Gefragt

Sogenannte Selbsthilfegruppen sind, wie der Name nicht sagt, auf Hilfe anderer angewiesen. Dies hat offenbar zu einer neuen Masche von Reklame im Lokalblatt geführt. Ist nun nach zwei Dank-Leserbriefen für Zuwendungen seitens der Spaichinger Engel-Apotheke damit zu rechnen, dass demnächst auch per Leserbrief mit Dankgirlanden vielleicht allgemein bekannten CDU-Riesenstaatsmännern aus dem Kreis Tuttlingen für ihr Dasein gelobsudelt wird?

 

 

Gelesen

Schon 500 Jahre währende Jubiläumsfeiern in Balingen haben sogar ein tausendjähriges Reich überdauert?

25-jähriger Spaichinger stirbt bei tragischem Bahnunfall
An der Zug-Haltestelle Spaichingen Mitte ist in der Nacht zum Freitag ein 25-jähriger Mann tödlich verunglückt.
An der Zug-Haltestelle Spaichingen Mitte ist in der Nacht zum Freitag ein 25-jähriger Mann tödlich verunglückt. (Foto: Archiv/Glückler)
abra Bei einem tragischen Unfall ist in der Nacht zum Freitag ein 25-jähriger Spaichinger auf den Bahngleisen bei der Haltestelle „Spaichingen Mitte“ ums Leben gekommen. Der Mann hatte sich nachts betrunken auf die Gleise gelegt, in der Annahme, dass gemäß Fahrplan sowieso kein Zug fahren würde.
(Schwäbische Zeitung. Worin liegt die Tragik, wenn sich jemand auf Bahngleise legt und ein Zug kommt? War das nicht logisch? Ist es nicht tragisch, dass es das Foto dazu schon im Archiv gab?)

Donaueschingen
Der Himmel auf Erden ist ihre Heimat
Das Gesangsduo „Die Amigos“ sind am Donnerstag, 13. September, ab 19.30 Uhr im Mozartsaal der Donauhallen mit ihrer Tournee „Mein Himmel auf Erden“ zu Gast.
(Schwarzwälder Bote. Griebenschmalz nach Noten. Sie sind alt und brauchen wohl das Geld.)

Zusammengehörigkeit von Anfang an
OB Thorsten Frei: Bis zum Jahresende werden bei allen Heimattage-Veranstaltungen 350 000 Besucher erwartet
(Schwarzwälder Bote. Erwartet, aber kommen die auch? Was bedeutet dreimal mehr als beim Papst?)

Das tolle Wochenende ist angelacht
Besucher aus der ganzen Baar haben sich gestern Abend bestens amüsiert über einen charmanten und ironiegespickten Start ins humorvollste Wochenende des Sommers. In der gut gefüllten Bräunlinger Stadthalle sorgten drei Gute-Laune-Hochkaräter für den gelungenen Auftakt des Leuchtturm-Wochenendes „Baden-Württemberg lacht“ – und zwar mit einer facettenreich unterhaltsamen, dabei durchaus den Bräunlinger Sinn für Selbstironie prüfenden Gala der Kleinkunstpreisträger.
(Südkurier. Zum Lachen geht der Donaueschinger nicht mehr in den Keller, sondern nach Bräunlingen?)

Musikkapelle tritt bayerisch auf
(Schwarzwälder Bote.Von den baden-württembergischen Heimattagen die Nase voll?)

Idyllisch wie an der Pariser Seine
Käferbrücken-Angler werfen ihre Ruten in der Innenstadt aus
(Schwarzwälder Bote. Warum nicht wie am Ganges?)

Mit den Stöcken geht es rund um die Stadt
(Schwarzwälder Bote. DS am Stock?)

25.000 Gäste werden erwartet
Vorbereitungen für Kreiserntedankfest vom 5. bis 8. Oktober laufen. Vereine helfen tatkräftig mit.
(Schwarwälder Bote. Bundesnährstand?)

Beruf und Familie selbstverständlich
Erzieherin fährt Arbeitszeit auf 60 Prozent zurück  /  Ehemann tritt Baufachstudium an
(Schwarzwälder Bote.Kein Fahrrad umgefallen?)

Kreisel-Erlass macht Pferde scheu
EU-Verordnung löst Sicherheitsfrage aus. Überprüfung durch ein Fachbüro soll Klarheit bringen.
(Schwarzwälder Bote. Braucht DS ein externes Fachbüro von Experten, um festzustellen, ob die Stadt auf Verkehrsinseln Hindernisse aufgestrellt hat? Wozu noch ein Rathaus?)

Hüfingen
Er spürt noch immer das Feuer in sich
Anton Knapp steigt zum vierten Mal in den Wahlkampfring. Er möchte nochmals Hüfinger Bürgermeister werden – auch wenn eine Amtszeit des 63-Jährigen gesetzesbedingt nur noch vier Jahre dauern würde.
(Schwarzwälder Bote. Löschzug verpasst?)

„Mitarbeiter leisten Großartiges“
Hüfingen rechnet mit Nachhaltigkeit dank Medienpräsenz
(Schwarzwälder Bote. Also Stillstand nach den Heimattagen?)

Das Trio ist jetzt wieder komplett
Die Archäologische Denkmalpflege hat dem Hüfinger Bürgermeister Anton Knapp die Replik einer frühmittelalterlichen Silberscheibe aus einem Grabungsfund überreicht.
(Südkurier. Wink mit der Scheibe?)

Erste Tester müssen mit Eis und Schnee rechnen
Radweg zwischen Hüfingen und Mundelfingen soll bis November fertig werden
(Schwarzwälder Bote.Wetterfrosch im Rathaus?)

Und zum Abschluss ein kühles Blondes
Landtagspräsident Guido Wolf macht bei der Sommertour in Hüfingen bei MAGU Station
(Schwarzwälder Bote. Nicht eine?)

Blumberg
Entenrennen mit Ehrengast Paul
Immer am ersten Wochenende im September gehen 1250 quitschegelbe Plastikenten zum Rennen auf den Wutachparcours. Dieses Mal schaut ein besonderer Ehrengast zu.Denn im vergangenen Jahr gab es zum großen Entenplatsch noch ein völlig unerwartetes Highlight dazu, denn jungverheiratet stiegen Irene und Philipp Kaiser in vollem Hochzeitsoutfit unter großem Applaus der vielen Besucher an der Brücke nicht nur in die Wutachfluten, sondern tauchten auch noch so richtig unter. 2011 feierten die jungen Leute ihre Hochzeit im Achdorfer „Haus des Gastes“ und kamen nach der Hochzeitsreise von Dubai aus Hitze und Sand zurück…Jetzt ist das erste Ehejahr für Irene und Philipp Kaiser so gerade herum, ein Jahr in dem es mit regelmäßiger Berufsstätigkeit, Haushalt, Vereinsverpflichtungen und der sehr erfolgreichen Zucht und Versorgung der Highländer- Rinder eigentlich immer genug zu tun gab. Aber seit dem 13. Juni ist alles ganz anders geworden. Söhnchen Paul kam auf die Welt. Lachend denken Irene und Philipp Kaiser an den niedlichen kleinen Jungen namens Paul am Pool im Hotel in Dubai zurück, der freundlich war und ihnen so gefallen hat.
(Schwarzwälder Bote. Ist das nicht zum Qietschen?)

Im Sommer den Dingen auf den Grund gehen
Landtagsabgeordneter Guido Wolf nutzt die freie Zeit zum Kontakt mit der Basis
(Schwarzwälder Bote. Ist er jetzt Freizeitpolitker von der Überbasis?)

„Im Mittelpunkt steht immer Mensch“
Für die Blumberger Feuerwehren präsentiert Gesamtkommandant Reinhold Engesser den Entwurf für ein Gesamtkonzept
(Südkurier. Feuerwehr mit Bedienungsanleitung?)

