KZ in Spaichingen, Schömberg, Dautmergen, Schörzingen, Erzingen: der Kriegsverbrecherprozeß in Rastatt

Der amtliche Bericht des Gerichts – Erstveröffentlichung im Kreis Tuttlingen (I)

(tutut).  Im April 1947 hat das Amtsblatt des französischen Oberkommandos in Deutschland das Ergebnis des 1946/47 in Rastatt stattgefundenen Kriegsverbrecherprozesses veröffentlicht. Der Text wurde zweisprachig abgedruckt, wobei der französische Teil als amtlich galt, der deutsche als Information. In diesem Prozeß ging es um Verbrechen durch Offiziere und Wachmannschaften in den fünf Außenlagern des elsässischen Natzweiler-Struthof in Spaichingen, Schömberg, Schörzingen, Dautmergen und Erzingen. Während in Spaichingen für die Oberndorfer Mauserwerke eine Fabrikationshalle hochgezogen werden sollte und Häftlnge auch in der Waffenproduktion eingesetzt worden sind, waren die anderen vier Lager fast ausschließlich zum Abbau von Ölschiefer eingerichtet worden.

Viele Details zu den KZ-Lager, auch in Spaichingen, sind erst verhältnismäßig erforscht worden. Der Kriegsverbrecherprozeß in Rastatt hat sich damit leider nicht aufgehalten, sondern sich allein auf die Zustände in den Lagern und eventuelle Schuldige konzentriert.  Da es nach dem Krieg auf deutscher Seite so gut wie keine Bemühungen gab, Vorgefallens aufzuklären und zu hinterfragen, dauerte es zum Teil auch in Spaichingen Jahrzehnte, bis Recherchen und Zufälle ein immer feineres Mosaik über das KZ-Lager bildeten.

Der amtliche Bericht des Rastatter Gerichts ist im Kreis Tuttlingen eine Erstveröffentlichung. Er kann durchaus als Ergänzung bisheriger Berichte dienen. Es wäre wünschenswert, wenn nicht nur lobenswerterweise die Erinnerung an das KZ in Spaichingen wachgehalten würde, sondern auch das heute vorallem international zugängliche Material, u.a. Zeugenberichte von Insassen, weiter aufgearbeitet würde. Denn noch sind längst nicht alle Quellen ausgeschöpft worden!

An dieser Stelle wird im ersten Teil auf den allgemeinen Prozeßbericht des Gerichts zu den fünf Lagern eingegangen und in einem zweiten Teil auf das Lager Spaichingen und die Urteile.

Der amtliche Bericht über die Lager von Schömberg, Schörzingen, Spaichlngen, Erzingen, Dautmergen
„Das Urteil stützt sich auf das Gesetz Nr. 10 des Kontrollrats vom 20. Dezember 1945 über Bestrafung von Personen, die sich Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen den Frieden oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht haben (veröffentlicht Im Amtsblatt des Französischen Oberkommandos in Deutschland vom 11. Januar 1946) und die Verordnung Nr. 36 des Commandant en Chef Francais en Allemagne vom 25. Februar 1946 über Strafverfolgung der Kriegsverbrechen, der Verbrechen gegen den Frieden und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit (veröffentlicht im vorgenannten Amtsblatt vom 8. März 1946).

Nach den Bestimmungen dieser Gesetze sind die Gerichte der Militärregierung des französischen Besalzungsgebietes für die Ab­urteilung aller derjenigen Personen — ausgenommen französische Staatsangehörige — zuständig, welche Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben.

Im Laufe des Jahres 1944 wurden Konzentrationslager errichtet, die zum Lager Natzweiler-Struthof gehörten und unter dem Namen „Nebenlager Natzweiler“ bekannt waren. Die Errichtung dieser Konzentrationslager erfolgte auf unmittelbaren Befehl Himmlers und be­zweckte die Durchführung eines Arbeitsplanes — des sogenannten Planes Gailenberg — im jetzigen Gebiet der französischen Besatzungszone, mit dem Ziele, auf intensive Art und unter ganz besonders harten und gesundheitswidrigen Bedingungen die petroleumhaltigen Schieferlager der Gegend auszubeuten und in gleicher Weise wichtige Arbeiten militärischen Charakters auszuführen.

In verschiedenen, von den Deutschen besetzten Ländern, namentlich in Belgien, Frankreich, Luxemburg und Polen, wurden Massenverhaftungen vorgenommen, und diese ermöglichten es den Deutschen, die alsdann deportierten Menschen bis zum Äußersten auszunutzen, wobei die Absicht dahin ging, einesteils mittels dieser Zwangsarbeit das Kriegspotential Deutschlands zu erhöhen, anderenteils die Elemente, die sich nicht gleichschalten ließen, auszumerzen oder sogar systematisch auszurotten.

Tausende dieser Deportierten, die aus verschiedenen Konzentrationslagern, insbesondere aus Natzweiler, Dachau, Danzig-Stutthof und Auschwitz kamen, wurden besonders in den Lagern von Schömberg, Erzingen, Schörzingen, Dautmergen und Spaichingen interniert.

47 ehemalige Chefs, Blockleiter, SS-Aufseher, „Kapos“ angeklagt
47 der ehemaligen Chefs dieser fünf letztgenannten Lager, Block­leiter, SS-Aufseher und „Kapos“, die bis jetzt gefaßt worden sind, erscheinen nun vor dem Höchsten Gericht zwecks ihrer Aburteilung.

Drei ehemalige SS-Offiziere des Lagers Natzweiler-Struthof, zu dem die fünf Nebenlager gehörten, erscheinen ebenfalls vor dem Höchsten Gericht, um sich wegen der von ihnen begangenen Verbrechen zu verantworten, aber nur soweit sie diese in ihrer Eigenschaft als Leiter und Aulsener der Nebenlager Schömberg, Erzingen, Schörzingen, Dautmergen und Spaichingen verübt haben.

Wenn diese fünf Nebenlager auch zu dem Lager Natzweiler-Struthof gehörten, aus dem die SS-Offiziere ihre Befehle erteilten und zur Vornahme von Besichtigungen kamen, besaßen die Lagerchefs ebenso wie die Blockleiter, die SS-Aufseher und die „Kapos“ dennoch eine gewisse Selbständigkeit und Befehlsgewalt, genügend, um die besonderen Verhältnisse des Lagers und die Arbeitsmethoden zu bestimmen, sodaß man sagen darf, daß sie tatsächlich in der Lage waren, selbstherrlich zu schalten und zu walten.

Verpflegung, Unterkunft, Bekleidung unzureichend
Aus vielen übereinstimmenden und erdrückenden Aussagen von Zeugen verschiedenster Nationalität, auch solchen deutscher Zeugen, geht hervor, daß die Internierten mittels der schlimmsten, vielfach kaum vorstellbaren Mißhandlungen, die mit ausgeklügelter Abscheulichkeit und Grausamkeit begangen wurden, zu aufreibender und erschöpfender Zwangsarbeit gezwungen wurden, und daß die Verpflegung, die Unterkunft und die Bekleidung gänzlich unzureichend waren.

Diese, den elementarsten Grundsätzen der Menschlichkeit zuwiderlaufende Behandlung hatte zwangsläufig den körperlichen Kräfteverfall und den moralischen Zusammenbruch zur Folge und führte zu einem langsamen Tode und zur systematischen Ausrottung einer großer Anzahl Internierter.

Wie in einer „wahren Hölle“
Das zusammengefaßte Ergebnis der Zeugenaussagen zwingt zu der Feststellung, daß die Internierten in Anbetracht ihrer Lebensbedingungen wie in einer wahren Hölle lebten.

