„Nationalpark Schwarzwald leistet wichtigen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung“

„Naturschutzminister“ Bonde sieht „Zukunftsperspektiven für die Region“

28.11.2013 „Heute ist ein historischer Tag für den Naturschutz im Land – Baden-Württemberg bekommt seinen ersten Nationalpark. Am 1. Januar 2014 wird der Nationalpark Schwarzwald mit breiter Beteiligung der Region an den Start gehen. Der heute vom Landtag beschlossene Gesetzentwurf der Landesregierung ist das Ergebnis eines in dieser Form einmaligen intensiven zweieinhalbjährigen Diskussionsprozesses. Daran waren die Bevölkerung vor Ort, Kommunen und Verbände sowie viele weitere Akteurinnen und Akteure aus dem ganzen Land beteiligt. Damit trägt dieses Gesetz die Handschrift aller, die sich konstruktiv, aber auch kritisch in das Verfahren eingebracht haben“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, am Donnerstag (28. November) in Stuttgart im Anschluss der Verabschiedung des Gesetzes im Landtag.

„Der Nationalpark Schwarzwald ist ein Naturschutzprojekt von bundesweiter Bedeutung. Zugleich ist er eine große Chance für die ökonomische Weiterentwicklung der gesamten Region. Diese Chancen müssen wir gemeinsam nutzen. Dabei werden wir die intensive Zusammenarbeit mit der Region fortsetzen. Ich freue mich sehr darüber, dass sich im Land und in der Region eine klare Mehrheit der Menschen für den Nationalpark ausspricht. Die Mehrheit der Nationalpark-Gemeinden unterstützt das Projekt ebenso wie der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und eine Mehrheit der Stadt- und Landkreise in der Region. Gleichwohl bleibt es uns ein wichtiges Anliegen, auch diejenigen Menschen, die bisher dem Nationalpark noch kritisch gegenüber stehen, zu überzeugen. Denn mit dem Nationalpark als zentralem Bestandteil unserer Naturschutzstrategie leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung und bieten spannende Zukunftsperspektiven für die Region“, ergänzte der Minister.

Nationalpark als wichtiger Beitrag für den Erhalt der Biodiversität
„Der Nationalpark stellt einen wichtigen und ganz konkreten Beitrag des Landes Baden-Württemberg zum Erhalt der Arten- und Lebensraumvielfalt in Deutschland dar. Zu diesem Ziel haben sich die Bundesrepublik und alle Bundesländer bereits im Jahr 2007 verpflichtet“, betonte Bonde. Zusätzlich sei dies ein wichtiger Schritt, um das gemeinsame Ziel zu erreichen, dass sich bis 2020 zehn Prozent der Staatswaldfläche natürlich entwickeln können. „Ich kann heute schon bestätigen, dass wir mit allen weiteren eingeleiteten Maßnahmen dieses ehrgeizige Ziel erreichen werden“, erklärte der für Naturschutz und Forst zuständige Minister. Dabei umfasse der Nationalpark selbst nur eine überschaubare Waldfläche von zehn mal zehn Kilometern. Dies entspreche einem Anteil von 0,7 Prozent der Waldfläche Baden-Württembergs oder 2,3 Prozent des Staatswaldes. „Die vorgesehenen 10.000 Hektar sind gemäß den internationalen und nationalen Kriterien die Mindestgröße für einen Nationalpark. Nur auf einer Fläche dieser Größenordnung kann der Schutzzweck eines Nationalparks eingelöst werden – dass nämlich natürliche Prozesse ungestört ablaufen können und Lebensräume entstehen, die es im bewirtschafteten Wald kaum mehr gibt.“

Nationalpark als Chance für Tourismus und Regionalentwicklung
Neben dem naturschutzfachlichen Mehrwert erwarte das Land, unterlegt durch die Ergebnisse eines von dem renommierten Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers vorgelegten umfangreichen unabhängigen Gutachtens, vom Nationalpark spürbare Impulse für die Tourismuswirtschaft der Region Nordschwarzwald und den damit zusammenhängenden Wirtschaftszweigen, sagte der Minister weiter. „Von der Schaffung einer neuen hochwertigen Destination, die das steigende Verlangen der Erholungssuchenden nach dem Erleben von ‚unverfälschter‘ Natur bedient, kann die gesamte Region profitieren. Der Nationalpark bringt damit dem ganzen Schwarzwald neue regionalwirtschaftliche Chancen.“

Bundesweit einmaliges Mitbestimmungsmodell für die Region
Ein Kernstück des heute beschlossenen Gesetzes sei die in dieser Form bundesweit einmalige paritätische Mitbestimmung der Region im künftigen Nationalparkrat, sagte Bonde. „Das Gesetz gewährleistet, dass sämtliche Kreise und Gemeinden, auf deren Fläche sich der Nationalpark und seine Einrichtungen erstreckt, in allen grundsätzlichen Angelegenheiten des Schutzgebiets gleichberechtigt mit dem Land als dem Träger des Nationalparks mitentscheiden. Damit entspricht die Landesregierung einem Wunsch der kommunalen Seite und schafft ein Mitbestimmungsmodell, das deutschlandweit seinesgleichen sucht.“

Die bisherige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Partnern vor Ort werde selbstverständlich fortgesetzt, kündigte Bonde an: „Wir werden auch nach Errichtung des Nationalparks intensiv den Dialog mit der Region und der Bevölkerung suchen und sie an den nächsten Arbeitsschritten weiter beteiligen. Das gilt sowohl für die Aufstellung eines Nationalparkplans als auch für die Entwicklung von Tourismus- und Verkehrsinfrastrukturkonzepten.“