Blumberger Botschafter des Genusses
G wie Genuss – G wie Götz – das ist das Motto von Torsten Götz. Der aus Blumberg stammende Meisterkoch hat eine steile Karriere hingelegt. Jetzt macht er sich in Unterseen im Berner Oberland selbstständig.
(Schwarzwälder Bote. Wer wo?)

Hausen vor Wald
Beim Straßenfest steppt der Bär
(Schwarzwälder Bote. Tierquälerei?)

Pfullendorf
Zwölf Kilometer in fünf Stunden
Das Wandern ist des Lesers Lust: Die SÜDKURIER-Tour mit Jürgen Heim vom Deutschen Alpenverein führt rund um Tautenbronn
(Südkurier. Erstbesteigung?)

Polizeibericht

Tuttlingen
Straßenraub
30 Euro mitsamt Geldbörse und einer Jacke hat ein noch unbekannter am Sonntag gegen 5.00 Uhr von einem 68 Jahre alten Mann geraubt, der zu Fuß in der Donaustraße unterwegs war. Der Unbekannte sprach den angetrunkenen Fußgänger an und verwickelte ihn in ein kurzes Gespräch. In dessen Verlauf riss er dem Opfer die Jacke vom Körper und rannte anschließend mitsamt Beute davon. Zeugen verständigten sofort die Polizei, die ihrerseits mit mehreren Streifen die Fahndung nach dem unbekannten, etwa 160 Zentimeter großen Mann mit kurzen, dunklen Haaren aufnahm.

12 000 Euro Schaden im Kreisverkehr
Zwei beschädigte Pkw mit einem Schaden von jeweils etwa 6000 Euro waren am Sonntag gegen  5.00 Uhr die Folge eines Unfalls im Kreisverkehr am Aesculap-Platz. Der Unfallverursacher fuhr auf der Bundesstraße 14 aus Richtung Rottweil in den Kreisverkehr ein und missachtete hierbei die Vorfahrt eines dort bereits fahrenden Pkw.

Möhringen
Einbruchversuch
Unverrichteter Dinge – jedoch nicht ohne erheblichen Sachschaden angerichtet zu haben – mussten Einbrecher Samstagnacht von ihrem Vorhaben ablassen und wieder vom Tatort flüchten. Der oder die Unbekannten drückten zunächst eine etwa 1,5 Meter hohe Maschendraht-Umfriedung zu dem Firmengrundstück im Gewerbegebiet Gänsäcker nieder. Anschließend rissen sie einen außen angebrachten Verteilerkasten des Firmengebäudes herunter und versuchten eine Flucht-Türe aufzuheben – was ihnen jedoch nicht gelang. Da der Einbruchalarm des Gebäudes auslöste, flüchteten die Einbrecher unerkannt und ohne etwas zu entwenden.
Tuttlingen – Möhringen – Kreisstraße 5944

20 000 Euro Schaden durch Pkw-Zusammenstoß
Mehr als 20 000 Euro Sachschaden an zwei Pkw, Verkehrszeichen und sechs Leitplankenteilen sowie Flurschaden waren am Freitag gegen 20.00 Uhr die Folgen einer heftigen Kollision zweier Pkw auf der Kreisstraße zwischen Möhringen und Eßlingen. Hierzu kam es, als ein Autofahrer in Richtung Eßlingen unterwegs war und ihm auf Höhe des Wanderparkplatzes am Stausee eine Autofahrerin im Begegnungsverkehr entgegen kam. Da die 29 Jahre alte Autofahrerin nicht wie vorgeschrieben rechts fuhr, kollidierten die beiden Pkw jeweils mit den linken Vorderrädern miteinander. Dies war so heftig, dass an einem Pkw das linke Vorderrad samt Achsteilen herausgerissen wurde, der Pkw etwa 46 Meter auf der Gegenfahrbahn weiterschlitterte und an der Leitplanke zum Stillstand kam. Am Pkw der Unfallverursacherin zerbrach die vordere linke Alufelge, wodurch sie wenige Meter weiter nach links von der Fahrbahn abkam, dort eine Böschung hinauffuhr und um 180 Grad gedreht wurde.

Egesheim
Unbekannte reißen Automat von der Wand
Mehr als 1000 Euro Diebstahls- und Sachschaden haben unbekannte Diebe in der Nacht auf Samstag durch den Diebstahl eines Zigarettenautomaten verursacht. Hierbei gingen die Täter mit brachialer Gewalt vor: Nachdem sie auf das Gelände eines Sportvereins gelangt waren, gingen sie zur Nordseite des Gebäudes, wo der Zigarettenautomat fest am Mauerwerk angebracht war. Ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge dürften die Täter den Automaten dann mit einem festen Seil und einem Pkw aus der Verankerung herausgerissen haben.
(Polizeidirektion Tuttlingen)

Gelesen

Nehmen die in Balingen auch alte Zeitungen und backen daraus neue?

Ausflugstipps der Redaktion
Narren treiben es bunt
(Schwäbische Zeitung. Warum noch in die Ferne schweifen, siehe, ist die Narretei denn nicht so nah?)

Warum die Irrendorfer Irndorfer heißen
Eine 170 Jahre im Kirchengemäuer versteckte Kiste war 1972 der Anlass für die Umtaufe
Von Michael Hochheuser
(Schwäbische Zeitung. Warum heißt der Hochheuser?)

25-Jähriger stirbt durch Leichtsinn
Bei einem Unfall ist in der Nacht zu Freitag ein 25-jähriger Spaichinger auf den Bahngleisen nahe der Haltestelle „Spaichingen Mitte“ ums Leben gekommen. Der Mann hatte sich in alkoholisiertem Zustand auf die Gleise gelegt und wurde von einem Güterzug überrollt. Die Staatsanwaltschaft Rottweil und die Kriminalpolizei Tuttlingen haben die Ermittlungen aufgenommen.
(Schwäbische Zeitung. Sprach das Lokalblatt mit dem Toten?)

