Polizeibericht

Spaichingen
4o Jahre alte Frau stirbt bei Versuch der Zwangseinweisung
Staatsanwaltschaft Rottweil und Landespolizeidirektion Freiburg untersuchen Ursache und Umstände des Todesfalls
Aus noch unbekannter Ursache, so teilt de Polizeidirektion Tuttlingen mit, starb eine 40 Jahre alte in einer Kreisgemeinde wohnhafte Frau am Samstag gegen 19.00 Uhr, als sie sich bei einer Zwangseinweisung gegen Angehörige, Rettungskräfte und Polizeibeamte körperlich zur Wehr setzte. Infolge des psychischen Zustands der Frau, so der Bericht,  verständigten Angehörige am Samstagvormittag die zuständige Hausärztin, welche die Einweisung in eine spezialisierte Klinik anordnete. Die Frau flüchtete zunächst, konnte jedoch von Angehörigen wieder zur Wohnung gebracht werden. Als Angehörige, Rettungsdienst und die Ärztin dann konkret die Einweisung veranlassen wollten, wehrte sich die Frau – die Ärztin rief die Polizei zur Hilfe. Auch den Beamten gelang es nicht, die Frau zum freiwilligen Mitgehen zu bewegen. Als die Beamten die Frau dann in Gewahrsam nehmen wollten, wehrte sie sich gegen die Anwesenden mit Händen und Füßen. Um weitere Angriffe zu verhindern, mussten die Beamten die Frau festhalten, ihre Hände mit Handschließen fesseln und ohne diese zu verletzen, auf einem Bett ablegen. Unvermittelt und nur einen kurzen Moment später, atmete die Frau jedoch nicht mehr und blieb regungslos. Reanimationsmaßnahmen von Rettungsdienst, der anwesenden Hausärztin sowie einer zudem sofort hinzugezogenen Notärztin blieben erfolglos. Die Ursache für den plötzlich eintretenden Tod der 40 Jahre alten Frau ist derzeit noch unklar – die zuständige Staatsanwaltschaft in Rottweil hat die Obduktion angeordnet. Zur Klärung der zum Tod der Frau führenden Ursache wie auch der detaillierten Abläufe haben die Staatsanwaltschaft Rottweil und die Landespolizeidirektion Freiburg Ermittlungen eingeleitet.

Tuttlingen
Haus in Brand: Bewohner durch Sprungkissen gerettet
Sieben Leichtverletzte und etwa 200.000 Euro Sachschaden waren in der Nacht zum Samstag die Folgen eines Wohnhausbrandes in der Tuttlinger Innenstadt. Gegen 4.15 Uhr verständigten Anwohner über Notruf Rettungskräfte und Polizei, die bereits wenige Minuten später vor Ort eintrafen. Zu diesem Zeitpunkt schlugen aus dem betroffenen Teil des Doppelhauses, insbesondere im Bereich des Erdgeschosses, bereits Flammen.Das betroffene Haus wie die direkt angrenzende Doppelhaushälfte waren stark mit Rauchgasen versetzt bzw. verrußt. Die Bewohner der in Flammen stehenden Haushälfte konnten sich zum größten Teil noch vor Eintreffen der Rettungskräfte selbst aus dem Haus ins Freie retten. Ein zu diesem Zeitpunkt noch im ersten Obergeschoss befindlicher und dort von den Flammen eingeschlossener Mann konnte sich auf der Rückseite des Anwesens aus fünf Metern Höhe in das bereitgestellte Sprungkissen der Feuerwehr retten. Bewohner der angrenzenden Doppelhaushälfte wurden von Feuerwehr und Polizei umgehend evakuiert.Insgesamt sieben Personen mussten noch vor Ort durch Rettungsdienst und Notarzt jeweils wegen des Verdachts einer leichten Rauchgasvergiftung untersucht, beziehungsweise behandelt werden. Zwei hiervon wurden zur weiteren Untersuchung in das Klinikum eingeliefert. Kräfte der Feuerwehren Tuttlingen, Spaichingen, Fridingen und Möhringen begannen direkt nach dem Eintreffen vom Boden aus wie auch über die Drehleiter mit dem Löschangriff und konnten ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern.Ersten Ermittlungen zufolge ist anzunehmen, dass der Brand im Kellergeschoss des Anwesens ausbrach und sich über das Erdgeschoss nach oben ausbreitete.Im Zuge der bisherigen polizeilichen Ermittlungen ergaben sich keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung.
(Polizedirektion Tuttlngen)

Nicht nur Religiöses

Holzbildhauer Wolfgang Kleiser stellt im Gewerbemuseum aus

(tutut). Es sind nicht nur religiöse Motive, die Wolfgang Kleiser aus Holz herausgearbeitet hat. Im Spaichinger Gewerbemuseum stellt der Schwarzwälder Bildhauer Werke aus, welche einen breiteren Ansatz seines Tuns zeigen, bis hin zur Abstraktion. In der Primstadt ist er bekannt durch das Relief im Stzungssaal des Rathauses und die Tafeln für den Kreuzweg der Pfarrkirche. Die Ausstellung ist sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet, Eintritt frei.

