Gelesen

Die Spaichinger Ortseingänge verkünden jetzt auf moderne und trotzdem nicht verkünstelte Art eine selbstbewusste Botschaft, von der bei jedem Vorbeifahren eine andere Nachricht mitgenommen werden kann.  Ohne Übertreibung.

Zum Nachlesen!
Formel 1:
Vettel startet in Indien von der Pole-Position
Red-Bull-Pilot Vettel: Siebte Pole-Position diese Saison Zur
Er ist nicht aufzuhalten: Sebastian Vettel dominierte das Qualifying zum Großen Preis von Indien und startet von der Pole-Position ins Rennen. Dort genügt ihm Platz fünf, um zum vierten Mal in Folge Weltmeister zu werden. Auch die Silberpfeile präsentierten sich in der Quali stark.
(spiegel.de. Wird in Spaichigen und Umgebung immer noch für die armen Inder mit ihren Atombomben, Raketen und Fugzeugträger gesammet und gespendet?)

Conny Mayer-Bonde
Minister-Frau wird Professorin in Ravensburg
Neuer Job für Conny Mayer-Bonde: Die ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete aus Baiersbronn und Ehefrau von Alexander Bonde(Grüne), dem Landesminister für Ländlichen Raum, Naturschutz und Tourismus, hat eine Professur für Tourismus an der Dualen Hochschule Ravensburg erhalten. „Das ist eine hochinteressante Aufgabe“, sagte Mayer-Bonde am Freitag den Stuttgarter Nachrichten.Hochschulrektor Karl Heinz Hänssler sagte auf Anfrage, man habe „die Stelle mehrfach ausgeschrieben“ gehabt und sich am Ende „unabhängig vom Wissenschaftsministerium in Stuttgart“ für Mayer-Bonde entschieden…
(Stuttgarter Nachrichten. Wer kümmert sich um die drei Kinder, wenn die Eltern einen Fulltime-Job machen? Ist City-Managerin im popeligen Offenburg ein Karrieresteilhang, oder gab’s auch ein bisschen Vitamin B? Zufälle aber auch!)

Buntes Kaleidoskop
Grüne fordern Lösungen für Verkehr in der Innenstadt
Ortsverband geht davon aus, dass eine Umgehungsstraße erst in Jahrzehnten gebaut wird
Der Ortsverband der Grünen hat sich an das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur und das Regierungspräsidium gewandt, um Aufklärung zu der aus seiner Sicht irreführenden Berichterstattung zur geplanten Umgehungsstraße zu erlangen…Stadtrat Alexander Efinger ist es wichtig, dass noch alle 158 angemeldeten Vorhaben auf dem gleichen Rangplatz stünden und die Spaichinger Umgehungsstraße in der Walle 158 angemeldeten Vorhaben auf dem gleichen Rangplatz stünden und die Spaichinger Umgehungsstraße in der Wahrscheinlichkeit der Realisierung bisher nicht dazugewonnen habe…
(Schwäbische Zeitung. Wer hat das geschrieben? Wer ist der Ortsverband? Liest die Redaktion das eigenen Blatt nicht?  Ist über den Bundesverkehrswegeplan nicht schon alles gesagt worden, bloß noch nicht von den Spaichinger Grünen? Sollte, wer gegen Stadt und Bürger ist, dies nicht auch mal deutlich sagen und nicht herumschwurbeln? Warum steht  nicht drin, dass Stadtrat Efinger im Gemeinderat gegen eine Umgehungsstraße gestimmt hat? Ist damit nicht alles gesagt? Wo ist die Nachricht, wenn nur wiederholt wird, was längst bekanntgegeben worden ist? Ein Verein der Begriffsstutzigen, nicht zuletzt auch aufgrund kabarettartiger Auftritte der Fraktion im Gemeinderat? Soll die Hauptstraße nach diversen Sanierungen neu umgebaut werden? Warum sind die Grünen zum Blindarm des CDU-Fraktionsvorsitzenden bei Rachescharmünzeln geworden?)

Sie sind wieder da!
Der Förderverein Stadtkünstler Spaichingen e.V. hat seine Vorstandschaft wieder. Nach kurzem aber sinnlosen Wegtauchen auf der website des Vereins sind alle Mitglieder des Vorstands dort wieder versammelt. Wenn das kein Kunststück war, was dann? Etwa ein Motto  „Schrott zu Geld“?

Die zwei Hofemer singen seit 20 Jahren
Spaichinger Duo sorgt mit Unterhaltungs- und Volksmusik für gute Laune
(Schwäbische Zeitung. 20 Gesangjahre auch als Bänker und Kaufmann? Es singe, wem Gesang gegeben.)

Experte gibt Firmenchefs Tipps zur Umsetzung ihrer Ideen
(Schwäbische Zeitung. st ein Experte nicht jemand, der von wenig viel, von viel aber wenig weiß?)

So manche Musikerkarriere beginnt in Trossingen
Frank Golischewski zeigt, wie eine Hochschule in der „Provinz“ höchste Qualität bieten kann
(Schwäbische Zeitung. Trossingen nur im eigenen Saft? Davon lebt eine Stadt?)

Wenn der Gymnasiumspropeller sich drehen würde, könnte er dann nicht den Federn Flügel machen?

