Am Anfang war das Dach

Leistet sich Spaichingen ein Klo für 300 000 Euro?

Viel Platz ist unter dem freifliegenden Dach auf dem Spaichinger Marktplatz. Nun soll überlegt werden, wozu es nutzen könnte. Wird ein Klo für 300 000 Euro das Rennen machen? Oder gibt’s vielleicht billigere Lösungen?  Wie wär’s mit einem Wettbewerb des Stadtmarketings?

(tutut). Viele Spaichiinger mögen über das Dach rätseln, welches auf zehn hohen Säulen auf dem Marktplatz ruht. Nun scheint dieses Rätsel auch bei den Urhebern angekommen zu sein. Bei jener Gemeinderatsmehrheit, die das Dach wollte, ohne an eventuellen Schaden zu denken. Wer den hat in diesem Fall, braucht für den Spott nicht mehr zu sorgen. Ist das, was sich Stadtloggia nennt, vielleicht ein Fall für das Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes, wie sich FDP-Stadtrat Grimm sorgte: „Bekommen wir für fast 300 000 Euro eine öffentliche Toilette?“ FWV-Stadtrat Staudenmayer assistierte: „Dafür bekommen andere ein Einfamilienhaus“.

Dass die Kosten für dieses Bauwerk, auch als Spaichinger Akropolis bekannt, irgendwie „aus dem Ruder gelaufen“ sind, wie Grimm feststellte, bestätigte auch der Abgesandte Welz von der Planungsgruppe Welz-Lorenz-Jetter: „Verkalkuliert“. Denn die geplanten Kosten von 550 000 Euro, Dach 360 000, öffentliches WC/Technikgebäude 190 000 Euro) reichen nicht. Das Dach wird voraussichtlich um 23 000 Euro teurer. Ursache sind eine vergrößerte feste Bodenplatte für – ein Café. Problem für den Gemeinderat allerdings ist, dass eigentlich gar kein Café vorgesehen ist. Denn es gibt hierfür weder Käufer noch Pächter. Bleiben also Klo und Technikgebäude. Hier hat das Büro nun Mehrkosten von 98 278 Euro gegenüber der Schätzung berechnet, so dass die Gesamtkosten 288 278 Euro betragen werden.

Auch wenn es sich um ein fliegendes Dach handelt, ist es dennoch kein fliegender Teppich, mit dem sich der Gemeinderat wohl am liebsten  davonmachen würde. Am Anfang war das Dach, nun droht dem Stadtparlament, auf dasselbe eins zu kriegen. ,Die Diskussion um Rettungsversuche, kleinere Toilette oder gar keine?, Technikgebäude ja oder nein?, doch ein Café?, drehte sich im Kreis, denn wie SPD-Stadtrat erinnerte, hat der Gemeinderat bestellt, was ihm gerade geliefert wird. Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher machte seinen Standpunkt klar:  Auf städtische Kosten soll kein Café gebaut werden, auch ein WC habe er in Frage gestellt.  Falls der Gemeinderat von erteilten Aufträgen nun zurücktreten möchte, bräuchte er stichhaltige Aufhebungsgründe. Außerdem gebe es ja auch Zuschüsse. Insgesamt gehe es um 7 Millionen Euro für die Neugestaltung der Ortsmitte, „und da unterhalten wir uns über Toiletten“? (Schuhmacher). Unterhalten über das, was da auf dem Marktplatz angerichtet worden ist, wird sich der Gemeinderat auf Vorschlag von CDU-Stadtrat May demnächst noch einmal. Vielleicht wohl doch besser, weil traditionell, wenn beim Hausbau nicht mit dem Dach begonnen wird? Sollen schon die Schildbürger entdeckt haben.

Ein bisschen schlicht…

…und ein bisschen Frieden?Was kommt nach dem Spaichinger „Bauhof-Fall“?

Während Bürgermeister und neun Räte links im Abseits stehen und sitzen mussten, der Befangenheit wegen, leitete Bürgermeisterstellertreterin Isabella Kustermann (rechts) die Gemeinderatssitzung, in der Landrat Stefan Bär (links neben ihr) das Schlichtungsergebnis verkündete und der Restgemeinderat der Übernahme der Anwaltskosten der Neun durch die Stadt zustimmte.

(tutut). Das Lokalblatt hat einen Stein ins Wasser geworfen. Der halbe Spaichinger Gemeinderat ist hinterher gesprungen und hat auch Wellen gemacht. Den Stein der Weisen hat er nicht gefunden. Und auch nicht die Stadt, die ein paar Monate lang mit einem Sturm im Wasserglas gekämpft hat, als wäre es ein Tsunami über dem Dreifaltigkeitsberg. Bis zum Abend des Montags, dem 29. April, als der sogenannte „Bauhof-Fall“ einer Schlichtung und damit einer außergerichtlchen Einigung anheim fiel.

Ein bisschen schlicht ist, was nun der halbe Gemeinderat mit der anderen Hälfte und dem Bürgermeister ausgehandelt hat. Der Landrat, der Bär, hat  ihnen einen Dienst erwiesen. Er hat seine Schuldigkeit getan. Er saß am Sitzungstisch und konnte dann gehen. In der Hoffnung mit allen Beteiligten auf ein bisschen Frieden. Ob dieser Stillhaltepakt das Geld wert ist, welches er die Stadt, also die Bürger kostet? Ein bisschen Zweifel wurden bereits aus dem Gremium wie auch aus des Landrats Mund laut.

Um Flaschen ging es eigentlich in der Sitzung nicht, die Bürgermeisterstellvertreterin Isabella Kustermann leitete.

Nun also übernimmt die Stadt auch die Anwaltskosten, das war der Kernpunkt des Sitzungsbeschlusses, welche die sieben Mitglieder der CDU-Fraktion und je ein Mitläufer von Grüne und FWV zu tragen hatten, nachdem sie der Bürgermeister wegen eines „offenen Briefes“ vor das Landgericht hat laden lassen. Weder nach dem dortigen Vergleichsvorschlag, noch später bewegte sich was bei den Briefschreibern, welche sehr wohl den naheliegenden Weg hätten wählen können, nämlich den Gemeinderat. Als nächste Station wartete bereits das Verwaltungsgericht. Deshalb hat der Gemeinderat mit seiner anderen Hälfte die Notbremse der Schlichtung gezogen. Stadtrat Grimm (FDP) machte einen weiteren Vorschlag zu Versöhnung, indem er meinte, die abendlichen Sitzungsgelder könnten ja als Spende mit zur Kostendeckung verwendet werden. Sowohl FWV-Fraktionsvotsitzender Staudenmayer wie  FDP-Stadtrat Hirt signalisierten Zustimmung zum Schlichtungsvorschlag, wobei Hirt auf den eigentlichen Auslöser des Streits, auf eine Veröffentlchung i der Lokalzeitung hinwies.

