„Das Imperium der Inka“

Linden-Museum Stuttgart zeigt bis 16. März „INKA – Könige der Anden“

(tutut). Die Große Landesausstellung „INKA – Könige der Anden“ noch bis zum 16.März 2014 ist europaweit die erste Schau zur Kultur der Inka und wird in Kooperation mit dem Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim präsentiert. Das Imperium der Inka war das größte indigene Reich, das jemals auf amerikanischem Boden erschaffen wurde. Mit Cusco in Peru als Machtzentrum erstreckte es sich über annähernd 5.000 km entlang der Anden von Kolumbien bis nach Chile.

Das Linden-Museum Stuttgart begibt sich auf die Spuren der legendären vorspanischen Inka-Kultur und zeigt diese von ihren Anfängen in der Mitte des 11. Jahrhunderts bis in die Kolonialzeit. Der Fokus der Schau liegt auf der imperialen Phase. Die Architektur, das Leben der Inka-Adligen in Cusco, die imperiale Religion mit dem Sonnentempel als Zentrum, Krieg, Landwirtschaft und nicht zuletzt die Verwaltung des riesigen Reiches mit Hilfe der Knotenschnüre stehen im Mittelpunkt. Anhand der berühmtesten Inka-Herrscher Viracocha, Pachacutec Yupanqui und Tupac Inca Yupanqui, die nicht nur als die Erschaffer des Inka-Reiches, sondern darüber hinaus als die Erbauer von Cusco und Machu Picchu gelten, wird der Besucher durch die Ausstellung geleitet.

Wertvolle Kulturschätze
Farbenkräftige und reich gemusterte Textilien, wertvolle und sehr seltene Opferschalen aus Stein, Goldschmuck, Knotenschnüre und Rekonstruktionen archäologischer Stätten vermitteln dem Besucher einen vielfältigen Eindruck der Inka-Kultur. Sie erklären die Herkunft, Religion, Architektur, Wirtschaft und Machtverhältnisse des Inka-Reiches. Den anhaltenden Einfluss der Inka unter spanischer Herrschaft belegen Ritualbecher, Textilien und Gemälde aus der Kolonialzeit.

Hochkarätige Leihgeber
Die Ausstellung vereint Objekte aus folgenden Museen und Sammlungen:
Museo Nacional de Arqueología, Antropología e Historia del Perú, Museo Larco Lima, British Museum London, Museo de América Madrid, Ethnologisches Museum Berlin, Linden-Museum Stuttgart, Staatliches Museum für Völkerkunde München, Münchner Stadtmuseum, Museum für Völkerkunde Hamburg, Världskulturmuseet Göteborg, Museum der Kulturen Basel, Museum an de Stroom Antwerpen, Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Staatliche Münzsammlung München, Bonner Altamerika-Sammlung der Universität Bonn sowie private Leihgeber

Die Ausstellung wird im Anschluss von 11. April bis 23. November 2014 im Ausstellungs-
zentrum Lokschuppen Rosenheim präsentiert.

Öffnungszeiten
Di – Sa 10 – 17 Uhr / Mi 10 – 20 Uhr
So und Feiertage 10 – 18 Uhr
24., 25. und 31.12. geschlossen
Eintritt € 12,–/10,–Familienticket: € 24,– (bis zu 2 Erwachsene + Kinder bis 18), Kinder bis einschl. 12 Jahre frei, Audioguide (dt./engl./span.): € 2,–
Führungsanmeldung für Gruppen: Dienstag bis Donnerstag 9.30 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr, Ferien: nur Donnerstag, Tel. 0711.2022-579 | Fax 0711.2022-590 | fuehrung@lindenmuseum.de, Anmeldefrist bis 3 Wochen vor Führung

Gelesen

Zeit nun abgelaufen in Schramberg?

Zum Nachlesen!
Tafeln erinnern an KZ-Insassen
Gedenkweg für Spaichingern Zwangsarbeiter entsteht
(Schwäbische Zeitung. Geschichtsfälschung? Wenn der Schreiber schon nichts verstanden hat, warum macht er sch nicht kundig über das, worüber er meint schreiben zu müssen trotz Ahnungslosigkeit?)

Leserbrief:
Idee: Infos zur Umgehung im Stadthotel
…Manfred Herrmann,(Stadtrat von 1976-89)
(Schwäbische Zeitung. Sind das Ernnerungsvermögen eines ehemaligen Stadtrats und die heutige Leseverständlichkeit so getrübt, dass er nicht mehr weiß, dass zu seiner Zeit sowohl die Trassenplanung der Umgehung fertig war wie auch die Aufnahme in die höchste Dringlichkeit, diese aber verschenkt worden ist von den damals für die Stadt Verantwortlichen, zu denen er sich ja ebenfalls zählt? Warum streut er heute nicht Asche auf sein Haupt für damaliges Versagen gegenüber der Zukunft Spaichingens, oder ist er auch heute noch gegen eine Umgehung? Ist der Leserbrief auch die Meinung der Redaktion, oder warum wird gibt es keine entsprechend gekennzeichnete Rubrik mehr?)

Förderverein Stadtkünstler wächst um 20 Mitstreiter
pm Gut besucht gewesen ist die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Stadtkünstler im Gasthaus „Engel“. Dass das Anliegen des Vereins, dem Bürger Gegenwartskunst zugänglich zu machen, angekommen ist, zeigt sich an der Zahl der Mitglieder – sie hat sich seit der letzten Hauptversammlung um rund 20 Kunstinteressierte erhöht…Bei der Aussprache wurde deutlich, dass die Vorstandsarbeit im vergangenen Jahr häufig nicht einfach gewesen ist. Thema war zum wiederholten Male der Ochsenkreisel, welches den Vorstand das ganze Jahr begleitet hat. Nachdem der Gemeinderat den städtischen Anteil zum Ankauf der Räder des Künstlers Jürgen Knubben mit großer Mehrheit beschlossen hat und der städtische Anteil sogar durch eine private Spende von Harald Niemann übernommen werden sollte, „war anzunehmen, dass in dieser Sache endlich Ruhe einkehren würde. Dass diesbezüglich nunmehr sogar über einen Bürgerentscheid nachgedacht wird, irritiert nicht nur den Vorstand“, so der Förderverein…
(Schwaäbische Zeitung. Eine Woche nach der Versammlung eine Pressemitteilung des der CDU ncht nur nahe stehenden Vereins, mehr als Blabla kriegt das Lokalblatt nicht zustande, nach dem CDU-Theater um den „Ochsenkreisel“? Wenn ein Stadtrat dem Verein 10 000 Euro spendet, ist das nicht einmal ein Dankeschön wert? Streit statt Kunst? 20 mehr von wieviel, wo ist die Mitgliederzahl? In der Berichterstattung total überfordert, recherchiert wird auch nicht?)

Geld. Macht. Partei.
Nach der Bundestagswahl werden CDU und CSU mit Großspenden überschwemmt. Sogar die Verliererpartei FDP kassiert kräftig. Nicht nur die BMW-Familie Quandt überweist Hunderttausende. Auch der Stuttgart-21-Tunnelbohrer Martin Herrenknecht zeigt sich öffentlich spendabel. Doch viele Schwarz-Gelb-Gönner spenden lieber anonym. Kontext nennt Namen und Beträge…Ist die deutsche Politik käuflich? Kontext fragte einen, der selbst an die Regierungspartei von Kanzlerin Angela Merkel beträchtliche Summen spendet: Martin Herrenknecht, Unternehmer aus dem badischen Schwanau. „Ich bin seit 1982 Mitglied der CDU, fühle mich der Partei und ihrer Programmatik verbunden und bin für die CDU auch politisch aktiv. Ich spende seit vielen Jahren vor Bundestagswahlen als Privatmann an meine Partei“, begründet Herrenknecht gegenüber Kontext sein persönliches Motiv. Dabei profitiert der Unternehmer, der gern einen ehrenhalben Doktortitel der TU Braunschweig seinem Namen voranstellt, noch viel direkter als die BMW-Anteilseigner von Entscheidungen der abgewählten schwarz-gelben wie auch der künftigen schwarz-roten Regierungskoalition. Er verdient an „Merkels Bahnhofs-Mission“ („Spiegel“):…Dass Herrenknecht für den Tiefbahnhof ist, ist hinlänglich bekannt. Dass er im Juli, also zu Beginn der heißen Wahlkampfphase, der CDU-Bundespartei 70 000 Euro spendete, weniger. Schon vor der Wahl 2009 hatte der Ingenieur der CDU den gleichen Betrag zukommen lassen. Damals zeigte er sich auch gegenüber der SPD mit 30 000 Euro großzügig…
(kontextwochenzeitung. Es müssen ja nicht immer Knubben-Kunst oder Afrika sein, Geld läßt sich auch nützlich anlegen.)

