Gelesen

Osterspaziergang in Spaichingen:2012…

…und 2013.

Der Osterhase bei der Arbeit
Fotomontage: Edgar Biehle
(Schwäbische Zeitung. In Trossingen wird er montiert? Direkt aus dem Kindergarten? Gibt’s dafür an die Löffel?)
Der Osterhase wohnt in der Föhrenstraße
Die Tuttlinger Schokoladenfabrik Storz vertreibt ihre Produkte weltweit in 38 Länder
(Schwäbische Zeitung. Also ist er doch kein Trossinger? Gibt es in der weiten Welt nicht 200 Länder?)

Ausweicher gewinnen nur eine Minute
Heuberger-Bote-Mitarbeiter testet Haupt-und Seitenstraßen mit erstaunlichem Ergebnis
Was hat die Ampelanlage in der Hauptstraße („Grüne Welle“) mit einer möglichen Tempo-30-Zone im Bereich Hindenburg-, Garten- und Bismarckstraße zu tun? Eigentlich nicht viel, wie sich in einer Zählung der Stadt herausgestellt hat: Es gibt seither nicht mehr Ausweichverkehr in die Seitenstraßen. Und was spricht aus Sicht des Verkehrs gegen eine Tempo-30 Zone in diesem Bereich? Eigentlich auch nicht viel, wie der Geschwindigkeitstest des Heuberger Bote ergeben hat…Heuberger-Bote-Mitarbeiter Zdenko Merkt ist zu verschiedenen Tageszeiten bei ruhigem und bei Stoßverkehr alle vier von Spaichingern gewählten Strecken abgefahren. Mit und ohne Ampelstop. In den Seitenstraßen, wo möglich, auch mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten. Mit einem erstaunlichen Ergebnis:
(Schwäbische Zeitung. Fachorgan für groben Unfug? Demnächst der Beweis, dass die Erde eine Scheibe ist?  Warum umständlich auf Nebenwegen fahren und sogar Zeit gewinnen, wenn auf der Hauptstraße ohne Ampelei glatt durchgefahren werden könnte? Erstaunlich so ein „Selbstversuch“ eines „Heuberger-Bote-Mitarbeiters“, der beweisen wollte, was niemand wissen will, der lieber auf Nebenwegen fährt als alle paar Meter auf der Hauptstraße im Ampelstaut steht? Ist der „Mitarbeiter“ jeweils gleichzeitig auf der Hauptstraße als Zdenko Merkt und auf Nebenwegen als Stanly Notes gefahren, als der er offensichtlich anonym im Internet herumspukt?)
Ansichtssache
Alles spricht für Tempo 30
Von Regina Braungart
(Schwäbische Zeitung. Expertin für groben Unfug? Für wen spricht sie? Hat sie nicht gegen jene geschrieben, die in der Bahnhofstraße für Tempo 30 waren, damals, als die CDU noch Wahlkampf gegen den CDU-Bürgermeister gemacht hat, der den Anliegern zuliebe Tempo 30 eingeführt hatte? Mussten deswegen nicht wie in Schilda Schilder ab- und wiederaufgebaut werden einschließlich Errichtung einiger dämlicher Schikanen, was wie andernorts nicht nötig und teuer gewesen wäre, wenn nicht Wirrköpfe ins Spaichinger Wasserglas zum Sturm geblasen hätten?)

Schlichtung beendet wohl Klage gegen Räte
In öffentlicher Sitzung sollen Details und Antworten zur Sprache kommen
Die Klage von Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher gegen neun Spaichinger Gemeinderäte dürfte mit Schlichterspruch Landrat Stefan Bärs vom Tisch sein. In einer öffentlichen Ratssitzung soll dieser offiziell bestätigt werden. Dann sollen auch weitere offene Fragen zum so genannten „Bauhof-Fall“ und die Frage der Kostenverteilung des bisherigen Verfahrens beantwortet werden.
(Schwäbische Zeitung.Wohl? Noch ein Ei zu Ostern? Nichts Genaues weiß sie wieder nicht, schreibt aber darüber? Ist nicht immer noch auf dem Tisch, was die Redakteurin des Lokalblatts als Tatsachenbehauptungen in die Welt gesetzt und bis heute nicht richtiggestellt hat?)

