Gefragt

Hat sich inzwischen herumgesprochen, dass die in den Bundestag gewählten Parteien nur noch lediglich 53,6 Prozent aller Einwohner Deutschlands im wahlfähigen Alter repräsentieren bzw. nur 59,5 Prozent aller Wahlberechtigten? Ist es nicht grotesk, dass im Wahlkreis Berlin-Mitte, dem Sitz des Bundestages, die Erststimmen von lediglich 13,4 Prozent aller Bürger im wahlfähigen Alter ausreichten, um das Direktmandat zu gewinnen? Ist dies nicht das wahre Wahlergebnis: 28,5 Prozent Nichtwähler, 29,7 Prozent CDU plus CSU, 18,4 Prozent SPD, 6,1 Prozent Linke, 6,0 Prozent Grüne, 3,4 Prozent FDP, 3,4 Prozent AfD, 2,9 Prozent „Sonstige“? Würde damit eine sogenannte kleine „Große Koalition“ nicht einmal die Hälfte der Wahlberechtigten vertreten?

Gelesen

Weißt du, wieviel Autos fahren, auf der B33? Kinder haben sie gezählet….

Zum Nachlesen!
Siegfried Kauder aus der CDU ausgetreten
Das war’s für den «kleinen Kauder»: 45 Jahre nach seinem Eintritt in die CDU kehrt Siegfried Kauder seiner Partei den Rücken. Der Bruder des Unionsfraktionschefs hatte sich mit fast allen überworfen. Kauder sei bereits am Mittwoch ausgetreten, bestätigte dessen Kreisverband der Nachrichtenagentur dpa…Siegfried Kauder saß seit 2002 im Bundestag und hatte den Vorsitz im Rechtsausschuss inne. Auch sein Bruder Volker hatte den geplanten Rauswurf gutgeheißen: «Das ist der klassische Fall für einen Parteiausschluss, und das muss auch so kommen», hatte der 64-Jährige gesagt. Am Freitag wollte sich der Unions-Fraktionschef nicht zu dem Schritt seines Bruders äußern. Die Kauders waren in der vergangenen Legislaturperiode das einzige Geschwisterpaar im Bundestag.
(Offenburger Tageblatt. Die Partei hat’s gegeben, die Partei hat’s genommen. Die Partei hat immer recht. Auch in der CDU kann man schnell erst zur Karikatur und dann zur Randnotiz werden. Viele Betroffene merken es gar nicht.)

Verkehrsinfrastruktur
„Betonkrebs“ zerfrisst die deutschen Brücken
Der Zustand der Verkehrswege in Deutschland ist alarmierend. Das gilt nicht nur für Straßen, sondern auch für kommunale Brücken – mehr als 30.000 sind marode und ein guter Teil nicht mehr reparierbar.
(welt.de. Regieren in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg auch die drei berühmten Affen?)

Proteststürme am Bodensee
Auf den ersten Blick scheint die Zeitungswelt in der Bodenseeregion noch in Ordnung. Anders als bei vielen Verlagen im Land halten die Leser dem Konstanzer „Südkurier“ weitgehend die Treue. Mit einem Medienhaus stellt sich der SK der digitalen Zukunft. Doch hinter den Verlagsmauern rumort es gewaltig. Nachdem die Stuttgarter Holtzbrinck-Gruppe die Hälfte ihres Anteils an die „Augsburger Allgemeine“ verkauft hat, fürchten die badischen Redakteure ein schwäbisches Spardiktat. (Teil V unserer Serie über Zeitungsverlage in Baden-Württemberg.)…Nach gängigen Maßstäben ist der „Südkurier“ eine Regionalzeitung, die verkaufte Auflage erreicht aktuell 127 768 Exemplare. Die Konkurrenz im Verbreitungsgebiet, die „Badische Zeitung“ aus Freiburg (144 990 Exemplare) und die in Ravensburg erscheinende „Schwäbische Zeitung“ (169 270 Exemplare), ist mindestens eine Nummer größer. Nur Richtung Norden trifft der „Südkurier“ mit dem „Schwarzwälder Boten“ (120 975 Exemplare) auf einen kleineren Konkurrenten…16 Lokalredaktionen unterhält der Verlag, die Mehrzahl der rund 100 „Südkurier“-Redakteure ist in der Provinz zu Hause…hinter den Kulissen des Medienhauses rumort es gewaltig, seit Geschäftsführer Rainer Wiesner Anfang 2011 aus dem bundesweiten Tarifvertrag ausstieg…Chefredakteur Lutz betätigte sich in der Auseinandersetzung als Tariffluchthelfer, indem „er seine Sekretärin feuerte, weil sie mit den Streikenden symphatisierte“, wie das Online-Magazin „SeeMoz“ berichtete…Im Mai erst hatten die Augsburger die „Main-Post“ in Würzburg ebenfalls vom Holtzbrinck-Verlag übernommen…Das Sagen am See hat seitdem ein schwäbisches Zeitungsimperium, dessen Flaggschiff „Augsburger Allgemeine“ mit der „Allgäuer Zeitung“ zusammen in 25 Ausgaben eine Auflage von rund 330 000 Exemplaren erreicht…Weniger Qualität würde der Leser nicht hinnehmen, warnen die Journalisten…So wurde vor kurzem bekannt…in Schwaben und Oberbayern künftig auf eigene Geschäftsstellen zu verzichten…Es ist eine Frage der Zeit, bis sich Holtzbrinck von seinen restlichen Anteilen trennt und das Augsburger Spardiktat auch beim ‚Südkurier‘ voll durchschlägt“, heißt es in Konstanz…Mit Lutz an der Spitze heimste der „Südkurier“ namhafte Auszeichnungen ein…Die Trophäen verhindern nicht, dass der „Südkurier“ stetig Leser verliert. So musste der Verlag zwischen 2005 und 2010 einen Auflagenrückgang von sieben Prozent verkraften. Zuletzt hielt sich der jährliche Aboschwund mit einem Prozent in Grenzen…Mit neuen Geschäftsmodellen versucht der Verlag neue Einnahmenquellen anzuzapfen. Mittlerweile arbeiten in der Zentralredaktion sieben Online-Redakteure für „suedkurier.de“, das monatlich 2,6 Millionen Besuche hat. Im Juni 2013 startete das kostenpflichtige Online-Angebot „SKplus“…Neben der Tageszeitung mit Online-Portal führt das Südkurier-Medienhaus weitere Geschäftsbereiche im Portfolio…
(kontextwochenzeitung. Noch wird überall bei den Lokalblättern herumexperimentiert, aber in wenigen Jahren wird sich keine Papierzeitung mehr lohnen, und wenn das Niveau in der Region bei den Lokalbättern weiter ins Unterirdische sinkt, wird sich schlechter Journalismus natürlich nicht gut verkaufen lassen.)

Erderwärmung
Der Weltklimarat ist unglaubwürdig geworden
Egal, was neue Erkenntnisse und Zahlen auch besagen mögen: Für die Funktionäre des Weltklimas wird alles immer noch schlimmer. Deshalb glauben die Bundesbürger den Prognosen auch nicht mehr. Manche Klimaforscher, vor allem diejenigen, die sich gern in Politikberatung üben, lieben einen Begriff: „Nachhaltigkeit“. Einer aus der Zunft indes, der – in seiner Freizeit ist er „Donaldist“ – gern etwas quer denkt, nämlich Hans von Storch, wirft nun gerade den Forschern seiner eigenen Disziplin vor, nicht nachhaltig zu arbeiten…Gerade der neue Klimabericht und die Diskussion darüber zeigen, wie der oft falsche Alarm aus der Forschung über die Medien in die Öffentlichkeit gelangt: Die Forscher des IPCC stellen endlich fest, dass sich die Erde in den letzten eineinhalb Jahrzehnten nicht mehr erwärmt hat.Ebenso, dass die Wirksamkeit des Kohlendioxids womöglich doch geringer als angenommen sei, dass natürliche Schwankungen unterschätzt worden sein könnten und dass man in mehreren Regionen festgestellt habe, dass es im Mittelalter, vor der „Kleinen Eiszeit“ schon einmal so warm war, ganz ohne menschengemachte Treibhausgase.Und wie lautet das Fazit? Man sei sich nun noch sicherer als 2007, heißt es zusammenfassend in dem Papier, dass der Mensch der Hauptverantwortliche für die Erderwärmung sei. Und die Vorsitzende der Klimarahmenkonvention der UN, Christiana Figueres, resümiert allen Ernstes, der Klimawandel schreite derzeit schneller und stärker voran als erwartet – nach fünfzehn Jahren ohne Erderwärmung. Und auch die Journalisten hauen in die altbewährte Kerbe: „Der Meeresspiegel steigt schneller“, heißt es allenthalben im Dienst des vermeintlich Guten…Zu eng verflochten ist das alles im IPCC, in dem die Politiker ein Mitspracherecht über Forschungsergebnisse haben. Das gefährdet nicht nur die Glaubwürdigkeit des Weltklimarats, sondern auch seine Zukunft. Jedenfalls seine nachhaltige Zukunft.
(welt.de. Jetzt gibt’s schon ein paar Leute,die ernsthaft ausgerechnet haben, dass Deutschland für 100 Milliarden Euro Dämme erhöhen muss,weil das Meer steigt. Wer holt sie ab? Und jene, welche die AKW abgeschaltet haben?)

