2012: Niedergang der CDU im Kreis Tut

Die Partei hat nichts mehr im Busch, sie sitzt darin

Es war einmal. So beginnen normalerweise nur Märchen.

(tutut). War da was 2012 im Kreis Tuttlingen? Ja, die CDU war.  Roland Ströbele darf als letztes Aufgebot ein Fähnlein der noch Aufrechten in die Schlacht um die politische Hoheit im Monopollokalblatt führen. Mit der Seniorenunion. Der Rest hat nichts mehr im Busch. Er sitzt darin.

Der Kreisvorsitzende ist immer noch Kreisvorsitzender, obwohl er sich im für ihn aussichtslosen Bürgermeisterwahlkrampf in Spaichingen nicht nur die Finger verbrannt, sondern politisch Harakiri begangen hat. Die Auswechselbank allerdings ist leer.

Nach dem politischen Sebstmord in Spaichingen folgte der viel wichtigere für das Prestige der einstigen Kreismacht, als zweiter Streich, welcher noch tiefere Striemen hinterlassen hat. Mit dem Spaichinger CDU-Dilettantismus ging auch der Landratsposten verloren.

Diesen Misserfolg können sich noch ein paar mehr der schwarzen Granden, die zu Zwergen wurden, auf ihre Fahnen schreiben: der CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende, der offenbar nicht hinter dem dörflichen Kirchturm vorbeizuschauen vermag, und auch zwei Abgeordnete.

Der eine, im Land, konnte den Landratsposten loswerden mit Hilfe eines zwar formal hochdotierten, aber bedeutungslosen Amtes im Landtag. Inzwischen muss er zuschauen, wie für den von ihm einst regierten Kreis Inventur gemacht wird. Besonders gut fällt diese nicht aus.

Das Monopollokalblatt versucht, den Mann zum Retter der im Land enterbten CDU schön und hochzuschreiben. Wie soll das mit einem bisherigen Hinterbänkler gehen? Im übrigen Land verpuffen solche Heldengesänge als ungehört, wenn nicht gar unerhört.

Der andere, vom Monopollokalblatt als eine Art pollitischer Gigant hinter dem Kittelzipfel der Kanzlerin gemalt, sitzt auch nur im Busch. Denn wie der CDU-Landmann übt sich auch der CDU-Bundesmann im belämmerten Schweigen.

Wenn sie die Bedeutung haben sollten, welche ihnen zugeschrieben wird, dann gilt dies sicher nicht bei ihrer Kreis-CDU, in der sie an mitverantwortlicher Stelle sitzen. Nur noch passiv? Ist es nicht interessant, wie lautlos ihre Stimmen zu sein scheinen? Ob sie weiterhin als Scheinheilige durchgehen werden,so als seien die drei berühmten Affen ihre Vorbilder?

Sitzen sie nicht mehr im Busch, sondern bereits dahinter? Machen sich nicht gemein mit dieser ihrer Partei im Kreis Tut, wenn sie so tun, als hätten sie mit deren Taten nichts zu tun? Hofft der CDU-Bundesmann zur großen Wahl 2013, dass dieser Stiefel an ihm vorübergeht, aus dem die Kreis-CDU bittere Schlucke getan hat, welche sie offenbar anderen gedachte einzuschenken? Analysen, Bilanzen, diese hält die CDU ihren Mitgliedern seit den Debakeln in Land und Kreis vor.

Der Begleitservice, den dieser CDU immer noch das Lokalblatt bietet, sozusagen als Buschtrommel, zum Teil wie Kampagnen erscheinend und  mit verheerenden Folgen für regionalen Journalismus, hat sich zum eigenen Fall entwickelt. Er ist wohl so etwas wie der Offenbarungseid einer einst angesehenen Tageszeitung im Südwesten geworden.

Wer andere hochschreibt auf Teufel komm raus, muss tief fallen. Wer unten liegt, für den verschieben sich die Perspektiven. Da werden Zwerge zu Riesen, während aus schwarzen Riesen längst Zwerge geworden sind. CDU-Land ist abgebrannt. Oh, du lieber Augustin. Alles ist hin für die CDU in Grünland. Für die Partei rächt sich nun, dass nichts in dem Topf ist, für den sie Jahrzehnte den Deckel lieferte.

Gelesen

Der rührt sich vor dem Beuroner Kloster nicht vom Fleck. Ob die Grünen Nachhaltigkeit von der Katholischen Kirche entliehen haben?

