Der Fall Kauder – oder die SB-CDU

Wie ein MdB in ein Museum als Sommerloch fiel


Eigentlich wäre der Politiker Volker Kauder dort nicht so sehr aufgefallen, wo sonst auch mal Puppen und ausgestopfte Viecher den Festsaal des Gewerbemuseum füllen. Vorausgesetzt, er wäre wie diese stiumm geblieben in seinem Bundestagsvorwahlkampf.

(tutut). Es war mal nicht der Siegfried, nicht der kleine Kauder, der für lokale Schlagzeilen sorgte, sondern der Volker, der große Kauder. Der suchte sich wohl schlicht ein Museum als Sommerloch aus. Und ist hineingefallen. Und mit ihm die ganze lokale Spaichinger CDU, seit dem dort vernichtend verlorenen Bürgermeisterwahlkampf des Kreisvorsitzenden sowieso ins Wachkoma verfallen.

Offensichtlich gewohnt, sich als Partei der Stadt selbst zu bedienen, sollte der große Kauder das Gewerbemuseum Spaichingen besuchen, damit wohl das Lokalblatt etwas zum Lobsudeln hat, auch wenn jeder im Umkreis  Museum und Kauder kennt und dieser sicher sich solche langweiligen Touren schenken würde,  würden sie nicht auf Paper begleitend beklatscht werden.

Stadttragend: Spaichingens CDU-Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher…

Dass inzwischen bei der Spaichinger CDU, und nicht nur bei der, Endzeitstimmung ausgebrochen zu sein scheint, wie das politische Harakiri des CDU-Kreisvorsitzenden gegen den amtierenden CDU-Bürgermeister zeigte, lässt sich auch an einer Verwilderung der Sitten ablesen, in deren Verlauf demokratische Regeln und drei Stadträte auf der Strecke geblieben sind. Davon bekommen allerdings die Leser des monopolen Lokalblatts kaum etwas mit. Wie im Krimi stets der Gärtner der Mörder ist, muss in Spaichingen an allem Übel, das der CDU widerfährt, der CDU-Bürgermeister schuld sein.

…ausgerutsch ins Sommerloch: Volker Kauder (CDU).

Dies nährt irgendwie den Verdacht, als könnten der zum Präsidenten aufgefahrene MdL Wolf und der zum Zweitgrößten Deutschlands hochgeschriebene MdB Kauder in der Zwischenzeit schon mal was von diesen kreiseigenen CDU-Umtrieben mitbekommen haben.Einer allein kann doch eigentlich nicht soviel Unfug anstellen, oder?

Jetzt also sollte der Kauder ins Museum, von heimatlichen Gefühlen überwältigt, aber Politik sollte er da auf Wunsch des Bürgermeisters nicht machen, wenngleich – Kauder und Politik imMuseum – hätte es einen passenderen Ort geben können? Dagegen sind Kühler von Rolls Royce bei Hogri, mit denen Kauder in einer Ersatzhandlung Vorlieb genommen hat, eine laue Sache.

Der Böse, so vermeldete es ein Begleitorgan der CDU-Chose, war natürlich wieder der Bürgermeister. Was muss sich auch der Hausherr einmischen, wenn die CDU ungeniert sich öffentlicher Spaichinger Gebäude bedient, um einen Volker Kauder in einem Museum vorzuführen?  Für den Schultes eine „klammheimliche“ Veranstaltung“ als „Stein des Anstoßes“. Um Aufklärung bemüht sich deshalb der „Stadtspiegel“, und siehe da, es war wirklich alles ganz anders, als beleidigte CDU-Leberwürste es weiszumachen versuchten.

Denn von dem geplanten Museumsauftritt Kauders hatte der Bürgermeister durch eine Einladung an ihn als CDU-Mitglied erfahren. Diese Art der stillen lauten Post hat bei der CDU offenbar  schon Tradition, war der Bürgermeister auf diese Weise doch sogar als CDU-Mitglied vom Gegenkandidaten um Wahlkampfunterstützung gebeten worden.

