„So viel Freiheit wie möglich, aber so viel Bankenregulierung wie nötig“

Rülke und Grimm auf Diskussionsforum Foyer liberal im Landtag

(tutut). „Wir Liberale folgen einem ordnungspolitischen Leitbild: So viel Freiheit wie möglich, aber so viel Bankenregulierung wie nötig. Das heißt, wir brauchen notwendige Regeln, damit bestimmte Auswüchse bei den Banken unterbleiben. Aus unserer Sicht kann man kleine und mittlere Banken nicht mit internationalen Geldhäusern gleichbehandeln. Es kann nicht sein, dass Kreditgeschäfte für den Mittelstand auf gleicher Stufe stehen wie hochspekulative Finanzmarkttransaktionen. Gerade in einer Zeit, in der wir dringend Investitionen und Wachstum brauchen, darf der Mittelstand nicht für Fehler anderer in Anspruch genommen werden.“ Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Dr. Hans-Ulrich Rülke vor über 120 Gästen im Landtag das Diskussionsforum „Foyer liberal“ zum Thema „Basel III – Chance oder Risiko für Mittelstand und Bankensystem?“.

Prof. Dr. Ashok Kaul (Universität Saarland) sagte laut einer Pressemitteilung der FDP in seinem Eingangsreferat, dass das Ziel der Bankenregulierung „ein gesundes – nicht notwendigerweise betriebswirtschaftlich hochprofitables – Bankensystem sein muss, das dem Mittelstand faire Kreditbedingungen gibt“. Es sei weder eine Subventionierung noch eine Benachteiligung des Mittelstandes durch die Regelungen von Basel III wünschenswert. Aktuell mangele es an empirisch fundierten Untersuchungen, die eine Höhe für die Absenkung der Eigenmittelunterlegung des Mittelstandkredites quantifizieren. Daher bedürfe es einer ausreichenden Übergangszeit, um auch durch mehr und bessere Forschung die tatsächliche Risikostruktur des Mittelstandkredits zu bemessen, so  Prof. Kaul.

Auch der mittelstandspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Leopold Grimm, hob hervor, dass Basel III nicht zu Lasten der mittelständischen Unternehmen in Deutschland gehen dürften. „Basel III muss für alle gelten, damit nie wieder eine Krise wie 2008 und 2009 passiert“, sagte Grimm. Auch wenn Banken derzeit darauf verwiesen, dass es keine Kreditklemme gebe, so verhielten sich Geldinstitute gegenüber dem Mittelstand leider oft so wie jemand, „der einen Regenschirm bei Sonne verleiht, ihn bei Regen aber zurückfordert“.

Der stellvertretende Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament, Michael Theurer, sagte: „Die FDP im Europäischen Parlament kämpft dafür, dass bei Basel III die Interessen des Mittelstands nicht unter die Räder kommen. Konkret unterstützen die Liberalen die Position des Berichterstatters des Europäischen Parlaments, Kredite an mittelständische Unternehmen von den Banken mit einem Drittel weniger Eigenkapital unterlegen zu müssen.“ Zur Problematik, dass die USA ankündigen, Basel III nicht umzusetzen, sagte Theurer weiter: „Das sind schlechte Nachrichten. In der eng verflochtenen Weltwirtschaft brauchen wir einheitliche Regeln. Europa sollte im Zweifel allerdings mit gutem Beispiel vorangehen. Das Ziel ist, die Finanzwirtschaft wieder auf eine solidere Grundlage zu stellen. Finanzkrisen wie bei Lehman gefährden alle und müssen künftig verhindert werden.“

Helmut Gottschalk, Sprecher des Vorstands der Volksbank Herrenberg-Rottenburg und Vorsitzender des Verbandsrats des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes, forderte mit Blick auf Basel III faire Regelungen für die Genossenschaftsinstitute wie Volks- und Raiffeisenbanken und die öffentlich-rechtlichen Sparkassen. „Die Politik sollte bedenken, dass neun von zehn Unternehmen ihre Kredite über diese Institute finanzieren“, so Gottschalk. Geleitet wurde die anschließende Diskussion von Klaus Köster, Leiter des Wirtschaftsressorts der Stuttgarter Nachrichten.

Gefragt

Muss Presse politisch gar nicht gleichgeschaltet werden? Macht sie das mehr und mehr nicht von sich aus selbst durch Dummheit, Inkompetenz und Unvermögen des Personals?

Gelesen

Lange Leitung?

Der Wolf im nassen Element
Der Landtagspräsident, verfolgt vom katholischen Dekan, und dieser vor charmanten jungen Damen. Doch, das gab’s am Samstag. Und das alles für einen guten Zweck.
(Wochenblatt. Laut Foto steht dem Wolf das Wasser bis zum Hals. Für einen guten Zweck?)

Polizei nimmt Unfallfahrer fest
Fußgänger schwebt in Lebensgefahr – Fahndungsdruck führt zu Erfolg
(Schwäbische Zeitung. Ein Unfall wie viele. Warum fast eine halbe Zeitungsseite über Mann fährt Mann an, haut ab und wird ermittelt? Worin besteht die Leistung der vom Schreiber des Lokalblatts gerühmte Leistung der Polizei, wenn Verwandte den Unfallverursacher melden? Weiß Tuttlinger Polizei sonst nicht schon alles, bevor Ermittlungen aufgenommen werden?)

Stefanie Paret ist offiziell im Amt
Die Schüler der Baldenbergschule haben für ihre Schulleiterin ein Programm entwickelt
SZur Amtseinführung von Stefanie Paret als Schulleiterin der Baldenbergschule sind zahlreiche Gäste erschienen. Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher begrüßte die Gäste, der Stadtrat war vertreten durch Harald Niemann, Isabella Kustermann, Tobias Schumacher und Hans Reisbeck.
…Die Schüler der Baldenbergschule haben für ihre Schulleiterin ein Programm entwickelt
(Schwäbische Zeitung. Ja und? Die Schreiberin, die in facebook Wildsauen gegen Jäger sich gewünscht hat, darf weiter murksen? Wo gibt’s in Baden-Württemberg einen Stadtrat? Werden Schüler nicht für Aufführungen dressiert,die kommen doch selbst nicht auf die Idee, Tamtam um die Lehrerschaft zu machen?)

Kriegt jemand bein Bund Prozente für den Bau von überflüssigen Ampelanlagen? In Spaichingen wird gerade ein neuer Geßlerhut zu den bereits vorhandenen aufgestellt, um den Verkehr auf der B 14 noch mehr zu behindern.