Frau wird Opfer von Gewinnbetrügern
47-Jährige bezahlt 1100 Euro für vermeintlichen Gewinn und weitere Polizeiberichte aus der Region.
(Schwarzwälder Bote. Was wollte sie mit den gekauften Polizeiberichten?)

Donaueschingen
Das Warten auf B 27-Ausbau dauert an
Seit vielen Jahren brausen die Autos problemlos von Donaueschingen Richtung Bad Dürrheim und zurück auf vier Spuren. Diese enden bekanntlich bei Donaueschingen-Mitte. In den 1970-ern und 1980-ern wurde im selben Zug auch die Umgehung Donaueschingen und Hüfingen zum Anschluss B 31 beim Hüfinger Wasserturm realisiert, allerdings nur zweispurig.
(Südkurier. Warum nicht mal selber was machen? Ist es nicht vorwiegend Donaueschinger und Hüfinger Verkehr? Bevor Geld für Pprestigebauten hinausgeworfen wird, der Hüfinger BM wull die Römer wiederbeleben(!), an die Infrastruktur denken!)

Plääri ist das Narrenabzeichen 2013
(Südkurier. Weil dauernd über die B 27 geplärrt wird?)

Senioren feiern gern
(Schwarzwälder Bote. Was? Alt und deppert?)

Sänger sind wieder auf der Höhe
(Schwarzwälder Bote. Jetzt geht’s wieder abwärts?)

Chance für Kreisel
Donaueschingen und Hüfingen sind sich einig: OB Thorsten Frei und Bürgermeister Anton Knapp wollen beim Ausbau der B 27 auf vier Spuren die „große Lösung“ für den Anschluss des für beide Kommunen verkehrsentlastenden Zubringer Allmendshofen. Sie favorisieren die Baulösung mit Brücke und Schleifen in Kleeblatt-Form, wie man sie von großen Straßenkreuzung-en kennt.Gegen diese teure Variante hat die Fraktion der Grünen im Donaueschinger Gemeinderat im Sommer ihre Kreisverkehr-Alternative vorgestellt.
(Südkurier. Wer zahlt’s? Weihnachten war schon.)

Die Entscheidung stößt noch immer auf
(Schwarzwälder Bote. Reizmagen?)

Anziehende Geschäftsidee
Neu in Pfohren im Birchring ist eine Internetfirma. Sie nennt sich MTS Magnete und vertreibt über den eigens hierfür programmierten Onlineshop Permanentmagnete in allen Größen und Formen, insbesondere Scheiben, Quader, Zylinder und Kugeln aus dem Werkstoff Neodym.
(Südkurier. Sonst noch jemand, der etwas verkauft?)

Hüfingen
Jetzt online: Postkarten zeigen die gute alte Zeit
(Südkurier. Dummdeutsch jetzt noch dümmer? Wann gab es mal eine bessere Zeit als die heutige?)

Ein tolles Jahr für Hüfingen
Höhepunkt war Besuch des Landeskabinetts mit Winfried Kretschmann
(Südkurier. Tollitäten?)

Ohne Frauen verloren auf der Almhütte
(Schwarzwälder Bote. Sind die Landfrauen bei den Stadtmännern?)

Ein Hochfest zur Geburt des Herrn
(Schwarzwälder Bote. Ist er nicht in ein paar Wochen tot?)

Wie ein Chamäleon in schillernden Farben auf der Bühne
Funkameleon schwimmen mit ihrem jazzig-groovigen Musikstil gegen den Mainstraem.
(Schwarzwälder Bote. Die ganze Redaktion schwimmt auch?)

Blumberg
Gesangverein Nordhalden hat 150-jähriges Jubiläum  
(Südkurier. 150 Jahre wollen die feiern?)

Mutter Gottes in Mariengrotte zerstört
(Südkurer. Madonna mia!)

Innehalten und Blick aufs Wesentliche richten
Pfarrer Brandl: Gläubige sollten sich auf die Wurzeln des Christrentums besinnen.
(Schwarzwälder Bote. Warum fängt er nicht damit an? War Jesus Gehaltsempfänger im bunten Kleid? Kennen Sie den: Der Papst ist gestorben und klopft an die Himmelstür. „Ich bin der Ppast“, sagt er zu Petrus. „“Papst, Papst“, grübneltder und stellt schließlich fest: „Ich habe niemanden mit diesem Namen in meinem Verzeichnis“. Der Papst lässt nicht locker: „Ich bin der Stellvertreter Gottes auf Erden!“ „Gott hat einen Stellvertreter auf der Erden?“ ist Petrus verblüfft, „Der hat mir gar nichts davon gesagt.“ „Ich bin das Oberhaupt der Katholischen Kirche!“ liefert der Papst nach. „Nie gehört“, sagt Petrus und geht in den Himmel, um Gott zu fragen: „Da ist einer, der sagt, er sei dein Stellvertreter auf Erden. Er heißt Papst“. „Kenne ich nicht“, sagt Gott und ruft Jesus. Gott und Petrus schildern ihm das Problem. Der denkt eine lange Weile nach, dann kommt es ihm: „Erinnert ihr euch an den kleinen Angelverein, den ich vor 2000 Jahren gegründet habe? Den gibt es tatsächlich immer noch!“)

