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Heißes Pflaster Villingen?

Radsport:
Schumacher gesteht jahrelanges Doping
Doping habe zu seinem Alltag gehört wie ein Teller Nudeln: Radprofi Stefan Schumacher räumt im SPIEGEL erstmals ein, systematisch gedopt zu haben. Während seiner Zeit beim Team Gerolsteiner hätten Ärzte „aktiv beim Dopen mitgemischt“, Rennstallchef Hans-Michael Holczer habe alles gewusst…Im Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL erklärt Schumacher: „Ich habe Epo genommen, auch Wachstumshormon und Kortikosteroide.“
(spiegel.de. Hat jemand daran gezweifelt, dass er es nicht macht wie alle anderen? Ist nun nichts mehr mit einem väterlichseits aus Spaichingen stammenden angeblichen Sportstar, der mehrmals schon gedopt erwischt und gesperrt worden ist und nun als fast 32-Jähriger gesteht, gedopt zu haben, seit er 20 ist? Eine Sportart hat sich völlig ruiniert. Und das schon seit Jahren mit Lügen und Betrügen. Wer aber glaubt, in anderen Sportarten gehe es sauberer zu, irrt. Ohne Doping gibt es kaum Superleistungen. Spitzensport ist ein Geschäft, aber keineswegs gesund. In den Staatssendern gibt es nur noch Anpreisungen à la Hamburger Fischmarkt von Eingekauftem, aber keinen Sportjournalismus mehr. Jetzt dürften im Fall Schumacher auch ein paar Ärzte fällig sein, sein Vater nicht?)

2008 jubelte Spaichingen über Schumacher
Auch Spaichingen freut sich für gelben Rad-Schumi
„Stark!“ „Ich bin stolz auf ihn!“ „Das ist schon heftig“, sagt Hans Schumacher dazu, dass sein Sohn Stefan als schnellster Radfahrer der Welt das gelbe Trikot bei der Tour de France errungen hat. Das Telefon steht in Nürtingen nicht still. Glückwünsche kommen auch aus der Spaichinger Heimat…Die Wurzeln des Radsportasses liegen in Spaichingen, denn Vater Hans stammt vom Stüberhof, Oma Anneliese lebt noch in Spaichingen und Hans Schumacher, der in Nürtingen Arzt ist, pflegt den Kontakt zu seinen Freunden in Spaichingen…Den Vater hat der Super-Erfolg des Sohnes nicht erstaunt…Stefan Schumacher hatte wie viele andere in den vergangenen Jahren die Tiefen des Profi-Radsports mit durchlitten, und der Vater ärgert sich über die Berichte. Denn außer dem Blutdoping-skandal gebe es keinen Dopingskandal…Der Vater– Internist und Sportmediziner – schüttelt nur den Kopf…im Moment sind die Schumachers in Nürtingen, in Spaichingen und die Freunde in der Primstadt einfach nur stolz und glücklich über den Erfolg des jungen Radprofis.
(Schwäbische Zeitung am 10.7.2008. Da war wohl eine Schreiberin wenig auf Faktenhöhe? Damals war der Radprofi 27, hat sich also schon sieben Jahre lang gedopt. Und sein Vater, der „Internist und Sportmediziner“, hat nichts gewusst? Oder hat er die Welt mitbelogen? Schon vor 2008 ist Schumacher mehrmals aufgefallen, hätte der Schreiberin bekannt sein müssen: Bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt am 2005 wurde Schumacher offensichtlich positiv auf Doping, nämlich den stimulierenden Wirkstoff Cathin getestet, mit der Annahme gerechtfertigt wegen Pollenallergie (Schnupfen, Asthma) und von der niederländischen Antidopingagentur als unbedenklich eingestuft. Trotz Freispruch durch den Bund Deutscher Radfahrer wurde ihm der Sieg der Rundfahrt aberkannt. Fünf Tage vor den Weltmeisterschaften 2007 enthielt eine Blutprobe wohl verschiedene erhöhte Werte, was Schumacher mit einer Durchfallerkrankung erklärt haben soll. Eine Schutzsperre gab es nicht. Er belegte den 3. Platz. Nach  der WM wurden nach einem Autounfall Spuren von Amphetaminen gefunden. Es gab keine sportrechtlichen Konsequenzen, da der Wirkstoff außerhalb des Wettkampfs nicht als Doping gewertet werde. Usw. 2009 wurde Schumacher von der französischen Anti-Doping-Agentur wegen eines mutmaßgeblichen positiven Dopingtests auf EPO bei der Tour de France 2008 für zwei Jahre gesperrt, diese Sperre übernahm auch der Radsport-Weltverband.)