Der „Stadtspiegel“ berichtet: „Angefragt beim Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes, wer denn eine solche Veranstaltung in einem städtischen Gebäude genehmigt habe, erhielt er zunächst lediglich die Auskunft, dass er – der Vorsitzende – die Angelegenheit an das Abgeordnetenbüro in Tuttlingen weitergeleitet habe. Schuhmacher hatte deswegen angefragt, weil es den politischen Parteien bekannt ist, dass in öffentlichen städtischen Gebäuden keinerlei Wahl- oder Politikveranstaltungen durchgeführt werden sollen, um auch die Neutralität der Stadt zu wahren. Bereits beim Besuch des damaligen Ministerpräsidenten Mappus in Spaichingen vor zwei Jahren, hat der CDU Stadtverband unter dem damaligen Vorsitzenden Tobias Schumacher (Anmerkung: heute immer noch CDU-Kreisvorsitzender) das Gewerbemuseum als Veranstaltungsort ausgewählt, ohne eine entsprechende Veranstaltungsgenehmigung von der Stadt einzuholen. Seinerzeit hatte Bürgermeister Schuhmacher die Veranstaltung im Nachhinein zugelassen, um nicht den Eindruck zu erwecken, als würde man den Ministerpräsidenten nicht willkommen heißen wollen.
‚Bereits zu diesem Zeitpunkt stand aber fest, dass die Stadt zukünftig keinerlei politische Veranstaltungen in städtischen Gebäuden zulassen wird. Würde man dies zulassen, müsste die Stadt allen Politikern, die dies wünschen – aus Gleichbehandlungsgrundsätzen – Veranstaltungsräume zur Verfügung stellen, selbst dann, wenn der Auftritt keinen kommunalpolitischen Bezug hat. Zum zweiten wäre gerade die gebotene Neutralität der Gemeinde gefährdet, was Bürgermeister Schuhmacher vermeiden will. Dies war schon immer Grundregel in Spaichingen, dass in unseren Gebäuden keine politischen Veranstaltungen durchgeführt werden, Ausnahmen hat die Stadt lediglich zu Wahlkampfzeiten zugelassen, wenn es um Podiumsdiskussionen mit allen Kandidaten geht‘, so Schuhmacher.“

Das Zustandekommen des geplanten Kauderbesuchs im Museum klingt recht abenteuerlich, dabei wäre doch alles gar nicht so schwierig, wenn in der Spaichinger CDU übliche Benimmregeln beachtet würden. Die Gefragen hätten die CDU auch gleich weiter an die Stadt verweisen müssen.Der „Stadtspiegel“ weiter:

„Bürgermeister Schuhmacher fragte sich nunmehr durch und erhielt von der Museumsleiterin Feldes die Information, dass Frau Karin Pfriender bei ihr angefragt habe, ob das Gewerbemuseum für den Besuch von Volker Kauder genutzt werden könne. Die Museumsleiterin betrachtete dieses Gespräch als informell und bot die Möglichkeit eines Museumsbesuchs durch Volker Kauder an, gegen welchen an sich ja auch nichts einzuwenden gewesen wäre. Die Anfrage bezog sich allerdings auch darauf, dass man nach einem Rundgang des Abgeordneten  mit dessen  Begleitern auch die Möglichkeit bieten wollte, mit den Begleitern und Interessierten bei Bewirtung durch den Heimatverein mit dem Abgeordneten über Politik zu diskutieren. Bürgermeister Schuhmacher war hierüber sehr  verärgert. Ungeachtet dessen, dass der Stadtverband, ohne zumindest ihn als Hausherrn darüber zu informieren gleich wie beim Besuch von Herrn Mappus vorgegangen ist, sollten nunmehr – wieder hinter dem Rücken des Bürgermeisters – Fakten geschaffen und das Gewerbemuseum als politischer Veranstaltungsort genutzt werden. Auch neuerlich wurde der Bürgermeister nicht informiert – wäre da nicht die Einladung  an ihn versandt worden.

Bürgermeister Schuhmacher teilte nunmehr der CDU mit, dass Herr Kauder gerne zu einer  Führung durch das Museum eingeladen und willkommen sei, allerdings eine Aussprache im Museum nicht stattfinden könne, weil dies eine politische Veranstaltung sei, die in keinem Bezug zum Museum steht. Für einen solchen Fall hätte die CDU das Museum anmieten und die Veranstaltung auch als politische Veranstaltung deklarieren müssen. ‚Offensichtlich wollte man sich hier bei schönem Ambiente die Miete und die Genehmigung ersparen, was natürlich nicht geht‘, teilt Bürgermeister Schuhmacher mit.