Polizeibericht

Denkingen
Waldarbeiter schwer verletzt
Mit schweren Verletzungen musste ein 30 Jahre alter Waldarbeiter am Freitagvormittag mit dem Rettungshubschrauber in ein Unfallklinikum in Tübingen eingeliefert werden. Ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge hat der 30-Jährige in einem Waldgebiet privat Holzsägearbeiten durchgeführt – diese auch an einem unter Spannung stehenden Baumstamm. Während der Arbeiten schnellte der Baumstamm nach oben, fiel anschließend wieder nach unten und erfasste den Mann im Kopf- und Nackenbereich.

Aldingen
Massenschlägerei
Ein zunächst nur verbaler Schlagabtausch war Samstagnacht Ursache für eine auch körperliche Auseinandersetzung von bis zu 15 Personen. Alle hatten sich zuvor in einem Lokal in der Hauptstraße aufgehalten, wo es zwischen zwei Personen zu einem Streit kam. Dieser verlagerte sich vor das Lokal, wo sich die Auseinandersetzung zwischen einer nicht bekannten Zahl von Personen handfest fortsetzte. Zumindest einer der Beteiligten wurde hierbei leicht verletzt. Als Streifen des Polizeireviers vor Ort eintrafen, wollten jedoch alle nichts mehr von einer Auseinandersetzung oder gar einer Straftat wissen. Zur Verhinderung weiterer Störungen schloss der Betreiber sein Lokal.

Tuttlingen
21-Jähriger angegriffen und verletzt
Durch den Angriff zwei etwa gleichaltriger Männer erlitt ein 21 Jahre alter Lokalbesucher am Samstag gegen 5.00 Uhr eine Kopfplatzwunde und musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Ersten Ermittlungen zufolge sei der 21-Jährige in dem Lokal in der Innenstadt zur frühen Stunde scheinbar grundlos angegriffen und an eine Wand gestoßen worden. Nachdem die Polizei verständigt wurde, fuhren sofort mehrere Streifen an den Tatort und stellten alle Personen vor Ort fest. Einer der Aggressoren musste von den Beamten – bis zur Feststellung seiner Identität – vorläufig festgenommen werden. Da er sich den Anordnungen der Beamten widersetzte, musste er mit Handschellen gefesselt werden.

Emmingen – Liptingen
Diesel aus Traktor geklaut
Diebstahlschaden von etwa 280 Euro hat ein unbekannter Täter in der Nacht auf Samstag durch das Abschlauchen von etwa 200 Liter Dieselkraftstoff aus dem Tank eines Traktors verursacht. Der oder die Unbekannten öffneten den unverschlossenen Tankdeckel des für Baumfällarbeiten in einem Waldstück abgestellten Fahrzeugs.

Immendingen
Einbrecher suchen Bäckereifiliale heim
Durch das Aufhebeln einer Türe gelangten Einbrecher in der Nacht auf Samstag in eine Bäckereifiliale, entwendeten aus dieser mehr als 1.000 Euro und verursachten Sachschaden von etwa 2.000 Euro.

Trossingen
16-Jähriger mit Kleintransporter unterwegs
Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis mussten Beamte des Polizeireviers Spaichingen am frühen Samstagmorgen Ermittlungen gegen einen 16 Jahre alten Jugendlichen einleiten. Dieser fiel im Rahmen der Streifenfahrt mitsamt seinem Fahrzeug auf.

Einbruch in Schule
Etwa 500 Euro Sachschaden hat ein unbekannter Täter im Verlauf der vergangenen Woche durch  den Einbruch in eine Schule verursacht. Der Unbekannte hat zunächst eine Seiteneingangstür zum Kellergeschoss der Schule (Eingang Jugendtreff) mit brachialer Gewalt aufgebrochen. Anschließend betrat er den dahinter befindlichen Windfang/Flur und beschädigte mit einem Feuerzeug eine weitere Türe – ohne jedoch die von dem Flur an dieser Stelle abgehenden Türen gewaltsam zu öffnen.

