„Komm mir doch auf Kirbe!“

Freilichtmuseum bereitet sich auf Museumsfest am 6./7.Oktober vor


(tutut). Allmählich zieht der Herbst ins Land, da wird es auch Zeit für die „Kirbe“, das traditionelle Kirchweihfest. Das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck bereitet sich derzeit auf den Höhepunkt der Museumssaison vor, die „Kirbe im Museum“. Am Sonntag, 7. Oktober, wartet das Museumsdorf beim alljährlichen Museumsfest wieder mit unzähligen attraktiven Vorführungen und Angeboten auf. In den vergangenen Jahren lockte das Museumsfest mehrere Tausend Besucher aus der ganzen Region ins stimmungsvolle Museumsdorf.

Ganz besondere Attraktionen sind in diesem Jahr erstmals eine nostalgische Schiffsschaukel, die bei den Museumskindern beliebte „Hexe Raija“ und natürliche wieder der „Zirkus Liberta“ mit seiner ganzen Menagerie von Tieren. Dazu locken natürlich vor allem der große Bauern- und Handwerkermarkt, viele Tanz- und Brauchtumsdarbietungen, zahlreiche Musikanten sowie landwirtschaftliche Vorführungen zum Schauen, Staunen, Mitmachen und Zugreifen.

Zum Auftakt gibt es am Samstag, 6. Oktober, den traditionellen Schlachttag und am Nachmittag sind die Kinder zum Museums-Kinderprogramm mit vielen Mitmachmöglichkeiten unter dem Motto „Es wird Herbst im Land“ eingeladen. Dazu spielen die „Talheimer Straßenmusikanten“ am Samstagnachmittag im Festzelt.
Weitere Infos beim Info-Service des Freilichtmuseums unter Tel. 07461/926 3205 oder auch im Internet unter www.freilichtmuseum-neuhausen.de.

Gelesen

Boxengassen, wohin die Spaichinger schauen. Für Give und Take. Wie konnte dies von Randgruppen-TV nur übersehen werden?

Roman
56. Folge
„Wo denn?“
„Ecke Skalitzer, Reichardstraße.“
„Wie denn? In dem Spajettiladen?“
„Alimentari italiano.“
„Und schmecken tut et wie bei ALDI, wa?“
„Na ja, nich janz. Aber die Kunden sind alle kackschlau, det ist wahr. Und selber?“
„Ein-Euro-Markt aner Kasse, vergiss es. Meine Kleene hat ne Allergie, deswegen bin ick hier uf Mutter-Kind-Kur. Vonner AOK.“
(Schwäbische Zeitung, Lokalteil. Kackpapier?)

Stuntmen riskieren eine ganze Menge
Bei der „Monster Truck Show“ bleiben alle Akteure heil, einige Fahrzeuge allerdings nicht
(Schwäbische Zeitung. Kommen nicht vor allem einige heilige Kühe des Lokalbatts über Klima- und Weltrettung unter die Räder?)

Walter Blaudischek ist neuer stellvertretender Schulleiter
Er folgt Franz Ströbele, seinem langjährigen Vorgänger, an der Spaichinger Erwin-Teufel-Schule
(Schwäbische Zeitung. War der Ströbele auch stellvertretender Schulleiter?)

Leserbriefe
„Es ist falsch, Politik aus öffentlichen Räumen zu verbannen“
Zur Podiumsdiskussion der CDU zum Thema Windkraft im Spaichinger Gymnasium:
„In der 34. Ausgabe des Stadtspiegels begründet der Bürgermeister ausführlich, dass politische Veranstaltungen in öffentlichen Gebäuden der Stadt Spaichingen nicht zugelassen sind.Dies sei nicht gewünscht, da er dadurch die „politische Neutralität der Gemeinde“ gefährdet sehe. Aus diesem Grund wurde Volker Kauder der Auftritt im Gewerbemuseum anlässlich seiner Sommertour verwehrt.
(Schwäbische Zeitung. Doktorgrad schützt vor Torheit nicht. Wenn Clarissa Schumacher, Frau des CDU-Kreisvorsitzenden und Ex-Bürgermeisterkandidaten und Vorstandsmitglied der südbadischen CDU, Falsches wiederholt und Äpfelmit Birnen vergleicht, wird es nicht richtiger, selbst wenn es Volker Kauder auch nicht fassen kann, dass nämlich der (CDU)-Bürgermeister erwartungsgemäß Einspruch eingelegt hatte, weil die Spaichinger CDU ohne den Hausherrn, die Stadt, zu fragen, sich selbstherrlich für eine Veranstaltung mit Volker Kauder im Gewerbemuseum eingeladen hatte, welcher auf Wahlkampftour sich befindet. Wollte die  Kauder-CDU die Miete sich auf Kosten der Bürger ersparen?)

Zusammen bringen es die beiden auf 201 Jahre
Im Seniorenheim Im Brühl hat Emil Haller seinen 100., Jakob Boob den 101. Geburtstag gefeiert
(Schwäbische Zeitung. Die Redaktion kann rechnen? Auf wieviele Jahre bringt es ganz Aldingen?)

Interessengemeinschaft beleuchtet Windrad-Standort
Aixheimer Gruppe sieht Kulturdenkmal gefährdet
(Schwäbische Zeitung. Mt Taschenlampe?)

Lieder der Chöre wecken Fernweh
(Schwäbische Zeitung. So schlecht gesungen in Wehingen?)

Kinder lernen Jakobs Geschichte im Lager kennen
(Schwäbische Zeitung. Märchen und Legenden sind Gechichten? In welchem Lager war Jakob?)

Trossinger fahren 2400 Kilometer die Donau entlang
Mit einer Radtour folgen Frank Golischewski und Markus Santo dem zweitlängsten Fluss Europas
…Zum Rotwein gibt es automatisch Pepsi dazu
(Schwäbische Zeitung. Erstbesteigung? Cola und Morgensupp gab’s nicht?)

Mit eigenem Windrad eigenen Bedarf decken
Energietag zeigt Konzepte für die Energiewende – Windkraft weiter in Diskussion
Von Ludger Möllers
(Schwäbische Zeitung. Hat er schon eins und auch eine Steckdose für die Flaute?)

