Gelesen

(tutut). Kann nicht auch Meinungs- und Pressefreiheit reaktionär sein, wenn sie nach Belieben manipuliert wird? Wird da, was sich „Zeitung“ nennt, nicht zum Pamphlet und ein Bestandteil deutscher Kultur zur Unkultur?  Sind Leser Schafe, welche alles kauen, was man ihnen vorsetzt?

Zum Nachlesen!
Musikhochschulen-Debatte im Landtag
Kakofonie unter Abgeordneten
…Vergeblich hatte die Kunstministerin Theresia Bauer (Grüne) gehofft, nach der Bundestagswahl würden die Töne moderater werden. Der Tuttlinger FDP-Abgeordnete Leopold Grimm warf Bauer vor, sie wolle „Trossingen und Mannheim den Ton abdrehen“. Nötig sei, fünf vollwertige Musikhochschulen mit klassischer Ausbildung zu erhalten, die über Globalbudgets finanziert werden sollten. Zu diesem Zeitpunkt fremdelte das Parlament offenbar noch mit seiner neuen Bühne…
(Stuttgarter Zeitung. Gibt es nur noch in Stuttgart Zeitungen im Land, die diesen Namen halbwegs verdienen? War es nicht auch nur die Stuttgarter Zeitung, welche über Abscheulichkeiten rund um die Spaichinger Bürgermeisterwahl berichtete?)

Musikhochschulen
Wie das Reformkonzept umsetzen?
…Ein Konzept zu entwickeln, so antwortete darauf die FDP, das nicht nur die Hochschulen, sondern auch Musikvereine, Musikschulen und Studierende einbezieht. „Nehmen Sie die Betroffenen mit“, forderte der Abgeordnete Leopold Grimm.Die Liberalen pochen auf eine Zusage, dass alle fünf Standorte vollwertige Musikhochschulen mit dem Angebot einer klassischen Ausbildung bleiben. Zur Finanzierung schlagen sie allgemeine Studiengebühren vor, die allerdings erst nach dem Examen bezahlt werden müssen. Außerdem solle das Land den Hochschulen Budgets zuweisen, die sich an der jeweiligen Zahl der Studierenden bemessen…
(Stuttgarter Nachrichten. Auch die Stuttgarter Nachrichten zeigen, was Journalismus ist und führen die Lokalpresse vor, welche sich auf der ganzen Linie versagend aufgrund alles andere als guter Arbeit von Existenzberechtigung verabschiedet hat, indem sie nicht auf die einzige Überlebenschance setzt, eine umfassende Lokalberichterstattung, die journalistische Grundanforderungen erfüllt. Wer anderen nur dauernd Gruben graben will, liegt längst selbst drin und schaut deshalb nicht mehr über den Rand hinaus.)

Studenten tragen Protest nach Stuttgart
120 Trossinger Demonstranten wehren sich gegen Sparpläne vor dem Landtag
Von Cornelia Addicks
Zu einem „stillen Protest“ vor dem Landtag fuhren rund 120 Trossinger – Studenten wie Bürger – gestern nach Stuttgart. Ministerin Theresia Bauer lud zehn Studierende zu einem fast einstündigen Gespräch über die geplante Einsparung von vier Millionen Euro durch massive Budget-Kürzungen ein…Der Trossinger Kulturbeauftragte Frank Golischewski, Trossingens Bürgermeister Clemens Maier und Landtagspräsident Guido Wolf zusammen im Gespräch in Stuttgart (von links).
(Schwäbische Zeitung. Ist noch mehr Manipulation in der Berichterstattung möglich? Wer hat denn die Landtagssitzung aufgrund eines Antrags der FDP/DVP-Fraktion eingeleitet zum Thema Musikhochschule und Vorschläge zur Reform gemacht? War es nicht der Spaichinger Landtagsabgeordnete Leo Grimm aus dem Wahlkreis? Hat der nicht auch mit Demonstranten diskutiert? Alles nicht mitbekommen? Hat der Wolf irgendeinen Pieps zum Thema gemacht in der Sitzung? Thronte der nicht nur als Sitzungspräsident neben seinem Glöcklein? Haben übrigens nur Trossinger demonstiert oder gibt es nicht auch noch vier weitere Musikhochschulen im Land?)