Hintergrund:
Der heute beschlossene Text des Nationalparkgesetzes kann auf den Internetseiten der Landesregierung zum Nationalpark Schwarzwald unter Icon www.schwarzwald-nationalpark.de elektronisch abgerufen werden. Dort finden sich auch das Gutachten von PriceWaterhouse Coopers und ö:konzept sowie Karten und weitere Materialien zum Nationalpark Schwarzwald.
(Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Wenn Bonde die Schöpfung der Forstverwaltung bewahren will, warum schafft er dann einen nationalen Parkplatz für Rummelplatzbesucher? Liegt es daran, dass er Präsident des Tourismusverbandes Baden-Württemberg und Aufsichtsratsvorsitzender der Badischen Staatsbrauerei Rothaus ist? Sollte ein „Naturschutzminister“  tatsächlich auf einem Bildungsniveau von Ministranten sein und von Biologie und Physik keine Ahnung haben, wenn er von „Bewahrung der Schöpfung“ faselt und damit vielleicht absurdesten Glaubenvorstellungen nachhängt? Was hat dieser Minister ohne irgendeine abgeschlossene Ausbildung mit Natur zu tun? Hält er vielleicht den Europa-Park für den Vater seines Nationalparks, der zum Kollateralschaden für die betroffene Bevölkerung durch den Unfalls namens Grün-Rot wird und kaum lange Überlebenschancen hat? Sind nicht die für den grün-roten Nationalpark eintretenden sogenanntern Naturschutzverbände Regierungsinstitutionen aufgrund von Zuschussabhängigkeiten?)

Advents-Zauber in Europa

Zehn besonders schöne Weihnachtsmärkte

Nürnberger Christkindlesmarkt.  Bild: HolidayCheck.de

(lifePR) – Wenn die Tage kürzer und die Nächte kälter werden, kunterbunte Lichterketten die Straßen erhellen und köstlicher Plätzchengeruch die Küchen erfüllt, dann ist endlich wieder Adventszeit. Was gibt es Schöneres, als dem Winter-Blues mit heißem Glühwein und frisch gebrannten Mandeln zu trotzen? Das Reiseportal HolidayCheck.de stellt zehn ganz besonders schöne Weihnachtsmärkte in Europa vor.

Nürnberger Christkindlesmarkt
„Das Städtlein aus Holz und Tuch“ wird der wohl berühmteste Weihnachtsmarkt Deutschlands liebevoll genannt. Rund 180 Holzbuden mit rotweißen Stoffdächern verwandeln den Hauptmarkt in ein gemütliches Bummelparadies. Zur Stärkung gibt’s Rostbratwürstchen, Nürnberger Lebkuchen und ein Glas aus der größten Feuerzangenbowle der Welt.
Termin: 29.11.-23.12.2013

Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg in Berlin
Weihnachtszauber vor märchenhafter Kulisse – romantischer geht es nicht. Ein aufwändiges Beleuchtungskonzept taucht das barocke Schloss Charlottenburg in traumhaft schöne Farben. Highlights: Winter-Open-Air-Restaurant und großer Nikolaustag am 6.12. mit kostenlosem Karussellfahren für alle Kinder.
Termin: 25.11.-26.12.2013

Prager Weihnachtsmarkt in der Altstadt
„Kitsch pur“ heißt es in Prag. Die ohnehin schon „Goldene Stadt“ verwandelt sich in der Weihnachtszeit in ein schillerndes Glitzermeer. Die Luft ist erfüllt vom Duft des Prager Weihnachtsschinkens, an jeder Ecke stimmen Chöre bekannte Weihnachtslieder an. In der Mitte steht das Prunkstück der Stadt – ein riesiger, bunt geschmückter Weihnachtsbaum.
Termin: 29.11.-01.01.2013

Dresdner Striezelmarkt
Der Dresdner Striezelmarkt ist das Urgestein unter den deutschen Weihnachtsmärkten, er findet bereits zum 579. Mal statt. Über 2,5 Millionen Besucher bestaunen jedes Jahr die weltgrößte erzgebirgische Stufenpyramide und naschen vom Dresdner Riesenstollen. Toll für Kinder: Wichtelhaus, Weihnachtsbäckerei, Puppentheater und Märchenstunde.
Termin: 27.11.-24.12.2013

Lübecker Weihnachtszauber
Weihnachten und Marzipan gehören zusammen – deshalb lohnt sich ein Ausflug nach Lübeck umso mehr. Auf dem „Niederegger Weihnachtsbasar“ dreht sich alles um das Süßgebäck. Bei einer Tasse Marzipan Cappuccino und einem Stück Nuss-Torte wird der Akku wieder aufgeladen – für einen Bummel über den maritimen Weihnachtsmarkt in gemütlicher Hafenatmosphäre.
Termin: 25.11.-30.12.2013

Münchner Weihnachtsmärkte
Wer zur Adventszeit in München ist, hat die (riesige) Qual der Wahl: Es wimmelt von Weihnachtsmärkten, -buden und geschmückten Plätzen. Allen voran steht der Christkindlmarkt auf dem Marienplatz. Dort geht es traditionell zu, mit Christbaum, dem größten Krippenmarkt und köstlichen Leckereien. Alternativ: der schwul-lesbischer Markt „Pink Christmas“ im Glockenbach.
Termin: 25.11.-24.12.2013