Die Straßenmeisterei fährt die ersten Streueinsätze
(Schwäbische Zeitung. Ist Winter?)

Musiker spielen für Kindergarten
Spenden sollen für Instrumente und pädagogisches Spielzeug verwendet werden
In der Dürbheimer Pfarrkirche St. Peter und Paul hat der Musikverein Dürbheim ein Benefizkonzert zugunsten des Kindergartens St. Elisabeth gegeben. Es war ein Musikerlebnis der besonderen Art: Der Altarraum war erfüllt von den Klängen der Instrumente, sehr zum Genuss der Zuhörer in der vollbesetzten Kirche.
(Schwäbische Zeitung. Wo ist das Besondere?)

Aldinger Gartenfreunde schließen Jahr ab
(Schwäbische Zeitung. Schneit’s auch in Aldingen?)

Filme zeigen Denkinger Vergangenheit
Etwa 20 Besucher hat der historische Filmabend des Geschichts- und Heimatvereins Denkingen in die Große Stube des Bürgerhauses gelockt. Auf dem Programm standen Filme aus den 1970er Jahren.
(Schwäbische Zeitung. Was ist mit den Hindenburg- und Hitlerlinden vor dem Rathaus?)

Der Stock-Car-Club gibt nicht auf
2013 will der Verein wieder ein Rennen ausrichten – Abschied von Trossingen droht
(Schwäbische Zeitung. Trossinger Sensationen?)

Interview
Verkehr steht bei der Bürgerversammlung im Fokus
Am Freitag, 7. Dezember, 20 Uhr, findet das traditionelle „Hammelessen“ im Gemeindehaus Schura statt
(Schwäbische Zeitung. Wer macht den Hammel? Müssen auch „Ortsrumsteher“ interviewt werden zur Planerfüllung?)

Biblische Reise führt durch den Bethel-Park
Vereine und Institutionen beteiligen sich am Programm – Sogar der Nikolaus kommt zu Besuch
(Schwäbische Zeitung. Kinderzeitung?)

Forstexperten rechnen mit Überschüssen
Im Jahr 2013 soll der Wald in Reichenbach 5000 Euro erwirtschaften
(Schwäbische Zeitung. Wer rechnet mit Forstexperten?)

Publikum staunt über Bastelarbeiten und Bilder
Hobbyausstellung in Mahlstetten findet großen Anklang – Gruppe wird in drei Jahren 25
(Schwäbische Zeitung. In acht Jahren 30?)

Bürgermeister Bär überreicht 34 Sportabzeichen
(Schwäbische Zeitung. Wehinger Dreisprung?)

Jugendliche entwickeln Ideen für den Ort
Ein Projekt soll junge Leute stärker in das Wurmlinger Gemeindeleben aktiv einbeziehen
(Schwäbische Zeitung. Sind es nicht Erawachsene, die solchen Kram entwickeln?)

Rietheim-Weilheim präsentiert sich weihnachtlich
(Schwäbische Zeitung. Überraschung?)

Neuer Brandschutz besteht in Lebenshilfe seit drei Jahren
Die Behindertenwerkstatt in VS-Schwenningen hat 200 Mitarbeiter – Im Frühjahr gibt es eine Übung
(Schwäbische Zeitung.Und wenn’s brennt?)

Durchhausener stellen sich Blumenschmuck-Wettbewerb
(Schwäbische Zeitung. Als was?)

Kreis erwartet weitere Asylbewerber
(Schwäbische Zeitung. Aus VS?)

Talsohle bei Grundschülerzahlen ist erreicht
Der Geburtenrückgang im Landkreis Tuttlingen ist vorerst gestoppt
(Schwäbische Zeitung. Mehr Störche?)

Lebenshilfe will Werkstätten sicherer machen
Die Tuttlinger Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen überarbeitet ihr Sicherheitskonzept in den Behindertenwerkstätten.
(Schwäbische Zeitung. Bisher unsicher?)

Parkausweise kommen unter die Lupe
Stadtverwaltung ruft unrechtmäßig ausgegebene Anwohner-Parkerlaubnisse zurück
(Schwäbische Zeitung. Fahren statt Parken?)

Stiftung Stadtkirche will hoch hinaus
(Schwäbische Zeitung.Turmbau zu Tut?)

Die Tuttlinger Krähe hebt ab zu neuem Höhenflug
Die zwölf Teilnehmer stehen fest – Erstmals moderiert ein weibliches Duo die Endrunde
(Schwäbische Zeitung. Kräht ein Hahn danach?)

CDU-Kreissenioren und KPV stellen Forderungskatalog auf
Zweite Notfallpraxis und Krankenhaus in Spaichingen sind unverzichtbar – Überall Nachbarschaftshilfen gründen
(Schwäbische Zeitung. Alt und krank?)

Gelesen

Vor der Spaichinger Akropolis soll es am Wochenende weihnachten. Die Kulisse wird schon aufgebaut. May be.

Die sich selbst betrügen
Trossingen finanziert in Denkingen Waldflächen
Stadt braucht Ausgleichflächen für Gewerbegebiet
(Schwäbische Zeitung. Der Witz des Jahrhunderts: In Schura abholzen, in Denkingen aufforsten? Warum nicht die Sahara vor Autobahnen und Überschwemmungen schützen? Dass in den letzten Jahren die Waldflächen in Deutschland rasant zugenommen haben, ist auch unbekannt? Die Erde lässt sich nicht vergrößern. Wenn weg, dann weg.)

Hohner wird noch globaler
(Schwäbische Zeitung. Globus wird globusser? Dummdeutsch dummdeutscher?)

Unten Fußgänger, oben 50 000 Autos
Die Unterführung des Aesculap-Kreisels ist seit gestern geöffnet – Drei Jahre Bauzeit
(Schwäbische Zeitung. Stau immer größer?)

Blumberg
Widerstand gegen Staatsvertrag wächst
(Südkurier. Wo wächst der Widerstand? Der einzige Abgeordnete, welcher in der Blumberger Stadthalle aufgetreten ist,bleibt unerwähnt? Ist das noch Journalismus oder schon reine Manipulation? War es nicht auch der selbe Schreiber im Südkurier, welcher vor der Veranstaltung ungeprüft und damit gegen alle Regeln des Jopurnalismus verstoßend die Falschmeldung verbreitet hatte, MdL Leo Grimm habe eine Beteiligung an dieser Veranstaltung abgesagt?)