Kolbingen
Betrunkener Autofahrer
Ein betrunkener 49-jähriger Autofahrer versuchte in der Nacht auf Samstag vor einer Polizeistreife zu flüchten. Anschließend stellte er seinen Kleinwagen in einem Hinterhof ab und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Mehrere hundert Meter weiter konnten die Beamten den Mann jedoch stellen. Da sie starken Alkoholgeruch feststellten und angab, keine Ausweisdokumente mit sich zu führen, nahmen sie ihn vorläufig fest. Ein erster Test ergab 1,37 Promille.
(Polizeidirektion Tuttlingen)

Gelesen

Tuttlinger Hergottswinkel. Der Schwäbische Gruß, nicht der vom Ritter mit der eisernen Hand, unterscheidet auch die Ostschwaben von den meisten Westschwaben, die sich Badener nennen. „Grüß Gott“ ist die Abkürzung von „Ich grüße Euch mit Gott“. „B’hüt Gott“ klingt schon eher allgäuerisch, bayrisch, ähnelt dem „Pfueti“, das zum Willkommen und Abschied verwendet wird, was die Kurzform von „Behüt Euch“, „Behüte Euch Gott“ ist. 

Interview
„Das Besondere ist, dass alle auswendig singen“
Ensemble Birgit Wagner-Ruh präsentiert Weihnachtliches – Profi-Orchester begleitet 60 Sänger
SZ: Frau Wagner-Ruh, was erwartet die Gäste am Sonntag?
(Schwäbische Zeitung. Ja, was wohl? Weltklasse vom Dorf natürlich, oder? Spaichingen nur noch ein einziger Gesangverein trotz all der falschen Noten?)

Berufsschüler machen ihren Abschluss
166 Auszubildende verlassen die Erwin-Teufel-Schule, darunter zwei Absolventen aus dem kaufmännischen Bereich
(Schwäbische Zeitung. Mitten in den Ferien? Ist das vierspaltige Riesenfoto nicht zu klein für alle 166 und die über eine halbe Zeitungsseite PM?)

„Das Lebensgefühl einer ganzen Generation“
Volker Schäfer schreibt Schulgeschichte der Nachkriegsjahre
(Schwäbische Zeitung. Zurück mit dem Randgruppenlokalblatt in die Tuttlinger Vergangenheit? Gibt’s keine Zukunft mehr im Kreis Tut?)

Die Weihnachtsgeschichte berührt
Charles Dickens lockte am Donnerstagabend viele Besucher in die Stadthalle Tuttlingen
(Schwäbische Zeitung.Tausendmal berührt, und trotzdem nichts mit dem Märchen passiert?)

Bundestagskandidat Ergun Can besucht die Tuttlinger Wärmestube
Kürzlich war SPD-Bundestagskandidat Ergun Can (2. von links sitzend) zu mehreren Besuchen im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen unterwegs. In Tuttlingen besuchte er zusammen mit Kreisrätin Elke Schaldecker (ganz rechts) und dem SPD-Kreisvorsitzenden Markus Kiekbusch (ganz links) zunächst die Wärmestube für Wohnsitzlose.
(Schwäbische Zeitung. Na und,  ist schon Wahl? Muss sich halt warm anziehen in einer Partei zwischen ganz links und ganz rechts.)

Rudi macht daheim keinen Finger krumm
Hausener Theatergruppe begeistert das Publikum mit „Petri heil und Waidmanns Dank“
Hansy Vogt begeistert das Publikum
Klingende Bergweihnacht bringt zahlreiche Stars in die ausverkaufte Halle in Kolbingen
(Schwäbische Zeitung. Werden diese Artikel von Computern geschrieben bis zum letzten Halali des wohl immer weniger begeisternden Lokalblatts?)

Wie die Hirten Weihnachten erleben
Kinder führen in Mahlstetten das Weihnachtsgeschehen der etwas anderen Art auf
(Schwäbische Zeitung.Waren die Mahstetter Hirten in Bethlehem auf dem Feld, weil die dortigen einheimischen im kalten Winter nicht draußen sind?)

Eine Frauenliste will die Männerherrschaft brechen
Beim Weihnachtstheater des Sportvereins Renquishausen müssen am Ende beide Seiten klein beigeben
(Schwäbische Zeitung. Hochkultur an der Krippe?)

Wellness für Prinzen“ – Donaubergland präsentiert neue Postkarten
(Schwäbische Zeitung. Warum so inaktuell?)