„Irgendjemand muss etwas wissen“
Kriegsgefangene sterben auf Weg nach Tuttlingen – Großneffe stellt Nachforschungen an
(Schwäbische Zeitung. Ganz privat: Wo ist die Nachricht?)

Flüchtlings-Helfer suchen Unterstützung
Der Verein Refugio Villingen-Schwenningen braucht Therapeuten und Dolmetscher
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Betroffenheitsgutmenschen wollen helfen auf Kosten anderer?)

Luftretter starten und landen von neuer Basis
Station in Villingen-Schwenningen wird offiziell eingeweiht – Rettungsteam ist seit 1. Juli schon im Einsatz
(Schwäbische Zeitung. Luft raus im Kreis Tut?)

„Rauhe Kost“ und Rübengeister

Stimmungsvoller Saisonausklang am Sonntag im Freilichtmuseum


Rietemer Gmootz.

(tutut). Wenn der Sommer im Freilichtmuseum zu Ende geht, werden im Museumsdorf ein letztes Mal die Feuer geschürt und die Töpfe heiß. Am Sonntag, 27. Oktober,wird von 11.30 bis 16 Uhr „Rauhe Kost“ zubereitet, die Alltagskost der Schwäbischen Alb vergangener Zeiten. Was da brodelt und kocht und einen Duft verbreitet, der einem in die Nase zieht und Hunger macht, sind Habermus, Rietemer Gmootz und Straubeze, gedämpfte Erdäpfel, Holdermus und raues Linsengerstbrot. Die Besucher sind eingeladen, hereinzuschnuppern und natürlich auch zu versuchen, was für unsere Vorfahren das tägliche Brot war.

Da merkt man es sprichwörtlich am eigenen Leib, wie karg das Leben auf der Alb war. Das ist noch gar nicht so lange her… bis ins 20. Jahrhundert hinein war das, was die ländliche Bevölkerung tagtäglich auf den Tisch bekam, recht bescheiden und bei weitem nicht so abwechslungsreich, wie wir das heute gewohnt sind. Brei und Kraut, Käse und Brot, später dann auch Kartoffeln waren die wichtigsten Nahrungsmittel, eine recht raue Kost auf der rauen Alb.

Im Museum geht es da schon ein wenig gemütlicher her, das Essen schmeckt auch heute! Für Freunde des einfachen Essens liegen alle Rezepte auch zum Mitnehmen bereit. Wenn das Wetter mitmacht, verwandelt sich das Dorf zum letzten Mal in der Saison zur gelebten Geschichte mit einem goldigen Herbstschimmer, den unsere Besucher so besonders schätzen.

Ab 14 Uhr können die Kinder lustige oder gruselige Rübengeister basteln und Kinderlieder einüben. Wenn es dunkel wird, ziehen die Kinder dann singend mit ihren leuchtenden Geistern von Haus zu Haus durchs Museumsdorf. Hier und da schaut ein Bewohner aus dem Fenster und belohnt die Sänger der Heische-Lieder mal mehr, mal weniger großzügig. Eben ganz so, wie es auch früher war. So findet die Museumssaison 2013 ihr stimmungsvolles Ende.

Weitere Informationen auf www.freilichtmuseum-neuhausen.de oder 07461 926 3204.
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Gefragt

Wird nicht zumindest eine Person aus dem Kreis Tuttlingen dem hessischen CDU-Politiker Klaus Peter Möller widersprechen, der behauptet hat  „als Landtagspräsident habe ich zwei Möglichkeiten, in die Zeitung zu kommen: Entweder ich bringe meine Frau um, oder ich erhöhe die Diäten der Abgeordneten“?

Gelesen

Hier fallen die Äpfel nicht weit vom Stamm.

Zum Nachlesen
SPD-Vize unterstützt die Hochschule
Martin Rivoir, stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Landtag, will neues Konzept
(Schwäbische Zeitung. Regierungschaos?)

Stadtkämmerer freut sich über volle Kassen
Tuttlingen hat mehr Geld als geplant aus Gewerbesteuern eingenommen
Der Blick auf die Finanzen dürfte den Verantwortlichen in der Tuttlinger Stadtverwaltung derzeit ein Lächeln ins Gesicht zaubern: Die Stadt muss im Haushaltsjahr fast drei Millionen Euro weniger ausgeben als geplant…
(Schwäbische Zeitung. Hat schon jemand in Tuttlingen diese Kassen gesehen? Ist Haushaltspolitik ein Hütchenspiel oder versteht die Schreiberin immer nur Bahnhof? Welche Kommune ist gezwungen mehr auszugeben als sie will? Hat Tut kein Konto, was ist mit den Schulden, laut Haushaltsplan liegen die Ende 2013 bei 13,1 Millionen Euro? Kommen da nicht noch ein paar Euro hinzu durch Eigenbetriebe der Stadt? Trotzdem volle Kassen? Versteht in Lokalredaktionen niemand nehr etwas von Kommunalhaushalten? Deshalb hier die echten Daten der Tuttlinger Haushaltslage vom 31.12.2012 laut Statistischem Landesamt: Demnach hatte die Stadt Tuttlingen mitsamt Eigenbetrieben 63,70  Millionen Euro  Schulden, was einer Prop-Kopf-Verschuldung von 1 918 Euro entspricht! Sieht das nicht ganz anders aus? Warum erfahren dies die Einwohner nicht durch ein der Information verpflichtetes Lokalblatt?)