Buntes Kaleidoskop
Donaueschingen
7000 entbehrungsreiche Kilometer
Lasse Stadler vor dem Opel Astra Caravan, mit dem er und Christian Wald an der Dresden-Dakar-Banjul-Challenge über 7000 Kilometer von Deutschland nach Gambia teilnehmen werden…die Rallye dient einem guten Zweck und weniger dem sportlichen Ehrgeiz, Erster zu werden.
(Schwarzwälder Bote. Zwingt sie jemand zu einer solchen Entbehrung zu Lasten von Umwelt und Klima und damit einem schlechten Zweck?)

Rosita Peter bringt jeden Morgen die Nachrichten ins Haus
Donaueschinger Zustellerin Rosita Peter trägt morgens diese Zeitung aus und versorgt die Innenstadt mit jeden Tag mit arriva-Post
(Südkurier. Ist es nicht Altpapier? Radio, TV, Internet unbekannt? )

Neuer Fitnesstempel eröffnet
Mit der Eröffnung der „clever fit“-Filiale im Donaucenter II beweist Alec Thomas Mut. Der Fitness-Markt in Donaueschingen dürfte nahezu gesättigt sein. Thomas geht trotzdem selbstbewusst ins Rennen, am Eröffnungstag sah man viele jüngere Semester.
(Schwarzwälder Bote. Mückenmuckis?)

Europa wird kontrovers diskutiert
Anstoß zu politischem Thema / 20 Besucher verfolgen das Plenum
Kritische Blicke auf Europa warfen unter Moderation von Gerhard Bronner der Direktor des Europa-Zentrums Florian Setzen, Wolfgang Wettach vom Vorstand der Europa-Union, der Villinger Rechtsanwalt und Versöhnungsbund-Vertreter Ullrich Hahn und Dirk Caroli von der AfD.
(Schwarzwälder-Bote. Warum wird über so etwas berichtet? Stehen nicht an jeder Ecke mehr Leute herum?)

Ein Heidenspaß für 17 glückliche Kinder
Unimog-Freunde bieten Ausfahrt im Steinbruch.
(Südkurier. Keine Christen auf dem Unimog?)

Schnäppchenjäger sind nachtaktiv
Rundherum gelungen war der erste Nachtflohmarkt im Bartok-Saal der Donauhallen.
(Schwarzwälder Bote. Was ist daran gelungen? Dass es immer Menschen geben wird, die jeden Blödsinn mitmachen?)

Senioren besichtigen Rheinkraftwerk
Am Mittwoch fuhren die Senioren von Aufen nach Rheinfelden
(Schwarzwälder Bote. Noch jemand irgendwo hingefahren und die Welt gerettet? Keine Privatsache? Wozu das Gruppenfoto, hat das Ähnlichkeit mit dem Kraftwerk?)

Ein Vordenker lässt seine Visionen los
Professor Hans-Jörg Bullinger fasziniert bei der Fachtagung „Unternehmen Zukunft“ als Visionär
(Schwarzwälder Bote. Warum unternimmt er nicht selbst was?)

Sängerknaben loben mit frohem Schall
(Südkurier. Tönchen aus Böhnchen?)

Personalkosten steigen
Hoher Zuschussbedarf für Stadtbibliothek
(Schwarzwälder Bote. Die Zeichen der Zeit mit Digitalisierung noch nicht erkannt? Wer braucht heute noch Stadtbibliotheken?)

Das kommt davon! Grüne Radler leben gefährlich: in Stuttgart (oben), bereits fahrerlos,  und in Freiburg (unten).

Drei Frauen 111 Jahre im Betrieb
(Schwarzwälder Bote. Schreibt hundertjährige Redaktion?)

Hüfingen
Hüfingen und Bräunlingen: Klares Bekenntnis zu Thorsten Frei bei der Bundestagswahl
Es gibt einen deutlichen Gewinner: die CDU. Doch eine Medaille hat bekanntlich zwei Seiten. Die FDP hat hier keinen Grund zum Feiern.Das Städtedreieck hat klar entschieden: Auch in Hüfingen und Bräunlingen stimmten die Wähler klar für Thorsten Frei. Mit 65,9 Prozent in Hüfingen und 64,4 Prozent in Bräunlingen erzielte der Donaueschinger Noch-OB in beiden Städten wesentlich bessere Ergebnisse als sein Vorgänger Siegfried Kauder, der 2009 in Hüfingen auf 48,1 Prozent und in Bräunlingen auf 48,7 Prozent kam. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete, der nun parteilos antrat, konnte hingegen mit zwei Prozent in Bräunlingen und 3,1 Prozent in Hüfingen nicht überzeugen. Die SPD liegt in beiden Städten unter dem Ergebnis im Bund, die Grünen schneiden besser ab. Große Verluste muss die FDP sowohl in Hüfingen als auch in Bräunlingen verbuchen…Auf den zweiten Platz kommt in Hüfingen zwar Jens Löw. Mit 14,6 Prozent schneidet der SPD-Kandidat aber noch schlechter ab, als sein Vorgänger Friedrich Scheerer, der bei der Bundestagswahl 2009 noch 17,5 Prozent erreichte…Marcel Klinge (FDP) beispielsweise konnte 2009 noch 14,8 Prozent der Hüfinger Wähler überzeugen. Dieses Mal waren es nur noch 2,4 Prozent. Noch drastischer ist aber der Rückgang der FDP-Zweitstimmen in Hüfingen: Von ehemals 22,6 Prozent bei der vergangenen Bundestagswahl geht es im Sturzflug auf nur noch 6,1 Prozent. Auch Cornelia Kunkis-Becker (Grüne) muss einen Rückgang von 4,6 Prozentpunkten verbuchen und erreicht nur noch 6,3 Prozent.Als Überraschungspartei entpuppte sich die Alternative für Deutschland vor allem in den kleinen Ortsteilen: In Sumpfohren kam sie auf 8,8 Prozent, in Hausen vor Wald auf 7,3 Prozent und im Rathaus Hüfungen auf 7 Prozent. Insgesamt bliebt es aber bei 5,7 Prozent.
(Südkurier. Wie schafft es ein FDP-Kandidat, beim zweiten Mal noch weniger anzukommen beim Wähler?)

„Pfännle“-Besucher verärgert über Parkgebühren
(Schwarzwälder Bote. Überraschung: Wer zum Pfännle geht, wird in dasselbe gehauen?)

Preise für die Hobbyfotografen
Bürgermeister Anton Knapp ist über den Ablauf der Großveranstaltung sehr zufrieden und glücklich: „Wir haben mit solch einer großen Besuchermenge selbst nicht gerechnet und freuen uns über das so positive Resümee. Doch ohne…hätten wir ,SWR-1-Pfännle‘ nicht so erfolgreich veranstalten können.“
(Südkurier. Ist Knapp jetzt der Festle-König? Erst zahlen die Leute Rundfunkzwangssteuer, und dann dürfen sie dem SWR auch noch den roten Teppich ausrollen?)

Investor Jochem Schaaf setzt ganz auf den Tourismus
Feriendorf am Rande von Mundelfingen nimmt Gestalt an / Anton Knapp zeigt sich begeistert
(Schwarzwälder Bote. Was soll er sonst noch tun, der Knapp?)

Neubau eines Milchlaufstalls bewegt die Ausschussgemüter
(Schwarzwälder Bote. Ausgelaufen? Wer melkt sie?)

Jugend singt für umfassende Fürsorge
Kindergartenkinder aus St. Verena statten der Hüfinger Verwaltung Besuch zum Weltkindertag ab
(Schwarzwälder Bote. Hüfinger junge Pioniere?)

Neue Parkanlage steht beinahe auf der Kippe
Kosten stimmen Gemeinderat unzufrieden
(Schwarzwälder Bote. Müll?)