stern-Interview
Bildungsexperte warnt vor Akademikerschwemme
2,5 Millionen Studenten büffeln an deutschen Hochschulen. Viel zu viele, warnt Bildungsexperte Felix Rauner im neuen stern. So viele Akademiker würden gar nicht gebraucht…“Bis 2030 fehlen vor allem Facharbeiter und Meister“, sagte Rauner in einem Interview mit dem stern. „Und in Zukunft strömen deutlich mehr Menschen mit einem Hochschulabschluss auf den Arbeitsmarkt als rausgehen.“ Rauner sieht eine „Expansion pseudoakademischer Bildung“, in der die Studenten weniger lernten als in einer dualen Ausbildung.
(stern.de. Ist die grün-rote Regierung nicht gerade dabei, ihr Bildungsschiff auf falschem Kurs zu versenken, indem sie von der Grund- bis zur Hochschule einem falschen roten Stern folgt?)

Buntes Kaleidoskop
Kaninchenzüchter feiern 100. Geburtstag
Seit 1913 gibt es in Trossingen dieses flauschige Hobby – Schau am Wochenende
(Schwäbische Zeitung. Tros ein Friedhof der Kuscheltiere?)

Entwicklung geht zur „glokalisierten Welt“
Werner Mezger beleuchtet im Freilichtmuseum die Facetten des Heimatbegriffs
(Schwäbische Zeitung.Ist Fasnet? Wenigstens keine lokusilisierte Welt?)

Gemeinderat informiert sich über Windenergie
Deilinger hören in Berghülen im Alb-Donau-Kreis von positiven Erfahrungen mit Anlagen
(Schwäbische Zeitung.Gibt’s genug Pacht, genug Subvention, hat noch keine gebrannt? Warum soweit fahren, die Windräder in der Nähe sieht man nicht?)

Frittlingen plant neues Urnengrabfeld
(Schwäbische Zeitung. Was haben die vor?)

Polizei: Moped-Fahrer knallt gegen ein Auto
(Schwäbische Zeitung. Welches Kaliber?)

CDU will externen Moderator in der Hochschuldiskussion
Der CDU-Wirtschaftsrat hat Guido Wolf und die kulturpolitische Fraktionssprecherin Sabine Kurtz eingeladen
(Schwäbische Zeitung. Nicht bekannt: Opposition reagiert, Regierung regiert)?)

Frauen treffen besser als die Männer
(Schwäbische Zeitung. Wen in Tros?)

Feuerwehr Buchheim ehrt langjährige und erfolgreiche Kameraden
(Schwäbische Zeitung. Wer hatte noch einen Kameraden?)

Muss nicht jeder Bahnhof verstehen, wenn er dies liest vor einem Gebäude, das mal Spaichinger Bahnhof  w a r?

Kinder singen Herbstlieder
Die Kinder des Kindergartens „Am Vogelsang“ haben die Senioren in der Wohngemeinschaft St. Elisabeth in Fridingen jetzt mit Herbstliedern unterhalten.
(Schwäbische Zeitung. Ganz spontan?)

Narren laden zu Dartturnier ein
(Schwäbische Zeitung. Mangels anderer Spitzen?)

Kinder tanzen zum Ausstellungsende indonesisch
(Schwäbische Zeitung. Liegt ja auch gleich bei Seitingen-Oberflacht um die Ecke?)

Mainau präsentiert sich als Hochzeitsinsel
Im Palmenhaus der Insel dreht sich alles um den schönsten Tag im Leben
(Schwäbische Zeitung. Ist Geburt nicht wichtiger?)

Spaichingen hilft in Dürbheim aus
Bürgermeister Pradel ist noch immer krankgeschrieben – Kein Ende in Sicht
Von Michael Hochheuser
(Schwäbische Zeitung. Soll er sterben, versehen  mit den christlichen Kultur-und Politiksakramenten des Lokalblatts?  Alles hat ein Ende, oder geht’s dem Redakteur um die Wurst? Spezialist für Falschinformation?)

Rappelige Räder

Warum sollen Spaichinger nicht selbst entscheiden, was ihnen gefällt?

Nein, dies ist nicht eine Kunstvereinsvorsitzende mit ihrem Kleinen als neuer Kreiselschmuck in Spaichingen. Obwohl…Dieses Rad wird auf dem Neuen Schloss in Stuttgart gedreht. Was ist eigentlich aus dem Volkskunsterziehungsverein in Spaichingen geworden, dem die CDU 10 000 Euro aus der Stadtkasse hat aufgezwungen für Kunstkauf? Was ist aus den 10 000 Euro geworden, die hinterher von einem offensichtlichen CDU-Mitläufer im Rat aus angeblich eigener Tasche zum Kaufrückausgleich gespendet worden sind? Hat es jetzt allen Beteiligten dieser Spaichinger Performance die Sprache verschlagen, selbst dem Verein, welcher für vergangenen Donnerstag seine Hauptversammlung angekündigt hatte? Bericht folgt nicht?

(tutut). Man bricht die Kunst nicht vom Zaune, sagt ein altes deutsches Sprichwort. Dies haben jene nicht bedacht, welche auf Teufel komm raus Spaichingen mit ihrem Geschmack des Gönnenkönnens beglücken wollen. Dies auf Kosten anderer zu vollstrecken, bedeutet lediglich viel Kunst, viel Torheit. Denn Kunst macht Narren. Angesichts der Tatsache, dass man wahre Kunst nicht kaufen kann, was also ist das Räderwerk wirklich wert, liegt wirklich die Frage nahe, die der Bürgermeister im jüngsten „Stadtspiegel“ aufgeworfen hat: Warum keinen „Bürgerentscheid über Stadtkunst“?

Wollen die Spaichinger das Ding da auf einem Kreisel, welche ihnen ein Verein aufdrängt? Wie kommt überhaupt ein Verein dazu, sich als Kunsthüter der Stadt aufzuspielen und meinen, dass er zusammen mit dem Landkreis Entscheidungsgewalt über die Gestaltung der Spaichinger Hauptstraße hat, obwohl der Mutterverein dieses Kunstvereins gerade im Gemeinderat gegen jegliche Gestaltungsregelung an der Hauptstraße abgewehrt hat?

Deshalb ist sehr bedenkenswert, ob nicht einfach die Einwohner Spaichingens darüber äußern sollten, was sie selbst als Kunst zu empfinden haben, ob ihnen gefällt, was ihnen als Möblierung der Stadt gefallen soll? So heißt es im „Stadtspiegel“: „Nachdem sich nach der Gemeinderatssitzung wegen des Themas des Ankaufs der Räderskulptur, die nach dem Willen der CDU-Fraktion, der Fraktion Grün-Rot und Harald Niemann angekauft werden soll, von vielen Bürgerinnen und Bürgern Widerstand geregt hat, diese sich zum Teil massiv bei Bürgermeister Schuhmacher über diesen Beschluss des Gemeinderats beschwert haben, hat Bürgermeister Schuhmacher dem Gemeinderat mitgeteilt, in Erwägung zu ziehen, ihn mit der Frage eines Bürgerentscheids in dieser Sache zu befassen. Nach den Bestimmungen der Gemeindeordnung kann entweder die Bürgerschaft oder der Gemeinderat über einen Bürgerentscheid beschließen. Bürgermeister Schuhmacher erwägt, den Gemein­derat in der Sitzung am 25.11.2013 mit einem Vorschlag zu befassen, ob die Bürgerschaft über die vorbezeichnete Frage des Aufstellens der Räder auf dem Kreisel entscheiden soll. Dies kann der Gemeinderat mit einem Stimmenanteil von mehr als einem Drittel der Stimmen aller Mitglieder ablehnen. Eine Ablehnung des Rates würde die Vermutung nähren, dass die Bürgerschaft in ihrer Entscheidungskompetenz bei einem Bürgerentscheid in dieser Sache eine wahrscheinlich andere Entscheidung treffen würde, als der Gemeinderat in der Sache ‚Ankauf der Räder‘ beschlossen hat. Ob dies nochmals Gegenstand der Beratung wird, hängt von den weiteren Ereignissen in den nächsten Tagen ab, nachdem nun ein Gemeinderat öffentlich über die Presse erklärt hat, den vom Gemeinderat als Zuschuss beschlossenen Betrag in Höhe von 10.000 Euro aus privater Tasche auszugleichen. Bisher hat Bürgermeister Schuhmacher dies noch nicht bestätigt bekommen“.