Wolf will EU-Donauraumstrategie
Landtagspräsident Hans Penz aus Niederösterreich zu Gast in Neuhausen
Baden-Württembergs Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) hat mit seinem österreichischen Amtskollegen Hans Penz (Niederösterreich) der Gemeinde Neuhausen ob Eck gestern einen Besuch abgestattet. Damit wollte Wolf die nachbarschaftlichen Beziehungen stärken und seinem österreichischen Amtskollegen das Land in seiner ganzen Bandbreite näherbringen…Nachdem Hans Penz mit seiner Gattin und Guido Wolf die Region Oberschwaben erreichten, stand die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ganz oben auf der Agenda, die Wolf als ehemaliger Landrat besonders gut kannte…Das Hauptaugenmerk richteten sie dabei auf die EU-Donauraumstrategie. Hierzu sagte Wolf, dass Baden-Württemberg eine Konferenz der Parlamente der Donauanrainerstaaten im kommenden Jahr plane. Ziel müsse es sein, die Euroskepsis in beiden Ländern zu minimieren und nach Sicherstellung der Infrastruktur, der Bildung und Berufswahl, werde Europa zusammenwachsen.
(Schwäbische Zeitung. Der Wolf ist wieder da? Baden-Württemberg ein Freilichtmuseum oder ein Wolfsrevier? Ist er wieder am Regieren? Wieso haben mehrere Donauländer nur zwei Parlamente? Kennt er die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg als Ehemaliger nicht mehr, liegt die jetzt in Oberschwaben? Grenzt Niederösterreich (1,6 Millionen Einwohner) an Baden-Württemberg und ist das nicht auch nur ein Bundesland, das zwar nicht am Arsch der Welt liegt, man  diesen aber von dort aus möglicherweise sehen kann? Ob der regierende Landtagspräsident vielleicht einiges durcheinander bringt? Hat der keine Gattin als Begleiterin? Wie kommt der Neuhausener BM auf österreichische Wurzeln vom Dorfteil Schwandorf, hat er Geschichte falsch verstanden? Hat da nicht eher Baden-Württemberg französische Wurzeln? Wer war denn sein Gegenbüber? Hier seine eigene Auskunft auf der website des Landtagspräsidenten Penz: „Geburtsdatum/Geburtsort: 17. August 1950 in Maierhöfen, Familienstand: verheiratet, drei Kinder, Wohnadresse: 3494 Gedersdorf, Wienerstraße 19, 1956 – 1960 Volksschule Gansbach, 1960 – 1964 Hauptschule Prinzersdorf, 1965 – 1970 Höhere landwirtschaftliche Bundeslehranstalt Francisco-Josephinum, 1970 – 1971 Präsenzdienst, 1971 Studium der Volkswirtschaft an der Universität Wien, 1973 – 1983 Sekretär des Niederösterreichischen Bauernbundes,1983 – 2010 Direktor des NÖ Bauernbundes, seit 1984 Mitglied der Landesparteileitung und des Landesparteivorstandes der ÖVP NÖ, seit 1984 Obmann des Unterstützungsvereines für Studierende der Land- und Forstwirtschaft, seit 1984 Geschäftsführer der Leopold-Figl-Stiftung, seit 1985 Geschäftsführer der AV Holding, seit 1985 Obmann der Akademikergruppe des NÖ Bauernbundes,1987 – 1998 Mitglied des Bundesrates, 1996 – 1998 Mitglied der österreichischen Delegation zur Parlamentarischen Versammlung des Europarates, 24. April 1998 Dritter Präsident des Landtages von Niederösterreich, 10. April 2008 Präsident des Landtages von Niederösterreich, Auszeichnungen: 1995 Großes Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich, 1999 Goldene Erinnerungsmedaille des Parlamentsklubs der Österreichischen Volkspartei, 2002 Große Ehrenzeichen für Verdienste um das Österreichische Schwarze Kreuz“. Na, ist das nichts? Muss der Wolf da nicht noch viel üben? Das Schwarze Kreuz ist übrigens die österrechische Kriegsgräberfürsorge.)

Minister: Stadt-Standorte bleiben
Guido Wolf, MdL, stellt Anfrage zur Notariatsreform
Trotz aller Unkenrufe: Derzeit ist der Notar-Standort Spaichingen nach der Notariatsreform 2018 ebenso wenig gefährdet wie die Standort Trossingen und Tuttlingen, die kleineren hingegen schon. Das geht aus der Antwort auf eine kleine Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten für den Kreis Tuttlingen, Landtagspräsident Guido Wolf, hervor.
(Schwäbische Zeitung. Kleiner Mann fragt an und wird im Begleitorgan verlautbart? Worin liegt die Leistung einer Redakteurin, dass sie diese Verlautbarung unter eigenem Namen veröffentlicht? Ist sie mit der Wolfundkauder-CDU verbandelt? Zappelt der MdL noch im Sommerloch? Haben er und die Redaktion diese altbekannte Neuigkeit nicht schon im Lokalblatt gelesen, oder ist alles zwar schon gesagt worden, aber nur noch nicht von ihm? Ist Landtagspräsident ein Beruf? Wer fragt bei ihm mal an, wie das so war mit der Bürgermeisterwahl in Spaichingen? Gibt es neuerdings in Baden-Württemberg eine FDP/DVP?)

Herties Zukunft bleibt ungewiss
Vor drei Jahren wurde das Kaufhaus geschlossen – Besitzverhältnisse sind unklar
(Schwäbische Zeitun. In Tut gibt’s Hertie?)

Spaichinger Samstagsrätsel: Bedrohliches Gebirge oder ein Gemälde?
(Schwäbische Zeitung. Gibt das Lokalblatt nicht jedern Tag Rätsel auf?)

Sportschule verlegt „Dojo“ nach draußen
Gruppen des Fests „Wir sind Spaichingen“ – Noch acht Tage
Jetzt sind es nur noch acht Tage bis am 2. September ab 12 Uhr das Fest „Wir sind Spaichingen – next Generation“ stattfindet.
(Schwäbische Zeitung. Jeden Tag tote Hose voll?)

Altes Haus war lange Jahre eine Schule
Das Gebäude Kirchhofen 7 in Denkingen hat eine bewegte Geschichte
(Schwäbvische Zeitung. Steht aber immer noch an der selben Stelle. Ist das nachhaltige Berichterstattung?)

Ablenken kann auch schon helfen
In Balgheim lernen Kinder beim Ferienprogramm des DRK, wie sie Verletzten helfen können
(Schwäbische Zeitung. Wer’s glaubt, dem hilft’s?)

Kinder schwingen sich in den Sattel
Beim Ferienprogramm der Aixheimer Narren gibt es rund 30 kleine Reiter
(Schwäbische Zeitung. Reiten die auf Hasen?)

Die 1948er aus Denkingen erkunden die Bundeshauptstadt
(Schwäbische Zeitung. Besteht die aus Denkinger Köpfen?)

Balgheim informiert über Windkraft
(Schwäbische Zeitung. Wer bläst die Backen auf?)

Kleine Eisenbahnwelt fasziniert die Kinder
(Schwäbische Zeitung. Kleine Zeitung auch?)

Trossinger Kino-Kultur lebt weiter
(Schwäbische Zeitung. Sonst ist alles tot?)

Ansichtssache
Verein sichert Lebensqualität
Von Frank Czilwa
Nichts kann das Erlebnis ersetzen, mit anderen Menschen gemeinsam in einem abgedunkelten Saal mit Augen, Ohren, Herz und Verstand ganz in einer Geschichte zu versinken – nicht das Theater, das eine andere Erlebnisqualität hat, und ganz gewiss nicht das „Heimkino“ Fernsehen. Insofern sichert das Kommunale Kino – gerade jetzt, während Anna Martin noch nicht in der Lage ist, wieder den regulären Kinobetrieb im City anzubieten – ein essentielles Stück Kultur und Lebensqualität.
(Schwäbische Zeitung. Waren die „Ansichtssachen“ in der Planerfüllung im Rückstand? Ist der Rest der Menschheit  nicht arm dran ohne lebensqualitatives Lokalblatt?)

Familie Eichstädt erlebt „die perfekte Minute“
Teilnehmer aus Böttingen scheitern erst bei einem Tischtennisballspiel – Spaß gemacht hat die TV-Show trotzdem
(Schwäbische Zeitung. Randgruppenfernsehen im Lokalblatt?)

Anlage liefert aus der Sonne Strom für 260 Haushalte
Leser erfahren bei Führung Details über den Deilinger Solarpark
…Leider fand die Besichtigung ein jähes Ende, denn der Himmel öffnete seine Schleusen wolkenbruchartig.
(Schwäbische Zeitung. Gibt es einen einzigen Haushalt in Deilingen, der von diesem Strom etwas abbekommt? Welcher Himmel ist  für welche Schleusen verantwortlich? Und nachts zünden dann 260 Haushalte Kerzen und Lagerfeuer an?  Wie lang ist die Leitung bis zur Sonne? Welche Wolke hat gebrochen, so dass sich laut Foto zwei Personen einen Schirm teilen mussten? Waren das die am Vortag gemeldeten „gut 25 Teilnehmer“?)