Forstamt kalkuliert risikofreudiger
(Schwarzwälder Bote. Ohne Bäume?)

Drei Städte wollen unter einen Hut
Hüfingen, Bräunlingen und Donaueschingen streben touristische Dachmarke „Quellregion Donau“ an.
(Schwarzwälder Bote. Damit es dort überquellt? Gibt es noch einen Ort in BW, der nicht der Nabel der Welt sein will, obwohl er eher das Gegenteil ist? Wer will in eine „Quellregion“ unter einen alten Hut?  Braucht jemand ’ne Kuh, wenn er Milch trinken will?)

Blumberg
Die Jagdpachtgebiete werden kleiner
(Schwarzwälder Bote.Die Jäger größer?)

Kräftiger Dreh an Gebühren-Schraube
Sterben wird ab nächstem Jahr viel teurer.
(Südkurier. Das Leben genügt nicht als Preis? Wer stirbt schon gern in Blunberg?)

Flanier-Meile ist wieder komplett
(Schwarzwälder Bote. Kommt Blumberg an die 30-Sekunden-Meile der Spaichinger CDU heran?)

Narren in den „Wilden Westen“
„Im wilden Westen“ lautet das Motto der Blumberger Narrengesellschaft für die Kampagne 2014. Nach der Erfolgsgeschichte mit „Hallo Narro zur Musicalshow“ der vergangenen Fastnacht 2013, sieht Blumbergs größter Narrenverein nun dem neuen närrischen Geschehen mit großer Vorfreude entgegen.
(Schwarzwälder Bote. September-Fasnet? So was Originelles ist noch niemand eingefallen, liegt Blumberg nicht im im wilden Süden?)

Schön wie Kauder
Eine Glatze galt bei Männern einst als Schönheits-Manko. Eitle Zeitgenossen ließen sich deshalb das Haupthaar an einer Seite lang wachsen, legten es dann kunstvoll einmal quer über den Kopf und fixierten das Ganze mit Haarspray.
(Südkurier. Muss der nicht nur polieren? Schön mit 3 Prozent und Austritt aus der CDU? Auf FDP-Maß gestutzt?)

Polizeibericht

Tuttlingen
Vier Betrunkene in Polizeigewahrsam
Gleich vier Personen beider Geschlechter mussten die Streifenbeamten des Polizeireviers in der Nacht von Freitag auf Samstag in Gewahrsam nehmen, um eine Gefahr für die Personen selbst sowie Dritte zu abzuwehren. So verständigten drei teils jugendliche Kinder die Polizei und baten wegen des betrunkenen und dadurch aggressiven Vaters um Hilfe. Gleich zwei Streifen trafen vor Ort auf die weinenden Kinder. Der betrunkene Vater hatte sich in einem Zimmer eingeschlossen und zuvor seine Kinder mit erhobenen Fäusten bedroht. Unbeeindruckt vom Erscheinen der Polizei verhielt sich der 56-Jährige weiter aggressiv. Auf richterliche Anordnung musste der Familienvater die Nacht in einer Zelle mit seinem Rausch von über 2 Promille verbringen. – Ein lautstarker Streit war wenig später der Grund für einen Polizeieinsatz in der Ludwigstaler Straße. Dort waren ein Mann und eine Frau im volltrunkenen Zustand aneinander geraten. Als sich die beiden auch von den Beamten nicht beruhigen lassen wollten, wurde beiden ein Platzverweis ausgesprochen. Noch im Beisein der Polizeibeamten kehrte der 50-jährige Mann jedoch wieder an den Ort des Geschehens zurück und pöbelte weitere Personen an. Da er wegen seines hohen Alkoholisierungsgrades von 2,98 Promille weder einsichtig war, noch selbst sein Handeln kontrollieren konnte, wurde er einem Arzt vorgestellt. Anschließend musste er die restliche Nacht in einer Zelle verbringen. – Ein ebenfalls offensichtlich betrunkener 34-jähriger Mann wollte sich nicht vom Rettungsdienst versorgen lassen und torkelte über den Poststeg in Richtung „Donauspitz“. Der 34-Jährige schaffte es nicht mehr, sich selbst auf den Füßen zu halten und stürzte fortlaufend auf den Boden. Auch dieser Alkoholisierte musste einem Arzt vorgestellt und dann in einer Zelle untergebracht werden. – Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten eine auf der Fahrbahn bei der Stadtkirchstraße liegende Frau. Die Beamten fanden dort eine 53-Jährige. Sie lag zwischen Mülleimern am Fahrbahnrand und schlief friedlich. Erst nach längeren Weckversuchen wachte sie schließlich auf und machte hierbei einen orientierungslosen Eindruck. Auch in diesem Fall ernteten die Beamten für ihren Einsatz und den folgenden Schutzgewahrsam keinen Dank. Die Frau zeigte sich äußerst uneinsichtig und unkooperativ. – In allen vier Fällen haben die betroffenen Personen sowohl den Einsatz der Polizei wie auch die Unterbringung in der Zelle für die Dauer der Nacht zu bezahlen. Die Kosten belaufen sich jeweils auf 93 Euro.

Betrunkene Autofahrerin streift geparkte Pkw
Infolge alkoholbedingter Fahruntauglichkeit hat eine 71-jährige Autofahrerin am Freitagnachmittag in der Neuhauser Straße insgesamt drei Fahrzeuge – inklusive ihrem eigenen – beschädigt.Die Pkw-Lenkerin war stadteinwärts unterwegs und streifte zwei am rechten Fahrbahnrand geparkte Autos, die hierdurch jeweils leichter beschädigt wurden. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten bei der Fahrerin deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein Test bestätigte den Verdacht: Ergebnis 2,54 Promille. Auf polizeiliche Anordnung wurde der Autofahrerin eine Blutprobe entnommen. Ihr Führerschein wurde sichergestellt. Zudem hat sie sich nun einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr zu stellen.

Trossingen
Einbruch in Buchhandlung
Mehrere hundert Euro Sach- und Diebstahlschaden hat ein derzeit noch unbekannter Täter in der Nacht auf Samstag durch den Einbruch in eine Buchhandlung verursacht. Der Täter hatte zunächst eine rückwärtige Jalousie zu dem Gebäude nach oben gedrückt und anschließend das dahinter befindliche Fenster mit einem Stein eingeschlagen. Dann entriegelte er das Fenster und stieg ein. Im Verkaufsraum hebelte er die vorgefundene Registrierkasse auf und entwendete das darin befindliche Bargeld. Mitsamt Diebesgut entfernte sich der Einbrecher anschließend unerkannt wieder vom Tatort. Die Polizei hat Ermittlungen wegen schweren Diebstahls eingeleitet.

Baum angezündet
Wegen vorsätzlicher Brandstiftung mussten Beamte des Polizeireviers Spaichingen am Freitagnachmittag Ermittlungen nach einem unbekannten Täter einleiten. Aus derzeit noch unbekannter Motivlage hatte dieser am Nachmittag, Brandentdeckung war um 18.30 Uhr, mit einem größeren Feuerzeug einen Stamm in der Baumanlage zwischen der Talhauser Straße und der Zufahrt zur Kläranlage in Brand gesteckt. Die Weide fing daraufhin Feuer und musste von der Trossinger Wehr gelöscht, anschließend gefällt und zersägt werden. Bereits ohne die Kosten für den Einsatz beläuft sich der von dem Unbekannten verursachte Sachschaden auf mehrere hundert Euro. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen unter den Telefonnummern 07424/9318-0 oder 07425/33866 um Hinweise.

Gosheim
Betrunkenen Pkw-Fahrer an Weiterfahrt gehindert
Einer geistesgegenwärtig handelnden Zeugin war es am Samstagmittag zu verdanken, dass ein stark betrunkener Pkw-Lenker an der Weiterfahrt gehindert wurde. Die Passantin hatte den 53-jährigen Mann auf dem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäfts in der Daimlerstraße zunächst dabei beobachtet, wie er offensichtlich alkoholisiert auf den Parkplatz lenkte. Fahrer und Beifahrer gingen dann in das Geschäft, um weiteren Alkohol zu kaufen. Anschließend setzten sich beide wieder in das Fahrzeug, starteten den Motor und wollten just in dem Moment davonfahren. Die Zeugin sprach den Fahrer couragiert an, verständigte die Polizei und konnte dadurch zunächst verhindern, dass der Autofahrer betrunken seinen Weg fortsetzte. Eine Polizeistreife kontrollierte den 53-Jährigen. Ein Alkoholtest ergab 2,64 Promille, weshalb ihm von einem Arzt eine Blutprobe abgenommen wurde. Wie sich herausstellte, war dem 53-Jährigen bereits wenige Tage zuvor der Führerschein abgenommen worden, weshalb die Beamten nun auch noch die Fahrzeugpapiere und den Fahrzeugschlüssel beschlagnahmten. Der 53-Jährige hat mit einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu rechnen. Da der Beifahrer mit 2,8 Promille gleichermaßen alkoholisiert war, ständig aggressiv Beleidigungen ausstieß und aufgrund seines körperlichen Zustands im öffentlichen Verkehrsraum eine Gefahr für sich selbst und andere darstellte, wurde er von den Beamten in Gewahrsam genommen und musste  seinen Rausch auf richterliche Anordnung in einer Zelle ausschlafen.