Landrat Stefan Bär: Hofft auf Frieden, ob er ihm aber so richtig traut?

Da aber die verlorene Bürgermeisterwahl vom März 2012 immer noch Wehen beim Verlierer wie bei seinen Anhängern zu verursachen scheint, weil die Geburt der Realtätserkenntnis auf sich warten lässt, ist wohl zu befürchten, dass es eine Fortsetzung geben wird. 2014 ist Kommunalwahl.

Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher ist zweifellos über seinen Schatten gesprungen, als er dem halben Gemeinderat folgte und der rechtlichen Streiterei ein vorläufiges Ende bereitete, denn für Schrecken ohne Ende in einer unsäglichen Geschichte, welche von einem „Bauhof-Fall“ wohl zu einem Tiefpunkt von Lokaljournalismus und offenbar zu einem „Fall Regina Braungart“ geworden ist, wobei da immer noch ein klärendes Wort zum eigenen Tun aussteht.

Landrat Bär machte vor rund 40 Zuhörern klar, dass das Landratsamt, die Kommunalaufsicht, kein „Ersatzgemeinderat“ und auch kein „Ersatzbürgermeister“ sei.  Kommunalpolitik lebe von der Transparenz. Es gebe das Informationsrecht des Gemeinderats und die Informationspflicht des Bürgermeisters. Die Gemeindeordnung zeige für beide Seiten Wege auf, um dies sicherzustellen und ziehe auch Grenzen darüber, was öffentlich und was nichtöffentlich zu behandeln sei. Deshalb hätte diese Angelegenheit in Spaichingen von Anfang an anders angegangen werden können. Bär: „Unterschiedliche Meinungen und daraus resultierende kontroverse Positionen gehören zur Kommunalpolitik dazu. Sie sind legitim. Sie sollten aber sachlich ablaufen. Letztlich sind sowohl Bürgermeister als auch Gemeinderäte dem Wohl und den Interessen der Stadt verpflichtet“. Auch die Öffentlichkeit habe für diese Art der Auseinandersetzung ein Verständnis. Die jetzige Einigung biete die Möglichkeit, den Blick nach vorne zu richten und die Auseinandersetzung zu beenden.

 

 

 

 

Gelesen

Reitet in Spaichingen für die Toten des 1. Weltkriegs, erst vor der Stadtpfarrkirche, jetzt auf dem Friedhof. Ob das Flehen dieses Georg erhört wird?

Buntes Kaleidoskop
Familienbande widerstehen dem Krieg
Die Beziehungen nach Savoyen wurden auf harte Proben gestellt.
(Schwäbische Zeitung. Ja früher, da lag der Montblanc noch auf dem Heuberg, da war alles leichter. Ist Bande ein teffendes Wort, wenn es nur um Familie geht? War Fritz Mattes im 1. Weltkrieg mit Pickelhaube im Schützengraben, oder wen zeigt sonst das Archivfoto? Wann folgt der 2. Wetkrieg inaktueller Zeilenschinderei in einem Montagslokalblatt?)

„Kinder-Äktschen-Tage“ kommen gut an
Die Veranstaltung des evangelischen Bezirksjugendwerks lockt junge Spieler aus dem ganzen Kreis an
(Schwäbische Zeitung. Spielsucht in der Kirche?)

Kolpingfamilie Spaichingen feiert ihr 125-jähriges Bestehen
(Schwäbische Zeitung. Auf einem Gruppenfoto im Stehen? Irgendetwas richtig?)

„Wichtig ist, dass es ein typisches Werk ist“
Im Gespräch mit Hans-Joachim Schuster über die Ausstellungen im Museum Aldingen
(Schwäbische Zeitung. Typisches Aldingen museumsreif aus dem Archiv?)

Obst- und Gartenbauverein feiert großes Wachstum
Bei der Hauptversammlung in Hausen stehen auch hochkarätige Ehrungen für bis zu 80 Jahre Mitgliedschaft an
(Schwäbische Zeitung. Goldfische statt Karpfen?)

Vereinsvorsitzender der Donauschwaben gibt Amt ab
(Schwäbische Zeitung. Zu weit weg vom Ufer?)

Zweitklässler singen aus voller Kehle vom „Waschtag“
Schüler der Nachbarschafts-Grund- und Hauptschule Böttingen stellen ein buntes Programm auf die Beine
(Schwäbische Zeitung. Sauber! Immer wieder samstags?)

„Bernstein hätte seine Freude gehabt“
Das Galakonzert der Stadtkapelle bringt ganz große Gefühle
(Schwäbische Zeitung. Beethoven war nicht in Tros?)

Erika Bühler spendet einen Wildapfel
(Schwäbische Zeitung.In Trossingen erjagt?)

Stadtverband Sport steht in der Kritik
Mitglieder mit Vorstandssprecher Trommer unzufrieden – Verband verspricht mehr Präsenz
(Schwäbische Zeitung. Tuttlinger Sport verletzt?)

Rasende Sechzehntel und hypnotisierende Melodien
Nachwuchsmusiker beeindrucken mit Können – Preisträgerkonzert kann nur wenige Zuhörer locken
(Schwäbische Zeitung. Randgruppe demnächst in der Fußgängerzone?)

Narren ärgern sich über Bürokratie
Arbeitsgemeinschaft der SüdwestdeutscheVereinigungen tagt in Wurmlingen
In Wurmlingen hat am Wochenende ein Hauch von Fasnet geherrscht…In der internen Tagung wurden nachhaltige Themen der 650 bis 700 angeschlossenen Narrenzünfte behandelt.
(Schwäbische Zeitung. Ökologischer nachhaltiger Biohumor mit Zote? Mit Bürokratie wüssten sie, wieviele Zünfte dabei sind?)