Die Bürgerseele kocht hoch
(Schwarzwälder Bote. Auch der Schwabo übersieth und überhört den einzgen anwesenden Abgeordneten. Weil andere sich nicht nach Blumberg getraut haben, die sonst stets das Blaue vom Himmel versprechen, darf auch ein anderer in der Berichterstattug nicht vorkommen? Feine „Journalisten“ gibt es da in Blumberg! Kampagnen statt Information?)

Retter-Aufgebot sucht und findet Vermissten
Hunde, Rettungskräfte, Polizeihubschrauber sind in der Nacht im Einsatz
Kurz nach 6 Uhr am Dienstagmorgen das große Aufatmen: Der Spaichinger, der in der Nacht mit großem Aufgebot an Hilfskräften und Hunden gesucht worden war, ist an der Ringzug-Haltestelle in Balgheim gefunden worden…
(Schwäbische Zeitung. So viel Polizeitamtam um einen Routinefall? War die Schreiberin denn dabei oder ist alles nicht PM?)

Veränderungssperre: Jetzt hat der Rat das Sagen
Wie erwartet, muss der Beschluss erneut gefasst werden – Ausnahmen erlaubt jetzt der Gemeinderat
Erneut hat der Gemeinderat – diesmal geschlossen – einer bislang umstrittenen und rechtsungültigen Veränderungssperre bei Bauvorhaben entlang der Hauptstraße zugestimmt. Dies allerdings mit der Zusicherung, dass der Gemeinderat über alle Bauanträge, die bis zur Gültigkeit des Bebauungsplans eingehen, informiert wird und darüber beschließen soll, ob nach Paragraf 14 eine Ausnahme von der Veränderungssperre möglich ist.
(Schwäbische Zeitung. Welcher Bebauungsplan wird gültig? Es gibt bis heute noch nicht einmal einen Entwurf geschweige denn einen Beschluss zu einem Bebauungsplan Hauptstraße.)

Josipa Jakupak liebt seine braunen Augen
Heute feiert das Ehepaar goldene Hochzeit – Vor 50 Jahren haben sie in Zagreb geheiratet
(Schwäbische Zeitung. Leben nicht auch andere Menschen noch? Kein Fahrrad umgefallen?)

Elftklässler erkunden Barcelona, Brighton und das Ruhrgebiet
(Schwäbische Zeitung. Von welchem Gymnasium stammten die Elftklässler? Werden jetzt auch schonn private Alben veröffentlicht?)

Veranstaltungen
„VitaJahre“ holt Wanderausstellung
(Schwäbische Zeitung. Alles ehrenamtlich oder geht es hier nicht um rein Geschäftliches?)

Schüler erleben Nachhaltigkeit
„Expedition N“ in der Erwin-Teufel-Schule zu Gast
Auf Expedition in die Welt der Nachhaltigkeit gehen, Energiesparpotenziale im Alltag aufspüren oder einen Blick ins Zeitalter der erneuerbaren Energien werfen: Möglich machte dies die Baden-Württemberg Stiftung mit ihrer Informations- und Bildungsinitiative „Expedition N–Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg“.
(Schwäbische Zeitung.PM-Plemplem. Nachhaltigkeitsredaktion? Wieviele Wochen ist das denn her? Nichts mitbekommen?)

Domkapitular Dr. Uwe Scharfenecker firmt 27 Jugendliche
(Schwäbische Zeitung.Wirklich gefirmt hat er sie?)

Organisationsteam sucht dringend Sternsinger
(Schwäbische Zeitung. Helfem DRK und Polizei mit Suchtrupps?)

Josef Bär besucht Gosheim
Landrat: Jeder kann Einzelhandel unterstützen
(Schwäbische Zeitung.Kennt er den Kreis bald? Einkaufen oder unterstüzen?)
Landrat Bär lobt Balgheim
(Schwäbische Zeitung. Wofür? Der kommt aber rum.)

Opa treibt alle in den Wahnsinn
Denkinger Dorftheater amüsiert mit Schwank von Bernd Gombold
(Schwäbische Zeitung. Nun in Rottenmünster?)

„Der Weg macht seine eigenen Gesetze“
Jo Derichs und Lothar Volkheimer berichten von ihrer Pilgertour nach Santiago de Compostela
(Schwäbische Zeitung. Noch jemand auf Wandertour zu einem Heiligen?)

Stadtkämmerer warnt vor Sanierungsstau
Insgesamt ist der Haushaltsplan-Entwurf für 2013 von Zuversicht und sich verbessernder Finanzlage geprägt
(Schwäbische Zeitung. Zuversicht staut sich in der Trossinger Kasse?)

Kammerchor singt Weihnachtslieder
(Schwäbische Zeitung. Überraschung in Trossingen zu Weihnachten?)

Betrieb ehrt für 810 Jahre Firmentreue
(Schwäbische Zeitung. Methusalem schafft bei Marquardt?)

Diebe gehen ins Gefängnis
(Schwäbische Zeitung. Lohnt sich das?)

Erhobener Zeigefinger auf Augenhöhe
Präventionsprojekt „Peeranjas“: Junge Aufklärer sollen junge Autofahrer sensibilisieren
(Schwäbische Zeitung. Wenn das nicht ins Auge geht?)

Zollernalb-Klinikum treibt auf Minus von fünf Millionen zu
(Schwäbische Zeitung. Alb geflutet?)

Flinker Pfleger greift zu Feuerlöscher
(Schwäbische Zeitung.Fischers Fritz fischt frische Fische?)

Geburtstagskind den ganzen Tag auf Toilette eingesperrt
Einen unvergesslichen Geburtstag hat jetzt eine Rentnerin in Schramberg erlebt. Eingesperrt auf der Kellertoilette ihres Hauses.
(Schwäbische Zeitung. Kinder mit Rente?)

Mutter zeichnet positives Bild der Krippe
Erzieherinnen seien den Kindern zugewandt gewesen – Zweifel bleiben
Seit vergangenem Wochenende wird in ganz Trossingen darüber spekuliert: Wurden Kinder in der privaten Krippe „Kleine Riesen“ misshandelt? Während die Kriminalpolizei noch ermittelt, kämpfen einige betroffene Eltern mit der eigenen Unsicherheit. Eine Mutter, deren Kind die Einrichtung besucht, hat im Gespräch mit der Trossinger Zeitung ein positives Bild der Einrichtung gezeichnet, will ihren Namen aber nicht nennen.
(Schwäbische Zeitung. Ist es Aufgabe eines Lokablatts Gerüchte und Spekulationen zu verbreiten?)