Abgesehen von den zahllosen Mißhandlungen und Grausamkeiten und dem Fehlen jeglicher Hygiene befanden sich die Deportierten in einem Zustand dauernder Angst und seelischer Qual; sie lebten unablässig, Tag und Nacht unter dem Terror ihrer Aufseher, ein Zustand, der ihre elende Lage noch verschlimmern mußte.

Lebensmittel, die für die Internierten bestimmt waren, wurden von den Aulsehern unterschlagen, und diese Unterschlagungen verringerten die ohnedies im Verhältnis zu der aufreibenden Zwangsarbeit schon ungenügenden Lebensmittelrationen im beträchtlichen Maße.

In allen obengenannten Lagern war für die Unterbringung der Internierten weder Vorsorge getroffen worden, noch wurde sie später­hin organisiert; sie wurden unter menschenunwürdigen Verhältnissen in überfüllten Baracken zusammengepfercht, wo sie mit Ungeziefer und voller Läuse ohne irgendwelche Hygiene, meistens ohne Wasser und ohne Möglichkeit des Wäschewechselns, zu leben gezwungen waren.

Zementsäcke als Unterwäsche
Als ihre ganze Bekleidung besaßen die Internierten meistens lediglich ein Hemd, eine Jacke und eine Hose aus gestreiftem Kunstfaserstoff und nur ganz ausnahmsweise im Winter einen Mantel; einige dieser Unglücklichen trugen, um sich gegen Kälte und Unwetter zu schützen, selbst auf die Gefahr grausamster Bestrafung hin, als Unte­rzeug Zementsäcke aus Papier, die sie verbotenerweise auf der Arbeitsstätte an sich genommen hatten; sie hatten sehr schlechtes Schuhwerk und trugen meist Lappen oder Papier an den Füßen; sie mußten oft — selbst im Schnee — mit nackten Füßen marschieren.

Alle wurden mit eiserner Disziplin zu sehr schwerer Arbeit gezwungen, ohne Rücksicht darauf, ob sie zu dieser geeignet oder fähig waren; die Arbeit war um so härter, als sie von kranken, entkräfteten und vollständig unterernährten Menschen verlangt wurde.

Die Internierten wurden hauptsächlich zur Ausbeutung dar Schieferlager und zum Bau von Fabriken verwendet.

Die drei Baracken des KZ in Spaichingen.

„Grausame Roheit
Sie waren nicht nur im Lager, sondern auch auf der Arbeitsstätte und unterwegs den widerrechtlichen Mißhandlungen und Grausamkeiten und der Brutalität der gerichtlich vielfach vorbestraften Aufseher und Kapos ausgesetzt; alle diese führten nicht nur die empfangenen Befehle mit äußerster Härte aus, sondern schlugen aus unbedeutenden Gründen oder vollkommen grundlos, mit Fäusten oder Knütteln auf die Internierten ein oder mißhandelten sie mit Fußtritten.

Einzelne Aufseher schlugen die Internierten mit grausamer Roheit, bis sie bewußtlos wurden, und traten dann ihre unglücklichen Opfer zu Tode; aus Zeugenaussagen erhellt sogar, daß in gewissen Lagern, namentlich in Dautmergen, einem der schärfsten Läger Deutschlands, Internierte, die vollständig am Ende ihrer Kraft waren, ihre letzte Zuflucht dazu nahmen, sich mitten unter Leichen zu verstecken, um sich vor einer Arbeit zu retten, die, wie sie wußten, ihr Schicksal be­siegeln würde.

Es war zwar grundsätzlich eine Baracke dazu bestimmt, als Krankenrevier des Lagers zu dienen; es gab darin in Wirklichkeit aber nicht ein einziges Medikament; selbst in Fällen schwerster Erkrankung war die Behandlung nur unzureichend; die unter den Internierten aus­gesuchten Arzte wurden oft geschlagen und waren bei der Ausübung ihrer Tätigkeit von den Aufsehern und Kapos abhängig, die eine nur beschränkte Zahl im Revier aufzunehmender und arbeitsunfähig zu schreibender Kranken zuließen, ohne Rücksicht auf die vom Arzt vorgebrachten zwingenden Gründe, lediglich darauf bedacht, die Arbeitskraft bis zum Höchstmaß auszunutzen.

Krankenschwester bedroht
Im Lager Spaichingen namentlich erhielt eine deutsche Krankenschwester das ausdrückliche Verbot, andere Fälle als reine Arbeitsunfälle zu behandeln; man bedrohte sie, weil sie gegenüber Lagerinsassen zu menschlich war.   

Nackte Leichen blieben mehrere Tage hinter den Baracken liegen, sie wurden dann in Kisten gestopft und mit Füßen getreten oder sogar auf der Erde bis zur Leichenkammer geschleift; die Goldzähne wurden systematisch herausgerissen und eingesammelt.

Selbst unter Berücksichtigung der allgemeinen Lage in Deutschland war die Verpflegung in allen Lagern stets sehr schlecht und vollkommen unzureichend; sie bestand gewöhnlich und fast ausschließlich aus einem Liter Wasser, in dem man Kraut, Rüben, Löwenzahn oder sogar Brennesseln, die nach der Arbeit auf dem Felde gesammelt worden waren, gekocht hatte.

Lebensmittelunterschlagungen
Die Köche, Blockleiter und Aufseher begingen zahlreiche Lebens­mittelunterschlagungen, durch welche die an sich schon sehr un­genügenden Rationen beträchtlich verringert wurden.

Unter diesen Umständen war die Sterblichkeit als Folge der Unter­ernährung und der Roheitsakte, welche Ruhr und Tuberkulose ver­ursachten, sehr erheblich; in verschiedenen Lagern scheint die Sterb­lichkeit einen geringeren Umfang gehabt zu haben, dies allerdings nur deshalb, weil die Internierten, die zu krank oder zu schwach waren, um arbeiten zu können, in andere Lager überführt und sofort durch andere Internierte ersetzt wurden, die dasselbe Schicksal erleiden mußten.

Auf Grund der Aussagen aller vernommenen Zeugen ist festzustellen, daß die Lager eine furchtbare Einrichtung waren, daß einzelne von ihnen sogar, z.B. das Lager Dautmergen, als wahre Vernichtungslager anzusehen sind.

Es hat den Anschein, daß der Aufenthalt im Konzentrationslager Erzingen, in dem sich Internierte in geringerer Anzahl befanden, meist namenlose, weniger hart war als in anderen Lagern; es ist dennoch eine Tatsache, daß die Unterkunft und die Verpflegung in diesem Lager genau so ungenügend waren und der Arbeitsdienst genau so hart.

In diesem Lager, das anscheinend einen ganz anderen Charakter hatte, konnten die Gefangenen infolge ihrer geringeren Zahl ein stärkeres Solidaritätsgefühl gegenüber den SS-Aufsehern an den Tag legen. Dank der hingebenden Tätigkeit und der Entschlußkraft des französischen Lagerarztes, der zu den Internierten gehörte, konnten die Kranken wenigstens die unerläßlich notwendige Behandlung erhalten.

Indessen gab es auch in diesem Lager einige Aufseher von äußerster Brutalität:
Schwarz, Hartjenstein und Schmidetski haben sich in ihrer Eigenschaft als Leiter der Nebenlager zu verantworten, die den Gegenstand dieses Prozesses bilden und ihrer Befehlsgewalt und ihrer Kontrolle unterstellt waren.

Abgesehen von etwaigen Dienstbefehlen, die sie von ihrer vorgesetzten Behörde erhielten, gehörte die Überwachung der sachlichen Angelegenheiten und der körperlichen und moralischen Verfassung der Internierten zu ihren Obliegenheiten.

Sie hatten sich namentlich bei ihren Besichtigungen über die Befolgung der von ihnen erteilten allgemeinen Befehle zu vergewissern; viele hatten ganz besonders darüber zu wachen, daß die vorschriftsmäßigen Rationen zur tatsächlichen Verteilung gelangen, und hatten dem Verbot, die Internierten zu schlagen, Geltung zu verschaffen.