Wie man sieht, ein Rad sorgt in Spaichingen für gewisse Ratlosigkeit. Es bewahrheitet sich mal wieder ein weiteres deutsches Sprichwort: Rappelige Räder laufen am längsten. Oder gilt: Ungeschmierte Räder knarren?

Minister für Straftatbestand des Dopingbetrugs

Kommentar zum Ausgang des Schumacher-Prozesses

(lifePR) – Zum Freispruch für den Radprofi Stefan Schumacher vom Vorwurf des Betrugs am Dienstag sagte Justizminister Rainer Stickelberger: „Der Prozess vor dem Landgericht Stuttgart hat klar gezeigt, dass dopende Berufssportler derzeit mit den Mitteln des Strafrechts kaum zu belangen sind. Dabei manipulieren sie nicht nur den Sport an sich, sondern auch einen wirtschaftlichen Wettbewerb um Prämien, Antrittsgelder, Werbe- und Sponsorenverträge – und genau den muss der Staat wirksam schützen. Deshalb brauchen wir einen neuen Straftatbestand des Dopingbetrugs.“

Baden-Württemberg hat im Frühjahr eine entsprechende Gesetzesinitiative in den Bundesrat eingebracht. Sie wird in den kommenden Wochen in den zuständigen Ausschüssen der Länderkammer beraten. Auch auf der Konferenz der Justizministerinnen und Justizminister der Länder Mitte November in Berlin werde das Thema wieder aufgerufen, so der Minister. „Am Handlungsbedarf gibt es für mich keinen Zweifel“, sagte er: „Wie viele Dopinggeständnisse sind noch nötig? Wir müssen das Thema jetzt endlich konsequent angehen.“

Gelesen

Wohnen und Arbeit liegen in Spaichingen noch verhältnismäßig dicht beisammen.  Zur Zeit ist ein allgemeiner Trend weg von der starken räumlichen Trennung zu beobachten wie er die letzten Jahrzehnte dominierend war. 

Zum Nachlesen!
Dopingprozess
Freispruch für Stefan Schumacher
Im ersten Strafprozess gegen einen deutschen Doping-Sünder ist Radprofi Stefan Schumacher vom Landgericht Stuttgart freigesprochen worden. Er habe seinen ehemaligen Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer nicht um Gehalt betrogen, verkündeten die Richter am Dienstag…Staatsanwalt Peter Holzwarth hatte für Schumacher eine Geldstrafe in Höhe von 16.800 Euro gefordert. Das Gericht…kam nach 19 Prozesstagen zu dem Schluss, dass der inzwischen 32 Jahre alte Nürtinger seinen ehemaligen Chef Holczer nicht, wie in der Anklage formuliert, um drei Monatsgehälter betrogen hat. Schumacher hatte bei der Tour de France 2008 Doping trotz Nachfrage geleugnet. Später war er positiv getestet und gesperrt worden. Das Gericht folgte mit seinem Urteil Schumachers Argumentation, Holczer müsse von Doping im Team Gerolsteiner gewusst haben und könne daher nicht betrogen worden sein.
(faz.net. Bestätigt dieses Urteil nicht, was der Profi, dessen Vater aus Spaichingen stammt, eingeräumt hat, nämlich Doping im Radsport als Regel? In welchem Spitzensport ist es nicht so? Warum hat das Lokalblatt 2008 den Radprofi im gelben Trikot der Tour de France bejubelt, als er bereits mehrmals aufgefallen war und nach späterem Eingeständnis seit sieben Jahren dopte? Ob sein Vater, Sportarzt, der vom Stüberhof stammt, nichts gewusst hat?)

Kampfjet-Unglück:
Schweizer SVP benutzt toten Deutschen für Ausländerhetze
Für ihre plumpen Töne ist die Schweizer Partei SVP längst bekannt. Jetzt instrumentalisieren die Rechtspopulisten sogar den tödlichen Absturz eines Kampfjets im Kanton Obwalden für ihre Kampagne gegen die Zuwanderung von Ausländern – weil eines der Opfer ein Deutscher war…Bei dem zweiten Absturzopfer handelte es sich um einen Deutschen, der als Fliegerarzt bei der Schweizer Armee gearbeitet hatte…Beobachter werten das pietätlose Auftreten der SVP als durchsichtigen Versuch, Stimmung für ihre Volksinitiative „Gegen Masseneinwanderung“ zu machen, über die die Schweizer Bürger im kommenden Februar entscheiden. Die Partei strebt eine deutliche Begrenzung bei der Zuwanderung von Ausländern an…In dem wirtschaftlich starken Land mit rund acht Millionen Einwohnern leben mehr als 1,8 Millionen Ausländer. Vorbehalte gegen Zuwanderer sind in der Schweiz weit verbreitet, die SVP hat es mit ihren regelmäßigen Kampagnen gegen Ausländer sogar zur stärksten Partei gebracht.
(spiegel.de. Bei dem Fliegerarzt handelt es sich um einen Villinger. Das nationale Gehabe ist mehr als albern und angesichts eine Unglücks verbietet es sich von selbst. Die Frage stellt sich trotzdem, warum ein Villinger in der Schweizer Armee als Arzt in leitender Position (Stellvertretender Leiter der Flugmedizin des Fliegerärztlichen Instituts der Luftwaffe) dient? Oder ist dies vielleicht verständlich, wenn man weiß, daß es nicht abnormal ist, wenn auch Jets der deutschen Luftwaffe in der Schweiz üben? Bekannt wurde dies zuetzt u.a. durch Absturz eines Tornados  in der Schweiz.)

Buntes Kaleidoskop
Volkshochschule
Socken stricken – kein alter Zopf
Socken stricken – ein alter Zopf? Keineswegs! Es gibt neue Methoden wie die Bumerangferse, die Tomatenferse, das gleichzeitige Stricken eines Sockenpaars auf der Rundstricknadel oder das „Von unten nach oben“-Prinzip. Dieser VHS-Kurs für Ungeübte mit Cornelia Addicks…
Landkreise kooperieren bei Kriegsopferfürsorge
Künftig ist eine Stelle in Rottweil für sieben Kreise zuständig – Sozialämter arbeiten zusammen
Von Cornelia Addicks
…Die Kriegsopferfürsorge ist Landkreissache, anders als die klassische Kriegsopferversorgung, die in den Bereich des Sozialen Entschädigungsrechts fällt und von den Versorgungsämtern gewährt wird…
(Schwäbische Zeitung. Von den Socken? In Tros stricken und im Lokalblatt Löcher stopfen?)

Schmetterlinge genießen den Herbst
…Der Schmetterling ist unserem Mitarbeiter Winfried Rimmele vor die Kamera gekommen. Weitere Fotos unserer Leser finden Sie unter www.schwaebische.de/fotoreportagen. Unter anderem waren Lisa Janosch, Yasmin Schmuck, Siegfried Birneis und Willi Schad im herbstlichen Donautal, in Immendingen, Bachzimmern, Dürbheim, Tuttlingen unterwegs.
(Schwäbische Zeitung. Nachgefragt? Neue Serie „Unsere Leser“?)