Nach Umfrage schon alles klar in der Unklarheit?

Stuttgarter Qual der Wahl

(tutut). Feinstaub raus und Kuhn rein? Oder in einen Tunnel brezeln, wobei das Licht am Ende Gegenverkehr sein könnte? Genügt Frau und SPD oder ist Bewahren und gleichzeitig Verändern eine Alternative? Sind die Grünen zu doof für Schiller und Piraten zu nah am Boden? 14 Kandidaten wollen Stuttgarter OB werden.

Rockenbauch erwägt Verzicht
Rückzug vor dem 2. Wahlgang
Stuttgart-21-Gegner Hannes Rockenbauch würde in einem zweiten Wahlgang der Stuttgarter Oberbürgermeisterwahl nicht mehr antreten, sollten am 7. Oktober die aktuellen Umfrageergebnisse eintreten…Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap wäre Rockenbauch mit 13 Prozent nur viertstärkster Kandidat. Grünen-Kandidat Fritz Kuhn käme auf 31 Prozent, der von CDU, FDP und Freien Wählern nominierte Sebastian Turner auf 28 Prozent. Bettina Wilhelm (SPD), die laut der Studie auf 21 Prozent käme, wollte sich noch nicht festlegen, ob sie bei diesem Ergebnis erneut antreten würde.
(Badische Zeitung. Warum findet die Wahl noch statt? Wer sich nach Umfragen richtet, ist doch von vornherein nicht wählbar.)

Gelesen

Nur Vögel und Engel haben Flügel.

Frauen waren Triebfedern der Uhrenindustrie
(Schwäbische Zeitung/Schwarzwälder Bote. Nicht Adams Rippe?)

Sprache ermöglicht Teilhabe an der Gesellschaft
Pädagogin Christina Strauch stellt dem Wirtschaftsforum ihre Nachhilfeschule vor
(Schwäbische Zeitung. Wird Trossingen da nicht sprachlos?)

Interview
„Heute wird Menschen das Leben gerettet, die früher starben“
Polizeisprecher Wolfgang Schoch über die Zahl der Verkehrstoten im Landkreis
(Schwäbische Zeitung. Ursache der Demografie: Heute stirbt keiner mehr?)

Kretschmann beruft Wuhrer in Nachhaltigkeits-Beirat
Gremium soll Ministerpräsident und Regierung beraten
Rudolf Wuhrer, Bürgermeister von Denkingen, gehört jetzt dem Beirat zur Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung an. Der Ministerrat hat ihn als Vertreter des Gemeindetags Baden-Württemberg berufen.
(Schwäbische Zeitung. Liegt’s daran, weil Nachhaltigkeit Unbeweglichkeit bedeutet? Ist Denkingen da aufgefallen?)

Stellungnahme der Islamischen Union zum anti-islamischen Schmähvideo
Dies ist eine Erklärung und ein Appell an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, an Muslime und Christen
(Schwäbische Zeitung, Anzeige. Abgesehen davon, dass hier Minderheiten genannt werden, es gibt nicht nur „Muslime und Christen“ (in dieser Reihenfolge?), gelten in Deutschland Grundgesetz und Strafgesetzbuch. Wird Meinungsfreiheit nicht eingeschränkt – was hat übrigens dieses Land mit irgendeinem amerikanischen Video zu tun?-  wenn in Freiburg eine Frau den paar Demonstranten  – die Zahl ist von allen etablierten Medien künstlich erhöht worden – ein Transparent entgegengehalten hat, was aber ein Polizist, offenbar aus Unkenntnis des Grundgesetzes, ihr gegenüber als mögliche Provokation  bezeichnete? Badische Zeitung: „‚Störungen gab es nur an einer Stelle, als eine Frau ein Transparent hochhielt‘, so Polizeisprecher Schmid. Darauf war zu lesen: ‚Wenn euch unsere Meinungsfreiheit nicht gefällt, dann nutzt doch unsere Reisefreiheit.‘ Ein Mitglied des Anti-Konflikt-Teams der Polizei wies sie darauf hin, ihr Plakat könne als Provokation aufgefasst werden“. Warum brauchte die „Islamische Union“ Schreibhilfe von namentlch genannten mutmaßlichen Betroffenheitsgutmenschen? Des Deutschen nicht mächtig? Ist den Anzeigern nicht bekannt, dass die künstliche Aufregung von weltweit nur ein paar tausend vorwiegend militanten Demonstranten den über 1 Milliarde Moslems am Arsch vorbei gegangen ist? Ist eine Anzeige dieses Vereins gegen mörderische Gewalt von Moslems vorwiegend an Moslems, u.a. in Syrien, möglicherweise bsher übersehen worden?)