Mangelhafte Kontrolle
Die Behauptung dieser Leiter, ihre Pflichten erfüllt zu haben, kann kein Gehör finden; sie waren, da sie die Lager zu Tageszeiten aufsuchten, zu denen die Internierten sich auf ihren Kommandos befanden, tatsächlich garnicht in der Lage, sich von ihrem Zustand zu überzeugen und ihre Beschwerden entgegenzunehmen.

Sie haben es überdies unterlassen, sich über die Todesfälle zahlen­mäßige Nachweise vorlegen zu lassen, die es ihnen gestattet hätten, nach den Gründen der unglaublich hohen Sterblichkeit zu forschen. Sie haben durch ihre Handlungsweise die Begehung der den Mitangeklagten zur Last gelegten Verbrechen ermöglicht und haben sie erleichtert.

Vergebens berufen sich diese drei Angeklagten darauf, daß die industriellen Unternehmungen ebenso wie die Organisation Todt, zu deren Verfügung die Internierten standen, ihren Verpflichtungen, namentlich in Bezug auf Verpflegung, nicht nachgekommen sind; es war unbedingt ihre Aufgabe, bei jenen Organisationen auf die genaue Beachtung ihrer Verpflichtungen zu dringen.

Die Mehrzahl der übrigen Angeklagten beschränkt sich auf einfaches Leugnen. Einzelne von ihnen geben die Begehung der ihnen zur Last gelegten Straftaten teilweise zu, versuchen jedoch — allerdings erfolglos — deren Häufigkeit und Schwere abzuschwächen.

In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle liefern die zahlreichen und übereinstimmenden eidlichen Zeugenaussagen genügenden Beweis für die tatsächliche Verübung der unter Anklage gestellten Straftaten, die dazu beigetragen haben, nicht nur die körperliche und moralische Verelendung vieler Internierter, sondern auch den Tod mehrerer Tausend von ihnen herbeizuführen.

Einige Angeklagte verschanzen sich, soweit es sich um die von ihnen verübten Gewalttaten handelt, hinter den ihnen nach dieser Richtung hin erteilten Beiehlen.

In der Verhandlung vor Gericht hat sich jedoch ergeben, daß das gesamte Personal den Befehl erhalten hat, keinerlei Gewalttätigkeit gegen die Internierten zu begehen.

Einige Angeklagte behaupten, sie wären zwecks Aufrechterhaltung der Ordnung veranlaßt worden, zu schlagen; mehrere Lagerchef haben jedoch zugegeben, daß derartige Rohheitsakte unnötig waren.

Das Hohe Gericht stellt überdies fest, daß die den Internierten zugefügten Mißhandlungen in keinem Verhältnis zu der angeblichen Notwendigkeit disziplinarer Art standen.

Es ist schließlich von Bedeutung, nachdrücklich zu betonen, daß manche Gewalttätigkeiten, wenn sie die körperliche Unversehrtheit der Internierten auch nicht unmittelbar beeinträchtigten, dennoch ihrer Art nach eine schwere Verletzung der menschlichen Würde darstellen“. (Teil II folgt)

Gefragt

Warum können 16-Jährige noch keinen Führerschein machen, um Auto zu fahren, während sie aber nach dem Wunsch von Grün-Rot nun in BW  wählen gehen dürfen?  Ist es nicht so, wie es Christian Ortner in seinem Buch „Prolokratie“ schreibt, dass Demokratie nur funktionieren kann, wenn die Verblödung der Mehrheit ein bestimmtes Ausmaß nicht überschreitet, weil sie sonst in die Herrschaft der Verblödeten kippt? .

Gelesen

Osterspaziergang in Spaichingen:2012…

…und 2013.

Der Osterhase bei der Arbeit
Fotomontage: Edgar Biehle
(Schwäbische Zeitung. In Trossingen wird er montiert? Direkt aus dem Kindergarten? Gibt’s dafür an die Löffel?)
Der Osterhase wohnt in der Föhrenstraße
Die Tuttlinger Schokoladenfabrik Storz vertreibt ihre Produkte weltweit in 38 Länder
(Schwäbische Zeitung. Also ist er doch kein Trossinger? Gibt es in der weiten Welt nicht 200 Länder?)

Ausweicher gewinnen nur eine Minute
Heuberger-Bote-Mitarbeiter testet Haupt-und Seitenstraßen mit erstaunlichem Ergebnis
Was hat die Ampelanlage in der Hauptstraße („Grüne Welle“) mit einer möglichen Tempo-30-Zone im Bereich Hindenburg-, Garten- und Bismarckstraße zu tun? Eigentlich nicht viel, wie sich in einer Zählung der Stadt herausgestellt hat: Es gibt seither nicht mehr Ausweichverkehr in die Seitenstraßen. Und was spricht aus Sicht des Verkehrs gegen eine Tempo-30 Zone in diesem Bereich? Eigentlich auch nicht viel, wie der Geschwindigkeitstest des Heuberger Bote ergeben hat…Heuberger-Bote-Mitarbeiter Zdenko Merkt ist zu verschiedenen Tageszeiten bei ruhigem und bei Stoßverkehr alle vier von Spaichingern gewählten Strecken abgefahren. Mit und ohne Ampelstop. In den Seitenstraßen, wo möglich, auch mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten. Mit einem erstaunlichen Ergebnis:
(Schwäbische Zeitung. Fachorgan für groben Unfug? Demnächst der Beweis, dass die Erde eine Scheibe ist?  Warum umständlich auf Nebenwegen fahren und sogar Zeit gewinnen, wenn auf der Hauptstraße ohne Ampelei glatt durchgefahren werden könnte? Erstaunlich so ein „Selbstversuch“ eines „Heuberger-Bote-Mitarbeiters“, der beweisen wollte, was niemand wissen will, der lieber auf Nebenwegen fährt als alle paar Meter auf der Hauptstraße im Ampelstaut steht? Ist der „Mitarbeiter“ jeweils gleichzeitig auf der Hauptstraße als Zdenko Merkt und auf Nebenwegen als Stanly Notes gefahren, als der er offensichtlich anonym im Internet herumspukt?)
Ansichtssache
Alles spricht für Tempo 30
Von Regina Braungart
(Schwäbische Zeitung. Expertin für groben Unfug? Für wen spricht sie? Hat sie nicht gegen jene geschrieben, die in der Bahnhofstraße für Tempo 30 waren, damals, als die CDU noch Wahlkampf gegen den CDU-Bürgermeister gemacht hat, der den Anliegern zuliebe Tempo 30 eingeführt hatte? Mussten deswegen nicht wie in Schilda Schilder ab- und wiederaufgebaut werden einschließlich Errichtung einiger dämlicher Schikanen, was wie andernorts nicht nötig und teuer gewesen wäre, wenn nicht Wirrköpfe ins Spaichinger Wasserglas zum Sturm geblasen hätten?)

Schlichtung beendet wohl Klage gegen Räte
In öffentlicher Sitzung sollen Details und Antworten zur Sprache kommen
Die Klage von Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher gegen neun Spaichinger Gemeinderäte dürfte mit Schlichterspruch Landrat Stefan Bärs vom Tisch sein. In einer öffentlichen Ratssitzung soll dieser offiziell bestätigt werden. Dann sollen auch weitere offene Fragen zum so genannten „Bauhof-Fall“ und die Frage der Kostenverteilung des bisherigen Verfahrens beantwortet werden.
(Schwäbische Zeitung.Wohl? Noch ein Ei zu Ostern? Nichts Genaues weiß sie wieder nicht, schreibt aber darüber? Ist nicht immer noch auf dem Tisch, was die Redakteurin des Lokalblatts als Tatsachenbehauptungen in die Welt gesetzt und bis heute nicht richtiggestellt hat?)

