Mittelalter in den Pfahlbauten

Eine Woche lang Eintauchen in die Vergangenheit


(lifePR) – Steinzeit und Mittelalter-Spektakel an einem Tag: Das Museumsfest am Sonntag, 28. Juli, mit der Mittelalter-Gruppe „Familie Swevia“ und Steinzeitmann „Uhldi“ bildet den Auftakt zum Ferienprogramm im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee. Eine ganze Woche lang können die Besucher der Pfahlbauten hautnah eine faszinierende Welt erleben: Im Feldlager der Handwerker und Ritter finden Schaukämpfe und Spiele statt. Bei den Schaukämpfen demonstrieren die Ritter, was sie mit Schwert und Schild alles können. Bei ihren Modenschauen zeigt die „Familie Swevia“ die Farbenpracht des Mittelalters. Vergessene Handwerkstechniken und 800 Jahre alte Kunst werden präsentiert. Es gibt Kostproben aus der Küche der Stauferkönige.

Die Darsteller der „Familie Swevia“ bieten ein unterhaltsames Spektakel mit wissenschaftlichem Hintergrund. Sie haben die Zeit der Kreuzzüge und Minnesänger gründlich studiert und arbeiten nur mit hochwertigen originalgetreuen Nachbildungen – vom Eisenschwert bis zum Holzbecher.

Die „Familie Swevia“ gastiert von Sonntag, dem 28. Juli, bis Sonntag, den 4. August, jeweils von 10-18 Uhr im Pfahlbaumuseum. Außerdem ist der Steinzeit-Parcours mit „Uhldi“ täglich geöffnet: Feuer machen wie vor 5000 Jahren, mit Holzwagen über bronzezeitliche Bohlenwege fahren, Archäologe spielen im Ausgrabungskasten. Barfußpfad, Klangwald und Ruhezonen sorgen für einen perfekten Ferientag in den Pfahlbauten.

Täglich geöffnet von 9-19 Uhr, letzte Führung: 18.30 Uhr. Pfahlbaumuseum Unteruhldingen
Strandpromenade 6, 88690 Uhldingen-Mühlhofen,Tel. 07556 / 92 89 00.

Gelesen

Mit Stretchgeld?

Zum Nachlesen!
Das neue Großklinikum hat ein Parkproblem
Eine Rolle spielen auch die Gebühren, die in Tuttlingen deutlich niedriger sind
(Schwäbische Zeitung. Zum Parken also ins Tuttlinger Klinikum?)

Ramsauer für Pkw-Vignette
Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) fordert eine Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen – und findet Gehör bei Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. „Entscheidend ist, dass wir eine Lösung finden, die schnell und unbürokratisch umsetzbar ist. Die Vignette ist in unseren Nachbarländern erprobt: Sie ist am einfachsten, schnellsten und billigsten“, sagte Ramsauer am Montag bei einem verkehrspolitischen Gespräch der IHK Ulm…Baden-Württembergs IHK-Präsident Peter Kulitz begrüßte die Aussagen. Er sehe damit gute Chancen für die Verwirklichung einer neuen Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur nach der Bundestagswahl.Nach einem vom BWIHK in Auftrag gegebenen Gutachten fehlen für den Unterhalt und die Sanierung von Straßen sowie für notwendige Aus- und Neubaumaßnahmen jährlich rund 2,4 Milliarden Euro. Diese Summe ließe sich durch die Einführung einer Vignette für etwa 120 Euro pro Fahrzeug und Jahr decken.
(econo.de. Dies fordert der Spaichinger FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm schon lange.)

Buntes Kaleidoskop
Dunkle Straße – Selbst ist der Bürger
Seit Monaten schon ärgern sich Anwohner über ihre dustere Straße am Abend, so erzählen sie. Die Straßenbeleuchtung zwischen Talstraße und Pommernstraße funktioniere nicht, Beschwerden hätten nichts genutzt…(sz) Foto: privat
(Schwäbische Zeitung. Wer, was, wo, wann, wie, warum? Wer hat denn diese Beleuchtung dort beschlossen? Schwäbische Erzählungen statt Zeitung? Weiß Anonym noch mehr?)

Ministerin kommt am 2. August
Die Landeswissenschaftsministerin Theresia Bauer MdL (Grüne) will ihre gegenüber Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) gemachte Zusage, persönlich den Musikhochschul-Standort Trossingen zu besuchen, am Freitag, 2.August, einlösen
(Schwäbische Zeitung. Denkbar, die käme unpersönlich zum Trossinger Landtagspräsidenten?)
Besucher auf dem Wochenmarkt unterschreiben für die Hochschule
„Das ist wichtig, das ist ja ein Drama“, sagt Antonie Müller, eine der Wochenmarktbesucher, die sich am Donnerstag in die Unterschriftenliste der Stadt „Wir fordern den Erhalt der Musikhochschule Trossingen!“ eingetragen haben.
(Schwäbische Zeitung. Untergang Trossingens vor der Tür? Gefängnis schon vergessen, das vielleicht in Tuningen gebaut wird?)
Förderverein bündelt Argumente
Der Verein der Freunde und Förderer der Musikhochschule Trossingen fordert in einem offenen Brief Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) auf, ihr vorgelegtes Konzept zur Neustrukturierung der Musikhochschulen in Baden-Württemberg noch einmal zu überdenken und dabei neben der bildungspolitischen auch die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der Musikhochschule Trossingen miteinzubeziehen.
(Schwäbische Zeitung. Sonst nix Kultura? Wie arm sind bloß alle Städte dran, die keine Musikhochschule haben?)
Auch Solidarität hat ihre Grenzen
„Irgendwann hat auch die Solidarität ihre Grenzen“, sagt die Trossinger Hochschul-Kanzlerin Margit Mosbacher, und begründet damit, warum sie die wegen einer Erkrankung ihres Kanzlerkollegen geleistete Amtshilfe für die Musikhochschule Freiburg vorerst wieder eingestellt hat. Seit Ende Mai war sie jeweils einen Tag in der Woche in Freiburg, um dort die Verwaltung zu koordinieren, und hat auch sonst einen Teil ihrer Arbeitszeit für Freiburg verwendet.
(Schwäbische Zeitung.Ist die ehrenamtlich tätig oder hat sie zu tun, wofür sie eingestellt worden ist und bezahlt wird?)
Musikhochschule verlässt Landesrektorenkonferenz
Die Einrichtungen in Trossingen und Mannheim gründen eine Unabhängige Landesrektorenkonferenz
Die Musikhochschulen Trossingen und Mannheim sind aus der Landesrektorenkonferenz (LRK) der Musikhochschulen in Baden-Württemberg ausgetreten und haben eine neue Unabhängige Landesrektorenkonferenz (ULRK) gegründet.
(Schwäbische Zeitung. Gründen Fußballabsteiger eigenen Fußballverband? Erinnert das nicht an selbsternannte Ein-Mann-Fraktionen im Gemeinderat?)

