Gelesen

(tutut). Kann nicht auch Meinungs- und Pressefreiheit reaktionär sein, wenn sie nach Belieben manipuliert wird? Wird da, was sich „Zeitung“ nennt, nicht zum Pamphlet und ein Bestandteil deutscher Kultur zur Unkultur?  Sind Leser Schafe, welche alles kauen, was man ihnen vorsetzt?

Zum Nachlesen!
Musikhochschulen-Debatte im Landtag
Kakofonie unter Abgeordneten
…Vergeblich hatte die Kunstministerin Theresia Bauer (Grüne) gehofft, nach der Bundestagswahl würden die Töne moderater werden. Der Tuttlinger FDP-Abgeordnete Leopold Grimm warf Bauer vor, sie wolle „Trossingen und Mannheim den Ton abdrehen“. Nötig sei, fünf vollwertige Musikhochschulen mit klassischer Ausbildung zu erhalten, die über Globalbudgets finanziert werden sollten. Zu diesem Zeitpunkt fremdelte das Parlament offenbar noch mit seiner neuen Bühne…
(Stuttgarter Zeitung. Gibt es nur noch in Stuttgart Zeitungen im Land, die diesen Namen halbwegs verdienen? War es nicht auch nur die Stuttgarter Zeitung, welche über Abscheulichkeiten rund um die Spaichinger Bürgermeisterwahl berichtete?)

Musikhochschulen
Wie das Reformkonzept umsetzen?
…Ein Konzept zu entwickeln, so antwortete darauf die FDP, das nicht nur die Hochschulen, sondern auch Musikvereine, Musikschulen und Studierende einbezieht. „Nehmen Sie die Betroffenen mit“, forderte der Abgeordnete Leopold Grimm.Die Liberalen pochen auf eine Zusage, dass alle fünf Standorte vollwertige Musikhochschulen mit dem Angebot einer klassischen Ausbildung bleiben. Zur Finanzierung schlagen sie allgemeine Studiengebühren vor, die allerdings erst nach dem Examen bezahlt werden müssen. Außerdem solle das Land den Hochschulen Budgets zuweisen, die sich an der jeweiligen Zahl der Studierenden bemessen…
(Stuttgarter Nachrichten. Auch die Stuttgarter Nachrichten zeigen, was Journalismus ist und führen die Lokalpresse vor, welche sich auf der ganzen Linie versagend aufgrund alles andere als guter Arbeit von Existenzberechtigung verabschiedet hat, indem sie nicht auf die einzige Überlebenschance setzt, eine umfassende Lokalberichterstattung, die journalistische Grundanforderungen erfüllt. Wer anderen nur dauernd Gruben graben will, liegt längst selbst drin und schaut deshalb nicht mehr über den Rand hinaus.)

Studenten tragen Protest nach Stuttgart
120 Trossinger Demonstranten wehren sich gegen Sparpläne vor dem Landtag
Von Cornelia Addicks
Zu einem „stillen Protest“ vor dem Landtag fuhren rund 120 Trossinger – Studenten wie Bürger – gestern nach Stuttgart. Ministerin Theresia Bauer lud zehn Studierende zu einem fast einstündigen Gespräch über die geplante Einsparung von vier Millionen Euro durch massive Budget-Kürzungen ein…Der Trossinger Kulturbeauftragte Frank Golischewski, Trossingens Bürgermeister Clemens Maier und Landtagspräsident Guido Wolf zusammen im Gespräch in Stuttgart (von links).
(Schwäbische Zeitung. Ist noch mehr Manipulation in der Berichterstattung möglich? Wer hat denn die Landtagssitzung aufgrund eines Antrags der FDP/DVP-Fraktion eingeleitet zum Thema Musikhochschule und Vorschläge zur Reform gemacht? War es nicht der Spaichinger Landtagsabgeordnete Leo Grimm aus dem Wahlkreis? Hat der nicht auch mit Demonstranten diskutiert? Alles nicht mitbekommen? Hat der Wolf irgendeinen Pieps zum Thema gemacht in der Sitzung? Thronte der nicht nur als Sitzungspräsident neben seinem Glöcklein? Haben übrigens nur Trossinger demonstiert oder gibt es nicht auch noch vier weitere Musikhochschulen im Land?)

Musikhochschule: Kretschmann stärkt Bauer den Rücken
Landesregierung zeigt sich kompromissbereit – Beharren auf den Sparzielen von vier bis fünf Millionen Euro
Stuttgart/Trossingen (dpa) -…
(Schwäbische Zeitung. Verabschiedet sich ein Lokalblatt zum wiederholten Male als Zeitung und wird zum Pamphlet, zum CDU-Parteiorgan, indem es zum wiederholten Male Berichterstattung auf eigene Weise auslegt und Fakten unterschlägt? Eine Kampagne gegen den Wahlkreisabgeordneten Leo Grimm? Immerhin, in den SWR1-Mittagsnachrichten am selben Tag stand er im Mittelpunkt, was sind dagegen schon Popelblätter? Eigenberichterstattung aus Stuttgart schafft die Schwäbi nicht mehr?)

