In Singen noch alles offen

Ehret liegt bei der OB-Wahl knapp vor Häusler – Zweiter Wahlgang notwendig

(tutut). Weder Amsinhaber Ehret noch sein Herausforderer Bürgermeister Häusler haben die absolute Mehrheit geschafft bei der OB-Wahl in Singen. Ehret liegt knapp vor Häusler. Die Wahlbeteiligung betrug 43,69 Prozent. In zwei Wochen fällt die Entscheidung. Der Ausgang ist offen.

Das Ergebnis: Oliver  Ehret:   7.574  Stimmebn,  49,92 Prozent

                        Bernd Häusler7.358   Stimmen,  48,50 Prozent

Thomas Köstler:  223  Stimmen,   1,47 Prozent

Polizeibericht

Spaichingen
26-jähriger Mopedfahrer tödlich verunglückt
Ein Aufprall gegen eine Grundstücksmauer in der Grabenstraße endete für einen 26-jährigen Mopedfahrer aus Spaichingen Samstag gegen 22.45 Uhr tödlich. Der junge Mann war am Spätnachmittag Gast einer Hochzeitsfeier. Dort hatte er vermutlich auch Alkohol getrunken. Im weiteren Verlauf des frühen Abends wurde der 26-Jährige von einem Bekannten frühzeitig nach Hause gefahren. Aus noch nicht bekannten Gründen machte sich der 26-Jährige mit seinem Kleinkraftrad auf den Weg und fuhr über die Grabenstraße – von der Kirchstraße kommend – in Richtung Erlenweg. Auf einem leicht ansteigenden und in einer langgezogenen Linkskurve verlaufenden Teilstück der Grabenstraße kam der Mopedfahrer nach rechts von der Fahrbahn ab, stieß mit dem Vorderrad zunächst gegen den Randstein des Gehwegs und prallte schließlich mit voller Wucht gegen eine etwa 80 Zentimeter hohe Mauer einer Grundstückseinfahrt. Durch den Aufprall wurde der 26-Jährige vom Moped geschleudert und blieb etwa 10 Meter entfernt auf dem Gehweg liegen. Während des Sturzes hatte sich der Motorradhelm gelöst. Vermutlich hatte der Fahrer des Kleinkraftrads zwar den Schutzhelm getragen, aber diesen nicht verschlossen. Eine vorbeikommende Autofahrerin entdeckte den Gestürzten gegen 23 Uhr auf dem Gehweg und verständigte sofort die Polizei. Für den verunglückten 26-Jährigen kam jede Hilfe jedoch zu spät. Er erlag noch im Rettungswagen seinen schweren Kopfverletzungen.

Neuhausen ob Eck
Vermisste Gaby Degen aus Neuhausen ob Eck bei Sipplingen verletzt gefunden
Die vermisste Gaby Degen aus Neuhausen ob Eck wurde am Sonntag gegen 14.50 Uhr von einem 56-jährigen Wanderer aus Radolfzell an einem Steilhang in unwegsamen Waldgebiet zwischen Sipplingen und dem Höhengasthaus Haldenhof (Bodenseekreis) entdeckt. Wie sich herausstellte, hatte Gaby Degen ihren Pkw Peugeot 206 am Freitagabend im Bereich Haldenhof abgestellt. Anschließend begab sie sich zu Fuß über einen Wanderweg in Richtung Sipplingen. Dort war sie in einem unübersichtlichen Bereich am Wegrand abgerutscht und mehrere Meter eine steil abfallende Böschung hinabgestürzt. Hierbei hatte sie sich  erhebliche Verletzungen zugezogen, so dass sie sich  bewegungsunfähig nicht mehr selbständig aus der misslichen Lage befreien konnte. Obwohl sie während der Liegezeit seit Freitagabend immer wieder das Bewusstsein verloren hatte, war die Frau zum Auffindungszeitpunkt ansprechbar. Nach der Bergung aus dem unwegsamen Hang  wurde sie mit einem Rettungswagen sofort in das Helios-Spital nach Überlingen gebracht. Ihr Gesundheitszustand ist kritisch, jedoch nicht lebensbedrohlich.