Donaueschingen
Geld verschwindet nach Luxemburg
Betrugsverdacht in der Donaueschinger Niederlassung eines Kreditinstituts: Über zwei Monate ist Geld vom Konto eines Paares offenbar illegal und eventuell nach Luxemburg überstellt worden – eine Anzeige liegt der Kriminalpolizei Villingen-Schwenningen vor. Es dauerte „ein paar Tage“, bis das Paar hellhörig wurde und sich an seine Bank wandte, vorab wurde ein Kredit aufgenommen, um dem plötzlichen Geldschwund zu begegnen und den normalen Zahlungsverkehr aufrecht zu erhalten. Laut Kontoauszügen verschwanden regelmäßig fixe Kleinbeträge von jeweils knapp 13 Euro und gingen bei einem „Luxemburger Begünstigten“ ein, der angegebene Zahlungsempfänger lässt das Paar rätseln…gibt man sich in der Pressestelle des Kreditinstituts schulterzuckend…Ob das Paar tatsächlich ausgespäht wurde, dürfte nur schwer zu ermitteln sein…verweist schon jetzt auf die mögliche Einstellung des Verfahrens – „wegen mangelnder Erfolgsaussichten“…das Paar kann auf eine Schadensregulierung durch die Bank zunächst nur hoffen. Der Straftatbestand der Datenausspähung muss nun zunächst nachgewiesen werden.
(Schwarzwälder Bote. Bank merkt nichts?)

Die Wende brachte Thorsten Frei in die Politik
Thorsten Frei ist ein Mann der leisen Töne. Der 39-jährige Kommunalpolitiker agierte bisher erfolgreich als Donaueschinger Oberbürgermeister. Er baute für die „Perle der Baar“ eine gelungenes Stadthalle und erfreut sich dort großer Beliebtheit…Dann kam der 16. November 2012, der Tag also, an dem Frei gegen den Parteikollegen Siegfried Kauder siegte und ihm die Direktkandidatur für den Wahlkreis Schwarzwald-Baar abnahm. Der Tag hat ihn und die CDU im Gäu verändert…Freis großes Pfund ist persönliche Glaubwürdigkeit, mit der er für seine Sache wirbt. Das größte Hindernis für die Berlin-Option ist persönlicher Art: Der 39-Jährige hat eine Familie mit drei kleinen Kindern…Programmatisch lässt er sich kaum festlegen…Falls er im September in den Bundestag gewählt wird (was sehr wahrscheinlich ist), sieht er im demografischen Wandel einen Schwerpunkt. Den Themen der Landespolitik steht er näher, was bei einem stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden nicht weiter erstaunt. Die Bildungspolitik der Stuttgarter Regierung missfällt ihm. Die Gemeinschaftsschule sieht er auf dem Holzweg, er sagt: „Wir können nicht das Abi-Zeugnis mit der Geburtsurkunde ausgeben.“ Auch die Finanzen wähnt er in zittrigen Händen…Für den damals 17-Jährigen war die deutsche Wende entscheidend…Auch wenn er ein Mann der leisen Töne ist: Man wird noch viel von Thorsten Frei hören.
(Südkurier. Journalismus war einmal? Keine Fragen, keine Antworten, trotzdem viel gehört und nichts darüber geschrieben?)

Viele unterstützen „Petition Retro“
Donaueschingen will sein altes Zulassungskennzeichen „DS“ zurück, andere Städte im Land das ihre auch. Der Bundesrat hat den Weg zur Wiedereinführung der „Retro-Kennzeichen“ grundsätzlich frei gemacht, aber die Landkreise als Entscheidungsinstanz blockieren zumeist.Eine Petition an den Landtag soll jetzt bewirken, dass Donaueschingen und Verbündete auch ohne Kreistags-Ja ihr Begehren durchsetzen können.
(Südkurier.Albern.Sonst hat ja ein Landtag auch nichts zu tun? Der Kreis hat die Entscheidung und hat entschieden.)

