutz bei zu viel Stress sei Magnesium, rät Quaiser-Krebs.
(Schwäbische Zeitung. Und jetzt will sie damit Geld verdienen? Kein Platz im Anzeigenteil? Besteht nicht Gefahr von Quacksalberei? Unterschied zwischen Bericht und Reklame lernen Redakteure des Lokalblatts nicht?)

Noroviren lösen Bettennot an Tuttlinger Klinikum aus
Zahl der Erkrankungen am Gesundheitszentrum liegt höher als gewöhnlich im Winter – Auch Personal betroffen
…16 Patienten litten vergangene Woche unter Durchfall – bei sechs bestätigte sich laut Dr. Michael Kotzerke, Ärztlicher Direktor des Gesundheitszentrums, der Verdacht auf Noroviren, die plötzlich auftretenden Durchfall und Erbrechen auslösen. Sie wurden in Isolierzimmer der Gastroenterologischen Station verlegt…
(Schwäbische Zeitung. Kein Virenschutzprogramm?)

In Böttingen ist endlich Skizeit
80 Helfer sichern zusammen mit der Skizunft den Erhalt des bedrohten Lifts mitten im Dorf
(Schwäbische Zeitung. Schneekanonen?)

Freiwillige Feuerwehr Kolbingen bestätigt Vorstand
(Schwäbische Zeitung.Fünfspaltige Sensation?)

Trotz Demenz aktiv leben
(Schwäbische Zeitung. Ist passiv nicht tot?)

Stadtfinanzen sind „gar nicht so schlecht“
Kämmerer Erwin Link erläutert den Senioren Schuldenstand und Sanierungen
(Schwäbische Zeitung. Schulden halt? Seniorenhaushalt in Trossingen?)

Studenten spielen so gut wie Profi-Orchester
(Schwäbische Zeitung.Wer glaubt’s?)

Bande muss nach Einbrüchen in Tuttlingen in Haft
(Schwäbische Zeitung.Falscher Ort?)

Spaichingen kommt auf den Hirsch.

Seminare zur Ehevorbereitung
„Die Ehe – Ihre wohl wichtigste Zukunftsinvestition“, so sind die Seminare zur Ehevorbereitung überschrieben, zu denen das Dekanat Tuttlingen-Spaichingen 2014 wieder einlädt…
(Schwäbische Zeitung.Blinde reden von der Farbe?)

Schramberger Klinik wird Urlaubsressort
Die Stadt Schramberg und die Camedi-Group mit Sitz im schweizerischen Hergiswil haben am Montag einen Kaufvertrag für das ehemalige Schramberger Krankenhauses beim Notar unterzeichnet…Die Camedi-Group will das ehemalige Krankenhaus in ein Urlaubs- und Gesundheitsressort umbauen und dafür etwa 60 Millionen Euro investieren.
(Schwäbische Zeitung. Extremurlaub in Schramberg?)

Wenn die fremde Katze zubeißt

Versicherung muss für materiellen und immateriellen Schaden aufkommen


(lifePR) – Wer fremde Tiere aus seinem Hotelzimmer scheucht und dabei gebissen wird, trägt keinerlei Mitschuld an seiner Verletzung. ARAG Experten weisen in diesem Zusammenhang auf einen Fall hin, in dem nicht nur Schmerzensgeld und Schadensersatz für die Bissverletzung gezahlt werden, sondern die gegnerische Haftpflichtversicherung sogar für materielle und immaterielle Schäden in der Folgezeit aufkommen musste.

Begonnen hatte alles in einem tierfreundlichen Hotel und mit einer Katze, die – von ihren Besitzern unbemerkt – über den Balkon in das benachbarte Hotelzimmer schlich. Dort logierte eine Hundebesitzerin mit ihrem Vierbeiner, die nun versuchte, den ausgebüxten Stubentiger aus ihrem Zimmer zu vertreiben. Dabei wurde sie in den Finger gebissen. Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich derart rapide, dass sie noch nachts ins Krankenhaus kam.

Was nun folgte, waren eine Operation und eine Vielzahl weiterer Behandlungen mit dem Ergebnis, dass die Hand nur noch eingeschränkt beweglich und die Frau bei der Arbeit teilweise auf die Hilfe von Kollegen angewiesen ist. Nach Auskunft der ARAG Experten ist der Frau keinerlei Mitschuld an ihrer Verletzung zu geben, denn sie hat sich – objektiv betrachtet – keiner Gefahr ausgesetzt hat, als sie versuchte, die vermeintliche Samtpfote aus ihrem Zimmer zu entfernen. (Landgericht Bielefeld Az.: 21 S 38/11).

Gelesen

Der Stuttgarter Wolkenkratzer.