Tuttlingen
Aufmarsch von Rockern beim Tuttlinger Stadtfest
Etwa 60 bis 70 Rocker standen Samstagabend auf dem Tuttlinger Stadtfest einer 60 Mann starken weiteren Rockergruppierung gegenüber. Bereits gegen 20 Uhr waren zwei verbündete Rockervereine geschlossen am Tuttlinger Marktplatz aufmarschiert. Eine knappe halbe Stunde später begab sich eine  60 Mann zählende weitere Rockergruppe zum Tuttlinger Stadtbrunnen. Schon im Vorfeld hatte die Tuttlinger Polizei für das Stadtfest Tuttlingen ein umfangreiches Sicherheitskonzept aufgelegt – nicht zuletzt, um die positive Bilanz der letztjährigen friedlichen Verläufe des Tuttlinger Stadtfestes auch in diesem Jahr zu gewährleisten. So fanden sich die gegeneinander nicht gerade freundlich gestimmten beiden Gruppen an diesem Samstagabend schnell von einem großen Polizeiaufgebot umringt – mit dem die Rocker wohl nicht gerechnet hatten. Mit hinzugezogenen Kräften der umliegenden Polizeireviere Rottweil, Villingen-Schwenningen, Sigmaringen und Konstanz, Beamten der Bereitschaftspolizei sowie Unterstützung durch Beamte der Bundespolizei und des Singener Hauptzollamtes stand den etwa 130 Rockern ein großes Aufgebot an Polizeikräften in Begleitung eines Diensthundes entgegen. Das Trennen der Gruppen sowie eindeutige Ansprachen mit konkreten Hinweisen auf die zu erwartenden strafrechtlichen Konsequenzen führten schließlich zu einem friedlichen Verlauf der Begegnung. Nacheinander entfernten sich zunächst die zuerst auf dem Marktplatz eingetroffenen Rocker. Schließlich verließen auch die anderen Clubmitglieder den Platz um den Tuttlinger Brunnen – beide Gruppierungen letztlich auch das Stadtfest. Aufgrund der starken Polizeipräsenz war es bei dem Zusammentreffen zu keinerlei strafbaren Handlungen seitens der Rocker gekommen.
(Polizeiirektion Tuttlingen)

Sonntag, Leute!

(tutut). Manche hören schon die Engel singen, wenn auf dem Dreifaltigkeitsberg ein Schülerchor Weltklasse probt. Andere halten Voträge und schreiben schlaue Bücher über ihre Begegnungen der dritten Art. Und einzelne Zeitgenossen haben tatsächlich den Rat eines früheren Kanzlers beherzigt und sind zum Arzt gegangen, wenn ihnen in Visionen jene geflügelte Wesen erschienen sind, von denen Tatsachenberichte der drei Buchreligionen künden.  Aber auch die Buddhisten und Hinduisten kennen Engel wie die Anhänger Zarasthustras. Selbst in der DDR gab es Engel: als geflügelte Jahresendfigur. Wenn in den USA  Regierungsmitglieder an Fälschungen über Massenvernichtungswaffen im Nahen Ostebn glauben, ist es logisch, dass 70 Prozent der Amerikaner auch an Engel glauben. 50 Prozent von ihnen vertrauen sogar ihren eigenem Schutzengel. Von diesen Wegbegleitern wird gesagt, sie würden katholischen Kindern über die Straße helfen, während muslimische Engel in den Moscheen Gebete zählen, wegen der späteren Inventur.  Ob alle Katholiken wisen, dass sie an Engel glauben müssen? 1215 sind unsichtbare Geistwesen zum Dogma erhoben worden, 1870 vom ersten Vatikanischen Konzil bestätigt, später hat Papst Pius XII. erklärt, dass Engel persönliche Wesen seien. Wie persönlich sie sind, darüber berichtet auch die Bibel. Nämlich  da ist die Rede von gefallenen Engeln. Deren Sünde war ganz profan, sie paarten sich mit Menschen, kurz vor der Sintflut. Waren sie dazu überhaupt fähig? Die lieblichen barocken Putten täuschen ein wenig darüber hinweg, denn Engel sind keine geschlechtslosen Wesen, auch wenn der Pinsel des Malers oder der Meißel des Bildhauers darüber meist das Tuch des Verdeckens zieht. Was wirklich Sache ist mit den Engeln, darüber lässt beispielsweise der Künstler im 16. Jahrhundert beim Ausmalen der Magdalenenkapelle des Klosters Rheinau bei Schaffhausen keine Zweifel aufkommen. Muntere Mädchen und Buben machen hüllenlos ihre Flugversuche an Decke und Wänden. Heute ist die himmlische Luftfahrt eine Wissenschaft für sich. Im 16.Jahrhundert wurde die Zahl der Engel mit exakt 399 920 004 angegeben. Deshalb der Rat: Fragen Sie nicht ihren Arzt oder Apotheker, sondern den Pfarrer oder gucken sich mal in der Magdalenenkapelle um. Diese wird gerne für Hochzeiten gebucht.