Da kommt Oster-Vorfreude auf
Hühner-, Gänse- und Straußeneier von Jutta Neuberger aus Villingen mit Acrylfarben, Paint-Markern und Swarovski-Steinen zu Kunstwerken gestaltet, füllten am Palmsonntag einen großen Tisch in der Grüninger Heimatstube und verbreiteten österliche Vorfreude. Die Besucher durften der Hobbykünstlerin beim Malen über die Schulter schauen. Sie unterstützt seit fast 20 Jahren mit dem Verkaufserlös die bundesweit bekannte Björn-Schulz Stiftung. Diese betreibt Projekte für Beratung, Sterbebegleitung und Rehabilitation für Familien mit schwerst- und unheilbar kranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
(Schwarzwälder Bote. Palmostern? Geht auch mal was ohne „guten Zweck“, einfach aus Spaß an der Freude?)

Baaremer Liebeserklärung an Europa
Heimatdichter Herwig Meßner textet, Musiklehrer Brent McCall lässt vertonen, jetzt Welturaufführung für Europa-Hymne.
(Südkurier. Das hat Europa noch gefehlt?)

Angler ziehen Nachwuchs an Land
(Schwarzwälder Bote. Aus der Donau?)

Drei Frauen, drei wichtige Aufgaben
Drei junge Frauen wurden in der Christuskirche von Pfarrerin Dagmar Kreider und Diakonie-Geschäftsführerin Anita Neidhardt-März in ihre neuen Aufgabenbereiche eingeführt. Annika Brodowski leitet seit Anfang diesen Jahres die Außenstelle des Diakonischen Werkes in Donaueschingen…Neue Leiterin der „Brücke“, dem Treffpunkt für Menschen mit psychischen Belastungen im Evangelischen Gemeindehaus am Irmapark ist Simone Sigwarth. Sabine Bacher unterrichtet an der Realschule in Donaueschingen neben Deutsch und Englisch auch in evangelischer Religion.
(Schwarzwälder Bote. Religion und Kirche als Geschäft?)

Auch Stille muss man aushalten können
Die katholische Klinikseelsorgerin Margarete Lorenz und der Evangelische Klinikseelsorger Jörg Makarinus-Heuß am Klinikum in Donaueschingen suchen Frauen und Männer für einen ökumenischen Krankenbesuchsdienst.
(Schwarzwälder Bote. Kosten darf’s nichts wegen eigenem Gehalt?)

Kinder suchen Ostereier und den Frühling
(Schwarzwälder Bote. Im Schnee?)

Hüfingen
Rat ebnet Weg für Ferienanlage
Seit der vergangen Sitzung im Gemeinderat wird in Mundelfingen gerätselt, welcher Bürger eine Feriensiedlung im Baugebiet Staffelweg plant. Jetzt ebnete der Gemeinderat Jochem Schaaf den Weg und wandelte den aus dem Jahr 2002 stammenden Bebauungsplan „Staffelweg“ vom Gewerbegebiet in ein gewidmetes Sondergebiet um.Damit legte er den Grundstein zum beantragten Bau einer Ferienanlage, um sie in einem weiteren Schritt in einem Mischgebiet zu genehmigen…ganz dem Geschmack der Stadt Hüfingen und seinem Ortsteil Mundelfingen entspricht. Den Tourismus als einen der städtischen Imagepfeiler zu stärken ist ein Ziel, das die Gemeinde Mundelfingen vor allem durch ihre Nähe zur Wutachregion intensiv verfolgt.
(Schwarzwälder Bote.Ein Stadtteil ist eine Gemeinde? Kommen die Römer aus Hüfingen?)

Stadt will Einzelhandel verbessern
(Schwarzwälder Bote.Mach der Bürgermeister eine Butike auf?)

