Das Kreisjugendamt hat nichts versäumt?

Totes Kind: Ist vorher genau hingeschaut worden?

(tutut). Ist es nicht ein bisschen früh, jetzt schon zu meinen, das Kreisjugendamt hat alles richtig gemacht? Und trotzdem ist ein fast zweijähriges Kind in Aldingen verwahrlost, verhungert und verdurstet bis hin zum Tod, offenbar vernachlässigt von einer alleinerziehenden erst 24-jährige Mutter, die schon seit Jahren offenbar im Blick des Kreisjugendamts war. Klingt es sehr überzeugend, wenn jetzt das Kreisjugendamt in Schutz genommen wird?

WELT online schreibt dazu: „An der Leiche sei darüber hinaus ein ‚deutlich reduzierter äußerlicher Pflegezustand‘ sowie ein ‚extrem reduzierter Ernährungszustand‘ festgestellt worden…Das Kreisjugendamt Tuttlingen hat die Familie den Angaben zufolge zuletzt im März 2012 besucht. Dabei seien ‚keine Unregelmäßigkeiten‘ festgestellt worden, teilte die Polizei weiter mit. Anhaltspunkte für Versäumnisse des Kreisjugendamtes gebe es nicht…In den vergangenen zwei Jahren hatte es immer wieder Alarmzeichen gegeben, sagte Tuttlingens Landrat Stefan Bär (Freie Wähler) am Dienstag der dpa. Im Juni 2010 alarmierte eine Nachbarin die Behörden, weil sie sich Sorgen um das damals neugeborene Mädchen machte. Vor wenigen Wochen machte ein Schulleiter auf den älteren Jungen aufmerksam. Es habe seit Juni 2010 mehrere unangekündigte Besuche durch Mitarbeiter des Kreisjugendamtes gegeben, die Mutter habe sich betreuen und beraten lassen, sagte Bär. ‚Wir haben festgestellt, dass die Familie in einer schwierigen Situation, die Mutter am Rande ihrer Möglichkeiten war. Aber eine Verwahrlosung oder eine andere akute Gefährdung der Kinder war nicht feststellbar.‘ Noch Ende März ‚gab es keine Anzeichen, dass die Situation außer Kontrolle gerät‘. Das Mädchen habe einen gesunden und aufgeweckten Eindruck gemacht“.

Wäre es nicht richtiger gewesen, einmal erst die Umstände dieses Todes und auch die Tätigkeit des Kreisjugendamtes im Zusammenhang mit einer wohl überforderten alleinerziehenden Mutter mit drei kleinen Kindern zu untersuchen? WELT online weiter: „Im Mai seien mit der Mutter zwei Termine vereinbart gewesen, sagte Bär weiter. Diese seien von der 24-Jährigen aber nicht wahrgenommen worden, danach sei der Kontakt abgebrochen. Hinweise auf ein Fehlverhalten des Jugendamtes gebe es nicht. Der Fall werde aber weiter untersucht“.

Mit Verlaub: Ist es üblich, wenn zwei mit der Mutter vereinbarte Termine   von dieser nicht eingehalten werden, dass sich ein Amt um einen offensichtlichen sozialen Problemfall nicht weiter kümmert? Dann wäre es vielleicht  Zeit, die Dinge schnell zu ändern. Da gäbe es für den Nachfolger von Guido Wolf  Wichtiges zu tun.

Gesagt

Ihnen allen gilt meine Hochachtung. Kennedy würde entzückt ausrufen: Ich bin ein Hintschinger! Ich sage mit demselben Nachdruck: Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und alles Gute für die Entwicklung im nächsten Jahrhundert!
(Landtagspräsident Guido Wolf in einem Festschrift-Grußwort zu 700 Jahre Hintschingen, Ortsteil von Immendingen)

Gelesen

Aus diesem Haus geht Manches gedruckt in die kleine Welt hinaus.

