Kunstbeglückung durch Zwang?

Will CDU der Stadt Spaichingen „moderne Kunst“  aufdrängen?

Sitzen in Spaichingen gewisse Kunstsachverständige zwar nicht auf hohem Ross, sondern auf hohem (ehrenamtlichen?) Knubben-Stuhl (links), von dem aus der Blick auf ein freifliegendes Dach ohne Darunter der neuen Akropolis besonders gut bestaunt werden kann? Erinnert die von der CDU künstlich herbeigeführte Kunstdebatte nicht an die Fortsetzung von des Kaisers neuen Kleidern durch ein Kapitel mit des Kaisers neuer Kunst?

(tutut).  Ist dies nicht ein einmaliger Fall in Deutschland nach dem Ende des Nationalsozialismus? Versucht da nicht eine Partei in Spaichingen wie einst eine Kommission von Kunstpoltikern einer Bevölkerung ihren Kunstsinn aufzuzwingen? Es lohnt sich, nachzulesen, mit welchen Argumenten dies seinerzeit geschah. Ein bisschen Geschichte und Kunstgeschichte wäre für jene sehr zu empfehlen, welche da im Gemeinderat meinen, zu Kunstfreunden sich  aufschwingen zu können. Geht es nicht dabei darum, Kunst und Künstler zu fördern, welche der CDU und ihrem Anhängsel von Grün-Rot genehm sind? Handelt es sich nicht um CDU-Kunst, wenn die Stadt das Geld der Bürger ausgeben soll im Zwang,  jetzt ein Metallgebilde zu kaufen und auf einem Verkehrskreisel aufzustellen, welchen es der Verkehrssicherheit wegen verlassen musste, nachdem es dort ein paar Jahre als Leihgabe stand?  Will die Spaichinger CDU dieses Ding zu schöpferischem Wert von Ewigkeit erklären? Was Kunst ist und deshalb gekauft werden muss, bestimmt eine von der CDU angeführte Gemeinderatsmehrheit?

Ist es nicht höchste Zeit, einen Kunstsachverständigen von Rang einzuschalten, der mal dieses Werkes zumindest taxieren sollte, um das sich außer der Spaichinger CDU niemand zu reißen scheint? Hat die Erfahrung mit angekaufter „Kunst“ durch die Stadt einige Spaichinger immer noch nicht klug gemacht, nachdem sich herausgestellt hatte, dass der im Rathaus angesammelte angebliche Schatz kaum das Material wert war?

Handelt es sich nicht eher um ein Kulturbanausentum, mit dem eine Stadt, so sieht es aus, zwangsweise beglückt werden soll? Sind denn nicht alle Beteiligten dieser Kunstshoppingtour zu offensichtlichen Phantasiepreisen befangen, vor allem auch der sogenannte Kurator Jürgen Knubben des der CDU entsprungenen und von CDU-Leuten geführten sogenannten Fördervereins Stadtkünstler Spaichingen e.V., um dessen eigene Arbeit es zum wiederholten Male geht?

Der einstige CDU-Stadtrat und Apotheker Dr. Karl-Ludwig Oehrle, stellvertretender Vorsitzender dieses Vereins, schreibt auf dessen website:  „Moderne Kunst darf in Spaichingen stattfinden. Und wie sagte doch Jürgen Knubben bei der Ausstellungseröffnung 2003: ‚Wir bringen die Menschen dazu, sich mit moderner Kunst auseinander zu setzen.‘ Und er fügte hinzu: ‚Man muss die Sache nicht lieben, aber offen dafür sein.‘  Ein wahres Wort von unserem unverzichtbaren Kurator, der hoffentlich noch viele ‚Stadtkünstler‘ vorschlagen und mit betreuen wird.Ihm gebührt an dieser Stelle ein herzlicher Dank für sein bisher rein ehrenamtliches Engagement. Und ganz zum Schluss sollen noch alle Sponsoren ganz besonders herausgehoben werden, denn mit ihrer großzügigen Spenden, die zum Teil  weit mehr als die Hälfte der Kosten gedeckt haben, ist Spaichingen zu günstigem Geld in den Besitz hervorragender zeitgenössischer Kunst gekommen. Bleibt zu hoffen, dass die begonnene Tradition noch lange fortgeführt wird“.