Eurojack-Teilnehmer Georg Walter lässt Späne fliegen
Kinder machen in Durchhausen große Augen, als sie sehen, was mit Äxten und Motorsägen alles möglich ist
(Schwäbische Zeitung.Holzhackerbua? Warum wird verheimlicht, dass er bei diesem Wettbewerb nur 20.geworden ist? Holzhacken können andere wohl besser?)

Bei Unwetter in Schwenningen knicken Windböen Bäume um
Nach nur zehn Minuten ist der Spuk wieder vorbei – Große Schäden wie beim Hagelunwetter vor sechs Jahren bleiben aus
(Schwäbische Zeitung/Schwarzwälder Bote. Nächste Sensation: In Schwenningens scheint nach Regen die Sonne?)

Sonntagsläuten
Gottes Baustellen
…Das, liebe Leserinnen und Leser, ist ein guter Zuspruch für die Arbeit an unserer Lebensbaustelle.Pfarrer Dr. Tobias Kaiser, Evangelische Kirchengemeinde Neuhausen ob Eck.
(Schwäbische Zeitung. Heiliger Bimbam. War der schon mal bei Zahnarzt? Hat der ihm diese Baustellen erklärt?)

Kästen haben ein geheimnisvolles Innenleben
Jochen Winckler stellt in Gewächshäusern aus – Der Künstler liest in Villingen-Schwenningen aus seinen Tagebüchern
(Schwäbische Zeitung/Schwarzwälder Bote. Was liest er da, Zwetschgen?)

Vitrine – Aus der heimischen Wirtschaft
(Schwäbische Zeitung. Ein Fall für den Deutschen Presserat: nicht erlaubte Reklame!)

Gelesen

Warum wird so etwas in Trossingen plakatiert?

Fehler kostet Fahrern in Gosheim 11 000 Euro
Erheblicher Sachschaden an zwei Autos ist am Mittwochnachmittag die Folge eines Verkehrsunfalls in der Lembergstraße gewesen. Der Unfall passierte, als eine Autofahrerin aus der Tiefgarage beim Rathaus herausfuhr und geradeaus in die Wehinger Straße queren wollte. Dabei übersah sie ein von rechts kommendes Auto. Im Bereich der Einmündung prallten die Autos zusammen. Schaden: 11 000 Euro.
(Schwäbische Zeitung. Dummdeutsch. Wie quert eine Frau geradeaus in eine Straße? Ist sie nicht versichert? Warum kostet der Unfall den Nichtverursacher Geld? Warum schon in einer kleinen Meldung soviele Fehler?)

Noch ist bei den Boxern Fantasie gefragt
Aus dem dunklen Keller im Rathaus machen die Sportler ein neues Trainingszentrum
(Schwäbische Zeitung. Was hat Boxen im Spaichinger Rathaus verloren? War die Wahl nicht schon?)

Warum die Madonna nicht lächelt
Das mit Spaichingen lange verknüpfte Rottenburg war Ziel des Ausflugs
(Schwäbische Zeitung. Umgekehrt war es doch wohl, das mit Rottenburg verknüpfte Spaichingen?)

Kinder turnen durch die Welt
Gesamtelternbeirat baut beim Ferienprogramm Spielstraße für die Kleineren auf
(Schwäbische Zeitung. Gefällt’s daheim nicht?)

„Traceure“ zeigen Akrobatik
Gruppen des Events „Wir sind Spaichingen“
„Wir sind Spaichingen – next Generation“ heißt das Fest am 2. September ab 12 Uhr auf der Schlüsselwiese, bei dem sich verschiedene Jugendgruppen und Vereine vorstellen. In einer kleinen Serie stellen wir bis zum 2. September einige vor.
(Schwäbische Zeitung. Wann kommt Zeitung in der Baumschule?)

Knapp 25 Leser informieren sich über Deilinger Photovoltaikanlage
(Schwäbische Zeitung. Wieviel sind knappp 25 – mehr als zehn Finger oder 24,5?)

Gosheim rappelt sich wieder auf
Steuereinnahmen 2011 übertreffen Erwartungen der Gemeinde deutlich
Der Gemeinde Gosheim ist es im Jahr 2009 so ergangen, als hätte Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel mit seinem Auto von 300 Stundenkilometern auf Null abbremst. Die Gewerbesteuereinnahmen brachen von einem absoluten Rekord von 17 Millionen Euro 2008 komplett ein. Gosheim musste den Unternehmen sogar Teile der im Voraus bezahlten Gewerbesteuer zurückerstatten. Jetzt geht es der Gemeinde besser, wie die Jahresrechnung 2011 ergeben hat.
(Schwäbische Zeitung. Was für ein Milchmädchen hat da gerechnet und geschrieben? Keine Gewerbesteuereinnahmen 2009? Hat Gosheim sonst keine anderen Steuereinnnahmen? Was ist das für ein Dummdeutsch? In jedem Rennen bremst vettel mehrmals „von 300 Stundenkilometern auf Null“ ab, wie sollte er sonst in der Box stehen bleiben können?)

Albverein verspricht einen Volksmusik-Nachmittag
Zum Programm in Obernheim gehören die Geschwister Mutsch und Patrick und Denise aus Meßstetten
(Schwäbische Zeitung. Seit wann gibt es Leser in Obernheim?)

„Wer einmal in Cinque Terre war, kehrt immer wieder zurück!“
Teil 10 und Ende des Romans „Stadt, Strand, Schluss“ der Gosheimerin Christine Grimm
Von Christine Grimm
„Nele, meine liebste Nele…“, vernahm ich seine Worte an meinem Ohr und auf einmal waren sie nicht mehr da, diese zwanzig Jahre. Sie waren verschwunden, als hätte es sie nie gegeben und wir beide waren wieder jung, konnten da weitermachen, wo wir vor über zwanzig Jahren aufgehört hatten.
(Schwäbische Zeitung. Interruptus? Hat das Lokalblatt als Honorar für dieses Sommerloch wenigstens einen Schreibkurs der VHS gestiftet?)

Roman
29. Folge
„Sie sind doch mit ihr befreundet – wissen Sie zufällig, wo sie sein könnte?“ Dr. Behnke überlegt einen langen Moment, dann schaut er uns abwechselnd in die Augen.„Imke kommt wieder“, verspricht er mit verbindlichem Ton. Es klingt so wie: Nehmen Sie drei am Tag davon, und Ihre Beschwerden sind innerhalb kurzer Zeit verschwunden. Keine Risiken, keine Nebenwirkungen, es ist rein pflanzlich.
(Schwäbische Zeitung, Kultur (!). Wann meldet das Lokalblatt geistige und journalistische Insolvenz an? Ohne Folgen?)

Kleine Feuerwehrmänner und -frauen schauen, wie man’s richtig macht
(Schwäbische Zeitung. Liliputaner für kleine Brände? Noch mehr Sommerschrott?)

Manche Fälschung ist gut getarnt
Uhrensammlung von Hellmut Kienzle in Schwenningen zeigt auch Nachahmungen von historischem Wert
(Schwäbische Zeitung/Schwarzwälder Bote. Wo Schwäbische drauf steht, ist Schwarzwälder drin?)

Zehn Meter hohe Flamme brennt neben der B 33
(Schwäbische Zeitung/Schwarzwälder Bote. Haben Feuer aufgehört zu brennen?)

Radler lernen Brauerei kennen
Die zweite Club-Fahrradtour der Bier-Club-Freunde aus Geislingen hat unter anderem zur Hirsch-Brauerei nach Wurmlingen geführt.
(Schwäbische Zeitung.Kommen Radler nicht aus der Brauerei?)

Auto eines 33-Jährigen überschlägt sich
(Schwäbische Zeitung. Ja, was wäre gewesen, wenn er bloß 32 wäre?)

VS weist Kritik an zu hohen Hürden für Biergärten zurück
(Schwäbische Zeitung/Schwarzwälder Bote. Genügen Zäune nicht?)