Red Jackets waren auf Tournee in Österreich
Die Red Jackets – Peter Hug, Heiko Schäfer, Michael Gern, Steffen Wißmann, Wolfgang Jenter und Michael Hermann – allesamt aus Spaichingen und der Region, waren auf Tournee in Österreich.
(Schwäbische Zeitung. Österreich sieht irgendwie aus wie Daheim.)

Viele Hände helfen beim Heimisch werden
Serie Integration: Fritz Mattes erinnert sich an Alltagsbegegnungen, – Teil 1
Von Fritz Mattes
(Schwäbische Zeitung. Ist das nicht eine gute Idee: Fritz Mattes über Fritz Mattes?)

Müll ist nicht gleich Müll
(Schwäbische Zeitung. Je nach Tonne.)

Am Samstag knallen die Mauser-Gewehre
Schützenverein Aixheim lädt ein zum „Paul von Mauser-Gedächtnisschießen“
(Schwäbische Zeitung. Erinnern sich die Spaichinger nicht auch noch an Mauser?)

Arife Gülsen Tatu ist eine der Beliebtesten
Musikmagazin „Andante“ kürt Querflötistin zur besten türkischen Künstlerin 2011
(Schwäbische Zeitung. Was wäre Trossingen ohne Querflöten?)

Zeitzeugen-Ausstellung ruft Hohner-Erinnerungen wach
(Schwäbische Zeitung. Gut so, sonst schlafen die noch ein?)

Rundenzahl übertrifft alle Erwartungen
Mehr als 180 Schüler der GHS Möhringen erlaufen 6560 Euro für afrikanische Kinder
(Schwäbische Zeitung. Sind nicht die anderen die besseren Läufer?)

Auf dem Weg nach Biberach finden die Pilger langsam zu sich
Das Heuberg-Baar-Gau des Schwäbischen Albvereins wandert bis 2014 auf dem Oberschwäbischen Jakobsweg
(Schwäbische Zeitung. Liegt St. Jakob nicht in der Gegenrichtung?)

Klinikum schneidet bei Befragung der Patienten gut ab
Werte der Einrichtungen in Tuttlingen und Spaichingen sind im Vergleich besser, als die anderer Krankenhäuser
(Schwäbische Zeitung. Wie kommen solche „Befragungen“ zustande?)

Auf den zweithöchsten Gipfeln geht es um die Erde
Hans Kammerlander ist es als erstem Alpinisten gelungen, alle sieben zweithöchsten Berge zu besteigen
(Schwäbische Zeitung. Wenn er jetzt noch alle niedrigsten schafft, ist er ein Kerl. Eigentlich kann es ja nur e i n e n Zweithöchsten geben…)

Gelesen

Wer Oberhirte wird, bestimmen oft die schwarzen Schafe.(Gerhard Uhlenbruck)

Klinik feiert das1000. Implantat
…Seit seinem Dienstantritt im Gesundheitszentrum Spaichingen am 1. Februar 2001 hat Chefarzt Dr. Robert Raus die 1000. Knieprothese am Gesundheitszentrum Spaichingen eingesetzt…Diese Leistung wurde in einer Feierstunde zusammen mit seinem Team…und auch den bereits im Ruhestand befindlichen Mitarbeitern gewürdigt…Die Firma Aesculap, deren Prothesen in Spaichingen implantiert werden, gratulierte Raus mit einem Zertifikat. Des Weiteren stellte Aesculap eine Knieprothese zur Verfügung, die zu einem Modell aufbereitet und Raus zur Würdigung seiner Leistung überreicht wurde. Klinikdirektor Eberhard Fricker wünschte Raus und dessen Team für die folgenden 1000 Implantate viel Erfolg.
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. So etwas könnte ja mal redigiert werden, Recherchen wären auch nicht übel: Einfach mal Patienten fragen. Merken die Leser nicht, dass mehr als die Hälfte der Zeitungsseite Spaichingen aus „PM“, Pressemeldungen, besteht? Pm-Zeitung! Warum bezahlen Leser dafür Geld?)

Auch Nippes hat seine Berechtigung
Ausstellung „Schöner Wohnen“ im Gewerbemuseum eröffnet – Anfassen ist erlaubt
(Schwäbische Zeitung. Daran hat Spaichingen keinen Mangel.)