Ganz so ehrenamtlich scheint dieses Engagement wohl doch nicht zu sein, denn heißt es nicht so schön: „Kunst geht nach Geld“ aber auch „Man bricht die Kunst nicht vom Zaune“? Warum wird der sozusagen unfreiwillige Hauptsponosor nicht erwähnt, der Bürger von Spaichingen, welcher bei den Stadtkünstlerprojekten mit 7500 Euro die Hälfte der Kosten übernehmen muss? Müssen Menschen in Spaichingen „dazu gebracht werden“, sich mit „moderner Kunst auseinanderzusetzen“, weil sie ohne CDU dazu unfähig sind und ihnen deshalb erklärt werden muss, was sie für Kunst zu halten und zu bezahlen haben?

Ist die Aktion der CDU im Gemeinderat nicht als Fortsetzung des verlorenen Bürgermeisterwahlkampfs mit Mitteln nun auch der Kunst zu sehen, wenn man sich die Zusammensetzung der Vorstandschaft betrachtet, deren Mitglieder mit wenigen Ausnahmen, auch in einer Anzeige, gegen den amtierenden CDU-Bürgermeister nicht nur seinerzeit Front gemacht haben und weiterhin machen?  Ist damit nicht alles vergiftet, was von dieser Seite als angeblicher Einsatz im Rahmen einer Art neuer Volkskunsterziehung der Stadt zum Kauf empfohlen wird? Nun also drängt die CDU selbst unter Androhung rechtlicher Mittel die Stadt, ein Werk des angeblich so ehrenamtlich in Spaichingen tätigen Kurators aus Rottweil zu kaufen, übrigens ein studierter katholischer Theologe.

Braucht die Stadt dieses Geld beispielsweise nicht viel dringlicher, um ein durch einen insolventen Baunternehmer und Noch-CDU-Stadtrat verunreinigtes Gelände zu säubern, nachdem es voll unbeseitigter und offenbar auch verbotener  Ablagerungen nach  Pachtende zurückgeben wird? Wäre in Spaichingen dem Stadtkünstlerverein jemand böse, wenn der sein Mäzenatentum selbst finanzieren würde? Sicher nicht! Auf Kosten anderer aber sich aufspielen, kann das nicht jeder? Es scheint, da nehmen sich ein paar Leute zu wichtig, indem sie meinen, eine Stadt mt „Kunst“ vollklatschen zu müssen. Dabei sind ihre „Künstler“ nicht wichtiger ud nicht unwichtiger als die Zeitgenossen, welche einen tropfenden Wasserhahn reparieren und einen Reifen wechseln können. Vielleicht sollten der Stadtkünstlerverein und alle, die ihm folgen, mit dem Wahn Schluss machen, dass Künstler über eine besondere Gottesgabe verfügen. Wichtiger ist es doch, sich damit zu befassen, um was es in ihren Werken wirklich geht.

Für die Stadt kann es in diesem Falll nur einen sauberen Weg geben aus einer babylonischen Gefangenschaft der CDU: Raus aus dieser Stadtkünstlerei! Die CDU stand in Spaichingen mal für konstruktive aktive Politik, wobei jeder mal, der was tut, auch Fehler machen kann. Heute sieht es so aus, als stehe sie nur noch für destruktive Politik, ohne Sinn und Verstand, denn die sind spätestens mit der Bürgermeisterwahl auf der Strecke geblieben. Aus dem angekündigten neuen Miteinander ist anscheinend nur ein Gegeneinander geblieben: Tobias Schumacher, immerhin CDU-Kreisvorsitzender und CDU-Gemeinderatsfraktionsvorsitzender, gegen den Rest von Spaichingen. Don Quijote lässt grüßen!

 

Der „Profi“ Siegfried Kauder geht mit 3 Prozent unter

Frei (CDU) holt Direktmandat
Mit 56,7 Prozent der Erststimmen holt Thorsten Frei das Direktmandat im Wahlkreis 286 für die CDU. Das sind 9,3 Prozent mehr als zuletzt Siegfried Kauder. Frei fährt gleichzeitig eines der besten CDU-Ergebnisse der vergangenen Wahl-Jahrzehnte ein…Jens Löw holt für die SPD 18,9 Prozent. Der Sozialdemokrat aus dem Brigachtal liegt damit 0,2 Prozent unter dem Resultat von vor vier Jahren. Cornelia Kunkis-Becker erreicht für die Grünen 7,7 Prozent. Das sind 3,7 Prozent weniger als 2009…Zweistellig verliert Marcel Klinge und endet bei 2,5 Prozent bei den Erststimmen. 2009 holte er für die FDP noch 13,4 Prozent.Siegfried Kauder kommt als unabhängiger Kandidat auf 3,0 Prozent. In Einzelstimmen sind dies 3579 Kreuzchen der Wähler.71,97 Prozent beträgt die Wahlbeteiligung.
(Südkurier. Der Profi mit 3 Prozent. Warum hat er sich diese Peinlichkeit nicht erspart?)