Demonstranten aus Trossingen protestieren gegen Hochschulpläne der Landesregierung
Erleichtert und zuversichtlich sind die Demonstranten aus der Region gestern Nachmittag nach Trossingen zurückgekehrt. In Stuttgart hatten sie für den Erhalt der Musikhochschule protestiert – zeitgleich zur Debatte im Landtag.
…Sitzung im Übergangs-Plenarsaal…hatte um 9 Uhr begonnen, erster Punkt auf der Tagesordnung war das Thema Musikhochschule. Während in dem Gebäude unweit des Schlossplatzes Wissenschaftsministerin Theresia Bauer erneut ihre Pläne verteidigte, hatten sich draußen mehrere   hundert Demonstranten postiert…nach der Sitzung  diskutierten gleich mehrere Abgeordnete mit den Demonstranten, unter ihnen der kulturpolitische Sprecher der Grünen Manfred Kern, Dr. Dietrich Birk und Landtagspräsident Guido Wolf (beide CDU). Der Vorsitzende der SPD-Fraktion Claus Schmiedel erhielt viel Applaus für seine Zusicherung, dass alle fünf Standorte in ihrem Kernbereich erhalten bleiben sollen und auch Orchester-Musizieren möglich sein soll…
(Neckarquelle. Die Sitzung war nicht zu Ende,als der Landtagssitzung den Plenarsaal verließ und bei den Demonstranten herumging,obwohl er zum Thema im Gegensatz zum FDP-Wahlkreisabgeordneten nichts gesagt hatte,während Leo Grimm aus Spaichingen die Debatte eingeleitet hatte. Sind Lokalzeitungen mit Berichterstattung üerfordert? Nur noch Journalistendarsteller am Werk? Auch der Südkurier berichtet nicht, was wirklich war. Sieht das nicht alles so aus, als wäre die Regionalpresse gleichgeschaltet?)

Impotente Medien
Posted on 25. September 2013 Written by Marcel Weiß
Das starke Abschneiden der CDU/CSU in der Bundestagswahl, die nur knapp an der absoluten Mehrheit vorbeigeschrammt ist, wird an einigen Stellen auch als ein Versagen der Netzaktivistenszene gelesen, die die Bevölkerung nicht erreicht hat. Immerhin hat ausgerechnet die Partei ein für sie historisch gutes Ergebnis eingefahren, die seit Monaten den größten Überwachungsskandal der Menschheitsgeschichte verschleiert.Es gibt ein Versagen, dieses Thema und seine weitreichenden Folgen der Bevölkerung nahezubringen…Seit Monaten schreiben die deutschen Massenmedien von FAZ über Spiegel bis Süddeutsche über dieses Thema…Aber das Wahlergebnis zeigt uns eine düstere Wahrheit, die kaum jemand in der Presse wahrhaben will: Die deutsche Printpresse hat anscheinend keinerlei Einfluss auf die Meinungsbildung in der Gesamtbevölkerung…Sie scheint auch nicht im Stande, die Stimmung der Bevölkerung erfassen und wiederzugeben können. Ganz zu schweigen davon, die Bevölkerung da abzuholen wo sie ist…Wer heute eine Tageszeitung abonniert, hat nicht nur Interesse am Weltgeschehen sondern auch ein Faible für das alte Papierformat. Für alle anderen bleiben die verkrüppelten Onlineausgaben und die unbenutzbaren Apps…Während die New York Times über Jahre in den USA die reichweitenstärkste Nachrichtensite war, ist es hierzulande, im vermeintlichen Land der Dichter und Denker, Bild Online…Und unsere Kanzlerin, die nicht stärker Machtmensch sein könnte, hat gerade den ultimativen Beweis erhalten, dass die Medien als Korrektiv sie im Zweifel nicht aufhalten können.Einen historischen Skandal verschleiern. Über Wochen und Monate dafür in den Leitmedien angeprangert werden. Und trotzdem ein historisches Rekordergebnis bei der Wahl einfahren. Wer würde nicht machttrunken werden?…
(neunetz.com. Zeigen nicht auch Lokalblätter, dass selbst unterirdisches Niveau niemand mehr juckt? Warum aber  bezahlen die Leute dafür immer noch Geld?)

Buntes Kaleidoskop
Räte gehen gegen Bürgermeister vor
Aufsichtsbeschwerde, weil sich beim Ankauf der Knubben-Skulptur nichts tut
Von Michael Hochheuser
Elf Spaichinger Gemeinderäte haben beim Landratsamt Aufsichtsbeschwerde gegen Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher eingelegt. Es geht um den Ankauf einer Skulptur für den Ochsenkreisel an der Spaichinger Hauptstraße (wir berichteten). Bereits im Mai hatten die Ratsfraktionen von CDU, Grün-Rot und Stadtrat Harald Niemann beantragt, das Werk von Jürgen Knubben zu kaufen. Der Förderverein Stadtkünstler werde 30 000 Euro Spendengelder zur Verfügung stellen, die Stadt solle 10 000 Euro beisteuern. Passiert ist seither nichts.
(Schwäbische Zeitung.Ist das Journalismus oder Nachrichtenmanipulation? Zunächst war im Internet nur der erste CDU-Teil veröffentlicht worden, jetzt ergänzt durch das, was im Gemeinderat vom BM vorgetragen worden ist und schon in der NBZ zu lesen war: Wo war der Schreiber, im Gemeinderat war er nicht? Sieht das nicht nach CDU-Vorzimmer aus? Eine Meinung gibt’s auch nicht zu dem einmaligen Fall, dass eine Partei einer Bevölkerung aufdrängen will, was sie selbst für Kunst hält und dies dann sich auch noch bezahen lässt?)

DLRG-Ortsgruppe ehrt verdiente Lebensretter
Beim Festakt zum 60-jährigen Bestehen der Ortsgruppe Spaichingen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sind verdiente Mitglieder geehrt worden.
(Schwäbische Zeitung.Überschlägt sich das Blatt in Aktualität? Warumam Donnerstag schon veröffentlicht, was erst am SAamstag zuvor war?)

Kuolt will anspruchsvolle Musik bieten
Oswald Sattler und das Kastelruther Männerquartett treten in Deilingen auf
(Schwäbische Zeitung.Sonst nur Anspruchsloses?)