Booze up war gestern – EdelRock ist jetzt
Die Formation hat sich einen neuen Namen gegeben und ändert ihr Repertoire
(Schwäbische Zeitung. Wer?)

Konvikt organisiert Fahrten zu Feiertagen der Demokratie
(Schwäbische Zeitung. Katholische Kirche und Demokratie?)

Ab nächster Woche rollen die Bagger
In Deilingen und Renquishausen werden die Durchfahrtsstraßen gesperrt
(Schwäbische Zeitung. Wohin, bleiben die Bagger nicht vor Ort?)

Akkordeon-Spielring musiziert im Pflegeheim
Lieder machen den Bewohnern viel Freude – Auftritt im kommenden Jahr ist schon zugesagt
(Schwäbische Zeitung. Gepflegte Musik?)

„Das Gefängnis bewegt viele“
Eine Bürgerbefragung soll die Standortentscheidung des Justizministeriums beeinflussen
(Schwäbische Zeitung. Wann beschäftigt sich die Redaktion mit der Mondlandung der Trossinger?)

Dr. Peter Wohlrabe verzichtet auf kassenärztliche Zulassung
Der am längsten in der Stadt praktizierende Mediziner behandelt nur noch Privatpatienten
(Schwäbische Zeitung. Hat nicht gerade auch eine Würstchenbude aufgemacht? Kriegt die auch Reklame?)

Bis zum Herbst entsteht Pflegeresidenz
Bürgermeister Flad überbringt Grüße der Gemeinde beim Richtfest – 37 Einzelzimmer
(Schwäbische Zeitung. Früher lebten Könige in Residenzen und ließen diese mit dem Geld der Bürger pflegen.)

SV Durchhausen will Sportheim verpachten
(Schwäbische Zeitung. Fünfspaltiger Großbericht statt einspaltige Kleinanzeige?)

Frischer Fisch kommt an den Kartagen auf den Tisch
(Schwäbische Zeitung. Fisch und frisch sollen die auf dem Gruppenfoto Stehenden sein?)

Landrat weist Vorwürfe gegen das Jugendamt zurück
Landrat Stefan Bär übt in einer Stellungnahme Kritik an der Berichterstattung dieser Zeitung vom 28. März über den Maya-Prozess und den Todesfall Larissa. Er bestätigt zwar Punkt für Punkt die in dem Artikel aufgeführten Fakten, betont aber: „Beide Fälle haben nichts miteinander zu tun.“ Außerdem wehrt er sich „gegen die ständigen unterschwelligen Vorwürfe gegen das Jugendamt“.
(Schwäbische Zeitung. Kann der Landrat 1 und 1 nicht zusammenzählen? Macht der Bär jetzt den Wolf?)

Gutachter hält Mayas Mutter für vermindert schuldfähig
„Sie hat Maya sehr geliebt“ – Sachverständige befürchten ohne Therapie eine Rückfallgefahr
(Schwäbische Zeitung. Wer hat da Sachverstand?)

Ab 2017 fahren ICs stündlich nach Stuttgart
Neue Doppelstockzüge – Spaichingen bekommt IC-Halt
(Schwäbische Zeitung. In vier Jahren sind die roten Bummelzüge weiß angestrichen? Gibt’s dann die Gäubahn, ist sie dann kein Yeti mehr?)

Galgenhumor
von Wolfgang Schorlau
Von den vielen Wahlen, die ich erlebt habe, sind nur wenige so ausgegangen, wie ich mir das gewünscht oder wie ich es erhofft habe. Und diesen wenigen folgte stets ein gehöriges Maß an Enttäuschung…
Wenn ich die aktuelle Lage in Baden-Württemberg betrachte, hilft mir manchmal Galgenhumor. Mit offenen Augen soll in Stuttgart das Drama des Berliner Flughafens wiederholt werden, nur diesmal mitten in der Stadt und unterirdisch…Noch immer gilt der Rahmenbefehl an die Polizei aus der Ära des gescheiterten Ministerpräsidenten Mappus…Er sagt etwas darüber aus, wie die Landesregierung kritische Bürger sieht…Die zweite große Enttäuschung betrifft die Erwartungen bezüglich der eigentlich als Kernstück von Grün-Rot verstandenen „Politik des Gehörtwerdens“…Ich sehe niemanden mit einer Machete in der Hand, noch nicht einmal jemanden mit einem Taschenmesser. Dies ist vielleicht die größte Enttäuschung nach zwei Jahren Grün-Rot…Die SPD in Baden-Württemberg scheint sich aus der Diskussion der Bundespartei weitgehend ausgeklinkt zu haben und steuert einen weit rechts liegenden, neoliberalen Kurs…Vielleicht ist mein Eindruck nicht ganz falsch: Rot-Grün in Nordrhein-Westfalen arbeitet besser, unaufgeregter, mehr an den Problemen des Landes und der Wähler orientiert als die Landesregierung in Baden-Württemberg.
(kontextwochenzeitung. Freiwillig am Galgen?)

Blockiert
von Dietrich Heißenbüttel
Eine Regierung kann nicht gegen die Wirtschaft agieren. Dies bekam Winfried Kretschmann zu spüren, als er vor seiner Wahl zum Ministerpräsidenten in das von der „Bild“-Zeitung aufgestellte Fettnäpfchen trat und verkündete: „Weniger Autos sind natürlich besser als mehr.“…Nun muss die Landesregierung zugleich die Zu- und Abnahme des Autoverkehrs fördern: das eine, weil ihr die Industrie, die Opposition und die Mehrzahl der Wähler im Nacken sitzen, die sich nach wie vor auf eigenen vier Rädern fortbewegen, das andere aus eigener Überzeugung…Ökologisch viel effizienter als der batteriegetriebene Individualverkehr wäre zweifellos ein gut vernetzter öffentlicher Verkehr mittels Schienenfahrzeugen und Oberleitungsbussen, wie es sie im Lande nur noch in Esslingen gibt…Beim wichtigsten Bahnprojekt des Landes blockiert sich die Koalition gegenseitig. Mit dem Rückbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs und dem gleichzeitigen Ausbau der Heilbronner Straße und des Rosensteintunnels – alles bereits beschlossene Projekte – wird die Stadt künftig zusätzliche 50 000 bis 100 000 Autos am Tag verkraften müssen…Mit dem Rückkauf der EnBW-Anteile hat die Vorgängerregierung dem ökologischen Umbau einen weiteren Klotz ans Bein gebunden…Kompliziert wird diese Aufgabe durch die Bestrebungen der EU, öffentliche Dienstleistungen europaweit ausschreibungspflichtig zu machen:..Vor allem die Bundesregierung tut alles, der grün-roten Koalition die Ernte zu verhageln – nicht nur bei Stuttgart 21. Beim Verteilen der Kosten der Energiewende wurden bisher große Unternehmen bevorzugt und kleine Verbraucher zur Kasse gebeten…Auch der Ausbau der Windkraft kam bisher nur schleppend voran. Die Vermutung liegt auf der Hand, dass Kommunen und Landkreise, in denen der politische Gegner das Sagen hat, keine Eile haben, das Thema voranzubringen.
(kontextwochenzeitung. Noch ein Kommentar zeigt, dass Grün-Rot für seine Anhängern nach nur knapp zwei Jahren Frosch geblieben und nicht Prinz geworden ist.)

Zeitgemäß

Elektronische Informationstafeln: in Frankreich fast die Regel, hier unbekannt

(tutut). Während französische Kleinstädte mit der Zeit gehen, elektronische Informationstafeln gehören seit Jahren praktisch zur Grundausstattung, ist diese zeitgemäße Art, Öffentlichkeit anzusprechen, in Deutschland erstaunlicherweise so gut wie unbekannt. Viel kleinere Orte als zum Beispiel die Spaichinger Partnerstadt Sallanches, deren Infotafel das obrige Foto zeigt, greifen auf die Technik zurück, während zum Beispiel der Partner in Deutschland noch immer auf Information durch Lokalblätter setzt, deren abnehmende Aktualität, Auflage und Zuverlässigket zu wünschen übriglassen, ganz zu schweigen von den überholten Anzeigenblättern als Ortsinformation, deren Aktualität und Reichweite ebenso sehr beschränkt sind.