Alt, arm und vereinsamt
Arbeitskreis Armut veranstaltet Aktionswoche zu Altersarmut– 14. bis 20. Oktober
(Schwäbische Zeitung. Armsliges Tuttlingen?)

„Gurkentruppe“ erholt sich mit Gesichtsmasken vom Action-Tag
Zwei erlebnisreiche Tage haben 20 Mädchen mit den Schulsozialarbeiterinnen Julia Hauser und Bianca Mager verbracht. Der erste Tag stand unter dem Motto „Action“. Nach einer Wanderung ging der Action-Tag mit Nervenkitzel los: Aufgeteilt in zwei Gruppen und ausgestattet mit einem GPS-Gerät galt es, den richtigen Weg durch den Wald bis zum versteckten Schatz zu finden.
(Schwäbische Zeitung. Zeitung in der Baumschule? Sind immer noch Ferien? Von welcher Randgruppenschule kamen die? Wer hat diese Schulsozialarbeiter erfunden? Früher gab’s Unterricht..

Spaichingen tauscht Straßenlaternen aus
(Schwäbische Zeitung. Ankündigung auf der Titelseite.)
Stadt will Straßenlaternen austauschen
Energieeffiziente LED-Leuchten sollen die bisherigen Lampen ersetzen
Es werde Licht in Spaichingens Straßen: LED-Licht. In den kommenden zwei Jahren will die Stadtverwaltung im Haushalt Geld für die neue Beleuchtung einplanen.
(Schwäbische Zeitung.Lokateil. Ob jemand was will oder schon tut, besteht da kein Unterschied?)

Feuerwehrleute bilden sich auf Dreifaltigkeitsberg weiter
Rettungskräfte aus dem Landkreis Tuttlingen trainieren den Einsatz in unwegsamem Gelände
(Schwäbische Zeitung.Gruppenbild auch trainiert? Kein Fahrrad umgefallen?)

Aldinger rast mit Rekordfahrern über Salzsee
Hartmut Weidelich versucht, Geschwindigkeits-Rekord zu knacken – Fernsehen war dabei
(Schwäbische Zeitung. Wo ist die Nachricht? Noch jemand ohne Fernsehen?)

„Die Ortsmitte hat eine neue Qualität erhalten“
Balgheim weiht am Freitagabend den neugestalteten Marienplatz ein
(Schwäbische Zeitung. Die wievielte ortsmitteneinweihung in Balgheim ist das schon?)

Kinder begleiten Zwergle und Lea
Das Kartoffelfeuer des Obst- und Gartenbauvereins auf dem herbstlich geschmückten Bio-Landhof von Uwe Riesle in Hausen ob Verena hat Generationen verbunden. Viel Freude hatten die Kinder aus Hausen und von den Aldinger „Gartenzwergen“ bei der Begleitung des Kälbergespanns mit Zwergle und Lea zum Kartoffelacker –
(Schwäbische Zeitung. Auch da kein Sack Kartoffeln umgefallen?)

Albabtrieb beginnt mit Stein-Enthüllung
Obelisk erinnert an die inzwischen 22-jährige Partnerschaft Denkingens mit Kirschau
Mit der Enthüllung eines Gedenksteines vor dem Rathaus mit der Delegation aus dem Partnerort Kirschau ist der dritte Denkinger Albabtrieb gestartet.
(Schwäbische Zeitung. Nach Pest und Cholera droht Vonderalbra? Haben die Denkinger Ziegen jetzt das Gehen gelernt?)

Firmenchef und Bürgermeister klagen über Beschränkungen
Leo Grimm besucht die Metallwarenfabrik Emminger in Bubsheim – EU-Richtlinie bremst die Entwicklung
(Schwäbische Zeitung. Das war am 10. September, und am 29. September schon im Blatt?)

Bei Unfall krachen vier Autos aufeinander
(Schwäbische Zeitung. Neuer Stadtteil von Sulz a.N.?)