Durch die Schule zieht der Duft von Mangos
Klasse 8b der Realschule organisiert Hilfsaktion – Umfangreiches Projekt abgeschlossen
Die Klasse 8b der Realschule Spaichingen organisierte in diesem Jahr den Mangoverkauf aus Burkina Faso. Kürzlich konnten die Schülerinnen und Schüler viele Kisten Mangos entgegennehmen und an der Realschule, der Schillerschule und an private Besteller verteilen.
(Schwäbische Zeitung.PM. In den Ferien? Nachdenken über unnütze Entwicklungshilfe wäre nützlicher.)

Verein rückt Nachwuchs mehr in den Blickpunkt
TTC Spaichingen wählt erstmals einen Jugendleiter – Ehrungen langjähriger Mitglieder
(Schwäbische Zeitung.Pm-plemplem.)

Verkehrsminister besucht Trossingen
Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann hat den Kreisverband Bündnis90/Die Grünen in Trossingen besucht und dabei eine positive Bilanz seiner bisherigen Amtszeit gezogen. „Wir machen Baden-Württemberg zum Pionierland für nachhaltige Mobilität“, sagte er. Dieser Leitsatz im Koalitionsvertrag sei die Richtschnur seines Handelns, führte Hermann vor den rund 50 Besuchern in der Gaststätte „Germania“ aus.
(Schwäbische Zeitung. Unter Ausschluss der Zeitung? Wer hat das geschrieben, ist das nicht eine ungekennzeichnete Pressemeldung? Dazu ein Archiv-Bild (!) des Ministers! Schämt sich für solchen „Journalismus“ niemand?)

„So einen Pfingstmarkt hatten wir selten“
Auf dem Krämermarkt und auf dem Rummel ist der Andrang der Besucher riesig gewesen – Stimmung ausgelassen und friedlich
(Schwäbische Zeitung. Einmal nur pro Jahr.)

Waldstück brennt und qualmt
(Schwäbische Zeitung.Logisch.)

Roland Manz startet von Block eins in die Tuttlinger Badesaison
(Schwäbische Zeitung. Und?)

Läufer schneiden beim Herzcheck gut ab
run & fun-Team des Gränzboten lässt sich beim Cardioscan der AOK durchchecken
(Schwäbische Zeitung. Was macht der Fußpilz? Sport ist nicht gesund.)

10 000 Traktor-Liebhaber kommen zum Fest
In Gutmadingen begutachten die Besucher mehr als 500 Traktoren aller Marken
(Schwäbische Zeitung.Ganz besondere Fetischisten.)

Gefragt

Ein totes Kind in Aldingen mahnt

(tutut). Es ist eine dieser Meldungen, die man fast schon mit einer gewissen Regelmäßigkeit zur Kenntnis nimmt, wäre da nicht die Ortsangabe auf www.spiegel-online.de :“Spaichingen“. Spaichingen? Da, wo Einkaufen noch Freude macht? Da, wo die Claretiner hoch oben vom Berg über die Gemeinde wachen? Wo samstags die Straße gefegt und anschließend die Bordsteine hochgeklappt werden?

In diesem beschaulichen Niemandsland zwischen Prim und Heuberg, hier soll ein 2-jähriges Kind an Verwahrlosung und Vernachlässigung gestorben sein? Sowas kannte man bislang nur von ostdeutschen Plattenbau-Siedlungen und Ballungszentren. Wie kann  so etwas passieren in einer Stadt, wo die Nachbarn aufeinander aufpassen, ob man will oder nicht. Hat keiner hingeschaut oder hat man gar weggeschaut? Hat die soziale Kontrolle, haben die Behörden versagt? Alles Fragen, denen jetzt die Staatsanwaltschaft nachgeht. Die Kindsmutter jedenfalls sitzt wegen Verdachtes auf Tötung durch Unterlassen in U-Haft.