Interview
„Ich muss nur meine Badehose mitnehmen“
Christoph Burkard aus Rottweil nimmt in London zum vierten Mal an den Paralympischen Spielen teil
(Schwäbische Zeitung. War um berichtete das Lokalblatt über Randgruppen aus Gegenden, wo es gar nicht gelesen wird?)

Zum Saisonstart: Sechs Experten tippen die Bundesliga 2012/2013
(Schwäbische Zeitung. Wieviele Bundesligavereine gibt es im Kreis Tuttlingen? Wann werden die Experten für Kaffeesatz gefragt?)

Bewährung für falschen Lehrer
Er hat fünf Jahre unterrichtet
Ein Lehrer, der ohne Abitur und erstes Staatsexamen unterrichtet hat, ist vom Amtsgericht Landau zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Zudem muss der 43-Jährige wegen Betrugs und Urkundenfälschung 300 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.Der Mann hatte fast fünf Jahre lang ohne nötige Qualifikation als Bio- und Sportlehrer in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gearbeitet…Das zweite Staatsexamen hatte er zwar abgelegt, die Note aber von 3,5 auf 1,5 gefälscht. Aufgrund schlechter Leistungen wurde er überprüft, dabei flog der Betrug auf.
(Badische Zeitung. Wird damit nicht der Lehrerberuf grundsätzlich  in Frage  gestellt? Der Mann hat das zweite Staatsexamen echt geschafft! Ohne Abi, ohne Studium, ohne erstes Staatsexamen…Was sagt uns das über Lehrer?)

Spaichingen mit Gott und König im Reich

Gewerbemuseums-Grundstein ein Dokument der Stadtentwicklung

Anzeige zur Grundsteinlegung des Gewerbemuseums (Gewerbehalle) im Heuberger Boten 1875.

Urkunde über die Grundsteinlegung der Gewerbe-Halle in der Oberamtsstadt Spaichingen, Königreich Württemberg.
Im Namen Gottes! Im Jahre da man schrieb nach der gnadenvollen Geburt unseres Hern u. Heilandes Eintausend achthundert und fünf und siebzig, am 17. Mai, im zehnten Jahre nach der Thronbesteigung unseres gnädigsten Königs Karls, im fünften Jahre nach der Wiederaufrichtung des deutschen Reichs, haben wir Unterzeichnete gegenwärtige Urkunden in den Grundstein dieses zu einer Gewerbehalle und zu Fortbildungszwecke bestimmten Gebäudes gelegt.

Die hiesige Stadt und der Oberamtsbezirk haben es schon eine Reihe von Jahren zur Aufgabe gemacht, sich für Hebung u. Förderung der Gewerbe und Industrie tätig zu zeigen. Kurze Zeit nachdem das Zunftwesen aufgehoben und die Gewerbefreiheit eingeführt war, am 20.Oktober 1861, wurde da hier ein Gewerbeverein gegründet. Vorstand desselben war der vormalige Oberamtmann Holland, der Verein zählte bei seiner Gründung 53 Mitglieder. Am 19. März 1862 folgte für den freiwillig
zurückgetretenen Vorstand als solcher Kaufmann Albert Schlauder.

Haupt-Aufgabe des Vereins war Hebung des Schulwesens und ins besonders desjenigen für den gewerblichen Beruf speziell vorbildenden. In einer am 30. März 1862 abgehaltenen Vereins-Versammlung wurde die Bitte an die städtischen Behörden beschlossen neben dem seit dem Jahre 1823 bestehenden Präzeptorate (Lateinschule) eine Realschule zu errichten. Dieser Bitte wurde von jener Behörde entsprochen und am 15. September 1862 die Realschule eröffnet. Derzeitige Lehrer sind an der Realschule der Hr. Reallehrer Braun und an der Lateinschule Hr. Präzeptorats-Verweser Fränkel. Unterm 27. Dezember 1863 wurde Fabrikant August Honer Vorstand des Gewerbe-Vereins. Im Jahre 1864, den 25. September, wurde das Ansinnen an die städtischen Collegien um Einführung einer gewerblichen Fortbildungsschule gerichtet und nach einem entgegenkommenden Beschlusse von Seiten jener Behörden dieselbe im Jahre 1865 eröffnet.- Am 26.Dezember 1865 ist Redakteur Anton Kupferschmid als Vorstand erwählt worden.

Im April 1866 wurde vom Gewerbeverein die hiesige Handwerkerbank gegründet, welche meistens von denselben Personen geleitet ist, welche die Verwaltungsorgane des Gewerbevereins sind. Die Handwerkerbank hat sich von kleinen Anfängen zu einem ansehnlichen Bank-Institut entwickelt. Im Jahre 1874 hat sie 1,043,127 fl. und seit ihrem
Bestehen von 1866 bis 1874 die Summe von beinahe 4 Millionen Gulden umgesetzt. (Der Guldengleich 60 Kreuzer oder nachdem am 1.Juli ds.J. die Markwährung des deutschen Reiches in Württemberg eingeführt wird, gleich 1 Mark 71 Pfennige.
100 Pfennige sind 1 Mark, eine Mark ist nach bisherigem Gelde 35 Kreuzer). Die Mitgliederzahl beträgt gegenwärtig 755, diejenige vom Gewerbeverein, welche im Jahre 1865 bloß 54 betragen hat 770.

Die Tätigkeit des Gewerbe-Vereins, um das Eingangs erwähnte Ziel zu erreichen, steigerte sich von Jahr zu Jahr und so darf man die im September des Jahres 1869 stattgefundene und ca. 2 Monate dauernde Gewerbe-Ausstellung des Oberamtsbezirks Spaichingen, welche in den Räumen des Rathauses und in einem Anbau arrangiert war, als sichtbare Frucht bezeichnen. Sie ward von 6000 Personen besucht und von staatlicher Seite durch Sendung Seiner Excellenz des Herrn Ministers des Innern, Staatsrat von Geßler, und des hoch geehrten Herrn Dr. v. Steinbeis, Excellenz, Präsident der K. Centralstelle für Gewerbe und Handel schuldet der Gewerbe-Verein und mit ihm der ganze Bezirk und die Stadt Spaichingen den größten Dank für all‘ die bewährte fördernde Unterstützung, welche dem Gewerbe-Verein zu Teil wurde und welche allein es möglich machte, die Gewerbehalle zu erbauen, um noch mehr für Ausbildung der Jugend zu tun und die Heranziehung eines tüchtigeren Gewerbestammes zu ermöglichen, sowie selbst auch die Fortbildung der weiblichen Jugend, zu welcher durch Umgestaltung der Industrie- in weibliche Arbeitsschulen der Grund gelegt wurde, zu bezwecken.

Ferner werden, um unter den Mitgliedern Bildung undBelehrung zu verbreiten, alljährlich wissenschaftliche Vorträge den Winter über von gelehrten Männern aus dem Geistlichen-, Lehr- und Juristenstande gehalten. Im Jahre 1872 wurde der Bauplatz von der Stadtpfarrei um 2500 fl. bares Geld erworben. Die Pläne zum Gebäude fertigte Bau-Inspektor Sauter in Stuttgart, das Gebäude wird die Summe von 30,000 fl.
kosten. Der Bauaufwand soll innerhalb dreißig Jahren durch den Gewerbe-Verein bestritten werden, die Handwerkerbank leiht die Bausumme zu 4 %; die Verzinsung geschieht durch öffentliche Mittel. I. Beiträge von Seiten des Staates

a) die Commission für gewerbliche Fortbildungsschulen 4 % Zinsen aus 10, 00 fl. auf 30 Jahre macht 5,400 fl.

b) aus dem Gewerbeunterstützungsfond pro Jahr 300 fl. für die nächsten drei Jahre 900 fl.;

c) von der Centralleitung des Wohltätigkeitsvereins vorerst 50 fl. II. von Corporationen: a) von der Amtskörperschaft Spaichingen 150 fl. per Jahr; von der Stadtgemeinde Spaichingen ebenfalls jährlich 150 fl.