Aus Frauen-Fotos wird Kalender
(Schwäbische Zeitung. Mit oder ohne?)

Paar kommt über Umwege nach Tuttlingen
Marija und Safet Mrsic heiraten 1962 in Zagreb – Arbeit prägt Leben der Goldhochzeiter
(Schwäbische Zeitung. Da gab’s noch keine Navis?)

Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten
Der Familienentlastende Dienst versteigert am 7. Oktober ein Werk der Kunstgruppe
(Schwäbische Zeitung. Wahnsinnig was los im Tuttlngen, gell?)

Lupfenhansele bereiten schon Fasnet vor
(Schwäbische Zeitung. Rechtzeitig für Weihnachten?)

Die meisten Doppel-Städte haben getrennte Verwaltungen
(Schwäbische Zeitung/Schwarzwälder Bote. Tangiert das Tuttlingen peripher?)

Die Glomsdas bezwingen die Alpen
Das Ehepaar aus Rietheim-Weilheim wandert von Oberstdorf bis Bozen
(Schwäbische Zeitung. Da staunt der Yeti?)

„Gesundheit in Gefahr?“
Ärztemangel, Kosten und Konkurrenz fordern Politik
Umbrüche im Gesundheitswesen stehen bevor – Vernetztes Denken ist gefragt
(Schwäbische Zeitung. Vernetzt und zugenäht? Krankheit wegdenken? Wie vernetzt denkt denn so ein Chefredakteur?)

Storz will Stärkung für Mittelstand
Viele Medizinproduktehersteller sehen sich derzeit massivem politischem Druck ausgesetzt und die Leistungsfähigkeit der mittelständisch geprägten Branche in Frage gestellt. Auch aus diesem Grund war Dr. Andreas Schwab, CDU-Europaabgeordneter für Südbaden, jüngst einer Einladung von Dr. h.c. Sybill Storz gefolgt, sich vor Ort ein Bild des Unternehmens zu machen.
(Schwäbische Zeitung. Wer hat’s geschrieben?)

Eine Keksdose für den Bundespräsidenten
Das Heimatmuseum Auberlehaus zeigt Staatsgeschenke in seiner neuen Ausstellung
(Schwäbische Zeitung. Für Bahlsen-Kekse aus Hannover?)

Rosen blühen als Erinnerung an die Lieben
Namen von Verstorbenen finden im Garten des Bethel einen Platz
(Schwäbische Zeitung. Im Winter ist dann Schluss mit einer Liebe in Trossingen?)

Von der Zeit verweht

Vor 120 Jahren schon hat Spaichingen auf Windkraft gesetzt

Dieses Windrad pumpte von 1893 bis 1953  Wasser auf den Dreifaltigkeitsberg.

(tutut). Welchen sieben Winden das Spaichinger Gasthaus „Zu den sieben Winden“  kurz (7 Wind) gewidmet ist, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Schon der Volksschriftsteller Heinrich Hansjakob hat sich über diesen originellen Namen gewundert. Auf jeden Fall spricht dies dafür, dass im Primtal  des Windes Kraft schon immer eine besondere Rolle gespielt hat, nicht erst heute, da er oft windigen Spekulanten Geld in die Kasse weht, auf der Energiewende als Deckadresse steht.

Dass die Spaichinger Windkraft schon vor 120 Jahren nutzten, und zwar nicht, um damit zu spekulieren, sondern allein des Gebrauchswertes wegen, haben die meisten wohl schon vergessen oder von der Zeit verweht nie gewusst, welche heute meinen, Breschen in Natur und Landschaft für Windmühlen schlagen zu müssen. An Plätzen, wo sie zwar keinerlei öertlichen Nutzwert haben, und auch nicht einmal sicher ist, dass wenigstens einer von sieben Winden weht.

Dieses Spaichinger Windrad stand seit 1893 in der Nähe des Karlsbrunnens am Fuß des Dreifaltigkeitsbergs und pumpte Wasser auf den Berg. Erst 1953 wurde es durch eine elektrische Pumpe ersetzt. Könnten heute nicht auch Windräder nützliche Arbeit übernehmen, welche inzwischen Strom aus der Steckdose verrichtet? Das wäre mal eine echte Energiewende.

Vielleicht denken alle Windmacher mal ein bisschen nach über die Vergangenheit und schauen über den Tellerrand zu Nachbarn, beispielsweise zu den windumtosten Niederländern. Die machen sich nämlich gar nichts aus dem Wind außer dort, wo wie sie schon stets gebrauchen konnten, bei ihren nostalgischen Windmühlen.