Absturz der FDP im Land – AfD zieht vorbei

Erste Hochrechnungen in BW sehen CDU klar vorne

(tutut). Klarer Wahlverlierer in Baden-Württemberg ist nach Hochrechnung die FDP. Die  erstmals angetretenen AfD ist ihr dicht auf den Fersen,  welche sich urliberale Werte auf die Fahne geschrieben hat. Die FDP ist nicht aus einer Rolle als Anhängsel der CDU herausgekommen, so dass die Wähler gleich das Original gewählt haben. Grüne und SPD konnten mit ihrem Regierungsbonus nicht stechen. Laut Hochrechnung SWR für Baden-Württemberg sieht es zur Bundestagswahl (Quelle: infratest dimap) bisher folgendermaßen aus:

CDU: 46,2 Prozent (plus 11,8), SPD 20,2  Prozent (plus 0,9), Grüne 10,9 Prozent (minus 3,0), FDP 5,9 Prozent (minus 12,9) , Alternative für Deutschland AfD 5,6 Prozent, 5,0 Prozent, Linke: 4,8 (minus 2,4). .

Sonntag, Leute!

Vom Lusthaus zum Landtag: Parlament tagt unter dem goldenen Hirsch

(tutut). Mit Lust hat sicher auch zu tun, was der Landtag wohl für zwei Jahre unter der Kuppel mit dem goldenen (württembergischen) Hirsch treiben wird. Denn an der Stelle des jetzigen Gebäudes des Kunstvereins am Schloßplatz stand früher das Lusthaus des württembergischen Hofes, eine Art prächtiger Mehrzweckbau für allerlei Festlichkeiten. Dass dies das modernste Bordell Europas gewesen sei, ist ein Gerücht. Nach mehreren Umbauten und geänderten Verwendungen brannte das Haus 1902 ab und an seiner Stelle entstand der Kuppelbau. Ab Mittwoch wird dort erstmals der Landtag tagen, weil sein Haus umgebaut wird, nicht nur der Fenster wegen, die das Dach bekommen soll. Ob das zukünftige Ambiente eines Parlaments würdig ist,  ist die Frage. Vor allem ist es überall sehr eng geworden für einen Landtag, der als eine Art Wanderklasse unterwegs sein wird und sich zur Debatte in einer Schüssel trifft, unter einer Mongolfiere. Die Arbeitsbedingungen wird dies keineswegs verbessern. Für Publikum ist auch weniger  Platz vorhanden.

Was will die Banane am Eingang sagen?

Gefragt

Ist die Stadt Spaichingen ein Selbstbedienungsladen der CDU? Sollen die Bürger mit ihrem Geld Spielzeuge der CDU bezahlen, welche nach deren Geschmack und begrenztem Kulturverstand eingekauft werden sollen wie beispielsweise Bächle, weil sie andere auch haben, oder ein Metalldings eines der CDU offensichtlich Nahestehenden, das zur Kunst verklärt und damit der Stadt  teuer wird, weil es möglicherweise niemand anderes haben will und der CDU selbst wohl auch zuviel kostet? Ist dieses Gehabe den Spaichinger Bürgern wirklich egal, ist ihnen gleichgültg, was mit ihrem Geld geschieht? Warum nicht lieber Honig statt Kunsthonig?

Gelesen

Weißt Du wieviel Sternlein stehen?

Zum Nachlesen!
„Cognit“-Roboter lernen selbstständig
Bildungsministerin Johanna Wanka besucht Balgheimer Forschungslabor
Von Regina Braungart
Sie gehören zur Welt-Forschungselite beim Thema „Künstliche Intelligenz“. Gemessen wurde das immer wieder auf unterhaltsame Art, nämlich bei Roboter-Fußball-Weltmeisterschaften. Am Freitag haben das Forschungslabor „Cognit“ und die Gemeinde Balgheim Besuch von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka und CDU-Fraktionschef Volker Kauder bekommen.
(Schwäbische Zeitung. Machen Roboter auch schon das Lokalblatt?  Hat sich die Schwäbi als Zeitung verabschiedet? Sind Regeln scheißegal? CDU-Ppropaganda auch noch am letzten Erscheinungstag, mit einer Ex-FDJ’lerin, die schon zweimal ein Ministeramt aufgeben musste, ohne dass eine Chance zur Erwiderung  besteht? Werden dafür aber andere Parteien unterdrückt oder seit Tagen abgewimmelt wegen Wahlkampf, ohne dass die Redaktion in der Lage zu sein scheint,  falls vorhanden, Regeln zu erklären? Ist es das, was das Lokalblatt von einer Zeitung unterscheidet? Warum gibt der Obst- und Gartenbauverein Tuttlingen Kauder noch am Sonntag, 22. 9., eine Auftrittsmöglichkeit? Ist das ein CDU-Verein oder weiß niemand in Tut, was sich geziemt?)