Gleichzeitig aber werden Informationsmöglichkeiten über das Internet, was Schnelligkeit und Darstellung betrifft,  sträflich vernachlässigt. Elektronische Informationstafeln beispielsweise an Ortseingängen oder in Zentren, in Spaichingen im Bereich Marktplatz vorstellbar, mit laufenden Textbändern erreichen mit Hinweisen auf Veranstaltungen oder mit wichtigen Nachrichten schnell ein großes Publikum. Denkbar wären auch Werbeeinblendungen, was die Finanzierbarkeit wesentlich erleichtern könnte.

Gefragt

Was hat Alexander Efinger, der Spaichinger grüne Ortsverbandsvorsitzende, der Kreisvorsitzende und grün-rote Fraktionsvorsitzende im Spaichinger Gemeinderat, bloß gegen Grün-Rot im Gemeinderat? Ist er ein Baum, seit Grün-Rot etwas gegen Bäume zu haben scheint und deren Tod  durch Fällen auf Marktplatz und an Prim möglich gemacht hat? Oder ist er als Mehrfachfunktionär so überlastet, dass er nicht mehr mitkriegt, was die Grünen so unter seiner Führung in Wirklichkeit tun?

Gelesen

Heißes Pflaster Villingen?

Radsport:
Schumacher gesteht jahrelanges Doping
Doping habe zu seinem Alltag gehört wie ein Teller Nudeln: Radprofi Stefan Schumacher räumt im SPIEGEL erstmals ein, systematisch gedopt zu haben. Während seiner Zeit beim Team Gerolsteiner hätten Ärzte „aktiv beim Dopen mitgemischt“, Rennstallchef Hans-Michael Holczer habe alles gewusst…Im Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL erklärt Schumacher: „Ich habe Epo genommen, auch Wachstumshormon und Kortikosteroide.“
(spiegel.de. Hat jemand daran gezweifelt, dass er es nicht macht wie alle anderen? Ist nun nichts mehr mit einem väterlichseits aus Spaichingen stammenden angeblichen Sportstar, der mehrmals schon gedopt erwischt und gesperrt worden ist und nun als fast 32-Jähriger gesteht, gedopt zu haben, seit er 20 ist? Eine Sportart hat sich völlig ruiniert. Und das schon seit Jahren mit Lügen und Betrügen. Wer aber glaubt, in anderen Sportarten gehe es sauberer zu, irrt. Ohne Doping gibt es kaum Superleistungen. Spitzensport ist ein Geschäft, aber keineswegs gesund. In den Staatssendern gibt es nur noch Anpreisungen à la Hamburger Fischmarkt von Eingekauftem, aber keinen Sportjournalismus mehr. Jetzt dürften im Fall Schumacher auch ein paar Ärzte fällig sein, sein Vater nicht?)

2008 jubelte Spaichingen über Schumacher
Auch Spaichingen freut sich für gelben Rad-Schumi
„Stark!“ „Ich bin stolz auf ihn!“ „Das ist schon heftig“, sagt Hans Schumacher dazu, dass sein Sohn Stefan als schnellster Radfahrer der Welt das gelbe Trikot bei der Tour de France errungen hat. Das Telefon steht in Nürtingen nicht still. Glückwünsche kommen auch aus der Spaichinger Heimat…Die Wurzeln des Radsportasses liegen in Spaichingen, denn Vater Hans stammt vom Stüberhof, Oma Anneliese lebt noch in Spaichingen und Hans Schumacher, der in Nürtingen Arzt ist, pflegt den Kontakt zu seinen Freunden in Spaichingen…Den Vater hat der Super-Erfolg des Sohnes nicht erstaunt…Stefan Schumacher hatte wie viele andere in den vergangenen Jahren die Tiefen des Profi-Radsports mit durchlitten, und der Vater ärgert sich über die Berichte. Denn außer dem Blutdoping-skandal gebe es keinen Dopingskandal…Der Vater– Internist und Sportmediziner – schüttelt nur den Kopf…im Moment sind die Schumachers in Nürtingen, in Spaichingen und die Freunde in der Primstadt einfach nur stolz und glücklich über den Erfolg des jungen Radprofis.
(Schwäbische Zeitung am 10.7.2008. Da war wohl eine Schreiberin wenig auf Faktenhöhe? Damals war der Radprofi 27, hat sich also schon sieben Jahre lang gedopt. Und sein Vater, der „Internist und Sportmediziner“, hat nichts gewusst? Oder hat er die Welt mitbelogen? Schon vor 2008 ist Schumacher mehrmals aufgefallen, hätte der Schreiberin bekannt sein müssen: Bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt am 2005 wurde Schumacher offensichtlich positiv auf Doping, nämlich den stimulierenden Wirkstoff Cathin getestet, mit der Annahme gerechtfertigt wegen Pollenallergie (Schnupfen, Asthma) und von der niederländischen Antidopingagentur als unbedenklich eingestuft. Trotz Freispruch durch den Bund Deutscher Radfahrer wurde ihm der Sieg der Rundfahrt aberkannt. Fünf Tage vor den Weltmeisterschaften 2007 enthielt eine Blutprobe wohl verschiedene erhöhte Werte, was Schumacher mit einer Durchfallerkrankung erklärt haben soll. Eine Schutzsperre gab es nicht. Er belegte den 3. Platz. Nach  der WM wurden nach einem Autounfall Spuren von Amphetaminen gefunden. Es gab keine sportrechtlichen Konsequenzen, da der Wirkstoff außerhalb des Wettkampfs nicht als Doping gewertet werde. Usw. 2009 wurde Schumacher von der französischen Anti-Doping-Agentur wegen eines mutmaßgeblichen positiven Dopingtests auf EPO bei der Tour de France 2008 für zwei Jahre gesperrt, diese Sperre übernahm auch der Radsport-Weltverband.)

Donaueschingen
Geld verschwindet nach Luxemburg
Betrugsverdacht in der Donaueschinger Niederlassung eines Kreditinstituts: Über zwei Monate ist Geld vom Konto eines Paares offenbar illegal und eventuell nach Luxemburg überstellt worden – eine Anzeige liegt der Kriminalpolizei Villingen-Schwenningen vor. Es dauerte „ein paar Tage“, bis das Paar hellhörig wurde und sich an seine Bank wandte, vorab wurde ein Kredit aufgenommen, um dem plötzlichen Geldschwund zu begegnen und den normalen Zahlungsverkehr aufrecht zu erhalten. Laut Kontoauszügen verschwanden regelmäßig fixe Kleinbeträge von jeweils knapp 13 Euro und gingen bei einem „Luxemburger Begünstigten“ ein, der angegebene Zahlungsempfänger lässt das Paar rätseln…gibt man sich in der Pressestelle des Kreditinstituts schulterzuckend…Ob das Paar tatsächlich ausgespäht wurde, dürfte nur schwer zu ermitteln sein…verweist schon jetzt auf die mögliche Einstellung des Verfahrens – „wegen mangelnder Erfolgsaussichten“…das Paar kann auf eine Schadensregulierung durch die Bank zunächst nur hoffen. Der Straftatbestand der Datenausspähung muss nun zunächst nachgewiesen werden.
(Schwarzwälder Bote. Bank merkt nichts?)