Neue Mitte

(tutut). Während am Spaichinger Marktplatz gerade ein Dach auf Stelzen ähnlich einem Bahnsteig Beton wie ein Schwamm in sich hinein saugt (hinten), entsteht gegenüber keinesfalls eine Grube für einen Bahnhof, sondern  das Fundament für ein neues Geschäfts- und Wohnhaus, wo einst Funk Däuble war. Die Meinungen über die neue Stadtmitte sind geteilt, wie schon immer. Die Art des Bauens ist originell. Erst kommt das Dach und dann zunächst nichts, später vielleicht mehr. 

 

 

Gefragt

Wieviele Chefredakteure hat das Lokalblatt? Wenn Ludger Möllers Chefredakteur ist laut Verlagsjobbörse, was ist denn ein gewisser Dr. Hendrik Groth, der auch als Chefredakteur fungiert?

Gelesen

Hoppla – isch aber nix passiert. Staatsgalerie – Kunscht!

Rent a Redakteur?
Wir packen’s an!
Buchen Sie uns!
…Die Not liegt – manchmal übersehen – vor unserer eigenen Haustür…Ihre Tageszeitung im Landkreis Tuttlingen will es nicht mit Appellen bewenden lassen; sie will buchstäblich mit anpacken, um zu helfen. Miarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Anzeigenabteilung, aus der Redaktion und vom Vertrieb, kurz: aus dem ganzen Verlag, stellen ihre Arbeitskraft jeweils einen Tag zur Verfügung – und zwar in einem Unternehmen im Landkreis, vor Ihrer Haustür. Den auf diese Weise verdienten Lohn stellen sie am Ende des Tages der Spendenaktion zur Verfügung.
(Schwäbische Zeitung. Dies war sicher ein einstimmiger Befehl, pardon: Beschluss. Entlastet die Mannschaft nicht schon die Zeitungsträger?  Liegt nicht auch das Lokalblatt oft vor der Haustür? Rent a Redakteur? Müssen ungelernte Praktikanten nicht selbst was mitbringen? Zuviele falsch Ausgebildete? Wie wär’s mal mit einem Tag in einem VHS-Deutschkurs oder in einer noch besseren Zeitung, was es ja geben soll?)

Im Fall Maya kündigtStaatsanwaltschaftEntscheidung an
Gestern war es auf den Tag genau vier Monate her, dass die zweijährige Maya aus Aldingen tot in ihrem Bett aufgefunden wurde – allein gelassen, verhungert und verdurstet, zwei Tage vor ihrem Geburtstag. Die Staatsanwaltschaft Rottweil ermittelt seither „wegen des Verdachts auf Totschlag durch Unterlassen“. Die Vorwürfe richten sich nicht nur gegen die Mutter des Mädchens, sondern auch gegen zwei Mitarbeiter des Jugendamts.
(Schwäbische Zeitungen. Gibt’s politische Weisungen und welche?)

Die Hauswirtschaftsschule bekommt in Spaichingen eine letzte Chance
Kreistagsausschuss plädiert für Versuch mit Hauswirtschaft und sozialem Bereich
(Schwäbische Zeitung. Wem hilft’s, wer braucht’s – ist das nicht die Frage?)

Senioren-Union besteht Vierteljahrhundert
Vereinigung im CDU-Kreisverband würdigt das Jubiläum mit Festakt in Spaichingen
In Spaichingen, im Gasthaus „Fässle“, ist vor einem Vierteljahrhundert die Senioren-Union im CDU-Kreisverband Tuttlingen gegründet worden – und auch ihr 25-jähriges Bestehen hat die Vereinigung am Donnerstag in der Primstadt gefeiert. Viele Gäste waren ins Gasthaus „Engel“ gekommen, an der Spitze Alt-Ministerpräsident Erwin Teufel. „Es ist gut, dass sich die CDU um die Älteren kümmert“, sagte er in seiner Festansprache. Schließlich sei dies „die einzige Altersgruppe, in der die CDU noch die absolute Mehrheit hat“, meinte er unter dem Gelächter seiner Zuhörer.
(Schwäbische Zeitung. Letztes Aufgebot der Kreis-CDU? Noch nicht einmal im Schwabenalter: Hat Konrad Adenauer nicht Glück gehabt, sonst wäre er nicht Kanzler, aber vielleicht irgendwo Kreisvorsitzender geworden?)

Oberministranten wählen ihre neue Führungsspitze
(Schwäbische Zeitung. Den Papst oder seinen Chef?)

Arbeiten sollen bis Winter fertig sein
(Schwäbische Zeitung. Was weiß das Spaichinger Rathaus über seine Ankunft?)