Vom Himmel hoch, da komm ich her…(frei nach Peter Lenk)

Medaille würdigt Kultur-Sponsoring
Bundesverband Deutscher Orchesterverbände zeichnet Sparkassen und Volksbanken aus
(Schwäbische Zeitung. Gehören die nicht auch zu Machern einer Finanzkrise?)

Parkkonzept nimmt langsam Fahrt auf
Werttickets sind noch wenig bekannt – Streit um den Brezeltarif schwelt weiter
„Jetzt läuft’s langsam an, jetzt sind ja die neuen Automaten da“, sagt Karl Geggus. Soeben hat er einer Dame am Parkautomaten geduldig erklärt, in welchen Schlitz nun das Parkticket muss, in welchen das Geld und wo alles wieder rauskommt. Dafür sei er ja da, meint der Wächter im Parkhaus an der Weißrosenstraße.
(Schwäbische Zeitung. Der Mond an der Stange ist in Tuttlingen schon durch Lampen ersetzt worden?)

Interview
„Wir wollen Betroffene ansprechen und Präsenz zeigen“
Selbsthilfegruppen aus dem ganzen Kreis laden am Sonntag an die Donau ein – Sabrina Wurdak erklärt, warum
Am kommenden Sonntag, 28. Juli, könnte es einen großen Sitzkreis im Park geben und jeder erzählt von seinen Problemen. Nein, bloß nicht, sagt Sabrina Wurdak, Leiterin der Selbsthilfekontaktstelle. Klischees sollen am Sonntag nicht bedient werden. Im Gegenteil: Die Selbsthilfegruppen des Landkreises wollen sich mal von einer anderen Seite zeigen, erklärt sie im Gespräch mit SZ-Redakteurin Dorothea Hecht.
(Schwäbische Zeitung. Ist der Mensch nicht schon immer ein Selbsthelfer in der Gruppe?)

Energiepark in Weilheim hat Chancen
Beirat zum interkommunalen Klimaschutzkonzept bewertet 15 Projektideen
Das interkommunale Klimaschutzkonzept der beiden Gemeinden Seitingen-Oberflacht und Rietheim-Weilheim nimmt weiter Formen an. In der zweiten Sitzung des Beirats – zu ihm gehören unter anderem Bürgermeister, Gemeinderäte, Vereinsvertreter, Schulrektoren und Unternehmensvertreter – ging es darum, die bisherigen Projektideen zu bewerten. Berater der beiden Gemeinden ist Heiko Rüpel von Keea (Klima- und Energieeffizienzagentur).
(Schwäbische Zeitung. Welches Klima soll mit welchen Mitteln geschützt werden? Alchemisten des 21. Jahrhunderts?)

75er fahren nach Straßburg
Der Jahrgang 1938 aus Seitingen-Oberflacht hat seinen 75er-Ausflug nach Straßburg unternommen.
(Schwäbische Zeitung. Dazu Gruppenbild ohne Straßburg?)

Verein Süddialog lädt zu einem Toleranz-Dinner ein
„Dialog ist unsere gesellschaftliche Verbindung“, hat Hasan Bikec, Vorsitzender der Ortsinitiative VS und Tuttlingen des Vereins Süddialog beim Dialog-Dinner im Restaurant „Bosporus“ in Schwenningen betont. Anlässlich des Fastenmonats Ramadan hatte der Verein Kooperationspartner und Vertreter verschiedener Institutionen, Parteien und Vereine zu dem Begegnungsabend eingeladen…Bezüglich des Vorfalls in Wilfingen, bei dem ein deutscher Mitbürger von einem türkischen Mitbürger ermordet worden ist, sprach Bikec sein Beileid aus.
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Wo Religionen hobeln, fallen Späne?)

Schotter „0/16“ ebnet Erholungssuchenden Wege
Forstamt VS lässt Schotter aufbringen – Walze ist im städtischen Wald im Einsatz
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Zu wenig Schotter in Tut für eigene Zeitung?)

Zweifel in Singen an der OB-Wahl
Das Regierungspräsidium Freiburg prüft eine Wahlanfechtung der Oberbürgermeisterwahl in Singen. Das Veto gegen das Ergebnis sei von einem namentlich nicht genannten Singener Bürger eingelegt worden, teilte die Behörde am Donnerstag mit, ohne weitere Details zu nennen. Die Wahlanfechtung wird, wie eine beigefügte Unterschriftenliste zeigt, von mehr als 100 Bürgern unterstützt…In Singen kursiert die bislang unbestätigte Behauptung, es sei in Senioreneinrichtungen zu Wahlmanipulationen gekommen.
(Badische Zeitung. 73 Stimmen Unterschied zwischen dem Sieger, Bürgermeister, und dem Verlierer, OB, könnten schon mal durch freundliche Wahlhelfer in Senioreneinrichtungen zusammenkommen, oder nicht?)

Bauunternehmen Ballof insolvent

Langer Winter schuld? – Der Betrieb mit fünf Beschäftigten arbeitet weiter

(tutut). Das Spaichinger Bauunternehmen Ballof hat Insolvenz angemeldet. Wie aus sicherer Quelle zu erfahren ist, hat das Amtsgericht Rottweil am Mittwoch das Insolvenzverfahren über das Vermögen von Imhaber Stefan Ballof eröffnet. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Dr. Steffen Hattler aus der Rottweiler Anwaltskanzlei Hirt und Teufel.