Kinder begreifen Strom durch Experimente
Die Jungen und Mädchen lernen auch, wie im Feldtelefon der Klingelton zustande kommt
Die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Irndorf haben in den Ferien jetzt einiges zu erzählen.
(Schwäbische Zeitung. Und das Lokalblatt plappert es nach, um den Papierkorb mit Schulschrott zu leeren? Haben die Kinder in Irndorf daheim in der Höhle noch Fackeln?)

Hans-Peter Storz bleibt christlicher Überzeugung treu
Der Landtagsabgeordnete ist in einem religiösen Umfeld aufgewachsen, das ihn bis heute prägt
„Als gläubiger Christ in der Politik“, unter diesem Motto hat Landtagsabgeordneter Hans-Peter Storz aus Singen in Irndorf im Pfarr- und Jugendheim bei der Katholischen Erwachsenenbildung referiert.
(Schwäbische Zeitung. Weiß der überhaupt, was das ist? Katholisch ist Christsein?)

Kirchengemeinde startet mit neuem Team
(Schwäbische Zeitung. Statt Jesus und seinen Jüngern?)

Kliniken auf tragfähige Füße stellen
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
kurz vor Jahreswechsel grüße ich Sie von dieser Stelle aus sehr herzlich. Das Jahr 2012 ist fast vergangen und damit Geschichte geworden.
Stefan Bär, Landrat
(Schwäbische Zeitung. Neuer Chefredakteur? Bärenzeitung? Wer Füße hat, der kann auch gehen, oder?)

Entscheid über Schweinefabrik fällt bald
Juristischer Trick der Stadt könnte zu Nein des Regierungspräsidiums am 21. Januar führen
(Schwäbische Zeitung. Und kein Schwein liest dies?)

Interview
„Schon beim Kauf auf Qualität achten“
Jugendfeuerwehr-Leiter Pascal Deleye warnt vor Fehlern beim Umgang mit Feuerwerk
(Schwäbische Zeitung. Schnell noch Interviewplan in Trossingen zur Altpapierproduktion erfüllt? Niemand zum Thema gefunden?)

Die Hauptstadt der Musik beeindruckt Trossinger Gymnasiasten
Abitursjahrgang erlebt in Wien das Schicksal der Elisabeth, die Geschichte des Barbiers von Sevilla und den Christkindlmarkt
(Schwäbische Zeitung. Abi schon in der Tasche? Ist Wien nicht Hauptstadt von Österreich, das kleiner ist als Baden-Württemberg? Ist das nicht sehr beeindruckend in den Weihnachtsferien?)

Gelesen

Heckenschütze auf der Lauer?

Senioren singen die Weihnachtsbotschaft
Gruppe aus der Alleenstraße 18 präsentiert deutsche Texte zu teils selbst arrangierter Musik
(Schwäbische Zeitung. Halleluja, Weltklasse? Randgruppe fÜr Randgruppen und dafür fast eine halbe Seite? Alt und singend = Senioren?)

Selbsthilfegruppe unterstützt bei Depressionen
(Schwäbische Zeitung. „Gesundheit in Gefahr?“)

Kinderschutzbund erfüllt Wünsche
Bedürftige erhalten Geschenke von Fremden
(Schwäbische Zeitung. Noch ’ne Givebox im Randgruppenblatt?)

Gymnasiasten stellen sich Zukunftsfragen
Baden-Württemberg-Stiftung finanziert Workshops
(Schwäbische Zeitung. Mitten in den Ferien Betteln gelernt?)

Leute
„Ausgezeichnet“ kann sich Florian Reichmann fühlen: Er ist Azubi des Jahres bei Honer Baustoffe & Fliesen. Bei den internen Tests schnitt der angehende Kaufmann im Groß- und Außenhandel als bester unter den sechs Lehrlingen im Familienbetrieb ab.
(Schwäbische Zeitung. Wer hat bei Müllers das Weihnachts-Mensch-ärgere-Dich-nicht gewonnen?)

2000 Menschen begleiten Maria und Josef
Evangelische Kirche organisiert Dorfweihnacht in Hausen ob Verena
(Schwäbische Zeitung. Gehen die auch mit ans Kreuz?)

Musikalisch geht es in die Auto-Waschanlage
Gelungenes Adventskonzert des Musikvereins Königsheim
(Schwäbische Zeitung. Abgebürstet?)

Schwäbin mit Schottland-Schwäche
Die ausgewanderte Tuttlingerin Ute Johnston bietet Urlaube mit Kunstkursen an
(Schwäbische Zeitung. Geldschwäche hat sie auch? Kunststück, kein Platz im Anzeigenteil, dafür über eine halbe Zeitungsseite geschenkt?)