Am 9. März 1875 wurde mit den ersten Bauarbeiten begonnen. Die Oberleitung über den Bau führt Herr Bau-Inspektor Sauter, Bauführer ist Herr Schmidt von Rottweil. Die Grab-, Maurer-, Steinhauerund Gypser-Arbeiten hat übernommen F.A. Schnitzer von Gosheim, die Zimmerarbeit Ant. Rees, Müller von Hofen, die Schreinerarbeit August Hauser, und Jakob Braun beide von da, die Glaserarbeit Engelbert Hirth, Anstricharbeit Johann
Saile, beide von hier, die Schlosserarbeit Romuald Merkt von Hofen, die Flaschnerarbeit Johann Merkt von hier und die Schmiedarbeit Meinrad Mauch von Hofen. –

Die Stadt Spaichingen mit Hofen zählt zur Zeit 2600 Einwohner; der geistliche Vorstand ist der hochwürdige Herr Stadtpfarrer Decan Dr. Hauschel, Ritter des Friedrichs-Ordens und Ritter des Ordens der württembergischen Krone, seit 13.November 1838 Stadtpfarrer hier; der bürgerliche Vorstand der Stadt ist: Herr Conrad Grimm, Stadtschultheiß seit 12.November 1852. Die Feier der Grundsteinlegung wurde heute von den Unterzeichneten im Beisein einer Abordnung des Amts-Versammlungs-Ausschusses und der städtischen Collegien vorgenommen. Indem wir unsern Nachkommen die vorstehenden Mittheilungen übermachen, werden sie daraus entnehmen, dass wir von dem Bestreben geleitet waren, für das Wohl kommender Geschlechter uns tätig zu erweisen. Sicherlich wird dieser Vorgang wie ein fruchtbares Saatkorn in ihnen wirken und sie werden uns ein ehrendes Andenken nicht versagen.

Dieser Urkunde wurden folgende Münzen beigelegt: in neuem Geld: 1Pfennig, 2 Pfennig, 5 Pfennig,10 Pfennig, 20 Pfennig; in altem Geld: 1 Stück 1 kr., 1 St. 3 kr., 1 St. 6 kr., 1 Stück 30 kr..

Was war sonst noch los im Jahr 1875 auf der Welt?

Deutsches Reich
6. Februar: Reichsgesetz über die Beurkundung des Personenstands und die Eheschließung als obligatorische Zivilehe, Erlaubnis der Ehescheidung.
22. April: „Brotkorbgesetz“ verschärft den Kulturkampf mit der römisch-katholischen Kirche
27. Mai: Im deutschen Reich schließen sich in Gotha der von Ferdinand Lassalle 1863 gegründete Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (ADAV) und die von Wilhelm Liebknecht und August Bebel 1869 gegründete Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAD) zusammen, die 1890 in Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) umbenannt wurde.
31. Mai: In Preußen hebt das Klostergesetz alle geistlichen Orden und Kongregationen auf, ausgenommen sind die, die sich der Krankenpflege widmen.
Bremen, Hannover und Stuttgart werden Großstadt.

Afrika
Gabun wird französische Kolonie.

Lateinamerika
6. August: Vier Verschwörer töten in Quito den ecuadorianischen Präsidenten Gabriel García Moreno auf dem Weg von der Kathedrale zum Präsidentenpalast, als dieser seine dritte Amtszeit antreten will.

Wirtschaft
2. Februar: Die Sprossenradmaschine des US-Amerikaners Frank Stephen Baldwin wird in den USA patentiert.
14. März: Im Deutschen Reich wird das Bankgesetz verabschiedet, das unter anderem die Schaffung der Reichsbank ab 1. Januar 1876 vorsieht.
1. Juli: Der im Jahr zuvor in Bern unterzeichnete Allgemeine Postvereinsvertrag erleichtert den internationalen Postverkehr.
3. August: Der bayerische König Ludwig II. genehmigt das Errichten der Bayerischen Notenbank.
6. Oktober: Das Osmanische Reich kürzt die Zinszahlungen für seine Auslandsschulden um 50 Prozent. Die Gläubiger erhalten dafür mit 5 Prozent verzinste Obligationen mit dem Versprechen späterer Einlösung. Die zerrütteten Staatsfinanzen führen am 13. April 1876 zur Erklärung des Staatsbankrotts.
11. Dezember: In Bremerhaven ereignet sich mit dem Anschlag auf die „Mosel“ der bisher schwerste Mordanschlag in Deutschland. Eine vorzeitige Bombenexplosion beim Verladevorgang reißt 83 Menschen in den Tod und fordert etwa 200 Verletzte. Der Sprengkörper sollte auf hoher See das Schiff zum Sinken bringen und Mittel für einen Versicherungsbetrug sein.
Dezember: Übernahme der Mehrheit der Suezkanal-Aktien durch die Briten.

Wissenschaft und Technik
15. April: Bei einer Ballonfahrt spektroskopische Untersuchungen sterben die Franzosen Joseph Croce-Spinelli und Théodore Sivel in einer Höhe von etwa 8.000 Metern an Sauerstoffmangel. Der dritte Teilnehmer, Gaston Tissandier, überlebt und kann landen, ist aber fortan gehörlos.
20. Mai: Unterzeichnung der Meterkonvention durch 17 Staaten
John Kerr entdeckt den nach ihm benannten elektrooptischen Effekt.
Alexander Graham Bell führt Versuche zur Verbesserung des Telefons durch.
Richard Caton registriert elektrische Aktivität an der Hirnrinde von Tieren.
Das Element Gallium wird in Frankreich entdeckt.
Der deutsche Zoologe Oscar Hertwig beobachtet erstmals beim Seeigel die Befruchtung einer weiblichen Eizelle durch eine männliche Samenzelle.

Kultur
Architektur
Die Pariser Oper (Opéra Garnier):    5. Januar: Die von Charles Garnier erbaute neobarocke Opéra Garnier wird eröffnet. Die Pariser Oper, die von Gaston Leroux als Schauplatz für seinen Roman Le fantôme de l’opéra gewählt wird, ist zu diesem Zeitpunkt der größte Theaterbau der Welt.
11. November: In Buenos Aires wird der öffentliche Parque Tres de Febrero eingeweiht. Das Gelände gehörte dem früheren Diktator Juan Manuel de Rosas und wurde ihm enteignet.

Musikjahr 1875
27. Februar: Am Theater an der Wien in Wien wird die Operette „Cagliostro“ in Wien von Johann Strauss (Sohn) uraufgeführt. Das Stück ist anfangs ein Riesenerfolg, verliert aber mit der Zeit die Gunst des Publikums.
Célestine Galli-Marié als Carmen, 1875: 3. März: Die Uraufführung der Opéra comique „Carmen“ von Georges Bizet mit dem Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée an der Opéra-Comique in Paris wird vom Publikum kühl aufgenommen. Der Welterfolg des Werkes beginnt erst Monate später.
10. März: Die Oper „Die Königin von Saba“ von Karl Goldmark feiert bei ihrer Uraufführung an der Hofoper in Wien einen großen Erfolg und wird zu einer der erfolgreichsten Opern des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
19. Juli: Die Uraufführung der Oper „La falce“ (Die Sichel) von Alfredo Catalani findet in Mailand statt.
3. November: Die Uraufführung der Operette „Die Kreolin“ von Jacques Offenbach erfolgt am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.