Tempo-30-Zone in der Kernstadt ist beschlossen
Der Verkehr westlich des Kernstadtbereichs wird künftig nur noch mit Tempo 30 rollen: Diese Anregung aus dem Masterplan hat der Gemeinderat Tuttlingen gestern Abend beschlossen.
(Schwäbische Zeitung. Wer kann 30 in einem Labyrint?)

Musikbegeisterte Porsche-Mitarbeiter spielen wie Profis
Die Big Band des Automobilherstellers gibt ein umjubeltes Benefizkonzert in der Stadthalle
(Schwäbische Zeitung. Warumm muss dauernd die „icks“ alles hochlobsudeln?)

Bald können auch in Durchhausen Kleinkinder betreut werden. Foto: Archiv
(Schwäbische Zeitung. Kommt bald das ganze Lokalblatt aus dem Archiv?)

Seitingen-Oberflacht ist zusammengewachsen
Landrat Stefan Bär sieht bei seinem Antrittsbesuch einen Wohnort, der für Familien mit Kindern interessant ist
(Schwäbische Zeitung. Hoher Besuch?)

CineStar überträgt Metropolitan-Opera
Die Atmosphäre der Metropolitan Opera in New York will Daniela Stendel nach Schwenningen bringen. Die Leiterin des Filmtheaters CineStar im Le Prom will die aktuelle Opernsaison 2012/2013 live aus New York im Kino übertragen.
(Schwäbische Zeitung/Schwarzwälder Bote. Schwenningen hat schon Fernsehen? Nchts wie hin, Tuttlinger?)

Der Kreis hat einen Daniel Düsentrieb
Innenminister Gall ehrt Moritz Dufner aus Seitingen-Oberflacht für rettende Erfindung
Moritz Dufner ist erst 24 Jahre alt. Aber um seine Erfindung reißt man sich jetzt schon. Der Daniel Düsentrieb aus Seitingen-Oberflacht hat eine mobile Rettungsbahn erfunden, zusammen mit seinem Vater Helmut entwickelt und serienreif gemacht. Gestern wurde der Jungunternehmer, der seine Rettungsmaschine längst zum Patent angemeldet hat, als einer von 60 sogenannten „Übermorgenmacher-Preisträgern“ des Landes für seinen technischen Einfallsreichtum sowie für die unternehmerische Umsetzung seiner Idee geehrt.
(Schwäbische Zeitung. Da freut sich Donald Duck?)

Osswald will nach Gründenfür „Denkzettel“ forschen
Überraschungen: Protest aus Worndorf und 240 Stimmen für Nicht-Kandidaten geben Rätsel auf
(Schwäbische Zeitung. Haben die Leute die Nichtwahlen satt?)

Mittwochsführung durch die Sommerausstellung

Am Hohenkarpfen „Wilhelm Geyer. Landschaften, Portraits, Interieurs“

(tutut). Wie jeden Mittwoch während der Ausstellungssaison findet auch an diesem Mittwoch, dem 26. September, um 17 Uhr eine Führung durch die diesjährige Sommerausstellung „Wilhelm Geyer. Landschaften, Portraits, Interieurs“ im Kunstmuseum Hohenkarpfen statt.

Die Ausstellung  „Wilhelm Geyer. Landschaften, Portraits, Interieurs“ im Kunstmuseum Hohenkarpfen zeigt den Ulmer Maler Wilhelm Geyer (1900-1968), der vor allem für seine monumentalen religiösen Bildwerke berühmt ist, von seiner privaten Seite. Gezeigt werden Ölgemälde mit Motiven aus seinem persönlichen Umfeld, darunter intime Portraits der Familie und die leuchtenden Gartenlandschaften, die sein Freund und Malerkollege Werner Oberle als einen ?Hymnus auf die Sonne Oberschwabens? bezeichnete. Einen weiteren Höhepunkt bilden die späten Landschaftsgemälde von der schwäbischen Alb und dem Lautertal.

Die Ausstellung ist geöffnet von Mittwoch bis Sonntag und an den Feiertagen von 13.30 bis 18.30 Uhr. Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten im Museum.

Die Daten zur Ausstellung in Kürze:
Ausstellung: Wilhelm Geyer. Landschaften, Portraits, Interieurs
Ort: Kunstmuseum Hohenkarpfen, Hausen ob Verena bei Spaichingen (Landkreis Tuttlingen)
Veranstalter: Kunststiftung Hohenkarpfen e.V. (Kunstverein Schwarzwald-Baar-Heuberg)
Dauer: 22. Juli bis 11. November 2012
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen, 13.30-18.30 Uhr
Information: Tel. 07424/4017, museum@kunststiftung-hohenkarpfen.de
Katalog: Belser Verlag Stuttgart, 96 Seiten mit ca. 75 Abbildungen,
ISBN 978-3-7630-2630-2, Preis 19,80 Euro

Gelesen

Herbstsonne über Wolferwartungsland.

Kreis-FDP kann ihre Kandidatin Wolber nicht durchsetzen
Der Freiburger Sascha Fiek wird südbadischer Bundestagskandidat – Burgbacher verabschiedet sich
Aus dem Landkreis Tutlingen wird aller Voraussicht nach kein FDP-Abgeordneter mehr im neuen Bundestag, der im kommenden Jahr gewählt wird, sitzen: Da Ernst Burgbacher nicht mehr kandidiert und sich Mechtild Wolber aus Rottweil beim Bezirksparteitag der FDP am Samstag in Trossingen nicht durchsetzen konnte, geht der Freiburger Sascha Fiek als südbadischer Bundestagskandidat ins Rennen. Der 38-Jährige ist FDP-Kreisvorsitzender und Stadtrat in Freiburg im Breisgau
(Schwäbische Zeitung. Hat da mal wieder ein Schreiber was nicht verstanden? Es geht nicht um den Kreis Tuttlingen,somdern um einen Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen. Warum wird ein Bezirksparteitag der südbadischen FDP einem umfangreicheren Nachbericht einer nicht mehr so ganz frischen Kauder-Nominierung untergeordnet? Hat das etwa mit einseitiger CDU-Tendenz des Lokalblatts zu tun?)

In freier Rede sprach Volker Kauder viele Punkte der aktuellen Politik an und kritisierte etwa Ministerin Ursula von der Leyen. Anschließend (Foto rechts) gab er seine Stimme ab. Fotos: Walter Sautter
(Schwäbische Zeitung, Bildunterschrift.  Ist der Mann links auf dem Foto nicht  ebenfalls der Volker Kauder? Können unfreie Reden nicht auch frei gehalten werden? Sieht der Schreiber CDU’ler etwa doppelt?)