Fluglärm-Streit: „Wir wollen komplett neuen Vertrag!“

400 in Blumberger Stadthalle – MdL Grimm bekräftigt Schulterschluss

(tutut).  Viel Beifall gab’s und nur wenige Buhrufe, als am Dienstagabend, 27. November, über 400 Besucher in der Blumberger Stadthalle sozusagen einen Etappensieg beim Kampf gegen den Fluglärm-Staatsvertrag mit der Schweiz nicht gerade feierten, aber als Ermutigung für Beharrlichkeit in der eigenen Sache empfanden. Auf der von der Stadt und der Bürgerinitiative „Schwarzwald-Baar-Kreis gegen Züricher Flugverkehrsbelastung“ organisierten Veranstaltung traten neben Bürgermeister Keller, dem Sprecher der BI, Fluck, auch Landrat  Hinterseer und als einziger Abgeordneter der FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm auf.

MdL Leo Grimm war der einzige Abgeordnete, der in die Blumberger Stadthalle gekommen war.

Ganz frisch noch war die von den Betroffenen in der Südbaar und am Hochrhein mit Genugtuung empfangene Nachricht, dass Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) nach Gesprächen mit Abgesandten aus der Region sich bereiterklärt hat, mit der Schweiz nachzuverhandeln. Während Fluck die Forderung aufstellte: „Wir wollen einen komplett neuen Vertrag!“, und zwar fußend auf der Stuttgarter Erklärung, welche in dem bereits paraphierten Staatsvertrag trotz gegenteiliger Ankündigung von politischer Seite, nicht vorkomme, heimste Landrat Hinterseh einige Buhrufe ein, als er er zwar ebenfalls wie Bürgermeister Keller und Fluck den Erfolg in Berlin begrüßte, trotzdem aber meinte: „Ich bin skeptisch“. In Berlin hatten Politiker und Bürgerinitiativen aus der Region im Schulterschluss den Minister zum Einlenken gezwungen.

Blumbergs Bürgermeister Keller (links) und BI-Sprecher Fluck, die Initiatoren der Veranstaltung.

Der FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm machte deutlich, dass er von Beginn an die Verhandlungsergebnisse zwischen Deutschland und der Schweiz abgelehnt habe, denn für ihn seien die Stuttgarter Erklärung und die Donaueschinger Resolution eine Basis, auf der für die Menschen in der Region weniger Belastung durch den Züricher Flugverkehr erreicht werden müsse. Er appellierte an die Versammlung, in diesem Schulterschluss nicht nachzulassen. Denn nur, wenn alle zusammenstünden in der Region, könnte etws erreicht werden. Nachdem jüngst der Landtag einstimmig den Staatsvertrag in der vorliegenden Form abgelehnt hatte, versicherte Grimm den durch den Flugverkehr betroffenen Menschen, dass die FDP//DVP-Landtagsfraktion weiterhin an ihrer Seitse stehe.

Landrat Hinterseh sprach ebenfalls in der vollen Blumberger Stadthalle.

Die in sehr geordneten Bahnen verlaufende über zweistündige Veranstaltung zum Staatsvertrag waren zwar auch einige Transparente und Schrifttafeln zu sehen, geballt hochgehalten wurden sie nur kurz für Aufnahmen eines  SWR-Teams, das sehr frühzeitig den Saal verließ.  Die Stimmung war keineswegs aggressiv gegen die Schweiz oder den Flughafen gerichtet. Im Gegenteil: Selbst der BI-Sprecher („Wer will eigentlich was von wem?“) machte der Schweizer Seite Komplimente für ihren Verhandlungserfolg. Ramsauer und sein Stab dagegen ernteten massive und lautstarke Kritik.

Gelesen

Wieviele Jobs sind da noch frei?

Spieler lässt bei Goethes „Faust“ die Puppen sprechen
Die Freiburger Puppenbühne hat am Freitagabend in der Stadtbibliothek Goethes „Faust“ gespielt.
(Schwäbische Zeitung. Fußballspieler?)

41 Spaichinger schaffen das Sportabzeichen
(Schwäbische Zeitung. Und nun? Was machen sie damit?)

Günther Scharf ist neuer Vize-Vorsitzender
Badminton Hobbygruppe hält Hauptversammlung ab
(Schwäbische Zeitung. Gibt’s irgendwo einen Vize-Vorsitzenden?)

„Pünktchen und Anton“ inspirieren
Beim Familienkino wird auch gemalt, experimentiert, gebastelt und gekocht
(Schwäbische Zeitung.Und wann gibt’s Kino in Denkingen?)

Peter Hilzinger wird Märchenonkel
Der evangelische Kindergarten der Auferstehungskirche hat Grund zur Freude: Seit Oktober kommt Peter Hilzinger jeden Montagnachmittag in den Kindergarten, um vorzulesen.
(Schwäbische Zeitung. Werden kleine Kinder nicht vor Onkels gewarnt?)

Stadt kündigt Arbeitsloseninitiative
Zweifel an Seriosität – Neues Netzwerk will trotz Problemen weitermachen
Das Neue Netzwerk, eine Arbeitsloseninitiative, muss aus ihrem Domizil in der Zeughausstraße ausziehen. Die Stadt Tuttlingen hat den Mietvertrag mit dem Verein zum 1. Dezember dieses Jahres gekündigt. Zuvor war bekannt geworden, dass der Verein gefährdet ist, seine Gemeinnützigkeit zu verlieren, weil er aufgrund einer Regelung des Bundes keine Ein-Euro-Jobber mehr beschäftigen darf
(Schwäbische Zeitung. Verein für Selbstbeschäftigung?)

400 DVDs gegen Gewalt
(Schwäbische Zeitung. Werden die geworfen?)
Killerpaar bringt Spannung ins Eheleben
Gosheimer Schauspielgruppe amüsiert das Publikum mit einer Krimi-Komödie
(Schwäbische Zeitung.Totgekitzelt?)

Musiker spielen zwischen All und Wildem Westen
(Schwäbische Zeitung.Wann geht’s zurück nach Egesheim?)

Ökumenischer Kleiderladen zieht in neue Räume um
Zum fünjährigen Bestehen der caritativen Einrichtungen freuen sich die Mitarbeiter auf das größere Domizil
(Schwäbische Zeitung. Weder ökomenisch noch caritativ, höchstens karitativ trossingerisch.)

Gymnasiasten werden Jungparlamentarier
Gemeinschaftskunde-Schüler debattieren im Bundesrat
(Schwäbische Zeitung. Trossinger bleiben Trossinger.)