‚Ich bin sehr verärgert über die Selbstherrlichkeit bestimmter Personen im Stadtverband der CDU, die einfache Grundregeln, die sie kennen müssten, nicht beherzigen. Es ist schade, dass gerade der neue Stadtverbandsvorsitzende Ralf Ellenberger die Suppe auslöffeln muss, die ihm jetzt andere eingebrockt haben‘, so der Bürgermeister. ‚Dass Frau Braungart vom Heuberger Boten dies einmal mehr zum Anlass nimmt, gegen mich Stimmung zu machen, wird der Sache zwar nicht gerecht, belegt aber einmal mehr, dass saubere Sachverhaltsrecherche nicht Hauptanliegen der ortsansässigen Redakteurin ist. Wahrscheinlich bringt Stimmungsmache mehr Effekt als Berichterstattung‘, schließt Bürgermeister Schuhmacher ab“.Wie schrieb doch noch das Lokalblatt reichlich dümmlich, so als wäre Kauders Sommerlochtour ein Staatsbesuch?

Er darf hinein – nur ohne Politik
Fast hätte es um Kauder-Besuch diplomatische Verwicklungen gegeben.

Realsatire
Psst! Bloß kein Wörtchen Politik im Gewerbemuseum
So schön und so harmlos hatte es sich der CDU-Kreisverband ausgedacht. Und dann hätte es fast ein diplomatisches Debakel gegeben. Vorneweg: Es stimmt nicht, dass Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher Volker Kauder ausgeladen hat. Es ist, wie immer in Spaichingen, um Nuancen anders. Aber der Reihe nach:“…

Wer’s derReihe nach wissen will, muss halt den „Stadtspiegel“ lesen. Oder die NBZ.  So ist es mit der Realität in Spaichingen. Alles andere ist eben Realsatire. Inzwischen auch die Spaichinger CDU?

 

Gefragt

Wann wird der Fall Landkreis Tuttlingen aufgeklärt und gelöst? Sind die zwei toten Kinder von Tuttlingen schon vergessen? Welche Rolle haben dabei Kreisbehörden gespielt? Hat die Öffentlichkeit kein Recht auf Information über die von ihr bezahlten Institutionen? Wie lange braucht der Landrat, um Antworten zu geben auf  längst gestellte Fragen? Welche Konsequenzen haben die Kreisverantwortlichen aus dem Fall Landkreis Tuttlingen bisher gezogen? Nur kannitverstan?

Gelesen

Erzählen diese Schilder nicht einen ganzen Roman? Erst zur Rettungswache dann ins Hospiz, Flucht winkt aber dank Rotarier per Fahrrad, auf einem Weg der Längele nach? Pater Pius, oder wie auch immer die Frau heißt, ermittle!

„Wolf war Wolf, und Bär ist Bär“
Neuer Landrat hat in 100 Tagen erste Akzente gesetzt, ein eigenständiges Profil entwickelt
(Schwäbische Zeitung. Und Geißlein ist Geißlein? Wolf war, ist er tot? Was gibt’s Neues in 101 Tagen?)

Volker Kauder hat volles Programm
Auch am heutigen Freitag ist der Fahrplan der Sommertour des Bundestagsabgeordneten Volker Kauder vollbepackt.
(Schwäbische Zeitung. Warum behauptet dies das Lokalblatt? Kann er das nicht selbst? Wer ist voll, das Programm, der Fahrplan oder die Fahrenden?)

Die ganze Zone hat jetzt Ruhe
Zwischen Eisenbahn- und Obere Bahnhofstraße ist Tempo 30 Pflicht.
(Schwäbische Zeitung. Wer in Spaichingen dort schneller und langsamer fährt, der wird bestraft? Sollte nicht bestraft werden durch den Leser, wer solchen Bullshit schreibt?)