Emder Engelkemarkt
Ostfriesland ist nicht gerade bekannt für seine Weihnachtsmärkte – mit Ausnahme des Seehafens Emden. Jedes Jahr verwandelt sich die Stadt in ein schmuckes Weihnachtsdorf. Das Besondere: Etliche Schiffe ankern eigens für den Markt im Hafen und bieten tolle Einblicke in die maritime Weihnacht. Inklusive „Weihnachtsmarkt up Schipp“ und jeder Menge Glühwein (mit Rum!).
Termin: 25.11.-23.12.2013 und 27.12.-31.12.2013

Straßburger Weihnachtsmarkt
Im Dezember gleicht die Innenstadt von Straßburg einem riesigen Weihnachtsparadies. An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken: elsässische Spezialitäten, Kunsthandwerk, Büchermarkt und einen riesigen Christbaum. Gastland ist dieses Jahr Kroatien, das den Gästen mit Konzerten, Tänzen und Veranstaltungen für Kinder die kroatische Weihnachtskultur näher bringen will.
Termin: 29.11.-31.12.2013

Weihnachtsmarkt Meran
„Genuss und Erholung“ lautet das Motto des diesjährigen Weihnachtsmarktes im idyllischen Meran. Vor traumhaft schöner Bergkulisse können Besucher hier vor allem eins: schlemmen. Von den „Geheimnissen des Specks“ bis hin zum „Dörfchen des Brotes“ – jedes Leckermaul findet hier die passende Südtiroler Spezialität.
Termin: 29.11.13-06.01.2014

Leipziger Weihnachtsmarkt
Inmitten der historischen Altstadt thront eine 20 Meter hohe Fichte und bildet das Herzstück des Leipziger Weihnachtsmarktes. 600 Christbaumkugeln und 3000 Lichter schmücken den Baum und verwandeln ihn in ein rot-goldenes Prunkstück. Eher zünftig geht es auf dem Naschmarkt zu: Dort präsentieren Parfümeure, Korbflechter, Bogenbauer und Steinmetze ihr Können.
Termin: 26.11.-23.12.2013

Gelesen

Jagdglück im Wald der Kuscheltiere?

Zum Nachlesen!
Zuwanderer sollen Heuberg-Zukunft sichern
Experten werben bei Podiumsdiskussion für Rekrutierung ausländischer Fachkräfte
…Eine Hauptaufgabe, darin waren sich die Experten einig, sei jedoch die Rekrutierung auch ausländischer Fachkräfte – etwa aus Südeuropa. „Wir müssen eine Willkommenskultur entwickeln“, sagte Albin Ragg,…
(Schwäbische Zeitung. Na, wer sagt’s denn, die ganz oberen 100 vom Heuberg waren willkommen? Hat sich da eine mehrwöchige Anmoderation nicht gelohnt, warum bloß kommen die Schultes da so spanisch vor? Wer weiß, was 2030 sein wird, weiß der nicht auch schon, was morgen im Lokalblatt steht?)

Buntes Kaleidoskop
Psychiater tauschen sich in Rottweil aus
(Schwäbische Zeitung. Mit wem tauscht der Spaichinger Stadtpsychologe?)

Weihnachtsmärkte
Einstimmen aufs große Fest
Weihnachts- und Christkindlemärkte der Region setzen auf Gemütlichkeit und Selbstgestaltetes
(Schwäbische Zeitung. Bratwurst badet im Glühwein?)

Sportabzeichen zieht nicht mehr wie einst
Turnverein zeichnet knapp 40 Teilnehmer aus – Reform bedingt Rückgang der Teilnahme
Knapp 40 Sportler sind ins Gasthaus „Ochsen“ zur Verleihung der Sportabzeichen des Turnvereins Spaichingen gekommen…
(Schwäbische Zeitung. Hat das Bundesverdienstkreuz diesem Orden nicht den Rang abgelaufen in Spachingen? Wer kann schon als Achtzigjähriger 100 m in 23 Sekunden laufen oder umgekehrt?)

13 Feuerwehrleute sind jetzt Sprechfunker
Vorwurf zum Feuerwehrbau läuft ins Leere
(Schwäbische Zeitung. In VS hat’s noch nicht gefunkt?)

Sonderzüchtung – oder wie groß ist das Brötchen?

Prälat Werner Redies firmt 60 junge Frauen und Männer
Pfarrer Amann verrät, was Todesanzeigen aussagen
Kirchenchor ehrt langjährige Sänger
Gemeindefest steht vor der Tür
(Schwäbische Zeitung. Alle firm?)

Rasengrab-Pflege wird kritisiert
Ortsvorsteher Albert Gruler sucht dazu Gespräch mit dem Bauhof
(Schwäbische Zeitung. Wächst nicht Gras drüber?)

65-Jähriger streift Pannenfahrzeug
(Schwäbische Zeitung. Stand’s auf dem Gehweg?)

Damit alle Tafel-Kinder sich freuen
Melitta Jekel, stellvertretende Leiterin der Trossinger Tafel, freut sich riesig. „Der Artikel über Cilly und Justin und deren Weihnachtswünsche hat zu einem unglaublichen Echo geführt.“ Der Text, der am vergangenen Samstag in der Trossinger Zeitung erschienen war, schilderte die finanziellen Nöte von Eltern und deren Kindern…
(Schwäbische Zeitung. Spendenaktion aus Afrika für Trossingen?)