Die Wende brachte Thorsten Frei in die Politik
Thorsten Frei ist ein Mann der leisen Töne. Der 39-jährige Kommunalpolitiker agierte bisher erfolgreich als Donaueschinger Oberbürgermeister. Er baute für die „Perle der Baar“ eine gelungenes Stadthalle und erfreut sich dort großer Beliebtheit…Dann kam der 16. November 2012, der Tag also, an dem Frei gegen den Parteikollegen Siegfried Kauder siegte und ihm die Direktkandidatur für den Wahlkreis Schwarzwald-Baar abnahm. Der Tag hat ihn und die CDU im Gäu verändert…Freis großes Pfund ist persönliche Glaubwürdigkeit, mit der er für seine Sache wirbt. Das größte Hindernis für die Berlin-Option ist persönlicher Art: Der 39-Jährige hat eine Familie mit drei kleinen Kindern…Programmatisch lässt er sich kaum festlegen…Falls er im September in den Bundestag gewählt wird (was sehr wahrscheinlich ist), sieht er im demografischen Wandel einen Schwerpunkt. Den Themen der Landespolitik steht er näher, was bei einem stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden nicht weiter erstaunt. Die Bildungspolitik der Stuttgarter Regierung missfällt ihm. Die Gemeinschaftsschule sieht er auf dem Holzweg, er sagt: „Wir können nicht das Abi-Zeugnis mit der Geburtsurkunde ausgeben.“ Auch die Finanzen wähnt er in zittrigen Händen…Für den damals 17-Jährigen war die deutsche Wende entscheidend…Auch wenn er ein Mann der leisen Töne ist: Man wird noch viel von Thorsten Frei hören.
(Südkurier. Journalismus war einmal? Keine Fragen, keine Antworten, trotzdem viel gehört und nichts darüber geschrieben?)

Viele unterstützen „Petition Retro“
Donaueschingen will sein altes Zulassungskennzeichen „DS“ zurück, andere Städte im Land das ihre auch. Der Bundesrat hat den Weg zur Wiedereinführung der „Retro-Kennzeichen“ grundsätzlich frei gemacht, aber die Landkreise als Entscheidungsinstanz blockieren zumeist.Eine Petition an den Landtag soll jetzt bewirken, dass Donaueschingen und Verbündete auch ohne Kreistags-Ja ihr Begehren durchsetzen können.
(Südkurier.Albern.Sonst hat ja ein Landtag auch nichts zu tun? Der Kreis hat die Entscheidung und hat entschieden.)

Da kommt Oster-Vorfreude auf
Hühner-, Gänse- und Straußeneier von Jutta Neuberger aus Villingen mit Acrylfarben, Paint-Markern und Swarovski-Steinen zu Kunstwerken gestaltet, füllten am Palmsonntag einen großen Tisch in der Grüninger Heimatstube und verbreiteten österliche Vorfreude. Die Besucher durften der Hobbykünstlerin beim Malen über die Schulter schauen. Sie unterstützt seit fast 20 Jahren mit dem Verkaufserlös die bundesweit bekannte Björn-Schulz Stiftung. Diese betreibt Projekte für Beratung, Sterbebegleitung und Rehabilitation für Familien mit schwerst- und unheilbar kranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
(Schwarzwälder Bote. Palmostern? Geht auch mal was ohne „guten Zweck“, einfach aus Spaß an der Freude?)

Baaremer Liebeserklärung an Europa
Heimatdichter Herwig Meßner textet, Musiklehrer Brent McCall lässt vertonen, jetzt Welturaufführung für Europa-Hymne.
(Südkurier. Das hat Europa noch gefehlt?)

Angler ziehen Nachwuchs an Land
(Schwarzwälder Bote. Aus der Donau?)

Drei Frauen, drei wichtige Aufgaben
Drei junge Frauen wurden in der Christuskirche von Pfarrerin Dagmar Kreider und Diakonie-Geschäftsführerin Anita Neidhardt-März in ihre neuen Aufgabenbereiche eingeführt. Annika Brodowski leitet seit Anfang diesen Jahres die Außenstelle des Diakonischen Werkes in Donaueschingen…Neue Leiterin der „Brücke“, dem Treffpunkt für Menschen mit psychischen Belastungen im Evangelischen Gemeindehaus am Irmapark ist Simone Sigwarth. Sabine Bacher unterrichtet an der Realschule in Donaueschingen neben Deutsch und Englisch auch in evangelischer Religion.
(Schwarzwälder Bote. Religion und Kirche als Geschäft?)

Auch Stille muss man aushalten können
Die katholische Klinikseelsorgerin Margarete Lorenz und der Evangelische Klinikseelsorger Jörg Makarinus-Heuß am Klinikum in Donaueschingen suchen Frauen und Männer für einen ökumenischen Krankenbesuchsdienst.
(Schwarzwälder Bote. Kosten darf’s nichts wegen eigenem Gehalt?)

Kinder suchen Ostereier und den Frühling
(Schwarzwälder Bote. Im Schnee?)

Hüfingen
Rat ebnet Weg für Ferienanlage
Seit der vergangen Sitzung im Gemeinderat wird in Mundelfingen gerätselt, welcher Bürger eine Feriensiedlung im Baugebiet Staffelweg plant. Jetzt ebnete der Gemeinderat Jochem Schaaf den Weg und wandelte den aus dem Jahr 2002 stammenden Bebauungsplan „Staffelweg“ vom Gewerbegebiet in ein gewidmetes Sondergebiet um.Damit legte er den Grundstein zum beantragten Bau einer Ferienanlage, um sie in einem weiteren Schritt in einem Mischgebiet zu genehmigen…ganz dem Geschmack der Stadt Hüfingen und seinem Ortsteil Mundelfingen entspricht. Den Tourismus als einen der städtischen Imagepfeiler zu stärken ist ein Ziel, das die Gemeinde Mundelfingen vor allem durch ihre Nähe zur Wutachregion intensiv verfolgt.
(Schwarzwälder Bote.Ein Stadtteil ist eine Gemeinde? Kommen die Römer aus Hüfingen?)

Stadt will Einzelhandel verbessern
(Schwarzwälder Bote.Mach der Bürgermeister eine Butike auf?)

Kunst-Endspurt am Osterwochenende
Das Final-Wochenende der Jahresschau des Hüfinger Kunstkreises steht an. Noch bis Ostermontag, 18 Uhr, sind die rund einhundert Werke der elf Künstler in der Hüfinger Rathausgalerie zu sehen.
(Südkurier. Wer ist am schnellsten draußen?)

Chöre locken den Lenz
(Schwarzwälder Bote. Wie heißt er noch?)

Hüfingen Zubringer ist der Knackpunkt
Der CDU-Europaabgeordnete Andreas Schwab war zu Besuch in Hüfingen…
Eines der brennenden Themen war die Entscheidung zum Zubringer Allmendshofen. Dieser sollte Kreuzungsfrei gelöst sein, auch ein Kreisel sei keine Alternative. An diesem Bau hängt nicht nur die Reduzierung des Durchgangsverkehrs durch Hüfingen, sondern auch der Bau eines Lärmschutzwalls entlang des Neubaugebiets. Momentan hat Hüfingen 20 000 bis 25 000 Fahrzeuge täglich zu verkraften.
(Schwarzwälder Bote. Die EU baut den Zubringer? Warum hat sich mehr für die ollen Römer wie für die heutigen Hüfinger getan?)

Blumberg
Für die einen haben sie ausgedient, für die anderen sind sie willkommene Hilfe und für eine dritte Gruppe sind sie eine gute Geldeinnahmequelle. Die Rede ist von Altkleidern. Ein heiß umkämpfter Markt, zum Leidwesen für das hiesige DRK…In Blumberg wird das Feld überwiegend von den Ortsvereinen des DRK in Blumberg und in Achdorf besetzt. Doch es taucht immer wieder Konkurrenz auf, meist kommerzielle und die arbeitet nicht immer sauber. Seit wenigen Tagen stehen grüne Kleidercontainer am Tunnelweg und in Epfenhofen an der Bushaltestelle, die nicht zum DRK gehören, sondern einem kommerziellen Vermarkter. Stadt und DRK prüfen derzeit, ob die Behälter legal aufgestellt sind.
(Schwarzwälder Bote. Das DRK ist eine Wohltätigkeitsorganisation und nicht kommerziell? Krankentransporte und Blutspenden kosten nichts und Altkleider werden verschenkt?)