Sturm verschont Kreis Tuttlingen
(Schwäbische Zeitung. Auch dies hat Tuttlingen verpasst: „Ein heftiges Erdbeben hat Birma und Thailand erschüttert und mindestens zwei Menschen getötet. Das Beben der Stärke 6,8 war nach Behördenangaben außer im Osten Birmas und in den angrenzenden thailändischen Gebieten auch in der 800 Kilometer vom Epizentrum entfernten thailändischen Hauptstadt Bangkok sowie in Vietnam zu spüren. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben“, berichtet „wochenblitz Ihre deutschsprachige Zeitung für Thailand“.

Junge Union Spaichingen zeichnet treue Mitglieder aus
Ehrenurkunden und -nadeln der JU Deutschlands erstmals verliehen
…Für fünf Jahre im Raumschaftsverband ausgezeichnet wurden…
(Schwäbische Zeitung. Wann kommen einjährige Karteileichen in der neuen JU-Serie? Was ist mit den untreuen?)

Auch schon gedämmt? Des Menschen Wege zu einer Energiewende werden noch immer mit teuren Irrtümern gepflastert.

Gefühlvoller Gottesdienst belebt die alte Kirche neu
Verschiedene Konfessionen feiern im renovierten Gotteshaus in Wehingen
(Schwäbische Zeitung. Gefühlt? Müssen jetzt schon Gruppenbilder von Kirchenbesuchern Lokalblatt füllen?)
Halloween-Abend bietet Gothic, Tanz und Edelrock
Dürbheimer Motorradfreunde verwandeln Halle in einen gruseligen Partyraum
(Schwäbische Zeitung. Gefühllos?)
Wallfahrt des Männerwerks ist ein Erfolg
München, Altötting und das Kloster Gars stehen auf dem Programm der Gruppe
(Schwäbische Zeitung.Haben das die Frauen gesagt?)

Mit Feuereifer stürzen sich Aldinger in Rübengeisteraktion
(Schwäbische Zeitung. Warum war vor wenigen Jahren dieses heidnische Treiben als Erwerbsquelle für die Landwirtschaft noch ubekannt?)

Bis Weihnachten Nichtraucher werden
(Schwäbische Zeitung. Vorher Raucher werden?)

Prügelnder Ehemann muss hinter Gitter
Amtsgericht Tuttlingen: 32-jähriger Familienvater zu vier Monaten Haft verurteilt
(Schwäbische Zeitung. Hierzu ein dreispaltiges Foto: Das Blatt war dabei mit versteckter Kamera?)

EnBW-Geld geht an Vereine
600 Euro haben die Balgheimer Hobbyradler erradelt, und zwar bei der Tour de Ländle. Diese Aktion wird von der EnBW organisiert und sponsert Gemeinden, die sich beteiligen.
(Schwäbische Zeitung. EnBW-Kunden sponsern Balgheim?)

Runder Tisch fängt mögliche Konflikte zwischen Jägern und Förstern auf
Frittlingen zieht positive Zwischenbilanz eines Modellprojekts – Gemeinsame Einigung auf Reh-Abschusszahlen
(Schwäbische Zeitung. Ist der Tisch aus Holz?)

Kirchengemeinden unterstützen Krankenpflegeverein
Fridinger Pfarrer spenden Erlös eines Gemeinde-Mittagessens – Nachbarschaftshilfe ist gut angelaufen
(Schwäbische Zeitung. Warum die mageren 499,74 Euro nicht aufgelimburgert trotz  milliardenschwerer Organisationen?)

„Hast Du Töne!“ Singen ist nach wie vor in
Familientag des Schwäbischen Chorverbands lockt rund 200 Interessierte ins Konzerthaus
Umfrage: „Das Experiment ist geglückt“
Zum ersten Mal hat der Schwäbische Chorverband zum Musikalischen Familientag unter dem Motto „Hast Du Töne?“ eingeladen. Wir haben uns mit den Leuten darüber unterhalten, wie sie diese Veranstaltung finden und ob sich eine Wiederholung lohnt.
(Schwäbische Zeitung. Sonst nichts seit Tagen in Tros? Was wird dort als Nächstes erfunden?)

Nach Niederlage um Notariate bleibt „Wut“
Auch ein Kompromissvorschlag von Wehingen und Mühlheim stößt auf Ablehnung
(Schwäbische Zeitung. Wer gegen wen?)

Klinikum des Landkreises ist „babyfreundlich“
In Baden-Württemberg gibt es mittlerweile 16 Geburts- oder Kinderkliniken, die mit dem Qualitätssiegel „babyfreundlich“ ausgezeichnet wurden, das Klinikum Tuttlingen ist eines davon.
(Schwäbische Zeitung. War da nicht was? Vor dem Zertifikat?)

Erst prüfen, dann in die Pfanne hauen
Zwei Pilzberater erklären, wie klein der Unterschied zwischen Genuss und Leberschaden sein kann
(Schwäbische Zeitung. Ansichtssache? Auch klein zwischen Leben und Tod? )

„Gemeinschaftsschulen großes Wagnis“

FAZ-Artikel sieht Schulexperiment im Land „auf tönernen Füßen“

Auch das war mal eine Gemeinschaftsschule, heute im Freilichtmuseum.

(tutut). Es muss nicht immer die Opposition sein, die heftige Kritik an dem Schulexperiment der grün-roten Regierung mit ihrer Gemeinschaftsschule übt. Inzwischen muss die Kritik auch noch auf allerlei Mitläufer dieser Regierung ausgeweitet werden. Vom schwarzen Bürgermeister mit zum Handwerkspräsident wird am Fundament der baden-württembergischen Spitzenstellung in der Bildung gerüttelt. Offenbar halten viele für notwendigen Zeitgeist, Bewährtes nicht zu verbessern, sondern schlicht abzuschaffen. Dass Baden-Württemberg „mit den Gemeinschaftsschulen ein großes Wagnis“ eingeht, stellt jetzt auch eine Redakteurin der FAZ fest. „Auf tönernen Füßen“ , so der Titel, sieht Heike Schmoll das grün-rote Schulexperiment. Immerhin hat ja schon eine Kultusministerin gehen müssen. Ob ein Jurist mit Kindern in der Walddorfschule und eine grüne bildungspolitische Sprecherin von der Sparkassenversicherung die richtigen Fachleute für Bildungspolitik im Land sind, welche das Schulexperiment stets vehement nicht nur im Landtag wie allein seligmachend verteidigen, darf bezweifelt werden.

Heike Schmoll weist in ihrem FAZ-Artikel, auf den auch der „Arbeitskreis Schule und Bildung „aufmerksam macht, richtigerweise auf zwei Fakten hin, die nicht übersehen werden können: Schrumpfende Schülerzahlen, in den nächsten zehn Jahren sollen es rund 11 000 Zehnjährge weniger sein, und die abgeschaffte verbindliche Grundschulempfehlung. Ergebnis: „Im Schuljahr 2013/14 wechselten nur noch 12,1 Prozent der Viertklässler auf Haupt- und Werkrealschulen. Zugleich nahm die Anzahl der Sitzenbleiber in Realschulen und Gymnasien erheblich zu, weil sich viele Schüler mit einer Hauptschulempfehlung viel zugetraut hatten oder sich vom elterlichen Ehrgeiz leiten ließen“. Damit spricht die Autorin etwas an, was so eingetreten ist, wie es von Berlin her bereits bekannt wurde, was aber diese Regierung einfach ignoriert hat. Selbst die Grünen in Berlin haben wieder nach der abgeschafften Grundschulempfehlung gerufen, nachdem Tausende von Schülern die Gymnasien mangels Leistung verlassen mussten.

Wer heute nach dem Zwei-Säulen-Modell von Grün-Rot ruft, das aus Gemeinschaftsschule und Gymnasium besteht, übersieht wie selbst der Handwerkspräsident, dass damit der weltweit gelobten dualen Ausbidung das Grab geschaufelt wird. Denn Grün-Rot strebt eine stärkere Akademisierung an und macht damit den gleichen Fehler wie vor allem die Südeuropäer, aber auch Frankreich, welche mit einem solchen System akademische Arbeitslose schaffen. Währendessen haben aber weltweite Bildungsbeobachter angefangen umzulernen und Abschlüsse nach der dualen Ausbildung akademischen gleichgesetzt.