Wurmlingen pflanzt Baum in einer konzertierten Aktion
Der Albverein, die Gemeinde un der Förster arbeiten zusammen
(Schwäbische Zeitung. Auch Karneval?)

Zum Nachlesen?
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Maibaum im Freilichtmuseum

Auftakt zum neuen Maibaum-Wettbewerb

(tutut). Der Wonnemonat Mai steht vor der Tür und in vielen Orten werden in diesen Tagen wieder Maibäume gestellt. Auch vor dem Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck wird ein solcher Baum aufgestellt. Am Dienstag, 30. April wird das der „Fanfarenzug“ aus Wurmlingen ab 18 Uhr den Maibaum vor der Museumsgaststätte „Ochsen“ schmücken und aufrichten errichten. Dies ist auch gleichzeitig der offizielle Auftakt zum Maibaum-Wettbewerb 2013 im Landkreis Tuttlingen unter Schirmherrschaft von Landrat Stefan Bär. Der „Fanfarenzug“ aus Wurmlingen hatte im Vorjahr den Landkreis-Wettbewerb erneut gewonnen und darf nun als Siegerteam den diesjährigen Baum stellen und sich darauf verewigen.

Für die Sieger des diesjährigen Maibaum-Wettbewerbs sind neben der Wandertrophäe wieder 100 Liter Freibier von der Hirsch-Brauerei sowie ein deftiges Vesper für zwanzig Personen in der Museumsgaststätte „Ochsen“ ausgelobt. Der Wurmlinger „Fanfarenzug“ hat angekündigt, die Trophäe erneut verteidigen zu wollen, um die Trophäen dann als dreimaliger Sieger behalten zu können. Gruppen aus dem Landkreis Tuttlingen, die sich an der Aktion beteiligen wollen, können sich hierfür beim Freilichtmuseum melden.

Erste Erwähnung fanden Maibäume in unserem Kulturkreis im späten Mittelalter. Der Brauch verbreitete sich rasch und wurde bald populär. Über Jahrhunderte versuchte die Obrigkeit, zumal wenn sich dann sehr wilde Maifeiern um den Baum entwickelten, immer wieder den Brauch einzudämmen. Allerdings gab es ab dem 19. Jahrhundert  auch den Versuch, den Maibaum als nationales Symbol zu vereinnahmen. Stark gefördert, aber völlig pervertiert wurde das Maibaumstellen in der Zeit des Nationalsozialismus, wo die Maibäume bei Strafe mit Hakenkreuzen geschmückt werden mussten. Deshalb war es nach dem zweiten Weltkrieg auch lange verpönt,  wieder Maibäume aufzustellen.
Infos auch beim Info-Service unter Tel. 07461/926-3205. Mehr dazu auch im Internet unter www.freilichtmuseum-neuhausen.de

Gefragt

Kennen Sie den Unterschied zwischen Kunst und Handel? Kann ein Händler es sich leisten, einfach etwas anbieten oder herumstehen zu lassen, ob es jemand will oder nicht? Ist er dann nicht auch ein Künstler oder gar ein Kunsthändler? Wenn aber jemand etwas kaufen will, was so herumsteht, andere es aber bezahlen sollen, ist das dann nur Politik oder schon ein Kunststück?

Gelesen

Wer ist dagegen?

Buntes Kaleidoskop
Donaueschingen
Frohsinn mit Harmonie und Misstönen
Die Traditionsfasnet der Donaustadt ist ohne Strukturänderung in der Moderne angekommen, engagierte Teamplayer um Zunftmeister Michael Lehmann behalten alte Sitten bei und haben sogar die eigenen Kinder „im Boot“.
(Schwarzwälder Bote. Karnevaltradition?)

Tanne gilt als Schlüssel zum naturnahen Wald
(Schwarzwälder Bote. Und die Schlüsselblume?)

Heimlicher Flussbewohner
Eine Exkursion mit der Biberbeauftragten des Regierungspräsidiums Freiburg, Bettina Sättele, findet…
(Schwarzwälder Bote. Was sagt der Bauernbeauftragte dazu?)

Da hat der Landtag den Salat. Warum nennen die Franzosen diesen Stuttgarter Parlamentsschmuck „pissenlit“, Bettseicher?

Gute Adresse für eine Weltmeisterschaft
Die Stadt Donaueschingen kann mit der Para Achery, der Weltmeisterschaft der Bogenschützen mit Behinderung 2015, eine weitere große Sportveranstaltung in den Terminplan aufnehmen.
(Schwarzwälder Bote. Die Stadt hat pfeillos den Bogen raus?)

Kammermusik voller Lebendigkeit
(Schwarzwälder Bote. Fall für den Kammerjäger?)

Strom fasziniert die Schülerinnen
Elf Sechst- und Siebtklässlerinnen der Blumberger Realschule, der Werkrealschule in Bad Dürrheim und des Donaueschinger Fürstenberg-Gymnasiums trafen sich am Girls‘ Day in den Werkstätten des Energiedienstes in Donaueschingen. Gemeinsam hat man sich in die spannungsgeladene Welt der Elektronik begeben.
(Südkurier. Licht aufgegangen? Finger in Steckdose?)

Stadtsenioren zeigen sich aktiv
(Schwarzwälder Bote. Bei den Landseniorinnen?)

Schulhof-Gestaltung verschoben
Die Sanierungen in der Teilortschaft laufen in diesem Jahr nicht so wie geplant, informierte Ortsvorsteher Karlheinz Bäurer in der Ortschaftsratssitzung am Mittwochabend. Weil die ELR-Mittel, die Landeszuschüsse, nicht in der erwarteten Menge verfügbar sind, muss die Neugestaltung des Schulhofes auf 2014 verschoben werden.
(Schwarzwälder Bote. Selber machen ist nicht? Sozialismus in Aasen?)

Italienische Gemeinsamkeiten
Hier eine große, reduzierte Stahlwand, dort üppige Figuren. In der aktuellen Ausstellung „Senza titolo“ im Museum Biedermann werden sehr verschiedene Werke gezeigt, die auf den ersten Blick kaum eine Verbindung haben.
(Südkurier. Auf Deutsch: Mumpitz?)