Bei genauerem Nachlesen fällt einem ein Stein vom Herzen, muß man doch sein Heimatbild nicht korrigieren: Es war nicht in Spaichingen, sondern in Aldingen! Gottseidank ist man versucht zu sagen, zumindest als Spaichinger. Das Hamburger Magazin unterscheidet da nicht. Spaichingen oder Aldingen, Jacke wie Hose. Verwaltungsgemeinschaft hin oder her.

Aber gibt es sie nicht doch, die feinen Unterschiede? Ist nicht Aldingen im Gegensatz zu Spaichingen evangelisch geprägt, mit wenig Fastnachtskultur? Und holten nicht schon in der Weimarer Zeit die Braunen in Aldingen regelmäßig bessere Wahlergebnisse als im zentrumskatholischen Spaichingen? Kein Wunder also, ist man versucht zu sagen.

Doch vielleicht sieht man mit der groben geographischen Brille aus Hamburg doch deutlich schärfer als vor Ort: Was, wenn es tatsächlich keinen Unterscheid macht, ob Aldingen oder Spaichingen? Könnte es in Spaichingen nicht genauso passieren? Die Wahrscheinlichkeit lehrt: ja, es könnte! So wie das Verbrechen im beschaulichen Winnenden einfiel. Kann man so etwas Schlimmes verhindern? Wohl eher nicht. Aber unabhängig vom Ausgang der Ermittlungen mahnt uns der Tod dieses Mädchens zu mehr gegenseitiger Aufmerksamkeit ohne Blockwartmentalität, zu mehr Mitmenschlichkeit ohne Besserwisserei, zu mehr Rücksichtnahme.

Noch ein Betondach

„Stadtloggia“ kommt – Auch ein Café?

Geplant…

(tutut). Weil’s am Busbahnhof so schön ist, bekommt auch der Spaichinger Marktplatz ein Betondach. Stadtloggia“ nennt sich das Ding zwischen Hauptstraße und Platz. Da dies nicht als weitere Bushaltestelle gedacht ist, ist die Sinnsuche noch nicht ganz beendet, außer dass dort Toiletten und Marktplatztechnik untergebracht werden sollen. Denn ob zur Loggia auch ein Café gehören wird, hängt wohl noch von einem bisher nicht vorhandenen Betreiber ab.

Auf jeden Fall kommt jetzt nach Gemeinderatsbeschluss das Dächle, für rund 287 000 Euro errichtet von der Firma Mauch in Dunningen. Angeregt ist noch durch Bürgermeister Schuhmacher, unterirdische Wärme zur Heizung zu nutzen. Dabei geht es nicht um möglcherweise höllische Tiefbohrungen, sondern um eine Wärmepumpe, die aus 2 bis 3 Metern der Erde Wärme entzieht.

Die Planungsgruppe Welz hat Kosten hierfür von 36 000 Euro errechnet. Der Gemeinderat hat sich für ein solches Projekt noch nicht erwärmt, war durch diesen Vorschlag eher kalt erwischt worden und wartet nun darauf, was eine Gasheizung kosten würde.

…gebaut: Dachlandschaft am Busbahnhof.

„Landarzt gesucht“

Initiative gegen Ärzteknappheit abseits der Ballungsräume

(lifePR) – Wird es in Zukunft genügend Ärzte in Deutschland geben, um die Versorgung in allen Regionen aufrecht zu erhalten? Die Bundesregierung erwartet allgemeine Versorgungsengpässe schon in naher Zukunft, die Krankenkassen fordern hingegen eine differenziertere Analyse – sie sehen ein Verteilungs- und kein grundsätzliches Versorgungsproblem. Darum teilen sie die Sorge eines akuten Ärztemangels nur in Hinblick auf einzelne, vor allem ländliche Regionen.

Zwei große Akteure des deutschen Gesundheitswesens wollen den Problemen auf den Grund gehen. Mit der Aktion „Landarzt gesucht“ wollen der AOK-Bundesverband und die „Ärzte Zeitung“ gemeinsam mit den kommunalen Behörden und den Zulassungsgremien von Kassenärztlicher Vereinigung und Krankenkassen innerhalb von sechs Monaten einen Hausarztsitz besetzen. Ausgesucht haben sie sich hierfür die Landstadt Woldegk in Mecklenburg-Vorpommern.