„Moderne Pfad-Finder“

Neue Wanderwege-Beschilderung fertiggestellt

Neue Schilder im Wald.

(tutut). Viele haben bisher den „Schilderwald“ auf den Wanderwegen auf der Schwäbischen Alb beklagt, nun soll ein neues einheitliches Wanderleitsystem Abhilfe schaffen und den Wanderer sichere Orientierung ermöglichen. Wie es in einer Pressemitteilung der Donaubergland Marketing und Tourismus GmbH Tuttlingen hei´t, wird am Sonntag, 7. Juli, der Tuttlinger Landrat Stefan Bär gemeinsam mit den beiden Vorsitzenden der beiden Gemeindeverwaltungsverbände  Donau-Heuberg, Bürgermeister Konstantin Braun, und Heuberg, Bürgermeister Albin Ragg, die neue Konzeption für die Beschilderung der Wanderwege in der Region vorstellen als „moderne Pfad-Finder“ und die neu beschilderten Wanderwege in den Pilotgebieten des Landkreises Tuttlingen im Rahmen eines Festaktes bei der „Kolbinger Höhle“ eröffnen. Gleichzeitig soll die neue Konzeption offiziell an den Schwäbischen Albverein übergeben werden, der dieses neue System künftig ebenfalls zur Umsetzung auf den Albvereinswegen in seinem Vereinsgebiet empfiehlt.

„Es ist nicht nur ein Meilenstein in der Entwicklung des Wandertourismus im Donaubergland, sondern auch für die gesamten Schwäbischen Alb“, so der Tuttlinger Landrat, „denn diese Konzeption und die neue Beschilderung haben Vorbildcharakter für die gesamte Alb. Damit dürften alle Wanderer die Wege und ausgewiesenen Pfade in der Region kinderleicht finden.“ In einem aufwändigen mehrjährigen Projekt wurde unter Federführung des Gemeindeverwaltungsverbandes Donau-Heuberg in Zusammenarbeit von neuen Städten und Gemeinden, der Donaubergland GmbH, der Wirtschaftsfördergesellschaft Zollernalb, dem Naturpark Obere Donau und dem Schwäbischen Albverein eine Konzeption zur modernen Beschilderung und Markierung aller Wanderwege durch das Wanderbüro Sievers in Emmendingen entwickelt und nun in dem Gebiet umgesetzt.

Das Projekt wurde von der EU und dem Land Baden-Württemberg über LEADER SüdWestAlb gefördert. Im benachbarten Gemeindeverwaltungsverband Heuberg mit seinen sieben Gemeinden und weiteren neun am Projekt beteiligten Kommunen wurde dieses Konzept zwischenzeitlich ebenfalls übernommen  und mit finanzieller Förderung durch den Naturpark Obere Donau, nun umgesetzt. Auch die restlichen Städte und Gemeinden im Landkreis Tuttlingen sowie eine Großteil der Kommunen im Zollernalbkreis und im Landkreis Sigmaringen arbeiten derzeit an der Umsetzung des neuen Konzeptes, so dass im kommenden Jahr weitgehend alle Wanderwege, ob Albvereinswege, überregionale Fernwege oder auch alle örtlichen Rundwege  auf der gesamten Südwestalb mit der einheitlichen nutzerfreundlichen Beschilderung versehen sein dürften.

Weitere Landkreise auf der Schwäbischen Alb werden dem auf Empfehlung des Schwäbische Alb Tourismusverbandes ebenfalls folgen, um in den kommenden Jahren möglichst eine einheitliche Beschilderung für alle Wanderwege auf der Schwäbischen Alb umzusetzen, um den Wandertourismus auf der Schwäbischen Alb weiter zu fördern.
Angestoßen durch die neu entwickelte Beschilderung des „Donauberglandweges“ und des „Donau-Zollernalb-Weges“ ist das neue Beschilderungs- und Markierungssystem ist das erste Wanderleitsystem auf der Schwäbischen Alb, das sowohl die Belange und Anforderungen des modernen Wandertourismus und der Kommunen als auch die Vorgaben und Interessen der bisherigen Vereinsbeschilderung des Schwäbischen Albvereins zusammenführt und in ein gemeinsames Konzept überführt.

