Was kümmert Geschwätz von gestern?

Es bleibt, wie’s ist? Nicht nur Umgehungen kosten Millionen!

Geduld: Die Umgehung kommt noch nicht
Regierungspräsident dämpft bei Bergsitzung Erwartungen, vor 2015 Zusagen zu erreichen
Den Zahn, die Umgehungsstraße sei mit ein bisschen Lobbyarbeit und Druck auf die Planung schneller zu kriegen, hat Regierungspräsident Julian Würtenberger den Spaichingern auf der Bergsitzung gezogen. Zwar schüttelte Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher den Kopf, als Würtenberger riet, man möge bis 2015 die Fortschreibung des Projekts abwarten. Doch die Argumente waren gewichtig…Er riet aber davon ab, in der Planung für Spaichingen, das nur im nachgeordneten Bedarf eingestuft ist, weiter vorzupreschen, solange die Finanzierung nicht gesichert sei. Was planerisch gemacht werden müsse sei gemacht…Es gelte nun eher, die politischen Kräfte Spaichingens zu bündeln „und für eine Priorisierung des Projekts in der Region“ zu sorgen.Das unterstützte auch Landrat Guido Wolf. Es habe schon Projekte, wie die Ortsumfahrung Immendingen gegeben, bei denen der Bürgermeister versprochen habe, sie noch in seiner Amtszeit in trockenen Tüchern zu haben. „Da hat er die Luftfeuchtigkeit der hiesigen Raumschaft falsch eingeschätzt“, sagte Wolf. „Spaichingen muss diese Umfahrung wollen“ und dazu müsse man Menschen vor Ort mitnehmen…
(Schwäbische Zeitung. Veröffentlicht am 19. Januar 2011! An der Prim seither nichts Neues. Kommt am Montag ein Ex-Landrat und Neu-Landtagspräsident als Kümmerer nach Spaichingen und Balgheim, um zu sagen: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? Die Würtenbergers kommen und gehen oder werden gegangen,  in Spaichingen aber bleibt der Verkehr stehen, auch mit Hilfe der CDU und ihrer Bundesregierung, welche schon über 7 Millionen Euro mit in eine Beampelung und damit ebenfalls in politischen Stillstand gesteckt hat? Schwimmt der Landtagspräsident denn nicht schon in seiner Luftfeuchtigkeit?)

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