Die Landesregierung wirbt für ihre Gemeinschaftsschule mit Geld und Peitsche. Wundert es da, wenn Bürgermeister ohne Rücksicht auf Bildungsverluste für ihre jungen Menschen und in Zukunft zu erwartende wirtschaftliche Einbußen kurzsichtig nach Gemeinschaftsschulen rufen? Gibt’s da nicht rund doppelt soviel Geld pro Schüler wie für Realschüler?

Zurück zum FAZ-Artikel: „Von den 129 genehmigten Gemeinschaftsschulen in diesem Schuljahr kamen nur fünf unter Beteiligung einer Realschule zustande, für das kommende Jahr liegen 108 Anträge für Gemeinschaftsschulen vor, darunter sind 15 Realschulen. Das Kultusministerium wertet die höhere Realschulbeteiligung als Triumph, die Realschulen unter den Antragstellern können wohl ziemlich sicher auf Erfolg
hoffen“.  Die Erwartungen, so heißt es weiter, an die integrative Schule erinnerten an Heilsversprechen der Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen. Die Gemeinschaftsschulen sollten laut Kultusminister Stoch den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Leistung entkoppeln, die Chancengerechtigkeit verbessern und beste Bildungschancen für alle schaffen und schließlich auch noch dafür sorgen, dass Baden-Württemberg bei nationalen und internationalen Leistungsstudien wieder in der Spitzengruppe mithalten könne.

Warum aber ist Baden-Württemberg dort abgerutscht, wie der Ländervergleich des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) gezeigt habe? Könnte dies nicht an zweieinhalb Jahren grün-rotem Schulversuch liegen, wenn „etwa
50 Prozent der nichtgymnasialen Schülerschaft im Schuljahr 2012 nicht den Regelstandard erreicht, der für den mittleren Schulabschluss bundesweit vorgegeben ist“?(FAZ). Angesichts des sich weiter verschärfenden Mangels an qualifizierten Bewerbern um Ausbildungsplätze sei es für die Qualität des Standorts Deutschlands unerlässlich, die Leistungen vor allem der schwächsten Schüler zu verbessern, wird der Essener Bildungsforscher Klaus Klemm zitiert, welcher davor warne, die Gemeinschaftsschulen auf dem Fundament von Haupt- und Werkrealschulen zu gründen, weil diese die Schüler mit Lernschwierigkeiten konzentrierten. Einzügige oder in der Zweizügigkeit durch den Schülerschwund gefährdete Haupt-/Werkreal-/Realschulen böten nicht die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Bildung.

Woran das neue Schulsystem besonders krankt, darauf weist der Artikel ebenfalls hin: Es fehlen schlicht solide und fachwissenschaftlich ausgebildete Lehrer, weshalb es zu fachfremdem Unterricht komme. Im vergangenen Jahr seien in Baden-Württemberg 24 Prozent des Biologieunterrichts, 22 Prozents des Chemieunterrichts und 29 Prozent des Physikunterrichts außerhalb des Gymnasiums fachfremd erteilt worden. Es sieht also im Land so aus, dass für das grün-rote Konzept weder Schüler noch Lehrer passen.

Gegenwärtig hätten nur 28 Prozent der Schüler an Gemeinschaftsschulen eine Empfehlung für eine Realschule und nur 12 Prozent eine für das Gymnasium,außerdem würden die beruflichen Gymnasien als Erfolgsmodell im Anschluss an die Realschulen geschwächt, heißt es in der FAZ.

Es scheint, es ist an der Zeit, dass Eltern, Kommunen, Kreise im Land aufwachen und einer bildungspolitischen Sturzgeburt dieser Regierung nicht weiter blind folgen. Billignoten und Billigabitur taugen nur für Statistik, aber nicht für junge Menschen und für die Zukunft des Landes. Nur wer den Abstieg des Landes will im Wahn ideologischer sozialistischer Gleichmacherei macht so weiter wie diese Regierung und folgt ihrem Ruf des Geldes. Wenn die FAZ von einem Wagnis und einem Experiment auf tönernen Füßen schreibt, drückt sie sich noch sehr zurückhaltend aus. Das Ergebnis dieses baden-württembergischen Schulexperiments kann doch schon betrachtet werden: in anderen Bundesländern. Mehr als ein „Mangelhaft“ ist dabei nicht herausgekommen.

Gefragt

Werden Meinungsverschiedenheiten  in einer Gemeinde jetzt  buchstäblich zum Psychokrieg? Muss nun, nachdem das Rathaus der Großen Kreisstadt Achern, CDU-Bürgermeister, einen Bürger wegen eines Rechtsstreits um die Wasserrechnung zum Test beim Psychiater gezwungen hat, weil ein Amtsleiter (!) eine „paranoide Persönlichkeitsstörung“ vermutete, erwartet werden, dass kommunale Auseinandersetzungen eine völlig neue und unerwartete Dimension bekommen? Hat beispielsweise Spaichingen nicht schon im Bürgermeisterwahlkampf die Fortsetzung des politischen Streits erlebt mit  Psychomitteln in Form eines unangeforderten Attests für den Amtsinhaber durch einen Stadtrat, welcher allerdings Opfer seiner selbst wurde und damit aus dem Gemeinderat ausscheiden musste? Ist nicht auch erwähnenswert, dass der Fall in Achern den Steuerzahler mehrere hundert Euro gekostet hat, während es nur um eine strittige Rechnung von 318 Euro ging mit dem Ergebnis, dass das Amtsgericht nach psychiatrischer Untersuchung feststellte, der streitbare Bürger benötige keine „Betreuung“? Wäre es eine Überraschung, wenn eine psychiatrische Untersuchung auf  kommunaler und kommunalpolitischer Ebene nicht immer ohne auffälligen  Befund bliebe? Wird es in Zukunft lediglich darauf ankommen, welche Seite zuerst einen Antrag in den Ring wirft?

Gelesen

Blutwurst?

Zum Nachlesen!
Ranking
Deutschlands erfolgreichste Mittelständler
Die besten Mittelständler des Landes sind einem Ranking der Munich Strategy Group zufolge Technologie-Firmen. Die Unternehmen hängen in Sachen Wachstumsrate und Ertragsquote Großkonzerne ab..Die Umsatzgröße allerdings ist nur ein Randkriterium für die Aufnahme in die Liste der 100 besten Mittelständler. Entscheidend sind vor allem Wachstumsraten und die Ertragsquote – und zwar über einen Zeitraum von jeweils fünf Jahren…bei diesen Parametern hängt der Mittelstand die Großkonzerne in Deutschland deutlich ab. Während die 500 größten Unternehmen zwischen 2007 und 2012 um durchschnittlich 5,3 Prozent gewachsen sind, legten die 100 Top-Mittelständler im Mittel um stattliche 16,1 Prozent zu. Doch Mittelstand ist nicht gleich Mittelstand…Ganz unten sind die „Low-Performer“, die mit Abstand größte Gruppe. Diese Unternehmen verfügen dem Experten zufolge weder über Wachstums- noch über Ertragskraft. Den Mittelbau repräsentiert die sogenannte „Kompaktklasse“ mit solide aufgestellten Unternehmen, denen allerdings vor der entscheidenden Wachstumshürde regelmäßig die Luft ausgeht. Ganz oben schließlich stehen die „Leuchttürme“. „Das sind herausragende Unternehmen mit marktführender Stellung, die ihre Konkurrenz vor sich hertreiben und in vielen Fällen sogar die Spielregeln zu ihren Gunsten verändern können“…“Sie zeichnen sich aus durch Erfolgsmerkmale wie Internationalität, Innovations- und Servicestärke, ein gutes Image, Kontinuität in der Führung und strategische Konsequenz“…
(welt.de. Auf dem 15.Platz ist – die Maschinenfabrik Berthold Hermle, Umsatz: 302 692 000 Euro, Durshschnittliches Umsatzwachstum 07-12: 12,8 %, Durchschnittliche EBIT Quote 07-12: 18,1 %. EBIT, earnings before interest and taxes, Gewinn vor Zinsen und Steuern, wird auch als operatives Ergebnis bezeichnet und ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl,die etwas über den Gewinn eines Unternehmens in einem bestimmten Zeitraum aussagt.)