Deilinger Firmlinge besuchen die KZ-Gedenkstätte Eckerwald
(Schwäbische Zeitung. Haben sie auch was über die Rolle ihres Vereins erfahren?)

Förderverein setzt auf Obst für die Grundschüler
Rektor stellt neues Konzept der Juraschule vor
(Schwäbische Zeitung. Macht das nicht ungesunde Blähungen?)

Plan sieht neue Grünfläche und Brunnen im Zentrum vor
Renquishausen wird schöner – Weitere Förderanträge stehen an
(Schwäbische Zeitung. Renquishausen grünt? Genügt ein Eintrag im Schwarzbuch nicht?)

Neuhauser Kindergartenkinder pressen 400 Liter Apfelsaft
Alle Hände voll zu tun haben jetzt die Kinder vom evangelischen Kindergarten
(Schwäbische Zeitung. Prtestieren Inder nicht gegen Kinderarbiet in Deutschland?)

„Exzellente“ Idee verringert Personen- und Sachschäden
SV Sparkassen Versicherung Spaichingen spendet Mühlheimer Wehren zwei mobile Rauchverschlüsse
(Schwäbische Zeitung. Wessen Geld ist das?)

Interview
„Noch schwerer zu ertragen“
Matthias Ries von der Diakonischen Bezirkstelle befasst sich mit Armut im Landkreis
(Schwäbische Zeitung. Was tut die reiche Kirche dagegen?)

Display-Ideen und IT-Lösungen kommen aus Trossingen
(Schwäbische Zeitung. Wer hätte das gedacht?)

Schlägerei in VS zieht weitere Kreise
(Schwäbische Zeitung.Nun auch in Tut?)

Museum startet in die Saison
In Seitingen-Oberflacht locken Bilder, Filzarbeiten und Vorträge in die Ausstellung
(Schwäbische Zeitung. Wer hätte gedacht, dass es in Seitingen-Oberflacht ein Museum gibt?)

Wohnen im Schwenninger Neckarpark wird möglich
(Schwäbische Zeitung/Schwarzwälder Bote. Für Tuttlinger?)

„Wir sind eine Multikulti-Truppe“
Der neue Fußballverein KF Shqiponja Tuttlingen mischt seit dieser Saison mit
(Schwäbische Zeitung. Multikulti ist längst  gescheitert, Integration misslungen?)

Kindergarten Balgheim
Start in ein neues Zeitalter
Mit dem Neubau begegnet Balgheim dem Rechtsanspruch auf Kleinkindbetreuung
(Schwäbische Zeitung.Willommen im 21.Jahrhundert?)

Balgheim feiert ein Jahr lang 900. Geburtstag
(Schwäbische Zeitung.Wird sich da der Primtaler in seiner Höhle wundern,dass es ihn erst seit 900 Jahren gibt?)

Blinder Junge sucht Freiwilligen
Ungewöhnliche Aufgabe: FSJler oder Bufdi müsste Julian Krickl in die Schule begleiten
(Schwäbische Zeitung. Behindert?)

Gelesen

Quelle weg – was werden die Tuttlinger ohne Donau machen?

Frittlinger Internet ist schon schnell
Bürgermeister Anton Stier pflichtet Gemeinderat Rudolf Glowka bei – Gemeinden sind auf dem Laufenden
(Schwäbische Zeitung. Ist das nicht eine tolle Nachricht? Noch wünschen sich Gemeinden in der Region schnelle Datenautobahnen, da melden CDU-Breitbandexperten des Lokalblatts aus Frittlingen längst erfolgten Anschluss und die Redaktion konnte sich die Recherchen ersparen? Und die Richtung stimmt wohl auch, wenn Leserbriefe aus CDU-Kreisen als Artikel veröffentlicht werden?)

Denkingen denkt über Nahwärmekonzept nach
(Schwäbische Zeitung. Denn Denkingen kommt von Denken?)

Ausbildungsbeginn in der Region
(Schwäbische Zeitung. Wer hätte sovielInnovation beim Lokalblatt zu Altpapierproduktion vermutet? Eine ganze Seite Gruppenbilder von Lehrlingen. Zeitung war gestern?)

Ein Gemeinschaftsbaum beschattet mehrere Urnengräber
Auf dem Friedhof in Schura gibt es neue Bestattungsformen
(Schwäbsche Zeitung. Kannten Baumbestattungen nicht schon die alten Baarindianer?)

Franz Arnold hört nach drei Jahren auf
Rektor der Rupert-Mayer-Schule geht aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand
(Schwäbische Zeitung. Fast eine halbe Seite für eine Krankheitsmeldung?)