Interview
„Gemeinsam aufzutreten hat höchste Priorität“
Der Heuberg-Erlebnis-Sonntag steigt am 29. September – Verkaufsoffen in Deilingen, Gosheim und Wehingen
Heuberg aktiv e. V. feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Da kommt dem bevorstehenden Heuberg-Erlebnis-Sonntag am 29. September eine besondere Bedeutung zu. So findet in den drei Heuberggemeinden Deilingen, Gosheim und Wehingen gleichzeitig ein verkaufsoffener Sonntag statt, begleitet von Top-Attraktionen:..
(Schwäbische Zeitung.Sonntag unheilig?)

Dreiste Diebe unterwegs
(Schwäbische Zeitung.Wären es sonst Diebe?)

Botschaft der Kirche noch heute aktuell
(Schwäbische Zeitung.Welche denn? Himmel noch offen?)

Neuer Waldweg kostet 125 000 Euro
CDU-Sommerwanderung führt auf neuen Pfaden – Bürgermeister Arno informiert
(Schwäbische Zeitung. CDU auf Holzweg?)

Da sage noch jemand von der CDU, Spaichingen lohne sich nur für 30 Sekunden!

Die Donaubahn soll schneller werden
Eine „Zukunftskonzeption“ sieht Stundentakt zwischen Ulm und Freiburg bis 2017 vor
Von A. Lothar Häring
…Soll künftig besser mit der Gäubahn, der Schwarzwaldbahn und dem Fernverkehr vernetzt werden: die Donaubahn.Foto: Archiv
(Schwäbische Zeitung. Bähnle schon im Archiv? Träume ins Blaue an der Donau? Der Großstaatsmann Kauder wird’s richten?)

Für Alleinerziehende soll es „aufwärts“ gehen
Projekt soll deren Chancen am Arbeitsmarkt im Landkreis Tuttlingen erhöhen
(Schwäbische Zeitung. Die Allgemeinheit soll Alleinverwirklichungsrealphantasien bezahlen?)

Gelesen

(tutut). Spaichingen wirbt ganz neu für sich an den Ortseingängen und hat offenbar mehr zu bieten als die Spaichinger CDU und ihre Mitläufer, welche offenbar Anarchie einem einladenden Stadtbild vorziehen und deshalb den Enzelhandel genauso abschreiben wie seine Geschichte, die beurkundet immerhin schon 791 beginnt. Haben da einige Leute in der Schule gefehlt? 

Zum Nachlesen!
Bürgermeisterlose Zeit in Dürbheim könnte andauern
Landratsamt und Gemeinde suchen eine Lösung nach monatelanger Vakanz wegen Krankschreibung Pradels
Der 4. Oktober ist der Tag, auf den viele Dürbheimer warten. Bis dahin ist ihr Bürgermeister Alfred Pradel (50) krankgeschrieben. Seit fast drei Monaten ist das Dorf „bürgermeisterlos“, wie Landrat Stefan Bär es am Montagabend in einem Bürgergespräch vor rund 60 Dürbheimern formulierte. Und das könnte vorerst so bleiben: Denn niemand weiß, was genau mit Pradel los ist.Als „worst case“ für Dürbheim bezeichnet der Landrat es, wenn es bei ärztlichen Untersuchungen „unterschiedliche Meinungen und Gegengutachten“ gebe – dann könne sich das Procedere lange hinziehen. Eine Möglichkeit sei eine vorzeitige Pensionierung Pradels…
(Schwäbische Zeitung. Ein Bär, der plappert wie ein Klatschweib auch über Dinge, die ihn nichts angehen? )

Buntes Kaleidoskop
„Bevormundung der Bürger geht zu weit“
Gemeinderat lehnt geplante Gestaltungsrichtlinien für die Hauptstraße mehrheitlich ab
Die geplanten neuen Gestaltungsrichtlinien für die Hauptstraße, die zuletzt für viel Wirbel und Diskussionen gesorgt hatten, sind vom Tisch. Der Gemeinderat hat sich am Montagabend mit neun zu sieben Stimmen gegen die Pläne der Stadtverwaltung ausgesprochen. Vorgeschrieben werden sollte Gewerbetreibenden etwa die Größe von Werbebannern und Gaststätten das Aussehen der Außenbestuhlung für ein einheitliches Stadtbild…
(Schwäbische Zeitung. Gab es alte Gestaltungsrichtlinien, waren es Pläne der Stadtverwaltung und nicht von Fraktionen, Verwaltung und vor allem Gewerbe-und Handelsverein? Warum keine Fakten? Überfordert? Wird in der Aufzählung des Vorstands des Vereins nicht der Geschäftsführer vergessen? Warum kam der erst nach der Abstimmung in die Sitzung? Weil er CDU-Stadtrat ist und nicht weiß, wem er verpflichtet ist?)

Leserbrief
Öffnungszeitenmüssenverlässlich sein
Zum Thema Spaichinger Freibad haben wir einen Leserbrief erhalten.
…Gabriele Polzer, Spaichingen
(Schwäbische Zeitung.Weil ihr Mann schwimmen will, der Grünen-Vorsitzende und zurückgetretene Grünen-Stadtrat, und deshalb schon den Bürgermeister angeschrieben hat, schreibt jetzt seine Frau einen Leserbrief? Übernehmen die Polzers die Kosten der Stadt für ihre Schwimmerei oder sollen die Steuerzahler sie tragen?)

Aldingen schließt das Jahr 2012 positiv ab
(Schwäbische Zeitung. Dreiviertel Jahr zurück?)

Besucher staunen über viele Fische
(Schwäbische Zeitung. Fischers Fritz auch?)

Schule und Kreissparkasse kooperieren
Beide Seiten wollen davon profitieren – Bank erhofft sich Nachwuchskräfte
(Schwäbsche Zeitung. Imagepolitur?)

Abwasser wird teurer
Nach acht Jahren erhöhen die Stadtwerke die Preise, um Verluste auszugleichen
(Schwäbische Zeitung. Zu wenig Dreck in Tros?)