Laut Insolvenzverwalter werde das Bauunternehmens des Spaichinger CDU-Stadtrats Stefan Ballof weitergeführt. Mit Bauherren, für welche Ballof zur Zeit baue, werde Kontakt aufgenommen. Löhne der fünf Mitarbeiter des Betriebs seien für die nächsten Monate über das Insolvenzgeld gesichert.

Über Ursachen der Insolvenz könne nach dem Vernehmen nach momentan nichts gesagt werden. Angenommen werde, dass der langandauernde Winter mit eine entscheidende Rolle gespielt habe. Noch sei es zu früh, über Möglichkeiten von Sanierung, Forsetzung des Betriebs und Erhalt der Arbeitsplätze Näheres zu sagen.

Knotenpunkt mit Ampel auf der Hauptstraße etwas teurer

Wie Zauberei: Aus 328 758 Euro Mehrkosten werden 20 604 Euro für Spaichingen

Teurer als erdacht: der Kotenpunkt Hauptstraße/Dreifaltigkeitsbergstraße.

(tutut). Es mutet schon ein bisschen wie Zauberei an, wenn durch Hin- und Herrechnen für ein um 328 758 teurer gewordenes Millionenprojekt des Knotenpunktes Hauptstraße/Dreifaltigkeitsbergstraße mit Ampel und Primgewölbesanierung letztlich „nur“  20 604 Euro an der Stadt von den Mehrkosten hängenbleiben. Was nach Schnäppchen aussieht, ist es aber keinesfalls. An diesem Projekt, dessen Notwendigkeit von einer Gemeinderatsminderheit in Frage gestellt worden war, vor allem was die teure und den Verkehr auf der B 14 zusätzlich behindernde Ampelanlage betrifft, lässt sich der wie ein Krebsgeschwür inzwischen das Land überwuchernde Subventionswahn ablesen. Wie im Krimi letztlich angeblich immer der Gärtner der Mörder ist, so ist es bei allen schöngerechneten Projekten stets der Steuerzahler, welcher die Rechnung zu begleichen hat. Egal, wer da zwischen Bund, Land, Kreis und Kommunen den Geldbriefträger auf die Reise schickt. In diesem Fall hat beispielsweise der Bund alle Straßenbaukosten zu bezahlen von den vorausberechneten 755 000 Euro. Und auch am Prmgewölbe ist er mit 64,32 Prozent an den geschätzten 1,03 Millionen beteiligt.

Der Teufel steckt auch bei diesem Hauptstraßenknoten im Detail, deshalb soll es hier genügen, aufzuzeigen, was hinten herausgekommen ist: Insgesamt kostet die Baumaßnahme 2,039 Millionen Euro,ohne Gasleitung, wovon die Stadt 602 747 Euro zu tragen hat, 20 000 mehr als gedacht.  Für die Verteuerung des Projekts, das noch vom damals bereits in den Ruhestand gewechselten vorherigen Stadtbaumeister Stockburger beaufsichtigt worden war, gibt es verschiedene nachvollziehbare Gründe, wobei die Stadt auch Tadel einstecken musste, weil der Haushaltsansatz nicht an die inzwischen ermittelten Kostensteigerungen angepasst worden war.

Gefragt

Hat sich Landtagspräsident Guido Wolf, oder ist er mal  als MdL einer Oppositionspartei unterwegs von Sommerloch zu Sommerloch, nicht ein tolles Ziel gesetzt? Wenn er nun am Montag, 29. Juli, als Kümmerer Spaichingen und Balgheim zusammen mit der  „verkehrspolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion“, Nicole Razavi, ansteuert, geht es keineswegs um die Zustände in der CDU und ihre Verkehrsprobleme in Spaichingen und im Kreis, sondern –  um eine Umgehungsstraße, wer hätte das gedacht? Erinnert sich noch jemand, dass einst die von der CDU  dominierte Stadtregierung großzügigerweise diese Umgehung verschenkt hatte, als sie der Bund bauen wollte? Nehmen die Wege der CDU zur Zeit nicht seltsame Richtungen, aber stets um den heißen Brei herum? Erst machte Volker Kauder, als MdB zuständig für Bundesprojekte, eine Irrfahrt zu einer grünen Regierungspräsidentin wegen dieser Spaichinger B14-Umgehung, anstatt direkt in Berlin mit dem zuständigen Bundesverkehrsminister zu sprechen, nachdem er in den vergangenen vier Jahren laut eines Lokalblatts als zweiwichtigster Mann im Staate wohl keine Zeit für Anliegen seines Wahlkreises hatte, und nun springt der Landtagspräsident als leibhaftiger Rettungschirm direkt ins Sommerloch? Wer zieht die Reißleine? Weiß der Wolf  überhaupt noch,  wen und was er in seinem Revier gerade überall rettet? Trägt er am Schluss gar noch Rotkäppchens Korb zur Großmutter und legt sich vor deren Bett?

Gelesen

Wenn das nicht Nachhaltigkeit ist! Noch in Stuttgart vor dem Kultusministerium, demnächst auch in Spaichingen: der  pflegeleichte Fertigwald mit Baumhaltern zu Mindestlohn?

Zum Nachlesen!
Ministerin stellt sich den Trossingern
Theresia Bauer (Grüne) will ihre Pläne zur Musikhochschule im Detail erläutern
Wissenschaftsministerin Theresia Bauer kommt in der Sommerpause nach Trossingen, um ihre Idee einer Neuausrichtung der Musikhochschule in Form einer Akademie zu erläutern. Das ist das wichtigste Ergebnis eines Gesprächs von Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) mit der Ministerin am Mittwoch…Nicht eine, sondern viele Mundharmonikas wurden Ministerin Theresia Bauer (Mitte) von Landtagspräsident Guido Wolf MdL (CDU), Vorsitzender des Hochschulrats der Musikhochschule, und der kulturpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Sabine Kurtz MdL (rechts) im gemeinsamen Gespräch überreicht. Foto: pm
(Schwäbische Zeitung. Lauter Sommerbläsle? Wenn das nicht die angekündigte  konzertierte politische Gemeinschaftsaktion ist: Ein Landtagspräsident kämpft für sich und die CDU, pardon:  für  Trossingen, als Junge mit den Mundharmonikas? Nachdem er für die Baar den Fluglärm gerettet hat und für den Ringzug die Einschienengäubahn, wird er sicher auch die Musikhochschule retten? Vor wem eigentlich, hat jemand die Absicht, sie zu schließen, vielleicht die Trossinger selbst? Wer ist „pm“?)