Bäumler als CDA-Landeschef wiedergewählt
Christian Bäumler ist als Landesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) wiedergewählt worden. Der 47 Jahre alte Richter erhielt am Samstag beim Landesdelegiertentag in Stuttgart 66 Stimmen. Zwei Delegierte stimmten gegen ihn.
(Schwäbische Zeitung. Werden solche Leute gewählt, der südbadische CDA-Bezirksvorsitzende und MdB war beispielsweise Caritas-Geschäftsführer, weil sie irgendjemand Arbeit nehmen?)

Donaueschinger bestätigen Frei
Die Sensation bei den OB-Wahlen in Donaueschingen ist erwartungsgemäß ausgeblieben. Thorsten Frei – seit 2004 Oberbürgermeister – hat als Alleinkandidat seinen Amtsbonus und sein erfolgreiches Wirken in den vergangenen acht Jahren ohne Nahkampf in die Waagschale werfen können…Diesmal gingen 34,9 Prozent und damit 5685 Wähler der 16282 Wahlberechtigten zur Urne.
(Schwäbische Zeitung/Schwarzwälder Bote. Worin hätte die Sensation bestanden, dass er plötzlich tot umfällt? Kann bei solcher Beteiligung noch von Wahl gesprochen werden?)

Altes Holz wird wieder lebendig
Vernissage zur Ausstellung des Bildhauers Wolfgang Kleiser im Gewerbemuseum
Unbehandeltes Holz und Eichenbalken aus Abrisshäusern sind neben Bronze und Ton die Materialien, aus denen Bildhauer Wolfgang Kleiser seine Skulpturen und Plastiken gestaltet. Für Spaichingen schuf der Künstler den Kreuzweg in St. Peter und Paul und das Relief im Sitzungssaal des Rathauses….Peter Schuhmacher, Museumsleiterin Angelika Feldes, Wolfgang Kleiser, Franz Schuhmacher und Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher bei der Vernissage. Foto: Regina Koch
(Schwäbische Zeitung. Sind Letztere alle von Kleiser aus Holz geschnitzt?)

Nicht trist, sondern lebendig
Tag der Begegnung im Altenheim St. Josef
Der Tag der Begegnung ist schon eine Art Tradition im Altenheim und begann gestern nach einen ökonomischen Gottesdienst. Den Besuchern soll gezeigt werden, dass ein Altenheim kein trister, trauriger Ort ist, wie es sich viele Menschen sicher denken, sondern ein Ort des Lebens, der Freude, so Sarah Keller, Regionale Sozialdienstleiterin.
(Schwäbische Zeitung. Ein bisschen Übertreibung kann nicht schaden?)

Blasmusik in großer Vielfalt
„Dreier-Fest“ des Musikvereins Bubsheim stößt auf großes Interesse
(Schwäbische Zeitung. Blasmusik ist nicht Blasmusik?)

Collie-Hündinist die schönste
Stefanie Heizmanns Collie-Hündin „Diamond Princess“ vom Haus Wolfram hat in Oberhausen bei Philippsburg das „Goldene Band vom Baden 2012“ mit der Höchstbewertung in der Jugendklasse „sehr gut 1“ und wurde schönster Collie Ihrer Klasse…Stefanie Heizmanns Hündin „Nyitramenti Alexandria of Radway“, 20 Monate alt, wurde in Oberhausen Tagessiegerin mit der Höchstbewertung „vorzüglich“ und erhielt die Auszeichnung „Sieger Oberhausen“….
(Schwäbische Zeitung. Na also, die Badener haben doch gar nichts gegen Schwäbinnen, oder?)

McLaren-Fahrer zahlt 2000-Euro-Strafe in bar
Polizei stellt Raserfahrzeug aus Liechtenstein auf der Rastanlage Neckarburg
…Sein Fahrer, ein Frankfurter, wird ebenfalls angezeigt. Wie ein Irrer war er mit 150 Sachen in seinem Sportwagen durch eine Baustelle gebrettert und hatte links und rechts überholt, was ihm im Weg war.
(Schwäbische Zeitung.  Sind Irre gut am Steuer von McLaren?)

Gosheims Rotes Kreuz hat viel zu bieten
Festakt zum 50-jährigen Bestehen – Jugendgruppe feiert das 40-Jährige – Kauder und Bär unter den Gästen
(Schwäbische Zeitung. Wo war Merkel?)

Neues Fahrzeug gesegnet
Pfarrer Adam Galazka von der katholischen Kirchengemeinde und Sophie Heinzelmann von der evangelischen Kirchengemeinde Wehingen segneten das neue Gosheimer DRK-Einsatzfahrzeug vor der Festhalle.
(Schwäbische Zeitung. An Gottes statt?)

In der Festhalle herrscht Hochbetrieb
…Musik, Ausstellung und mehr
(Schwäbische Zeitung. Pur vom Feinsten?)

Martin Hall erhält 78 Prozent der Stimmen
Die Beteiligung der Talheimer an der Bürgermeisterwahl liegt bei 70,1 Prozent
Martin Hall bleibt Bürgermeister in Talheim: Mit rund 78 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielt der Amtsinhaber einen eindrucksvollen Vertrauensbeweis und ließ seinen Herausforderer, Joachim Rau aus Göppingen, deutlich hinter sich. Hervorragend war außerdem die Wahlbeteiligung: Sie erreichte 70,1 Prozent.
(Schwäbische Zeitung. Hat nicht ein von vornherein chancenloser Gegenkandidat, was wohl nur das Lokalbatt nicht mtgegkriegt hatte, immerhin die Bürger an die Wahlurne gebracht?)

„Kraft, Liebe und Besonnenheit!“
Festgemeinde begrüßt neuen Dekan Berghaus – „Kirche als Schutzraum“
Die Sonne feiert an diesem Spätsommersonntag im Frühherbst mit und erleuchtet das Innere der evangelischen Stadtkirche.
(Schwäbische Zeitung. Erleuchtung eines Bunkers im St.Ludgers Blatt? Sonst tote Hose in einer Kreisstadt Tuttlingen, so dass die Restseite mit Todesanzeigen gefüllt werden muss?)