„Das Mühlrad klappert wieder“
Familie Walter hat ein altes Ausflugsziel wiederbelebt – Solwegschule, Bauhof und Firmen halfen
„Wasser marsch“, heißt es jetzt wieder an der Oberen Mühle in der Talhauser Straße in Trossingen. Bei Bilderbuchwetter hat Familie Walter das renovierte Mühlrad im Rahmen einer kleinen Feierstunde wieder an die Stadt Trossingen übergeben.
(Schwäbische Zeitung. Ist’s die Feuerwehr oder Redaktion auf dem Schlauch?)

Historische Musik auf historischen Instrumenten
Ensemble Carlina-Leut spielt am Samstag in Trossingen
(Schwäbische Zeitung. Wann beginnt in Tros Geschichte?)


Eine klappt zusammen?

Gymnastikgruppe lässt die Klöppel fliegen
Der DRK-Ortsverein Gosheim feiert sein Herbstfest – Kinder lauschen dem Martinshorn
(Schwäbische Zeitung. Gosheimer Herbst?)

Zwei Hirsch-Biere überzeugen Jury
Bei Wettbewerb in München bekommen die Wurmlinger zwei goldene Auszeichnungen
Bei Europas bedeutendstem Bierwettbewerb, der „European Beer Star“ (EBS), ist die Hirsch-Brauerei aus Wurmlingen seit Jahren ganz vorne mit dabei. Dies teilt das Unternehmen mit.
(Schwäbische Zeitung. Das Bier entscheidet?)

Balgheim feiert seine 900-jährige Geschichte
Mit einem historischen Markt am 29. September taucht der Ort tief in seine Geschichte ein
(Schwäbische Zeitung. Vorher war nichts, danach Tiefe?)

Seniorentag steigt am Landratsamt
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. In VS, weil in Tut kein Fahrrad umgefallen istr?)

Experte verrät Tricks für die Herbstpflege von Bäumen
(Schwäbische Zeitung. Experte wofür?)

Plakat-Visagen, hinfort!
Die Parteien sind nach der Bundestagswahl aufgefordert, Poster unverzüglich abzuhängen
(Schwäbische Zeitung.Nur Visagen, nicht Plakate sollen weg? Mal was Neues?)

Wer lange hängt, wird bedrängt.

Ein Inferno des Grauens bahnt sich seinen Weg
Bei den Horror Nights 2013 im Europa-Park übernehmen Zombies, Mumien, Bestien und Vampire die Macht
(Schwäbische Zeitung. Alle aus Tut?)

„Prinzip ‚Geld folgt Student‘ etablieren“

MdL Leo  Grimm (FDP): : Musikhochschulen  als vollwertige Hochschulen erhalten

Nach seiner Rede im Landtag sprach der Spaichinger FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm (rechts) vor dem Landtag mit Demonstranten. Rund 300 von ihnen waren erschienen, um für den Erhalt der fünf Musikhochschulen im Land zu kämpfen.

(tutut). Der Spaichinger FDP-Landtagsabgeordnete  Leo Grimm sagte laut einer Pressemitteilung der FDP in einer von der FDP-Landtagsfraktion  beantragten Aktuellen Debatte zum Thema „Frau Bauers Missgriff und Herrn Kretschmanns Rückpfiff – wie geht es weiter mit den Musikhochschulen?“: „Es wird jetzt höchste Zeit, die Reform der Musikhochschullandschaft anzugehen und gemeinsam mit allen fünf Musikhochschulen, ihren Studierenden, den Musikvereinen, Musikschulen und betroffenen Institutionen ein tragfähiges Konzept zu entwickeln“. Von den betroffenen Musikhochschulen sei schon zu hören, dass Anträge auf Fördermittel oder Berufungen auf Eis gelegt werden, weil durch die missglückte Debatte keine Planungssicherheit mehr besteht. Diesen Zustand gelte es im Interesse der Betroffenen zügig zu beenden.

Die FDP halte eine Zusage für unbedingt erforderlich, dass alle fünf Standorte vollwertige Musikhochschulen mit dem Angebot einer klassischen Musikausbildung blieben. Nicht nur der Rechnungshof habe der dezentralen Musikhochschulstruktur wegen ihrer effizienten Arbeit und der Versorgung der zahlreichen Musikvereine und –institutionen mit kompetenten Musikerinnen und Musikern ein gutes Zeugnis ausgestellt. Für die anstehenden Gespräche bedürfe es auch einer Basis des Vertrauens, das in der Debatte der vergangenen Monate verloren ging.

Die  FDP-Landtagsfraktion schlägt laut Grimm ausgehend vom Vorstoß des Rechnungshofs vor, das für alle fünf Hochschulen ermittelte Einsparpotenzial nochmals eingehend auf seine Realisierbarkeit zu prüfen und den Musikhochschulen Globalbudgets zuzuweisen, die sich an der jeweiligen Zahl der Studierenden bemessen und über die die Hochschule eigenständig verfügen kann. Wenn somit konsequent das Prinzip „Geld folgt Student“ angewandt würde, wären die Musikhochschulen Pioniere einer Hochschulfinanzierung, die für alle Hochschulen ein Zukunftsmodell sein könnte.

In Verbindung mit allgemeinen Studiengebühren, nachlaufend und sozialverträglich gestaltet in den grundständigen Studiengängen, und der konsequenten Erhebung von Studiengebühren in den weiterbildenden Studiengängen, wäre eine stabile Finanzierungsgrundlage geschaffen.

Dies würde wie auch immer geartete und rechtlich wie politisch höchst problematische Quoten für ausländische Studierende überflüssig machen. Es würde gleiches Recht für alle Bewerber gelten, was für die Internationalität der Musikhochschulen wie für die Gewinnung talentierter Musikerinnen und Musiker gleichermaßen wichtig sei.