Klimawandel
Im Mittelalter war es schon genauso warm wie heute
Wir haben das wärmste Klima aller Zeiten? Stimmt nicht unbedingt: Im Mittelalter gab es schon einmal so warmes Wetter, sagt der Weltklimarat – und distanziert sich damit von seiner eigenen These…Im neuen, mit Spannung erwarteten Bericht des Beratungsgremiums der Vereinten Nationen heißt es: „Mit hoher Wahrscheinlichkeit“ sei es im Mittelalter, in den Jahren 950 bis 1250, „in einigen Regionen genauso warm gewesen wie heute.“
(welt.de. Haben Klimaretter und Energiewendehälse vielleicht zu heiß gebadet?)

Buntes Kaleidoskop
Ich gehe wählen,weil…
(Schwäbische Zeitung. Ist das nicht ein Schreckenskabinett, das da auf jeder Seite ausgebreitet wird, wer will all diesen Gesichtern begegnen? Kein Grund, nicht wählen zu gehen?)

Tipp des Tages
Wie wäre es nach dem Besuch des Wahllokals am Sonntag mit einem Besuch der Ausstellung „Sich kleiden“ in Tuttlingen?…
(Schwäbische Zeitung. Des Tuttlingers neue Kleider?)

Ansichtssache
Ein beachtlicher Wahlkampf
Von A. Lothar Häring
Man kann sich über nichtssagende, sinnlose Plakate beklagen oder über zu wenig Ansprache an die Jugend, aber langweilig war dieser Wahlkampf nicht: Im Bund läuft es auf ein denkbar knappes Rennen hinaus und im Wahlkreis 285, Rottweil-Tuttlingen, haben die Kandidaten alles gegeben, Kante gezeigt, und das obendrein bemerkenswert fair. Dafür verdienen sie allesamt Respekt…
(Schwäbische Zeitung. Wer nichts hat, gibt auch alles? In welcher Welt lebt der Schreiber?)

Gute Frage – vor dem leeren Landtag. „Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen“. (Offenbarung 22,18)..

Senioren besuchen Ziegenhof
Die Sozialstation Spaichingen-Heuberg hat vor kurzem einen Ausflug auf den Ziegenhof in Hausen ob Verena unternommen.
(Schwäbische Zeitung. Senioren = Pflegebedürftige? „Ziegenhof“gibt’s noch?)

Tanja Köhler legt Projekt in andere Hände
„Junge Freunde für andere Menschen“ bringen seit 2009 Lebensfreude mit in Heime
Es ist etwas Großartiges, was da seit 2009 am Gymnasium Spaichingen entstanden ist. Damals initiierte Tanja Köhler mit Unterstützung der Gymnasiallehrerin Inge Kaltenbach und dem damaligen Rektor Rainer Eyrich das Projekt „Jufam“ – „Junge Freunde für andere Menschen“. Die Idee: Jugendliche erhalten eine Ausbildung im Umgang mit alten Menschen beziehungsweise Menschen mit Behinderung und besuchen diese einmal in der Woche ehrenamtlich, um mit ihnen eine schöne Stunde zu gestalten.
(Schwäbische Zeitung. Wer? Lebt die von Luft und Sonne? Von wem ist diese Reklame-„pm“?)

Freizeit begeistert Jugendliche
Zum ersten Mal hat der Sportverein in diesem Jahr eine Ferienfreizeit in den Sommerferien angeboten. 14 Kinder und Jugendliche, darunter zwei Mädchen, im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren aus den SVS-Sparten Fußball, Badminton und Boxen, nahmen das Angebot wahr und reisten mit drei Betreuern für eine Woche nach Cavallino an die italienische Adriaküste.
(Schwäbische Zeitung. Monatsblatt? Von wem stammt diese „pm“?)

Renquishausener feiern Diamantene Hochzeit
(Schwbische Zeitung.Mit wem ist Renquishausen verheiratet? Mit sich selbst?)

Was Firmen gegen Stress tun können
(Schwäbische Zeitung. Warum nicht Skat statt Reklame für Geschäftemacherei?)