Talheimer diskutieren über Windrad-Standorte
(Schwäbische Zeitung. Wer braucht sie?)

Züchter zeigen in Wurmlingen ihre Tiere
(Schwäbische Zeitung. Alle?)

Privatklinik Rottweil kämpft um ihren Ruf
(Schwäbische Zeitung. Welchen?)

Überhol-Manöver führt zu Unfall mit Schwerverletzter
(Schwäbsche Zeitung. Schwerverletzte am Steuer?)

Gefragt

Ein Bundesverkehrsminister hat einen Staatsvertrag mit der Schweiz zur Flugverkehrsregelung unterschrieben und will nun nach starker Kritik der Betroffenen nachverhandeln: Ist dies kein Zeichen von Facharbeitermangel in Merkels politischer Bastelstube? 

Gelesen

(tutut). „Schwanensee“ in Spaichingern – das war einmal. Das gibt’s jetzt nur noch als Rottweiler Plakat. Geblieben ist Spaichingen dafür ein sanierungsbedürftiger Ententeich. „Schwanensee“ war ein Experiment bei der Einweihung der Stadthalle. Nur wenn auf der Bühne Hochsprung angesagt war, sahen auch die Besucher auf den hinteren Reihen etwas.

Es weihnachtet sehr
Jetzt ist es auch in Trossingen und Schura unübersehbar: Es weihnachtet sehr und die Mitarbeiter der Entro haben bereits die entsprechende leuchtende Dekoration an einigen Trossinger Straßen aufgehängt. Unser Leser Helmut Rotter aus Schura hat sie dabei beobachtet, die Kamera seines Smartphones betätigt und diesen Schnappschuss getätigt.
(Schwäbische Zeitung. Trossinger Leserbetätiger auf Zack?)

Ein Spaichinger Stadtkappellenkonzert kann auch in die Augen gehen…

Stadtkapelle geht auf Weltreise
Das Spaichinger Orchester führt das Publikum von Österreich bis Lateinamerika
(Schwäbische Zeitung. Wann kommen sie wieder zurück? Bauchtänzerin zum Zweiten – sie ist hier geblieben?)

Panflöte führt durch die Welt
Der Panflötenspieler Roberto Antela Martinez hat am vergangenen Donnerstag die Spaichinger im Edith-Stein-Haus mit seinem Panflöten Konzert verzaubert.
(Schwäbische Zeitung. Daheim ist nicht Spaichingen? Zur Fußgängerzonen-Flöte fehlen nur noch die Lamadecken.)

Jugendliche trainieren Selbstsicherheit
Im Jugendtreff üben sie deeskalierendes Verhalten
(Schwäbische Zeitung. Sozialer Brennpunkt Spaichingen? Hilft’s gegen Messerstecher?)

Weihnachtsfeier
Die Unterstufenschüler des Gymnasiums bereiten derzeit mit ihren Klassenlehrerteams die Weihnachtsfeier der Schule vor, deren Leitidee der Gedanke an Kinder in den Kinderheimen und Ausbildungsstätten „Jardin del Eden“ in Ecuador und „Avana“ in Madagaskar ist.
(Schwäbische Zeitung. Tanderadei. Lernen ist nicht?)

SPD nominiert Ergun Can für die Bundestagswahl
Niederlage für den Rottweiler Kreisvorsitzenden Klaus Eisenhardt fällt klarer aus als erwartet
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Selbermachen ist nicht? Interessiert’s jemand?)

Oettinger fordert mehr Maß bei der Energiewende
EU-Energiekommissar spricht vor 200 Zuhörern bei Kreis-CDU-Veranstaltung in Immendingen
(Schwäbische Zeitung. Zuletzt hat er Maß angelegt an eine Miss Spargel und sie zur Miss Schwarzwald mitgewählt auf seinem geliebten Dollenberg.)

Kreis-CDU will dieSenioren anhören
Die CDU-Kreistagsfraktion bemüht sich um die Seniorinnen und Senioren im Landkreis. Der demografische Wandel wird für unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren erhebliche Veränderungen bringen. Der Anteil der Senioren im Landkreis wird höher.
(Schwäbische Zeitung. Warum nicht die Jungen anhören, weil deren Anteil geringer wird? Sind CDU und Lokalblatt eins, weil „unser“? Hält’s die CDU bicht mehr mit den Menschen?)

Ernst Burgbacher macht Hoffnung für die Gäubahn
Beim FDP-Kreisparteitag lässt Leo Grimm kein gutes Haar an der Landesregierung
Der FDP-Kreisverband grenzte sich am Samstag im „Sternen“ im Ortsteil Kirchen-Hausen nicht nur von Grün-Rot ab, sondern auch von der CDU. Staatssekretär Burgbacher machte Hoffnung in Sachen Gäubahn. Bahnchef Rüdiger Grube habe ihm zugesagt, dass die Gäubahn „oben auf der Agenda steht“.
(Schwäbische Zeitung. Ist nicht Burgbacher mehr für die Gäubahn verantwortlich als der Bund-Angestellte Grube, der vor Wahlen stets als Gucker zur Wählerberuhigung herumgereist wird, in der Hoffnung, der Grube stirbt zuetzt?)

Benefiz-Schwimmen bringt Superlative
DLRG, Vereine und 236 Starter von vier bis 88 Jahre tragen zum großen Erfolg bei
(Schwäbische Zeitung.Kasperletheater.)

CDU Tuttlingen kritisiert Möhringer Haltung zu Gänsäcker
(Schwäbische Zeitung. Tuttlingen uneins?)

SPD beantragt höhere Vergnügungssteuer
Die SPD-Gemeinderatsfraktion Tuttlingen wird in der Haushaltsplanvorberatung heute, Montag, die Erhöhung der Vergnügungssteuer von bisher 20 auf 25 Prozent beantragen.
(Schwäbische Zeitung. Für die SPD wird sie verringert?)

Die Mischung macht die gute Musik
Das Jahreskonzert des Musikvereins Wehingen mit dem Musikverein Reichenbach war ein voller Erfolg
(Schwäbische Zeitung. Geht auch halbvoll?)

Schule sorgt für gesunde Ernährung
Seit diesem Schuljahr nimmt die Juraschule am EU Schulfruchtprogramm teil.
(Schwäbische Zeitung. Gosheimer Fruchtzwerge?)