Booze up war gestern – EdelRock ist jetzt
Die Formation hat sich einen neuen Namen gegeben und ändert ihr Repertoire
(Schwäbische Zeitung. Wer?)

Konvikt organisiert Fahrten zu Feiertagen der Demokratie
(Schwäbische Zeitung. Katholische Kirche und Demokratie?)

Ab nächster Woche rollen die Bagger
In Deilingen und Renquishausen werden die Durchfahrtsstraßen gesperrt
(Schwäbische Zeitung. Wohin, bleiben die Bagger nicht vor Ort?)

Akkordeon-Spielring musiziert im Pflegeheim
Lieder machen den Bewohnern viel Freude – Auftritt im kommenden Jahr ist schon zugesagt
(Schwäbische Zeitung. Gepflegte Musik?)

„Das Gefängnis bewegt viele“
Eine Bürgerbefragung soll die Standortentscheidung des Justizministeriums beeinflussen
(Schwäbische Zeitung. Wann beschäftigt sich die Redaktion mit der Mondlandung der Trossinger?)

Dr. Peter Wohlrabe verzichtet auf kassenärztliche Zulassung
Der am längsten in der Stadt praktizierende Mediziner behandelt nur noch Privatpatienten
(Schwäbische Zeitung. Hat nicht gerade auch eine Würstchenbude aufgemacht? Kriegt die auch Reklame?)

Bis zum Herbst entsteht Pflegeresidenz
Bürgermeister Flad überbringt Grüße der Gemeinde beim Richtfest – 37 Einzelzimmer
(Schwäbische Zeitung. Früher lebten Könige in Residenzen und ließen diese mit dem Geld der Bürger pflegen.)

SV Durchhausen will Sportheim verpachten
(Schwäbische Zeitung. Fünfspaltiger Großbericht statt einspaltige Kleinanzeige?)

Frischer Fisch kommt an den Kartagen auf den Tisch
(Schwäbische Zeitung. Fisch und frisch sollen die auf dem Gruppenfoto Stehenden sein?)

Landrat weist Vorwürfe gegen das Jugendamt zurück
Landrat Stefan Bär übt in einer Stellungnahme Kritik an der Berichterstattung dieser Zeitung vom 28. März über den Maya-Prozess und den Todesfall Larissa. Er bestätigt zwar Punkt für Punkt die in dem Artikel aufgeführten Fakten, betont aber: „Beide Fälle haben nichts miteinander zu tun.“ Außerdem wehrt er sich „gegen die ständigen unterschwelligen Vorwürfe gegen das Jugendamt“.
(Schwäbische Zeitung. Kann der Landrat 1 und 1 nicht zusammenzählen? Macht der Bär jetzt den Wolf?)

Gutachter hält Mayas Mutter für vermindert schuldfähig
„Sie hat Maya sehr geliebt“ – Sachverständige befürchten ohne Therapie eine Rückfallgefahr
(Schwäbische Zeitung. Wer hat da Sachverstand?)

Ab 2017 fahren ICs stündlich nach Stuttgart
Neue Doppelstockzüge – Spaichingen bekommt IC-Halt
(Schwäbische Zeitung. In vier Jahren sind die roten Bummelzüge weiß angestrichen? Gibt’s dann die Gäubahn, ist sie dann kein Yeti mehr?)