Frauen mit roten Haaren

Rothaarige WDR-Redakteurin liest und erzählt im „Ochsen“ des FLM

Irmela Hannover.

(tutut). Vorurteile über Rothaarige halten sich bis heute hartnäckig. Rothaarige Frauen gelten im besten Fall als leidenschaftlich und temperamentvoll. Immer wieder mal ist die auch Thema in den Medien. Was dies für Frauen mit roten Haaren bedeutet, davon erzählt die Kölner WDR-Redakteurin und Autorin Irmela Hannover am Donnerstag, 27. September, um 20 Uhr in der Museumsgaststätte „Ochsen“ im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck. Die rothaarige Fernsehmoderatorin liest dabei einschlägige Passagen aus ihrem Buch „Frauen mit roten Haaren“ vor und schildert auch ihre persönlichen Erfahrungen. Sie widmet sich dabei den Rothaarigen in Literatur, Malerei, Fotografie, Geschichte und Medizin bis hin zum Internet.

Nur rund zwei Prozent der Deutschen besitzen eine natürliche Rotfärbung der Haare. Viele färben sich die Haare jedoch rot. Wie dies zu deuten ist, darüber lässt sich an diesem Abend sicherlich trefflich streiten, gelten Rothaarige doch auch als frech, impulsiv und ungemütlich. Wo diese Vorurteile herkommen und was wirklich dahinter steckt, erhellt die Fernsehjournalistin in ihrem Buch.

Irmela Hannover betreut redaktionell mehrere Verbraucher-Formate im WDR-Fernsehen, u.a. die Sendung „Der Vorkoster“ und „Der Große Haushaltscheck extra“. Die stellvertretende Leiterin der Programmgruppe Service und Ratgeber auch verantwortlich für das neue verbraucherorientierte Gesundheitsformat „Der Gesundmacher“. Bekannt wurde sie einem breiterem Publikum vor allem als Moderatorin der TV-Reihe „ARD-Ratgeber Recht“.

Dies Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung „Haarige Sachen“ beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 4 EUR. Das Museum ist von 9 – 18 Uhr (Einlass bis 17 Uhr) geöffnet.
Weitere Infos beim Info-Service des Freilichtmuseums unter 07461/ 926-3205 und im Internet unter www.freilichtmuseum-neuhausen.de

Landschaften und Portraits von Hans Bucher

Am Donnerstag Ausstellungseröffnung im Mühlheim

(tutut). Am kommenden Donnerstag, dem 27. September, um 19.30 Uhr wird im Vorderen Schloss Mühlheim an der Donau die Ausstellung „Hans Bucher (1929-2002). Landschaften und Portraits“ eröffnet. Diese Ausstellung, die von der Stadt Mühlheim a.d.D. in Verbindung mit der Hans-Bucher-Stiftung Fridingen a.D. und der Kunststiftung Hohenkarpfen veranstaltet wird, präsentiert einen umfassenden Überblick über das Werk des „Malers des Oberen Donautals“..

Nach seinem Kunststudium an der Bernsteinschule sowie den Kunstakademien in Stuttgart und München, wo Hans Bucher mit den aktuellen Tendenzen der Kunst seiner Zeit eng vertraut wurde, kehrte er in seinen Heimatort Fridingen zurück, um dort das Ideal eines Miteinanders von Kunst und Handwerk zu verwirklichen.

Bald wurde er in Sachen Restaurierung und Denkmalpflege zu einer Instanz in seinem heimatlichen Umfeld. Daneben pflegte er seine Liebe zur Landschaftsmalerei und schuf zahlreiche Portraits. Dieses malerische Werk Hans Buchers entstand abseits des offiziellen Kunstbetriebs, gleichsam im Verborgenen, und wurde erst in seinen späten Jahren einem größeren Publikum bekannt und seitdem angemessen gewürdigt.
Zur Ausstellung erscheint das Begleitbuch ?Hans Bucher. Der Maler des Donautals? im Gmeiner-Verlag Meßkirch.

Zur Eröffnung sprechen Jörg Kaltenbach, Bürgermeister der Stadt Mühlheim a.d.D., Stefan Waizenegger, Vorsitzender der Hans-Bucher-Stiftung und Bürgermeister der Stadt Fridingen a.D., und Dr. Stefan Borchardt, Kustos der Kunststiftung Hohenkarpfen.
Die Ausstellung ist geöffnet vom 27. September bis zum 4. November 2012, jeweils sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr und nach Vereinbarung.

Die Daten zur Ausstellung in Kürze:
Ausstellung: Hans Bucher (1929?2002). Landschaften und Portraits
Ort: Museum im Vorderen Schloss, Schlossstraße 1, 78570 Mühlheim an der Donau
Veranstalter:  Stadt Mühlheim a.d.D. in Verbindung mit der Hans-Bucher-Stiftung Fridingen a.D. und der Kunststiftung Hohenkarpfen e.V. (Kunstverein Schwarzwald-Baar-Heuberg)
Dauer:  27. September bis 4. November 2012
Öffnungszeiten:  Sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr und nach Vereinbarung
Information:  Tel. 07463/994016
Katalog: Hans Bucher. Der Maler des Donautals. Hrsg. von der Hans-Bucher-Stiftung, Fridingen, im Zusammenwirken mit der Kunststiftung Hohenkarpfen e.V., Meßkirch: Gmeiner-Verlag 2012, ISBN 978-3-8392-1369-8.

Gefragt

Hat der Landtagspräsident, der dichtet, jetzt eine Reimblockade? Wie konnte es nur passieren, dass er auf der Volker-Kauder-Huldigung in Frittlingen „Ohne Zauder, wir wählen Kauder“ zum Besten gab  und damit der deutschen Sprache Gewalt angetan hat?  Auch wenn sich auf Wolf nur Golf reimt – spielt er das schon? – reimen sich auf Kauder, den deutschen Sprachschatz beim Wort genommen, nicht eher Schauder und Geplauder?

Gelesen

Die Scheibenkratzer-Saison hat in der Region begonnen.