Land zeichnet Kreis für präventiven Kinderschutz aus
Der Landkreis Tuttlingen ist von Landessozialministerin Katrin Altpeter für seinen präventiven Kinderschutz mit dem „Zertifikat für Qualitätsentwicklung im Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz“ ausgezeichnet worden. Zertifikatsschwerpunkt war die interdisziplinäre Kooperation und Vernetzung.
(Schwäbische Zeitung. Zwei tote Kinder hat es nie gegeben?)

Buntes Kaleidoskop
Experten bergen Sprenggranate
Firmengebäude in Spaichingen wird geräumt – Zunächst Bombenfund vermutet
Der Fund einer Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg hat am Donnerstag die Einsatzkräfte in Spaichingen stundenlang in Atem gehalten. Eine Produktionshalle des VHW Metallpresswerks musste geräumt werden, nachdem ein Baggerfahrer bei Erdarbeiten in 40Zentimeter Tiefe auf das Geschoss gestoßen war…Die 10,5-Zentimeter-Granate hat keinen Zünder mehr. „Aber eine Gefahr war gegeben, weil sie mit Sprengstoff gefüllt ist“, sagt Lippert. „Wenn man jedoch nicht gerade mit einem Hammer draufschlägt, passiert nichts.“ Die beiden Experten transportieren die Granate nach Stuttgart, wo sie entschärft und entsorgt wird.
(Schwäbische Zeitung. Ob Bombe oder Granate: Machen nicht beide Bumm? Haben die Experten das unscharfe Ding für den Transport nach Stuttgart scharf gemacht? Sind das auch die Experten für  Baumschnitt?)

Interesse an der regionalen Freimaurer-Loge wächst
Viele wollen Mitglied werden – Dahinter steht die Idee des „sinnvollen Bauens und Gestaltens von Zeit und Raum“
Es ist ein feierliches Ritual, dessen innere Zusammenhänge „sich oft der strengen Logik entziehen“, wie es in einer internen Schrift heißt: Einmal im Monat treffen sich die 43 Mitglieder der regionalen Freimaurerloge „Zukunft an den Quellen der Donau“, gekleidet in dunkle Anzüge oder gar Smokings in ihrem imaginären „Tempel“…
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Loge kommt nicht von Logik? Ein bisschen Hokuspokus geht immer?)

Trossinger Dauerduscher.

Baumeister schaffen filigrane Krippen
Seminar des Spaichinger Heimatvereins stößt auf große Resonanz
(Schwäbische Zeitung. Ewig Kind?)

Eltern wünschen sich Ferienbetreuung für Schüler
Vertreterin Anja Eichele spricht im Ortschaftsrat Aixheim vor – Alfred Efinger stellt Antrag
(Schwäbische Zeitung.Rabeneltern im Dorf? Warum setzen sie Kinder in die Welt?)

Kinderburg freut sich über Ernährungs-Zertifikat
BeKi hebt die Bedeutung von ausgewogenem Essen und Trinken hervor – Obst und Gemüse zum Abschluss
(Schwäbische Zeitung.Unfug mit System?)

Ein Mörder meuchelt im Internat
Theater AG des Gymnasiums Gosheim-Wehingen spielt „Wem die Trommel schlägt“
(Schwäbische Zeitung. Mörderische Schule?)

Verwaltungsverband bleibt auch 2014 schuldenfrei
Kämmerer Armin Sauter stellt den Bürgermeistern der Heuberg-Gemeinden den Haushaltsplan vor
(Schwäbische Zeitung.Reicht,wenn die Gemeinden Schulden haben?)

Auto brennt aus
(Schwäbische Zeitung. Musste ein kaputtes Auto vierspaltig die Trossinger Seite retten?)

Gemeinschaftsschule startet in Wurmlingen erfolgreich
Die neuen Fünfer lernen sich und ihr neues Umfeld kennen
(Schwäbische Zeitung. Wohin? Unterricht abgeschafft?)

Das Häuflein der Turm-Gegner in Rottweil schrumpft weiter
Bei zwei Gegenstimmen gibt der Gemeinderat grünes Licht für das Planverfahren – Im Sommer 2014 ist der Baubeginn geplant
(Schwäbische Zeitung. Was ist schon ein Häuflein gegen einen Haufen?)

„CDU-Fraktion führt Bürgerschaft in die Irre“

Bürgermeister nimmt im „Stadtspiegel“ Spaichingen Stellung

(tutut). Die Spaichinger CDU-Gemeinderatsfraktion und ihr grün-roter Anhang hatte jüngst einen  Antrag eingebracht, welcher die Abschaffung des „Stadtspiegels“, des Amtlichen Nachrichtenblatts der Stadt, forderte.  Grund waren u.a. Stellungnahmen des Bürgermeisters (CDU), die nicht der Meinung der CDU entsprachen. Auch wenn der Antrag zurückgezogen wurde, ohne die Anhängerschaft wohl zu befragen, stellt sich die Frage, ob nicht gerade die CDU im „Stadtspiegel“ das macht, was sie dem Bürgermester vorwirft, nämlich Falschinformation zu verbreiten. Kein Wunder, dass im Zusammenhang mit dem CDU-Possenspiel zusammen mit einem Stadtküstlerverein, welcher der CDU mehr als nahe steht, um  ein angebliches Kunstwerk, dessen Ankauf der Stadt aufgedrängt werden sollte, nun zum Beinschuss der CDU selbst wurde. Worum es entgegen der Darstellung der CDU im „Stadtspiegel“ wirklich ging, dies zu erklären blieb damit Bürgermeister Hans-Georg Schuhmacher vorbehalten. Im aktuellen „Stadtspiegel“ heißt es:

„CDU-Fraktion führt Bürgerschaft in die Irre
In der Ausgabe des Stadtspiegels am 17.10.2013 berichtet die CDU-Fraktion im Gemeinderat, dass der Antrag von ihr, Grün-   Rot und Harald Niemann, die früher auf dem Ochsenkreisel befindliche Skulptur wieder auf dem Ochsenkreisel aufzustellen,  mit deutlicher Mehrheit angenommen worden ist. Diese Darstellung ist falsch.In die Sitzung des Gemeinderats brachte der CDU-Fraktions-Vorsitzende einen Änderungsantrag ein, wonach die Skulptur – entgegen seinem früheren Antrag – nicht mehr von der Stadt angekauft werden sollte. Der Antrag war weder unterzeichnet, noch ließ er erkennen, wer nun tatsächlich Antragsteller sein sollte.

In der Sitzung wurde dann auf Nachfrage des Bürgermeisters bekannt, dass die „ursprünglichen Antragsteller“, also weder Grün-Rot noch Harald Niemann, diesen von der CDU-Fraktion vorgelegten Antrag gelesen hatten. Gleichwohl schlossen sie sich diesem an. Gegenstand des Antrags war nun, dass die Stadt dem Stadtkünstlerverein 10.000 Euro als Zuschuss gewähren sollte, damit dieser die Skulptur ankaufen könne. Dies wurde auch insoweit beschlossen, wobei sich die FDP-Fraktion, mehrheitlich die Freie Wähler-Fraktion als auch Bürgermeister Schuhmacher gegen die Zuschussgewährung ausgesprochen hatten.

Der ursprüngliche Antrag der CDU-Fraktion wurde noch in der Sitzung vom Fraktionsvorsitzenden zurückgenommen. Insoweit    ist die Behauptung, der Gemeinderat habe mit Mehrheit die     Aufstellung der Räder auf dem Kreisel beschlossen, schlichtweg falsch. Weiter wurde beantragt, die Bepflanzung des Kreisels vollkommen zurückzunehmen und die Aufschüttung ausschließlich mit Rasenfläche zu versehen. Über diesen Antrag wurde nicht abgestimmt, jedoch wurde seitens des Fraktionsvorsitzenden der CDU-Fraktion eine Fotomontage zum Antrag beigefügt, die erkennen lässt, wie sich die Antragsteller den Kreisel vorstellen.

Heinrich Staudenmayer von den Freien Wählern begründete für  diejenigen Mitglieder der Freien Wähler, die der ZuschussgeWährung nicht zustimmen konnten, dass bereits in diesem Jahr en das Stadtkunstprojekt des Künstlers Frieder Preis mit 7.500  Euro bezuschusst würde. Eine weitere, Zuschussgewährung in  Höhe von weiteren 10.000 Euro könne man nicht vertreten, zumal andere Vereine überhaupt nicht derartige hohe Zuschüsse erhalten. Es sei eine völlige Ungleichbehandlung zu den ande ren Vereinen, wenn man den Stadtkünstlerverein bezuschusst  und an anderen Vereinen spart. Der jetzige Beschluss sieht also nichts anderes vor, als dass die Stadt 10.000 Euro an den Stadtkünstlerverein Spaichingen e.V. gewährt“.

Gelesen

Atomkraftwerkwolken über Spaichingen: Während in jedem Dorf an einer Energiewende herumgebastelt wird mit Photovoltaik auf dem Hühnerstall und Windrad im Vorgarten, genügt ein Blick vom Dreifaltigkeitsberg, um zu sehen, wie bezahlbarer Strom produziert wird. Die AKW der Schweiz am Hochrhein, die weithin sichbar ihren Dampf ablassen, oder am Oberrhein  (Fessenheim)  sind nicht Panikabschaltungen wie in Deutschland wegen eines Tsunamis in Japan zum Opfer gefallen.