Tempo-30-Zone gilt ab sofort
Auf der Wilhelmstraße muss jetzt auf der Fahrbahn geparkt werden
Endlich! Mit dem Aufstellen der Tempo-30-Zone-Schilder Donnerstagfrüh ist ein langer Konflikt zu Ende gegangen. Jetzt herrscht im Bereich Wilhelm-, Charlotten-, Eisenbahn- und Bahnhofstraße flächendeckend Tempo 30.
(Schwäbische Zeitung. Lokalblatt der Scheinheiligkeit? Vergessen eine Rolle gegen den „rechtswidrigen“ Bürgermeister, der den Anliegern der Eisenbahnstraße Tempo 30 und der wahlkämpfenden CDU wohl den Rest an Glaubwürdigkeit für ein propagiertes „neues Miteinander“ genommen hat mit dem Ergebnis einer vernichtenden Niederlage des Kreisvorsitzenden, von der sich die Partei im Kreis so schnell nicht mehr erholen wird?)

Aldingen spricht sich für Windkraft aus
Bürgermeister Lindner möchte die Bürger mitdiskutieren lassen.
(Schwäbische Zeitung. Großzügig,herrscht sonst Diktatur? Propeller für den Wasserturm? Kommt der Wind per Post aus Trossingen? Was folgt der Aussprache, noch mehr Wind?)

Jugendreferentin Daniela Beck stellt sich vor
Die Erzieherin stammt aus Dürbheim – Pascal Faller möchte beruflich etwas kürzer treten
In der jüngsten Balgheimer Gemeinderatssitzung hat sich die neue Jugendreferentin Daniela Beck vorgestellt. Mit dabei war auch Manuela Schmid, Bereichsleiterin bei Mutpol, Tuttlingen…Die neue Jugendreferentin Daniela Beck hat bei der diakonischen Jugendhilfe Mutpol in Tuttlingen eine Halbtagsstelle angetreten und wird mit einem Beschäftigungsanteil von 25 Prozent für die kommunale Jugendarbeit in Balgheim zuständig sein.
(Schwäbische Zeitung. Erzieherin für Problemdorf Balgheim oder Jugendreferenten als Mode, weil jeder meint, sie haben zu müssen?)

Unbekannter fährt in Aldingen gegen Hebebühne
(Shwäbische Zeitung. Also ist er bekannt?)

Wild verursacht noch zu viele Schäden
Gemeinderat Dürbheim besichtigt mit Jägern und Forstleuten den Gemeindewald
Bei einem mehrstündigen Waldrundgang hat sich der Gemeinderat Denkingen ausführlich mit Fragen der Waldbewirtschaftung und den Schäden durch Wildverbiss beschäftigt.
(Schwäbische Zeitung. Sehr wild! Was machen die Denkinger im Dürbheimer Wald?)

Christoph 11 landet in Mühlheim
Spektakulärer Einsatz des Rettungshubschraubers Christoph 11: Gestern landete der Helikopter in Mühlheim am Rand der Oberstadt auf dem Platz vor dem Tor. Während sich die Besatzung um ihren Patienten kümmerte, sperrte die Polizei die Straße.
(Schwäbische Zeitung. Wen hat der Hubschrauber verletzt? Nichts Genaues weiß man nicht?)

Weibliche Doppelspitze bleibt
Elisabeth Gutjahr tritt ihre zweite Amtszeit als Rektorin der Trossinger Hochschule an
(Schwäbische Zeitung. So spitz? Unterhält Trossingen die Hochschule? Sonsts nichts los, so dass die Seite mit standsesamtlichen Nachrichten (!) aus Spaichingen gefüllt werden muss? Müssen Leser für so etwas Geld bezahlen?)

Die Anbetung wird seit 2002 in Lieder verpackt
Die Lobpreisgottesdienste aus Wehingen feiern in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag
(Schwäbische Zeitung. Wann kommt die Umtaufe in Sankt Ludgersblatt?)

Feuer kann ein Freund und ein großer Feind sein
Die Deilinger Feuerwehr macht eine Gruppe Kinder mit den wichtigsten Regeln vertraut
(Schwäbische Zeitung. Noch mehr heiße Geschichten auf Lager?)

Ausflug führt Senioren in den Schwarzwald
(Schwäbische Zeitung. Heuberger Weltreisen?)

Stillstand ist Gift für den neuen Chefarzt
Dr. Thomas Geisenberger will die Schmerztherapie am Klinikum Tuttlingen ausbauen
(Schwäbische Zeitung. Schmerz, lass nach?)

Schuhe und Kleidung fehlen in der Stadt
Laut Einzelhandelskonzept könnte Tuttlingen durch das Union-Areal aufholen
(Schwäbische Zeitung.Tuttlinger nackt? Fehlt noch ein HO-Laden im vEB Tut?)