Vortrag gibt Tipps zur Pflege von Angehörigen
Ein Vortrag im Rahmen der katholischen Erwachsenenbildung mit Johann Stehle vom Pflegedienst Stehle gibt Tipps zur Pflege von Angehörigen. 75 Personen kamen, um sich darüber zu informieren. ,,Pflege ist keine trockene Angelegenheit“ meinte Stehle in seinem Vortrag.
(Schwäbische Zeitung. Renquishausen katholisch nass gemacht?)

„Wir müssen alles daran setzen, Griechenland zu retten“
Bei der Hauptversammlung des CDU-Ortsverbands motiviert Volker Kauder die Mitglieder für die Bundestagswahl
(Schwäbische Zeitung. Seit wann heißt Griechenland Volker Kauder?)

Bläserbuben fahren im Orient-Express
Das Jahreskonzert des Trossinger Blasorchesters wird vom Jugendensemble bereichert
(Schwäbische Zeitung. Salem aleikum! Ohne Musik?)

Gegenseitige Aufrechnung von Untaten führt nicht weiter
Pfarrer Martin Rambow stellt Menschenrechtsverletzungen in Palästina dar
(Schwäbische Zeitung. Vom Kreuz bis zu den Kreuzzügen?)

Ehrenamt kommt in Wurmlingen groß heraus
(Schwäbische Zeitung. Wo hatte es sich verkrochen?)

Auch ein chinesischer Drache zeigt seine Flugkünste
Bis zu zwei Dutzend Objekte in allen Größen und Formen schwirren auf einmal durch die Aldinger Sporthalle
(Schwäbische Zeitung. Aldinger Märchenwelt?)

Wildes Deutschland
Wir fürchten den Wolf, weil er uns ähnelt
Er steht vor Berlin, vor Hamburg, vor der Tür: Mit dem Wolf kehrt die Wildnis nach Deutschland zurück. Und die Erinnerung an eine uralte Beziehung zwischen Primat und Canide.
(welt.de. Heißen alle Wölfe Guido?)

Windräder drehen sich immer öfter umsonst
Netzagentur: Engpässe verhindern Einspeisung von Strom
Weil die Netzbetreiber mit dem Bau neuer Stromleitungen nicht nachkommen, drehen sich Windkraftanlagen immer häufiger im Leerlauf. Die Strommenge, die wegen einer drohenden Überlastung des Netzes nicht eingespeist werden konnte, hat sich im vergangenen Jahr mehr als verdreifacht. Das geht aus dem neuen Monitoringbericht der Bundesnetzagentur hervor, den die Behörde am Dienstag der Öffentlichkeit vorstellen will. Auch wenn der Strom nicht abgeführt werden kann: Bezahlt wird er trotzdem. Die nach dem Erneuerbare-Energien- Gesetz (EEG) vorgeschriebenen Entschädigungszahlungen, die die Anlagenbetreiber von den Netzgesellschaften erhalten, haben sich binnen eines Jahres auf 33,5 Millionen Euro ebenfalls verdreifacht…Bezogen
auf die Gesamteinspeisung aller EEGAnlagen, lag die Ausfallarbeit 2011 bei
0,41 Prozent, während ihr Anteil an der Windeinspeisung schon fast 1 Prozent
erreichte…Während der Zubau von EEGAnlagen in fast unvermindertem Tempo weitergeht, sind sogar jene Netzprojekte, welche die Bundesregierung schon 2009 als vordringlich erklärt hatte, weiter in Rückstand geraten.
(FAZ.  Umsonst drehen sie sich leider nicht, nur vergebens…Als wären sie auf  Ostereiersuche, sind in Baden-Württemberg Land und Stadt dabei, Standorte für immer mehr Leer-Räder zu suchen, ohne darauf zu achten, dass sich der Wind längst gedreht hat. Die grün-rote Landesregierung beeilt sich dabei sogar, normalerweise geschützte Gebiete freizugeben für den Windkraftunsinn.)

“Nur” jeder dritte Jugendliche liest noch regelmäßig Tageszeitung? Ernsthaft?
by Marcel Weiß
…Nur jeder dritte Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren liest noch regelmäßig eine Tageszeitung. Vor zehn Jahren war es noch mehr als die Hälfte. “Nur”? Ich bin 33 und ich kenne niemanden in meinem Bekanntenkreis, der regelmäßig eine Tageszeitung liest. Die einzigen Personen, die ich kenne und die eine Tageszeitung abonniert haben, sind meine Eltern und meine Großeltern.Ich bin überrascht, dass überhaupt noch Jugendliche Tageszeitungen lesen. Wer heute 14 ist, kann sich schon fast nicht mehr an eine Zeit ohne iPhones erinnern. Wer heute 14 bis 19 ist, kennt in der Regel kein Leben ohne Internet mehr…dass der Anteil derjenigen in der Altersgruppe von 14 bis 19 Jahren noch im zweistelligen Prozentbereich liegt, glaube ich nicht. Die Überschrift des Tages auf der Titelseite der von den Eltern abonnierten Tageszeitung auf dem Küchentisch zu lesen zählt nicht. Ich weiß nicht, wo diese Zahl herkommt, denn guter Journalismus bedeutet in Deutschland auch, seine Quellen nicht zu nennen…Mit 14 bis 19 Jahren. Das wäre eine Sensation, die es zu feiern gilt.
(neunetz.com. Die Schwäbi weiß es wohl besser und geht deshalb in Grundschulen und demnächst vielleicht auch in Baumschulen und bald liest sich das Lokalblatt selbst?)

Spaichingen vor dem Sprung

Fotos von 1967 dokumentieren das einstige Straßendorf

So sah der Bereich des heutigen Marktplatzes aus: Apotheke, Schlauchturm der Feuerwehr.

(tutut). Nicht von ungefähr ist jetzt in Spaichingen endlich die Diskussion über das Bild entstanden, welches die Stadt Bewohnern und Besuchern künftig bieten will. Dies hat nichts mit einem Kampf zwischen den Bau-Dynastien Guldenburg und Jungstadt zu tun oder mit dem vom Lokalblatt herbei geschriebenen Drama „Tobias und der Bürgermeister“, das als Schwank in zahllos fortgesetzten Akten krampfhaft versucht wird, Lesern aufzutischen.

Das „denkmalgeschützte“ Rathaus, sein Abriss ist die größte Sünde der Vergangenheit, dahinter die Sparkasse.

Eine Stadt, die Marketing für sich entdeckt, ihre City professionell managen lassen will, muss drauf achten, was sie im Schaufenster auslegt. Äußerlichkeiten sind keine Nebensache. Wenn die Spaichinger meinen, das Gesetz des Baudschungels ist nicht vorteilhaft für ihre Hauptstraße, dann müssen sie ein bisschen Ordnung in ihre Stube bringen. Dach oder Nichtdach ist zweifellos die wichtigste Frage.