„Wir wollen wissen, inwiefern das Problem Landarzt nicht auch ein Kommunikationsproblem ist“, erläutert Harm van Maanen, Executive Vice President von Springer Medizin. „Wir haben ganz bewusst eine Region ausgesucht, in der es in den nächsten Jahren wirklich zu einem echten Versorgungsengpass kommen wird“, fügt er hinzu. „Aber es geht nicht nur um Woldegk, es geht um den Perspektivenwechsel.“ Erwartet Deutschland wirklich ein massives Versorgungsproblem oder geht es vor allem um eine gezielte Motivation von jungen Ärzten, sich auf dem Land niederzulassen?

„Es gibt ein Verteilungsproblem zwischen ländlichen Regionen und Ballungszentren. Offenbar wollen immer weniger Ärzte aufs Land. Aus Sicht unserer Versicherten steht aber fest: Eine medizinische Versorgung nach Postleitzahlen darf es nicht geben. Die hausärztliche Versorgung muss überall auf Dauer sichergestellt sein. Dafür setzt sich die AOK mit zahlreichen Aktivitäten ein“, so Jürgen Graalmann, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. „Mit der Initiative wollen wir dort Hilfe leisten, wo der Bedarf akut besteht. Ich würde mich sehr freuen, wenn das klappt und wir bis November eine Ärztin oder einen Arzt für Woldegk gefunden haben“, so Graalmann weiter.

Der Startschuss für die Aktion ist am 24. Mai in der „Ärzte Zeitung“ während des Deutschen Ärztetages in Nürnberg gefallen. Daran anschließen wird sich eine mehrteilige Serie. Wie die Suche ausgegangen ist, wird am 8. November 2012 auf der Feier zum 30. Geburtstag der „Ärzte Zeitung“ verkündet.

Mundartautor liest im Freilichtmuseum

Hanns-Otto Oechsle am Donnerstag im „Ochsen“

(tutut).  Dass Schwaben eigen sein können, weiß man. Wie eigen sie manches Mal sein können und was das mit ihrem Dialekt zu tun hat, das zeigt und erklärt der Mundartexperte und Buchautor Hanns-Otto Oechsle aus Oberstenfeld am Donnerstag, 31. Mai, ab 20 Uhr in der Museumsgaststätte „Ochsen“ im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck.  Unter dem Motto „Mir send eba mir“ gibt er allerlei Schwäbisches „g‘reimt ond o‘greimt“ zum Besten.

Humorvoll blickt der Mundartautor, der auch zahlreiche Mundartbücher veröffentlicht hat, auf das alltägliche Leben der Schwaben und auf die Eigenheiten von Sprache und Lebensweisheiten seiner Heimat.  Der Abend wird in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein in der Reihe „Mundartbühnen des Schwäbischen Albvereins“ veranstaltet, in der landesweit Kleinkunst- und Kulturbühnen zusammengeschlossen sind, auf denen badische und württembergische Mundartkünstler auftreten.

In Kooperation mit der Hauptgeschäftsstelle des Schwäbischen Albvereins in Stuttgart geben ausgewählte Künstler aus der Reihe „Mundart und Musik“ dabei auch jährlich zwei bis dreimal ihre Gastspiele in der besonderen Atmosphäre des Museums. Der Eintritt beträgt 8,- EUR.
Das Museum ist dienstags bis sonntags von 9 – 18 Uhr geöffnet. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.freilichtmuseum-neuhausen.de.

Gefragt

Worin besteht der Unterschied zwischen einer Jugendparty und einer facebook-Jugendparty in Spaichingen? Welche Besonderheiten an Leistungsfähigkeit können Jugendliche auf einer Party auf der Schlüsselwiese demonstrieren? Wer übernimmt die Verantwortung als Veranstalter, haftet für Folgen?

Gelesen

Kennst Du das Land, wo die Steine blühen?