Kräuterfachfrau gibt Wissen weiter
(Schwarzwälder Bote. Früher als Hexen verbrannt? Kann sich wohl jede so nennen?)

Friedhofsmauer bleibt erhalten
(Schwarzwälder Bote. Damit die Riedböhringer drin bleiben?)

Holperpiste wird dieses Jahr nicht repariert
Die Holperpiste auf der Landesstraße 185 von Blumberg Richtung Geisingen wird dieses Jahr nicht mehr repariert. Das ergab eine gestrige Anfrage des SÜDKURIER beim Regierungspräsidium Freiburg. Hintergrund war die kürzliche Anfrage des CDU-Abgeordneten und Landtagspräsidenten Guido Wolf, ob und wann der Abschnitt zwischen der Abzweigung Hondingen und Kirchen-Hausen repariert werde. Wolf griff darin die Forderung des Blumberger Kreisrates Stefan Scherer sowie weiterer Bürger auf…Die Antwort von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer an Landtagspräsident Wolf ist ernüchternd: „Es gibt keinen konkreten Termin“, erklärte ihr Pressesprecher Joachim Müller-Bremberger gestern auf Anfrage.
(Südkurier. Warum ist in 58 Jahren CDU-Regierung die Holperpiste entstanden? Hat der MdL sie erst jetzt entdeckt?)

Die Märzenbecherblüte erleben
Aus der Mitte des Arbeitskreises „Soziales & Miteinander“ im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements entstand die Idee, Personen, die nur noch eingeschränkt mobil sind, mit dem Projekt „Schau ins Land“ die Chance zu bieten, die ein oder andere Schönheit unserer Landschaft zu erleben. Gesagt, getan. Der erfahrene Naturschutzwart Manfred Bouillon, führt die Teilnehmer am Donnerstag, 4. April, um 14 Uhr zur diesjährigen Märzenbecherblüte und wird über die Natur berichten.
(Schwarzwälder Bote. Wer schaufelt den Schnee aus den Aprilbechern?)

Tarifvertrag mit Mindestlohn – vor 100 Jahren

Sechs-Tage-Woche – Vom 10-Stunden- zum 91/2 Stunden-Tag

Die Möbelfabrik Bühler im Jahr des Abbruchs 1984. Auf ihrem Gelände ist das Wohngebiet „Kirchwiesen“ entstanden.

(tutut).Vor 100 Jahren, im Jahr 1913, hat eines der größten Spaichinger Unternehmen einen neuen Tarifvertrag mit Mindestlohn eingeführt. Die Möbelfabrik H.G. Bühler schloss zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern einen „Vertrag ab, der an Stelle der bisher 10stündigen Arbeitszeit erst die 93/4 stündige und ab 1. März 1913 die 91/2 stündige Arbeitszeit vorsieht.  Samstag ist um 5 Uhr Schluß der Arbeitszeit. Als Lohnausgleich tritt eine Erhöhung der Stundenlöhne um 2 Pfg. sofort und 2 Pfg. am 1.März 1913 ein.

Die Aklordsätze werden entsprechend dieser Erhöhung neu festgesetzt und tritt ab 1. März 1913 5 Prozent Aufschlag ein. Bei Anfertigung neuer Muster ist der zuletzt erzielte Durchschnittsverdient des betreffenden Arbeiters garantiert. Der Mindestlohn für ungelernte Detailarbeiter ist 34 Pfg., für gelernte Schreiner 44 Pfg. pro Stunde.

Möbelfabrik Bühler im Jahr 1913, als ein Ungelernter in der Stunde 34 Pfennige verdiente und ein Schreiner 44 Pfennige. Bei Sechs-Tage-Woche und  von 10 auf 91/2 Stunden  herabgesetzten Arbeitstagen.

Land: Zuschüsse vom Steuerzahler

Für die Kläranlage ist an der Prim abgeholzt worden. Ein grüner wohl übererregter und durch Fakten unbelasteter Neustadtrat und ein paar weitere selbsternannte grüne Engel  scheinen immer noch nicht begriffen zu haben, dass dies auf Wunsch von Schwarz-Grün-Rot und ein paar Freien Wähern gegen die Stimmen der FDP geschehen ist, wie auch am Marktplatz, wo ein paar Bäume gefällt wurden.

MdL Grimm: 2,2 Millionen
Zuschuss für die Kläranlage
SPAICHINGEN – Die Stadt Spaichingen erhält für die Modernisierung und Erweiterung ihrer Kläranlage 2 277 300 Euro. Dies hat der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Franz Untersteller, dem FDP-Landtagsabgeordneten Leo Grimm mitgeteilt.

Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm Wasserwirtschaft und Altlasten 2013. In diesem Zusammenhang bedauert Grimm als Vorsitzender der Spaichinger FDP-Gemeinderatsfraktion, dass der Gemeinderat gegen die Stimmen der FDP für eine Verlegung der Prim gestimmt hat. Dies sei umso bedauerlicher, als dadurch eine Reihe prächtiger Uferbäume in den letzten Wochen gefällt worden seien.

Grimm: „Wenn das Umweltministerium Projekte wie die Modernisierung und Erweiterung der Kläranlage unterstützt, um damit dem Umweltschutz zu fördern,ist das begrüßenswert. Wenn aber gleichzeitig dafür in die Natur eingegriffen werden muss wie in Spaichingen, wirft so ein Projekt Fragen auf. Denn wir sind für eine andere Lösung, welche keine Verlegung der Prim notwendig gemacht hätte“.

Insgesamt stellt das Ministerium für dieses Programm 117,8 Millionen Euro zur Verfügung,davon 15 Millionen in der Wasserversorgung, 45 Millionen in der kommunalen Abwasserbeseitigung, 43,8 Millionen für Wasserbau und Gewässerökonomie sowie 14 Millionen für den Bereich Altlasten.

Mit diesen 117,8 Millionen, so der Minister an den Abgeordneten, würden insgesamt Investitionen in Höhe von 209
Millionen Euro ausgelöst. Dies seien wichtige Impulse für  den Umweltschutz.

MdL Grimm: Land fördert Umweltschutz
im Kreis mit rund 5,8 Millionen Euro
KREIS TUTTLINGEN – Aus dem Förderprogramm Wasserwirtschaft und Altlasten des Landes „fließen“ dieses Jahr 5 786 950 Euro in den Kreis Tuttlingen. Dies hat Umweltminister Franz Untersteller dem FDP-Landtagsabgeordneten Leo Grimm mitgeteilt.Größte Maßnahme von insgesamt 21 bezuschussten ist die Modernisierung und Erweiterung der Kläranlage in Spaichingen, für die das Land 2 277 300 Euro bereitstellt.

Insgesamt stellt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft dieses Jahr 117,8 Millionen Euro zur Verfügung für Investitionen in den Umweltschutz. Damit sollen, so der Minister an den Abgeordneten, Gesamtinvestitionen von 209 Millionen Euro ausgelöst werden.

Dürbheim erhält weitere 144.200 Euro
für die Kläranlage Faulenbachtal
DÜRBHEIM – Eine erfreuliche Nachricht hat die Gemeinde Dürbheim lautPressemitteilung durch den FDP-Landtagsabgeordneten Leo Grimm erreicht. Für die die Umsetzung des fünften Funktionsabschnittes in der gemeinsam mit der Gemeinde Rietheim-Weilheim betriebenen Kläranlage „Faulenbachtal“ erhält die Gemeinde Dürbheim mit 144.200 Euro Zuschuss wieder den Förderhöchstsatz für Maßnahmen im Abwasserbereich.