Zum Nachlesen
COBUS
Wirtschaftsbarometer
Baden-Württemberg
Politisches/wirtschaftliches Klima
Die Zufriedenheit des Mittelstandes mit der Arbeit der Landesregierung ist ein Gradmesser für die politische Stimmung im Land. Sie wird deshalb im COBUS Wirt-schaftsbarometer Baden-Württemberg kontinuierlich erfasst. Die Arbeit der Landesregierung stößt bei 36,7% der befragten Unternehmen auf positive Zustimmung. Das sind rund 10% mehr als noch in der Befragung vom August 2013. 63,3% und somit 9,7% weniger Befragte äußerten ihre Unzufriedenheit. Der Mittelwert liegt bei 3,29 (Vergleich August: 3,45) und ist zwar besser geworden, deutet aber dennoch auf eine gewisse Unzufriedenheit der Befragten mit der Landesregierung hin. Von denjenigen, die unzufrieden mit der Landesregierung sind, bemängeln 72.4% die fehlenden positiven Impulse/Lösungen. 62,1% kritisieren, dass Entscheidungen zu langsam oder gar nicht getroffen werden. 51,7% bemängeln die fehlende Unterstützung für den Klein- und Mittelstand…Mit der Arbeit des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann,sind derzeit 68.4 % der Befragten zufrieden.Im Vergleich zur letzten Befragung hat die Zustimmung abgenommen,und zwar um 3,7 %. Jedoch wird der Ministerpräsident gegenüber der Landesregierung wesentlich besser bewertet…Nils Schmid (SPD) ist der stellvertretende Regierungschef von Baden-Württemberg.Darüber hinaus leitet er als zuständiger Minister der Landesregierung das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen. Mit seiner bisherigen Arbeit sind 27.1 % (Wert August 2013:29
%) der befragten Unternehmer in Baden-Württemberg zufrieden, während 72.9 % (Wert August: 71 %) ihre Unzufriedenheit äußerten.Im Vergleich zur letzten Befragung nahm die Zufriedenheit mit seiner Arbeit weiter leicht ab… 78,4 % der Befragten geben an, sie seien zufrieden mit der jetzigen Bundesregierung. Im Vergleich zur letzten Befragung im Au-
gust 2013 hat der Anteil derjenigen, die zufrieden sind, um 14,9 % zugenommen. Dem gegenüber stehen 21,6 % Unzufriedene…Aktuell würden bei der nächsten Landtagswahl 61,8 % der befragten Unternehmer die CDU wählen.Im Vergleich zur letzten Befragung,gewann die CDU 3,5 % Punkte an Stimmen. Die Wählerschaft der Grünen, die seit Beginn des neuen Jahres stetig abgenommen hat, ist nun wieder leicht angestiegen und liegt derzeit bei 14,7 %.Das sind 1,6 % mehr,als noch im August 2013. Auch die SPD hat wieder stark zugenommen und kommt derzeit auf 11,8 %. Einzig die FDP musste größere Einbußen hinnehmen: Sie sank fast um die Hälfte auf 8,8 %.
(cobus.de. Politische Wirtschaftskompetenz aus Unternehmersicht bei Schwarz mit etwas Grün? Woe kommen bloß Umfragergebnisse zustande, bei denen die Chefs mit der Verantwortung für das Ganze besser abschneiden als die Stellvertreter?)

Buntes Kaleidoskop
Klippeneck sackt langsam ab
Geologische Exkursion mit Willi Betting – Der Untergrund der Schwäbischen Alb gibt nach
(Schwäbische Zeitung. Dann kann der Albabtrieb bald in Denkingen beginnen? Wohin, nach Spaichingen?)

Tuttlinger Rat plädiert für neues Musikhochschul-Konzept
„Hochschulen müssen an einen Tisch“ – Resolution soll an Ministerpräsident gehen
Jetzt setzt sich auch der Tuttlinger Gemeinderat für die Musikhochschule Trossingen ein: Gemeinsam haben die Fraktionen eine Resolution formuliert, in der sie die Landesregierung auffordern, sich gemeinsam mit den fünf Musikhochschulen in Baden-Württemberg ein neues Konzept zu überlegen.
(Schwäbische Zeitung. Wann kommt aus dem Tuttlinger Gemeinderat eine Syrien-Resolution?)

Tipp des Tages
Wir schlittern in den digitalen Wahnsinn – oder sind schon mitten drin. Wie man diesem
Teufelskreis entrinnen kann, zeigt die international gefragte Start-up-Managerin und Bestseller-Autorin Anitra Eggler heute…Ihr Vortrag hat das Thema „Überkommuniziert, aber uninformiert? – Auswege aus dem digitalen Wahnsinn“…
Tipp des Tages
Tanzschuhe
(Schwäbische Zeitung, Anzeige mit Zeitungslogo. Tanzen statt Schlittern?)

In der Kirche ist viel zu entdecken
Teilnehmer einer ökumenischen Führung erfahren Neues über das Gotteshaus
(Schwäbische Zeitung. War Er auch da? Kein Fahrrad umgefallen?)

 

Busbahnhof-Klos
bald wieder sauber
(Schwäbische Zeitung. Welches Blatt sorgt für Papier in Tut?)

Dürbheimer Feuerwehr übt in der Grundschule
Bei „Gebäudebrand“ retten die Einsatzkräfte zahlreiche Kinder und Lehrer
(Schwäbische Zeitung. Hurra?)

Aldinger Lehrer lernen
individuelles Unterrichten
Pädagogen des Schulzentrums bilden sich weiter
(Schwäbische Zeitung. Beginnt jetzt eine Serie? Schreiner und Dreher lernen auch ihre Berufe? Sollten Lehrer nicht schon was können, wenn sie unterrichten und Befehle ausführen dürfen?)

Duo besingt die Königin der Vespertafel
Mundartabend in der Denkinger Scheune kommt bei Besuchern gut an
(Schwäbische Zeitung. Warum sind die sonst wohl hingegangen?)

Frau soll Briefe
geöffnet haben
(Schwäbische Zeitung. Verboten?)

Fläche für Windräder wird kleiner
Planer Klaus Grossmann gibt eine Empfehlung für Heuberggemeinden ab
(Schwäbische Zeitung. Stehen die nicht senkrecht?)