Klinikum bietet Kreißsaalführung für werdende Eltern
(Schwäbische Zeitung. Wann gibt’s Friedhofsführungen für werdende Gewesene?)

Erster Silvesterlauf in Tuttlingen erlebt Boom
Schon 500 Anmeldungen für das Sportevent – Boxer Luan Krasniqi läuft für S.O.S.-Kinderdorf
(Schwäbische Zeitung. Worin besteht der Boom beim ersten Mal? Dass letztes Nichtmal niemand mitgemacht hat? Weglaufen hat der Boxer wohl gelernt?)

Kurrende-Blasen in kurzen Hosen
(Schwäbische Zeitung. Da knurrt der Trossinger Hahn in der Morgensupp?)

Interview
„Resonanz auf Postkarten war sehr gut“
Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Alexander Keller, über die Weihnachtsaktion
(Schwäbische Zeitung. Was soll er sonst sagen? Ist sie nicht Wahnsinn, diese Nachricht? Da geht die Post ab in Tros.)

Brigitte Burgbacher erhält die goldene Ehrennadel des DHV
Seit 50 Jahren ist sie im Orchester Hohnerklang aktiv – Im Dezember kommen großzügige Spenden in die Kasse
(Schwäbische Zeitung. Exklusivsensation,oder hat’s die Neckarquelle nicht auch?)

15-Jähriger ersticht Bekannten aus Eifersucht
Streit um ein Mädchen – Die Staatsanwaltschaft geht von einer vorsätzlichen Tat aus
Staatsanwälte und Kripobeamte gaben sich gestern Nachmittag außerordentlich wortkarg. Der mutmaßliche Täter sei erst 15 Jahre und deshalb schutzwürdig, begründete Dr. Joachim Dittrich, der leitende Oberstaatsanwalt, die Zurückhaltung.In der Nähe des Industriegebiets von Vöhringen soll der mutmaßliche Täter am 2. Weihnachtsfeiertag einen 17-Jährigen mit einem Klappmesser erstochen haben.
(Schwäbische Zeitung. Nichts Genaues weiß der Schreiber nicht?  Mal wieder die Sensationsgier befriedigen? Haben Staatsanwaltschaft und Kripo zu wenig diktiert? Recherchieren verlernt? Dafür gibt’s keinen Journalistenpreis.)

„Es entstehen immer mehr Projekte mit Weißtanne“
Forstpräsident Joos will den Trend zum Bauen mit Holz verstärken und so zur Energiewende beitragen
Der Badisch Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV), dessen Einzugsgebiet bis nach Stockach reicht, hat sich Großes vorgenommen: Er gibt seinen traditionellen Standort in der Freiburger Stadtmitte (Friedrichstraße) auf und errichtet im Außenbereich (Merzhauser Straße, direkt neben dem Weinbauverband) einen Neubau. Kosten: rund sieben Millionen Euro.
(Schwäbische Zeitung. Oh Tannenbaum, Schwäbi? Freiburg auch nun Stadtteil von Tuttlingen?)

Schwungvoll geht es ins neue Kulturjahr
Operettentheater Salzburg präsentiert Emmerich Kálmáns Operette Gräfin Mariza
Zum Auftakt ins Kulturjahr 2013 gastiert am Donnerstag, 3. Januar, um 20 Uhr das Operettentheater Salzburg in der Stadthalle Tuttlingen. Auf dem Programm steht mit „Gräfin Mariza“ eine der schönsten Operetten Emmerich Kálmáns.
(Schwäbische Zeitung. Nur olle Kamellen sind Kultur? Was sind denn das ganze Krippengeschwurbel und Weltklassedorfgeblase, Lebenszeichen aus dem Tuttlinger Neandertal?)

Gelesen

Keine Wahl?

Das zentrale Element ist Liebe
Geistliche übertragen die Weihnachtsgeschichte auf den Alltag.
(Schwäbische Zeitung. Märchenstunden in Spaichinger Kirchen?)

Das bunte Fest ist ein großer Erfolg
Es war ein riesiger Erfolg, das erste Fest „Wir sind Spaichingen – next generation“…Nun hat sich ein Teil der 2012-er-Organisatoren getroffen, um sich zu besprechen. Sie sind entschlossen: auch 2013 soll es ein „Next generation“-Fest geben. Wenn es die Stadt genehmigt, dann würde das Fest am 16. Juni auf der Schlüsselwiese stattfinden.
(Schwäbische Zeitung. Auch klein kann groß sein, wenn es herbeigeschrieben wird? Läuft wieder die Propagandamaschine an?)