Demenzbetroffener liest aus Buch vor
(Schwäbische Zeitung.Kann er auch Kopfstand?)

Schulamt zweifelt am Beschluss der Stadt
Laut Ministerium verbietet ein Gesetz die Einführung von Bezirken für Werkrealschulen
…Das Schulamt beruft sich auf eine Änderung des baden-württembergischen Schulgesetzes, die am 31. Dezember 2011 in Kraft getreten ist. Darin heißt es in Artikel 3, dass „die Werkrealschule nach Entscheidung des Schulträgers bis zum 31. Juli 2016 in denjenigen Fällen einen Schulbezirk (…) haben kann, in denen am 1. August 2011 ein Schulbezirk für die Hauptschule oder Werkrealschule eingerichtet war.“ In der Gesetzesbegründung steht weiter: „Neue Schulbezirke können nicht eingerichtet werden.“
(Schwäbische Zeitung. Hat das Tuttlinger Rathaus Probleme mit dem Lesen von Gesetzen? Übernimmt das Land die Kosten für zu unterhaltende leere Schulen?)

In Donaueschingen wird‘s düster
Fußball: Verbandsligist FVD fehlen Spieler für die Saison – Trainer Damerov wirft hin
…Beginnt der FVD nicht in der Verbandsliga, wäre er erster Absteiger und könnte 2013/14 in der Landesliga beginnen. So sehen es die Statuten vor.
(Schwäbische Zeitung/Schwarzwälder Bote. Bisher war der FVD auch kein Licht. Wird der Verein von Lichtgestalten geführt?)

Alles, was Recht ist

Spachingen hat jetzt eine neue Zone

(tutut). Nun hat die Krakeelerseele Ruh‘: Mit Geld statt mit guten Worten  hat die Stadt Spaichingen es jetzt zur Errungenschaft einer neuen Tempo-30-Zone gebracht. Der CDU, ihrer verblichenen  Sternschnuppe eines Bürgermeisterkandidaten und dem örtlichen Begleitorgan sei Dank ist jetzt alles, was Recht ist, vollzogen worden. Die Anlieger der Eisenbahnstraße können jetzt wieder beruhigter Kind, Kegel und Katze hinauslassen. Denn dort darf höchstens Tempo 30 gefahren werden.

Das hatten die Spaichinger dort schon mal. Aber, wie bein Rasen erwischte Einheimische im Verbund mit CDU, Regierungspräsidium und Begleitorgan in sensationeller Enthüllung anklagten: Das war alles unrechtmäßig. Der Bürgermeister, es war ja Wahlkampf, war erwischt worden. Er war, den Eisenbahnstraßenanliegern vermeintlich Gutes tuend, Haarspaltern ins Fallbeil geraten.

Unter dem Frohlocken seiner Gegner musste er vom Bannstrahl der Geßlerhuthüter im Regierungspräsidium getroffen, die Tempo-30-Schilder wieder abbauen lassen. Jetzt sind dort viel größere, schönere  und teurere Schilder aufgestellt worden. Im Schildbürgerbezirk Freiburg muss alles seine Ordnung haben. Was verkünden diese Schilder? Tempo 30 in der Eisenbahnstraße.

Täglich grüßt nun das CDU-Murmeltier. Allerdings in einer Tempo-30-Zone. Die Rechtsbetroffenheit der CDU, wohl nicht zu verwechseln mit dem gesunden Menschenverstand,  hat dafür gesorgt, dass jetzt aus der Straße mit Tempo 30 eine Tempo-30-Zone geworden ist. Die anliegenden Straßen mussten mit daran glauben. Falls jemand fragen sollte, ja, worin besteht nun der Unterschied?, so muss jeder Rechtsgelehrte dies für naiv empfinden.

Eine ganze Menge hat sich geändert. In der Eisenbahnstraße hat die Stadtgärtnerei der Straße ein Minivorgärtchen verpasst. In der Bahnhofstraße z. B. wird jetzt schräg geparkt. Schräge Sache, so eine Tempo-30-Zone!

Sprechstunde beim Museumsschultes

Walter Renner erwartet Museumsbesucher im Schul- und Rathaus

Walter Renner (rechts) im Rathaus des Museumsdorfes mit Besucher.