Hüfingen
Neben Wissen zählt auch ein Lächeln
Projekte und Teamarbeit standen gestern beim Schulprojektpreis im Rahmen des „Forums für Schule und Wirtschaft“, im Vordergrund, der an der Lucian-Reich-Schule durchgeführt wurde.Das Forum Schule und Wirtschaft ist ein Zusammenschluss von Betrieben und Schulen der Region…Ihr ganz eigenes Ding hingegen machten Anita Laichner, Vanessa Becker und Julia Janke von der Hüfinger Werkrealschule, die sich zwei Monate auf ihre Präsentation „Der Einfluss von digitalen sozialen Netzwerken auf die Jugend“ vorbereitet hatten.
(Schwarzwälder Bote.Lächelhaft?)

Zwischen Banane und Nelke
Eveline Kalb und Norbert Boos verzauberten mit einem Bier-Menü die Gaumen der Kochkursteilnehmer.
(Schwarzwälder Bote. Tarzan und Jane?)

Nachwuchs steht morgen im Mittelpunkt
Sumpfohren feiert 40. Geburtstag des Kindergartens mit Gottesdienst und Unterhaltung
(Südkurier. Unterschied?)

Schwimmclub auf solider Basis
(Schwarzwälder Bote. Wasserscheu?)

Einwohner machen den Ort sauber
(Schwarzwälder Bote. Sie war’n ’s?)

Hüfinger Informations- und Kulturamt ausgezeichnet
Der Deutsche Tourismusverband (DTV) hat das Informations- und Kulturamt Hüfingen offiziell mit der i-Marke ausgezeichnet. Das an zentralen Punkten in der Stadt befindliche rote Hinweisschild mit dem charakteristischen roten „i“ führt Urlauber nun auf schnellstem Wege zum Informations- und Kulturamt.
(Schwarzwälder Bote. Ich bin ein Tourist, lasst mich hier raus?)

Die Bürger sind jetzt gefragt
Die Stadt Hüfingen beteiligt sich mit dem „Spielplatz an der Breg“ an einer Spielplatzinitiative und will für die Neugestaltung des Spielplatzes 5000 Euro gewinnen. Alle Kinder, Eltern, Vereine, Kindergärten, Schulen und Freunde sind aufgerufen, sich am öffentlichen Voting zu beteiligen.
(Südkurier. Der Bürger als Depp? Aufruf zum täglichen Massenwahn eines Test für Vollidioten?)

Experte spricht über erneuerbare Energien
Die Kolpingfamilie lädt am Montag, 29. April, 20 Uhr, zu einem Vortrag über „Erneuerbare Energien – wie sieht die Stromversorgung der Zukunft aus?“ ins katholische Pfarrheim ein. Als Referent konnte der Geschäftsführer der Firma Rena Renevable Energy GmbH aus Gütenbach, Jan Bresinsky, gewonnen werden.
(Südkurier. Hat der sich auch schon erneuert?)

Blumberg
Kleine Gruppe entfaltet viel Wirkung
Doppelt und dreifach gefeiert wird Anfang Mai in Achdorf: Dann werden der Musikverein 50 Jahre alt und die Bläserjugend 25. Das Bezirksmusikfest startet am 30. April und endet am 5. Mai.Die Kapelle präsentiert sich heute fest verwurzelt in der Tradition der Blechbläser, hat aber wie viele andere auch eine Entwicklung zu neuen Interpretationen gemacht. Vervollständigt wird die Dreierrunde von der Feuerwehr, die sich zu ihrem 60. Geburtstag daran beteiligt.
(Schwarzwälder Bote. Blas und Spritz?)

Geschichtsstunde mit Beifall belohnt
Einen Gang durch die bewegte Geschichte des Dorfes Ried­öschingen machte der kfd-Referent Hermann Barth mit den mehr als 40 Frauen, die sich am Thema „Bilder aus der Geschichte Riedöschingens“ interessiert zeigten.
(Schwarzwälder Bote. Wo waren die Landmänner während der Märchenstunde?)

Das Aus für die Wanderfreunde
Jetzt ist es amtlich, den Verein der Eichberg-Wanderfreunde gibt es nicht mehr.
(Südkurier. Ausgewandert?)

Zur fünften Jahreszeit geht es von München in die Eichbergstadt
Eine sympathische Gruppe aus München hat in Blumberg über Fastnacht eine zweite Heimat gefunden
(Schwarzwälder Bote. Vom Münchner Fasching verfolgte Asylanten mit Beiberecht?)

Polizei zum Anfassen
Im Rahmen des Themas „Hier bin ich zu Hause“ lernen die Kinder der katholischen Kindertagesstätte St. Josef Institutionen wie die Polizei, das DRK oder die Feuerwehr in Blumberg kennen.
(Südkurier. Heimatlose Waisen?)

Realschüler erringen Titel des Vizemeisters
(Schwarzwälder Bote. Als bester  Verlierer?)

Neuer Pfarrer zieht ein
Stefan Hesse und Claudia Arndt sitzen im Garten des alt-katholischen Pfarrhauses in Kommingen und schauen auf die Wiese mit den Blumen. Es wird Frühling, und dieses Gefühl haben auch die beiden Neuankömmlinge, für die hier ein neuer, gemeinsamer Lebensabschnitt beginnt.Bis Mitte Februar war der 41-jährige Stefan Hesse römisch-katholischer Pfarrer, zuletzt im Bistum Hildesheim.
(Südkurier. Von Blümchen und Bienchen gehört? Frühlingsgefühle?)