SPD-Kreisvorstand will ein Forum organisieren
Der SPD-Kreisvorstand Tuttlingen hat sich in seiner jüngsten Sitzung am Dienstagabend für den Erhalt der Musikhochschule Trossingen ausgesprochen. Am Montag wollen Vertreter der SPD das Thema auch bei Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) erörtern.
(Schwäbische Zeitung. Kriegt der kleine Nils auch eine Mundharmonika? Bläst auch die Integrationsministerin? Tutut?)

Ausverkauf der Print-Sparte:
Springer kappt seine Wurzeln
Eines der größten Medienhäuser Europas steht vor einem radikalen Umbruch: Der Springer-Verlag verkauft gleich mehrere Traditionsblätter – digitale Dienste dürften bald für den Großteil des Umsatzes sorgen. Von der Vision des legendären Firmengründers bleibt kaum etwas übrig…Der Verlag verkauft ein großes Zeitschriften- und Zeitungspaket an die Funke Mediengruppe mit Sitz in NRW, darunter Anzeigenblätter wie die Wohlfühl-Postillen „Bild der Frau“ und die Heile-Welt-Programmzeitschrift „Hörzu“, aber auch renommierte Regionalzeitungen wie das „Hamburger Abendblatt“…2007 steuerten Zeitungen und Zeitschriften noch 72,9 Prozent zum Umsatz bei; 2012 nur noch 47,6 Prozent. Die Digitalsparte trug 2007 nur 8,1 Prozent zum Konzernumsatz bei; 2012 waren es fast 35,5 Prozent. Durch den Verkauf der Frauen- und Programmzeitschriften und Regionalzeitungen wird die Bedeutung der Printsparte noch einmal signifikant schrumpfen: Mit diesem Paket machte Springer 2012 immerhin 512 Millionen Euro Erlöse – was 15 Prozent des Konzernumsatzes entsprach. Nun dürfte die Digitalsparte ab 2014 den Großteil des Erlöses ausmachen.Übriggeblieben sind bei den Zeitungen nun nur noch „Bild“, „Welt“ und „B.Z.“, deren Redaktion mit „Bild Berlin“ zusammengelegt wird, und bei den Zeitschriften die „Auto-Bild“-Gruppe, die „Computer-Bild“-Gruppe, die „Sport-Bild“ und vorerst die Musikzeitschriften „Metal Hammer“, „Musikexpress“ und „Rolling Stone“.  
(spiegel.de. Papierzeitungen sterben aus. In den USA haben schon einige Millionenstädte keine mehr. Läutet nicht manches Lokalblatt längst selbst mangels Qualität sein Sterbeglöcklein?)

Buntes Kaleidoskop
Feeeeeeeeeeeeeeeeeeerien!
Heute ist es für tausende Schüler im ganzen Landkreis soweit: Die Sommerferien beginnen!
(Schwäbische Zeitung. Waaaahhhhhnnnnnsinnnnnn?)

Begeisterung für die neue Anlage steckt sogar die TÜV-Ingenieure an
Gymnasiumstaat „Primus“ nimmt selbst konstruierte und gebaute Windkraftanlage in Betrieb
(Schwäbische Zeitung. Wie das, ist dieser „Staat“ nicht schon abgeschafft worden? Windmühle neu erfunden? Wer (pm) hat’s geschrieben?)

Skulptur „Vaters Vater“ entsteht
Stadtkünstler Frieder Preis beginnt sein öffentliches Arbeiten
Von Regina Braungart
„Vaters Vater“ heißt die Skulptur, die der zehnte Stadtkünstler unter den Augen der Öffentlichkeit aus Sandstein schaffen wird. Frieder Preis ist der erste Spaichinger, der sich in die Reihe namhafter Künstler einreiht…Die Skulptur – ein Tier-Mensch-Wesen, das ein kleines Tier-Mensch-Wesen auf dem Schoß hält – ist eine Hommage an seine Heimatstadt…Seine Skulptur soll dann im Rahmen des Konzepts „Von Berg zu Berg“ auf dem Dreifaltigkeitsberg stehen, dem Platz, mit dem jeder Spaichinger besonders verbunden ist…Der Urgroßvater von Frieder Preis, Stehle mit Namen, war Schäfer auf dem Berghof, der einst dort oben stand und wo heute nur noch eine Ruine zu sehen ist.
(Schwäbische Zeitung.Ein Berg ist ein Platz und auf dem steht eine Ruine? Keine Ahnung von Heimatkunde? Mutters Zeitung?)

Curaçao schwärmt von seinen Schülern
Jungen und Mädchen zeigen im Klavierhaus Rieger, was sie inzwischen gelernt haben
Einen Vorspielabend voll kleiner Überraschungen und purer Lebensfreude hat es in der Ausstellungshalle des Klavierhauses Rieger in Mahlstetten gegeben. Aislans Musikschule präsentierte sich anderthalb Jahre nach ihrer Gründung der Öffentlichkeit.
(Schwäbische Zeitung. Wozu diese Reklame? Folgen die übrigen vielen Musikschulen?)

Unbekannte verwüsten Grillplatz
Am Mittwoch haben Bauhofmitarbeiter – auf dem Foto Bauhofleiter Stefan Numberger und Walter Reichegger – den Grillplatz oberhalb von Denkingen völlig verwüstet vorgefunden.
(Schwäbische Zeitung.Sind sie doch bekannt? Denkinger?)

Interview
„Der Kreisel ist zu zwei Dritteln fertig“
Aldingens Bürgermeister Reinhard Lindner über den Ärger und die Verzögerung
(Schwäbische Zeitung.Bürgermeister muss ein Ärgernis deutscher Straßenbaukunst erklären, das jeder sieht?)