Buntes Kaleidoskop
Theologin spricht über „Ökonomie des Genug“
Esther Kuhn-Lutz: „Unbegrenztes Wachstum zerstört die Umwelt und den Menschen“ – Es gibt Alternativen
…Global gesehen stimme die Ideologie, das ständiges Wachstum immer mehr Fortschritt und Lebensqualität bringe, ohnehin nicht mehr. Als Beispiel dafür, dass es auch anders geht, nennt Esther Kuhn-Luz das kleine Königreich Butan…Die Theologin: „Wer zufrieden ist, ist kreativer und leistungsfähiger.“
(Schwäbische Zeitung. Glauben statt Wissen? Wo kommt das Geld für ihr Gehalt her, außer von den 5 Euro Eintritt für eine sogenannte „VHS-Veranstaltung“, die einer Mission gleichkommt? Nicht genug? Sind alle Beschäftigten unglücklich und unkreativ? Weiß sie, wie unglücklich evangelische Pfarrer und ihre Ehen sind?)
„Europa funktioniert nur mit Kirche“
Sven Giegold, Europa-Abgeordneter der Grünen, referiert über „Europa – ohne Gott?“
Großer Andrang am Samstagmorgen im evangelischen Gemeindehaus: Die Kirchen im Kreis Tuttlingen hatten zum ökumenischen Neujahrsempfang eingeladen…Trotz der Trennung von Staat und Kirche in den EU-Verträgen organisierten die Kirchen das Zusammenleben auf der Basis der Werte des geistig-religiösen Erbes Europas, so Giegold…
(Schwäbische Zeitung. Noch ein Heilsbringer? Seit wann haben die Kirchen mit Menschenrechten zu tun? Ist es Aufgabe der Evangelischen Kirche, Wahlkampf für bigotte Grüne zu machen, einer Kirche, die schon historisch zur sozialistischen Staatsverherrlichung neigt?)

Spaichingen erlebt große Hexen-Nacht
Zum 9.Nachtumzug kommen mehr
Gastzünfte als je zuvor.Spaichingen
(Schwäbische Zeitung. Warum?)

Museum zeigt Kruzifix-Sammlung
Am Sonntag, 2.Februar, geht im Spaichinger Gewerbemuseum die Ausstellung „Zauberhafte Märchenwelt“ zu Ende. Weiter geht es am Samstag, 8.März, mit der Ausstellung „Im Zeichen des Kreuzes“.
(Schwäbische Zeitung. Märchen II zum Gruseln?)

Aldinger Schule hilft Notleidenden
(Schwäbische Zeitung. Kirche in Not?)

Neuer Name für Hindenburgstraße?
Gemeinderat Immendingen berät nach Bürgeranregung heute über neue Bezeichnung
(Schwäbische Zeitung. Geschichtsvergessene Unbildung in einem Garnisondorf für den Chef der Obersten Heeresleitung und den einzigen je vom Volk demokratisch gewählten Reichspräsidenten? Schon vergessen, dass sich bei seiner Wiederwahl 1932 alle demokratischen Parteien, einschließlich der Sozialdemokraten und des Zentrums, hinter den überzeugten Monarchisten stellten, um Hitler als Reichspräsidenten zu verhindern? Wer war Steigbügelhalter Hitlers? Zentrumsmann von Papen, danach Vizekanzler unter Hitler!)

Außerirdischer bringt Fridingen durcheinander
(Schwäbische Zeitung. Entlarvt?)

Gestern bemerkt – oder ist der typische deutsche Gruselfeiertag durch die schwarz-rot-goldenen Lappen gegangen?

Vier Jahrzehnte für die Partnerschaft
Hans Trümper setzt sich für die Freundschaft mit Cluses ein – Neue Zielgruppen
(Schwäbische Zeitung. Neu?)
Umfrage:
„Die Franzosen wissen zu feiern“
(Schwäbische Zeitung. Und Liebe und Käse können sie auch? Wer feiert mehr als die Deutschen?)

Bach: „SPD ist alt wie die Fasnet“
CDU-Stadtverbandsvorsitzender Benjamin Bach kritisiert den Antrag der Möhringer SPD, eine Befragung zum Thema Gänsäcker durchführen zu lassen…
(Schwäbische Zeitung. Kinder und Narren sagen die Wahrheit?)

Grundstückseigentümer in der Pflicht

Die Räum- und Streupflicht bei Eis und Schnee

(lifePR) – Das war ein kräftiger Kälteeinbruch in den vergangenen Tagen und der Winter ist noch lange nicht vorbei. Die wirklich unangenehmen Seiten von Schnee und Eis zeigen sich, sobald es um die Räum- und Streupflicht geht. Inhalt und Umfang dieser sogenannten Verkehrssicherungspflicht erläutern ARAG Experten:

Zwar haben zunächst die Kommunen die Pflicht, öffentliche Gehwege von Schnee und Eis zu befreien. Üblicherweise ist diese Pflicht aber durch kommunale Satzungen auf die Eigentümer der anliegenden Grundstücke übertragen. Hauseigentümer und Vermieter können ihrerseits die Pflicht, vor dem Haus Schnee zu räumen und gegebenenfalls die Gehsteige zu streuen, auf ihre Mieter abwälzen.