Geisingen
Einbruch in Baucontainer
Insgesamt vier Baucontainer, einen Elektroverteilerturm und einen Lkw haben unbekannte Täter in der Zeit von Freitag auf Samstag aufgebrochen und hieraus unter anderem Metallkabel gestohlen.Mit vor Ort aufgefundenem Werkzeug und brachialer Gewalt öffneten die Täter zunächst die Vorhängeschlösser zu den Containern, um im Inneren weitere Türschlösser aufzubrechen. Anschließend öffneten die Unbekannten ebenfalls gewaltsam eine Stahltüre zu dem Verteilerturm und stahlen hieraus mehrere Dutzend Meter an Kabelmaterial Damit aber noch nicht genug: Im Weiteren schlugen die Einbrecher bei einem im Bereich der Baustelle in der Straße Am Schmidtengraben geparkten Lkw die Beifahrerscheibe ein, um so eine noch nicht bekannte Menge Dieselkraftstoffs aus dem Tank abzuschlauchen. Anschließend entfernten sich die Täter. Die Polizei hat bereits am Wochenende Ermittlungen wegen schweren Diebstahls eingeleitet – diese dauern derzeit noch an.

Schlägerei
Wegen des Tatbestands der gefährlichen Körperverletzung und weiteren Delikten mussten Beamte des Polizeireviers Tuttlingen Samstag kurz nach Mitternacht gegen drei Personen Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung einleiten.
Um 0.30 Uhr meldete eine Zeugin eine größere Schlägerei in der Straße Kleine Breite, bei der unter anderem auch ein Teleskopschlagstock zum Einsatz gekommen sei. Sofort fuhren mehrere Streifen der Polizeireviere Tuttlingen, Donaueschingen und Mühlhausen-Ehingen an. Als die Polizeistreifen vor Ort eintrafen, war die Gruppe um die Täter bereits geflüchtet und konnte auch bei einer sofortigen Fahndung nicht mehr festgestellt werden. Wie sich im Zuge der ersten Ermittlungen herausstellte, kam es im Laufe der Nacht zwischen Angehörigen einer Familie und weiteren Beteiligten aufgrund familiärer Streitigkeiten zu einer handfesten Auseinandersetzung. Diese setzte sich im weiteren Verlauf auf offener Straße fort und mündete darin, dass einer der Beteiligten durch einen Schlag mit einem Teleskopschlagstock im Bereich des Kopfes eine stark blutende Wunde erlitt. Als weitere Angehörige in die tätliche Auseinandersetzung verwickelt wurden, sprühte eine weitere Beteiligte mit Pfefferspray auf den bereits verletzten Mann. Dieser musste vom Rettungsdienst versorgt und im Klinikum Tuttlingen behandelt werden. Als die Aggressoren mitbekamen, dass die Polizei verständigt wurde, bewarfen sie die Hausfassade der Familie mit Steinen, zerbrachen mehrere Blumentöpfe und stürzten Mülleimer um. Zur Klärung der Tatabläufe hat die Polizei weitere Ermittlungen eingeleitet.

Spaichingen
80 Kilogramm Kabel gestohlen
Mehr als 50 Meter Kabel mit einem Gewicht von etwa 80 Kilogramm und einem Wert von zirka 900 Euro haben Diebe in den vergangenen Tagen von einem in der Max-Planck-Straße abgestellten Kran entwendet. In dreister Manier rissen die Täter das Anschlusskabel des Krans einfach aus der Anschlussbox. Auch das Zuleitungskabel zur Kranspitze zwickten die Unbekannten ab und entfernten sich damit anschließend unerkannt vom Tatort.

Unfall infolge defekter Bremsanlage
Eingerostete Bremsen waren am Samstagnachmittag die Ursache für einen Verkehrsunfall im Bereich einer Hofzufahrt in der Dreifaltigkeitsbergstraße. Dort wollte die Fahrerin eines Campingbusses im Bereich eines abschüssigen Hofraumes wenden. Als sie von der Dreifaltigkeitsbergstraße in die Zufahrt einfuhr, versagten die Bremsen und das Fahrzeug rollte gegen ein Garagentor und die angrenzende Hausmauer. An dem Fahrzeug entstand hierdurch wirtschaftlicher Totalschaden in der Höhe von etwa 2.000 Euro. An dem Gebäude beläuft sich der Schaden auf etwa 3.000 Euro. Die Fahrerin wurde nicht verletzt.

Aldingen
Auto macht sich selbständig: 12.000 Euro Schaden
Ein nicht ausreichend gegen Wegrollen gesicherter Pkw hat am Samstag gegen 14 Uhr in der Uhlandstraße einen Sachschaden von etwa 12.000 Euro verursacht. Die Fahrerin hatte auf dem Parkplatz einer angrenzenden Firma vergessen, die Handbremse fest genug anzuziehen, beziehungsweise einen Gang einzulegen. Das Auto machte sich dann selbstständig, rollte davon und stieß nach einer Strecke von etwa 30 Metern gegen das angrenzende Firmengebäude. Verletzt wurde hierdurch niemand. Die verantwortliche Fahrerin wurde wegen des Verstoßes gegen die Sicherungspflicht des Fahrzeugs gebührenpflichtig verwarnt.

Deilingen
17-jähriger Leichtkraftradfahrer schwer verletzt
Zur Klärung des Hergangs eines nachträglich bei der Polizei angezeigten Verkehrsunfalls mussten Beamte des Polizeireviers Spaichingen aktuell weitere Ermittlungen einleiten. Hintergrund war ein Unfall, der sich bereits am Freitag um 18 Uhr an der Kreuzung Haupt-/Friedhofstraße ereignet hatte: Dort war ein Autofahrer in der Friedhofstraße unterwegs und bog in die bevorrechtigte Hauptstraße ein. Hierbei übersah er wohl den 17-jährigen Zweiradfahrer, der in Richtung Wehingen unterwegs war. Dieser wurde durch die Wucht der Kollision auf die Fahrbahn geschleudert und unter anderem an einem Fuß schwer verletzt. Der 84-jährige Autofahrer fuhr mit dem 17-Jährigen anschließend zu dessen Zuhause. Die Etern lieferten ihn in das Klinikum Rottweil ein, wo er stationär aufgenommen und sofort eine Not-OP durchgeführt wurde. Die Polizei bittet Zeugen unter der Telefonnummer 07424/9318-0 um Hinweise.

Wehingen
Vier Verletzte nach Frontalzusammenstoß
Vier leichter verletzte Fahrzeuginsassen, mehr als 20.000 Euro Sachschaden an zwei beteiligten Fahrzeugen und ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung waren am Freitag gegen 16.55 Uhr die Bilanz eines Unfalls auf der Landstraße 433.Eine Autofahrerin war in einer Kolonne auf der Landstraße 433 (Reichenbacher Straße) aus Richtung Harras unterwegs, vor ihr zwei Traktoren und ein Lkw. Als die Autofahrerin nach links in die Steinstraße abbiegen wollte, übersah sie einen entgegenkommenden Pkw. Der Fahrer dieses Autos versuchte zwar noch auszuweichen, kollidierte dennoch frontal mit dem abbiegenden Fahrzeug. Das Auto der Unfallverursacherin wurde durch die Wucht der Kollision von der Fahrbahn geschoben, kippte beim Anprall gegen die angrenzende Böschung zunächst auf die Fahrerseite und anschließend wieder zurück auf die Räder. Durch die Wucht der Kollision lösten an den beiden Autos die Airbags aus. Die Autofahrerin sowie ihre beiden im Auto befindlichen Kinder wurden durch den Unfall jeweils leicht verletzt. Auch der Fahrer des entgegenkommenden Pkw wurde verletzt.
Zur abschließenden Klärung des Unfallhergangs hat die Polizei weiterer Ermittlungen eingeleitet und bittet unter der Telefonnummer 07424/9318-0 um Hinweise von Zeugen.
(Polizeidirektion Tuttlingen)

Sonntag, Leute!