Konzert bringt Generationen zusammen
Das Wehinger Adventskonzert in der Kirche St. Ulrich war ein voller Erfolg
(Schwäbische Zeitung. Gibt’s diese Texte schon als Dutzendware?)

Der Kinderkrimi mit Musik kommt gut an
In Denkingen spielen Schüler mit Erwachsenen
(Schwäbische Zeitung. Weltklasse?)

Kulturbotschafter sollen vermitteln
Tuttlingen bei Landes-Integrationsprojekt dabei
(Schwäbische Zeitung. Kommt Tut nach Baden-Württemberg?)

Neues aus Weingarten
(Schwäbische Zeitung. Jetzt auch ein Stadtteil von Tuttlingen?)

Los Talismanes entfachen Weihnachts-Feuer
Viele Titel beim Benefizkonzert haben iberischen und lateinamerikanischen Ursprung
(Schwäbische Zeitung. Wurmlingen ausgewandert?)

Stoff für „Pizza Potenzia“ löst viele Verwicklungen aus
Das Theaterstück des Athletenbundes Wurmlingen sorgt in der gut gefüllten Schlosshalle für viele Lacher
(Schwäbische Zeitung. Wieviele waren’s?)

Polizisten schildern ihre Sorgen
Guido Wolf besucht zu Weihnachten die Direktion in Tuttlingen und das Spaichinger Revier
(Schwäbische Zeitung. Oh Weihnachtsbaum: Der Landtagspräsident in „seinem“ Revier? Hat ihn der Landtag für diese Besuche beauftragt? Ist Wolf nicht mehr CDU-MdL? Ist er regierender Landtagspräsident? Hat er mal nachgefragt, wer seltsam anmutende „Presseauskünfte“der Polizeidirektion  autorisiert?)

Mit zehn Euro ein Kinderleben verändern
„Ich helfe Dir“ unterstützt die arme Gemeinde von Pfarrer Silvanus in Uganda
(Schwäbische Zeitung. Gehen die Randthemen in Trossingen nicht aus, auch wenn sie noch so absurd sind?)

Behindertenwerkstatt
Betreuerin soll Feuer versehentlich verursacht haben
Der Brand mit 14 Toten in einer Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt im Schwarzwald ist offenbar auf einen Bedienungsfehler an einem Gasofen zurückzuführen. Vermutlich habe eine Betreuerin unbeabsichtigt das Gas aufgedreht, statt den Ofen auszuschalten, weil sie den Drehknopf in die falsche Richtung gedreht habe, berichtete der Südwestrundfunk (SWR) am Donnerstag…Der Ofen war dem Artikel zufolge für den Weihnachtsmarkt bestimmt und in der Werkstatt nur probeweise angezündet worden.
(spiegel.de. Konstruktionsfehler und/oder Dummheit? Was hat ein Gasofen für Weihnachtsmarkt im Haus zu suchen?)

Herrenknecht ins Haus der Geschichte
…Martin Herrenknechts Tunnelbohrmaschine sollte als großzügige Schenkung und vielsagendes Artefakt an das Haus der Geschichte Baden-Württemberg gehen. Dies wäre zwar um einiges weniger dramatisch als die österreichische Variante eines 1:1-AKW-Modells, aber doch sehr viel billiger, und damit – angeblich – typisch schwäbisch.
(kontextwochenzeitung.de. Ausweg aus Stuttgart 21? Vor dem Haus der Geschichte gibt es in einer Vitrine schon die Kehrwoche in Forme eines Besens zu bestaunen.)

Krachen lassen – aber richtig

Tipps der Polizei zum Umgang mit Feuerwerkskörpern

(tutut). Es richtig krachen lassen! Damit aber der Start ins neue Jahr nicht mit einem „Schuss nach hinten“ losgeht, appelliert   die Polizei Tuttlingen an die Beachtung der Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit Silvesterfeuerwerk. Mit der Freigabe zum Verkauf von Feuerwerkskörper komme es immer wieder zu schwersten Unfällen, Sachbeschädigung und Belästigung. Damit der Jahreswechsel ohne größere Schäden verläuft, weist die Polizei Tuttlingen auf  einige wichtige Sicherheitsbestimmungen hin.

Feuerwerkskörper sollten nur beim autorisierten Fachhandel gekauft werden. Das dort erhältliche legale Feuerwerk ist von der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) amtlich zugelassen und erfüllt bestimmte Sicherheitskriterien. Illegal aus dem Ausland eingeführter Pyrotechnik, vorzugsweise aus Fernost oder osteuropäischen Ländern, fehlt das amtliche BAM – Prüfzeichen. Diese Pyrotechnik erfülle nicht die notwendigen Sicherheitsstandards. Deshalb könnten solche „Knaller“ im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gehen. Der Umgang mit illegaler Pyrotechnik sei übrigens eine Vergehen nach dem Sprengstoffgesetz.