Die Verknüpfung des regionalen Grundwegenetzes mit den zahlreichen örtlichen Rundwegen ergibt so fast unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten für die Auswahl von Wanderungen. Die einheitlich Material- und Farbgebung erleichtert den Wanderern ebenso die sichere Orientierung wie die vereinheitlichten Richtungsangaben und Zusatzinformationen. Das System dürfte auch ortsunkundigen Wandergästen ohne Karten oder digitale Daten stressfreie Wanderungen auf allen Wanderwegen in der Region ermöglichen.

Weitere Infos gibt  es bei der Donaubergland Marketing und Tourismus GmbH Tuttlingen unter Tel. 07461/780 16 75, bei den beiden Gemeindeverbänden oder im Internet unter www.donaubergland.de.

Gelesen

Die Restwelt ein weißer Fleck?

Zum Nachlesen!
Lichtshow eröffnet das Tuttlinger Stadtfest – Sonntag wird’s schön
Mit einer grandiosen Lichtshow hat die Stadt Tuttlingen am Freitagabend den neu gestalteten Aesculap-Platz offiziell gefeiert und gleichzeitig den Startschuss fürs Stadtfest gegeben…Vor der Show betonten die Redner…Bei Temperaturen um zwölf Grad verfolgten viele Menschen die Show. Ein Video des Spektakels gibt es auf www.schwaebische.de und bei Facebook auf der Seite der Schwäbischen Zeitung Tuttlingen/Sigmaringen…Der Stadtfestsamstag startet nach Angaben unseres Wetterexperten Jürgen Hieber regnerisch und kühl. Die Temperaturen liegen zwischen acht und elf Grad Celsius…
(Schwäbische Zeitung. Donnerwetter! Wozu noch Zeitung?  Chefredakteur „mö“ schreibt lieber ausführlich übers Wetter als über eine Veranstaltung? Bericht folgt, in zwei Tagen? Schafft das Monopolblatt keine aktuelle Berichterstattung mehr selbst über ein 70-Millionen-Projekt? Lieber Video gucken? Oder stand ein Büffet im Weg?)

Wenn Gefahr für Kinder droht
An 80 Prozent der Meldungen über Kindeswohlgefährdung im Kreis ist etwas dran
Der Sozialplaner des Landkreises, Wolfgang Hauser, hat dem Kreissozialausschuss den Auswertungsbericht zu Kindeswohlgefährdungen im Landkreis Tuttlingen vorgelegt. Mit 307 Meldungen lag der Kreis 2012 deutlich über den Zahlen der Nachbarkreise, wo die Werte im zweistelligen Bereich waren. „Vielleicht gab es bei uns deshalb so viele Meldungen, weil das System bei uns besser funktioniert als in anderen Landkreisen“, sagte Landrat Stefan Bär im Ausschuss.
(Schwäbische Zeitung. Wieviel prozentig sind tote Kinder?)
Ansichtssache
Kein Hort der Misshandlung
(Schwäbische Zeitung. Wann kommt das Blatt mal nicht zur Ansicht,sondern zur Sache?)

Buntes Kaleidoskop
Menschen bringen Blumen zum Blühen
Der Neue Hospizgarten kann dank vieler Helfer und Spender eingeweiht werden
Sie hätten sich mit der Spaichinger Erde angefreundet, die Gräser, Blumen und Stauden. Sie bilden jetzt ein Band vom Weg und fast ums Haus herum.Die Gartengestalterin Andrea Bumüller erläuterte bei der Einweihung des Hospizgartens am Freitagnachmittag, wie und warum dieser Garten diese Gestalt angenommen hat, die er jetzt hat.
(Schwäbische Zeitung. Blütenlese? Vorfriedhof der blühenden Phantasiegestalten?)

Anni und Josef Hugger blicken auf 60 gemeinsame Jahre
Die Familie, die Arbeit, das Haus und das Rote Kreuz füllen ihr ganzes Leben aus
(Schwäbische Zeitung. Ohne Lokalblatt keine Lebenszeichen?)

Spaichingen soll am Marktplatz wieder ein wenig grüner werden
Alexander Efinger berichtet bei der Mitgliederversammlung des Ortsverbands der Grünen von Inhalten der Staatspolitik
Blumen sollen wieder anstelle der Steine an den Marktplatz gepflanzt werden, und der Ententeich könnte durch einen „Naturfilter“ gesäubert und so gerettet werden. Das sind zwei Änderungen im Sinne der Grünen, von denen Stadtrat Alexander Efinger bei der Mitgliederversammlung des Ortsverbands am Donnerstagabend im „Engel“ berichtete.Ortsverbands-Vorsitzender Hermann Polzer und der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Spaichinger Stadtrat, Alexander Efinger, gaben in ihren Berichten einen kurzen Überblick ihrer Arbeit im Ortsverband und im Spaichinger Gemeinderat. Aktuell zählt der Ortsverband 20 Mitglieder, so Polzer. 2013 seien zwei neue Mitglieder hinzu gekommen.
(Schwäbische Zeitung. Ahnungsloses Staatsratsmitglied Efinger politisiert so grün, grüner geht es nicht? Warum haben Grün-Rot am Marktplatz und an der Prim abholzen lassen und sich nun grün angemalt?)