Schmierte EnBW russische Offiziere für Uran?
Der drittgrößte deutsche Energieversorger wird laut einem Zeitungsbericht verdächtigt, Millionen Euro Schmiergeld gezahlt haben, um an russisches Gas und Militär-Uran zu kommen. Über schwarze Kassen in der Schweiz…Geld bekommen habe beispielsweise das U-Boot-Geschwader der Pazifikflotte Wilutschinsk Kamtschatskij Kraj. Ob EnBW tatsächlich durch diese Zahlungen bestimmte Atomgeschäfte erst machen konnte, sei nicht belegt. Fest stehe indes, dass EnBW nur durch die Vermittlung…an russisches Militär-Uran gekommen sei…Die internen Ermittlungen in der Affäre insgesamt hätten keine Schmiergeldzahlungen zutage gefördert, sagte eine Konzernsprecherin. In dem Zeitungsbericht heißt es allerdings, EnBW habe mittlerweile 60 Millionen Euro an den deutschen Fiskus überwiesen und darum gebeten, die Steuerbescheide für die Jahre 2000 bis 2007 nachträglich zu ändern.
(faz.net. Klingt das nicht logisch, nur mit U-Booten geht’s doch auf Tauchstation? Wer hat zwischen 2000 und 2007 regiert?)

Buntes Kaleidoskop
Apfel-Mango-Saft steht zum Verkauf
3000 Liter frisch gepresster und fair gehandelter Apfel-Mango-Saft stehen ab heute zum Verkauf. Das Getränk ist in Ein-Liter-Flaschen im Tuttlinger Weltladen, im Donaumarkt, im Hofladen auf dem Witthoh von Familie Hilzinger sowie im Bioladen von Christiane Denzel in Liptingen erhältlich
(Schwäbische Zeitung. Tuttlingen ein Saftladen? Sonst alles Sale?)

Rupert-Mayer-Schule ist bald Realschule
Die Rupert-Mayer-Schule startet im kommenden Schuljahr zusätzlich zur Grund- und Werkrealschule in der fünften Klasse einen Realschulzug. „Für uns ist wichtig, dass die Schule die möglichst größte Palette an Abschlüssen bieten kann“, sagt Jutta Höss, Rektorin der freien katholischen Schule.
(Schwäbische Zeitung. Kampfansage gegen die Spaichinger Realschule? Fehlt noch ein freies Gymnasium? Inwieweit kann von freien Schulen gesprochen werden, wenn vorwiegend der Staat bezahlt für Konkurrenz?)

Kabarettisten und ihre Wahrheiten
Stuttgarter Ensemble erhält bei seiner Abschiedstour viel Beifall
(Schwäbische Zeitung. Wieviele Wahrheiten gibt es in Spaichingen?)

Junge Union will bald ein Konzept für den Jugendtreff vorlegen
Die Hauptversammlung der CDU-Nachwuchsorganisation führt zu kleinen Veränderungen in der Vorstandschaft
…(Bericht folgt)
(Schwäbische Zeitung.Welches Mandat hat die JU? Wieviele Berichte braucht’s?)

Zwei Künstler der Extraklasse vertonen alle menschlichen Gefühle
(Schwäbische Zeitung. Sprengt alle Grenzen?)

TSV Denkingen übertrumpft sich selbst
Das Programm zum 100-jährigen Bestehen wird in die Annalen des Vereins eingehen
(Schwäbische Zeitung.Wieviele TSV gibt es?)

Das versteht jeder West- und Ostschwabe und pflegt stets französisch höflich zu antworten: „Voulez-vous d‘ Ranzen voll“?)

Schulleiter geht mit einem weinenden Auge
Beim Abschied gibt es viel Lob für Jan Schneemann, der nach Wurmlingen geht
(Schwäbische Zeitung. Träne auf Reisen? Warum nicht zum Arzt?)

Verein kämpft gegen Windräder
Auf dem Ortenberg soll eine Anlage von rund 200 Metern Höhe enstehen
(Schwäbische Zeitung. Hat das nicht schon Don Quijotte versucht?)

„Gärten sind bei jungen Familien wieder hoch im Kurs“
Obst- und Gartenbauverein Egesheim hält Rückblick auf ein bewegtes Jahr
(Schwäbische Zeitung. Gab’s Wind?)

Fast alle kommen mit Dirndl oder Lederhose
Bayerische Hüttengaudi des Musikvereins erweist sich als Knüller
(Schwäbische Zeitung.Jodeluniform auch in Böttingen in?)

Französische Schüler fühlen sich wohl auf dem Heuberg
Nach einer abwechslungsreichen Woche am Gymnasium gibt es Tränen zum Abschied
(Schwäbische Zeitung.Heuberg zum Heulen?)

Liederkranz singt sich in sein 151. Jahr
Im ausverkauften Konzerthaus feiert der Chor mit einem großen Konzert sein Jubiläum
(Schwäbische Zeitung. Trossingen wie es singt und macht? Nicht vergessen: Das ist eine 15 000-Einwohner-Stadt.)

Singen hält jung: Lore Ruck ist seit 70 Jahren beim Liederkranz Trossingen aktiv
(Schwäbische Zeitung.Jung mit 70?)

Zwei Gruppen geraten in eine Schlägerei
Provokation endet in handfester Auseinandersetzung auf dem Rudolf-Maschke-Platz
Mit insgesamt vier Streifen der Reviere Spaichingen, Tuttlingen und Schwenningen ist die Polizei am frühen Sonntagmorgen zu einer Schlägerei am Rudolf-Maschke-Platz angerückt. Wie sich bei den Ermittlungen vor Ort herausstellte, kam es dort gegen 3 Uhr zu einer Auseinandersetzung, als zwei Personengruppen aufeinandertrafen.
(Schwäbische Zeitung. Wochenend und Schlägerei?)

Schlößleweg-Anwohner fürchten Lärm
Neues Fitnesstudio könnte für viel Verkehr sorgen – Betreiber hält Sorge für unbegründet
Die gute Nachricht ist: In ein leeres Geschäftshaus an der Neuhauser Straße/Ecke Schlößleweg zieht bald wieder Leben ein. Die schlechte: Einigen Anwohnern gefällt das anscheinend gar nicht.
(Schwäbische Zeitung. Keine Nachricht ist so etwas? Dorf Tut?)

Willi Bucher zeigt sich von steinerner Seite
Städtische Galerie zeigt Ausstellung zu Ehren des 70. Geburtstags des Fridinger Künstlers
(Schwäbische Zeitung. Wirkt er auf dem Foto nicht wie ein Mensch?)

Harmonie bringt Männer zum Singen
Mit einem Projekt motiviert der Durchhausener Chor auch die „Herren der Schöpfung“
(Schwäbische Zeitung. Wa sollen die sonst in Durchhausen?)

Kirchen stoßen erneut Debatte über „Stolpersteine“ an
Fünf Pfarrer schreiben in Villingen-Schwenningen an Oberbürgermeister Kubon und Fraktionen
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Die Balken sehen sie nicht? Wieoft haben Kirchen schon an- und aufgestoßen?)

Gelesen

Viele Wochen war sie Geschichte, jetzt ist sie wieder da: die Kehrwoche.

Zum Nachlesen!
Katholische Kirche in Deutschland
„Müde, ausgezehrt, lahm und langweilig“
Der enge Vertraute und Biograf des früheren Papstes Benedikt XVI., Peter Seewald, hat die katholische Amtskirche in Deutschland heftig attackiert: Sie sei „müde, ausgezehrt, lahm und langweilig“ geworden, kritisierte der Publizist im Magazin „Focus“. Seewald nahm dabei vor allem das oberste Gremium der Bischöfe in Deutschland ins Visier: „Versagen und Versäumnisse der deutschen Bischofskonferenz sind inzwischen eklatant: neunzig Prozent der eigenen Mitglieder kommen nicht mehr zum Gottesdienst – aber wo bleibt die Kampagne, um das Stammpublikum nicht nur als Steuerzahler zu halten?“
(stern.de. Warum soviele Randgruppenberichte im Lokalblatt über einen müden, ausgezerrten, lahmen und langweiligen Verein? Weil’s sonst zum Altpapier nicht reicht?)