Los Talismanes treten für Kenia auf
(Schwäbische Zeitung. Im Langlauf?)

Landfrauen kämpfen für neues Schulfach
KreislandFrauenverband tagt in Seitingen-Oberflacht – Verbraucherbildung stärken
(Schwäbische Zeitung. Analphabetismus?)

Kritik am Koalitionsvertrag

„Verkehrspolitische Vorhaben finanziell nicht hinterlegt“

(lifePR) – Die Allianz pro Schiene hat die bahnpolitischen Pläne von Union und SPD grundsätzlich begrüßt, bemängelt aber die unzureichende Finanzausstattung. „Viele Vorhaben weisen in die richtige Richtung, stehen aber ohne Finanzierung da. Verkehrspolitisch gute Ansätze sind auf den letzten Metern haushaltspoltisch ausgehungert worden“, sagte Flege mit Blick auf die Koalitionsvereinbarung. Die in der Vereinbarung genannten fünf Zusatz-Milliarden für die Verkehrsinfrastruktur aller Verkehrsträger verteilt auf die gesamte Legislaturperiode reichten nicht aus, um die programmatischen Aussagen des Verkehrskapitels zu unterfüttern.

„Dass der Bund vor allem den Erhalt vor Neu- und Ausbau anpacken und den Bundesverkehrswegeplan zu einer verkehrsträgerübergreifenden Netzplanung machen will, ist trotzdem ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte Flege. Positiv bewertete die Allianz pro Schiene außerdem, dass der Koalitionsvertrag für die Schiene auch beim Neu- und Ausbau ein erhöhtes Investitionsniveau ankündige, um Netzengpässe zu beseitigen.

„Nicht verbrauchte Mittel im Verkehrsetat sollen künftig überjährig zur Verfügung stehen, damit das Geld auch wirklich verbaut werden kann. Für Bahnprojekte soll es endlich einen Planungsvorrat geben, wie bei Straße und Wasserstraße schon lange üblich“, sagte Flege. Damit habe der Koalitionsvertrag eine Forderung der Allianz pro Schiene aufgegriffen. Auch anderen wesentlichen Anliegen der Bahnbrache trage der Text Rechnung, sagte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer. „Erleichtert sind wir darüber, dass den Schienenbahnen mit Hinweis auf ihren Umweltvorteil zusätzliche Belastungen durch die EEG-Umlage erspart werden sollen.“

Für die von der Branche dringend geforderte Verbesserung der Zulassungspraxis wollten Union und SPD die nötigen gesetzlichen Grundlagen schaffen. Auch das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Ziel, den Schienenlärm bis 2020 deutschlandweit zu halbieren, begrüßte die Allianz pro Schiene. „Allerdings erwarten wir bei der kostspieligen Umrüstung lauter Güterwaggons von der Politik stärkere Unterstützung, um Wettbewerbsverzerrungen zulasten der Güterbahnen zu vermeiden“, sagte Flege.

Bei anderen wichtigen Forderungen der Branche bleibe der Vertrag von Union und SPD allerdings wieder vage, kritisierte Flege und nannte etwa das Thema Regionalisierungsmittel. „Ob und in welchem Umfang der öffentliche Nahverkehr in Deutschland seine Erfolgsgeschichte fortsetzen kann, ist im Koalitionsvertrag noch nicht festgeschrieben und muss nun rasch von Bund und Ländern geklärt werden.
Über den Allianz pro Schiene e.V.

Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs. In dem Bündnis haben sich 20 Non-Profit-Organisationen zusammengeschlossen: die Umweltverbände BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und ACV, der Bundesverband CarSharing bcs, der Fahrradclub ADFC, die zwei Bahngewerkschaften EVG und GDL, die Konferenz für kirchliche Bahnhofsmission, die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, VBB und VDEI sowie die Technische Hochschule Wildau. Die Mitgliedsverbände vertreten mehr als 2,5 Millionen Einzelmitglieder. Unterstützt wird das Schienenbündnis von mehr als 100 Unternehmen der Bahnbranche.

Gelesen

Eine Demonstration der Macht und der Ohnmacht
(tutut). Grün-Rot hat am Donnerstag im Landtag erwartungsgemäß einen Nationalpark  im Nordschwarzwald beschlossen, denn Mehrheit ist Mehrheit. Daran ändert auch harte Kritik aus der Opposition nichts.Und natürlich schon gar nicht eine Demonstration vor dem Landtag. Hier traten nebeneiander Ablehner und Befürworter des Nationalparks auf. Auge in Auge mit der Polizei. Alles sehr friedlich, denn das Für und Wider waren längst ausgetauscht worden, und auch  gegen die Regierung ausgegangene Abstimmungen betroffener Orte fanden kaum Gehör.