Oh, du schönes Mittelalter!
„…Da es kaum geregelte Müllabfuhren gab, waren Schmutz und Abfall eines der dringendsten Probleme, und das nicht nur in Großstädten. Im 15.Jahrhundert beschwerte sich Kaiser Friedrich III., dass bei einem Besuch im schwäbischen Tuttlingen sein Pferd im Straßenkot steckenblieb. Seit der Antike waren alle Aufforderungen der Obrigkeit, die Nachttöpfe nicht aus den Fenstern zu entleeren, vergeblich verhallt. Und das trotz drakonischer Strafen. Ferdinand I. von Aragonien ordnete an, „dass jene, welche bei Tag oder Nacht Unrat, Mist, Schutt usw. an anderen als den bezeichneten Orten ablagern, ergriffen und in die Galeere geschickt oder durch die ganze Stadt gepeitscht werden sollten“. Trotzdem landeten Müll und Unrat fast überall unkontrolliert in den Gassen oder wurden in die Flüsse gekippt, die gleichzeitig die Trinkwasserleitungen speisten. Zusätzlich vergifteten Gerbereien die Gewässer.Und papiermühlen leiteten eine üble Bakterienbrühe ein, die entstand, wenn sie verseuchte Lumpen aus Siechenhäusern zermahlten“.
(Aus „Öko-Optimismus“ von Dirk Maxeiner und Michael Miersch. Mittelalterliche Verhaltensweisen haben bis heute überlebt, Schmutzfinken sterben nicht aus, und selbst im Spaichinger Gemeinderat scheinen anarchische Neigungen bei einzelnen Mitgliedern auf Sympathie zu stoßen, und überall im Lande wird das schöne Mittelalter als nostalgisches Fest begangen, so, als wäre es ungeschichtlich.)

 

 

Gelesen

In Spaichingen ticken die Uhren manchmal anders?

Zum Nachlesen!
CDU weist Vorwurf der Inkompetenz zurück
Fraktion fordert Informationsveranstaltung über geplante Richtlinien zur Gestaltung der Hauptstraße
(Schwäbische Zeitung. Warum hat die CDU in den vergangenen Monate nicht selbst eine solche Veranstaltung gemacht, wenn sie die für wichtig erachtet hat? Der Satzungsvorschlag war ihr ja bekannt. Warum will sie jetzt informieren, nachdem sie die Satzung abgelehnt hat? Hätte sie da nicht einen entsrechenden weitergehenden Antrag einbringen können? Will sie nun die Öffentlichkeit für dumm verkaufen oder unterstreicht sie damit nicht ihre Inkometenz? Warum wird dieser Unfug veröffentlicht als Artikel und nicht als Leserbrief? Ist das Lokalblatt ein CDU-Parteiorgan? Inkompetenz überall? Sollten „Redaktionen“ nicht nachprüfen, was ihnen auf den Tisch kommt,  wird nach Diktat veröffentlicht, um Leser  zu manipulieren?)

Buntes Kaleidoskop
Energischer Einsatz für Kinder
Bildungsclown Jörn Birkhahn schult Erzieherinnen im Umgang mit Energiekiste
(Schwäbische Zeitung. Zirkus Tut?)

Film zeigt Tuttlingen von vielen Seiten
Am heutigen Samstag zeigt Regio TV Bodensee erstmals den Werbefilm „Tut erleben“ – um 21 und 23 Uhr, wiederholt wird der Film am Sonntag zur gleichen Zeit.
(Schwäbische Zeitung. Die Schwäbi wirbt für ihr Randgruppen-Schwäbi-Fernsehen? Muss der Film versteckt werden?)

Telefonaktion: AOK informiert über Stressbewältigung
(Schwäbische Zeitung.Sollte die AOK nicht mal bei ihren stressigen Facebooklern beginnen, bevor die ganz outbrennen?)

Dieter Class zeichnet mit Licht
Am Wochenende startet im Gewerbemuseum eine Ausstellung mit 120 Fotografien
(Schwäbische Zeitung. Warum im Gewerbemuseum? Nur für Minderheiten? Genügen KSK und Voba nicht, welche auch unter der Woche und nicht nur sonntags drei Stunden offen sind? Warum wird das Gewerbemuseums mit so etwas blockiert? Genügen Diaschauen daheim nicht mehr?)

Bilder führen durch ein buntes Märchenland
Karlheinz Möller stellt seine Acrylbilder und Aquarelle in der Volksbank in Trossingen aus – Ausstellung läuft bis 23. Oktober
(Schwäbische Zeitung. Wen interessiert das? Alles muss raus aus dem Haus?)

Mädchen und Buben stellen ihre eigene Teemischung her
„Sonnenschein“-Kinder erforschen die Spaichinger Paracelsus-Apotheke
(Schwäbische Zeitung. Reklame,Reklame, Reklame? Werden die Kinder auch für ein Knubben-„Kunstwerk“ auf dem Ochsenkreisel demonstrieren?)

Firmen sollen Kunsttreiben unterstützen
Kulturbeauftragter und Wirtschaftsförderer werben für Kooperationen
(Schwbische Zeitung. Sonst brotlose Kunst in Tros?)

Interview
„Kennenlernen von Musikstadt zu Musikstadt“
Bürgermeister Clemens Maier hat im Wiener Stadtbezirk Ottakring neue Kontakte geknüpft
(Schwäbische Zeitung. Sucht er eine Ersatzmusikhochschule?)

Als in Halle die Panzer rollen, ist Peter Bohley mittendrin
Zeitzeuge berichtet bei der Ausstellung „Wir wollen alle freie Menschen sein“ von seinen Erlebnissen am 17. Juni 1953
(Schwäbische Zeitung. Oder so? Sind „Zeitzeugen“ eine neue Geschäftsidee? Für Zuspätgekommene in Aldingen?)

Euronen-Grabhügel der Hunderttausende bei Aldingen. Neue Erinnerungsstätte für den unbekannten Steuerzahler .

Jugendgruppe verwaltet sich eigenständig
Mit dem „Bauwagen 2“ hat sie sich einen Treff- und Anlaufpunkt geschaffen
(Schwäbische Zeitung.Ist das nicht allein schon rechtlich unmöglich?)

Professor Pfeiffer erklärt, „Schule gelingt nur ganztägig“
Mentoren sollten den Schülern schon früh die Leidenschaft für ein sinnvolles Leben mit Hobbys nahe bringen
(Schwäbische Zeitung. Großer Nichtpädagoge erklärt die Schulwelt im Sozialismus? Wer ganztätig in der Schule ist, hat noch viel Zeit für ein Hobby?)

Direkthilfe unterstützt Kinderdorf in Kenia
Durch Hilfe aus Wurmlingen hat „Seed of hope“ fünf Hektar Ackerland kaufen können
(Schwäbische Zeitung. Sorgt nicht auch Betroffenheitsgutmenschentum nicht für das Elend in Afrika? Klappern immer auf Kosten anderer?)

Hochschulen aus der Stadt nicht wegzudenken
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Wieviele VS’ler denken an die, wieviele wissen gar nicht, dass es sie gibt? Wieviele Menschen in der Region mag z.B.nicht auch eine Musikhochschule Trossingen völlig schnuppe sein? Schon mal daran gedacht, was wäre, wenn die Regierung nicht grün-rot wäre…?)

Sonntagsläuten
Zugvögel leben das Miteinander
(Schwäbische Zeitung. Fressen sie sich nicht  gegenseitig?)

Einst waren Drogensüchtige Exoten
Ulrich Mayer kümmert sich seit 30 Jahren in der Fachstelle Sucht um Gefährdete
(Schwäbische Zeitung.Jetzt sind es Tuttlinger und alle freuen sich, dem Foto nach zu urteilen?)

Hommage an Adenauer und de Gaulle
In der Stadthalle erinnert ein Dokumentarspiel daran, wie der Elysée-Vertrag vor 50 Jahren zustande kam
(Schwäbische Zeitung. Wie immer nur die halbe Geschichte?)

Immer noch kein Exorzist in Sicht?