Kunst-Endspurt am Osterwochenende
Das Final-Wochenende der Jahresschau des Hüfinger Kunstkreises steht an. Noch bis Ostermontag, 18 Uhr, sind die rund einhundert Werke der elf Künstler in der Hüfinger Rathausgalerie zu sehen.
(Südkurier. Wer ist am schnellsten draußen?)

Chöre locken den Lenz
(Schwarzwälder Bote. Wie heißt er noch?)

Hüfingen Zubringer ist der Knackpunkt
Der CDU-Europaabgeordnete Andreas Schwab war zu Besuch in Hüfingen…
Eines der brennenden Themen war die Entscheidung zum Zubringer Allmendshofen. Dieser sollte Kreuzungsfrei gelöst sein, auch ein Kreisel sei keine Alternative. An diesem Bau hängt nicht nur die Reduzierung des Durchgangsverkehrs durch Hüfingen, sondern auch der Bau eines Lärmschutzwalls entlang des Neubaugebiets. Momentan hat Hüfingen 20 000 bis 25 000 Fahrzeuge täglich zu verkraften.
(Schwarzwälder Bote. Die EU baut den Zubringer? Warum hat sich mehr für die ollen Römer wie für die heutigen Hüfinger getan?)

Blumberg
Für die einen haben sie ausgedient, für die anderen sind sie willkommene Hilfe und für eine dritte Gruppe sind sie eine gute Geldeinnahmequelle. Die Rede ist von Altkleidern. Ein heiß umkämpfter Markt, zum Leidwesen für das hiesige DRK…In Blumberg wird das Feld überwiegend von den Ortsvereinen des DRK in Blumberg und in Achdorf besetzt. Doch es taucht immer wieder Konkurrenz auf, meist kommerzielle und die arbeitet nicht immer sauber. Seit wenigen Tagen stehen grüne Kleidercontainer am Tunnelweg und in Epfenhofen an der Bushaltestelle, die nicht zum DRK gehören, sondern einem kommerziellen Vermarkter. Stadt und DRK prüfen derzeit, ob die Behälter legal aufgestellt sind.
(Schwarzwälder Bote. Das DRK ist eine Wohltätigkeitsorganisation und nicht kommerziell? Krankentransporte und Blutspenden kosten nichts und Altkleider werden verschenkt?)

Kräuterfachfrau gibt Wissen weiter
(Schwarzwälder Bote. Früher als Hexen verbrannt? Kann sich wohl jede so nennen?)

Friedhofsmauer bleibt erhalten
(Schwarzwälder Bote. Damit die Riedböhringer drin bleiben?)

Holperpiste wird dieses Jahr nicht repariert
Die Holperpiste auf der Landesstraße 185 von Blumberg Richtung Geisingen wird dieses Jahr nicht mehr repariert. Das ergab eine gestrige Anfrage des SÜDKURIER beim Regierungspräsidium Freiburg. Hintergrund war die kürzliche Anfrage des CDU-Abgeordneten und Landtagspräsidenten Guido Wolf, ob und wann der Abschnitt zwischen der Abzweigung Hondingen und Kirchen-Hausen repariert werde. Wolf griff darin die Forderung des Blumberger Kreisrates Stefan Scherer sowie weiterer Bürger auf…Die Antwort von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer an Landtagspräsident Wolf ist ernüchternd: „Es gibt keinen konkreten Termin“, erklärte ihr Pressesprecher Joachim Müller-Bremberger gestern auf Anfrage.
(Südkurier. Warum ist in 58 Jahren CDU-Regierung die Holperpiste entstanden? Hat der MdL sie erst jetzt entdeckt?)

Die Märzenbecherblüte erleben
Aus der Mitte des Arbeitskreises „Soziales & Miteinander“ im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements entstand die Idee, Personen, die nur noch eingeschränkt mobil sind, mit dem Projekt „Schau ins Land“ die Chance zu bieten, die ein oder andere Schönheit unserer Landschaft zu erleben. Gesagt, getan. Der erfahrene Naturschutzwart Manfred Bouillon, führt die Teilnehmer am Donnerstag, 4. April, um 14 Uhr zur diesjährigen Märzenbecherblüte und wird über die Natur berichten.
(Schwarzwälder Bote. Wer schaufelt den Schnee aus den Aprilbechern?)

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