Alt und Jung spielt in Aldingen gemeinsam
(Schwäbische Zeitung. Bisher spielen sie getrennt?)

Exotische Liturgie interessiert
Mit einem Gottesdienst in syro-malabarischer Liturgie hat Pater Sabu sein zehnjähriges Priesterjubiläum gefeiert und in Denkingen viele Menschen in die Kirche gelockt.
(Schwäbische Zeitung. Denkinger Exotik zum Dritten? Zehn Jahre lang gefeiert? Wann sind die herzherausreißenden Maya dran?)

Klavierklang kommt in Klinik an
(Schwäbische Zeitung. Heilen mit Schall und Rauch?)

SV Gosheim peilt TV Wehingen an
(Schwäbische Zeitung.GPS?)

1.Tuttlinger Wirtschaftssymposium
Die Zukunft der Euro-Schuldenkrise
(Schwäbische Zeitung. Ist Zukunft nicht immer gut?)

Ein Knie mit Trossinger Wurzeln
Wer ein neues Gelenk braucht, hat gute Chancen, dass eine Haas-Maschine es geschliffen hat
(Schwäbische Zeitung. 1000 Volt im PC, aber in der Birne brennt kein Licht?)

Schüler betreiben grenzenlose Mathematik
(Schwäbische Zeitung. Nicht nur in Tros, sondern jetzt auch in Schura?)

Bauern danken für die Ernte
Zu einem Erntebittgottesdienst lädt das Evangelische Bauernwerk in Württemberg auf Sonntag, 30. Juni, auf den Eschbachhof der Familie Benzing ein.
(Schwäbische Zeitung. Hat Gott EU schon vor der Ernte das Gehalt geschickt?)

„Ich entspann‘ mich jetzt ein bisschen“
Tuttlinger Gymnasiasten nehmen mit der mündlichen Abiturprüfung ihre letzte Hürde
(Schwäbische Zeitung. Wen interessiert’s?)

Singens OB Ehret muss um seine Wiederwahl bangen
Am Sonntag dürfen erstmals 16-Jährige mitwählen – Wie die ganze Stadt, so ist auch die CDU tief gespalten
Wo steckt eigentlich Andreas Renner? Im Februar ließ sich der Ex-Oberbürgermeister von Singen, der Ex-Sozialminister, Ex-Oberbürgermeister-Kandidat von Stuttgart und aktuelle EnBW-Manager zum Vorsitzenden der CDU Singen wählen. Danach fädelte er die Kandidatur von Bürgermeister Bernd Häusler (CDU) gegen dessen Chef, Oberbürgermeister Oliver Ehret (CDU), ein. Zuletzt hat Renner mit seinem Liebäugeln für das Amt des VfB-Präsidenten von sich reden gemacht.
(Schwäbische Zeitung. Hat das Blatt was gegen Wahlen?)

Vitrine
(Schwäbische Zeitung. Schamlose Reklame?)

Gelesen

All überall ist Aldi.

Zum Nachlesen!
Verhaftung von Vatikan-Priester:
Die Skandal-Bank Gottes
In der Vatikanbank-Affäre haben die Ermittler zugeschlagen: Ein Priester, ein Ex-Geheimdienstler und ein Finanzexperte sind in Italien verhaftet worden. Die Serie der Skandale um zwielichtige Geldgeschäfte rund um den Vatikan hat eine neue abstruse Folge.
(spiegel.de. Entwarnung: Wie bekanntlich schlecht informierten Kreisen zu entnehmen ist, sind Papstbänke aus Freiburg nicht betroffen, auch nicht die vor dem Landtag!)

Buntes Kaleidoskop
Der Berg ruft zweimal die Woche zum Training
Hardie Giese bereitet sich aufs fünfte Bergrennen vor – vorher viele Nudeln essen.

(Schwäbische Zeitung. Ein Berg Nudeln?)

„Die Innengestaltung des Aesculap-Kreisverkehrs hat Gestalt angenommen“.

