Der eine sucht’s, der andere hat’s: das Sommerloch

In Spaichingen kann es bewundert werden, bevor es ein Dach bekommt

(tutut). Während Ferienpolitiker es suchen und darin manchmal umkommen, in jeder kleineren und größeren Ansiedlung deswegen Verkehr in ruhige Wohngebiete umgeleitet wird, kann es in Spaichingen direkt bewundert werden: das Sommerloch. Bevor es nun zugeschüttet und ein Dach auf Stelzen den Himmel über dem Loch verdecken wird, können die Einwohner  auf einem Bild betrachten, was ein roter Aushang auf den Punkt bringt. Sozusagen als „Teil-Baufreigabeschein“, wie es auf Amtschinesisch heißt. „Stadtloggia, WC/Technik, Café-Gebäude“ werden angekündigt, obwohl – über ein Café am Marktplatz weiß man und frau Genaues noch nicht. Ohne seriösen Pächter kein Café. Immerhin sind jetzt wieder die Maschinen aus dem Sommerschlaf erwacht. Im Loch tut sich zwar nicht die Hölle auf, wenngleich der Lärm von dort zu kommen scheint.

Unter Höllenlärm fließt jetzt Beton ins Spaichinger „Sommerloch“.

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