Galgenhumor
von Wolfgang Schorlau
Von den vielen Wahlen, die ich erlebt habe, sind nur wenige so ausgegangen, wie ich mir das gewünscht oder wie ich es erhofft habe. Und diesen wenigen folgte stets ein gehöriges Maß an Enttäuschung…
Wenn ich die aktuelle Lage in Baden-Württemberg betrachte, hilft mir manchmal Galgenhumor. Mit offenen Augen soll in Stuttgart das Drama des Berliner Flughafens wiederholt werden, nur diesmal mitten in der Stadt und unterirdisch…Noch immer gilt der Rahmenbefehl an die Polizei aus der Ära des gescheiterten Ministerpräsidenten Mappus…Er sagt etwas darüber aus, wie die Landesregierung kritische Bürger sieht…Die zweite große Enttäuschung betrifft die Erwartungen bezüglich der eigentlich als Kernstück von Grün-Rot verstandenen „Politik des Gehörtwerdens“…Ich sehe niemanden mit einer Machete in der Hand, noch nicht einmal jemanden mit einem Taschenmesser. Dies ist vielleicht die größte Enttäuschung nach zwei Jahren Grün-Rot…Die SPD in Baden-Württemberg scheint sich aus der Diskussion der Bundespartei weitgehend ausgeklinkt zu haben und steuert einen weit rechts liegenden, neoliberalen Kurs…Vielleicht ist mein Eindruck nicht ganz falsch: Rot-Grün in Nordrhein-Westfalen arbeitet besser, unaufgeregter, mehr an den Problemen des Landes und der Wähler orientiert als die Landesregierung in Baden-Württemberg.
(kontextwochenzeitung. Freiwillig am Galgen?)

Blockiert
von Dietrich Heißenbüttel
Eine Regierung kann nicht gegen die Wirtschaft agieren. Dies bekam Winfried Kretschmann zu spüren, als er vor seiner Wahl zum Ministerpräsidenten in das von der „Bild“-Zeitung aufgestellte Fettnäpfchen trat und verkündete: „Weniger Autos sind natürlich besser als mehr.“…Nun muss die Landesregierung zugleich die Zu- und Abnahme des Autoverkehrs fördern: das eine, weil ihr die Industrie, die Opposition und die Mehrzahl der Wähler im Nacken sitzen, die sich nach wie vor auf eigenen vier Rädern fortbewegen, das andere aus eigener Überzeugung…Ökologisch viel effizienter als der batteriegetriebene Individualverkehr wäre zweifellos ein gut vernetzter öffentlicher Verkehr mittels Schienenfahrzeugen und Oberleitungsbussen, wie es sie im Lande nur noch in Esslingen gibt…Beim wichtigsten Bahnprojekt des Landes blockiert sich die Koalition gegenseitig. Mit dem Rückbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs und dem gleichzeitigen Ausbau der Heilbronner Straße und des Rosensteintunnels – alles bereits beschlossene Projekte – wird die Stadt künftig zusätzliche 50 000 bis 100 000 Autos am Tag verkraften müssen…Mit dem Rückkauf der EnBW-Anteile hat die Vorgängerregierung dem ökologischen Umbau einen weiteren Klotz ans Bein gebunden…Kompliziert wird diese Aufgabe durch die Bestrebungen der EU, öffentliche Dienstleistungen europaweit ausschreibungspflichtig zu machen:..Vor allem die Bundesregierung tut alles, der grün-roten Koalition die Ernte zu verhageln – nicht nur bei Stuttgart 21. Beim Verteilen der Kosten der Energiewende wurden bisher große Unternehmen bevorzugt und kleine Verbraucher zur Kasse gebeten…Auch der Ausbau der Windkraft kam bisher nur schleppend voran. Die Vermutung liegt auf der Hand, dass Kommunen und Landkreise, in denen der politische Gegner das Sagen hat, keine Eile haben, das Thema voranzubringen.
(kontextwochenzeitung. Noch ein Kommentar zeigt, dass Grün-Rot für seine Anhängern nach nur knapp zwei Jahren Frosch geblieben und nicht Prinz geworden ist.)

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.