Eine Zeitung als Pranger?

Braucht die Schwäbische nicht dringend Nachhilfe in Journalismus und Anstand?

(tutut). Das Mittelalter scheint schlimme Urstände in einer Zeitung zu feiern, welche sich rühmt für „Unabhänge Kultur und Politik“ zu stehen, was bereits ein Widerspruch in sich darstellt. Nicht nur, das das Blatt einen Bürgermeister in einer Privatangelegenheit mit vollem Namen und Foto auf einer regionalen und einer überregionalen Seite wie auf einem Pranger der Öffentlichkeit dargeboten hat. Damit wohl nicht genug, wird diese Veröffentlichung auch noch an dessen Freunde und Bekannte vom Blatt direkt weitergeleitet? Wenn dies kein Fall für den Deutschen Presserat ist, was dann? Kann es wirklich sein, dass eine Zeitung, welche für ihren guten Ruf und Qualitätsjournalismus bekannt war, inzwischen auf ein solches unteridisches Niveau gesunken ist?  Braucht dieses Blatt nicht dringend Nachhilfe in Journalismus und Anstand oder sind Hopfen und Malz verloren?

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