Die nächste Enthüllung kommt bestimmt: Noch ein Spaichinger Kunststück ?

Gläubige erleben
Taizé-Gottesdienst
(Schwäbische Zeitung. Warum nicht gleich Rom nach Wehingen versetzen? )

Solwegschule will mit Afrika kooperieren
(Schwäbische Zeitung. Europa für Trossingen zu klein? Wann kommt Asien dran?)

Musikunterricht ist mehr als Singen
Professor Alexander Cvetko hält an der Musikhochschule seine Antrittsvorlesung
(Schwäbische Zeitung.Wer? Gibt’s in der Grundschule nicht auch Unterricht?)

Nachgefragt
„Jugendliche spielen
gerne Billard“
Am Freitag, 25 Oktober,veranstaltet das Stadtjugendreferat zum dritten Mal sein Billardturnier. Unser Mitarbeiter Niklas Rabus hat mit Stadtjugendreferentin Bernadette
Ulsamer (Foto: rabu) über die Hintergründe des Turniers gesprochen.
(Schwäbische Zeitung. Investigativer Journalismus in Trossingen?)

„Keine Schule ist gefährdet“
Schülerzahlen sind in Tuttlingen stabil
(Schwäbische Zeitung. Gestern war Donnerstag, heute ist Freitag in Tuttlingen?)

Betrüger stehlen Auto vor dem Kauf
(Schwäbische Zeitung. Wäre es nach dem Kauf nicht blöd gewesen?)

Kinder entdeckenTuttlingen
(Schwäbische Zeitung. Wo waren die bisher?)

Vom Hühnerstall zum Fachgeschäft
(Schwäbische Zeitung. Überraschungsei?)

Tote Kühe: Tatwaffe bleibt verschwunden
Von Katharina Pütz
20-jähriger Ex-Soldat sitzt in U-Haft – Polizei observierte den Mann in der Vergangenheit
Drei Kühe soll ein 20-jähriger Ex-Soldat auf einer Weide in Mahlstetten erschossen haben. FOTO: DPA
(Schwäbische Zeitung.Hat er nicht? Zeigt ein dpa-Foto, dass die drei Kühe noch leben?)

SZ-Serie
Mal Wurstsalat, mal Wachtelterrine
Im Linzgau-Gasthof „Adler“ im Bodensee-Hinterland trifft Tradition auf Talent
(Schwäbische Zeitung. Und trifft sich dann im Magen?)

Gefragt

Hält das Spaichinger Gymnasium eine seltsame Art von sogenanntem Sportunterricht immer noch für Sport oder sollten da nicht mal Lehrpläne und auch Lehrkräfte ausgewechselt werden? Könnte es sein, dass Kindern und Jugendlichen jede Freude an Spiel und Sport genommen werden soll?

Gelesen

Alternativen?

Zum Nachlesen
Auf der Suche nach dem verlorenen Schatz
Das Leben ist hart und ungerecht: Nicht weniger als 2,5 Millionen Baden-Württemberger haben am 22. September schwarz gewählt, die Landesgruppe im Bundestag war noch nie größer, und doch mischen sich Misstöne unüberhörbar in die Begeisterung. Denn die Südwest-CDU fährt weiter beherzt Schlangenlinien auf ihrem Modernisierungskurs, und rückwärtsgewandte Nabelschau bleibt eine Lieblingsbeschäftigung nicht nur in der Führungsspitze…die Blaskapelle durchmisst die Fellbacher Alte Kelter mit Marschmusik. Baden-Württemberg-Abend nennt sich die Veranstaltung mit 600 geladenen Gästen. Am Ehrentisch sitzt die Hauptperson. „Günther H. Oettinger wird 60 …“, heißt es auf der Einladung. „…Noch am Wahlabend haben Demoskopen errechnet, dass Angela Merkel den Baden-Württembergern den Sprung über die 40-Prozent-Marke zu verdanken hat, weil die FDP, vor vier Jahren in ihrem Stammland im Höhenrausch, rund 13 der damals eroberten 18 Prozentpunkte wieder hergeben musste…“Wir sind mit nahezu bayrischen Verhältnissen wieder da“, jubelte Fraktionschef Peter Hauk. Dabei sei die Südwest-CDU bereits „totgesagt worden“. Aus der maßlosen Übertreibung…spricht eine gehörige Portion Verfolgungswahn. Keine verheißungsvolle Leitlinie für die mühsamen innerparteilichen Versuche einer ernsthaften Analyse der Situation. Zumal eine zweite konstruiert ist aus einer Mischung von trotzendem Selbstvertrauen und realitätsvergessener Selbstbespiegelung, die wie eine Weißwurst aus der zerplatzten Haut quillt. „Wir hier sind geschlossen dafür, dass unsere Heimat 2016 wieder von der CDU regiert wird“, ruft Strobl in die Alte Kelter…Seiner Partei fehlt sogar die Größe, zum runden Geburtstags eines früheren baden-württembergischen Ministerpräsidenten Gäste aus anderen politischen Lagern einzuladen. Als einzige Ausnahmen werden SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel und der Grüne Rezzo Schlauch Zeugen, wie sich der ehemalige Generalsekretär mit Mensurerfahrung in seiner Rede auf das Geburtstagskind an Grün-Rot abarbeitet, als wäre Aschermittwoch und die Feier für Oettinger der „größte Stammtisch des Jahres“ (Strobl)…Das Heil wird in Fällen… in der Kritik an der – nur in CDU-Augen – viel zu linken Presse in Baden-Württemberg gesucht…Das aktuell gravierendste Beispiel dafür ist der Parteitag in Heilbronn, von dem Thomas Strobl als Landeschef mit 87,3 Prozent der Stimmen bestätigt wurde. So die offizielle Rechnung, bei der absichtsvoll ausgeblendet ist, dass sich von den 337 Delegierten überhaupt nur 276 an der Wahl beteiligten. Bei 35 Neinstimmen ergibt das nach Adam Riese müde 72 Prozent Zustimmung, kein Ruhmesblatt für einen Vorsitzenden ohne Gegenkandidaten…Wenig Platz bleibt da für Versuche, ernsthaft aufzuarbeiten, was der Machtverlust bedeutet, und nach Strategien zu suchen, um Grün-Rot 2016 wieder abzulösen…Es sei Unmut laut geworden hinter den Fraktionskulissen, erzählt ein Abgeordneter bei Oettingers Geburtstag, „aber die Zeit ist noch nicht reif, um intern in den Angriffsmodus hochzuschalten“. Das sieht ein anderer ganz anders. Der Jubilar tritt in der Alten Kelter nicht nur höchstpersönlich ans Rednerpult, sondern zudem noch personifiziert von Markus Schubert, dem Mitbegründer der alten JU-Kabaretttruppe „Rudi und Rudi“. Die spielte schon vor 20 Jahren zu Oettingers Vierzigstenem, ist bekannt für deutliche Worte und den Dauerangriff auf die Lachmuskeln über alle Parteigrenzen hinweg…Landtagspräsident Guido Wolf sei der letzte Schwarze mit Dienstwagen und „geeignet für den Rosenmontag, aber gewählt wird sonntags“. Strobl schließlich sei der Schwiegersohn-Typ, dem der Schwiegerpapa sagt, „wie sich die Dinge wirklich verhalten“…
(kontextwochenzeitung. Können Träumereien in schwarzen Nächten an alten Keltern nicht Fässern den Boden ins Gesicht schlagen?)