Volker Kauder sagt viel – aber nicht alles
Die CDU Rottweil-Tuttlingen nominiert den Wahlkreisabgeordneten mit 96,7 Prozent
Volker Kauder hat ein paar bemerkenswerte Aussagen gemacht am Freitagabend in Frittlingen (wir berichteten kurz)…Kaum weniger bemerkenswert war, was Volker Kauder nicht sagte an diesem Abend. Von den 259 abgegebenen Stimmen entfielen 251 auf Kauder, sechs Mitglieder stimmten gegen ihn, zwei Zettel waren ungültig.. Als das Ergebnis bekannt wurde, feierten sie Volker Kauder, der in Begleitung seiner Frau gekommen war, mit stehendem Applaus.
(Schwäbische Zeitung. Das Kurze im Langen? Wenn er nicht gestorben ist, steht der Applaus noch heute? Wer findet außer dem Schreiber das alles noch bemerkenswert? Was macht Kauder denn so in Berlin für seinen Wahlkreis? Ist es da über Gäubahn und Fluglärm nicht bemerkenswert still?)

Villingen-Schwenningen
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am 10. Januar beim Neujahrsempfang der IHK in Villingen-Schwenningen zu Gast.
(Schwarzwälder Bote. Drückt die IHK immer noch auf die CDU-Tube? Ist ja Wahlkampf, 2011 war’s der Mappus mit Merkel-Video-Einspielung, heute wohl eher eine Peinlichkeit wie der kleine Kauder?)

Donaueschingen
Gut besuchte Kies- und Schotterparty
Der Hausverein Palette hat gemeinsam mit dem Förderverein Gemeinschaftliches Wohnen auf das Gelände der ehemaligen Lehrerakademie eingeladen. Ein Architekt hat die Bauweise der Häuser erläutert und die Pläne für die Wohnräume vorgestellt. Bei einem anschließenden Häppchen gab es auf dem Gelände noch ausgiebig Gelegenheit für Gespräche, Fragen und für gegenseitiges Kennenlernen.
(Schwarzwälder Bote. Genug Kies dabei?)

Fackellauf durch die ‘Eschinger Innenstadt
Bereits zum dritten Mal zu Ehren von St. Maurice, dem Schutzpatron der Infanterie, organisierte die Deutsch-Französische Gesellschaft einen Fackellauf durch Donaueschingen, an dem auch OB Thorsten Frei teilnahm. Mit der Fackel in der Hand durch die Innenstadt ging es für die Teilnehmer am Fackellauf. Mit den Klängen der Parforce-Horngruppe Schwarzwald-Baar starteten gestern Läufer aus Donaueschinger Vereinen zusammen mit Teilnehmern aus der französischen Partnerstadt Saverne, Soldaten des 110. Infanterie-Regiments und des Jägerbataillons 292 vom Wirtschaftsgebäude Cercle St. Maurice der Fürstenbergkaserne zur bereits dritten Veranstaltung dieser Art.
(Schwarzwälder Bote. Heiligenkrieg? Fehlt die Straßenbeleuchtung? So ein OB hat’s schwer im Wahlkampf ohne Gegner.)

Fröhliche Lieder für das Regenwaldprojekt
Fünf Frauen, ein Projekt – für ein stärkeres ökologisches Bewusstsein und regional wie saisonale Produkte im Einkaufskorb machen sich in Donaueschingen Andrea Lemke, Annegret Schütz, Petra Haushahn sowie Annegret Löhr und Irene Schenzinger stark. Allesamt Mitglieder der Zoologischen Gesellschaft, eine Unterabteilung des Weltladens Donaueschingen.
(Schwarzwälder Bote. Das Zuhause nicht exotisch genug?)

Eine gute Basis für Benimm-Kurse und Co.
Bereits seit Jahren arbeiten die ADTV Tanzschule Christian Seidel und das Fürstenberg­Gymnasium bestens zusammen. Nun hat man diese Zusammenarbeit offiziell gefestigt und schriftlich fixiert.
(Schwarzwälder Bote. Jodeldiplom folgt?)

Zwischen Kultur und Kauf
(Südkurier.Handel keine Kultur?)

Letzter Akt im Wahlkampf, den er nicht braucht
Letzte Station seines Wahlkampfes, den er eigentlich nicht bräuchte, machte Oberbürgermeister Thorsten Frei in Neudingen. Er freute sich über das große Interesse der Bürger im voll besetzten Gasthaus Sonne.
(Schwarzwälder Bote. Stimmen braucht er auch nicht?)

Hüfingen
Hüfingen Gemeinschaftsschule teilt das Baaremer Lager
Schluss mit Schwarz-Weiß-Denken und mehr Vielfalt in der Bildungspolitik fordert die Landesregierung und stellt mit der Einführung von Gemeinschaftsschulen das dreigliedrige Schulsystem in Frage. Im Städtedreieck wird diese erneute Unruhe in der Schullandschaft kontrovers diskutiert.Während kürzlich Donaueschingens OB Thorsten Frei im Wahl-Talk des SÜDKURIER große Vorbehalte formulierte und die Umwandlung der Realschule kategorisch ablehnte, kommen aus Hüfingen ganz andere Signale. Schulleiter Franz Dury und die Stadtpolitik gehen davon aus, dass im nächsten Schuljahr die Lucian-Reich-Schule als Gemeinschaftsschule mit rund 520 Schülern an den Start geht.
(Südkurier. Wem nützt’s, den Kindern wohl zueltzt? Bildung auf ideologischer Kreuzfahrt.)

Premiere für das neue Familienfest steigt in Mundelfingen im Herbst
(Schwarzwälder Bote. Drachen steigen auch?)

Blumberg
Blums überraschender Abschied
Im April des vergangenen Jahres hat Karl-Heinz Blum, Geschäftsführer des Schwarzwaldhofs, noch keinen Gedanken an die Rente verschwendet: „Ich bin gesund und fit und habe immer noch viel Spaß an der Arbeit“, sagte er damals. Er sprach sogar von Visionen, die er noch umsetzen wolle.Umso überraschender jetzt die Pressemitteilung von Edeka-Südwest, zu der die Schwarzwaldhof-Gruppe gehört: „Karl-Heinz Blum… wird mit Erreichen seines 65. Lebensjahres im Oktober 2012 in den wohlverdienten Ruhestand wechseln.“...
(Südkurier. Blum geht vom Berg? Den Schinkenträgern wird’s Wurst sein. Hat nicht schon Helmut Schmidt vor Visionen gewarnt?)

Eins plus eins macht letztlich eins
2015 werden die beiden Seelsorgeeinheiten Blumberg und Riedböhringen eine Einheit bilden. Bereits jetzt schon legen die beiden Pfarrer Karlheinz Brandl und Erwin Roser den Grundstein hierfür.
(Schwarzwälder Bote. Hat dann die liebe Seele Ruh‘?)