Neubau des Berufsschulzentrums Spaichingen eingeweiht
Kultusministerin Dr. Annette Schavan bezeichnet berufliches Schulwesen als „Flaggschiff des Bildungssystems in Baden-Württemberg“ Land fördert Baumaßnahme mit rund 4,6 Millionen Euro
Kultusministerin Dr. Annette Schavan hat am Montag (14. März) den Neubau des Berufsschulzentrums Spaichingen offiziell eingeweiht. Die vom Land mit knapp 4,6 Millionen Euro geförderte Baumaßnahme unterstreicht nach den Worten Schavans den Stellenwert der beruflichen Bildung im Land. „Das berufliche Schulwesen ist das Flaggschiff unseres Bildungssystems in Baden-Württemberg“, sagte die Ministerin. In Spaichingen sei durch den Neubau ein Berufsschulzentrum entstanden, „das höchsten Anforderungen entspricht.“ Dies sei das Ergebnis einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Land und Kreis. Baden-Württemberg sei bei der Qualität der beruflichen Ausbildung Spitzenreiter unter allen deutschen Ländern. Dies habe eine Vergleichsstudie der Initiative „Neue Soziale Marktwirtschaft“ ergeben. „Es mag noch so viele Pisa-Studien geben, sie werden alle nichts daran ändern, dass wir in Deutschland und ganz Europa um die Stärke der beruflichen Ausbildung in Baden-Wïürttemberg beneidet werden“, betonte die Ministerin. Schavan sieht in der dualen Berufsausbildung einen Standortvorteil im europäischen und internationalen Wettbewerb. Bildung werde als Motor für kulturelle, soziale und ökonomische Entwicklungen zur entscheidenden Quelle fïür wirtschaftlichen Wohlstand. Insbesondere die Berufsausbildung im dualen System sichere der Wirtschaft den benötigten Fachkräftenachwuchs und biete für die Absolventinnen und Absolventen einen verlässlichen Weg in eine qualifizierte Berufstätigkeit. Zwei Drittel eines Schülerjahrganges gingen den Weg durch die berufliche Bildung. Es sei Aufgabe von Politik und Wirtschaft, jungen Menschen gute Startchancen für ein erfolgreiches Berufsleben zu schaffen. Dass Baden-Württemberg dabei besonders erfolgreich sei, belege die europaweit niedrigste Jugendarbeitslosigkeit im Südwesten. In keinem Bereich des Schulwesens sei die Nähe zur Wirtschaft größer. Gerade im ländlichen Raum entwickelten sich die Berufsschulen immer stärker zu Kompetenzzentren für Bildung an der Schnittstelle zwischen Schule und Wirtschaft. Veränderungen und Weiterentwicklungen in den Betrieben hätten unmittelbaren Einfluss auf die berufliche Bildung. Dies erfordere ein hohes und kontinuierliches Reformtempo im Bereich der beruflichen Schulen. „Baden-Württemberg wird das System der dualen Berufsausbildung dynamisch weiterentwickeln und zukunftsfest machen“, versicherte Schavan. Als Beispiel fïür den eingeschlagenen Modernisierungsprozess verwies die Ministerin auf die Lernfeldkonzeption der Bildungspläne. Der Unterricht werde noch stärker als bisher auf die betrieblichen Anforderungen ausgerichtet. „Der Schritt in die Berufswelt gelingt jungen Menschen umso besser, je stärker Schule und Arbeitswelt miteinander verzahnt sind“, betonte Schavan. Mehr Selbstverantwortung und Eigenständigkeit würden den beruflichen Schulen darüber hinaus mehr Freiräume verschaffen, um die Bildungsangebote gezielt an den Bedürfnissen der regionalen Wirtschaft zu orientieren. Auch der im Jahr 1996 eingeleitete Modernisierungsprozess der Ausbildungsberufe werde weiter fortgesetzt. Bis zum Beginn des laufenden Schuljahres sind bereits insgesamt 229 Berufe neu geschaffen oder neu geordnet worden. In diesem Schuljahr werden weitere 23 Ausbildungsberufe überarbeitet oder neu geschaffen und damit auf die Anforderungen der modernen Berufswelt ausgerichtet. Kultusministerin Schavan hob den ausgezeichneten Ruf des Berufsschulzentrums Spaichingen als starker Partner in der dualen Berufsausbildung hervor. Die Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft sei vorbildlich. „Mittelstand und Handwerk schätzen die Qualität der beruflichen Schulbildung, die hier durch engagierte Lehrkräfte vermittelt wird.“ Durch den Neubau des Berufsschulzentrums würden die bisherigen rïäumlichen Engpässe beseitigt und die Rahmenbedingungen für den Unterricht weiter verbessert. Das Gebäude umfasst jetzt eine so genannte Programmflïäche von insgesamt 5310 Quadratmetern. Schavan bedankte sich in diesem Zusammenhang insbesondere für das Engagement von Landrat Guido Wolf, „der immer klargestellt hat, dass die Selbstständigkeit des beruflichen Schulstandortes Spaichingen auch künftig erhalten bleiben soll.“
(Pressemitteilung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport vom 14. März 2005. Nun, heute ist die Schavan ihren Doktor los, auch wenn sie noch dagegen streitet, die Schule hat Erwin-Teufels Namen bekommen, der Kreis eine als vorbildlich gelobte Mängelliste, weil der Teufel offenbar im Detail steckt und ein Bär nicht als Exorzist taugt nach einem  Wolf. Von zwei Drittel eines Schülerjahrganges, die den Weg durch die berufliche Bildung gingen, kann heute keine Rede mehr sein. Die Landesregierung ist dabei,.die duale Ausbidung zu ruinieren durch eine Akademisierung, und folgen selbst im Kreis Tuttlingen ihr dabei nicht selbst schwärzeste Bürgermeister allein des Geldes und Inkompetenz in Bildungsfragen?)

Stolze Paten und Ministerin Schavan weihen die neue Berufsschule ein
…Architekt Christian Decker…dem stolzen Hausherrn, Landrat Wolf den Schlüssel überreichte….
Maurer bekommt die Staufermedaille
Er sei ein „Brückenbauer“, so Kultusministerin Dr. Annette Schavan über den früheren Leiter der Spaichinger Berufsschulen, Ulrich Maurer. Für seinen Einsatz für und in der Region hat die Ministerin den Pädagogen bei der Einweihung der neuen Schule mit der Staufermedaille des Landes ausgezeichnet…Zur Einweihung hat der Landkreis übrigens eine tolle Festschrift herausgegeben…
Neubau statt erneutem Anbau für 950 Schüler
Die neue Kreisberufschule in Spaichingen ist nach dreijähriger Bauzeit fertiggestellt…im Areal der ehemaligen Möbelfabrik Blessing…Die Stadt stellte ihren Grundstücksanteil dem Landkreis kostenlos zur Verfügung und verpflichtete sich darüber hinaus, das alte Schulgebäude zu übernehmen…Einzige Verzögerung bildeten am Schluss die Risse im Estrich. Die Architekten Habermann.Stock.Decker aus Lemgo, die mit ihrem Entwurf von vier verbundenen Würfeln auf diesem Baugelände mit sieben Metern Höhendifferenz die überzeugendste Lösung anboten, gingen aus 49 letztlich am Wettbewerb teilnehmenden Baumeistern als Sieger hervor…
(Schwäbische Zeitung, 11., 15./16. März 2005. Ob die Schreiberin inzwischen weiß, dass die Staufermedaille keine Auszeichnung des Landes ist, sondern eine persönliche des Ministerpräsidenten? Beste architektonische Lösung? Wie mögen bloß die anderen Vorschläge ausgesehen haben?)

 

Gelesen

Auch in Spaichingen kommt Kunst wohl von Können. Ein neues Meisterwerk, „Stuhlgang“?

Zum Nachlesen!
Ärger um Berufsschule reicht bis Litauen
Landrat gibt Kreisräten eine umfassende Übersicht über die aktuelle Mängelliste
(Schwäbische Zeitung. Wer ärgert sich in Litauen über die Erwin-Teufel-Schule? Sollten sich nicht Erwin-Teufel und Tut über sich selber ärgern? Wie heißt die Mangelkrankheit des Kreises? )

Landrat weist Bürgermeister Schuhmacher zurecht
Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher sorgte im Kreistagsausschuss für Verwaltung für Aufregung…entschuldigte…sich, weil er sich in einer E-Mail „im Ton vergriffen“ habe. Sie war an Baudezernent Hans Peter Seute gerichtet und dem Vernehmen nach mit „sehr persönlichen Angriffen“ gespickt.Landrat Stefan Bär erklärte, auch er sei der Ansicht, dass sich Schuhmacher im Ton vergriffen habe und bat darum, „nicht mehr in dieser Form zu kommunizieren“…Noch deutlicher wurde Reinhard Lindner, der Aldinger Bürgermeister und Kreisrat der Freien Wähler. „Vorbildlich“ habe das Landratsamt informiert, sagte Lindner und fügte, sichtlich ungehalten, hinzu: „Ich würde mir wünschen, dass auch in anderen Gremien so informiert wird.“…Lindner spielte auf die Verwaltungsgemeinschaft Spaichingen an…wo die Bürgermeister der Gemeinden dem Vernehmen nach seit längerer Zeit vergeblich Informationen zum Flächennutzungsplan einfordern.
(Schwäbische Zeitung. Alt’s und Kahn’s Gesetz: „Die Wirksamkeit einer Ausschußsitzung steht im umgekehrten Verhältnis zur Zahl der Teilnehmer und der Zeit der Beratungen“. Sitzt der Landrat nicht im Glashaus? Wäre es nicht vorbildlicher für den Kreis, Murks zu vermeiden, anstatt darüber „vorbildlich“ zu informieren? Was hat der Schreiber, dem Vernehmen nach ein Redakteur, noch alles vernommen, wo und von wem? Weisheit der Binse oder gar der Schwäbi? Wenn das Lokalblatt nicht den Spaichinger Bürgermeister hätte, müsste sie ihn dann nicht (er)finden?)