 

Zum Nachlesen!
Das Buhlen um die Kandidaten beginnt
Ein halbes Jahr vor der Kommunalwahl stecken die Parteien mitten in den Vorbereitungen
…Auch wenn die endgültige Aufstellung noch einige Monate Zeit hat, erste Gespräche hat jede Partei im Kreis schon geführt. Schließlich müssen sie nicht nur geeignete Kandidaten finden, sondern sie sollten zum ersten Mal gleich viele Frauen wie Männer aufstellen – so empfiehlt es das Wahlrecht…
(Schwäbische Zeitung. Warum steht davon nichts im Kommunalwahlgesetz? Warum heißt es stattdessen in „§ 9 Aufstellung von Bewerbern (1) Als Bewerber in einer Partei kann in einem Wahlvorschlag nur benannt werden, wer in einer Versammlung der im Zeitpunkt ihres Zusammentritts wahlberechtigten Mitglieder der Partei im Wahlgebiet, bei der Wahl der Kreisräte im Wahlgebiet oder im Wahlkreis (Mitgliederversammlung), oder in einer Versammlung der von diesen aus ihrer Mitte gewählten Vertreter (Vertreterversammlung) gewählt worden ist; die Bewerber und die Vertreter für die Vertreterversammlung werden in geheimer Abstimmung nach dem in der Satzung der Partei vorgesehenen Verfahren gewählt. In gleicher Weise ist die Reihenfolge der Bewerber festzulegen. Die Wahlen der Bewerber dürfen frühestens 15 Monate, die Wahlen der Vertreter für die Vertreterversammlung 18 Monate vor Ablauf des Zeitraums, innerhalb dessen die nächste regelmäßige Wahl des zu wählenden Organs erfolgen muß, stattfinden. Über die Wahl der Bewerber und die Festlegung ihrer Reihenfolge ist eine Niederschrift anzufertigen, in der Ort und Zeit der Versammlung, Form der Einladung, Zahl der erschienenen Mitglieder oder Vertreter und das Abstimmungsergebnis anzugeben sind; aus der Niederschrift muß sich ergeben, ob Einwendungen gegen das Wahlergebnis erhoben und wie diese von der Versammlung behandelt worden sind; Einzelheiten sind in der Niederschrift oder in einer Anlage festzuhalten. Die Niederschrift ist mit dem Wahlvorschlag einzureichen. Der Leiter der Versammlung und zwei Teilnehmer haben die Niederschrift zu unterzeichnen; sie haben dabei gegenüber dem Vorsitzenden des zuständigen Wahlausschusses (§ 8 Abs. 3) an Eides Statt zu versichern, daß die Wahl der Bewerber und die Festlegung ihrer Reihenfolge in geheimer Abstimmung und unter Einhaltung der Bestimmungen der Parteisatzung durchgeführt worden sind. Der Vorsitzende des zuständigen Wahlausschusses ist zur Abnahme einer solchen Versicherung an Eides Statt zuständig; er gilt als Behörde im Sinne von § 156 des Strafgesetzbuches“?)

Gänsäcker geht auch Kinder an
Sechs Möhringer Mädchen sammeln Unterschriften gegen Gewerbegebiet-Erweiterung
(Schwäbische Zeitung. Wer hat den Kindern verraten, dass der Lebensunterhalt aus der Steckdose kommt?)

Buntes Kaleidoskop
SVS vergibt Urkunden in Bronze, Silber und Gold
40 Sportler des Sportvereins Spaichingen haben in diesem Jahr das Sportabzeichen erworben,
(Schwäbische Zeitung.  Urkunden als Abzeichen?)

Fahrländer: „Aixheim ist mehr als ein Ortsteil“
(Schwäbische Zeitung.Hat er nicht recht: Aixheim ist Aixheim?)

Und ewig schleichen die Laster
Verkehr auf dem Heuberg nimmt zu – Straßenausbau bleibt schwierig
(Schwäbische Zeitung. Heißt die Rechnung nicht: Ohne Straßen und Laster keine Lasten, also keine Wirtschaft?)

Der Zottelbär bringt schwäbische Lieder in die Kindergärten
(Schwäbische Zeitung. Gründung neuer Tradition in Trossingen?)

Gläubige singen aus neuem Liederbuch
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung.Wer erhört’s?)

CDU: Aufstockung der Personalräte kostet zu viel
Die CDU-Kreistagsfraktion will sich gegen die Absicht der grün-roten Landesregierung wehren, je nach Größe des Personalrats mehr Personalräte freistellen zu lassen. Darauf zielt die beabsichtigte Änderung des Landespersonalvertretungsgesetzes ab…
(Schwäbische Zeitung. Weiß die CDU nicht, dass die Regierung mehr Stimmen hat als die Opposition?)

Die Folgen einer Spritztour

Versicherung muss für Schaden durch Minderjährigen am Steuer zahlen


(lifePR) – Die Eltern eines Minderjährigen dürfen in der Regel davon ausgehen, dass ihr Kind nicht ohne Erlaubnis das Familienauto benutzt. Im konkreten Fall musste ein Versicherer für einen Unfall bezahlen, den der Beklagte mit dem versicherten Fahrzeug verursacht hatte.

Da der Beklagte den PKW ohne gültige Fahrerlaubnis benutzt hatte, forderte der Versicherer von ihm seine Aufwendungen in Höhe von knapp 5.000 Euro zurück. Der Beklagte wollte jedoch nicht zahlen, da ihm der Fahrzeugschlüssel von dem mit ihm befreundeten minderjährigen Sohn des Fahrzeughalters überlassen worden war. Mit diesem habe er gemeinsam jene nächtliche Spritztour unternommen.

Auf die Idee, sich des Autos zu bemächtigen, sei man im Übrigen nur deswegen gekommen, weil der Autoschlüssel auf einer Theke im Flur der elterlichen Wohnung seines Freundes gelegen habe. Der Klage des Versicherers wurde stattgegeben. Dass der Schlüssel frei zugänglich war, sei keine Obliegenheitsverletzung des Fahrzeughalters.

Denn ohne besondere Anhaltspunkte dürften die Eltern jugendlicher Kinder davon ausgehen, dass diese nicht ohne Erlaubnis ihren Pkw benutzen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Kinder nicht über eine Fahrerlaubnis verfügen, so die ARAG Experten (AG Hagen, Az.: 140 C 206/12).