Zum Flanieren ist Spaichingen nur eine 30-Sekunden-Stadt?

CDU-Vorsitzender Ellenberger winkt ab – Keine Gestaltungssatzung

Malerisches Spaichingen. Alles an seinem Platz?

(tutut). Was sich in den letzten Monaten schon angedeutet hatte, wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung wahr: Die CDU-Gemeinderatsfraktion, im Schlepp die üblichen Verdächtigen, hat eine Gestaltungssatzung für die Hauptstraße abgelehnt. Damit hat sich die Mehrheit gegen die Stadt Spaichingen und die Bemühungen um eine Imagestärkung und -verbesserung entschieden. Nun muss sich weiterhin die Verwaltung um Werbung und Bestuhlung an der Hauptstraße kümmern.

Der Vorsitzende des Gewerbe-und Handelsvereins, Roland Dreizler, musste unverrichteter Dinge wieder gehen, nachdem er noch einmal Kernpunkte der im Laufe eines Jahres mit den Betroffenen, Handel und Gewerbe, erarbeitete Gestaltungssatzung erläutert hatte. Dass schon früher mit den Stimmen der CDU eine Gestaltungssatzung für den Marktplatzbereich verabschiedet worden ist, welche viel strenger ist als der jetzige Vorschlag war, passt wenig zur jetzigen Haltung.

Ob Unverstand ansteckend ist und sich im Spaichinger Gemeinderat ausbreitet, könnte bange Frage für die nächsten Sitzungen sein. So machte Bürgermeister Schuhmacher quer durch den Raum Lesehilfe für Grünen-Stadtrat Efinger, für den die Sitzungsvorlage offenbar eine Begegnung der unbekannten schwierigen Art war. CDU-Stadtrat und -Stadtverbandsvorsitzender Ellenberger scheint ein besonderes Problem mit Spaichingen zu haben. Als das Stichwort „Flanieren“ fiel, meinte er, der schon in der Vergangenheit die Leistungsfähigkeit der heimischen Geschäftswelt angezweifelt hat, mehr als 30 Sekunden Flanieren seien gar nicht mehr möglich.

Warum aber hat dann seine Fraktion eine Sitzung zuvor für mindestens 200 000 Euro überraschenderweise Wasserspiele für die Hauptstraße bestellt? Ein anderer Stadtrat, der sich als „FDP und liberal“ outete und von Freiheit sprach, wollte ebensowenig etwas von Regeln in der Hauptstraße wissen, weil er offenbar vor lauter Häusern keine Altstadt sieht.  Anders natürlich die Einzelhändlerin Kustermann (FWV), wahrscheinlich, weil sie vom Fach ist, was CDU-Stadtrat Ellenberger für sich verneinte und dadurch natürlich eine die Öffentlichkeit interessierende Frage aufgeworfen hat:Was beschließen die Mitglieder des Gemeinderats denn stets, obwohl sie in den seltensten Fällen vom Fach sind? Verkämpft sich vielleicht die CDU-Fraktion plus Anhängsel deshalb so stark für den Kauf eines  „Kunstwerks“, weil sie nicht vom Fach sind und von Kunst möglicherweise nicht die Bohne verstehen?

Die FDP-Fraktion hatte noch einen Antrag zu der Gestaltungssatzung eingebracht und war ihrem Kurs treu geblieben, weil sie eine Gestaltungssatzung als notwendige Ergänzung zum verabschiedeten Bebauungsplan ansieht. In weiteren Infoveranstaltungen sah Stadtrat Hirt keinen Sinn mehr: „Wer den Teich trocken legen will, sollte nicht die Frösche befragen“. Partikularinteressen zu bedienen sei der Sache nicht förderlich. Dies änderte nichts an dem Nein von CDU und Ko.,welches schon länger festzustehen schien. Denn Roland Dreizler warf der CDU ziemliches Desinteresse an dem Thema in der Vergangenheit vor. Dreizlers Fazit lautete: „1. Unsere Stadt soll sich positiv weiterentwickeln. Und dazu brauchen wir ein einheitliches Stadtbild. 2. Trotz einheitlichem Stadtbild bietet die vorliegende Satzung viel mehr an Gestaltungsmöglichkeiten, als dies in vielen anderen Städten der Fall ist. 3. Die Verweigerungshaltung der CDU ist wirtschaftspolitisch gesehen für mich absolut inkompetent und nur mit politischem Kalkül zu erklären. Zum Schaden unserer Stadt und der Wirtschaft. 3. Ich würde mir wünschen, wenn sich die Fraktionen in solche Grundsatzfragen früher einbringen und nicht erst warten, bis eine Vorlage der Verwaltung vorliegt“.

Gelesen

Zu schnell?

Zum Nachesen!
„Die Kanzlerin erdrosselt jeden Partner in Liebe“
Ernst Pfister (FDP) übt Kritik an seiner Partei und der CDU und rät jetzt zum „liberalen Dreisprung“
…Ernst Burgbacher, der Noch-Staatssekretär,…„Wir sind alle geschockt“, berichtete er. Auf eine Fehler-Analyse wollte er sich nicht einlassen. „Wir müssen uns Zeit nehmen“. Und dann fand Burgbacher doch noch etwas Positives: „Wir haben im Wahlkreis auch ein paar gute Ergebnisse vorzuweisen.“
(Schwäbische Zeitung. Schock mit Ankündigung? Hätte es im Wahlkreis fast gereicht?)

Pradel droht vorzeitige Pensionierung
Deutliche Worte hat Landrat Stefan Bär am Montagabend bei einer Bürgerversammlung zum Fall des seit fast drei Monaten krankgeschriebenen Dürbheimer Bürgermeisters Alfred Pradel (50)gesprochen..
(Schwäbische Zeitung. Doktor Bär? Was plappert der da? Weiß er nicht, was sich als Landrat rechtlich geziemt und was nicht?)