Dreizler nennt CDU-Fraktion „ignorant und inkompetent“
Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins kritisiert Verhalten bei Diskussion um Gestaltungsrichtlinien
Der Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins Spaichingen, Roland Dreizler, kritisiert die CDU-Stadtratsfraktion für ihre ablehnende Haltung zur geplanten Gestaltungssatzung für die Hauptstraße. Diese hatte der Gemeinderat, unter anderem mit Stimmen der CDU, am Montagabend abgelehnt. Sie sollte unter anderem Gewerbetreibenden die Größe von Werbebannern vorschreiben. „Das Verhalten der CDU-Fraktion ist für mich verantwortungslos, ignorant, destruktiv und inkompetent“, sagt Dreizler
(Schwäbische Zeitung. Dem Vernehmen nach scheint der Schreiber ebenfalls ein Redakteur zu sein. Wann und wo hat Dreizler sich so venehmen lassen? Hat sich der Verein umbenannt oder heißt er dem Vernehnen nach nicht weiterhin Gewerbe- und Handelsverein? Wo hat der Schreiber vernommen, dass es in Baden-Württemberg eine Stadtratsfraktion gibt? Ist’s nur ein Gerücht?)

Harmonika
Vier Achsen für den perfekten Luftstrom
Nach 150 Jahren fast ohne Veränderung hat ein Physiker in Niederbayern den Harmonikabau neu erfunden. Es laufen nicht mehr alle Hebel zur Tonerzeugung über eine zentrale Achse…Siegfried Haslbeck, der in der zur Werkstatt umgebauten Garage auf dem Einödhof Hackl im zentralen Niederbayern technisch neuartige Steirische Harmonikas herstellt. „Hier findet das Werk statt“, verrät ein kleines Schild an der Eingangstür. Siegfried Haslbeck alias Haglmo – die Bedeutung dieses Wortes wird später erklärt – ist Revoluzzer und Traditionalist zugleich. Denn er beruft sich einerseits auf die Tradition des Handzuginstrumentenbaus, andererseits hat er die Diskantmechanik der Steirischen Harmonika grundlegend verändert, um eine höhere Spielqualität realisieren zu können.
(faz.net. Und Trossingen?)

Bundestagswahl
Die grüne Journaille hat versagt
Die Bundestagswahl ist ein Weckruf für den Journalismus. Die Bürger sind viel konservativer als die Medien Glauben machen wollen. Zeit zum Aufwachen.Für nicht wenige Journalisten ist dieser 22. September eine herbe Enttäuschung: Wieder wird es nichts mit der grün-roten Republik! Zusammen versammeln sich gerade mal ein Drittel der Wähler hinter der vermeintlichen politischen Avantgarde. Die Grünen sind auf kümmerliche 8,6 Prozent abgesackt. Selbst in Baden-Württemberg, wo sie den Ministerpräsidenten stellen, kommen die Alternativen von ehedem auf gerade einmal 11 Prozent…In Baden-Württemberg ist die Tristesse am deutlichsten zu besichtigen: Gegenüber der Landtagswahl vom März 2011 haben die Grünen die Hälfte ihrer Wähler verloren…Auch in der Landeshauptstadt Stuttgart, wo die Grünen…die Mehrheit im Gemeinderat und den Oberbürgermeister stellen, sind sie klar gescheitert.Der Noch-Parteivorsitzende Cem Özdemir ist sogar einem blassen, bekennenden Homosexuellen von der CDU um 14,5 Prozentpunkte unterlegen…Zweieinhalb Jahre nach der politischen Wende, die medial auch in Baden-Württemberg herbeigesehnt wurde nach 58 Jahren „schwarzer Vormacht“, herrscht nun allenthalben Ernüchterung: Trotz sprudelnder Steuereinnahmen werden weiter Milliarden-Schulden gemacht…in der wichtigen Bildungspolitik herrscht das reine Chaos…Die Entzauberung der Grünen hat längst begonnen. Selbst Kretschmann, diese Verkörperung von „Slow Politik“, wird zunehmend aufgefordert, endlich kraftvoll zu regieren anstatt nur bräsig zu moderieren…Über die Stimmungslagen in den Redaktionen…Erhebungen,..lassen dort eine klare grüne Mehrheit vermuten…Wertkonservative und marktwirtschaftliche Positionen werden als „rechts“ oder „neoliberal“ abgewertet. Noch immer wird die „Energiewende“, wie eine aktuelle Studie aus der Schweiz ergab, von deutschen Journalisten geradezu verherrlicht. Manche Blätter sind nicht einmal bereit, über die Kritik an Wind- und Solarparks zu berichten.
(cicero.de. Womit lassen sich Penner aufwecken? Schlechte Journalisten machen keine gute Zeitung, stupid!)

Buntes Kaleidoskop
Julis wollen Jugendliche nicht in Container stecken
Ortsgruppe der Jungen Liberalen plädiert für die alte Stadtgärtnerei als neuen Standort des Jugendtreffs
(Schwäbische Zeitung. Selbst wenn sie wollten,könnten sie es denn? Ist diese „pm“ nicht schon verjährt, lag sie beim Lokalbatt auf Eis, weil der Wahlkampfzug Volker Kauders Vorfahrt hatte auf eingleisiger Imformationsstrecke?)

Denkinger feiern 80 Jahre Kirche St. Michael
(Schwäbische Zeitung. 1933? Sind nicht auch die beiden Bäume vor dem Rathaus zu feiern?)

Leser lernen heute Biolandhof in Hausen kennen
(Schwäbische Zeitung. Braucht der Reklame? Ist’s den Tieren nicht Wurst, in welche sie kommen?)

Polizei beschlagnahmt Pilze
Streife findet acht volle Holzkisten mit Reizkern, die vier Personen gewerbsmäßig gesammelt hatten
Oberndorf/Epfendorf (pz)..
(Schwäbische Zeitung. Neues Revier des Lokalblatts?)
Zwei Männer sollen zwei Überfälle verübt haben
(Schwäbische Zeitung. Auch Albstadt muss Tuttlinger Altpapier  retten?)

Ralf Fahrländer möchte Lindners Kurs fortsetzen
Gemeinde-Kämmerer wirft seine Bewerbung um das Amt des Bürgermeisters ein – Wahl am 1. Dezember
Mit seiner offiziellen Bewerbung um das Amt des Aldinger Bürgermeisters hat der bisherige Kämmerer Ralf Fahrländer auch die ersten Punkte seines Wahlprogramms bekanntgegeben…
(Schwäbische Zeitung. Neue Propagandamasche der Wählerbeeinflussung?)

Deilingen will Windkraft zulassen
(Schwäbische Zeitung. Welcher Wind hat solange die Luft anhalten müssen?)

Firma testet Rampe für Seifenkistenrennen
Beim Auslösen beginnt gleichzeitig die Zeit zu laufen – Vorbereitungen für 29. September laufen auf Hochtouren
(Schwäbische Zeitung. Wenn’s diese Tüftler in Gosheim nicht gäbe, was dann?)

Fritz-Kiehn-Halle wird nochmals teurer
Stadt ist vom Aufwand überrascht und rechnet mit erneuten Mehrkosten von 80000 Euro
(Schwäbische Zeitung. War der Fritz Kiehn den Trossinger nicht schon immer teuer? Wie wär’s mit einer Bürgerbefragung, vielleicht stört die Halle jemand?)