Friedhofshalle erhält neues Gesicht
(Schwäbische Zeitung. Des Denkinger Bürgermeisters?)

Maurerkellen können auch mal Instrumente sein
Schüler der Musikschule laden zu einem Konzert im Baumarkt ein
(Schwäbische Zeitung. Sind nicht auch Guillotinen Instrumente?)

Der Kilbemärt braucht Platz
Bis Sonntagabend sind Straßen in Trossingen gesperrt – Weiträumiges Parkverbot
(Schwäbische Zeitung. Weiträumig umfahren?)

Höchste Qualität bei Gelenk-Ersatz
Klinik erhält Zertifikat – Strenge Kriterien sollen Sicherheit der Patienten weiter verbessern
(Schwäbische Zeitung. Wegen Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie die Zertifikate statt Arzt und Apotheker?)

Papst Franziskus will Kirche ohne Angst
Pontifex will Frauen mehr Einfluss geben – Keine Fixierung auf Sexualmoral
(Schwäbische Zeitung. Schafft er Fegefeuer und Hölle ab?)

Immer sollst Du mich befragen

Emnid fragte, und  die Regierung liegt vorne

(tutut). Es ist die aktuellste Umfrage, sie wird am Sonntag von Bild am Sonntag veröffentlicht. Nie sollst Du mich befragen, kurz vor der Wahl, das gilt wohl nicht mehr. Umfragen beeinflussen zweifellos Wahlen. Denn viele Wähler wollen schlicht bei den Siegern sein. Wie newsburger.de berichtet, sieht das Meinungsforschungsinstitut Emnid nun zwei Tage vor der Wahl einen Vorsprung von Schwarz-Gelb vor Rot-Rot-Grün von einem Prozentpunkt.. Für die Umfrage im Auftrag von “Bild am Sonntag” wurden demnach vom vergangenen Samstag bis Freitagvormittag 2.047 Bundesbürger befragt. Laut Emnid kommen CDU/CSU auf 39 Prozent, die FDP auf 6 Prozent, die SPD auf, 26 Prozent, die Grünen auf 9 Prozent, die Linke ebenfalls auf 9 Prozent. 4 Prozent wurden für die AfD ermittelt. Die Sonstigen liegen bei 7 Prozent. Die Fehlertoleranz der Emnid-Umfrage liege bei rund 2 Prozent für die Volksparteien und etwa 1,5 Prozent für die kleineren Parteien.

Stadt muss Ballof-Gelände selbst abräumen

Insolvenzverfahren des Bauunternehmens wird offenbar eröffnet

(tutut). Das von der Stadt gepachtete Gelände des Bauunternehmens Ballof wird bis Monatsende zurückgegeben. Dann soll auch das Insolvenzverfahren für den Betrieb von Stefan Ballof, der auch CDU-Stadtrat ist, eröffnet werden. Dies ist aus gut informierten Kreisen zu erfahren. Wie schon früher berichtet worden ist, muss die Stadt selbst den auf dem Gelände gelagerten Bauschutt entfernen,weil der Insolvenzverwalter nicht dazu bereit ist. Dadurch werden möglicherweise die Kosten hierfür von der Stadt zu tragen sein. Seitens des Landratsamtes soll Ballof schon vor Monaten aufgefordert worden sein, nicht genehmigte Ablagerungen zu entfernen.

Gefragt

Warum fragt bis heute niemand die CDU-Abgeordneten Wolf und Kauder, ob und wenn ja was sie vor über einem Jahr mit den Vorgängen um die Bürgermeisterwahl in Spaichingen zu tun hatten?  Kann es sein, dass sie als Mitglieder des CDU-Kreisvorstands rund um die Kandidatur ihres Kreisvorsitzenden gegen den amtierenden und wiedergewählten Bürgermeister (CDU) nicht informiert gewesen sind? Warum äußern sich diese beiden Abgeordneten bis heute nicht? Hat die Öffentlichkeit nicht ein Anrecht zu erfahren, ob der sich zum wiederholten Male bewerbende Bundestagsabgeordnete tatsächlich meint, nicht Rechenschaft schuldig zu sein? Herrschen in der CDU eventuell Zustände nach Gutsherrenart, die inzwischen sogar den Eindruck erwecken, dass diese Partei in Spaichingen wenig Wert auf Pressefreiheit und Meinungsfreiheit legen könnte, indem sie offenbar vorhat, den „Stadtspiegel“ abzuschaffen, weil ihr möglicherweise ein Monopolblatt zur Reklame genügt, was den Eindruck erwecken könnte, als wirkten sie wie gleichgeschaltet?