(tutut).  Im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck amtiert der wohl weltweit einzige „Museumsschultes“. Der langjährige Bürgermeister der Gemeinde Neuhausen ob Eck, Walter Renner,  wirkt in dieser Funktion im Museumsprogramm seit einigen Jahren mit und steht den Museumsbesuchern auch als Ansprechpartner zur Verfügung. Am Sonntag, 29. Juli, hält er um 14 Uhr seine jährliche Sprechstunde in den historischen Räumen des Schul- und Rathauses des Museumsdorfes ab.

In seiner langjährigen Amtszeit als Dorfoberhaupt und mit seiner Erfahrung in der Kommunalpolitik ist Renner ein Zeitzeuge für den Wandel, der sich in den ländlichen Gemeinden in den letzten 50 Jahren vollzogen hat. Fast genau 30 Jahre nach dem ersten Spatenstich und der Grundsteinlegung für das Neuhauser Freilichtmuseum können die Besucher dabei aus erster Hand alles über die Umstände erfahren, die den Aufbau und die Entwicklung des Neuhauser Museumsdorfes geprägt haben.

Die Museumsbesucher können sich deshalb zwanglos mit ihm in die Ratsstube setzen und sowohl über Kommunalpolitik im alten Dorf als auch über das Freilichtmuseum diskutieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Museum ist an diesem Tag wieder von 9 – 18 Uhr (Einlass bis 17 Uhr) geöffnet.

Mehr Infos beim Info-Service unter Tel. 07461/926-3205 oder auch im Internet unter www.freilichtmuseum-neuhausen.de.

Gelesen

Grün, grün, grün sind Kretschmanns neue Kleider?  Und dem Land droht der Verlust der Bonität.

Schüler lesen Sportseiten besonders gern
Direktor Hermann Früh hat stellvertretend für die Kreissparkasse Spaichingen zwei Zeitungs-Abos an das Gymnasium Spaichingen übergeben.
(Schwäbische Zeitung. Hat die Sparkasse dafür noch Geld? Soll das Lokalblatt den Ruf von Bankern aufbessern?)

Region geht mit Rückenwind in Debatte
Thema Windkraft beschäftigt Gemeinden über die Gemarkungsgrenzen hinaus (Teil 1)
Für Spaichingen kommen als Windkraft Standorte der Zundelberg und der Bereich um den Staufelberg infrage. Der Dreifaltigkeitsberg ist vor allem aus Naturschutz-Gründen ausgeschlossen. Die Gutachten des Landschaftsplaners Ludger Große Scharmann sind fertig und damit die Leitplanken, innerhalb derer die Gemeinden der Region Spaichingen die möglichen Standorte für Windkraftanlagen festlegen werden
(Schwäbische Zeitung. Laues Lüftchen um nichts. Windkraft hat ihre Zukunft hinter sich. Stehen Claretiner und Katholische Kirche unter Naturschutz?)

Falken zeigen ihre Künste
Am Sonntag, 29. Juli, 15.30 Uhr und 17.30 Uhr, veranstaltet der Berufsfalkner Franz Ruchlak aus Löffingen die nächste Greifvogelschau in Zusammenarbeit mit der Gaststätte Dreifaltigkeit auf dem Dreifaltigkeitsberg.
(Schwäbische Zeitung. Die kämen gar nicht auf die Idee, die sind dressiert. Ist der Anzeigenteil für Geschäfte abgeschafft worden?)

Schüler gehen Weg in die Zukunft
Die Rupert-Mayer-Schule in Spaichingen entlässt die Zehntklässler
(Schwäbische Zeitung. Leben die nicht in der Gegenwart?)

Hunde besuchen die Senioren im Bethel
(Schwäbische Zeitung. Da sind die ganz allein draufgekommen?)

Rosenschule dankt für 6575 Tage Einsatz
Mit einer Feier im Schulhof sagen Konrektor Heinz Frey und drei Lehrkräfte Ade
(Schwäbische Zeitung. Sind diese Helfer der Menschheit für ihren Job nicht gut bezahlt worden?)

Gymnasium Trossingen vergibt Preis und Lob
(Schwäbische Zeitung. Sind Preis und Lob Sünde?)

Deilingen hat jetzt ein Solar-Kraftwerk
Die Gemeinde und der Betreiber haben den Park nun offiziell eröffnet
(Schwäbische Zeitung. st das nicht ein hochsubventionierter umweltbelastender Unfug?)