Mädchen stirbt verwahrlost und verlassen
24-jährige Mutter wegen Totschlags in Haft – Kreisjugendamt Tuttlingen sah keine Auffälligkeit
…Auf Totschlag durch Unterlassen lautet der Haftbefehl gegen die allein erziehende 24-jährige Frau aus Aldingen (Landkreis Tuttlingen), die seit Pfingstmontag in Untersuchungshaft sitzt.
(Schwäbische Zeitung. Auf Totschlag kann erst ein Richter plädieren. Zunächst einmal handelt es sich um einen Verdacht auf Totschlag! Einfach mal den Bericht von Staatsanwaltschaft und Polizei lesen!)

Ärzte wollen weniger Notfallpraxen
Die Ärzte wollen die Zahl der Notfallpraxen im Südwesten drastisch reduzieren. Geplant sei, sie von derzeit etwa 400 auf 100 bis 150 zu verringern, sagte Pressesprecher Kai Sonntag von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW).
(Schwäbische Zeitung. Die KV ist „die Ärzte“?)

Fohrenbühl
Großartige Stimmung bei Schellenmarktparty
Die Schellenmarktparty auf dem Fohrenbühler Schellenmarkt zu Pfingsten mit ihren Stargästen ist jedes Mal ein Highlight der Region
So befand sich auch dieses Jahr das Festzelt bei den Powerauftritten von Anne-Marie Zimmermann aus „DSDS“, Axel Fischer, bekannt durch den Hit „Traum von Amsterdam“ und Rick Arena, dem Ballermannstar, wieder im absoluten Stimmungsausnahmezustand.
(Südkurier. Wo sind die Stars?)

Leben und Tod und die Mittel der Kunst
Am Pfingstsonntag, 27. Mai, lädt die Städtische Galerie Villingen-Schwenningen zur öffentlichen Führung in der Ausstellung „Tanze, Tod, Tanze! – Matthäus Merian der Ältere, Emanuel Büchel, HAP Grieshaber“, um 11 Uhr ein. In der Ausstellung, in der zum ersten Mal die Werke von drei Künstlern aus drei Jahrhunderten zum Thema „Totentanz“ gezeigt werden.
(Südkurier. Kunstherzen schlagen höher und künstliche Tanzbeine schwingen länger?)

Donaueschingen
Zuerst beten, dann grillen
(Schwarzwälder Bote. Oder umgekehrt.)

Untersteller genervt über aufkeimende Atomdebatte
Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) hat verärgert auf die aufkeimende Debatte zur Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke reagiert.Alle, die immer noch oder schon wieder in diese Richtung strebten, seien „nicht nur unbelehrbar und rückwärtsgewandt, sondern gefährden auch leichtfertig den Erfolg der Energiewende“, sagte der Minister am Sonntag in Stuttgart.
(Schwäbische Zeitung. Zum Arzt?)

Maut-Debatte:
Kretschmann gegen Ramsauers Vignettenlösung
«Die Vignettenlösung von Bundesverkehrsminister Ramsauer ist der untaugliche Versuch, den Staus hinterherzubauen. Das hat bisher schon nicht geklappt», sagte er am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart…«Wir sollten vielmehr die Lösung einer satellitengestützten Maut anstreben», bekräftigte Kretschmann seine bekannte Forderung.
(Schwäbische Zeitung. Doch mit den kleinen grünen Männchen im All im Bunde? Was in der Schweiz und in Österreich funktioniert, muss dem Landesgrüßaugust ja suspekt sein. Jodeln unterm Bollenhut ist schöner.)

Pkw-Maut: Südwest-FDP fährt anderen Kurs als Bundespartei
(Schwäbische Zeitung. Frontalzusammenstoß?)

Zollitsch: Trotz Debatte um Zukunft der Kirche Gebet pflegen
Erzbischof Robert Zollitsch hat Gläubige mit Blick auf die Diskussionen um die Zukunft der Kirche davor gewarnt, das Gebet zu vernachlässigen.
(Schwäbische Zeitung. Ist Beete pflegen nicht auch nützlich?)

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