Buntes Kaleidoskop
Konstanz
Seilbahn in Konstanz könnte in zwei Jahren stehen
Die Konstanzer Gondel-Idee löst großes Medieninteresse aus. Verkehrsexperten sehen in Konstanz eine Chance für das Projekt.
(Südkurier. Steht bevor sie fährt?)

Donaueschingen
Sanierungsbedarf bis ins Jahr 2017
Auf den künftigen Oberbürgermeister wartet jede Menge Arbeit
(Schwarzwälder Bote. Zuviel unerledigt?)

Fastnacht: Drei Hexen-Vereine feiern richtig groß
Die Schellenberghexen Donaueschingen, die Rebberghexen Grüningen und die Stadthexen Donaueschingen werden 39 ¾ Jahre alt und feiern das mit einem großen Freundschaftstreffen der Schwarzwälder Narrenvereinigung
(Südkurier. Wer wird verbrannt?)

Bogenschießen wie bei Winnetou oder Robin Hood
Teilnehmer an einer Juxrallye ziehen zwischen Aufen und Wolterdingen durch die Wälder
(Schwarzwälder Bote. Hatte Winnetou nicht  ’ne Flinte?)

Ortschaftsrat in der Grundschule
Gremium beeindruckt von innovativer Zusammenarbeit
(Schwarzwälder bote. Was verpasst?)

Mario Mosbacher: Pädagogischer „Hans Dampf in allen Gassen“
Neuer Schulleiter des Fürstenberg-Gymnasiums versteht sich als Kapitän eines sehr gut funktionierenden Teams
(Schwarzwälder Bote. Donaudampfer?)

Balgheimer Fingerzeig.

Hüfingen
Im Neubau stecken 7,5 Millionen Euro
Räumliche Erweiterung des Lernens an der Lucian-Reich-Schule wird sichtbar/Veränderte Lernbedingungen
(Schwarzwälder Bote. Grips für Geld?)

Rastplatz mit Fernblick
Zu einem besonderen Rast-Gefühl lädt der von den Behlaer Ministranten in ihrer diesjährigen 72-Stunden-Aktion neu gestaltete Zigeunerplatz bei guter Witterung täglich viele Durchreisende aus Nah und Fern ein
(Südkurier.Gibt’s da auch Mohrenköpfe?)

Kirche muss zukünftig sparen
Der Pfarrgemeinderat steht vor eine großen Herausforderung: Steigende Ausgaben und sinkende Einnahmen. Trotzdem haben sich sechs Kandidaten für die anstehende Wahl gefunden.
(Südkurier. Warum nicht limburgern?)

Letzter deutscher Kaiser steht Pate
Gesangverein gründet sich zur Geburtstagsfeier von Willhelm II.
(Schwarzwälder Bote. Nur en Geburtstag?)

Behla soll attraktiv werden
Weiterentwicklung der Baugebiete steht ganz oben auf der Wunschliste
(Schwarzwälder Bote. Abriss?)

Ein halbes Jahrhundert Landfrauen
Geburtstagsfete mit Überraschungen steigt am 23. November
(Schwarzwäälder Bote. Wo waren die vorher?)

Blumberg
Gedichte und Humor mit Guido Wolf
Literarischer Genuss und vor allem eine gute Portion Humor sind am Montag, 4. November, im Kardinal-Bea-Museum angesagt. Dort wird ab 19.30 Uhr der Wahlkreisabgeordnete und Landtagspräsident Guido Wolf einige seiner mittlerweile recht bekannten Gedichte zu Gehör bringen.
(Schwarzwälder Bote. Lässt nichts aus? Schon museal? War Goethe nicht dichter? Warum nicht am 11.11.?)Wo ein Wolf ist, ist auch ein Wille? Jüngstes Werk präsidialer Dichtkunst? Wie soll sonst ein Landtagspräsident es in die Zeitung schaffen? (Ausriss Schwäbische Zeitung)

Im Malibu herrscht wieder reges Leben
Stadtjugendpflege hat einen ausgezeichneten Start hingelegt / Neues Team zeigt großes Engagement
(Schwarzwälder Bote. Sozialbrennpunkt?)

Landfrauen sind lustig
Lach-Yoga-Trainerin sorgt für Heiterkeit
(Schwarzwälder Bote.Niemand kitzelt sie?)

Weinerlebnistour am Kaiserstuhl genossen
Die Landfrauen von Achdorf gestalteten ihren Jahresausflug zu einer Weinerlebnistour mit
(Schwarzwälder Bote. Saufen statt?)

Sonntag, Leute!

Käuzchenschrei  im grün-roten Biedermeier – Waldmythos als Nationalpark

Dieser verpackte Baum des weltbekannten Künstlers Christo lebt als Kunstwerk weiter. Zu sehen in der Ausstellung „Waldeslust. Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen der Sammlung Würth.Wald“ seit  September 2012 noch bis 5. Januar 2014 im Kunstmuseum Würth in Erstein.

(tutut). Während statt Eulen Milliarden nach Athen getragen werden, versucht die grün-rote Landesregierung einem Schöpfer ins Handwerk zu pfuschen. Denn ein von weitergehender Bildung und Ausbildung wenig beeinträchtigter Minister als neuer Stellvertreter auf Erden will bewahren, was der geschaffen hat. Geschehen soll dies im Nordschwarzwald. Nicht weit von Alexander Bondes Heim. So versicherte er diese Woche im Jodeljäckchen im Stuttgarter Ersatzlandtagshaus. Als Zeugen rief er von Merkel über Seehofer und andere Ex-CDU’ler bis hin zum Sperlingskauz Gewichtige auf. Nur der Europa-Park oder der Dollenberg und andere Remmidemmi-Eventvermarkter des Schwarzwaldes fehlten seltsamerweise. Nicht zu vergessen grüne Polizei und der Förster vom schwarzen Wald.

Wird nun gerettet, was nicht zu retten ist? Als Nationalpark? Verwechseln vielleicht ein paar grün-rote Käuze Natur mit Kultur und umgekehrt? Haben grüne Sozialarbeiter ihr Rettungswerk begonnen im schwarzen Gebirg? Parkt Bonde demnächst sein Bild vom Sperlingskauz aus dem Landtag im nationalen Baumgeäst? So wie dort schon der Auerhahn als Bild sein Dasein auf der Hornisgrinde fristen muss, bis vielleicht der Europa-Park eine Bollenhut-Filiale aufmacht mit dem Oettinger als Drei-Sterne-Dauergast?

Ist das Ganze nicht ein großes Missverständnis im Schlachtenlärm zwischen den Parteien, die das Waldesrauschen überhören? Die einen wollen schützen, was es gar nicht gibt, einen Wald, der höchstens Kultur, aber nicht Natur ist, denn als solche ist er längst verschwunden und hat Holzplantagen mit Trampelpfaden Platz gemacht. Die anderen schützen jene, welche nicht geschützt werden wollen von grünen Betroffenheitgutmenschlein, die Deutschland in ein neues Biedermeierzeitalter zurückführen wollen im Jodelstil. Nachhaltigkeit, Ökologie, Bio und neuerdings auch Schöpfungsbewahrung heißt das Abrakadabra ihres Simsalabims in eine schöne neue Welt der Spießer.

Keine Ahnung schützt vor Torheit nicht. Der deutsche Wald ist mitnichten des Käuzleins letzter Hort. Der Schrei dieses Totenvogels verheißt nach Wäldlerwissen Unheil und Tod, darum hat ihn Bonde dem Parlament wohl auch als lautmalerisches Omen erspart. Will der Minister, dass Eulen, sind sie dann mal da, als Schutz gegen Blitz und Feuer und was sonst Schöpfung noch so drauf hat, wieder an Scheunen und Häuser genagelt werden? Denn Natur ist gut!

Was die Beteiligten im Wettstreit des Pro und Contra übersehen wird, ist, dass sie sich schlicht im Mythos des deutschen Waldes verirrt haben. Jeder meint, Hänsel und Gretel zu sein, während die Hexe stets die anderen sind. Abgesehen davon, dass schon mal ein ganzes Volk mit seinem Wald gestorben ist, vor 30 Jahren war das, inzwischen gibt es in Deutschland soviel Wald wie noch nie.