Eine Jahrhundert-Baustelle wird abgeschlossen
Licht, Wasser und grüne Elemente – „Bypässe“ sorgen für besseren Verkehrsfluss – Schlusspunkt eines Gesamtprojekts
Die Innengestaltung des Aesculap-Kreisverkehrs hat Gestalt angenommen. Eingeweiht wird er heute Abend unter dem Motto „Tuttlingen leuchtet“ – mit einer Lichtshow, wie sie Tuttlingen noch nicht gesehen hat.
(Schwäbische Zeitung. Warum steht Sondervöffentlichung statt Anzeige über dem Anzeigenkollektiv? Welche Gestalt in der Redaktion hat eine Gestaltung eine Gestalt annehmen lassen? Ist die jetzt in der abgeschlossenen Baustelle eingeschlossen, Ihr Ghostwriters vom Lokalblatt?)

Wetter: Familienfest ist in der Halle
(Schwäbische Zeitung.Nicht wetterfest?)

Der-Jahrgang saniert Kreuzwegkapelle und spendet an Schuhmuckl
Jubel-Jahrgang 1963 sagt „Dank an unsere schöne Heimatstadt“ – Gefeiert wird ab dem 19. Juli
(Schwäbische Zeitung. Buße?)

„Der Garten ist für uns ein Paradies“
Hausener präsentieren beim „Tag der offenen Gartentür“ ihre Schmuckstücke
(Schwäbische Zeitung. Bescheiden?)

Den Vereinen gehen die Mitarbeiter aus
Sowohl das Straßenfest in Aixheim als auch das Aldo-Fest können nicht mehr stattfinden
(Schwäbische Zeitung. Betriebe statt Vereine?)

Junge Mathe-Genies kommen aus Aldingen
Schulleiter Albert Grimm ehrt seine Schüler – Erfolge im Pangea-Wettbewerb
(Schwäbische Zeitung. Nobel?)

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, besonders wenn er keines hat (Ernst Bloch).

Das Dürbheimer Brotfest steigt am Wochenende
(Schwäbische Zeitung.Wem auf welches Dach?)

Gegen zwei mögliche Standorte für Windräder gibt es Einwände
Gemeinderat Deilingen entscheidet sich gegen das Gebiet „Raitenbuch“, im Bereich „Rainen“ will sich Firma Rohstoffe sichern
(Schwäbische Zeitung.Blowing in the wind?)

Am Sonntag öffnen viele Gartentüren
(Schwäbische Zeitung.Die ganze Woche ber den Zaun geklettert?)

Recycling macht Schülern Spaß
Kinder aus Reichenbach beschäftigen sich ausführlich mit Abfallvermeidung und -verwertung
(Schwäbische Zeitung.Wer hat ihnen das eingeflüstert?)

In der Nacht zum 6. Juli fliegen die Elfmeter-Bälle
(Schwäbische Zeitung. Luftschiffe?)

Urnen finden Platz auf dem Wurmlinger Friedhof
(Schwäbische Zeitung. Mit Stimmzetteln?)

Stadt VS beeindruckt Bärbel Schäfer
Regierungspräsidentin besichtigt mit OB Rupert Kubon Villingen und Schwenningen
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Woher wusste sie, dass es VS gibt?)

Angler vermuten: Die Brigach ist praktisch tot
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Und unpraktisch? Wie bringt sie dann noch mit der Breg die Donau zuweg?)

Standort für Gefängnis noch offen
Gutachten liegt vor – Grundwasser sorgt für Probleme
Das Gutachten der Bodenuntersuchung des Standorts Weigheim/Tuningen für den geplanten Gefängnisneubau liegt nun vor.
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Warum nicht mal fertige Standorte auswählen?)

Vor dem Kreisel ist nach dem Kreisel

Für 70 Millionen in Tut ein neues Grabmal für den unbekannten Steuerzahler?

(tutut). Vor dem Kreisel ist vor dem Kreisel, nämlich Stau. Wer auf das 70-Millionen-Euro-Straßen-Karussell in Tuttlingen zufährt oder es verlässt, bekommt eine ampelgebremste Pause. Dort hat der Wirkungskreis des Heilers Äskulap seine Grenzen. Nicht aber von seiner Firma. Die hat Platz genommen in dieser Welten Mitte.

