Polizeibericht

Spaichingen
26-jähriger Mopedfahrer tödlich verunglückt
Ein Aufprall gegen eine Grundstücksmauer in der Grabenstraße endete für einen 26-jährigen Mopedfahrer aus Spaichingen Samstag gegen 22.45 Uhr tödlich. Der junge Mann war am Spätnachmittag Gast einer Hochzeitsfeier. Dort hatte er vermutlich auch Alkohol getrunken. Im weiteren Verlauf des frühen Abends wurde der 26-Jährige von einem Bekannten frühzeitig nach Hause gefahren. Aus noch nicht bekannten Gründen machte sich der 26-Jährige mit seinem Kleinkraftrad auf den Weg und fuhr über die Grabenstraße – von der Kirchstraße kommend – in Richtung Erlenweg. Auf einem leicht ansteigenden und in einer langgezogenen Linkskurve verlaufenden Teilstück der Grabenstraße kam der Mopedfahrer nach rechts von der Fahrbahn ab, stieß mit dem Vorderrad zunächst gegen den Randstein des Gehwegs und prallte schließlich mit voller Wucht gegen eine etwa 80 Zentimeter hohe Mauer einer Grundstückseinfahrt. Durch den Aufprall wurde der 26-Jährige vom Moped geschleudert und blieb etwa 10 Meter entfernt auf dem Gehweg liegen. Während des Sturzes hatte sich der Motorradhelm gelöst. Vermutlich hatte der Fahrer des Kleinkraftrads zwar den Schutzhelm getragen, aber diesen nicht verschlossen. Eine vorbeikommende Autofahrerin entdeckte den Gestürzten gegen 23 Uhr auf dem Gehweg und verständigte sofort die Polizei. Für den verunglückten 26-Jährigen kam jede Hilfe jedoch zu spät. Er erlag noch im Rettungswagen seinen schweren Kopfverletzungen.

Neuhausen ob Eck
Vermisste Gaby Degen aus Neuhausen ob Eck bei Sipplingen verletzt gefunden
Die vermisste Gaby Degen aus Neuhausen ob Eck wurde am Sonntag gegen 14.50 Uhr von einem 56-jährigen Wanderer aus Radolfzell an einem Steilhang in unwegsamen Waldgebiet zwischen Sipplingen und dem Höhengasthaus Haldenhof (Bodenseekreis) entdeckt. Wie sich herausstellte, hatte Gaby Degen ihren Pkw Peugeot 206 am Freitagabend im Bereich Haldenhof abgestellt. Anschließend begab sie sich zu Fuß über einen Wanderweg in Richtung Sipplingen. Dort war sie in einem unübersichtlichen Bereich am Wegrand abgerutscht und mehrere Meter eine steil abfallende Böschung hinabgestürzt. Hierbei hatte sie sich  erhebliche Verletzungen zugezogen, so dass sie sich  bewegungsunfähig nicht mehr selbständig aus der misslichen Lage befreien konnte. Obwohl sie während der Liegezeit seit Freitagabend immer wieder das Bewusstsein verloren hatte, war die Frau zum Auffindungszeitpunkt ansprechbar. Nach der Bergung aus dem unwegsamen Hang  wurde sie mit einem Rettungswagen sofort in das Helios-Spital nach Überlingen gebracht. Ihr Gesundheitszustand ist kritisch, jedoch nicht lebensbedrohlich.

Tuttlingen
Aufmarsch von Rockern beim Tuttlinger Stadtfest
Etwa 60 bis 70 Rocker standen Samstagabend auf dem Tuttlinger Stadtfest einer 60 Mann starken weiteren Rockergruppierung gegenüber. Bereits gegen 20 Uhr waren zwei verbündete Rockervereine geschlossen am Tuttlinger Marktplatz aufmarschiert. Eine knappe halbe Stunde später begab sich eine  60 Mann zählende weitere Rockergruppe zum Tuttlinger Stadtbrunnen. Schon im Vorfeld hatte die Tuttlinger Polizei für das Stadtfest Tuttlingen ein umfangreiches Sicherheitskonzept aufgelegt – nicht zuletzt, um die positive Bilanz der letztjährigen friedlichen Verläufe des Tuttlinger Stadtfestes auch in diesem Jahr zu gewährleisten. So fanden sich die gegeneinander nicht gerade freundlich gestimmten beiden Gruppen an diesem Samstagabend schnell von einem großen Polizeiaufgebot umringt – mit dem die Rocker wohl nicht gerechnet hatten. Mit hinzugezogenen Kräften der umliegenden Polizeireviere Rottweil, Villingen-Schwenningen, Sigmaringen und Konstanz, Beamten der Bereitschaftspolizei sowie Unterstützung durch Beamte der Bundespolizei und des Singener Hauptzollamtes stand den etwa 130 Rockern ein großes Aufgebot an Polizeikräften in Begleitung eines Diensthundes entgegen. Das Trennen der Gruppen sowie eindeutige Ansprachen mit konkreten Hinweisen auf die zu erwartenden strafrechtlichen Konsequenzen führten schließlich zu einem friedlichen Verlauf der Begegnung. Nacheinander entfernten sich zunächst die zuerst auf dem Marktplatz eingetroffenen Rocker. Schließlich verließen auch die anderen Clubmitglieder den Platz um den Tuttlinger Brunnen – beide Gruppierungen letztlich auch das Stadtfest. Aufgrund der starken Polizeipräsenz war es bei dem Zusammentreffen zu keinerlei strafbaren Handlungen seitens der Rocker gekommen.
(Polizeiirektion Tuttlingen)

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