Bär bindet Fridinger Krippe Bären auf
Einrichtung „Am Vogelsang“ wird eröffnet – Bunter Kindernachmittag mit Zauberer Flow
(Schwäbische Zeitung. Redaktion brummt?)

Schüler sind Ernährungsexperten
Die Drittklässler der Homburgschule Neuhausen ob Eck haben den Aid-Ernährungsführerschein gemacht.
(Schwäbische Zeitung. Sind sie nicht auch Atomkraftexperten? Davon verstehen sie sicher soviel wie von Ernährung, deren Geheimnis ist, dass Ernährung keinen Einfluss auf Gesundheit hat?)

Für eine Handvoll Pommes
Frittierölfilter aus Tuttlingen kommen in mehr als 100 Ländern zum Einsatz
(Schwäbische Zeitung. Der Tuttlinger lebt von Pommes allein?)

Das Neue Netzwerk zieht um
Arbeitsloseninitiative kommt vorübergehend bei Vereinsvorstand unter
(Schwäbische Zeitung. Geschafft?)

Geschäftsstelle der Grünen macht Pause
Die Geschäftsstelle des Grünen-Kreisverbands Tuttlingen bleibt vom 24. Juli bis 11.August geschlossen.
(Schwäbische Zeitung. Kein Platz im Anzeigenteil?)

Georg-Müller-Schule gerät in die Kritik
Eltern beschweren sich über zu harte Strafen – Die Privatschule: „Wir richten uns nach dem Schulgesetz“
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Bildungsscharia? Schon Archiv-Foto?)

Massen feiern mit Schwenninger Narrenzunft
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Napoleon Bonaparte: „Die Bevölkerung braucht lärmende Feste; Dummköpfe haben den Lärm gern, und die Menge besteht aus Dummköpfen“.)

Zur letzten Dienstfahrt wartet eine Stretch-Limousine
Schüler organisieren Lehrer Heinrich Sauerborns XXL-Abschied – Auch Hausmeister verlässt Konzenbergschule
(Schwäbische Zeitung. Putzfrau bleibt?)

Gemeinderat gibt Startschuss für Jahnhallen-Sanierung
(Schwäbische Zeitung.Bumm?)

Bubsheim freut sich auf Erdgas
Sonderveröffentlichung Schwäbische Zeitung der Schwäbischen Zeitung.
Start in ein neues Energie-Zeitalter
Großkunde Anton Häring will ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk betreiben – Privatkunden können profitieren
(Schwäbische Zeitung. Einer gibt Gas?)

Gefragt

Gibt es Anlässe, sich eventuell über sogenannte Berichterstattung im Lokalblatt aufzuregen, beispielsweise nach der jüngsten Gemeinderatssitzung in Spaichingen? Ist da etwas falsch, ist etwas vergessen worden, wird gar nicht berichtet? Meinen vielleicht Leute, ein Krampfblatt von Kampagnen am Werk zu sehen? Ist das Sprachniveau unterirdisch? Wenn ein Lokalblatt möglicherweise nicht mehr wert darauf legt, eine Zeitung zu sein, möglich, dass manches vielleicht dafür spricht, dann werden eventuell nicht mehr die Kriterien und Ansprüche, welche gegenüber einer Zeitung gelten, erfüllt, aber warum sollte es dann einen Grund geben, sich darüber aufzuregen oder dies zu kritisieren? Ist es nicht jedem Geschäft freigestellt, Beliebiges zu verkaufen, vorausgesetzt, es gibt hierfür Abnehmer? Warum sollte eine immer noch so genannte Redaktion den Lesern berichten, dass bei der Einweihung des Feuerwehrgerätehauses als ranghöchster Gast der örtliche Landtagsabgeordnete eine Rede gehalten hat? Ist er erwähnenswert? In einem Produkt, das den Anspruch erhebt, Zeitung zu sein, ist dies üblich, aber  besteht  das Lokalblatt auf diesem Anspruch? Erhebt es überhaupt noch irgendeinen diesbezüglichen Anspruch? Sind nicht etwa Märchen auch àllgemein beliebt? Kann sich nicht jeder Leser,  von denen es ja wohl immer noch einige zu geben scheint, nicht selbst ein Bild machen zwischen der realen Welt und ihren Ereignissen und der berichteten bzw. nicht berichteten Welt? Ist es nicht verständlich, dass bei solchen hehren Ansprüchen oder Nichtansprüchen ein Redaktionsmitglied, dem vielleicht vom Arbeitgeber eine Möglichkeit zur Selbstentfaltung  gegeben wird, etwas weltfremd und realitätsblind und wohl auch überfordert sich dazu versteigt, Kritik mit  Beleidigung zu verwechseln? Ist so ein Versuch gegen die NBZ  nicht schon kläglich gescheitert? Muss in diesem Zusammenhang nicht die Frage erlaubt sein, ob nicht der Anlass der Kritik auch eine Beleidigung sein könnte, zumindest  gegenüber einem Leser, der gewisse Ansprüche an eine Zeitung stellt?  Wird manchmal nicht selbst zum Fall, wer da glaubt, Fälle aufzudecken, in der Gefahr, dass ihm dadurch selbst alle Felle davonschwimmen? Kriegt nicht jeder Leser auch das Lokalblatt, das er buchstäblich verdient? Würde er denn sonst über 30 Euro im Monat dafür bezahlen?  Wer übrigens wissen möchte, was unter Presse zu verstehen ist bzw. war, auch für Insassen sogenannter Pressehäuser interessant, kann sich hier informieren: „Basiswissen Journalismus: Presserecht für Journalisten und Blogger“ (upload-magazin.de, Thomas Schwenke)- Rechtsanwalt Thomas Schwenke hat einen bereits 2007 veröffentlichten, langen Beitrag über das Presserecht überarbeitet.- Quelle: bildblog.de.

Die „Drei vom Dohlengässle“ gastieren mit „Fest im Sonntagshäs“

Theater auf dem Dorfplatz im Freilichtmuseum

(tutut). „Vo ällem a bissle and s’wird au no meh sei“, unter diesem Motto gastieren die Drei vom Dohlengässe am Sonntag, 28. Juli, um 19 Uhr im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck. „Fest im Sonntagshäs“ heißt die neue Produktion, die bei schönem Wetter auf dem Dorfplatz im Freilichtmuseum gespielt wird.