Das einstge Oberamtsgebäude, heute Polizeirevier,  mit der anschließenden Tankstelle des HotelsOsswald (oben), darunter der links sich anschließende Hotelbereich, dieses Foto stammt nicht aus der Serie 1967.

Ein Gemeinderat, der Jahrzehnte auf Ausflügen auswärts schöne Städte bewundert hat, muss sich die Frage stelen, ob das Schöne nicht auch mal nahe liegen kann. Für ihr Aussehen und auch ihr Ansehen  ist eine Stadt in erster Linie selbst verantwortlich, auch wenn Herkunft und Geburt eine Rolle spielen.

Erwin Teufel hat seinerzeit als Bürgermeister den überall im Land . bevorzugten Sprung in die Betonmoderne gewagt. Sein Bruder hat ihn plangemäß vollendet unter der Direktive, eine Stadt hat zu haben, was eine Stadt zu haben hat. Nach der Zeit des Reichsnotstandsgebiets konnte sich Spaichingen endlich wieder ein bisschen was  leisten.

Stadtansicht in Richtung Südwesten.

Dass das dabei entstandene Stadtpuzzle an vielen Stellen nicht richtig zusammenpasst, ist eine Frage, die jetzt auf der Tagesordnung steht. Ja oder Nein zu einem Bebauungsplan für die Hauptstraße kann nur ein Anfang sein. Wie Spaichingen in Zukunft aussieht, das hat der Gemeinderat als Vertretung der Bürger in der Hand. Die Bürger sollten nicht passiv zuschauen, sondern an ihrer Stadt Zukunft mitbauen. Der billigste Weg für Bauherren und -damen muss für die Stadt nicht der beste und schon gar nicht der schönste sein.

Was die jüngst nach einer Veranstaltung des Heimatvereins als kurioser Fund beschriebene Serie von Fotos der Spaichinger Hauptstraße (B 14) aus dem Jahr 1967 betrifft, von denen hier ein paar zu sehen sind von einem Spaichingen sozusagen vor dem Sprung, so gibt es aus dem 19. Jahrhundert bessere  Aufnahmen in der Geschichte der Fotografie. Als alte Dokumentation der Straße sind sie nur bedingt geeignet, da die meisten Häuser mangels Weitwinkel  nur teilweise zu sehen sind. Erinnerungswert haben sie zweifellos, denn das alte Spaichingen ist gerade nicht durch Fotodokumente umfassend dargestellt. Es fehlte stets am Fotogenen, wenngleich die einzige alte städtische Partie der Stadt, die Bahnhofstraße aus der Gründerzeit, heute besondere Aufmerksamkeit zukünftiger Stadtentwicklung verdient hätte.

Gelesen

Als Fotografierte grüßen
Nicht nur Lokalblätter haben Gruppenfotos! Die NBZ hat ihren Lesern zuliebe keine Mühen und Kosten gescheut  und freut sich, nun ebenfalls mit Gruppenfotos aufwarten zu können. Lässt sich Vielfalt in Einfalt einer Region und ihrer Presse noch besser widerspiegeln?

Im Sinkflug?
Die Schwäbische Zeitunbg hat laut IVW – Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. – im dritten Quartal dieses Jahres eine verkaufte Auflage von 170 851 Zeitungen gehabt, im Quartal davor waren es 172 070. Zu Beginn der 90er Jahre betrug die Auflage noch rund 200 000.

Blumberg
Der Minister meidet nun den Südwesten
Der Hüfinger Udo Reichmann traf in Berlin in der Landesvertretung Hamburg am Rande eines Parlamentarischen Abends mit dem Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zusammen. Dazu übermittelte uns das Büro Reichmann: „In dem sehr sachlich aber kühl verlaufenen Gespräch…wies er den Minister auf die Diskrepanz zwischen seine Aussagen im Februar 2011 in der Blumberger Stadthalle und den Verhandlungsergebnissen hin.Minister Ramsauer reagierte sehr ungehalten und erklärte, er werde auf keinen Fall mehr in die Region kommen. Droh- und Schmähbriefe habe er erhalten. So etwas sei ihm seiner Zeit als Politiker noch nie passiert. Nach Ramsauers Meinung sind die Verhandlungsergebnisse das Optimum des Erreichbaren. Der Staatsvertrag werde auf jeden Fall zur Abstimmung kommen. Wenn baden-württembergische Bund-, Landes- und Kommunalpolitiker den Staatsvertrag zu Fall bringen sollten, brauche sich die Bevölkerung nicht über die Folgen wundern. Es würde dann auf jeden Fall mehr Überflüge geben…“
(Schwarzwälder Bote. Wann war Ramsauers Zeit als Politiker? Kann Deutschand nicht souverän bestimmen, wiviele fremden Flugzeuge übers Land fliegen dürfen? Haben dieses Recht nicht sogar Schweizer Zeitungen  hervorgehoben? Der Name Ramsauer stammt von Ortsnamen und hat nichts mit dem zu tun, was Sie meinen könnten.)

Nächsten Dienstag haben die Bürger das Wort
Bei der Fluglärm-Informationsveranstaltung am 27. November sitzen die Abgeordneten in der zweiten Reihe
Sie soll zur Plattform für die Betroffenen, also für die Bürger der Region werden: Die Informationsveranstaltung zum Fluglärm-Staatsvertrag am kommenden Dienstag, 27. November, ab 19.30 Uhr, in der Blumberger Stadthalle – denn die hier lebenden Menschen seien in den bisherigen Prozess zu wenig eingebunden worden, findet Blumbergs Bürgermeister Markus Keller. Deshalb finden sich auf der offiziellen Rednerliste auch nur die Namen von zwei Politikern. Nämlich der von Hausherr und Gastgeber Markus Keller und der von Sven Hinterseh. Der Landrat des Schwarzwald-Baar-Kreises gehört zu jenen handverlesenen Politikern, die zwei Tage vor dem Blumberg-Termin von Bundesminister Peter Ramsauer (CSU) zu einem Fluglärmgespräch an seinem Amtssitz in Berlin eingeladen wurden…Erster Nicht-Politiker am Mikrofon wird der Blumberger Edwin Fluck von der Bürgerinitiative gegen die Zürcher Flugverkehrsbelastung sein…Dann haben die Bürger das Wort Selbstverständlich sind auch sämtliche Bundes- und Landtagsabgeordneten aus der Region bei der Informationsveranstaltung willkommen und können sich zu Wort melden, sie müssen sich aber unters Volk mischen. Der FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm lässt sich davon nicht abschrecken und hat sein Kommen angekündigt. Eine Absage seiner Teilnahme habe entgegen anderslautender Veröffentlichungen nie zur Debatte gestanden, und es habe diese auch nie gegeben.
(Südkurier. Ist Populismus Politik? Wird in Blumberg die Demokratie abgeschafft? Wird Deutschland von Bürgerräten regiert oder von gewählten Volksvertretern? Ein Landrat ist nicht vom Volk gewählt. Werden internationale Verträge auf der Straße gemacht, von Rathäusern oder zwischen Regierungen? Auch in einenm Kleinststadtrathaus sollte der Rang eines Abgeordneten nicht unbekannt sein. Die sind nicht plötzlich Pöbel!)