Programm bietet nicht nur Nervenkitzel
Fahrspaß, Shows und spritzige Abkühlung, Europa-Park lockt mit zahlreichen Attraktionen
Deutschlands größter Freizeitpark bietet im Sommer wieder Fahrspaß und spritzige Abkühlung. Neben einer farbenfrohen Blumenpracht garantieren mehr als hundert Attraktionen und Shows jede Menge Abwechslung und Unterhaltung in 14 Themenbereichen. Internationale Feste und heiße Partynächte versetzen die Gäste des Europa-Park in Urlaubsstimmung.
(Schwäbische Zeitung.Kein Platz im Anzeigenteil?)

Windenergie auf dem Berg?
Räte wollen Bürger im Herbst informieren
(Schwäbische Zeitung. Windmacher?)

Kleine Schauspieler verkleiden sich als Esel, Hund, Katze und Hahn
Während vormittags im Gottesdienst in Rietheim-Weilheim zum Auftakt des Festes der evangelischen Kirchengemeinde die Besucher einzelne Fäden zum gemeinsamen Netz verknüpfen, haben nachmittags die Kinder des evangelischen Kindergartens auf andere Weise gezeigt, welche Stärke im gemeinsamen Handeln liegt. Sie führten das Stück „Die Bremer Stadtmusikanten“ auf.
(Schwäbische Zeitung. Krippenspiel?)

Löschwasserteich soll auch der Erholung dienen
Teich zwischen Faulenbach und Schmidten wird schön gestaltet und dient auch als Ausgleichsfläche
(Schwäbische Zeitung. Ausglech für die Sahara?)

Ein Prost auf Rainer Honer!
Chef der Hirsch-Brauerei feiert heute 75. Geburtstag – Klasse statt Masse als Erfolgsrezept
Von Ludger Möllers
„Flüssiges Heimatgefühl“: Auf diesen kurzen Nenner lässt sich das Erfolgsrezept von Rainer Honer, Chef und Inhaber der Hirsch-Brauerei Wurmlingen, mit seinen 85 Mitarbeitern bringen. Denn seit Jahren entwickelt sich die Traditionsbrauerei positiv gegen den deutschen Trend…
(Schwäbische Zeitung.Vom Löschexperten flüssig wie Bier heruntergeschrieben? Honer die Wievielte? Musste Archivfoto sein, um auch gleich Kauder und Aigner ins Bild zu rücken, denn ohne CDU-Reklame geht whl nichts bei Möllers? Gibt’s nichts Wichtigeres in der ganzen Region? Was ist mit der Gäubahn?)

Sommer im Park beginnt mit Tanz
Bis zum 9. September laden Vereine, Musiker, Sportler und Künstler ans Donau-Ufer ein
(Schwäbische Zeitung.Tandaradei?)

Sternenhimmel August
(Schwäbische Zeitung. Weiß die Schwäz, wieviele?)

Über 90 Teilnehmer starten durch
Klippeneck-Segelflug-Wettbewerb beginnt
(Schwäbische Zeitung. Die kämen nicht einmal 1 Meter weit, die werden gestartet.Können Journalstendarsteller nur noch Dummdeutsch?)

Ein Platz für den Bibabutzemann

Tanzt er bald im Spaichinger Wald herum?

(tutut). Bald können die Spaichinger in Abwandlung eines Kinderliedes singen: „Es tanzt ein Bibabutzemann in unserm Wald herum, dideldum…“ Denn Platz hierfür findet er nun genug. Und auch all jene, denen der Tanzplatz im Wald am Dreifaltigkeitsberg bisher zu klein und  zu naturbelassen war.

Jetzt ist auf zwei durch Steintreppe verbundenen befestigten Terrassen ein teilweise ummauertes Gelände entstanden, das einer Thingstätte eher ähnelt als dem früheren Tanzplatz. Mit einer baldigen Fertigstellung der Anlage ist wohl zu rechnen.