Landfrauen beleben Dorfleben
Die Komminger Landfrauen haben in den zurückliegenden zwölf Monaten viel bewegt.Das Vorstandsteam ist seit einem Jahr im Amt und hat sich bewährt, wie die Sprecherin Daniela Maier-Scheu bei der Mitgliederversammlung am Mittwochabend in der Linde erklärte. 2013 wollen die Landfrauen eine Mitgliederzahl von 80 erreichen, 76 sind es bereits. Der inzwischen traditionelle Seniorennachmittag war Dank des Vortrags von Hermann Barth ebenso ein Erfolg, wie das von den Frauen organisierte Sommerferienprogramm „Hits für Kidzzz“.
(Schewarzwälder Bote. Fehlen die Landmänner, sind die bei den Stadtfrauen?)

Löffingen
B31: Mercedes fliegt filmreif durch die Luft
…„Das Fahrzeug, das auf die linke Seite geriet, hat sich nach dem Unfall aufgestellt und ist zunächst in die Leitplanken abgewiesen worden und hat sich in Folge auf die Nase gestellt“, konkretisierte Walter Veeser von der Verkehrspolizei Freiburg im Gespräch mit SÜDKURIER-Online an der Unfallstelle.
(Südkurier. Wer dreht? Polizei noch gut aufgestellt oder umgefallen?)

Polizeibericht

Tuttlingen
Polizei greift 15 Jahre alten Jungen auf
Am frühen Sonntagmorgen ist eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Tuttlingen in der Oberen Vorstadt auf einen nur leicht bekleideten Jungen, der eine Stofftüte mit Spielzeug mit sich führte, aufmerksam geworden. Da eine Temperatur von lediglich 8° Celsius herrschte, nahmen sich die Beamten des Jungen an. Dieser erzählte, dass er von seinem Stiefvater aus dem Haus geworfen und aufgefordert wurde, im Freien zu übernachten.Die Polizei brachte den Jungen schließlich nach Hause und traf dort  sowohl seine Mutter als auch seinen Stiefvater an, die beide unter Alkoholeinwirkung standen. Die Eltern gaben an, dass sich der 15-Jährige nach einem belanglosen Streit aus dem Haus entfernt habe und sie deshalb auch nicht nach ihm gesucht hätten.Da an der Version der Eltern erhebliche Zweifel bestanden, wird die Polizei dem Jugendamt über den Vorfall berichten.

Drei Verletzte: Führerscheinneuling verursacht Verkehrsunfall
Drei verletzte Mitfahrer hat der von einem Führerscheinneuling am frühen Samstagmorgen auf der Rußbergsteige verursachte Unfall gefordert. Der 18 Jahre alte Fahrer befuhr mit seinem Toyota die Rußbergsteige in Richtung Ludwigstaler Straße. Dabei verlor er bei regennasser Straße aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Herrschaft über sein Auto, geriet ins Schleudern und prallte schließlich in die Leitplanke. Bei dem Unfall wurden ein Mitfahrer im Alter von 18 Jahren sowie zwei Mädchen im Alter von jeweils 13 Jahren verletzt. An dem Unfallfahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro.

Eine Runde in der Donau in der Unterhose
Ein kaum bekleideter Mann, der am Freitag gegen 19.30 Uhr im Bereich des Rathaussteges gesichtet wurde, hat die Polizei auf den Plan gerufen. Der von einer Zeugin beobachtete Mann wurde wenig später auch von der Polizei, allerdings schon wieder fast angezogen, angetroffen. Dabei stellte sich heraus, dass der 32 Jährige mit seinen Arbeitskameraden gewettet hatte, nur mit einer Unterhose bekleidet in die Donau zu springen und dort eine Runde zu drehen. Die Wette hatte der Mann gewonnen. Da der mutige Schwimmer niemanden belästigt hatte, blieb es bei einer polizeilichen Ermahnung.

Renitenter Ruhestörer geht auf Polizisten los
Mit einem äußerst uneinsichtigen Ruhestörer hatten es Beamte des Tuttlinger Polizeireviers am Samstag in der Alexanderstraße zu tun. Bereits gegen 19 Uhr wurde von Hausmitbewohnern Klage über die unerträglich laute Musik des 20-Jährigen geführt und die Polizei um Einschreiten gebeten.Als die Polizei vor Ort eintraf, war zwar keine Musik mehr zu vernehmen, der Grund hierfür war aber sehr schnell klar, denn der Störenfried kehrte zeitgleich von seinem Alkoholeinkauf in einem nahegelegenen Supermarkt heim. Als die Beamten den Mann auf die vorausgegangene Ruhestörung aufmerksam machten und zur Ruhe ermahnten, entgegnete der 20-Jährige, dass er bis 22 Uhr so laut Musik hören dürfe wie er wolle. Gleichzeitig kündigte er auch an, dies sofort weiter zu tun.Die Polizei nahm den Störer deshalb in Polizeigewahrsam. Hierbei leistete dieser erheblichen Widerstand. Neben einer Anzeige wegen Ruhestörung kommt auf den Mann nun zusätzlich eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu.

Betrunkener Autofahrer hat  3,14 Promille
Dank aufmerksamer Zeugen konnte die Verkehrspolizei am Freitagnachmittag im Tuttlinger Aesculap-Kreisverkehr einen sturzbetrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr ziehen, der durch seine Fahrweise aufgefallen war. Unter anderem war er  mit seinem Auto mehrfach auf die Gegenfahrbahn geraten.Der 33 Jahre alte Mann konnte sich beim Aussteigen aus seinem Auto nicht mehr selbst auf den Beinen halten und musste von den Polizeibeamten bis zum Streifenfahrzeug, wo der Alkoholtest durchgeführt wurde, gestützt werden. Der Alkoholtest ergab bei dem Überprüften einen Wert von sage und schreibe 3,14 Promille. Die Polizei ordnete die Entnahme einer Blutprobe an und beschlagnahmte den Führerschein.Personen, die durch die Fahrweise des Betrunkenen gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit der Tuttlinger Polizei in Verbindung zu setzen.