Hausmeister weist die VHS-Dozenten ein
Das Spaichinger Gymnasium ist im neuen Semester der zentrale Veranstaltungsort
(Schwäbische Zeitung. VHS-Meister?)

Denkinger Kirchengemeinde nimmt neue Ministranten auf
(Schwäbische Zeitung. Sankt Ludgers Blatt?)

„Saitenwind“ weht bald im Seniorenzentrum Im Brühl
(Schwäbische Zeitung. Windkraft in Aldingen?)

Uwe Schätzles Likör ist die „beste Spirituose“
Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft zeichnet den Tropfen „Heuberger Blutwurzel“ aus
(Schwäbische Zeitung. Wissen die Leser, dass früher Richtlinien der Schwäbischen Zeitung solche Veröffentlichungen verboten haben, weil DLG-Auszeichnungen kein Qualtätsmerkmal sind? Ist daraus zu schließen,  dass Qualtät jetzt im Lokalblatt keine Rolle mehr spielt und Alkoholwerbung auch kein Probem ist?)

Nachgefragt
„Worauf das Publikum reagiert“
Am Sonntag ist TV-Koch Sante de Santis bei Alno-Küchenwelten zu Gast und präsentiert um 12, 14 und 16 Uhr eine Show. Uns hat er verraten, warum das Publikum die Show lenkt.
(Schwäbische Zeitung. War im Anzeigenteil für Reklame kein Platz mehr?)

Unfallfahrer schiebt Auto auf die Bahngleise
Zug erfasst zwei Fahrzeuge und schiebt sie von den Schienen
(Schwäbische Zeitung. Große Schieberei?)

Bald steht in Deilingen der Hochwasserschutz
(Schwäbische Zeitung. Gut aufgestellt pur am Feinsten und mehr?)

Interview
„Man entdeckt immer wieder was Neues“
Für Dirigent Stefan Halder und sein junges Ensemble ist „Die Fledermaus“ Neuland
(Schwäbische Zeitung. Wie wär’s mit der Trossinger Hausmaus?)

„König Kebab“ kickt multikulturell am besten
(Schwäbische Zeitung. Redaktion monokulturell?)

Mit Comics gegen Knarren
Ausstellung prangert Geschäftspolitik der Rüstungsfirma Heckler&Koch an
(Schwäbische Zeitung. Komisch: Was sagt denn Volker Kauder dazu?)

Bei Blessing entstehen erste Krippen
Es wird weihnachtlich – Jeden Freitag treffen sich die kleinen und großen Baumeister
(Schwäbische Zeitung.Brötle werden in Durchhausen auch schon gebacken?)

Im Türsteher-Milieu in Villingen-Schwenningen brodelt es
Polizei ermittelt nach Messerstecherei – Türstehervereinigungen stellen inzwischen größeres Problem dar als Rockerclubs
(Schwäbische Zeitung/Schwarzwälder Bote. Wer steht alles auf der langen Leitung? Tuttlingen?)

Kreis schafft Ziel bei Kleinkind-Betreuung
Die derzeit 804 Plätze können bis in einem Jahr auf 1050 erhöht werden
(Schwäbische Zeitung. Apropos, wie war das denn mit den zwei toten Kindern? Im Dezernat alles in Ordnung?)

Schulen bekommen Schlösser für Amokschutz
(Schwäbische Zeitung. Geht der Amok in Tut um?)

Bürger sehen, wie aus Sonne Strom wird
Tag der offenen Tür bei der Photovoltaikanlage am 3. Oktober – Interessengemeinschaft gegründet
(Schwäbische Zeitung. Ganz neu in Böttingen?)

Fluglärm-Vertrag löst in Südbaden Empörung aus
Schwarzwald-Baar-Bürgermeister protestieren mit Resolution beim Bundesrat und Bundestag
(Schwäbische Zeitung. Ist Südbaden nur am Hochrhein? Wird es nicht immer ein paar Leute geben, die näher amFlugplatz wohnen als andere? Welcher Partei gehört denn der Bundesverkehrsminster an? Die Lahrer hätten gerne Flugzeuge auf ihrem Riesenflugplatz. Den meisten aber geht’s am A…. vorbei.)

Gelesen

Spaichinger Fata Morgana? Aus diesem Horn trinkt schon lange niemand mehr.

Der Ärger über die Schweiz wächst
Landesregierung fühlt sich getäuscht und stellt den Fluglärm-Staatsvertrag infrage
(Badische Zeitung. Was hat der Kretschmann in der Schweiz gemacht, kann er nur Grüßaugust? Hat nicht Ramsauer den Vertrag ausgehandelt?)