Zehn Jahre sind sie mittlerweile unterwegs im Ländle, die „Drei vom Dohlengässle“. Deshalb gibt‘s zum Jubiläum auch ein neues Programm. Bekannt geworden sind sie landauf, landab durch Bühne, Funk und Fernsehen: Dietlinde Ellsässer, Isolde Neu und Ida Ott begeistern ihre Zuschauer als die drei „Grazien“ Josephe, Martha und Hildegard von der Alb. Zum 10. Bühnenjubiläum präsentieren sie ein „Bescht of Dohlengässle.“ Vor lauter Freud feiern sie im Sonntagshäs. Draußen auf dr Gass vor’m Haus ist gedeckt, dr Musikverein hot sich ang’meldet, dr Ortsvorsteher und scheint’s sogar dr Ministerpräsident. Doch bevor das Fest mit den Hauptpersonen anfängt, sind die Drei vor lauter Aufregung im Detail stecken geblieben: Eierlikör oder Eckes Edelkirsch? Auf alle Fäll: Fescht im Dohlengässle!

Wer die drei Grazien live erleben möchte, noch dazu im schönen Ambiente im historischen Dorfkern im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck, kann noch Karten reservieren unter 07461 926 3205.

Wichtiger Hinweis: Die Aufführung findet nur im Freien statt, wenn es nicht regnet. Hierfür gibt es genügend Karten an der Abendkasse. Sollte die Witterung eine Freiluftaufführung nicht zulassen, wird im „Schafstall“ gespielt. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich vorab Plätze im Schafstall reservieren lassen, wenn dort gespielt werden muss. Der Eintritt beträgt 12,- EUR. Karten- und Platzreservierung für den Schafstall beim Info-Service unter Tel. 07461/926-3205. Die Abendkasse ist ab 17.30 Uhr geöffnet. Am Sonntagnachmittag sind ab 15 Uhr über das Info-Telefon Hinweise zum Aufführungsort im Museum zu erhalten. Ausführliche Infos auch unter www.freilichtmuseum-neuhausen.de

Gelesen

Auf Wolke 7, denn sie wissen nicht, was sie wollen?

Zum Nachlesen!
Räte wollen keinen Schnellschuss
Mit dem Bebauungsplan für die Hauptstraße soll nicht auch die Gestaltung bestimmt sein
Wenn der Gemeinderat den „Bebauungsplan Hauptstraße“ im Auslegungsbeschluss durchgewunken hätte, wäre jetzt auch die Gestaltung aller Außenbereiche festgeschrieben. In dieser ist nicht nur unter anderem bestimmt, wie groß welche Werbeschilder an den Geschäften der ganzen Hauptstraße sein dürfen, welche überhaupt erlaubt sind oder auch welche Sonnenschirme, sondern auch die „Mülleimer-Standzeiten“.
(Schwäbische Zeitung. Schuss? Hat die Schreiberin nichts verstanden oder will sie nichts verstehen? Reicht dies nicht schon an Desinformation der Leser heran? Wenn eine Gestaltungssatzung, denn ohne sie nützen alle Bemühungen um die Spaichinger City nichts, mit dem Einzelhandel zusammen aufgestellt worden ist, dann sind einzelne, insgesamt wohl zwei Räte, schon der Rat, der keinen Schnellschuss will? Ist denn die Beschlussverschiebung nicht erfolgt auf Vorschlag von FDP-Stadtrat Grimm, weil ein Drittel der Räte nicht in der Sitzung anwesend war?)

Die Pfeife muss weg
Das Landratsamt fordert, dass die Hinweistafel auf dem Mahlberger Kreisel abgebaut wird
Gerne schmückt sich Mahlberg im Süden mit einem Kreisverkehr, auf dem mit einer übergroßen Pfeife auf das Tabakmuseum hingewiesen wird. Die Hinweistafel soll nun aber nach dem Willen des Landratsamtes abgebaut werden. Die Stahlplatte mit dem Pfeifen-Logo muss weg, wie Bürgermeister Dietmar Benz am Montag in einer Gemeinderatssitzung mitteilte — und dafür allgemeines Kopfschütteln erntete…Als Grund wurde seitens des Landratsamtes genannt, dass die Verkehrsgefährdung durch das Schild zu groß sei. Als „bedauerlich“ empfand Benz diese Entscheidung, zumal die Gestaltung mit dem Kreis abgestimmt gewesen sei, als es 2006 um den Kreisverkehr am südlichen Ortsausgang ging. Die Kosten beliefen sich damals auf 25 000 Euro. Die Landesregierung hat aber 2011 angeordnet, alle Kreisel im Land auf ihre Sicherheit zu überprüfen. Auslöser dafür war ein schwerer Unfall am 7. November 2009 in Heitersheim. Ein mit fünf jungen Leuten besetztes Fahrzeug war mit überhöhter Geschwindigkeit auf die Mittelinsel gefahren und dort gegen eine Betonstele geprallt. Drei Insassen wurden schwer verletzt, zwei starben. „Sollen wir für alles verantwortlich sein, was aus Dummheit passiert?“ , sagte der Bürgermeister dazu. Allerdings sei es strafrechtlich schon von Belang, wenn jemand mitten in den Kreisverkehr hineinfahre. Die Verantwortung wolle er nicht übernehmen lassen.
(Badische Zeitung. Noch ein Kreisel-Problem! Wer pfeift schon gerne auf Verantwortung? Selbst auf einer Kreisstraße, auf der innerorts jüngst Tempo 30 eingeführt worden ist. Zwischen diesem Tabakmuseum und dem Gewerbemuseum in Spaichingen gibt es Zusammenarbeit und Austausch von Ausstellungsstücken.)