Ladendiebinnen
Zwei junge Frauen im Alter zwischen 18 und 21 Jahren sind am Freitagabend bei ihrem Versuch, in einem Tuttlinger Textixdiscounter, mehrere Kleidungsstücke mitgehen zu lassen ertappt worden.Die beiden arbeitsteilig vorgehenden Ladendiebinnen rissen in einer Umkleidekabine die Etiketten ausgesuchter Kleidungsstücke ab und schnitten die Sicherungen der Ware mit einer Bastelschere ab. Als die Tat aufflog, hatten die beiden Frauen bereits an neun Kleidungsstücken im Wert von 255 Euro die Etiketten entfernt, fünf weitere Textilien lagen schon bereit.Die  Ladendiebinnen wurden der Polizei überstellt, die Ermittlungen wegen besonders schwerem Diebstahl einleitete.

Emmingen-Liptingen
Frontalzusammenstoß auf der B14: zwei Schwerverletzte
Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Samstag gegen 14.30 Uhr auf der Bundesstraße 14 unweit der Gaststätte Schuhfranz gekommen.Zur Unfallzeit befuhr der Unfallverursacher die Bundesstraße 14 von Stockach kommend in Fahrtrichtung Tuttlingen und geriet in Höhe der Abbiegespur zum dortigen Steinbruch auf die Gegenfahrbahn. In der Folge kam es zum  Frontalzusammenstoß mit einem in Richtung Stockach fahrenden Autofahrer.Bei dem Verkehrsunfall wurden sowohl der Verursacher als auch der entgegenkommende Autofahrer schwer verletzt. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von ca. 11.000 Euro. Nach den ersten polizeilichen Ermittlungen und Aussagen von Unfallzeugen dürfte der Unfallverursacher infolge Übermüdung in einen Sekundenschlaf gefallen und so auf die Gegenfahrbahn gekommen sein. Die Polizei hat nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Rottweil den Führerschein des 74 Jahre alten Unfallverursachers beschlagnahmt und Ermittlungen wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet.

Gosheim
Spritztour mit Motorrad endet in schlimmem Unfall
Die Spritztour mit einem geliehenen Motorrad endete am Samstagabend für einen 45 Jahre alten Mann aus Gosheim in einer Schwenninger Unfallklinik. Wie die ersten polizeilichen Ermittlungen an der Unfallstelle ergaben, traf der 45 Jährige an einer Tankstelle seinen Arbeitskollegen und bat diesen mit dessen Maschine eine Spritztour machen zu dürfen.Der Besitzer des Motorrades willigte ein und nahm als Sozius auf seiner eigenen Maschine Platz. Der Fahrer des Motorrades, der keinen Schutzhelm und auch keine Schutzkleidung trug, überholte auf der Fahrt von Gosheim in Richtung Wehingen mit hoher Geschwindigkeit sogleich mehrere Autos, beherrschte dabei aber das Motorrad nicht. Vor dem Kreisverkehr beim Bildungszentrum Gosheim-Wehingen leitete er eine Vollbremsung ein, die durch eine über 70 Meter lange Blockierspur auf der Straße dokumentiert wurde. In der Folge überfuhr der Zweiradlenker den Kreisel und überschlug sich dabei. Sowohl der Motorradlenker als auch der Sozius wurden dabei auf die Straße geschleudert. Der Fahrer zog sich aufgrund des fehlenden Helmes schwere Kopfverletzungen zu, der Sozius blieb unverletzt.An dem Motorrad, das total zerstört von der Unfallstelle geborgen werden musste, entstand ein Schaden in Höhe von ca. 6.000 Euro. Die Polizei prüft noch, ob der Fahrer des Motorrades überhaupt eine erforderliche Fahrerlaubnis besaß. Sollte dies nicht der Fall sein, erwartet sowohl den Unfallverursacher als auch den Halter des Motorrades eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bzw. Dulden des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
(Polizeidirektion Tuttlingen)

Zu schön, um wahr zu sein

Bischof Johann von Straßburg ist kein Dürbheimer

(tutut). Anerkannte Historiker haben längst bewiesen, dass der „große Sohn Dürbheims“ oder der „berühmteste Sohn Dürbheims “ (website) kein Dürbheimer, sondern wohl ein Züricher ist. Wie zum Trotz halten aber ein paar Dürbheimer an ihrer Legende fest, die einst Dekan Sommer und mit ihm im Schlepptau das Bischöfliche Ordinariat in Rottenburg feierlich in die dörfliche Welt haben setzen lassen. Nur – die Dürbheimer Geschichte ist in diesem Fall zu schön, um wahr zu sein.

Da ruht er nun als Straßenname und auf Ehrentafel und immer noch als anonymer Artikel ohne jegliche Quellenhinweise auf der offiziellen website der Gemeinde Dürbheim. Dass die Legende vom Ursprung Bischof Johanns vom Grabstein aus der ehemaligen Jesuitenkirche in Molsheim im Elsass nach Dürbheim überführt worden ist, dafür können die Dürbheimer wohl am wenigsten. Auch in Molsheim hat sich bis heute kein Finger gerührt, um sich der echten Geschichte eines der berühmtesten Bischöfe von Straßburg zu stellen. Witzig ist seine dortige Bezeichnung als „Jean I.“, dieser Bischof war aber kein Franzose, und Straßburg war seinerzeit auch nicht französisch, sondern deutsch. Umso mehr hat man sich mit der Person Johanns dort beschäftigt, wo er vorher Bischof war, in Eichstätt/Bayern, und natürlich in Zürich, der Beweislage nach dem echten Herkunftsort dieses als unehelich Geborenen.

Ihm eine Straße in Dürbheim zu widmen? Warum nicht! Er war in der deutschen Geschichte nicht irgendwer, sondern neben Bischof auch Kanzler deutscher Könige. Da die Geschichte dieses Mannes, dessen Geburtstag unbekannt ist, dessen Geburts- und Wirkungsort allen nun greifbaren Quellen nach Zürich ist, bereits im Internet und im Lokalblatt aufgezeichnet worden ist, muss sie hier nicht wiederholt werden. Seine Dürbheimer Anhänger, wissenschaftliche Forschung ignorierend, haben allerdings bis heute ihre Behauptungen vome iner Herkunft aus Dürbheim nicht beweisen können. Deshalb wäre es redlich, wenn es um Geschichte geht, daraus keine Glaubenssache zu machen.