Buntes Kaleidoskop
Fuchs, Wildschwein
und Hirsch halten
Polizei auf Trab
(Schwäbische Zeitung. Wer wurde Erster?)

Der Düsenjäger des kleinen Mannes
Retrospektive zeigt den Kabinenroller als Beispiel für die Motorisierung Deutschlands
(Schwäbische Zeitung. Wer hat ihn gejagt?)

Ganz Spaichingen soll nach Äpfeln duften
Gewerbe- und Handelsverein plant für die kommenden Monate eine Reihe von Aktionen
(Schwäbische Zeitung. Diabetiker-Zentrum? Äpfel und Zwetschgen und Kürbisse lassen sich schon überall feiern, warum nicht Birnen?)

Kinder feiern Gottesdienst
Am Sonntag sind 50 Kinder in der neuapostolischen Kirche Spaichingen zu einem Bezirkskindergottesdienst zusammen gekommen.
(Schwäbische Zeitung. Spontan?)

Schüler erkunden Ziegenhof und Burg Wildenstein
Mehrere Jahrgangsstufen der Schillerschule Spaichingen sind in der Region unterwegs
(Schwäbische Zeitung. Geißenpeterschule?)

Hubschrauber bringt Material auf den Berg
Aufbau auf Oberhohenberg soll an die ehemalige Burg erinnern
DEILINGEN-DELKHOFEN/SCHÖRZINGEN
(Schwäbische Zeitung. Wo gibt es Deilingen-Delkhofen? Liegt der Berg nicht in Schörzingen?)

Kolbinger Sänger sind mal
lustig und mal durstig
(Schwäbische Zeitung. Sang- und klanglos?)

Aufbruch?

Rüben vom Acker sollen bald zu Geistern werden
Narrenfreunde Aldingen laden für Freitag zum Umzug ein – „Geister“ sind inzwischen geerntet
(Schwäbische Zeitung. Oktober-Karneveal?)

Bauarbeiten dauern bis in den Dezember
Der Durchgangsverkehr wird wohl erst zur Winterpause durch die Espachstraße rollen
(Schwäbische Zeitung. Wann beginnt der Trossinger Winter?)

Befragung zu Windkraft sorgt für Ärger
Eßlinger Bürgerinitiative befürchtet Manipulation – Nächste Schritte noch dieses Jahr
(Schwäbische Zeitung. Wer bläst in Tuttingen?)

Sparkassen-Filiale erstrahlt in neuem Licht
Kreditinstitut hat in Talheimer Geschäftsstelle 60 000 Euro investiert
(Schwäbische Zeitung. Mond?)