Gelesen

Es werde Licht!

Zum Nachlesen!
Interview: „Sozialen Innovationen Schub verleihen“
Erster B.Braun-Preis zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen – Aus Ideen Erfolge machen
Mit dem „B. Braun-Preis für Soziale Innovationen“ wollen die B. Braun-Tochter Aesculap in Tuttlingen und die Zeppelin Universität Friedrichshafen (ZU) Initiativen fördern, die gesellschaftlichen Herausforderungen mit innovativen Lösungen wirksam begegnen. Unser Redakteur Ludger Möllers sprach mit Hanns-Peter Knaebel, dem Aesculap-Vorstandsvorsitzenden, und Projektmanagerin Janine Pfaff über den mit 25000 Euro dotierten Preis und die Ziele…
(Schwäbische Zeitung. Worin besteht die soziale Kompetenz des Preiserfinders?)

Der Kommissar geht um
EU-Kommissar Günther Oettinger fordert beim Redaktionsbesuch eine langsamere Gangart bei der Energiewende. Der schnelle Umstieg auf Erneuerbare sorge für höhere Strompreise und gefährde Arbeitsplätze. Zudem müsse das umstrittene Fracking hierzulande erprobt werden. Kontext widerspricht: Windkraft ist heute schon billiger als Kohle- und Atomstrom, wenn milliardenschwere Subventionen und Klimaschäden mitberechnet werden. Und für sauberes Trinkwasser lohnt ein Fracking-Verbot allemal. Ein Faktencheck zeigt, dass Oettinger falsche Tatsachen behauptet…
(kontextwochenzeitung. Journalismus, den andere längst verlernt haben oder sich nicht trauen?)

Buntes Kaleidoskop
Im Zeichen des neuen Gotteslobs
Der Vorabend des ersten Advent, Samstag, 30. November, steht ganz im Zeichen des neuen Gebets- und Gesangbuches „Gotteslob“, das in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zum ersten Advent seinen „Dienst“ antreten wird. In der ganzen Diözese finden „Nächte der offenen Kirchen“ statt…
(Schwäbische Zeitung. Gotteslob statt Weihnachtsmärkte? Wusste dies jemand?)

„Dem Himmel tatsächlich ein bisschen näher“
Choropax besticht auf dem Dreifaltigkeitsberg vor allem mit Faurés Requiem
(Schwäbische Zeitung. Die Erde ist eine Scheibe? Primtal die Hölle?)

Aus einem Beinahe-Kanal soll wieder ein Bach werden
Die Stadt muss den Schönbach renaturieren lassen – Der Biber wirft die Planungen durch seine Wanderungen durcheinander
(Schwäbische Zeitung.Der Biber droht Trossingen? Ins Gefängnis?)

Undicht?

Verwaltungsgemeinschaft regelt Kostenfrage
Gemeinderat stimmt Vertrag zu – Kritik an Ortseingangstafeln
…Der Antrag der Verwaltung, den Beschluss vom 14. Oktober zur Bezuschussung zum Kauf des Räderwerks von Jürgen Knubben aufzuheben, wurde in die Dezembersitzung vertagt, weil noch Verhandlungen ausstünden…Stadtrat Harald Niemann erklärte in der Sitzung, dass er momentan noch mit dem Stadtkünstlerverein in Verhandlungen stehe. Er rechne aber im Verlauf der nächsten Woche mit einer Einigung, dann werde das Geld, so Niemann, an den Verein überwiesen.
(Schwäbische Zeitung. Spende Verhandlungssache? Geht’s um Ratenzahlung?)

Heuberg ist mit Hausärzten versorgt
Am Wochenende sind die Wege aber weiter – Ballungsräume für Mediziner attraktiver
(Schwäbische Zeitung. Liegt die Nachricht im Heuberg-Lastzug und in einer herbeiverkrampften Podiumsdiskussion?)

Publikum hört Lied von der Hexe und der Heiligen
Erlös aus dem Benefizkonzert des Musikvereins Dürbheim kommt dem Verein Schuhmuckl zugute
(Schwäbische Zeitung. Besteht der Unterschied zwischen Hexe und Heiliger nicht im Verbrennen?)

Kirchliche Abendmusik spendet Trost
Evangelischer Chor und Solistinnen brillieren in der katholischen Kirche
(Schwäbische Zeitung. Was ist passiert in Aldingen?)

Burghexen erhöhen den Jahresbeitrag
(Schwäbische Zeitung. Vereinshexen?)

24 Teilnehmer schließen Feuerwehr-Grundausbildung ab
(Schwäbische Zeitung.Feuerwehrmeldemagazin?)

Interview: „Als Pastor kann ich Werte vermitteln“
Der ehemalige Neonazi Johannes Kneifel fand im Gefängnis zum christlichen Glauben
(Schwäbische Zeitung.In der Not frisst der Teufel Fliegen?)

Kauder kämpft, SPD-Chef zeigt Zuversicht
Koalitionsverhandlungen: In den Parteien ist die Stimmung an der Basis gespalten
(Schwäbische Zeitung. Entscheidung fällt in Tuttlingen, nachdem sie Berlin schon hat?)