Vor dem Abbrennen ist  die Gebrauchsanweisung  zu lesen. Die angebrachten  Sicherheitshinweise  sind unbedingt zu beachten! Pyrotechnik  darf nur  im Freien verschossen werden !  Niemals dürfen  Feuerwerkskörper  auf Menschen oder Tiere gerichtet sein. Auch auf das Zünden von Feuerwerkskörpern auf on  Balkonen  oder von Fenstern aus  sollte verzichtet werden. Diesbezüglich sei es in der Vergangenheit  schon mehrfach zu  Wohnungsbränden gekommen.  Aus denselben Gründen sollten  in der Silvesternacht sämtliche Fenster und Türen von  Wohnungen, Lagern oder Garagen verschlossen sein, denn umherfliegende Böller und Raketen könnten Brände verursachen.

Niemals sollten Feuerwerkskörper in der Hand gezündet werden. Viele Menschen hätten dadurch schon ihre Finger verloren und könnten deshalb ihren ursprünglichen Beruf später nicht mehr ausüben.  Zum senkrechten Start der  Raketen  sollten leere Flaschen oder  andere Gegenstände benutz werden, damit es keine „Irrläufer“ gebe.   Bei nicht explodierten Feuerwerkskörpern dürfe auf keinen Fall ein zweiter  Zündversuch unternommen werden. Die Zündschnur sei für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum einen zu kurz und zum anderen sei die Sprengwirkung nicht einschätzbar.

Blindgänger, beschädigte Raketen oder Feuerwerkskörper sollten liegen gelassen bleiben und nicht wieder angezündet werden. Wer alkoholisiert ist, sollte kein Feuerwerk anzünden.  Umherstehende,  Angehörige sollten  darauf achten. Die Gefahr einer Selbstüberschätzung oder eines  Unfalls wären viel zu groß.

Ganz wichtig: Finger weg von selbstgebastelten Feuerwerkskörpern oder selbst umgebauten und veränderten Feuerwerkskörpern. Die Gefahr einer unkontrollierbaren Entzündung sei nicht einschätzbar. Rücksicht auf andere und die Beachtung des Brandschutzes  müssten sebstverständlich sein. Nach dem Gesetz  sei es verboten, pyrotechnische Gegenstände in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Fachwerkhäusern  abzuschießen.
(Polizeidirektion Tuttlingen).

Sprüche

(Abgeordnetenbibel. Nur echt mit dem Großen Landeswappen?  Herausgeber des Buches (14,90 Euro) ist Hanno Gerwin, “Pfarrer und Journalist”: “Die Bibel ist das Buch, aus dem unsere Werte stammen. Ohne die Zehn Gebote des Alten Testaments und ohne Jesu Worte von der Nächstenliebe und seine Gleichnisse vom menschlich richtigen Verhalten, gäbe es weder die für unsere Gesetze maßgeblichen Grundrechte, noch den Wertekanon, mit dem verantwortliches politisches Handeln erst möglich wird”. Sagt der Mann und scheint in Geschichte wohl gefehlt zu haben. Die “Beauftragten der Kirchen bei Landtag und der Landesregierung zur Abgeordnetenbibel” sind übrigens “Monsignore Dr. Bernd Kaut, Leiter des Katholischen Büros in Stuttgart, Vertreter der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart bei der Landesregierung und beim Landtag von Baden-Württemberg” sowie  “Kirchenrat Volker Steinbrecher, Beauftragter der Evangelischen Badischen und Württemberigschen Landeskirchen”. Sponsoren sind Evangelische Kirchen und Evangelische Kreditgenossenschaft sowie der Sparkassenverband, aber nicht die Katholische Kirche…Nachdem jüngst schon MdL Guido Wolf (CDU) hier vorgestellt wurde, der  in der „Abgeordnetenbibel“ alle Register  eines Christenmenschen zu ziehen versuchte, ist diesmal MdL Leo Grimm (FDP) mit seinem Beitrag dann, der es eher mit praktischer Lebensphilosophie zu halten scheint, zu der in der Bibel auch so manches kluge Wort zu finden ist.)

Gefragt

Was bliebe vom Lokalblatt noch übrig, wenn es sich den Rat von Mark Twain zu eigen machen würde, der erklärt hat, dass Schreiben ganz einfach sei, man müsse nur alles Überflüssige weglassen?