Sonstiges
Das Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald wird nach 37-jähriger Bauzeit eingeweiht.

Katastrophen
24. Februar: An der Küste von Queensland wird der Passagierdampfer „Gothenburg“ von einem Zyklon überrascht und prallt auf Felsen des Great Barrier Reef. Das Schiff sitzt auf den Felsen fest und wird langsam geflutet. 113 Menschen sterben.
1. Juni: Der Passagierdampfer „Vicksburg“ der Dominion Line sinkt nach der Kollision mit einem Eisberg. 47 der 91 an Bord befindlichen Menschen kommen dabei ums Leben.
4. November: Der Raddampfer „Pacific“ kollidiert südwestlich von Cape Flattery an der Küste des US-Bundesstaats Washington mit dem Segelschiff „Orpheus“ und sinkt. 273 Passagiere und Besatzungsmitglieder sterben, darunter alle Frauen und Kinder.
6. Dezember Der Dampfsegler „Deutschland“ läuft in der Höhe des Themse-Deltas auf eine Sandbank. 57 Menschen verlieren ihr Leben.

Sport
17. Mai: In Louisville wird das erste Pferderennen des Kentucky Derbys ausgetragen.
25. August: Matthew Webb durchschwimmt in 21 Stunden 45 Minuten als erster Mensch ohne technische Hilfen den Ärmelkanal und erreicht Calais.
Konrad Koch veröffentlicht den ersten deutschen Fußball-Regelsatz.
Die Blackburn Rovers werden gegründet.
In England werden die ersten Tischtennis-Regeln veröffentlicht.

(Quelle: Wikipedia, unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“)

Neue Rad- und Wanderkarte Südwestalb

Kooperationsprojekt entlang der beiden „Qualitätswege“

(tutut). Wer auf der Südwestalb zwischen Albstadt, Balingen, Sigmaringen und Tuttlingen Rad fahren oder wandern will, etwa auf einem der beiden herausragenden Qualitätswanderwegen der Südwestalb, dem Donauberglandweg und dem Donau-Zollernalb-Weg, dem steht ab sofort eine neue Wanderkarte für den Südwesten der Alb aus dem Public Press Verlag zur Verfügung. Der Verlag hat damit in Zusammenarbeit mit der Donaubergland Tourismus GmbH, der Zollernalb Tourist–Information und dem Landkreis Sigmaringen erstmals eine Karte für die Südwestalb in seiner Reihe der Rad- und Wanderkarten in Deutschland herausgegeben.

Neben den beiden Qualitätswanderwegen sind alle übrigen wichtigen Wanderwege der Südwestalb, wie etwa der „Hohenzollernweg“, aber auch alle wichtige touristischen Radwege der südwestlich Alb in der Karte dargestellt. Die Karte enthält darüber hinaus auch Hinweise auf Sehenswürdigkeiten in der Region. Die topografischen Karte aus reiß- und wetterfestem Material im Maßstab 1:50.000 ist im Handel wie auch bei den verschiedenen Touristinfos der Südwestalb zum Preis von 4,95 EUR erhältlich.

Nach der Entwicklung des Donauberglandweges vom Lemberg bis nach Beuron als erstem Qualitätswanderweg auf der Schwäbischen Alb haben die drei Institutionen aus Balingen, Sigmaringen und Tuttlingen mit dem Donau-Zollernalb-Weg von Beuron über Sigmaringen und Gammertingen zum Lemberg zurück einen zweiten Qualitätswanderweg geschaffen. Beide Wege verbinden sich zum mit 14 Etappen und rund 240 Kilometern längsten prämierten Rundwanderweg in Baden-Württemberg und werden von den drei Landkreisen gemeinsam vermarktet.

Weitere Infos zur neun Karte und zu den Qualitätswegen gibt es auch bei der Donaubergland Marketing und Tourismus GmbH Tuttlingen unter Tel. 07461/780 16 75 oder im Internet unter www.donaubergland.de.

Gelesen

Ramsauer will den Schilderwald lichten (bild.de)…

Glosse
Das sensible Wesen Redakteur
Liebe Leser, es ist an der Zeit, dass Sie uns, die fleißigen Redakteure des Gränzboten, bedauern…Und der Redakteur an sich ist ein sensibles Wesen, eine quasi eigenständige Spezies. Erst die Hitze und dann der Radau – kaum zu verkraften. Sehen Sie es uns also nach, wenn irgendwo auf den Seiten ein Komma fehlen sollte. Entweder, es wurde vom Schweiß weggeschwemmt – oder durch die synaptische Belastung durch Presslufthammerschläge vergessen. Danke.
(Schwäbische Zeitung. Wo sind die Seiten, auf denen Kommas fehlen?)

Mappus soll vor Amtsübergabe Daten gelöscht haben
In Baden-Württemberg sind zentrale Daten zum umstrittenen EnBW-Aktiendeal wohl unwiederbringlich gelöscht worden. Wie die „Stuttgarter Zeitung“ berichtet, ließ Ex-Ministerpräsident Mappus nach seiner Abwahl die Festplatte seines Arbeitscomputers im Staatsministerium zerstören.
(spiegel.de. Geht’s bei der CDU zu wie bei der Mafia? Fängt das möglicherweise schon auf kommunaler Ebene an?)

Erwin Teufel soll Streit schlichten
Konflikt um Kauder hält an
Der Streit zwischen Siegfried Kauder, dem Villingen-Schwenninger CDU-Bundestagabgeordneten, und Teilen des CDU-Kreisverbandes Schwarzwald-Baar hält an. Zwar hat man sich auf Erwin Teufel, den früheren Ministerpräsidenten, als Schlichter geeinigt. Doch nun beschweren sich die Kritiker Kauders, dass der Abgeordnete diese Entscheidung, statt gemeinsam, nun im Alleingang bekanntgegeben habe. Dies sei ein „Vertrauensbruch“ gewesen, so die Kritiker in einem veröffentlichten Schreiben an Kauder. Dieser wies den Vorwurf zurück und forderte eine Entschuldigung für diese „Entgleisung“.
(Badische Zeitung. Ist es für die CDU zu schwer, diesem Typ endlich Adieu zu sagen?)

Fest „Wir sind Spaichingen – next Generation“ geht auf die Zielgerade
„Also, das mit den Klos ist geregelt, Firma Franzl sponsert zwei Dixi-Klos“, verkündet Enrico Becker beim Ortstermin auf der Schlüsselwiese. Was einst eine Spontanidee von Angela Wanke in Facebook gewesen war, nämlich gemeinsam ein Fest zu veranstalten, bei dem die „Jungen“ zeigen können, dass sie ganz schön viel können und sind, hat sich zu umfangreichen Vorbereitungen für ein halbes Stadtfest ausgewachsen. Jeder übernimmt eine Aufgabe, Jung und Alt arbeiten zusammen. Die Fäden laufen bei Stadtjugendpfleger Sebastian Kopp zusammen…Das Fest puzzelt sich zusammen – und wird ein Ereignis, das es so noch nie in Spaichingen gegeben hat.
(Schwäbische Zeitung. Wir sind zwei Klos für vier Besucher? Ist das Ganze eine Drohung, ein facebookfest wie schon viele, wo die Polizei eingreifen musste? Oder müssen Feste in Spaichingen neu vom Lokalbatt erfunden werden? Partys zu feiern, wann war das eine Kunst, mit der „die Jungen zeigen können, was sie ganz schön viel können“ – Deutsch wohl nicht -, vor allem, wenn dazu Monate benötigt werden? Immerhin, ein Gruppenknips gibt es schon.)