2014 im Fokus der Vereinten Nationen

„Bäuerliche Familienbetriebe Herzstück der globalen Ernährungssicherung“


(lifePR) – Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2014 zum „Jahr der familienbetriebenen Landwirtschaft“ ausgerufen. Anlässlich der Auftaktveranstaltung am Freitag in New York, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Gerd Müller: „Die familienbetriebene, bäuerliche Landwirtschaft ist das Herzstück der globalen Ernährungssicherung. Nur wenn es uns innerhalb der Weltgemeinschaft gelingt die Potenziale der Familienbetriebe zu heben, können wir im Kampf gegen den Hunger erfolgreich sein. Mit einer nachhaltigen und angepassten Bewirtschaftung vor Ort, kann der steigende Bedarf einer wachsenden Weltbevölkerung an qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln langfristig gedeckt werden.“

Rund 80 Prozent aller hungernden Menschen in den Entwicklungsländern leben im ländlichen Raum, etwa die Hälfte aller Hungernden sind nach Schätzungen der Weltbank Kleinbauern. Noch immer mangelt es in vielen Regionen und Ländern an Investitionsmitteln, Wissen, ausreichender Infrastruktur sowie geeigneten politischen Rahmenbedingungen. „Im Jahr 2014 soll die Aufmerksamkeit verstärkt auf den bäuerlichen Familienbetrieben liegen. Damit wird auch die politische Unterstützung wachsen für die Förderung nachhaltiger Agrarsysteme, die auf Familienbetriebe, kommunale Einheiten, indigene Gruppen oder Genossenschaften gestützt sind. Ich freue mich, dass die Leistungen der bäuerlichen Familienbetriebe durch das Themenjahr der Vereinten Nationen die Anerkennung erhalten, die sie verdienen aufgrund ihrer Leistungen und ihrer enormen Bedeutung für die globale Ernährungssicherung“, betonte Müller.

Die Landwirtschaft sei der Schlüssel im Kampf gegen den Hunger auf der Welt. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit unterstütze das BMELV mit Erfahrungen und Know-How den Aufbau landwirtschaftlicher Strukturen mit angepassten Technologien und ist mittlerweile an 30 Projekten in unterschiedlichen Ländern beteiligt.

Die Bundesregierung fördere die Entwicklung der familienbetriebenen Landwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern mit umfangreichen Mitteln aus dem nationalen Haushalt, zum Beispiel im Rahmen des Treuhandfonds der Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), zahlreichen bilateralen Kooperationsprojekte sowie über das EU-finanzierte Instrument des Twinning.

Auch im Rahmen der Internationalen Agrarministerkonferenz (16. bis 18. Januar 2014) in Berlin – dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) – stehe wieder die Landwirtschaft als Schlüsselsektor bei der Überwindung von Mangelernährung im Mittelpunkt.

Weitere Informationen dazu unter: http://www.gffa-berlin.de, http://www.bmelv.de/…

Gelesen

Nach Schlecker nun Lecker in Spaichingen?

Zum Nachlesen!
Stadt will Asylbewerber willkommen heißen
Flüchtlinge sollen nicht in Containern wohnen müssen – Ehrenamtliche Helfer gesucht
(Schwäbische Zeitung. Trossingen ruft die Armen der Welt? Die Bürger sollen es ausbaden?)

Buntes Kaleidoskop
Tipp des Tages
Heute um 15 Uhr findet in der Aula des Tuttlinger Immanuel-Kant-Gymnasiums die Lesung des ehemaligen Nationalsozialisten Johannes Kneifel statt. In seinem Buch „Vom Saulus zum Paulus“ beschreibt Kneifel seine Wandlung vom gewalttätigen Skinhead zum geläuterten, gläubigen Pastor.
(Schwäbische Zeitung. Gibt’s in Tuttlingen keine eigenen ehemaligen Nationalsozialisten? Kirche immer friedlich?)

Kirche setzt weiter soziale Schwerpunkte
Bezirkssynode legt Haushalt für kommendes Jahr fest – Sonderzuweisungen geplant
(Schwäbische Zeitung. Auf Kosten anderer?)

Gemeinderat setzt Schwerpunkte
Im Heidengraben werden 30 neue Bauplätze erschlossen
Von Regina Braungart
(Schwäbische Zeitung. Das war das Wichtigste? Warum korrigiert sie nicht ihre offenbar doch krottenfalsche Berichterstattung vom Vortag?)

Realschüler verzaubern Besucher mit ihren Darbietungen
Das Schulfest wartet mit einem umfangreichen Programm auf – Erlös ist für Behinderte bestimmt
(Schwäbische Zeitung. Zauber? Wieder Spenden für die arme Katholische Kirche?)

Für Hilfsaktion in der Hauptstadt kommen 100 Paar Schuhe zusammen
Die Spaichinger Autorin Silke Porath liest bei Benefizveranstaltung für die Straßenkinder von Berlin
(Schwäbische Zeitung.Ist diese sogenannte Autorin jetzt nicht in Balingen? Wie wäre es, ein bisschen mehr über die Vita dieser Damen zu berichten? Müssen deren ausgefallene Hobbys ständig ein  Lokalblatt füllen?)

Arbeitslosigkeit ist auf einem Rekordtief
Starke Unternehmen auf dem Heuberg bieten großen Entwicklungsspielraum
…Die Beschäftigungslage auf dem Heuberg istz sehr gut. Die Arbeitslosigkeit ist auf einem Rekordtief. Foto: Archiv
(Schwäbische Zeitung. Warum dann mit dem Lastzug weg? Ist Berichterstattung aus dem Archiv auch ein Rekordtief?)