Grünen-Parteitag:
Heckenschütze mit Platzpatronen
Ein Kommentar von Ralf Beste
Vor der Bundestagswahl haben die Grünen die Reihen geschlossen und marschieren stramm auf Linkskurs. Der Verlierer des Parteitags heißt Winfried Kretschmann. Der Stuttgarter Ministerpräsident hat so ziemlich alles falsch gemacht…Doch Kretschmann hat an diesem Wochenende in Berlin gezeigt, dass er ein ziemlich mittelmäßiger Politiker ist – und auch kein besonders ehrlicher. Er hat den Rebellen gegeben, aber den Aufstand weder richtig geprobt noch ihn zu Ende geführt…Er tat so, als hätten seine Mahnungen eine tatsächliche Änderung des Programms bewirkt. Das ist Quatsch…Seit drei Jahren diskutieren die Grünen über dieses Wahlprogramm. Als er noch Fraktionschef in Stuttgart war, hat er nicht widersprochen, als Ministerpräsident hat er seine Autorität gar nicht mehr eingebracht. Er hat sich erst gemeldet, als alles zu spät war…Die Rolle des öffentlichen Widerständlers kam dennoch gut an in den Medien und schmeichelte wohl seiner Eitelkeit…Der einzige, der es versuchte, Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer, war völlig isoliert und wurde auf dem Parteitag abgefertigt…Kretschmann dagegen genoss stehende Ovationen. Dafür beschwor er die Geschlossenheit, die er sich nicht zu stören traute. Er pries Änderungen, die in Wahrheit nur vorgetäuscht waren. Er spielte eine Begeisterung, die taktisch war. Er heulte mit den Wölfen.
(spiegel.de. Kretschmann ist schon nach zwei Jahren entzaubert. Außer Grüßaugust bisher nichts gewesen. Seine Truppe der inkompetenten Stümper passt dazu. Wie kommentiert das der Landesstaatssender? „Der Ministerpräsident hat sich durchgesetzt“.  Realitätsverlust? Das ist nicht einmal Spaichinger Rathaus, wie manchmal Erwin Teufels Politik genannt wurde.)

Polizeibericht

Tuttlingen
Einbruch
Bislang unbekannte Täter sind in der Nacht auf Sonntag in ein im Bereich Häldele in Nendingen liegendes Wohnhaus eingedrungen, nachdem sie   gewaltsam ein Fenster aufgehebelt hatten. Die Täter  durchsuchten danach systematisch mehrere Räume und entwendeten schließlich Goldschmuck im Wert von mehreren Tausend Euro.Die Polizei bittet daher Zeugen, denen im Zeitraum von Samstagabend 20.00 Uhr bis Sonntagmorgen 04.00 Uhr im Bereich „Unterm Häldele“ in Nendingen verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind,  sich unter der Telefonnnummer 07461 / 941-0 zu melden.

Polizei sucht Schläger und ermittelt gegen Gastwirt
Am Sonntag gegen 4.45 Uhr wurde ein 22 Jahre alter Mann aus einer Kreisgemeinde beim Verlassen einer Gaststätte in der Tuttlinger Innenstadt von einem unbekannten Täter mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Schläger gehörte offenbar zu einer aus drei Personen bestehenden Gruppe, die sich zuvor ebenfalls im selben Lokal wie das Opfer aufgehalten hatte.Im Zuge der ersten durchgeführten Maßnahmen stellten die ermittelnden Polizeibeamten fest, dass der Geschädigte einen Alkoholwert von über 2 Promille aufwies und seine Alkoholisierung auch äußerlich wahrnehmbar war. Die Polizei hat deshalb gegen den verantwortlichen Gastwirt ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, da der Verdacht besteht, dass er an den erkennbar betrunkenen Gast weiter Alkohol ausschenkte.  Dies stellt einen Verstoß gegen das Gaststättengesetz dar.

Ohne gültigen Führerschein
Im Zuge einer Verkehrskontrolle stieß die Polizei am Freitagnachmittag im Industriegebiet „Gänsäcker“ auf einen Autofahrer, der vermutlich nicht im Besitz eines gültigen Führerscheines war. Der Kontrollierte händigte den Polizeibeamten einen Führerschein aus, den er in einem osteuropäischen Staat erworben hatte. Die ersten polizeilichen Recherchen ergaben, dass der 32 Jährige in den zurückliegenden Jahren aber ohne Unterbrechung in Deutschland gemeldet und ihm der deutsche Führerschein zu einem früheren Zeitpunkt entzogen worden war.Die Polizei hat deshalb ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Hierzu sind noch weitergehende Ermittlungen bei der Fahrerlaubnisbehörde von Nöten.

Notruf missbraucht     
Wegen Missbrauchs von Notrufen ermittelt die Polizei gegen einen 19 Jahre alten Mann aus Tuttlingen. Mit dessen Handy wurde dem Tuttlinger Polizeirevier in den frühen Morgenstunden des Sonntags ein Verkehrsunfall in der Theodor-Heuss-Allee gemeldet.Weil sich angeblich ein betrunkener Autofahrer auf der Straße aufhalten würde, eilte die Polizei sofort zur genannten Örtlichkeit, konnte dort aber keinen Unfall feststellen.Die Polizei konnte den Anschlussinhaber umgehend ermitteln, ihn jedoch bislang noch nicht zur Sache befragen, weshalb die Ermittlungen noch andauern.Für den Missbrauch von Notrufen sieht das Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe vor.

Auffahrunfall mit hohem Sachschaden
Insgesamt 15.000 Euro Sachschaden sind die Folgen eines Verkehrsunfalles, der sich am Samstagnachmittag in der Stockacher Straße ereignet hat. Der Fahrer eines Lastwagens bemerkte zu spät ein vor ihm verkehrsbedingt haltendes Auto und prallte nahezu ungebremst auf das Fahrzeugheck.

Geisingen
Betrunkener Autofahrer
Mit knapp über 1 Promille Alkohol im Blut hat die Polizei am Samstag gegen 2.30 Uhr in Geisingen einen Autofahrer angetroffen. Die Polizei veranlasste bei dem 26 Jährigen die Entnahme einer Blutprobe und behielt seinen Führerschein ein.

Spaichingen
Unfallflucht
Den Verursacher eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstag gegen 9.40 Uhr auf dem Postparkplatz ereignet hat, sucht die Polizei. Nach bislang vorliegenden Erkenntnissen streifte der Fahrer eines blauen Autos beim Ausparken einen geparkten Mercedes C-Klasse. Nachdem der Unfallverursacher ausgestiegen war und sich die Beschädigungen an dem geparkten Mercedes angesehen hatte, stieg er wieder in sein Auto ein und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.Nach Beobachtungen von Zeugen soll es sich beim Unfallverursacher um einen ca. 50 Jahre alten Mann mit mittellangem, grauen Haaren gehandelt haben. Er war mit einer orangefarbenen Jacke sowie einer Jeanshose bekleidet.Hinweise nimmt das Polizeirevier Spaichingen unter der Telefonnummer 07424 / 9318-0 rund um die Uhr entgegen.