Kein Weg ist für die „Fenturs“ ist zu weit
Die Kicker kommen zwei Mal im Jahr nach Hause – Michelfeld-Turnier ist Tradition
Ja, ist den jetzt schon Weihnachten? 30 Grad Außentemperatur, strahlender Sonnenschein und das Datum sprechen dagegen. Dann kann nur noch das Michelfeld-Turnier der Hofener Sportfreunde anstehen, denn die Kicker der „Fenturs“ sind wieder zuhause in Spaichingen. Die Spieler der Traditionsmannschaft des Fußball- Laienturniers sind inzwischen in der ganzen Welt verstreut. „Wir sind zwei Mal im Jahr daheim: an Weihnachten und zum Michelfeld-Turnier“, sagt Simon Ganal, der gerade für das Medizin-Staatsexamen büffelt.
(Schwäbische Zeitung. Berufslaienkicker?)

Leserbrief
Gleichgesinnte machen Mut
Unsere PanDA-Selbsthilfegruppe möchte sich auf diesem Wege herzlich für die großzügige Spende der Engel Apotheke bedanken. Wir werden den Betrag der Arbeit innerhalb der Gruppe zugute kommen lassen.
(Schwäbische Zeitung. Schon der zweite Reklamebrief für die Engel-Aüpotheke: eine neue Masche? In einer echten Zeitung wäre so etwas wohl undenkbar?)

Schweiz aufs Dach gestiegen
Spaichinger Bergsteiger bezwingen die Dufourspitz
(Schwäbische Zeigtung. Hat die sich gewehrt?)

Auch Grundschüler spielen noch gern im Sand
(Schwäbische Zeitung. Renquishausen auf Sand gebaut?)

Die Polizei schnappt vier Einbrecher
In der Nacht zum Freitag schnappt die Falle zu
(Schwäbische Zeitung. Mit Schnappi?)

Kinder amüsieren sich auf Kosten der Freien Wähler
(Schwäbische Zeitung.Haben die sich die Freien Wähler blöd angestellt in Trossingen?)

Der Realschule Gesicht und Niveau gegeben
Die langjährige Rektorin Rosemarie Hopfensitz ist im Alter von 85 Jahren verstorben
(Schwäbische Zeitung. War ja auch langsam Zeit, mal wieder was über Trossinger Schulen zu bringen, auch wenn es aus der Antike ist, gell?)

Verein rutscht in die Gewinnzone
Seit einigen Tagen finanziert das Troase-Eintrittsgeld die neue Attraktion mit
(Schwäbische Zeitung. Erstes Freibad mit Gewinn in Deutschland?)

Nachgefragt
„Besser ist es, mit Regenwasser zu gießen“
In den vergangenen Tagen war es extrem heiß. Hobbygärtner müssen dann besonders viel gießen, um ihre Pflanzen am Leben zu halten. Unsere Redakteurin Sabine Felker hat sich mit Wassermeister Martin Hummel über Wasserknappheit und Wassersparen unterhalten.
(Schwäbische Zeitung.Trossingen auf dem Trockenen bei Regenwetter, obwohl Deutschland Wasser im Überfluss hat?)

Das Helfen ist Familientradition
Sebastian Braun und sein Vater engagieren sich für ein Kinderheim in Indien
(Schwäbische Zeitung. Ist das nicht das arme Land, das Atombomben hat und gerade eine Menge Tunnel für U-Bahnen baut mit deutschen Maschinen?)

Nach den Ferien wird Mobilfunkstrahlung gemessen
Bürgermeister Rolf Fußhoeller kündigt in Villingen-Schwenningen weitere Kontrollen an
(Schwäbische Zeitung/Schwarzwälder Bote. Esoterik? In VS strahlen die?)

541 Menschen spenden 250 Liter Blut
(Schwäbische Zeitung. Da wird sich der Großkonzern DRK aber wohl über kommende Geschäfte freuen?)

Ansichtssache
Ein unnötiger Sommerlochfüller
Von Adrian Riess
(Schwäbische Zeitung. Recht hat er, hat das Sommerloch jetzt einen Namen?)

Strom statt Stress
Genießer greifen bei der Radtour am westlichen Bodenseeufer zum Pedelec
Die nackte Angela Merkel in munterer Runde mit den Herren Schröder, Stoiber, Westerwelle und Eichel im Adamskostüm, sich gegenseitig die Blöße bedeckend – tatsächlich ein Grund, knapp 50 Kilometer auf dem Fahrrad zu strampeln? Wohl kaum, zumal es sich nur um eine in Stein gemeißelte Darstellung der Politprominenz handelt…Eher hinderlich bei derlei Vergnügen – sportliche Zeitgenossen mögen entschuldigen – ist natürlich jedwede Art körperlicher Anstrengung. Weshalb Genussmenschen auch freudig dem Vorschlag der örtlichen Touristiker Folge leisten und beherzt zum E-Bike, pardon, Pedelec greifen, das bis zu einem Tempo von 25 Stundenkilometern müden Waden Motorunterstützung bietet. Eine nette Form elektrischen Rückenwinds sozusagen.
(Schwäbische Zeitung. Kommt der Strom kostenlos aus Bodenseesteckdosen oder aus einem verhauenen Bericht über ein in Stein gemeißelten Relief aus Kunststoff?)

Banküberfall in Spaichingen?

Platzende Kinder-Luftballons vor Sparkasse lösen Polizeieinsatz aus
Einen außergewöhnlichen Polizeieinsatz  mit gutem Ende kann die Polizeidirektion Tuttlingen  aus der Primstadt Spaichingen vermelden. Das Ende des Kinderferienprogramms der dortigen Kreissparkasse versetzte die Polizeibeamten am Mittwoch gegen 16 Uhr   kurzfristig in eine Stressphase. Was war geschehen? Am Mittwoch lud die Kreissparkasse in Spaichingen zu ihrem alljährlichen  Kinderferienprogramm ein. Damit die Kinder auch  noch lange danach an den schönen Tag in der  Bank denken, erhielten sie als Geschenk unter anderem  mit Gas gefüllte Luftballons. Nach der Veranstaltung verließen einige  der Kinder die Bank und hielten sich  bis zur ihrer   Abholung an der Zu- beziehungsweise Ausfahrt  der  Tiefgarage auf.  Einem der Jungs fiel dort  sogleich der gute Widerhall der aus   Beton bestehenden Ausfahrt auf.  Da brauchte es nicht lange, bis die Kinder  auf die Idee kamen, die geschenkten Luftballons gleich dort zum  „Bätschen“ (Platzen) zu bringen. Nachdem  sie den ersten  Ballon  platzen ließen,   verstärkte sich der Knall  bedingt durch den Widerhall der als  Resonanzfläche  wirkende Betonwände zu einem lauten Schuss wie aus einer Pistole.  Weil genau das den Kindern gefiel, ließen sie es danach so richtig Krachen und ihre rund zwei Dutzend Ballons  schnell nacheinander, sozusagen im Dauerfeuer, knallen.  Im Polizeirevier nebenan kam dies aber ganz anders an.  Die Polizeibeamten, aufgeschreckt durch die Serie der Salven, vermuteten einen ernsthaften  Banküberfall. Mit Schutzwesten ausgerüstet und Maschinenpistolen im Anschlag  eilten  sie zur Bank, um diese zu umstellen. Was sie dort vorfanden, waren allerdings keine Bankräuber,  sondern der Rest eines zu Ende gegangenen Kinderferienprogramms.  Die anderen Kinder hatten vor dem Eintreffend der Polizei den  „Tatort“ bereits  fluchtartig verlassen  Die Teile der zuvor   zerplatzen Ballons lagen noch auf dem Boden verstreut herum.  Nachdem ein Banküberfall  letztlich sicher ausgeschlossen werden konnte, kehrten die Beamten beruhigt  zur Wache zurück.
(Polizeidirektion Tuttlingen.  99 Luftballons…)