Musikhochschule: Kretschmann stärkt Bauer den Rücken
Landesregierung zeigt sich kompromissbereit – Beharren auf den Sparzielen von vier bis fünf Millionen Euro
Stuttgart/Trossingen (dpa) -…
(Schwäbische Zeitung. Verabschiedet sich ein Lokalblatt zum wiederholten Male als Zeitung und wird zum Pamphlet, zum CDU-Parteiorgan, indem es zum wiederholten Male Berichterstattung auf eigene Weise auslegt und Fakten unterschlägt? Eine Kampagne gegen den Wahlkreisabgeordneten Leo Grimm? Immerhin, in den SWR1-Mittagsnachrichten am selben Tag stand er im Mittelpunkt, was sind dagegen schon Popelblätter? Eigenberichterstattung aus Stuttgart schafft die Schwäbi nicht mehr?)

Demonstranten aus Trossingen protestieren gegen Hochschulpläne der Landesregierung
Erleichtert und zuversichtlich sind die Demonstranten aus der Region gestern Nachmittag nach Trossingen zurückgekehrt. In Stuttgart hatten sie für den Erhalt der Musikhochschule protestiert – zeitgleich zur Debatte im Landtag.
…Sitzung im Übergangs-Plenarsaal…hatte um 9 Uhr begonnen, erster Punkt auf der Tagesordnung war das Thema Musikhochschule. Während in dem Gebäude unweit des Schlossplatzes Wissenschaftsministerin Theresia Bauer erneut ihre Pläne verteidigte, hatten sich draußen mehrere   hundert Demonstranten postiert…nach der Sitzung  diskutierten gleich mehrere Abgeordnete mit den Demonstranten, unter ihnen der kulturpolitische Sprecher der Grünen Manfred Kern, Dr. Dietrich Birk und Landtagspräsident Guido Wolf (beide CDU). Der Vorsitzende der SPD-Fraktion Claus Schmiedel erhielt viel Applaus für seine Zusicherung, dass alle fünf Standorte in ihrem Kernbereich erhalten bleiben sollen und auch Orchester-Musizieren möglich sein soll…
(Neckarquelle. Die Sitzung war nicht zu Ende,als der Landtagssitzung den Plenarsaal verließ und bei den Demonstranten herumging,obwohl er zum Thema im Gegensatz zum FDP-Wahlkreisabgeordneten nichts gesagt hatte,während Leo Grimm aus Spaichingen die Debatte eingeleitet hatte. Sind Lokalzeitungen mit Berichterstattung üerfordert? Nur noch Journalistendarsteller am Werk? Auch der Südkurier berichtet nicht, was wirklich war. Sieht das nicht alles so aus, als wäre die Regionalpresse gleichgeschaltet?)

Impotente Medien
Posted on 25. September 2013 Written by Marcel Weiß
Das starke Abschneiden der CDU/CSU in der Bundestagswahl, die nur knapp an der absoluten Mehrheit vorbeigeschrammt ist, wird an einigen Stellen auch als ein Versagen der Netzaktivistenszene gelesen, die die Bevölkerung nicht erreicht hat. Immerhin hat ausgerechnet die Partei ein für sie historisch gutes Ergebnis eingefahren, die seit Monaten den größten Überwachungsskandal der Menschheitsgeschichte verschleiert.Es gibt ein Versagen, dieses Thema und seine weitreichenden Folgen der Bevölkerung nahezubringen…Seit Monaten schreiben die deutschen Massenmedien von FAZ über Spiegel bis Süddeutsche über dieses Thema…Aber das Wahlergebnis zeigt uns eine düstere Wahrheit, die kaum jemand in der Presse wahrhaben will: Die deutsche Printpresse hat anscheinend keinerlei Einfluss auf die Meinungsbildung in der Gesamtbevölkerung…Sie scheint auch nicht im Stande, die Stimmung der Bevölkerung erfassen und wiederzugeben können. Ganz zu schweigen davon, die Bevölkerung da abzuholen wo sie ist…Wer heute eine Tageszeitung abonniert, hat nicht nur Interesse am Weltgeschehen sondern auch ein Faible für das alte Papierformat. Für alle anderen bleiben die verkrüppelten Onlineausgaben und die unbenutzbaren Apps…Während die New York Times über Jahre in den USA die reichweitenstärkste Nachrichtensite war, ist es hierzulande, im vermeintlichen Land der Dichter und Denker, Bild Online…Und unsere Kanzlerin, die nicht stärker Machtmensch sein könnte, hat gerade den ultimativen Beweis erhalten, dass die Medien als Korrektiv sie im Zweifel nicht aufhalten können.Einen historischen Skandal verschleiern. Über Wochen und Monate dafür in den Leitmedien angeprangert werden. Und trotzdem ein historisches Rekordergebnis bei der Wahl einfahren. Wer würde nicht machttrunken werden?…
(neunetz.com. Zeigen nicht auch Lokalblätter, dass selbst unterirdisches Niveau niemand mehr juckt? Warum aber  bezahlen die Leute dafür immer noch Geld?)