Buntes Kaleidoskop
30 Männer beschäftigen sich mit den sieben Todsünden
Während der Wallfahrt übernachten sie im Wald
Pastoralreferent Alexander Krause aus Seitingen-Oberflacht hat 30 Teilnehmer zur diesjährigen „Männer allein im Wald“-Aktion auf dem Kirchberg in Seitingen-Oberflacht begrüßt. Thema der zweitägigen Wallfahrt waren die sieben Todsünden…Die wallfahrenden Männer waren nicht nur im Wald, sondern pausierten zum Beispiel an der Ungethüm-Kapelle in Hattingen
(Schwäbische Zeitung. Nicht nur ein Männlein steht im Walde? Ist das nicht ein tolles Gruppenfoto? Vor oder nach dem Match? Was haben die bloß angestellt?)

„Wir sind Musikhochschule Trossingen“
Vertreter von Politik, Kultur und Wirtschaft aus der gesamten Region zeigen Solidarität
…„Eine Riesensauerei“ findet es derweil Staatssekretär Ernst Burgbacher MdB, der FDP-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises, dass Ministerpräsident Winfried Kretschmann ihm beschieden habe, während der Sommerferien keinen Gesprächstermin mehr frei zu haben. Auch Bürgermeister Clemens Maier wartet bislang vergebens auf den erbetenen Termin bei Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.
(Schwäbische Zeitung.Woanders rufen Politker „Wir sind Weinprinzessin!“ Ob sich da nicht vielleicht ein paar Leute in ihrer Bedeutung überschätzen, wenn eine Landesregierung über ihre Landeseinrichtungen nachdenkt und Pläne macht? Ist da vielleicht nicht auch eine Entwicklung vorher total verschlafen worden? Gab es nicht schon in der NBZ vor längerer Zeit einen Hinweis,dass da was im Busch war?)

Ententeich braucht eine Frischzellenkur
Alternativ ist eine Umnutzung im Gespräch / Stadträte fordern Kostenplan
Der Ententeich im Dinglinger Kleinfeldpark in Lahr ist verschlammt und bedarf einer Frischzellenkur. Auch die Einebnung und Umwandlung in einen Spielplatz ist im Gespräch. Was mit dem Weiher geschieht, wollen die Stadträte erst entscheiden, wenn ein Raum- und Kostenplan vorliegt. In der Naherholung erfüllt der rund fünf Hektar große Kleinfeldpark unmittelbar nördlich der parallel zum Autobahnzubringer liegenden Dinglinger Hochhäuser eine wichtige Funktion. Ein Spielplatz und ein Weiher, im Volksmund »Ententeich« genannt, bereichern die idyllische Grünanlage. »Der Ententeich ist das Aushängeschild, aber auch unser Sorgenkind«, formulierte der städtische Grün-Chef Richard Sottru vergangene Woche im Umweltausschuss, in dem es um die Weiterentwicklung des Weihers ging. »Sorgenkind« deshalb, weil der Ententeich mittlerweile ziemlich verschlammt ist und das Wasser inzwischen nur noch fast grau schimmert. Um zu erfahren, wie es tatsächlich um die Wasserqualität des Teiches bestellt ist, bedient sich die Stadt Lahr der Hilfe eines externen Gutachterbüros und hat die Bruchsaler Planungsgesellschaft Bresch, Henne, Müllinghaus (BHM) mit einer Bestandsaufnahme beauftragt. In ihrem ersten Zwischenbericht, den die BHM-Ingenieure Michael Renz und Johannes Kühne im Umweltausschuss vortrugen, kommen die Gutachter zu dem Schluss, dass der Teich saniert werden muss. Eine Alternative wäre ihnen zufolge, dass das von einem Grundwasserbrunnen gespeiste Gewässer eingeebnet wird und stattdessen dort ein Spielplatz unter Einbeziehung eines Wasserlaufs entstehen könnte. Laut Gutachter ist die rund 2000 Quadratmeter große Wasserfläche erheblich verschlammt, wobei sich die Schadstoffe im Schlamm noch in Grenzen halten. Ein praktischer Gesichtspunkt wäre, dass auch der Erdaushub, der beim Bau des Landesgartenschau-Sees…anfällt, zum Auffüllen verwendet werden könnte.
(Lahrer Anzeiger. Eine Parallele: Aber Im Unterschied zu Spaichingen wird in Lahr nicht versucht, in einem Schlammloch zu dreckeln und dadurch politische Wellen zu schlagen.)

Spaichinger Ententeich: Ist nicht nur die Königin des Dschungels auf einem Holzweg?

Gewerbeverein sagt Messe „TUT erleben“ ab
Nur wenige Firmen beteiligen sich als Aussteller – Zukunftskonzepte sind fraglich
(Schwäbische Zeitung. Tut tot?)

Hospiz sucht Pflanzenfreunde für idyllischen Garten
Einen Ort der Ruhe und der Entspannung hat das Spaichinger Hospiz am Dreifaltigkeitsberg in seinem Garten errichtet.
(Schwäbische Zeitung. Katholscher Bettelverein? Im Sterbehotel die Radieschen von unten ansehen?)

Mädchen singen „an Tagen wie diesen“
Songs von Chorisma greifen in Bubsheim Musikwünsche der Großeltern auf
(Schwäbische Zeitung.Was mögen die wohl gesungen haben?)

Gottesdienst eröffnet Fest des Böttinger Musikvereins
Die Gruppe feiert im Jahr 2014 ihr 150-jähriges Bestehen
(Schwäbische Zeitung. Für Gott der Musik?)

Nahwärme schreibt wieder Verluste
Die Gemeinde Renquishausen trägt mit 36 337 Euro die Hälfte des Jahresfehlbetrags der Nahwärme Renquishausen GmbH. zuvor hatten die Räte in der Sitzung heftig darüber diskutiert.
(Schwäbische Zeitung. Könnte da nicht mal wieder die Entwicklungshilfespezialistin Tanja Gönner mit Gefolge vorbeischauen?)

Auch Kinder tanzen beim Käppele
Programm zur Feier der Steinebergkapelle lockt viele Gäste aufs Klippeneck
(Schwäbische Zeitung. Ganz spontan?)

Radfahrer stürzt und verletzt sich schwer am Kopf
Weil er keinen Helm getragen hat, hat sich ein 54-jähriger Radfahrer am Montagabend bei einem Unfall in Rottweil erhebliche Kopfverletzungen zugezogen.
(Schwäbische Zeitung. Vielleicht ist er des Helmes wegen gestürtzt?)