Trossingen
Jugendliche randalieren auf Supermarktparkplatz
Mehrere Jugendliche haben sich am frühen Sonntagmorgen auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Christian-Messner-Straße aufgehalten und sich dabei recht ungebührlich benommen. Unter anderem öffneten sie gewaltsam einen Schaukasten des Geschäftes, rissen die darin angebrachten Prospekte ab und schmissen sie auf den Parkplatz. Des Weiteren wurden fast 20 Einkaufswagen umgeworfen und auf dem Parkplatz verteilt. Ein couragierter Passant konnte einen der Jugendlichen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Ein zweiter Jugendlicher, der zunächst geflüchtet war, kam zu dem Parkplatz zurück und räumte seine Beteiligung an den Missetaten ein. Beide Jugendlichen standen unter Alkoholeinwirkung.Die Frage, ob dem betroffenen Supermarkt ein Schaden entstanden ist, kann erst nach Geschäftsöffnung am Montag geklärt werden. Die Jugendlichen wurden von der Polizei ihren Eltern überstellt.

Dürbheim
Vorfahrt missachtet
Zu einem Verkehrsunfall ist es am Samstag kurz nach 14 Uhr in Dürbheim gekommen. Ein auf der Rietheimer Straße in Richtung Burgstraße fahrender Autofahrer missachtete die Vorfahrt eines aus der Burgstraße kommenden Fahrzeuglenkers und prallte mit diesem zusammen.Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro.

Jugendschutzstreife auf Heuberg und Baar
Interessante Sachverhalte förderten von Beamten des Polizeireviers Spaichingen in der Nacht von Samstag auf Sonntag durchgeführte Jugendschutzkontrollen im Bereich Heuberg sowie einer Baar-Gemeinde zu Tage.Die Beamten suchten neben einer Discothek auch mehrere Jugendtreffs auf. In einer Discothek trafen sie dabei einen Jugendlichen an, der branntweinhaltigen Alkohol konsumierte. Diesen hatte ihm eine erwachsene Begleitperson besorgt.In einem Jugendtreff stießen die Beamten auf mehrere Jugendliche, die entgegen jugendschutzrechtlicher Vorschriften ebenfalls branntweinhaltige Getränke konsumierten. Die Polizeibeamten nahmen die Spirituosen in Beschlag und übergaben sie einem verständigten Vater, der den Alkohol samt seiner Tochter mit nach Hause nahm. Die betroffene Gemeinde wird von dem vorgefundenen Sachverhalt von der Polizei per Bericht in Kenntnis gesetzt werden.
(Polizeidirektion Tuttlingen)

Gelesen

An diesem Wochenende dürften die Trickfilmtage in Stuttgart zu ihrem Ausklang kaum auf den Schlossplatzrasen zum Bildergrasen einladen.

Zum Nachlesen!
Wir in der Region
Die Mondfinsternis – gesehen aus Gosheim.
(Schwäbische Zeitung. Die Gosheimer schauen in den? Hat schon mal jemand den Mond gesehen wie auf dem Foto von Gosheim? (Ausriss unten). Was steckt dahinter  – Wehingen?)

Wasserpfeifen sind Verkaufsschlager
Der Italiener Lorenzo Sassu hat aus Shisha- Vertrieb ein Geschäftsmodell gemacht
(Schwäbische Zeitung. Gosheim pfeift aus dem selben?)

L 277 ist die „schlechteste Straße im Kreis“
Schlaglöcher sorgen nach einem langen Winter für Frust am Steuer und können teuer werden
Was haben Ski-Ass Felix Neureuther und die Autofahrer im Landkreis Tuttlingen gemeinsam? Sie sind viel Slalom gefahren im zurückliegenden Winter – der eine um Stangen, die anderen um Schlaglöcher und Kanaldeckel. Der Zustand nicht weniger Straßen im Kreis lässt derzeit viele Verkehrsteilnehmer um den Fortbestand ihres Fortbewegungsmittels fürchten.Eine der Straßen im schlimmsten Zustand ist die L 277, die oberhalb Fridingens in Richtung Beuron führt. „Das ist schon seit zwei, drei Jahren die schlechteste Straße im Kreis“, ist sich CDU-Kreisrat Josef Schilling aus Renquishausen sicher.
(Schwäbische Zeitung. Waren die Autofahrer alle besoffen? Im Schnee als Schlaglochsucher unterwegs? Sonst kennt der CDU-Kreisrat nichts, weiß nicht, dass seine „Ich und Du, CDU, der Esel bist Du“? 58 Jahre regiert hat? Die Löcher aus seinem Käse kommen von den Grünen?)

Renquishausener Kräher?

Ansichtssache
Für Sanierungen fehlt das Geld
Von Michael Hochheuser
(Schwäbische Zeitung. Geld genug, wird es vielleicht nicht falsch ausgegeben?)

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Buntes Kaleidoskop
Schrebergärtner müssen Idyll verlassen
Die Anlage bei der Spaichinger Kläranlage muss deren Erweiterung weichen
Die Stadt erweitert und modernisiert ihre Kläranlage. Durch die Millioneninvestition soll deren Kapazität erhöht werden. Was an sich eine gute Sache ist, stößt jedoch nicht bei allen auf Begeisterung: Für die Kleingärtner der Anlage in direkter Nachbarschaft bedeutet dies nämlich, dass sie ihre Grundstücke bis zum Jahresende räumen müssen – um Platz zu schaffen für die Ausdehnung der Kläranlage.
(Schwäbische Zeitung. Das Wichtigste von Spaichingen? Idyll das Krautbeetkuddelmuddel? Der Kahlschlag daneben an der Prim wird vom Lokalblatt weiterhin übersehen? Kapazitätserweiterung trotz Einwohnerschrumpfung?)

Menschen im Hospiz
Die Angehörige: Gabi Traber
(Schwäbische Zeitung. Auf was freut sie sich laut Foto denn so? Spricht das Lokalblatt auch mit den Toten?)

Raupenbus geht wieder auf Tour
Endlich schönes Wetter: Die Kleinkindgruppe des Kindergartens St. Franziskus konnte dank des Besuchs des Frühlings wieder Ausflüge mit ihrem Raupenbus unternehmen.
(Schwäbische Zeitung. Letztes Jahr? Noch jemand, der ein Privatfoto dem Lokalblatt spenden kann?)

Volkshochschule
Konsequenz und Gefühl
Renate Ehrenfried hält das Seminar „Kopf- oder Bauchsache?“
(Schwäbische Zeitung. Brust oder Keule?)