MVZ bringt vier neue Ärzte nach Trossingen
Das Medizinische Versorgungszentrum soll das Problem des Hausärztemangels lösen
„Das ist ein guter Tag für Trossingen“: In diesem Punkt sind sich alle Redner einig gewesen bei der Einweihung des Medizinisches Versorgungszentrums (MVZ) des Klinikums Tuttlingen im Diakoniewerk Bethel.Landrat Stefan Bär erinnerte an die zunächst „etwas holprigen“ Anfänge des MVZ. „Das war auch für Tuttlingen Neuland“, so der Landrat.
(Schwäbische Zeitung. Dritte Welt? Wann richtet Kreis Autohändlern Werkstätten ein?)

Traditionsmetzgerei soll nach drei Jahren verkauft werden
Weil das Gebäude in der Kaiserstraße immer noch leersteht, soll nun ein Bieterverfahren den Erfolg bringen
(Schwäbische Zeitung. Gab’s nicht auch eine Traditionszeitung?)

Ministerin Bauer sagt Diskussion vorerst ab
Die öffentliche Podiumsdiskussion der Trossinger Zeitung mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Bündnis 90 / Die Grünen) über die Zukunft der Musikhochschule muss verlegt werden. Derzeit suchen die Beteiligten nach einem neuen Termin.
(Schwäbische Zeitung. Fällt Gruppenfoto aus?)

Sperrzeiten gelten auch bei Kneipentour
Wirte fordern einmalige Verkürzung – Stadt lehnt ab: „Kein besonderer Anlass“
(Schwäbische Zeitung. Wer sich in Tut nicht morgens besaufen kann, soll es nachts schaffen?)

Ganze Region entwickeln
Immendingen hofft bei Daimler auf Unterstützung
(Schwäbische Zeitung. Unterentwickelt?)

Danach ging’s bergab? Jetzt soll es das Bundestagsvizepräsidentenamt als Drehknopf richten? Bundestag als Grünen-Party „Geld ist geil“?

Minimäuse haben Plätze frei
Katholische Erwachsenenbildung bietet Bewegung an
(Schwäbische Zeitung. Falle?)

Zarter Stelle in Dur folgen harte Moll-Akkorde
Justus Frantz begeistert Publikum in der Stadthalle als Pianist und Erzähler
(Schwäbische Zeitung. Für Tut reicht’s?)

Kinder folgen den Spuren des Heiligen Franziskus
Eine Tiersegnung schließt sich in Durchhausen an
(Schwäbische Zeitung. War das letztes Jahr? Steht nicht schon bei Franziskus  geschrieben: „Wanderer kommst du durch Hausen…“?)

Beim Akkordeonverein kreischen auch die Sägen
(Schwäbische Zeitung. Wurm drin in Wurmlingen?)

Große Koalition mit unterschiedlich großen Partnern
Was in der Politik derzeit heiß diskutiert wird, funktioniert bei den Pferden auf dem Emminger Winklerhof offensichtlich…Mini-Shetlandwallach fühlt sich „sauwohl“ im Schutz der 28 Jahre alten Araber-Leitstute.
(Schwäbische Zeitung. Zum Wiehern? Was soll da funktionieren? Wer soll für Angela sich kastrieren lassen?)

Interview
„Rechenschwäche muss man nicht erdulden“
Therapiezentrumsleiter Olaf Steffen zu Diagnose und Behandlung von Dyskalkulie bei Kindern
(Schwäbische Zeitung. Was ist mit Politikern?)

Kirbe im Freilichtmuseum

Vorbereitungen für das fröhliche Fest am 5./6.Oktober jeweils ab 11 Uhr

(tutut). Im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck laufen derzeit die Vorbereitungen für die Kirbe im Museum, die als Höhepunkt der Museumssaison schon lange Tradition hat. Am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Oktober, werden wieder Besucher aus der ganzen Region erwartet, auf die ein unterhaltsames und buntes Programm wartet.

Und wie in jedem Jahr startet die Kirbe am Samstag um 11 Uhr mit dem traditionellen Schweine-Schlachten auf dem Dorfplatz im Museum. Im Festzelt gibt’s dann die Schlachtplatte mit Sauerkraut, ganz wie aus Omas Küche. Dazu spielt Musik… da kann man schon mal die Zeit vergessen! Der Samstagnachmittag ist dann fest in der Hand der jungen Besucher. Beim Kinderprogramm ab 13 Uhr gibt es vieles zum Entdecken, Bestaunen und Mitmachen.

Am Sonntag wandelt sich das Museum vollends zum Jahrmarktsplatz. Viele Attraktionen sind wieder dabei, vom Hau den Lukas über die Seiltänzer bis zum Kinderkarussell und den Schiffschaukeln. Dazu gibt es einen richtigen Bauernmarkt wie früher, mit all den Dingen, die es auf einem solchen Markt zu finden gab. Dazu präsentieren geladene Gruppen ihr Können, ob es (Volks-)Tänzer sind oder Musikanten. Und das Museumsteam zeigt, wie man früher mit Dampf gedroschen hat. Weitere Attraktionen sind: das Kasperletheater, die Hexe Raija und der Zirkus Liberta mit seinen vielen Tieren.

Wichtig: Kirbe-Wettbewerb!  Gesucht wird ein neuer Werbespruch für die Kirbe 2014.
Das „Freß-, Sauf- und Buhlfest“ soll einen neuen Werbeslogan bekommen. Gesucht werden ideenreiche Mit-Liebhaber der Kirbe, die ihren Werbespruch für 2014 einsenden. Voraussetzung ist, dass die historische Kirbe in einem kurzen aber prägnanten Satz als fröhliches Familienfest gepriesen wird. Wer den besten Spruch einsendet, kann eine Ballonfahrt für zwei Personen gewinnen, gestiftet von der Hirschbrauerei in Wurmlingen. Details zum Mitmachen gibt es ab 25.9. auf der Webseite, www.freilichtmuseum-neuhausen.de

Es gilt der übliche Museumseintritt. Weitere Infos unter 07461/926 3204 oder info@freilichtmuseum-neuhausen.de.

MdL Grimm gegen BM Minder

Lachender Dritter einer Wette ist der FC Reichenbach

(tutut). Es war einst im Mai. Da kämpften die Fußballer in Renquishausen um den Heubergwanderpokal. Für den Spaichinger FDP-Landtagsabgeordneten Leo Grimm, ein Erzfußballer, und Gerhard Minder, Bürgermeister von Böttingen und Mahlstetten, war dies Anlass zu einer Sportwette. Grimm setzte auf Renquishausen als Sieger und tippte damit bekanntlich richtig, Minder aber favorisierte Mahlstetten und verlor damit eine Flasche Schampus. Zugute kommt dies nun dem FC Reichenbach. Denn der veranstaltet zum Abschluss seines 75. Jubiläumsjahres am Samstag ein Helferfest. Anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten hatte der Abgeordnete ein Geschenk versprochen. Dies löst er jetzt ein, indem er Grillgut stiftet. Einen Spender für das passende Getränk liefert Grimm gleich mit: Tut’s statt Schampus nicht auch ein Fässchen Bier? Und so treffen sich der Abgeordnete und der Bürgermeister  wieder auf dem Heuberg, diesmal beim FC Reichenbach.

Gefragt

Brauchen Leser im Kreis Tuttlingen noch ein drastischeres Beispiel für Fähigkeit bzw. Unfähigkeit der Berichterstattung in der Lokalzeitung als im Zusammenhang mit der Musikhochschulreform? Ist es nicht besonders peinlich, wie Stuttgarter Zeitungen Lokalblätter vorführen? Das ganze Theater um überzogene „Berichterstattung“ nur Schau und damit unglaubwürdig? Auf welcher Seite steht die Schwäbische Zeitung mit ihren Lokalblättern insbesondere im Kreis Tuttlingen? Steht sie auf der Seite der Wahrheit oder auf der Seite der Lüge? Kann nicht auch Weglassen von Fakten zur Lüge werden? Kennt bei der Schwäbi noch jemand Bertolt Brecht? Wäre es schädlich, ihn mal zu lesen: „Wer heute die Lüge und Unwissenheit bekämpfen und die Wahrheit schreiben will, hat zumindest fünf Schwierigkeiten zu überwinden 1. Er muss den Mut haben, die Wahrheit zu schreiben, obwohl sie allenthalben unterdrückt wird; 2. die Klugheit, sie zu erkennen, obwohl sie allenthalben verhüllt wird; 3. die Kunst, sie handhabbar zu machen als eine Waffe; 4. das Urteil jene auszuwählen, in deren Händen sie wirksam wird; 5. die List, sie unter diesen zu verbreiten“?.