In Neufra steigt das Dorffest rund um die Starzel
Am 27. und 28. Juli gibt es Musik, Kindertheater und einen Bach „in Flammen“– Bauernolympiade am Sonntag
(Schwäbische Zeitung. Kreis Tut nichts?)

Wehren testen Löschwasserversorgung
Kräfte Buchheim und Neuhausen-Worndorf absolvieren gemeinsame Übung
(Schwäbische Zeitung. Für die Stützpunktwehr?)

Kirchenspaziergang statt Badespaß in Mühlheim
Zahlreiche Teilnehmer kommen zu Veranstaltung des Kulturkreises
(Schwäbische Zeitung. Am Ende ist’s immer das Eichhörnchen?)
Ein Tag mit der Königin

Kloster Beuron veranstaltet ersten Kinderorgeltag
(Schwäbische Zeitung. Halleluja, Sankt Ludger?)

Unbekannte stehlen teuren Traktor
Einen Traktor im Wert von rund 50 000 Euro haben bislang unbekannte Täter am Wochenende vom Betriebsgelände des Same Deutz-Fahrzentrums an der Bodenseestraße in Kirchen-Hausen gestohlen.
(Schwäbische Zeitung. Hätten sie einen billigeren nehmen sollen?)

Erwin-Teufel-Schule beteiligt sich an Schulversuch
Einstimmig hat sich der Kreistag dafür ausgesprochen, dass die Erwin-Teufel-Schule ab dem kommenden Schuljahr an einem Schulversuch des Stuttgarter Kultusministeriums teilnimmt. Es handelt sich um den neuen Bildungsgang „Berufsfachschule Pädagogische Erprobung“.
(Schwäbische Zeitung. Kommt voher das Gerüst wieder weg?)

Heute startet der 25. Ferienzauber
Die Philosophien des Rottweiler Festivals und des Honberg-Sommers unterscheiden sich…Von A. Lothar Häring
(Schwäbische Zeitung. Philosophiert oder phantasiert ein Redaktör?)

EKD-Spitze
CDU-Politiker verlangt Göring-Eckardts Rückzug
Die grüne Spitzenkandidatin missbrauche ihr Amt als Synoden-Präses der evangelischen Kirche, kritisiert der hessische CDU-Fraktionschef Wagner. Dass sie ihr Kirchenamt ruhen lasse, reiche nicht aus.
(welt.de. Ist es nicht auch Missbrauch, wenn Parlamentspräsidenten CDU-Wahlkampf machen?)

Vom warmen Regen in die Traufe?

Spaichingens gute Finanzlage  hat auch ihre Grenzen

Herr des Geldes, nicht der Flaschen: Stadtkämmerer Otmar Hagen. 

(tutut).  Was CDU-Stadtrat Früh als Ergebnis eines „warmen Regens“  vorkam, führte  FWV-Stadtrat Wagner richtigerweise auf eine „florierende Wirtschaft“ zurück und auf „Solidität“ und „Seriosität“. FDP-Stadtrat Grimm fasste es schlicht auch als Resutat guter Arbeit von Verwaltung und Gemeinderat zusammen: die Finanz- und damit die Haushaltslage der Stadt Spaichingen. Es stimme eben nicht, dass der Gemeinderat eine Gemeinschaft des Händels sei, sondern er mache gute Arbeit für die Stadt und ihre Bürger. Denn sonst sähe es sicher anders aus mit dem, was Stadtkämmerer Hagen in der jüngsten Gemeinderatssitzung der Öffentlichgkeit vorstellte. Sowohl die Jahresrechnung für 2012 als auch der Zwischenbericht für den aktuellen Haushalt lassen die Stadt gut  aussehen, auch wenn die Geldmenge sich niemals zu einem warmen Regen geschweige denn zu einer Traufe reichen wird. Wenn von Grün-Rot zu den elementaren Dingen einer Stadt, von Wirtschaft und Haushaltspolitik nichts zu hören ist, muss dies nicht verwundern. Viel wichtiger  scheint dieser Fraktion wohl zu sein, Starbegesänge auf verschwundene Bäume anzustimmen, deren Fällen sie selbst gefordert und beschlossen haben.

Ohne gesunde und tüchtige Wirtschaft ist eine gute Finanzlage nicht erreichbar, aber auch nicht ohne die von der Politik vorgegebenen Rahmenbedingungen. Eine andere Frage ist natürlich, was danach mit dem Geld geschieht. Wer sich in Spaichingen das eine oder andere laufende und kommende Projekt ansieht, könnte da vierleicht ins Grübeln kommen. Stadtkämmerer Hagen, auf dessen Visitenkarte schon seit Jahrzehnten die Empfehlung steht, dass es meist besser kommt als erhofft, bezeichnete 2012 als ein „finanzwirtschaftlich überdurchschnittlich gutes Jahr“: schnelle und intensive Verbesserung der Kommunalfinanzen nach der Wirtschaftskrise 2009/2010. In Zahlen ausgedrückt: Haushaltsvolumen von 42,3 Millionen Euro, „eine mit Abstand beste Zuführungsrate an den Vermögenshaushalt mit 6,8 Millionen Euro, Aufstockung der Rücklage um 500 000 Euro, Reduzierung der pro-Kopf-Verschuldung von 792 auf 742 Euro“. Ob seine zweckpessimistische Prognose stimmen wird, wenn er meint, dass ein „ähnlich ertragsstarkes Jahr in absehbarer Zeit“ nicht mehr erreichebar sein werde?

Der Haushaltszwischenbericht des Kämmerers gibt ihm noch nicht recht: Die angenommenen Gewerbesteuereinnahmen von rund 5,6 Millionen Euro lassen bereits 1,23 Millionen Euro mehr erwarten. Aus der Vergnügungssteuer kommen 50 000 Euro mehr herein, soviel mehr wie aus der Landesförderung für die Kindergärten. 20 000 Euro mehr bringt die Grundsteuer B. Insgesamt stellt Kämmerer Hagen fest, dass trotz zahlreicher Haushaltsabweichungen die Finanzlage keinesfalls verschlechtert habe.