Von Baden-Württemberg sind 38 Prozent Wald und 46 Prozent Landwirtschaft, aber nur 14 Prozent Siedlungs- und Verkehrsfläche plus 2 Prozent Rest. Trotzdem ist das Land mit 300 Einwohnern pro Quadratkilometer das mit am dichtesten besiedelte Bundesland. Vielleicht sollte ein sogenannter Landwirtschaftsminister lieber einmal dort hinschauen, wo Industrielandwirtschaft stattfindet, wo riesige Flächen zu Monokulturen umgewandelt worden sind, um Nahrungsmittel zu Strom zu vergasen in einer zweifelhaften überteuerten Energiewende. Wo ist da der Bonde?

Was in einer verkitschten aus dem 19. Jahrhundert stammenden zweifelhaften Waldromantik auch in diesem Nationalparkwahn hochkommt, übersieht die wahre Funktion des Waldes. So wie der Wald heute dasteht, ist er im 18./19.Jahrhundert angepflanzt worden. Nix Natur! Vorher war er sowohl entbaumt wie auch enttiert worden. Was da größtenteils als Wild herumhüpft, ist des Jagdspaßes wegen angesiedelt worden.

Am wenigsten bedacht wird allerdings, da scheint auch die Landesregierung keinerlei Hausaufgaben gemacht zu haben, dass der Wald die Keimzelle der Industriealisierung ist! Was es im 19. Jahrhundert bereits an grüner Ideologie von spinnerten Romantikern gab, die beließen es wenigstens bei ihren Gedichten, wird heute leider von grünen Ideologen fortgesetzt, welche es bis hin zur Einrichtung von Nationalparks treiben. Die Indoktrinierung beginnt in Kindergärten und Schulen, wovon sich jeder überzeugen kann, wenn er liest, was da alles den Kleinen an „guter Natur“ und „gesunder Ernährung“ in Bauch und Gehirn eingetrichtert wird.

So sieht heute „Natur“ aus, wenn man oder frau einen hohen Berg im Schwarzwald bestiegen hat, der demnächst Zentrum eines Nationalparks wird.

Dabei stammen die Arbeitsplätze all jener, welche den grün-rot-schwarzen Sozialismus finanzieren müssen, aus dem Wald. Eisenschmelzen, Hammerwerke, Glashütten usw waren ohne Wald nicht denkbar. Nicht nur Werkzeuge, Maschinen, Wagen, Eisenbahnschwellen, selbst Wasserleitungen waren aus Holz. Ohne Holz keine Schiffe, kein Hoch-, Tief-oder Bergbau ohne Holz. Die meisten Berufe lebten vom Wald. Ohne Köhler- und Harzerei keine chemische Industrie. Ganz zu schweigen von der Zellulose.

Später kamen die Wandervögel hinzu, heute haben auch Grüne ihre Vögel, wie im Landtag zu bewundern war. Sie bekommen eine Voliere im Mythos Wald unter der Nationalparkglocke.

Die Bewertung des NABU:
Der NABU Baden-Württemberg begrüßt das heute vom Kabinett verabschiedete Gesetz zum Nationalpark Schwarzwald und trägt die darin eingearbeiteten Kompromisse mit. „Das Tor zum Nationalpark steht damit weit offen – das ist eine gute Nachricht für Sperlingskauz, Dreizehenspecht und Co. Darüber freuen wir uns beim NABU“, sagt der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann. Die Landesregierung sei in dem Gesetz sowohl den Kritikern vor Ort als auch der Opposition weit entgegen gekommen. „Das respektieren wir, auch wenn einzelne Regelungen zu naturschutzfachlichen Vorgaben, zur Kulisse oder der Finanzierung nicht so ausgefallen sind, wie wir uns das gewünscht haben. Ich hoffe, dass sich jetzt auch Kritiker und Opposition kompromissbereit zeigen“, sagt Baumann.

Dass einige Nationalparkkritiker jährliche Kosten für den Nationalpark von 7,2 Millionen Euro für zu hoch halten, stößt beim NABU auf Unverständnis. „Auf der Dauerbaustelle der A8 würde dieses Geld gerade mal dafür reichen, 750 Meter dreispurig auszubauen. Das sollte uns die Sicherung der biologischen Vielfalt und damit unserer Lebensgrundlagen wert sein“, sagt Baumann.

Bei der Finanzierung könne der NABU „zähneknirschend“ akzeptieren, dass ab 2016 sechs Millionen Euro aus dem Naturschutzhaushalt für den Nationalpark verwendet werden. Zugleich appelliert der NABU an Finanzminister Nils Schmid, für 2015 eine Anschubfinanzierung sicherzustellen, die nicht den Naturschutzhaushalt belastet. „Der Nationalpark dient nicht nur dem Naturschutz, sondern ist zugleich ein Investitionsprogramm für die Region und den Tourismus. Das muss sich auch in seiner Finanzierung niederschlagen“, sagt Baumann.
(Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesverband Baden-Württemberg e.V. Der Nationalpark sichert die Lebensgrundlagen des Landes BW? Geht es nicht eher darum, dass Grün-Rot dem Nabu eine ABM verschafft hat, die Millionen kostet und ein paar Dutzendarbeitslose Förster Brot imGehölz verschafft? Steckt hinter solchen Weltsichten nicht Fanatismus von Sektierern? Das soll Baden-Württembergs Zukunft sein? Wo wäre das Land, wenn es nach solchen Tagträumern ginge? Wer bezahlt Nabu und Bund außer dem Steuerzahler? Ist der Nabu käuflich nach dem Motto „Wer zahlt, schafft an“? Wikipedia: „In der NDR-Fernsehsendung Menschen und Schlagzeilen vom 23. August 2011 sowie in der Panorama-Sendung ‚Geld statt Widerstand: Wie sich Umweltverbände kaufen lassen‘, die das Erste am 15. März 2012 ausstrahlte, wurde kritisiert, dass sich der NABU auch immer öfter zum Gehilfen der Industrie machen lässt, durch den Verzicht von Klagen gegen Geld für die Stiftung, so z. B. beim Flughafen Lübeck und beim geplanten Windpark Nordergründe, bei dem die Stiftung 810.000 Euro für den Klageverzicht kassierte. Dabei hatte zuvor der Bund selber diese Gebiete aufgrund des Vogelschlags als erheblich ungeeignet bezeichnet. Der NABU Hessen hatte vor dem Verwaltungsgerichtshof Kassel gegen die Inbetriebnahme von Windkraftanlagen in einem EU-Vogelschutzgebiet bereits weitgehend Recht bekommen. Wegen der Einhaltung des Artenschutzes musste der Betrieb von 5 WKA eingestellt werden, die durch Vogelschlag besonders den Rotmilan gefährdeten. Nachdem die Windkraftbetreiber dem NABU eine Zahlung von 500.000 Euro für einen ‚Fonds‘ gegen einen Klageverzicht anboten, ist jedoch auch diese Klage hinfällig geworden“. Wer legitimiert Nabu und Bund überall offiziell sich einmischen zu dürfen, von außerhalb parlamentarischer Demokratie? Was ist von einem Minister Bonde zu halten, der sich zum Lahrer „Chrysanthemen-Botschafter“ ernennen lässt, was nicht mehr ist als eine Art Hofnarr neben einer Chrysanthemen-Königin zu der vom OB (62) eine 21-Jährige aus einem Dorf (!) außerhalb von Lahr eigenhändig „gekrönt“ worden ist für eine dreiwöchige Friedhofsblumenschau, auf der mit Hunderten von Bussen die Stadt offenbar jedes Jahr  Welt und Klima rettet? Original Dummdeutsch Bonde hierzu laut Stadt Lahr: “ ‚Die Chrysanthema stimmt mit den Interessen unserer nachhaltigen touristischen Landespolitik überein‘, betont Minister Alexander Bonde. ‚Das Blumenfestival macht die Potenziale und die Attraktivität unserer Region erlebbar und vereint langfristig angelegtes Verantwortungsbewusstsein der Kommunen mit einem außergewöhnlichen touristischen Angebot‘ “ Wäre es manchmal nicht besser, Politiker würden schweigen, wenn sie nichts zu sagen haben?)