Damenwäsche überfordert Herrenhaushalt
Laienspielgruppe des Sportvereins Gosheim spielt „Das bissle Haushalt“ von Heiko Raupp
(Schwäbische Zeitung. Standort Heuberg?)

Gottesdienst Im Brühl erinnert an die Verstorbenen
Erstmalige Feier findet großen Zuspruch bei den Ehrenamtlichen – Stehempfang zum Abschluss
In diesem Jahr hat es im Seniorenzentrum Im Brühl in Aldingen erstmalig einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Bewohner gegeben.
(Schwäbische Zeitung. Da legt’s die nieder?)

Acht Frauen und ein Mann zeigen Flagge gegen Gewalt
(Schwäbische Zeitung. Warum hat jüngst eine Studie ergeben, dass Hausmänner bei Frauen nicht sonderlich gefragt sind? Gewalt gegen Männer kein Problem?)

Hochschule dankt ihren Unterstützern mit einer Gala
(Schwäbische Zeitung.Gerettet?)

Ministerin Bauer stellt Fahrplan vor
(Schwäbische Zeitung. Wohin geht’s?)

Flamme der Hoffnung auf dem Spaichinger Marktplatz?

Sponsoren ermöglichen Deutschunterricht
An der Löhrschule erleichtern Lena Dippel und Alina Cramaciuc jungen Rumänen den Start ins Schulleben
(Schwäbische Zeitung. Warum können die bei der Einschulung in Trossingen kein Deutsch?)

Streiten, bis die Fetzen fliegen
Beraterin Rita Stehle gibt Eltern Tipps für den Umgang mit dem zankenden Nachwuchs
(Schwäbische Zeitung. Warum nicht die „Beraterin“ holen?)

Klimaschutzkonzept kommt einen Schritt weiter
Ausbau der Windenergie hätte in Rietheim-Weilheim und Seitingen-Oberflacht den größten Effekt
(Schwäbische Zeitung.Volksverdummung?)

Weniger Kredite notwendig

Dicke Brocken verschoben: Spaichinger Haushalt „auf einem guten Weg“

Ein Erschließungsanfang für 30 Bauplätze wird im Heidengraben gemacht. Eine gehobene Wohnlage in Richtung Dreifaltigkeitsberg.

(tutut). „Vielen Dank für gewachsene Einsicht im Rahmen der Beratung“, zollte Bürgermeister Schuhmacher dem Gemeinderat Anerkennung bei der Verabschiedung des Vermögenshaushalts, welcher mit einem Volumen von fast 12 Millionen Euro eine Kreditaufnahme von 2,9 Millionen Euro notwendig macht. Gegenüber der ersten Beratung folgte der Rat dem Bürgermeister „auf einen guten Weg“ (Schuhmacher), wobei Kreuzplatz- und Hauptstraßensanierung einschließlich Erneuerung des Primgewölbes als dicker Brocken auf 2017 geschoben wurden. Denn dann kann die Stadt laut Regierungspräsidium ebenfalls Fördermittel bekommen, so dass die jetzt bereits zugesagten nicht verloren sind. Eine Aufstockung hierzu hatte die Stadt nicht bekommen.

Nicht umstritten war die Erschließung des Gewerbegebiet Eschenwasen für die Erweiterung der Maschinenfabrik, während für neue Bauplätze  am Heidengraben (FDP-Stadtrat Hirt: „Die Spaichinger Goldküste!“)Verständigung auf einen Kompromiss erfolgte: In einem Teilbereich sollen 30 Bauplätze möglich werden, wodurch sich die Kosten von 1,9 auf 1,2 Millionen Euro verringern.

Handlungsbedarf im Gewerbemuseum
Der Keller im Gewerbemuseum wird trockengelegt, hier wurde Handlungsbedarf Tribut geleistet, die Sanierung der Alten Turnhalle geht in kleinen Schritten weiter.

Fahrzeug für die Feuerwehr
Die Feuerwehr bekommt für die Jugendwehr sofort ein neues Mannschaftstransportfahrzeug, ein günstiges Angebot von Ford und ein Zuschuss vom Land machen dies für rund 30 000 Euro möglich. Hierfür hatte sich die FDP stark gemacht, mit Blick auf eine sehr gute Jugendarbeit, wie Stadtrat Grimm betonte und ihm auch niemand widersprach.

Kläranlagenkosten steigen
Da auch die zweite Ausschreibung für Erweiterung und Modernisierung der Kläranlage weit über dem Kostenvoranschlag (3,4 statt 2,6 Millionen Euro) lag, stimmte der Gemeinderat der Aufhebung auch dieser Ausschreibung zu. Nun soll mit den Anbieteformen direkt nachverhandelt werden.

30:70: Kostenteilung in der VG
Die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Spaichingen scheinen nach lebhaften Auseinandersetzungen auf dem Weg des Kompromisses zu sein. Zumindest, was die Kostenverteioung betrifft. So stimmte der Gemeinderat zu, dass in Zukunft die Verwaltungskosten zu 30 Prozent von Spaichingen und zu 70 Prozent von den übrigen Gemeinden getragen werden,worauf sich alle Mitglieder geeinigt hätten, wie Bürgermeister Schuhmacher über diesen „Interessenausgleich“ informierte. Die übrigen Details der aus der Schlichtung durch das Landratsamt entstandenen Abmachungen müssen noch festgelegt werden. Bisher war Spaichingen durch eine Einwohnerumlage an den Kosten beteiligt, was 50 Prozent ausmachte.