Vertrauen zum Lehrer das Wichtigste
An der Weiherdammschule ist er eine Institution. Mehr als die Hälfte seines Lebens unterrichtete der 58-jährige Pädagoge Martin Roth dort.
(Südkurier. Was soll er denn sonst machen bis zur Pension?)

Weihwasser anstatt Probe zum Löschangriff
(Schwarzwälder Bote. St. Florian am C-Rohr?)

Stadt ruft Hilfseinrichtungen an Runden Tisch
(Schwarzwälder Bote. In Not?)

Landfrauen besuchen den Reinertonishof
(Schwarzwälder Bote. Landmann gefunden?)

In DS wiehert jetzt der Amtsschimmel.

Donaueschingen
Sicherheitsaudit soll Bestand des Pferde-Kreisels absichern
Das Regierungspräsidium nimmt den Donaueschinger Pferde-Kreisel vor dem Hintergrund der EU-Richtlinie 2006/96EG ins Visier und drängt in einem Schreiben vom 26. Juli „im guten Einvernehmen“ darauf, die Statuen zu entfernen oder zumindest zu versetzen.Die Stadtverwaltung hat zwischenzeitlich reagiert und ein Ingenieurbüro aus Sigmaringen beauftragt, durch Sicherheitsaudits die Unbedenklichkeit im Hinblick auf eine Verkehrssicherheit zu prüfen.
(Schwarzwälder Bote. Wenn es die EU und das Regierungspräsdium nicht gäbe, würde es zwar niemand merken, aber woher sollten das Ingenieurbüros ein auskommendes Einkommen kriegen?)

Deutschlands beste Malerin
Haben gut lachen: Der Maler des Jahres 2012, Jochen Baur, gratuliert seiner ehemaligen Auszubildenden Angela Hertz-Eichenrode zur Deutschlands besten Malerin…Vor allem ist die hübsche junge Dame aus Neudingen, die jetzt beim Bundes-Leistungswettbewerb zur besten Maler- und Lackiererin der Republik gekürt wurde, nicht auf den Mund gefallen.
(Südkurier. Mal ehrlich? Mit dem Mund malt die auch?)

30 Taufvorschläge für neuen Fasnetsamstag
(Südkurier. Ist es nicht einfacher, die Fasnet in Karneval umzutaufen?)

Benefiz-Konzert zum Adventsbeginn
„Stubenhogger“ bieten vorweihnachtliche Klänge im Wolterdinger Josefsheim am 4. Dezember
(Schwarzwälder Bote. Benefiz noch einmal! Wie klingen Weihnachten und  Nachweihnachten?)

Voice Basics: Tipps und Tricks für die Stimme
Seit über 20 Jahren gibt Renate Braun ihr Wissen als Stimmbildnerin im Bereich Jazz, Blues und Pop und als Vocalcoach für diverse Rockprojekte und Vokalensembles weiter. Seit 2006 unterrichtet sie im Fachbereich Rock-Pop-Jazz an der Kunst- und Musikschule in Donaueschingen. Nun hat die Sängerin und Gesangsdozentin mit über 30-jähriger Live- und Studioerfahrung in den Bereichen Pop, Rock, Blues, Jazz und Klassik beim renommierten Voggenreiter Musikverlag mit Voice Basics ein Buch herausgebracht, das sich intensiv mit dem Instrument Stimme beschäftigt und seit Oktober überall im Fachhandel erhältlich ist.
(Schwarzwälder Bote. Wer schreibt, bleibt darauf sitzen?)

Immer weniger Bauern halten Vieh
(Schwarzwälder Bote. Mais rennt nicht weg?)

Hüfingen
Wenn sich das Erben als tödlich erweist
Das TuS-Dreikönigstheater erheitert zum Jahresbeginn drei Mal mit der Kriminalkomödie StErben ist tödlich.
(Schwarzwälder Bote. Echte Weihnachtsgeschichte, ging die nicht auch tödlich aus?)

Ohne Betreuungsmodell „Oma“ aufgeschmissen
Zehn Ferienwochen an Schulen, das hört sich gut an. Doch was die Schüler freut, ist für viele berufstätige Eltern nicht immer ein Grund zur Freude. Denn das „Betreuungsmodell Oma“ steht heute nicht allen Eltern zur Verfügung und stellt diese vor große Herausforderungen.“Das soziale Netzwerk fehlt heute mehr und mehr“, sagt der Hüfinger CDU-Vorsitzende Peter Müller. Für Müller ein Grund, bei dem von Hüfingens Bürgermeister Anton Knapp angebotenen Informationsgespräch im Gasthaus Ratsstube vor dem Hintergrund der anstehenden Bürgermeisterwahlen auf diese Problematik hinzuweisen.
(Schwarzwälder Bote. Oma und Opa nicht ins EU-Parlament schicken, sondern zu Hause lassen!)

„Bademeister“ neu definiert
Wie kann man das teure Erlebnisbad „Aquari“ dauerhaft attraktiv und dadurch die Besucherzahlen konstant hoch halten? Die Stadt Hüfingen hatfür die Antwort dieser Frage den Personalwechsel des Bademeisters genutzt und die Position des Hallenbad-Betriebsleiters neu definiert und mit dem 38-jährigen Sportwissenschaftler Hansjörg Maier besetzt, der seine Aufgabe bereits mit Elan angegangen ist.Die Besucher der Hüfinger Gesundheitstage in der Festhalle konnten ihn schon kennen lernen.
(Südkurier. Wann tauft sich Hüfingen um, beispielsweise  zu Baden-Baar?)

Dirty Dancing verzaubert Kinofans
(Schwarzwälder Bote. In was?)