Buntes Kaleidoskop
Feuerwehrhaus erlebt Besucheransturm
Spaichinger Wehr präsentiert sich beim Tag der offenen Tür in allen Facetten
(Schwäbische Zeitung. Am Sonntag passiert,am Dienstag schon im Blatt: Tageszeitung?)

Fremde Kulturen werden heimisch.

Umfrage
„Im Ausland spüre ich mehr Lebenslust“
Beim interkulturellen Fest der Agenda 21 in der Schillerschule haben wir die Besucher befragt, was sie an fremden Kulturen besonders schätzen.
(Schwäbische Zeitung. An Fremden oder an Kulturen?)

Gymnasiasten stimmen Reggae und afrikanische Gesänge an
(Schwäbische Zeitung. Nix Deutsh?)

Leute
Rudolf Wuhrer ist seit 30 Jahren Bürgermeister in Denkingen. Hierfür wurde er vom Gemeindetag Baden Württemberg für 30 Jahre kommunalpolitische Tätigkeit in der Kreisverbandsversammlung ausgezeichnet.
(Schwäbische Zeitung. Sind es nicht schon 14 Jahre zuviel?)

Ganztagsschule kommt später
Raumnot und Personalfragen verzögern die Umsetzung – Eltern enttäuscht
(Schwäbische Zeitung. Wollen sie frühere Aufbewahrung ihrer Kinder in Tros?)
Kommentar
Die Mohrrübe vor der Nase
Von Sabine Felker
In anderen Gemeinden geht es schon lange: Die Eltern gehen ganztags arbeiten und wissen ihre Schulkinder gut versorgt. Trossingen hinkt mal wieder bei der Kinderbetreuung hinterher… Schon bei den Krippenplätzen taten sich Gemeinderat und Verwaltung lange Zeit schwer…die Eltern…fühlen sich ein bisschen wie der berühmte Esel, der die Karotte vor der Nase hat, sie aber nicht bekommt.
(Schwäbische Zetung. Wie der berühmte Esel, der schreibt, wenn’s ihm zu wohl ist, denn lesen kann er schon?)

Nachgefragt
„Vorfreude mit leicht prickelndem Gefühl“
Hauptamtsleiter Dieter Kohler erklärt, warum die Stimmenauszählung bei der Wahl länger gedauert hat
(Schwäbische Zeitung. Darf er mal wieder ins Trossinger Blatt?)

Neuer Anstrich für Radwege
(Schwäbische Zeitung.Kunst in Tut?)

Polizeihund beißt Täter in den Hintern
Zwei Männer werden aus einem Club geworfen und beginnen zu randalieren – Mehrere Streifen rücken an
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Das war in VS, ob er in Tut in den Vorderen gebissen hätte?)

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Junge Liberale Spaichingen  wollen Entscheidung über Jugendtreff

Dieses Gebäude hat als Jugendgtreff ausgedient.

(tutut) – Noch im Frühjahr war das marode Jugendtreff in der Balgheimerstraße ein wichtiges Thema, und viele Vorschläge wurden in den Raum geworfen: Sanierung, Neubau, ein Umzug in die alte Stadtgärtnerei oder gar Container. Seitdem ist es merklich still geworden – die Jungen Liberalen wollen jetzt eine Entscheidung. Grund dafür: Der Winter naht. In einer Pressemitteilung weisen die Julis darauf hin, dass Heizung und notdürftige Isolation nicht mehr ausreichen.

„Wir haben letzten Dezember eine Veranstaltung im Jugendtreff gehabt und wissen daher, wie kalt es dort werden kann“, sagt Vorsitzender Marcel Aulila. Deshalb müsse jetzt schnell eine Entscheidung her. Eine Sanierung sei teuer und mache kaum Sinn, da die frei werdende Fläche gemeinsam mit den dahinterliegenden Grundstücken städtebaulich sinnvoller genutzt werde könne. Obwohl sich in einer Umfrage der Julis im Mai dieses Jahres  die Jugendlichen mehrheitlich für einen Neubau an der Schlüsselwiese aussprachen, lehnen die Julis auch diesen Vorschlag ab. Ein Neubau sei ebenfalls zu teuer, und man wisse nicht, wie sich die Jugendarbeit in den nächsten Jahren entwickeln werde. Momentan gehe der Trend eher in Richtung Streetwork, das heißt, dass die Jugendlichen auf der Straße oder an den Plätzen, an denen sie sich aufhalten betreut werden.

Vorsitzender Aulila fügt dem hinzu: „Hätte die Spaichinger Jugend wirklich Interesse an einem neuen Jugendtreff gehabt, hätte sie sich dafür eingesetzt und bemerkbar gemacht. Stattdessen war das Jugendtreff kaum Thema unter den Jugendlichen.“ Das zeige doch, dass Jugendtreffs als zentraler Treffpunkt nicht mehr gefragt sind. Den vergleichsweise günstigen Umzug in die alte Stadtgärtnerei befürworten die Julis deshalb, da die Räumlichkeiten genügend Platz für gezielte Förderung bieten und in den Jahren auch an die veränderten Ansprüche der Jugendarbeit angepasst werden können.

Durch die Konversion der alten Gärtnerei gespartes Geld könne der Jugend anderweitig zu Gute kommen. Zudem könne dann endlich das Büro der Jugendreferenten mit dem Jugendtreff zusammengelegt werden und auch die Lage sei – trotz Friedhofnähe – viel besser als zuvor. „Wichtig“, so die JuLis, „ist vor allem jedoch, dass schnell eine Entscheidung getroffen wird und wir Jugendliche uns nicht in Container stecken lassen dürfen.“

„Antrag nicht entscheidungsreif“

Kunstkaufzwang: Spaichinger BM wehrt sich gegen „Rädern“ durch die CDU

Um solche Räder geht es: Die oberen (Spaichingen) sind weg, die unteren (Trossingen) stehen noch.