Anlagen könnten bis zu 185 Meter hoch sein
Spaichinger sollen Möglichkeit zur Mitsprache beim Thema Windkraft haben
Zum dritten Mal innerhalb einer Woche sind Windkraftanlagen Kernthema einer Veranstaltung in Spaichingen gewesen – nach dem Gemeinderat und der CDU-Infoveranstaltung nun bei der Bürgerversammlung am Montagabend in der Stadthalle. Nachdem Baden-Württemberg die Entwicklung im Vergleich zum Rest der Republik über Jahre verschlafen hat, sollen die Bürger nun offenbar geballt mit allem Wissenswerten über Windenergie versorgt werden.Rund 100 Interessierte waren gekommen, auch aus Hausen ob Verena.
(Schwäbische Zeitung. Odetr so. Wo hat Baden-Württemberg welche Entwicklung verschlafen, wenn es in Deutschland bis Grün-Rot Spitze war? Warum nicht mal den Spaichinger Erwin Teufel fragen? Sind nicht die Möglichkeiten der Stromerzeugung durch Wind sehr begrenzt? Können 100 Besucher eine Bürgerversammlung sein? Kommen zum Oktoberfest  nicht mehr?)

Neue Feuerwehrleute bedienen jetzt die Fahrzeuge
(Schwäbische Zeitung. Sind die anderen jetzt im Feuerwehraltenheim?)

Verein fliegt künftig mit Gottes Segen
Pater Alois Andelfinger spricht Gebet für Flugzeug mit 18 Metern Spannweite
(Schwäbische Zeitung. Gott Alois?)

Bei Auers hat jede Ziege einen Namen
Vor dem großen Albabtrieb trainieren die Denkinger mit den Tieren die beste Gangart
(Schwäbische Zeitung. Trab oder Galopp?)

Junge Piloten fliegen sicher und landen sanft
Modellflieger müssen ein festes Programm absolvieren
(Schwäbische Zeitung. Sie sitzen ja nicht drin.)

Tempo 30 soll mehr Lebensqualität bringen
(Schwäbische Zeitung. Wer kann schon so schnell rennen in Tuttlingen?)

Für die originellsten Aufnahmen von der Stadt gibt‘s Preise
Stadtmarketing und Gewerbe- und Handelsverein ProTUT veranstalten Fotowettbewerb
(Schwäbische Zeitung. Jetzt auch in Tuttlinger so ein sensationeller Einfall? Die Stadt schon fotografieren?)

Nendinger Schüler stürzen sich auf den Gränzboten
(Schwäbische Zeitung. Was hat er getan? Warum guckt auf dem gestellten Foto keiner rein?)

Golischewski mischt seit 20 Jahren mit
Trossinger Künstler schreibt mit seinen kreativen Stücken eine Erfolgsgeschichte und feiert
(Schwäbische Zeitung. Wen gibt’s denn sonst?)

Verkehr ist ein Ärgernis in Schura
(Schwäbische Zeitung. De Schuraer gehen lieber zu Fuß?)

Schützenverein nimmt die Zukunft ins Visier
(Schwäbische Zeitung. Wie sieht die aus?)

Trossinger Mediziner beschäftigen sich mit Kernforschung
(Schwäbische Zeitung. Von Kirsche oder Pfirsich?)

TG Seitingen-Oberflacht bereitet Großereignis vor
Die Deutsche Meisterschaft im Rhönradturnen stellt den Verein vor logistische Herausforderungen
(Schwäbische Zeitung. Die Rhön auf der Baar?)

Bahn vermeldeteine gute und eineschlechte Nachricht
(Schwäbsche Zeitung. Indem es gar keine Nachricht gibt? Wer hat dem Verbandsvorsitzenden die Titel genommen?)

Arbeitsrichter Julius Redling freut sich auf drei Monate faulenzen
Der langjährige Richter und ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete geht mit 65 Jahren in Ruhestand
(Schwäbische Zeitung.Schon trainiert?)

Das lärmende Schweigen
Kommenden Sonntag jährt sich der Schwarze Donnerstag zum zweiten Mal. Aufgearbeitet wurde der Vorgang, der mehr als 400 Verletzte forderte und das Weltbild so manches Augenzeugen veränderte, bis heute nicht. Schlimmer noch: an einer solchen Aufarbeitung hat offenbar auch niemand Interesse, weder die neue Landesregierung noch die Justiz. Doch über einigen schwebt ein Damoklesschwert: die Festplatte des Stefan Mappus.
(kontextwochenzeitung.de. Ist die Justiz nicht weisungsabhängig?)