Ob man als Mieter schippen und streuen muss, steht im Mietvertrag oder in der Hausordnung. Der Vermieter muss nur noch die Einhaltung des Räum- und Streudienstes überwachen. Entsteht dann ein Schaden, weil zum Beispiel jemand auf dem glatten Boden ausrutscht, haftet der Mieter. Eine formlose Benachrichtigung, wie zum Beispiel ein Aushang im Hausflur, reicht aber nach Ansicht der ARAG Experten nicht aus, um die Räumpflicht auf den Mieter zu übertragen (LG Karlsruhe, Az.: 2 O 324/06).

Durchgang reicht
Ob Mieter, Hauseigentümer oder öffentliche Hand für die Verkehrssicherung zuständig sind – es muss ein rutschfester Durchgang von mindestens einem Meter Breite entstehen. Das bedeutet, dass nicht der gesamte unter Umständen breite Fußweg geräumt und gestreut werden muss. Es genügt laut höchstrichterlicher Entscheidung, wenn zwei Personen gefahrlos aneinander vorbeigehen können (BGH, Az.: III ZR 8/03).

Umfang wird durch Verkehrsanschauung bestimmt
Der Pflichtige – egal ob Mieter oder Hauseigentümer – muss dafür sorgen, dass die Gehwege in den allgemeinen Verkehrszeiten gefahrlos zu benutzen sind. Hierunter wird in der Regel die Zeit zwischen 7:00 Uhr und 20:00 Uhr verstanden. Wenn außerhalb dieser Zeit Gäste oder Kunden erwartet werden, erweitert sich die Verkehrssicherungspflicht entsprechend. Am Wochenende setzt die Verkehrssicherungspflicht in der Regel nicht vor 9:00 Uhr ein, besteht aber auf jeden Fall weiter.

Bei starkem und wiederkehrendem Schneefall muss auch mehrmals am Tag geräumt werden. Die Räum- und Streupflicht gilt haftungsrechtlich auch auf Privatwegen. Ein Schild, dass darauf hinweist, man betrete das Grundstück auf eigene Gefahr, befreit den Eigentümer nicht von seiner Verkehrssicherungspflicht. Verbietet eine örtliche Verordnung allerdings den Einsatz von Tausalz, so darf ein Gebäudebesitzer bis zum Ende eines Schneefalls warten, bis er seine Räumpflicht erfüllt. Rutscht vorher jemand auf seinem Grundstück aus, kann er nicht zum Schadensersatz verpflichtet werden. Das geht laut ARAG Experten aus einem Urteil des OLG Bamberg hervor (Az.: 5 U 22/12).

Schadensersatz und Schmerzensgeld
Kommt es zu einem Sturz, weil nicht gestreut wurde, kann der Geschädigte Schadensersatz und Schmerzensgeld geltend machen. Anspruchsgegner ist derjenige, der seiner Verkehrssicherungspflicht nicht nachgekommen ist. Eine Strafbarkeit wegen fahrlässiger Körperverletzung kommt ebenfalls in Betracht.

Salz oder Granulat?
Auf dem Markt sind unterschiedliche Streumittel erhältlich – Granulat und Salz sind die gebräuchlichsten. Fraglich ist, welches Mittel zu benutzen ist. Viele Kommunen verbieten nämlich durch Satzungen den privaten Gebrauch von Salz oder schränken ihn ein. Hintergrund ist, dass der übermäßige Gebrauch von Salz das Grundwasser verschmutzt und Tieren und Pflanzen schadet. An dieser Stelle tut sich ein Spannungsfeld zwischen der Verkehrssicherungspflicht und den kommunalen Satzungen auf, die Salz verbieten. Denn kommt es zu einem Schaden, der durch Streuen mit Salz verhindert worden wäre, kann eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht vorliegen.

Dies kann wie dargestellt zu einem Schadensersatzanspruch führen. So entschied es das Amtsgericht München (Az.: 261 C 11411/98). In einem solchen Fall wäre unter Umständen die Kommune in Regress zu nehmen. Viele Kommunen gestalten die Satzung daher differenziert und erlauben den Einsatz von Salz bei extremer Eisglätte. Die ARAG Experten raten, Informationen bei der Stadt oder Gemeinde über entsprechende Vorschriften einzuholen und sich dementsprechend zu verhalten.