Petitionsausschuss bejaht Schweinezuchtanlage
Bei Bad Dürrheim soll ein Betrieb mit 1362 Schwein- und 5544 Ferkelplätzen entstehen
Der Petitionsausschuss des Landtags hält den für die Schweinezuchtanlage in Bad Dürrheim ausgewählten Standort an der A 81 trotz der damit verbundenen Immissionen unter raumordnerischen Gesichtspunkten für akzeptabel.Das hat jetzt der Berichterstatter, der Spaichinger FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm, erklärt…Der Ausschuss teilt die Entscheidung des Regierungspräsidiums Freiburg, wonach für die Anlage kein Raumordnungsverfahren notwendig sei.
(Schwäbische Zeitung. Ist ein Petitionsausschuss ein Gericht? Solche Genehmigungen fallen nicht in seine Zuständigkeit.)

In der Neuen Tonhalle dreht sich alles um das schottische Gold
Erste Villinger Whiskymesse möchte 2014 die Lust auf das edle Getränk wecken – Bücher, Kilts und Reiseinfos runden Angebot ab
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. VS im Whiskyrausch?)

Pfarrer Werner segnet in Weigheim neues Feldkreuz
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Ist er Gott?)

Wühlen und graben
Streifenhörnchen freuen sich über eine
Kiste zum Buddeln in ihrem Käfig
(Schwäbische Zeitung. Der Freiburger Friedhof genügt ihnen auch.)

Feelingsgefühle

Nationalpark Nordschwarzwald
CDU und FDP tragen Gesetzentwurf nicht mit
Der Nationalpark Nordschwarzwald bleibt ein rein grün-rotes Projekt, CDU und FDP im Landtag haben dem Vorhaben ihre Zustimmung versagt. „Diesen Entwurf können und werden wir so nicht mittragen“, kündigte der Naturschutzexperte der CDU-Fraktion, Patrick Rapp, am Mittwoch in Stuttgart an. Grün-Rot habe bis heute keine solide Finanzierung vorgelegt, die finanziellen Konsequenzen des Projektes seien nach wie vor völlig unklar…Sein Kollege Friedrich Bullinger von der FDP sprach von einem „künstlichen grün-roten Prestigeprojekt“. Naturschutzminister Alexander Bonde (Grüne) verteidigte seinen Gesetzentwurf, der dem Landtag nun zur weiteren Beratung vorliegt. Der Nationalpark sei ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Arten. „Er ist ein Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung“, sagte der Grünen-Politiker…„Vom Feeling her haben die Menschen in Baden-Württemberg ein gutes Gefühl zum Nationalpark“, sagte SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel.
(Stuttgarter Zeitung. Bibel-Bonde? Will er seinem Schöpfer ins Handwerk pfuschen? Hofft er auf den Herrn uropa-Park? Oder wer schöpft sonst außer Grün-Rot aus den Vollen? Sind die eine bedrohte Art oder ihre Förster und grünen Polizisten? Imitiert Schmiedel jetzt schon überforderte Fußballer, ganz nach gefühltem Feeling?)

O Heimat!

Vortrag von Prof. Dr. Werner Mezger am Donnerstag im Freilichtmuseum

(tutut). Das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck beschließt seine Themensaison „Heimat“ mit einem Beitrag von Prof. Dr. Werner Mezger von der Universität Freiburg  am Donnerstag, 24.Oktober, um 20 Uhr im Museumsgasthof „Ochsen“.

Heimat – den einen ist das Wort selbstverständlich und scheinbar klar, anderen bereitet es eher Unbehagen, wieder anderen gilt es als antiquiert, kleinbürgerlich, „tümelnd“ und überholt. Eben hier setzt der Vortrag an. Aus der Sicht der modernen Kulturwissenschaft beleuchtet er verschiedene Facetten des Heimatbegriffs, insbesondere seine historischen und gegenwärtigen Funktionen. Dabei geht es um die zentrale Frage, welche Rolle das Phänomen Heimat in unserer gegenwärtig rasanter denn je sich verändernden Welt spielt.

Hat Heimat angesichts der Transformationsprozesse des beginnenden 21. Jahrhunderts, denen wir alle unterworfen sind und die mit Schlagworten wie Akzeleration, Migration, Kommunikationsgesellschaft und Globalisierung beschrieben werden, noch eine ernstzunehmende Bedeutung? Werden mit Veranstaltungen wie etwa den Heimattagen Baden-Württemberg nicht einfach nur Ideale von gestern in ritualisierte Formen gegossen? Ist Heimat heute lediglich verklärte Vergangenheit oder hat sie noch – oder vielleicht sogar gerade wieder – Zukunft?

Dazu müssen weitere Fragen gestellt werden: Wie transformiert sich unsere Gesellschaft? Was bewirken Migration und Mobilität? Wie verändert sich unsere Wahrnehmung von geographischen Räumen und damit auch unser Verständnis von Heimat im Zeitalter ganz neuer Orientierungsmöglichkeiten – etwa durch die Navigation mit GPS, die Nutzung von virtuellen Globen wie Google Earth, die digitale Abrufbarkeit jeder Wohnadresse mit Street View usw.? Auf all dies kann der Vortrag keine endgültigen Antworten geben, aber er möchte Denkanstöße liefern und ein neues Problembewusstsein vermitteln.

Prof. Dr. Werner Mezger, bekannt durch zahlreiche Buchveröffentlichungen, Rundfunk- und Fernsehsendungen, lehrt Europäische Ethnologie an der Universität Freiburg und ist Direktor des Freiburger Instituts für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE).

Eintritt €5. Weitere Informationen unter 07461/926 3204 oder www.freilichtmuseum-neuhausen.de