(tutut). Mittels Dienstaufsichtsbeschwerde will die Spaichinger CDU-Gemeinderatsfraktion mit Grün-Rot und einem Solisten Bürgermeister Schuhmacher (CDU) zwingen, ihren Antrag auf Kunstkaufzwang auf die Tagesordnung zu setzen. Denn dieser existiert seit Mai. Daraufhin hat jetzt Bürgermeister Schuhmacher Ende der jüngsten Gemeinderatssitzung mit einer Erklärung reagiert. Einmal bezeichnete er den Antrag als nicht beschlussfähig, zum anderen machte er schon den Beschlussvorschlag für die nächste Sitzung: „Von einem Ankauf der Skulptur von Herrn Knubben wird derzeit abgesehen“.

Es handelt sich um eine inzwischen unendliche Geschichte um ein „Räderwerk“ als Leihgabe von Jürgen Knubben auf dem ochsenkreisel,welches der Verkehrssicherheit wegen inzwischen entfernt worden ist.Die CDU aber „rädert“ seither Bürgermeister und
Gemeinderat mit ihrem Ansinnen, die Stadtmüsste das „Kunstwerk“ kaufen und wieder auf dem Kreisel aufstellen.

Der Bürgermeister erklärte, dass mit Antrag vom 16. Mai ein Beschluss über den Ankauf der bis zur Umgestaltung des Ochsenkreisels auf demselben befindlichen Skulptur gefordert werde. Außerdem werde die Aufstellung der Skulptur auf dem Kreisel gefordert. Hierzu stellte Schuhmacher fest:

„1. Ausweislich des dem Gemeinderat bekannt gegebenen Schreibens des Landratsamts Tuttlingen vom 28.06.2013 steht eine andere Gestaltung des Kreisels – nachdem dieser nun nach den Auflagen – gestaltet worden ist -unter Zustimmungsvorbehalt des Kreises. Insoweit geht es nicht darum, Einvernehmen zu erzielen. Im Gegensatz dazu muss erst ein konkreter Gestaltungswunsch vorgelegt werden. Diesen gibt es bisher nicht. Gestaltungsvorschläge der antragstellenden Personen oder Fraktionen sind bisher bei der Verwaltung auch nicht eingegangen. Die CDU-Fraktion wurde hierzu zuletzt mit Schreiben vom 10.09.2013 aufgefordert, ihre Vorstellungen näher darzulegen, was bisher nicht erfolgt ist.

2. Bisher ist an die Stadt kein Angebot gerichtet worden, wonach Herr Knubben seine Skulptur zum Kauf anbietet. Davon ausgehend, es wäre so, ist der Stadt auch nicht bekannt, welcher Ankaufspreis angeboten worden ist und an wen dieser Preis angeboten worden ist.

Weiter davon ausgehend, der Preis sei – von wem auch immer so festgelegt – (im Jahre 2008 wurde die Skulptur für 45.000 € angeboten, wobei in Anbetracht der Preisverfalls in den vergangenen 5 Jahren zuzuraten wäre, noch einige Jahre zu warten, um den Haushalt wegen dringender Investiti­onsmaßnahmen zu schonen), ist dem Antrag nicht zu entnehmen, wer Eigentümer der Skulptur werden soll.

Würde die Stadt Eigentümer werden sollen, was aus einem Schreiben des Fraktionsvorsitzenden der CDU-Fraktion vom 16.05.2013 nicht eindeutig hervorgeht, würde aus Gründen der Haushaltsklarheit und dem ihmzugrundeliegenden ‚Bruttoprinzip‘ der gesamte Kaufpreis veranschlagt werden müssen. Dies ist aber dem Antrag nicht zu entnehmen.

4. Bisher sind keine Spendenzusagen des Fördervereins Stadtkünstler zuge­sagt worden. Hierüber kann der Gemeinderat auch nicht Beschluss fassen.

Würde die Stadt Eigentümer werden sollen, müsste der Gemeinderat die Spenden rechtlich annehmen.Ungeachtet dessen, dass eine Spendenannahme eines Vereins, der ge­meinnützig ist und dem die Stadt originär aus dem Haushalt selbst, Förderung zufließen lässt, bedenklich ist, käme allenfalls nur eine Spende von Dritten in Betracht.

Deren Spenden müssten zunächst rechtlich angenommen werden, womit die Spender öffentlich benannt würden. Auf Anfrage der Verwaltung sind weder Spender, noch Spendenhöhe genannt worden.

5. Erst wenn feststeht, wie die konkrete Planung aussehen soll und erst wenn das Landratsamt seine Zustimmung hierzu gegeben hat, kann die Verwaltung prüfen, welche Bodenfundament- und welche Sicherungsmaßnahmen erforderlich werden, um die Skulptur aufzustellen. Der hierfür erforderliche Betrag kann bisher nicht quantifiziert werden.

Stellungnahme der Verwaltung
Die Verwaltung rät davon ab, die Skulptur von Herrn Knubben anzukaufen. Das Stadtkunstprojekt ist ins Leben gerufen worden, um einen Kunstweg zu schaffen, der Berg und Berg verbinden soll. Zugleich soll die Schaffung von Kunst im öffentlichen Raum im zweijährigen Rhythmus der Bevölkerung die Möglichkeit geben, sich mit Kunst auseinander zu setzen.

Herr Knubben war bereits Stadtkünstler. Die Stadt hat bereits ein von ihm – nicht durchgängig akzeptiertes und von einer breiten Öffentlichkeit auch kritisch hinterfragtes Werk – im Eigentum.