Die Quelle, auf die sich der Dürbheimer Herkunftshinweis alleine stützt, was sehr unwissenschaftlich ist, wenn andere Quellen, zumal aktuellere, gleichzeitig ignoriert werden, ist eine Doktorarbeit eines Trierer Lehrers namens Nikolaus Rosenkränzer aus dem Jahr 1881 19. Jahrhundert. Der hat den philosphischen Doktorgrad der „Kaiser-Wilhelm-Universität Strassburg“ dafür bekommen, dass er allerlei Material über diesen Bischof gesammelt und unter dem Titel „Bischof Johann I. von Strassburg genannt von Dürbheim“ veröffentlicht hat.

Rosenkränzer macht es sich allerdings einfach, indem er nicht selbst forscht, sondern den bisherigen Abschreibern selbst Abgeschriebenes hinzufügt, was er wörtlich selbst „Sammlung des Materials“ nennt. Richtigerweise beginnt er seine Arbeit mit folgendem Satz: „Die zeitgenössischen Mitteilungen über die Herkunft unseres Bischofs sind sehr dürftig und dazu teilweise widersprechend“. Zwei dieser „Mitteilungen“ beziehen sich auch auf Zürich, wobei einer der von Rosenränzer zitierten Historiker mal Dürbheim und mal Zürich nennt. Angesichts solcher Faktenlage hätten man sowohl in Dürbheim als auch in Rottenburg stutzig werden und weiter forschen müssen, denn es handelt sich nicht um eine Glaubenssache.

Rosenkränzer wird sehr deutlich im Undeutlichen, wenn er schreibt: „Die erst bei späteren Geschichtsschreibern auftretende Behauptung, Johann sei ein Edler von Dürbheim gewesen, wird nicht nur durch keine zeitgenössische Nachricht unterstützt, sondern lässt sich auch geradezu als unrichtig erweisen“.  Dass für Rosenkränzer die Herkunft eher Spekulation ist, deutet er mit seiner Vermutung des Geburtsjahres zwischen 1260 und 1270 an.

Für einen geschichtlich nur ein wenig beschlagenen Leser fällt in der Dürbheimer Dokumentation der Hinweis auf seinen Tod besonders auf. Haslach im Kinzigtal zu nennen, macht sofort stutzig, zumindest einen, der die dortige Geschichte kennt. Gestorben am 6.November 1328 „wahrscheinlich in Haslach“ schreibt Rosenkränzer. Daraus überzeugt „Haslach im Kinzigtal“ zu machen, ist, gelinde gesagt, schlampig und muss alles Zusammengetragene in Frage stellen. Es gibt Dutzende Orte, die Haslach heißen, auch im Raum Straßburg. Gestorben ist er höchst wahrscheinlich in Niederhaslach, wo sich heute noch beachtliche Bauten eines einstigen großen Klosters befinden.

Die von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften herausgegebene Neue Deutsche Biographie (NDB) „informiert in knappen, wissenschaftlich fundierten Lexikonartikeln über verstorbene Persönlichkeiten, die durch ihre Leistungen politische, ökonomische, soziale, wissenschaftliche, technische oder künstlerische Entwicklungen wesentlich beeinflusst haben. Für den deutschen Sprach- und Kulturraum gilt die NDB mit ihren von Experten namentlich gezeichneten Originalbeiträgen seit Jahrzehnten als das maßgebliche biographische Lexikon“. Dieses Lexikon widmet auch Bischof Johann I. einen Artikel.

Darin heißt es:

Johann I.
Bischof von Straßburg (seit 1306), * zwischen 1260/70, † 6.11.1328 wahrscheinlich Niederhaslach (Unterelsaß), ⚰ Molsheim, Hospitalkapelle.
Leben
Die zeitgenössischen Mitteilungen über J.s Herkunft sind sehr dürftig und teilweise widersprechend. Den neuesten Forschungen zufolge dürfte er ein Sohn sein des Johann von Wildegg, Propst zu Zürich, königl. Kaplan und Gesandter, Konstanzer Domherr und Pfarrektor zu Würenlos im Aargau. So würde sich auch seine auffällige Laufbahn aus der Fürsorge des von den Habsburgern begünstigten Vaters für seinen unehelichen Sprößling mühelos erklären. Die erste Nachricht über J.s öffentliche Stellung als Protonotar des Kg. Albrecht I. stammt aus dem Jahr 1298. Der Gunst dieses Königs, dessen Hofkanzler er ab 1303 war, hatte er seine Ämterlaufbahn zu verdanken. – Anfang 1301 finden wir J. in Zürich als Propst des Chorherrenstifts St. Felix und Regula. Im Sommer 1305 wurde er zum Bischof von Eichstätt gewählt, und zu Beginn des Jahres 1306 kam er durch päpstl. Provision und königl. Gunst auf den Bischofsstuhl von Straßburg.

Seine hohe staatsmännische Begabung sicherte ihm eine hervorragende Stellung unter den deutschen Reichsfürsten. Überall sieht man ihn die Interessen des habsburg. Hauses erfolgreich vertreten. Nach dem Tod Kaiser Heinrich VII. und der darauf erfolgten Doppelwahl trat J. für Friedrich den Schönen ein und zog fast alle elsässischen Städte, mit Ausnahme Straßburgs, auf die habsburg. Seite. – Der Stadt Straßburg gegenüber, die wiederholt andere politische Bahnen einschlug, wußte er geschickt seine persönlichen Rechte zu behaupten. Mehrmals wurde er von derselben als Schiedsrichter angesprochen zwecks Beilegung von Streitigkeiten und Befehdungen. Trotz seiner umfassenden politischen Tätigkeit hat J. keineswegs seine bischöfl. Pflichten vernachlässigt. Er hielt mehrere Synoden ab und stellte durch energische Maßregeln die gelockerte Disziplin unter seiner Geistlichkeit wieder her, so daß der Chronist Königshofen schreiben konnte: „unter diesem Bischof waren die Verhältnisse des Bistums die günstigsten in denen es sich je befunden hat.“ – In J. tritt uns eine jener typischen Gestalten mittelalterlicher Kirchenfürsten entgegen, welche die Pflicht des Bischofs und Staatsmannes zu einem harmonischen Ganzen zu vereinigen wußten.

Autor
Fuchs, Joseph, „Johann I.“, in: Neue Deutsche Biographie 10 (1974), S. 537 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd136302270.html