Spaichingen steht im Zeichen der Kunst
32 Geschäfte bieten Künstlern eine Plattform für ihre Werke
Spaichingen wird zur Kunststadt.
(Schwäbische Zeitung. Wie Kunst und Honig?)

Wanderweg soll Tourismus fördern
Spaichingen bekommt einen Premium-Rundwanderweg.
(Schwäbische Zeitung. Nur für zertifizierte Wanderer?)

AOZ Tuttlingen startet durch
Die Praxis des AOZ in Tuttlingen ist renoviert worden und hat nun neu geöffnet. Das AOZ (Ambulantes Operationszentrum) ist eine Praxisklinik für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie.
(Schwäbische Zeitung. Achtung, Vorsicht?)
Theologen-Team startet durch
Die drei Vikare des evangelischen Kirchenbezirks werden in ihr Amt verpflichtet
Mit Handschlag hat gestern Dekan Sebastian Berghaus in Trossingen die drei neuen Vikare des evangelischen Kirchenbezirks Tuttlingen offiziell in ihr Amt aufgenommen.
(Schwäbische Zeitung. Wann treten „Die drei Vikare“ auf? Dreht die Redaktion durch? Waren die anderen Überschriften schon weg? Himmelfahrtskommando? Ob die mit dem AOZ zusammenstoßen?)

Projektgruppe baut Nistkästen für grünes Klassenzimmer
(Schwäbische Zeitung. Schüler geschrumpft?)

Armseliger Wirrkopf oder Ausländerfeind?
Persönlichkeit des mutmaßlichen Dürbheimer Brandstifters ist umstritten
(Schwäbische Zeitung. Unterschied?)

Gemeinderat Glowka verteidigt Einbahnring
Geäußerte Kritik an den Entscheidungsträgern in Frittlingen nennt das Ratsmitglied nicht fair
(Schwäbische Zeitung. Verteidigt der nicht alles, Hauptsache antik und CDU? Ist’s auch Unsinn, so hat in Frittlingen dennoch alles Methode?)

Zeitzeuge berichtet von der Grausamkeit im Konzentrationslager
Zu den Zuhörern im Bildungszentrum Gosheim-Wehingen gehören Schüler – Eugeniusz Dabrowskis war auch in Auschwitz
„Das ist ja viel spannender, wenn einer, der es selbst erlebt hat, erzählt, wie’s wirklich im KZ war, als wenn man nur darüber liest“, sagen ein paar Schüler beim Zeitzeugenvortrag im Bildungszentrum Gosheim-Wehingen.
(Schwäbische Zeitung.Spannend? Kein Geschichtsunterricht? Mit damals 14 heute Zeitzeuge?)

Realschüler übernehmen den Jolberg-Kindergarten
(Schwäbische Zeitung. Die Trossinger Redaktion haben sie auch schon?)

Auch ein mehr als 300 Jahre altes Cello erklingt
Gautier Capuçon findet neben Auftritten in Amsterdam, London oder San Francisco Zeit für Trossingen
(Schwäbische Zeitung. Hagen sich die Saurier nicht auch gesagt? Die alte Trossinger Leier klingt nicht?)

Gemeinden laden zur geistlichen Wanderung ein
(Schwäbische Zeitung.Gespenstisch?)

Für Joey Kelly gibt es keine Limits
Der Extremsportler referiert am 12. Juni im Kulturhaus Altes Krematorium
(Schwäbische Zeitung. Auch in einem Krematorium nicht? Und wenn ihm niemand mehr was zahlt?)

Spät, später, Tuttlingen
Die Stadt hat angeblich den unpünktlichsten Bahnhof in Baden-Württemberg
(Schwäbische Zeitung. Wohin soll er denn fahren?)

 

Die Überregierung der Übererregten

Sie bremsen auch gegen sich selbst

(tutut). Überall dort, wo es vorwärts gehen soll im Land, pflanzen sie ihre Stoppschilder auf. Neue Straßen,neue Schienen, neue Arbeitsplätze? Stopp! ruft es nicht nur aus Wiese und Wald. Denn Juchtenkäfer, Eisvogel oder Wachtelkönig sind überall. BUND oder Nabu und die vielen Schutztruppen bekannter und unbekannter St. Floriansjünger schwärmen an allen runden und eckigen Tischen aus. Wie die Igel nehmen sie die Plätze ein, denen sich wie die gejagten Hasen verunsichert jene nähern, deren eigentliche Aufgabe es ist, Volkes Stimme zu vertreten. Der gewählten Abgeordneten.

Die machen es sich nicht so leicht wie all die Übererregten in dieser Republik, welche auch gegen sich selbst bremsen und da rufen „Das Volk will den Tunnel“ und Licht schon sehen, wo es nur der Gegenverkehr ist. Nein, der Hecker war nicht die Badische Revolution. Er ist auch nicht weit gekommen, und als es brenzlig wurde und auch tödlich für sein Häuflein, machte er sich davon.

In einer parlamentarischen Demokratie hat alles seine Ordnung.  Manchmal umständlich, langsam, genau. Wer die abschaffen will, sollte es sagen, sollte sich zur Wahl stellen. Die Demokratie hat ihre Wege. Sie mögen manchmal umständlich sein, Zeit kosten. Querfeldein durch den Busch zu stürmen als selbsternannter Retter des Vorgartens oder der Erde ohne Rücksicht auf Verluste mit dem Fähnlein der Rechthaberei in der Hand, ist einfacher. Aber solche Chaostage, wie sie in dieser Republik zunehmen, sind in der parlamentarischen Demokratie  nicht  vorgesehen. Es ist aber auch nicht vorgesehen, dass Volksvertreter meinen, die müssten dauernd was verkaufen, jenen gleich, welche mit Staubsaugern vor der Tür stehen.

Nein, Bürgerinitiativen haben keine Legitimation für das, was sie da meistens tun. Und schon gar nicht zum Rechtsbruch. Wenn die parlamentarische Demokratie aber schon nicht hinschaut, wenn eine Mehrheit vielleicht durch eine Minderheit genötigt wird, dann muss sie sich nicht wundern, dass immer mehr Zauberlehrlinge das Land überfluten. Mit ihrem Nein gegen Ja, mit ihrem Dafür und Dagegen. Sie wissen angeblich ja, wie zu entscheiden ist, bedrohen deshalb aus ihrer Selbstüberschätzung heraus die Demokratie, wobei ihr Tummelplatz meist ein Stammtisch im Netzwerk ist. Politische Entscheidungen und alles politische Handeln sind immer sehr komplex. Den einzelnen Betroffenen darf man da nicht fragen. Wer direkte Demokratie will, schafft die Demokratie ab und bahnt reinem Populismus den Weg.