Die hohe Reinigungsleistung der Kläranlage nach der umfassenden Modernisierung, Sanierung und Ertüchtigung trägt dafür Sorge, dass die Gewässer Faulenbach, Elta und Donau in Zukunft weniger durch das eingeleitete Wasser belastet werden.

Landtagsabgeordneter Grimm habe sich unter anderem beim Umweltministerium dafür eingesetzt, dass die Gemeinde Dürbheim für den letzten Funktionsabschnitt Fördermittel erhält. Die auf fünf Funktionsabschnitte ausgelegte Maßnahme verursacht für die beiden Gemeinden Kosten in Gesamthöhe von 3,88 Millionen Euro.

Gelesen

Ist schon ein Kreuz mit diesem Winter.

Totes Pflegekind – droht zweiter Fall Maya?
Staatsanwaltschaft ermittelt – Jugendamt-Mitarbeiterin wehrt sich gegen Vorwürfe
(Schwäbische Zeitung. Was ist los mit der heimischen Justiz? Daheim in Tut sterben  die Kind‘? Noch immer kein Skandalfall Kreisjugendamt? Wo bleibt der Untersuchungsausschuss des Kreistags? Wann wird der Landrat tätig?)

Der Tod lebt als Gast unter den Gästen
Hospiz am Dreifaltigkeitsberg führt Menschen zusammen – Neue Serie im Heuberger Bote
(Schwäbische Zeitung. Das Wort des Jahres: Der Tod lebt. Gäste gehen wieder, der Tod bleibt. Der hat sich eingenistet in einem Totenhaus. Allerheiligen, falscher Hase? Fast eine ganze Seite Spaichingen sehen und sterben als Komikbeitrag? Schreiben und drucken für die Urne? Ist nix mit Auferstehung und ewigem Leben? Nchstes Mal: „Ein Lokalblatt läutet sein Sterbeglöcklein und begeht Selbstmord“?)

DRK ehrt 115 Jahre aktives Wirken
(Schwäbische Zeitung. Blödeln?)

Im Gewerbegebiet „NEUEN“ tut sich was
(Schwäbische Zeitung. Die Bäume reißen aus: Im Trossinger Wald da sind nicht die Räuber?)

Nachgefragt
„Ich habe bei unserem Fischzüchter schon nachbestellt“
Werner Hauser ist Vorsitzender des Angelsportvereins Trossingen, der morgen wieder ab 8 Uhr beim Wochenmarkt auf dem Rudolf-Maschke-Platz geräucherte Forellen verkauft. Unser Mitarbeiter Frank Czilwa hat sich mit Hauser unterhalten.
(Schwäbische Zeitung. Gab’s zum letzten Abendmahl gezüchtete Forellen von Jesu Angelverein?)

Trossingen bleibt beim Gefängnis außen vor
Das Justizministerium lehnt es ab, die Stadt an der Standort-Entscheidung zu beteiligen
(Schwäbische Zeitung. Aber hinein dürfen die Trossinger?)

Markus Lochstampfer wird in Trossingen zum Pfarrer ausgebildet
Nach rund 30 Jahren hat die evangelische Kirchengemeinde wieder einen Vikar – Am Ostersonntag wird er vorgestellt
(Schwäbische Zeitung. Mit Gehalt und schwarzem Behang?)

Interview
„Auch Kinder kennen das Thema Leid“
Die pastorale Mitarbeiterin Ines Rabus spricht über die Idee der Kinderkreuzwege
(Schwäbische Zeitung. Ist das nicht Kindesmissbrauch? Kinder kennen Themen? Frau kann nicht früh genug mit Indoktrinierung beginnen?)

Medizin-Branche setzt Hoffnung auf Europa-Politiker
(Schwäbische Zeitung. Stirbt bei denen die Hoffnung nicht zuerst?)
Ansichtssache
Am Ende zählt nur der Patient
Von Dorothea Hecht
Die regionale Medizintechnik-Branche hat ein Problem. Ein Image-Problem. Schuld daran ist nicht sie selbst, sondern ein schwarzes Schaf in Frankreich...
(Schwäbische Zeitung. Falsch: Am Ende zahlt nur der Patient.)

CDU-Politiker verteidigt Münchner Gericht
Siegfried Kauder (CDU): „Ein Verstoß gegen die Menschenwürde der Angeklagten“
Die Bundesregierung sucht eine Lösung im Streit über Plätze für türkische Journalisten beim NSU-Prozess. Doch CDU-Politiker Siegfried Kauder verteidigt die umstrittene Vergabepraxis des Gerichts. Eine Videoübertragung in einen anderen Saal erinnere an einen Schauprozess und Public Viewing.
(spiegel.de. Was geht das die Regierung und Kauder an? Der ist doch weg vom Fenster, konnte nicht einmal sich selbst verteidigen. Wo ist das Problem in München? Mehr Leute: größerer Saal.)

Vollmond über dem Kreuzplatz Spaichingen.

Warum hält sich das Lokalblatt nicht an den Pressekodex?

Wo bleibt die vorgeschriebene Richtigstellung?

(tutut). Das Lokalblatt (Heuberger Bote alias Schwäbische Zeitung) hat am 3. November 2012 berichtet:

„Fakt ist, dass Bauhofmitarbeiter gefesselt und am Lastkran aufgehängt wurde“. Ein Sprecher der Polizeidirektion Tuttlingen wird mit den Worten zitiert: “Sicher ist, dass der Vorfall in der Art und Weise stattgefunden hat“.

Die Polizeidirektion Tuttlingen aber bestätigt diese angebliche Aussage gegenüber einem Anwalt nicht.

Eine durch Berichterstattung im Lokalblatt erfolgte Untersuchung durch Polizei und Staatsanwaltschaft führte zu keinem Ergebnis, zumal der angeblich Betroffene inzwischen an schwerer Krankheit gestorben war. Das Verfahren wurde ergebnislos eingestellt.

Auf die Berichterstattung des Lokalblatts hin folgten Leserbriefe und ein offener Brief vom halben Gemeinderat an den Bürgermeister, initiiiert von der siebenköpfigen CDU-Fraktion und je einem Stadtrat der Grünen und der FWV.

Daraufhin ging der Bürgermeister mit dem Fall vor Gericht. Eine Schlichtung brachte bisher auch keine Richtigstellung der Veröffentlichungen.

Laut Pressekodex ist das Lokalblatt verpflichtet zu einer Richtigstellung. Das ist bisher nicht geschehen. Wer Veröffentlichungen übernimmt, wie es im Fall des offenen Briefes und auch in Leserbriefen geschehen ist, ist mitverantwortlich für den veröffentlichten Inhalt, auch wenn dieser nur übernommen worden ist. Es gilt das Prinzip „mitgegangen, mitgehangen“.

Auslöser des ganzen Streites in Spaichingen war offensichtlich das Lokalblatt durch seine Veröffentlichungen, welche sich später wohl als haltlos herausgestellt haben.

Im Pressekodex heißt es:

1. Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde
Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.

2. Sorgfalt
Nachrichten und Informationen sind auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden. Unbestätigte Meldungen, Gerüchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen.

3. Richtigstellung
Veröffentlichte Nachrichten oder Behauptungen, die sich nachträglich als falsch erweisen, sind unverzüglich richtigzustellen.

Wo bleibt bis heute die Richtigstellung durch eine Redakteurin, welche durch einen vor ihr beklagten „Bauhof-Fall“ , welche offensichtlich wohl selbst zu einem Fall geworden ist? Wo bleibt die Richtigstellung durch die Polizeidirektion, wenn diese angeblich falsch zitiert worden ist?