Zu bestaunen ist ein typisches deutsches Architekturkunstwunder, bei dem Fremde in übliche Rufe ausbrechen werden wie „Kannitverstan!“  Mit Blumenbeeten. Wasserfällen, Unter- und Überführungen. Deshalb ist es kaum erstaunlich, dass zur Einweihung dieses vom Steuerzahlter mit rund 70 Millionen Euro finanzierten Tuttlinger Labyrinths mit  Aderwerk die meisten Schilder auf  „Öffentliche Toiletten“ hiweisen: nach oben, nach unten, geradeaus. Fürchtete die Stadt wohl mit Recht um Verwechslungsgefahr bei diesem Drunter und Drüber?

Der in Tuttlingen neu erfundene Kreisel, – ist er schon zum Patent angemeldet? – wartet mit bahnbrechenden Neuerungen auf. Es wäre kein Wunder, wenn Absolventen dieser hohen Schule des heimischen Straßenbaus bei Bewältigung aller Bedienungsanleitungen, welche zum Teil als dreizeiliges Haiku auf die Fahrbahn gepinselt sind, und beim richtigen Spurhalten mit einem Zertifikat belohnt würden. Bei Schnee muss wohl jeder Verkehrsteilnehmer die Verslein auswendig kennen, denn dann sind diese Werke der Dichtkunst nicht mehr lesbar.

Wer das prachtvolle Biotop namens Ä(AE)skulap-Platz genießen will, muss mehrere  Runden buchen. Womit dann auch im Kreisel für ruhenden Verkehr gesorgt wäre.  Während noch im nahen Spaichingen um die Gefährdung des Verkehrs durch „Kunst“ gestritten wird, hat Tuttlingen die Diskussion auf dem Punkt gebracht, pardon:  Kreis. Sind (solche) Kreisel nicht selbst die größte Gefahr für den Verkehr? Wenn das die EU sieht!

Apropos Ä(AE)skulap-Platz: Ist die zufällig in der Nähe liegende Firma Aekulap Sponsor dieser Anlage? Oder ist es gestifteten Firlefanzes und abendlicher Einweihungslichtspiele wegen? Hat Tut nur seinem Gott der Arbeitsplätze ein weiteres Opfer dargebracht? Auf jeden Fall ist dem unbekannten Steuerzahler ein neues Grabmal errichtet worden. Wallfahrten werden nicht lange auf sich warten lassen. Zu Äskulap, dem Allesheiler?

 

 

 

Eine Zeitung als Pranger?

Braucht die Schwäbische nicht dringend Nachhilfe in Journalismus und Anstand?

(tutut). Das Mittelalter scheint schlimme Urstände in einer Zeitung zu feiern, welche sich rühmt für „Unabhänge Kultur und Politik“ zu stehen, was bereits ein Widerspruch in sich darstellt. Nicht nur, das das Blatt einen Bürgermeister in einer Privatangelegenheit mit vollem Namen und Foto auf einer regionalen und einer überregionalen Seite wie auf einem Pranger der Öffentlichkeit dargeboten hat. Damit wohl nicht genug, wird diese Veröffentlichung auch noch an dessen Freunde und Bekannte vom Blatt direkt weitergeleitet? Wenn dies kein Fall für den Deutschen Presserat ist, was dann? Kann es wirklich sein, dass eine Zeitung, welche für ihren guten Ruf und Qualitätsjournalismus bekannt war, inzwischen auf ein solches unteridisches Niveau gesunken ist?  Braucht dieses Blatt nicht dringend Nachhilfe in Journalismus und Anstand oder sind Hopfen und Malz verloren?

Gelesen

Frittlingen: Ende eines Schreckens.

Zum Nachlesen!
Einbahnring gilt nur noch wenige Tage
Frittlingen beendet Verkehrsversuch in der Ortsmitte vorzeitig
Zum 1. Juli und damit einen Monat früher als ursprünglich geplant wird der Verkehrsversuch Einbahnring in Frittlingen beendet. Das Projekt war äußerst kontrovers aufgenommen worden…
(Schwäbische Zeitung. Nach den Frittlinger Chaostagen macht sich der Bürgermeister jetzt auf die Suche nach schnellen Datenautobahnen im Dorf?)

Kreis will Hochwasser-Risiken minimieren
Gefahr für einzelne Flurstücke soll bis 2015 erfasst werden – Möglichkeiten zur Vorsorge
(Schwäbische Zeitung. Und wenn’s vorher regnet? Wer macht den Schirmherr?)

Buntes Kaleidoskop
350 Jugendliche bevölkern am Wochenende Spaichingen
(Schwäbische Zeitung. Wo sind die restlichen Tausende?)