Hauptsache: Ab in den Tunnel. Ist es denn Zufall, dass ausgerechnet das Bild des Tunnels landauf und landab  als verheißenes Paradies am Straßenrand steht? Wie sagte schon Erich Kästner: „Die Grenzen der Aufklärung – Ob Sonnenschein, ob Sternengefunkel: Im Tunnel bleibt es immer dunkel.“

Von Dunkelheit umfangen muss auch jene Bürgerinitiative  gegen Fluglärm in Waldshut-Tiengen sein, welche jetzt eine Wahlempfehlung für die Bundestagswahl im September herausgegeben hat. 1. Wahl ist – die CDU! Es lohnt sich also, genau hinzuschauen, wenn jemand daher kommt und erklärt, er sei das Volk und wolle auch nur des Volkes Beste.

Entpuppen sich all die grünen Polizisten und Weltretter als Hilfstruppen jener Parteien, deren Bekämpfung sie mit Volkes Entrüstung vorgeben? Dies würde mindestens das Hasenpanier erklären, mit dem die meisten gewählten  Volksvertreter längst die Flucht vor dem Grundgesetz ergriffen haben. Wer leistet sich noch eine Meinung außerhalb der Regie?

Gäubahn, Rheintalbahn, Fluglärm, kaputte Straßen, Verkehrsinfrastruktur wie ein Schweizer Käse. Die Glocke des Natur- oder Nationalparks darüber, und ab auf dem Fahrrad in die Vorsteinbeiszeit! Wer braucht schon Steckdosen?

Sagt das den Baden-Württembergern nichts, wenn sie von einem Ministerpräsidenten regiert werden, hinter dem gerade 15 Prozent der Wahlberechtigten in Grün stehen?

Wenn Minderheiten Mehrheiten dominieren, wird die parlamentarische Demokratie zur Farce. Wer sagt denn, dass mehr Bürgerbeteiligung auch mehr Kompetenz bedeutet? Sind denn Bürgerinitiaiven Ausgeburten von Sachkenntnis? Was Parteien von den Wahlberechtigten halten, geben darüber nicht ihre Sprüche Auskunft? Das Bier entscheidet? Wäre es nicht schon etwas, wenn die Gewählten wenigstens noch andere Kompetenz hätten als der normale Vertreter, der einfach etwas verkaufen will? Was als verkauft ein Volksvertreter?

Warum fragt niemand die Volksvertreter, wie sie das Volk vertreten in Berlin oder Stuttgart? Und wenn sie gar der Regierung angehören, warum tut sich nichts im Volksinteresse? Merkt eine BI gar nicht, wenn sie eine regierende Partei zur Wahl empfiehlt, dass es diese ist, welche das Ungemach eingebrockt hat, welche alle Beteiligten gar nicht wollten? Würde Helmut Schmidt in solchen Fällen nicht den Gang zum Doktor empfehlen?

„Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ heißt es im Grundgesetz. In Wirklichkeit scheint sie dem Volk oft ausgegangen zu sein, steht Gewaltenteilung zwischen Parlament als Gesetzgeber, Regierung als Gesetzanwender und Jusitz als Wacht der Gesetzanwendung oft nur auf dem Papier, ist alles miteinander verwoben.

Was bringt’s dem Bürger, wenn zum Public Viewing oder zum Freisekt auf einen Marktplatz geladen wird, weil irgendein Inkompetenter und Unverantwortlicher ein Geschenk versprochen hat, das sich alle wünschen, niemand aber bezahlen will?

Politik ist eben nach Max Weber „ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich“. Das ist den meisten Volksverführern viel zu anstrengend. Sie schauen nicht einmal zu, sind nicht dabei, wenn Entscheidungen gefällt werden. Wundert sich noch jemand, wenn Verträge abgeschlossen werden, welche angeblich niemand will, wenn Planungen über Flugplätze, Bahnhöfe, Eisenbahnen alle Instanzen durchlaufen haben und nach 15 bis 30 Jahren alles von vorne beginnen soll? Die größten Kritiker der Elche sind  in Wirklichkeit selber welche, aber von der allergrößten Sorte.

Wie soll das Kalb heißen?

Hinterwälder-Nachwuchs: Museumsbesucher dürfen Namen bestimmen

(tutut). Das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck freut sich gleich zu Saisonbeginn über Nachwuchs. Die Hinterwälder-Kuh „Agnes“ hat im Stall des Bauernhauses „Biehle“ beim Dorfplatz des Museums ein kleines Bullenkalb zur Welt gebracht. Kuh und Kalb sind wohlauf. Das Museum sucht nun einen Namen für das Kalb und lädt deshalb alle Museumsbesucher, vor allem die Kinder, ein, bei der Namensfindung mitzuhelfen und bis zum 8. Mai Namensvorschläge zu machen.

Da der Name der Mutterkuh mit „A“ beginnt, muss auch der Name des Kalbes mit „A“ beginnen. Gesucht ist also ein männlicher Vorname mit „A“. Die Namensvorschläge können direkt an der Museumskasse abgegeben werden oder auch per E-Mail an info@freilichtmuseum-neuhausen.de  oder direkt im Internet über die Kontaktadresse unter www.freilichtmuseum-neuhausen.de an das Freilichtmuseum geschickt werden. Unter den Teilnehmern werden zwei Familien-Jahreskarten verlost.

Hinterwälder Kühe gelten als eine besonders rein erhaltene alte badische Viehrasse, die ist ja nach wie sehr vor vom Aussterben bedroht ist. Diese alten Rassen sollen, ähnlich wie bei den Schweinen die Schwäbisch-Hällischen Rasse, im Museumsdorf einen Platz finden, um so auch einem breiten Publikum die Problematik des Erhalts alter Tierrassen vermitteln zu können.

Das Museum ist täglich (außer montags) von 9 – 18 Uhr geöffnet. Mehr Infos zum Museum auch im Internet unter www.freilichtmuseum-neuhausen.de