Gesagt

Parteien sind geschlossene Systeme. Und wenn in einem geschlossenen System alle Opfer sind, müssen logischerweise auch alle Täter sein. Dann hat der Notheis den Mappus vielleicht doch instrumentalisiert, und Mappus hat gewusst, was er tat, als er dem Landtag eine lange Nase drehte. Dann meint „Mutti“ das mit der schwäbischen Hausfrau genau so, wie sie es sagt, vielleicht weil sie schwäbische Hausfrauen politisch für extrem ungefährlich hält. Und die baden-württembergische CDU wollte im Herbst 2009 exakt jenen Vormann, den sie dann auch bekommen hat. Jedenfalls, jetzt haben wir alle den Salat – eine alternativlose Alternative zwischen Provinzposse und Bösebubenstück. Motto: „Wir können alles außer Verfassung, Haushaltsrecht und Wirtschaftspolitik.“ Der Rest der Republik feixt sich eins.
(Manfred Zach, einst Regierungssprecher Lothar Späths, in seinem Beitrag „Schwarze Nachtgedanken“  für die kontextwochenzeitung)

Gelesen

Nicht nur auf der grünen Wiese, auch im Wald wird schon gebaut.

Hogri lässt den Rolls-Royce-Kühlergrill glänzen
Bei der abendlichen Dusche am Dienstag dürften die Sommertour-Gäste des Rundgangs bei Hogri deutlich mehr Respekt vor den blitzenden Duschkopfhaltern gehabt haben: Jedes Einzelteil wird nämlich in anstrengender Handarbeit beschichtet, geglättet und…Gut 30 Mitglieder…ließen sich von Georg Honer in Begleitung von Dr. Anton Honer durch den 35-Mitarbeiter-Betrieb führen…Kauder…warb für die Politik der Bundesregierung…Innenpolitisch streifte Kauder…versicherte auch: „Mit der Gäubahn geht es wie vereinbart voran“, auch die Flughafenanbindung stehe nicht zur Disposition.
(Schwäbische Zeitung. Kauder bei Hogri: Wo ist die Nachricht? Wie war dasd mit dem neuen Miteinander, war nicht auch er dafür und gegen den Spaichinger CDU-Bürgermeister? Wenn’s um die Kauder-CDU geht, ist Redakteurin Braungart dann als Propagandistin zu Diensten? Fährt Kauder nun auch auf der fliegenden Gäubahn?)

Volkshochschule zieht wohl ins Rathaus
Zwei nicht-öffentliche Sitzungen hatten offenbar Konsens erbracht
So ganz schlau wurden Gemeinderats-Zuhörer nicht aus den Erläuterungen über die mögliche Unterbringung der Volkshochschule im Rathaus.
(Schwäbische Zeitung.Genaues weiß das Lokalblatt nicht? Kaffeesatzleserei, weil nichts kapiert?)

Ansichtssache
Glas ist nicht Transparenz
Von Regina Braungart
(Schwäbische Zeitung. Sitzt sie nicht auch in einem Glashaus?)

Eine ganz besondere Kiste
Sie ist gelb, steht beim Altenheim St. Josef und wurde von einer privaten Initiative geplant und gebaut: die Spaichinger GiveBox. Am kommenden Samstag, 28. Juli, wird sie aufgestellt. Ab 16 Uhr öffnet die Box ihre Pforten und das Team freut sich auf Besucher und Gespräche.
(Schwäbische Zeitung. Ab in die Kiste?)

Verhandlung reißt beim Opfer alte Wunden wieder auf
Gericht rollt wegen Berufung der 19-Jährigen den Sklavenhalterprozess neu auf – Zwei Tage Verhandlung
(Schwäbische Zeitung. Sklaverei in der Region?)

Aktion kämpft gegen Frauenbeschneidung
Eine Ausstellung in der Denkinger Mediathek will für’s Thema sensibilisieren
(Schwäbische Zeitung. Denkinger Problem?)

Zwei Lastwagen knallen zusammen
(Schwäbische Zeitung. Wer hat einen?)

Kinder freuen sich über kleinen Bus
Erzieherinnen des Kinderhauses Frittlingen machen gleich eine Probefahrt
(Schwäbische Zeitung. DDR auch in Frittlingen angekommen?)

Wurmlingen beantragt Gemeinschaftsschule
Schulämter sehen große Chancen für eine Zusage – Lehrer haben sich schon fortgebildet
(Schwäbische Zeitung. Kultusministerium befiehlt, die Lehrer folgen?)

Autobahn 81 wird heute freigegeben
(Schwäbische Zeitung.Bisher Kreisstraße?)