Überdies hat die Stadt in diesem Jahr schon einen Stadtkünstler engagiert und hat bis zur endgültigen Aufstellung dessen Werks des Künstlers Frieder Preis, Ausgaben in Höhe von annähernd 10.000 €, die im Haushalt finanziert werden.

Bereits im Jahr 2007 hat sich der Gemeinderat mit dem Angebot von Herrn Knubben befasst, die Skulptur anzukaufen. Seinerzeit war der Gemeinderat der Auffassung, dass sich die Stadt die Skulptur nicht leisten wolle (damals Kaufpreis 60.000 € abzüglich 25% Nachlass). Die Skulptur wurde dann als Leihgabe zur Verfügung gestellt.
Die von der Verwaltung angekündigten und dem Gemeinderat bekannten notwendigen Investitionsmaßnahmen der kommenden Jahre geben dem Haushalt keinerlei Spielraum.

Dies vor dem Hintergrund, dass der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung seinen Willen bekundet hat, das Lehrschwimmbecken an der Schillerschule sanieren zu wollen. Hierfür wird der Haushalt belastet, ohne dass die notwendigen Mittel im Investitionsprogramm der nächsten Jahre aufgenommen sind.

Zusätzlich gewünschte Straßensanierungsmaßnahmen, die notwendige weitere Sanierung der Stadionhalle Unterbach, als auch die Sanierungsmaßnahmen ent­lang der Hauptstraße, im Rahmen derer der Gemeinderat mit dem gewünschten Bachlauf entlang der Fußwegeverbindung zusätzlich annähernd 150.000 € zusätz­liche Mittel gebunden hat, (Gemeinderat Früh: ‚Man muss sich auch mal etwas gönnen können‘.) machen die Haushaltslage nicht leichter.

Bis heute können wir keine verlässliche Aussage machen, ob wir mit der Ausschreibung der Arbeiten für die Kläranlage im Kostenrahmen der geschätzten Kosten des beauftragten Ingenieurbüros bleiben werden. Das Gegenteil scheint eher der Fall zu sein, nachdem die erste Ausschreibungsrunde bereits zu einer Aufhebung der Ausschreibung geführt hat.

Ebenso hat die Verwaltung das Thema ‚Ententeich‘ in die Beratung eingeführt. Über eine abschließende Lösung ist bisher nicht Beschluss gefasst.

Eine größere Industrieansiedlung, die vom Gemeinderat befürwortet wird verur­sacht darüber hinaus Erschließungsmaßnahmen größeren Umfangs, die erst in zwei bis drei Monaten der Höhe nach beziffert werden können und die in den nächstjährigen Haushalt eingestellt werden müssen. Nach jetziger Schätzung werden hierfür ca. 500.000 € benötigt.

Bei Abwägung aller Argumente und in Anbetracht der Sachlage ist die Angelegenheit aus Sicht der Verwaltung aus mehreren Gründen derzeit nicht entscheidungsreif. Die Verwaltung rät dringend zu, die Beratung und Beschlussfassung zurück zu stellen“.

Gefragt

Jetzt werden zweigleisige Gäubahn und Spaichinger Umgehungsstraße ganz schnell gebaut, nachdem bisherige Bundesregierungen am Vollzug von geplanten Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen gehindert worden sind?

Gelesen

Ende der Duztour im Mercedes? Hat denn jeder mit den Grünen Schweine gehütet?

Zum Nachlesen!
DSLP gründet Kreisverband in Tuttlingen
Demokratische Schwul/Lesbische Partei will sich auch für Bürgerthemen einsetzen
(Schwäbische Zeitung. Wen lösen die ab? Was lebt sonst noch außer Bürgern in Tut?)

Buntes Kaleidoskop
Fest öffnet Zugang zu Kulturen
Programm der internationalen Feier bietet für jeden Geschmack etwas
(Schwäbische Zeitung. Aufforstung in der Baumschule?)

Märchenhafte Ausstellung
Das Gewerbemuseum plant zusammen mit dem Spaichinger Heimatverein derzeit die diesjährige Weihnachtsausstellung.
(Schwäbische Zeitung. Kinderei?)

Kriminologe spricht zur Krise der Jungen
(Schwäbische Zeitung. Weil er alt ist?)

Böttingen und Bubsheim können sich jetzt radelnd besuchen
(Schwäbische Zeitung. ?)

Pfarrer weiht Kindergarten
Bürgermeister Bär sieht der Zukunft sorgenvoll entgegen
(Schwäbische Zeitung. Kinder unter sich? Langt die Pension nicht?)

Landesregierung gräbt sich ein?

Vize-Schultes Anton Keller führt derzeit die Amtsgeschäfte
Landrat Stefan Bär besucht Dürbheim, dessen Bürgermeister seit fast drei Monaten krank ist
(Schwäbische Zeitung. Was ist ein Vize-Schultes?)

Trossingen wird Festival-Stadt
Der Countdown läuft für das größte Mundharmonika-Festival der Welt.
(Schwäbische Zeitung. Wo gegoschhobelt wird, fallen Späne?)

Blauer Himmel zum Boule-Turnier
(Schwäbische Zeitung. Schwer was los in Tut?)

Leitartikel
Eine Wahl wie ein Erdbeben
Von Hendrik Groth
(Schwäbische Zeitung. Eine Katastrophe kommtnicht allein, Herr Chefredakteur?)

Merkel kann fast alleine regieren
Großer Wahlerfolg der Union – Ehemaliger Koalitionspartner FDP verfehlt Einzug in den Bundestag
(Schwäbische Zeitung. Fast ist auch daneben. Sie hat die Wahl verloren, noch nicht gemerkt? Kiesinger war auch mal Sieger und kein Kanzler mehr.)

Schweizer lehnen Abschaffung der Wehrpflicht ab
(Schwäbische Zeitung. Gefahr für Deutschland?)