Buntes Kaleidoskop
Räte gehen gegen Bürgermeister vor
Aufsichtsbeschwerde, weil sich beim Ankauf der Knubben-Skulptur nichts tut
Von Michael Hochheuser
Elf Spaichinger Gemeinderäte haben beim Landratsamt Aufsichtsbeschwerde gegen Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher eingelegt. Es geht um den Ankauf einer Skulptur für den Ochsenkreisel an der Spaichinger Hauptstraße (wir berichteten). Bereits im Mai hatten die Ratsfraktionen von CDU, Grün-Rot und Stadtrat Harald Niemann beantragt, das Werk von Jürgen Knubben zu kaufen. Der Förderverein Stadtkünstler werde 30 000 Euro Spendengelder zur Verfügung stellen, die Stadt solle 10 000 Euro beisteuern. Passiert ist seither nichts.
(Schwäbische Zeitung.Ist das Journalismus oder Nachrichtenmanipulation? Zunächst war im Internet nur der erste CDU-Teil veröffentlicht worden, jetzt ergänzt durch das, was im Gemeinderat vom BM vorgetragen worden ist und schon in der NBZ zu lesen war: Wo war der Schreiber, im Gemeinderat war er nicht? Sieht das nicht nach CDU-Vorzimmer aus? Eine Meinung gibt’s auch nicht zu dem einmaligen Fall, dass eine Partei einer Bevölkerung aufdrängen will, was sie selbst für Kunst hält und dies dann sich auch noch bezahen lässt?)

DLRG-Ortsgruppe ehrt verdiente Lebensretter
Beim Festakt zum 60-jährigen Bestehen der Ortsgruppe Spaichingen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sind verdiente Mitglieder geehrt worden.
(Schwäbische Zeitung.Überschlägt sich das Blatt in Aktualität? Warumam Donnerstag schon veröffentlicht, was erst am SAamstag zuvor war?)

Kuolt will anspruchsvolle Musik bieten
Oswald Sattler und das Kastelruther Männerquartett treten in Deilingen auf
(Schwäbische Zeitung.Sonst nur Anspruchsloses?)

Interview
„Gemeinsam aufzutreten hat höchste Priorität“
Der Heuberg-Erlebnis-Sonntag steigt am 29. September – Verkaufsoffen in Deilingen, Gosheim und Wehingen
Heuberg aktiv e. V. feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Da kommt dem bevorstehenden Heuberg-Erlebnis-Sonntag am 29. September eine besondere Bedeutung zu. So findet in den drei Heuberggemeinden Deilingen, Gosheim und Wehingen gleichzeitig ein verkaufsoffener Sonntag statt, begleitet von Top-Attraktionen:..
(Schwäbische Zeitung.Sonntag unheilig?)

Dreiste Diebe unterwegs
(Schwäbische Zeitung.Wären es sonst Diebe?)

Botschaft der Kirche noch heute aktuell
(Schwäbische Zeitung.Welche denn? Himmel noch offen?)

Neuer Waldweg kostet 125 000 Euro
CDU-Sommerwanderung führt auf neuen Pfaden – Bürgermeister Arno informiert
(Schwäbische Zeitung. CDU auf Holzweg?)

Da sage noch jemand von der CDU, Spaichingen lohne sich nur für 30 Sekunden!

Die Donaubahn soll schneller werden
Eine „Zukunftskonzeption“ sieht Stundentakt zwischen Ulm und Freiburg bis 2017 vor
Von A. Lothar Häring
…Soll künftig besser mit der Gäubahn, der Schwarzwaldbahn und dem Fernverkehr vernetzt werden: die Donaubahn.Foto: Archiv
(Schwäbische Zeitung. Bähnle schon im Archiv? Träume ins Blaue an der Donau? Der Großstaatsmann Kauder wird’s richten?)

Für Alleinerziehende soll es „aufwärts“ gehen
Projekt soll deren Chancen am Arbeitsmarkt im Landkreis Tuttlingen erhöhen
(Schwäbische Zeitung. Die Allgemeinheit soll Alleinverwirklichungsrealphantasien bezahlen?)

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