Kindergarten-Gebühren steigen von Jahr zu Jahr an
Bei der Krippen- und Ganztagsbetreuung bleibt die Gemeinde 25 bis 28 Prozent unter den Richtsätzen
(Schwäbische Zeitung. Steuerzahler auf den Richtplätzen?)

(tutut). Ein Land füllt die Beutel des DRK: Kaum ein Fleck, an dem zur Zeit nicht gspendet wird einer Organisation, die auch ein Geschäftsunternehmen ist. Die Umsatzerlöse der Blutspendedienste betragen laut Wikipedia ca. 500 Millionen Euro, der erzielte Umsatz der DRK-Rettungsdienste beträgt bundesweit mehr als 700 Millionen Euro. Die Gesamtumsätze werden auf ca. 4,5 Mrd. Euro geschätzt. MFreiwillige:   ca. 400.000, Angestellte:  ca. 140.000, Mitglieder: ca. 4 Mio.

Aldinger CDU denkt bereits an die Kommunalwahl
Investitionsbereitschaft der Gemeinde findet bei den Mitgliedern Zustimmung – Beitragserhöhung beschlossen
…Die von Tobias Schumacher gelobte Diskussionsfreudigkeit bei den Aldinger Christdemokraten hat sich diesmal in Grenzen gehalten…In seinem kurzen Bericht, wie er ankündigte, ging Kreisverbandsvorsitzender Tobias Schumacher auf die im September stattfindende Bundestagswahl ein. Wichtig waren Schumacher auch die im Mai 2014 anberaumten Kommunalwahlen, die zusammen mit der Europawahl terminiert seien…Auf der CDU-Liste, so hoffe er, sollen sechs Frauen stehen.
(Schwäbische Zeitung. Grenzwärtiges Lob? Wieso ausgerechnet nur sechs Frauen?)

Bär ehrt Blutspender als Vorbilder
(Schwäbische Zeitung. Wofür?)

Spender können Orgelpfeifen kaufen
(Schwäbische Zeitung. Sollen die Trossinger darauf pfeifen?)

Kinder begeistern sich für Neue Musik
Friedensschule arbeitet mit der Bundesakademie und den Donaueschinger Musiktagen zusammen
(Schwäbische Zeitung. Für Krawall immer zu haben?)

Nachgefragt
„Die Stadt kann mehr aus der Donau machen“
Wie könnte Tuttlingen in einigen Jahren aussehen? Architekt und Professor Franz Pesch aus Stuttgart schilderte beim Stadtentwicklungsforum die Perspektiven aus seiner Sicht. Dorothea Hecht hat mit ihm gesprochen.
(Schwäbische Zeitung. Die Donau aber auch aus der Stadt, oder?)

„Tuttlingen hat uns wenig zu bieten“
Schüler nutzen Stadtentwicklungsforum, um den Bürgermeistern ihre Meinung zu sagen
(Schwäbische Zeitung. Jugend braucht Animation und muss zur Aktivität getragen werden? Warum Wahl ab 16?)

Experten lüften Geheimnisse des Fliegens
Das Umweltzentrum Schwarzwald-Baar-Neckar lädt zum „Flugtag“ ein
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Wann fliegen die?)

Bürgerinitiative greift Verwaltung an
Kritikpunkte reichen von der schleppenden Lösung für ein Jugendzentrum bis zur teuren Begrünung der Klinikstraße
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Rowdies in VS?)

Oberster Benediktiner spricht über Führungskunst
„Man muss brennen für das, was man tut. Sonst kann man andere nicht entzünden, der Funke springt nicht über.“ Das sagte der weltweit oberste Repräsentant des Benediktinerordens, Abtprimas Notker Wolf, in einem Vortrag vor 900 geladenen Gästen in der Villinger Neuen Tonhalle.
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Siehe Vatikan und Nordkorea?)

Streithahn hat Schlagstock dabei
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Abgeschrieben und gekräht?)

Hilfsverein Ward 25 für Sri Lanka hat in VS viele Unterstützer
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung.Wo wäre sonst das Tuttlinger Lokalblatt?)

Retter trainieren den Ernstfall
Vor der Eröffnung des Schwarzwald-Baar-Klinikums wird eine Großübung absolviert
Wenige Tage vor der feierlichen Eröffnung des neuen Schwarzwald-Baar-Klinikums ist bei einer Groß-Übung der Freiwilligen Feuerwehr das für das Klinikum entwickelte Evakuierungskonzept einem Belastungstest unterzogen worden.
(Schwäbische Zeitung. Ist der Ernstfal in einem Krankenhaus nicht der Tod?)